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Augmenter l'attrait de l'armée par une reconnaissance générale de la formation
Farinelli Alex · Mit-M · Conseil national · Tessin · Groupe libéral-radical
Le "soft skill" come la capacità di lavorare e prendere decisioni sotto pressione, la gestione del tempo, la capacità di lavorare in gruppo, sono sempre più richieste a livello professionale. Tutti questi sono aspetti che si ritrovano in modo importante anche nell'esperienza che si può fare durante il servizio militare.
In diesem Sinne fordere ich mit meiner Motion den Bundesrat auf, Massnahmen vorzuschlagen und umzusetzen, die sicherstellen, dass die militärische Ausbildung, insbesondere im Rahmen der Beförderungen, in den verschiedenen Ausbildungslehrgängen zur Erlangung eines höheren Abschlusses berücksichtigt wird.
Se da un lato, negli ultimi decenni l'esercito incontra dei problemi legati alla sua attrattiva, in particolare nell'ambito dei processi di avanzamento quale ufficiale o sottufficiale superiore, dall'altro va riconosciuto che la formazione militare fornisce alle persone delle competenze, in particolare in materia di conduzione e di gestione di compiti anche complessi, che sono preziose anche al di fuori dell'ambito strettamente militare. L'acquisizione delle stesse è quindi definibile come un'esternalità positiva che va a favore sia della persona interessata che della società nel suo complesso. Quindi, in linea di principio, andrebbe favorita e incentivata. Non va inoltre dimenticato che coloro che svolgono lavoro nell'ambito del servizio civile ottengono delle attestazioni che vengono riconosciute dalle scuole superiori come attestati di stage pratici.
Die Attraktivität der militärischen Beförderungen kann gesteigert werden, indem ihr Wert, insbesondere bezüglich der Soft Skills, in der Hochschulausbildung breiter anerkannt wird. Das kann beispielsweise in Form von Bestätigungen und einer Erteilung von ECTS-Punkten erfolgen, die an allen Schweizer Hochschulen und Fachhochschulen anerkannt werden.
Amherd Viola · VPBR-F · Conseil fédéral · Valais
Von einer militärischen Ausbildung soll auch das zivile Umfeld profitieren können. Dazu hat die Armee seit Umsetzungsbeginn der Weiterentwicklung der Armee im Jahr 2018 mit verschiedenen Institutionen der schweizerischen Bildungslandschaft Kooperationen abgeschlossen. So kann bereits heute beispielsweise eine militärische Führungsausbildung als Praktikum an Berufsbildungen oder als Studienleistung in Form von ECTS-Punkten an verschiedene Studiengänge angerechnet werden. Absolventen von Kaderschulen erhalten zudem nach Abschluss ihrer Führungsausbildung ein Zertifikat von Swiss Leaders und einen Bildungs- und Kompetenznachweis der Armee. Zusätzlich wird ihnen eine finanzielle Ausbildungsgutschrift gewährt, die sie für zivile Ausbildungen einsetzen können.
Ab diesem Jahr wird das System ausgeweitet. Auch Soldaten erhalten einen Nachweis für ihre funktionsspezifische Bildung und Kompetenz - einen Nachweis, der für das zivile Berufsleben einen Mehrwert darstellt. Die Armee verfolgt das Ziel, die zivile Anerkennung von militärischen Ausbildungen auf möglichst viele Funktionen auszuweiten. Künftig sollen funktionsspezifische Ausbildungen vermehrt als Praktikum für bestimmte Berufsausbildungen anrechenbar sein. Die Zusammenarbeit mit Hochschulen und Universitäten wird laufend ausgebaut, und weitere Vereinbarungen werden abgeschlossen, zunehmend auch in der Westschweiz und im Tessin.
Die bereits getroffenen Massnahmen wirken sich positiv aus. Der Bundesrat ist überzeugt, dass diese und die zusätzlich geplanten Massnahmen in die richtige Richtung zielen und die Anerkennung des Militärdienstes im zivilen Umfeld weiter steigern können.
Der Bundesrat erachtet daher das Anliegen der Motion als erfüllt und beantragt entsprechend die Ablehnung der Motion.
Vote
Präsident (Candinas Martin, Präsident): Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.
Abstimmung - Vote
Für Annahme des Postulates ... 86 Stimmen
Dagegen ... 101 Stimmen
(1 Enthaltung)