24.027
Message culture 2025–2028
Nussbaumer Eric · P-M · Conseil national · Bâle-Campagne · Groupe socialiste
11. Bundesbeschluss über einen Zahlungsrahmen für Pro Helvetia in den Jahren 2025-2028
11. Arrêté fédéral allouant un plafond de dépenses à la fondation Pro Helvetia pour la période 2025-2028
Art. 1 Abs. 1
Antrag der Mehrheit
Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Antrag der Minderheit
(Freymond, Blunschy, Durrer, Gafner, Heimgartner, Hug, Riem, Rüegsegger, Wandfluh, Wyssmann)
Festhalten
Art. 1 al. 1
Proposition de la majorité
Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Proposition de la minorité
(Freymond, Blunschy, Durrer, Gafner, Heimgartner, Hug, Riem, Rüegsegger, Wandfluh, Wyssmann)
Maintenir
Freymond Sylvain · Mit-M · Conseil national · Vaud · Groupe de l'Union démocratique du Centre
Pour le groupe UDC, le message concernant l'encouragement de la culture pour la période 2025 à 2028 est trop gourmand. Il atteint cette fois presque 1 milliard de francs. L'augmentation par rapport au dernier message, qui concernait la période 2021 à 2024, peut paraître peu importante. En revanche, si on remonte de quelques années, on s'aperçoit que les montants alloués au financement de la culture avaient très fortement augmenté avec les précédents messages.
Nous sommes bien conscients de l'importance de la culture dans la vie des citoyens de notre pays. Cependant, on peut se demander si une grande partie de ces montants ne profitent pas à une sorte d'élite et non pas à la majorité de la population suisse. Pour nous, la culture doit rester accessible facilement pour le plus grand nombre.
Dans le cadre du financement de Pro Helvetia, il nous paraît inopportun d'augmenter le montant alloué par rapport au précédent message culture 2021-2024. Je vous encourage donc à confirmer la décision prise lors du précédent débat et de soutenir cette minorité.
Merci aux trois personnes qui ont écouté.
Nussbaumer Eric · P-M · Conseil national · Bâle-Campagne · Groupe socialiste
Präsident (Nussbaumer Eric, Präsident): Herr Freymond hat darauf hingewiesen, dass es im Saal auch etwas ruhiger sein könnte.
Prelicz-Huber Katharina · Mit-F · Conseil national · Zurich · Groupe des VERT-E-S
Wir erinnern daran: Die Gesellschaft braucht Kultur, Kultur ist gar überlebenswichtig für unser Wohlbefinden, für unsere Gesundheit, für unsere Identität. Das zeigen auch unsere Eigenarten. Kultur trägt sehr viel dazu bei, den Kitt und den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu bewahren, und sie ist mit einer Wertschöpfung von über 15 Milliarden Franken jährlich ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.
Für uns Grüne ist die Kulturbotschaft wichtig. Wir hatten mit der bundesrätlichen Vorlage eine knappe Erhöhung, die einen Teil der Teuerung ausgleichen würde. Wir Grünen haben deshalb an verschiedenen Orten Erhöhungen gefordert, um mehr oder weniger den Status quo erhalten zu können, weil wir mit mehr Anträgen von Künstlern und Künstlerinnen konfrontiert sind, was uns ja eigentlich freuen müsste. Wir haben festgestellt, dass die Arbeitsbedingungen vieler Künstler und Künstlerinnen alles andere als erfreulich sind. Eine Studie zeigt, dass bei den Selbstständigen über 60 Prozent über ein Einkommen von monatlich teilweise deutlich unter 4000 Franken verfügen.
Leider fanden wir für diese Erhöhungen keine Mehrheiten, aber wir möchten uns wenigstens für die Vorlage des Bundesrates engagieren. Wir wollen also keine Kürzungen, auch nicht eine Kürzung um 6,5 Millionen Franken bei Pro Helvetia. Wir sind deshalb sehr erfreut, können wir heute mit einem Mehrheitsantrag hinstehen, der hoffentlich angenommen werden wird, denn die Kürzung hätte für Pro Helvetia einen grossen Einschnitt bedeutet; sie hätte einmal mehr weniger Projektunterstützung bedeutet und damit die Kulturschaffenden direkt betroffen, weil keine Unterstützung auch keinen Lohn bedeutet. Sie hätte weniger Promotion und Vernetzung im Ausland bedeutet, die aber für die Entwicklung der Karrieren von Künstlern und Künstlerinnen wichtig sind. Auch die Aussenstellen helfen den Kulturschaffenden direkt, geht es doch beispielsweise um Ausstellungen, nicht einfach nur um sogenannte Infrastrukturkosten. Pro Helvetia musste ihre Unterstützung in den letzten Jahren schon zurückstecken, nicht zuletzt wegen der steigenden Zahl der Anfragen. Das bedeutet simpel und einfach: pro Anfrage weniger Geld, und dies, obwohl es ja mehr geben müsste, wenn wir die Arbeitsbedingungen verbessern möchten.
Es gab Diskussionen über die Ausrichtung von Pro Helvetia: Welche Auslandaktivitäten finden wo, an welchem Standort und mit welchen Inhalten statt, und wie viel macht wirklich Sinn? Das war für die Mehrheit der Anlass für Kürzungen. Wir Grünen wollten das nicht. Pro Helvetia steht in einem Überprüfungsprozess. Bis Ende Jahr, wir haben es gehört, soll die zukünftige Ausrichtung auf dem Tisch liegen und sollen wir wieder informiert werden. Das macht Sinn, dies aber sicher ohne Stopp bzw. Kürzung der Gelder. Für uns ist die Arbeit von Pro Helvetia sehr wichtig, vor allem auch die direkte Unterstützung der Kulturschaffenden. Auch wenn es eine Neuausrichtung gibt und andere Schwerpunkte gewählt werden: Eine Kürzung der Gelder wollen wir nicht, denn das Geld ist nötig und wichtig.
Wir bitten Sie deshalb, der Mehrheit zu folgen.
Revaz Estelle · Mit-F · Conseil national · Genève · Groupe socialiste
Le message culture mis en consultation prévoyait une augmentation des moyens de 2 pour cent. Les milieux concernés ont donné de la voix pour dire que c'était insuffisant, notamment au vu de l'inflation. En réponse, le Conseil fédéral a diminué la hausse à 1,6 pour cent. Franchement, c'est complètement incompréhensible. Notre conseil a globalement suivi cette proposition, à un détail près: il a voulu rajouter une coupe de 6,5 millions de francs pour Pro Helvetia, ce qui correspond quand même à une diminution des moyens de 15 pour cent; 15 pour cent, ce n'est pas rien! Pour le milieu, ce n'est pas anecdotique. C'est franchement un coup de massue.
Pro Helvetia assure le rayonnement de la culture suisse à l'étranger. Sa mission est importante pour notre pays, mais elle est aussi importante pour nos artistes. Etre artiste professionnel en Suisse, c'est difficile. La Suisse est un petit pays qui, en plus, est divisé en quatre régions linguistiques. Alors, oui, pouvoir rayonner à l'étranger, c'est une nécessité absolue.
Mais il y a un problème. Nos artistes sont en concurrence avec leurs collègues d'autres nations, qui sont beaucoup, mais beaucoup plus soutenus qu'eux pour faire rayonner leurs projets à l'étranger. La concurrence est ici clairement déloyale. Et ce n'est pas juste, parce que tout ça, ça n'a rien à voir avec le talent. Alors, couper encore dans le maigre soutien qui existe, eh bien, cela sonnerait comme une condamnation pour les talents de notre pays.
Nous sommes à la croisée des chemins et il en va maintenant de savoir si, oui ou non, il sera encore possible demain, en Suisse, d'être artiste professionnel. Nous avons entendu les inquiétudes, vos inquiétudes, concernant la gouvernance de Pro Helvetia, et nous les partageons. Pour répondre à ces inquiétudes, la commission a donné un mandat à l'administration.
En coupant dans le budget, on ne punira pas celles et ceux qui gèrent Pro Helvetia, on punira les artistes. Alors ce n'est pas juste et, pour cette raison, le groupe socialiste vous propose de suivre le Conseil des Etats et d'en rester à la version du Conseil fédéral.
Brizzi Simona · Mit-F · Conseil national · Argovie · Groupe socialiste
Wir haben ein einzigartiges System, wie die Verbreitung von Kunst und Kultur aus der Schweiz im Ausland gesetzlich umgesetzt wird. Die Aufgaben von Pro Helvetia sind im Kulturförderungsgesetz festgelegt. Den Zahlungsrahmen, den bestimmen wir, das Parlament. Warum sind jetzt diese 6,5 Millionen Franken wichtig?
Pro Helvetia schafft Brücken zu internationalen Bühnen und ermöglicht es Kulturschaffenden aus der Schweiz, sich in internationalen Netzwerken und Märkten besser zu positionieren, weil, wie meine Kollegin Estelle Revaz gesagt hat, unser Markt wirklich sehr klein ist, aber auch, um von Veranstaltenden im In- und Ausland stärker wahrgenommen zu werden.
Es geht aber nicht nur um die Künstlerinnen und Künstler, die im Ausland auftreten und ausstellen wollen. Sie wirken auch als Repräsentantinnen und Repräsentanten der Schweiz und tragen zur positiven Wahrnehmung unserer Kultur, unserer Schweiz im Ausland bei. Durch kulturelle Anlässe und Veranstaltungen im Ausland können wir ein positives, ein sehr positives Bild vermitteln. Dies öffnet Türen im kulturellen, aber auch im wirtschaftlichen Bereich. Durch den Austausch und die Förderung der Kultur im Ausland können wir unsere Kulturschaffenden und unser Land international stärken.
Ich bitte Sie daher, dem Ständerat und der Mehrheit der WBK-N zu folgen.
Hug Roman · Mit-M · Conseil national · Grisons · Groupe de l'Union démocratique du Centre
In der Differenzbereinigung der Kulturbotschaft 2025-2028 sprechen wir heute noch über den Bundesbeschluss 11, nämlich die Alimentierung der Stiftung Pro Helvetia. Für die SVP-Fraktion ist die Botschaft zur Förderung der Kultur für die Periode 2025-2028 gesamthaft zu aufgebläht, weshalb wir eine Plafonierung der bisherigen Kosten über die gesamte Vorlage verlangten. Mit Ausgaben von fast einer Milliarde Franken haben wir hier ein Kostenwachstum, welches unserem Gesamthaushalt nicht guttut.
Im Vergleich zur letzten Botschaft für den Zeitraum 2021-2024 mag die Erhöhung für viele von Ihnen nicht sehr hoch erscheinen. Wenn man jedoch einige Jahre zurückblickt, stellt man fest, dass die Beträge für die Kulturfinanzierung in den vergangenen Botschaften sehr stark gestiegen sind. Die Vorschläge der SVP-Delegation in der Kommission und der SVP-Fraktion im Rat für eine tiefere Finanzierung fanden bisher keine Mehrheiten. Bei der Regelung der Finanzierung von Pro Helvetia können wir mit der Minderheit Freymond allerdings auf einen stärkeren Minderheitsantrag mit zwei Stimmen aus der Mitte zählen - besten Dank dafür.
Dies hat vermutlich jedoch weniger mit einem generellen Sparwillen, sondern vielmehr mit einer kritischen Haltung zu den Ausgaben von Pro Helvetia in fremden Ländern zu tun. Wir sind uns der Bedeutung der Kultur im Leben der Bürgerinnen und Bürger unseres Landes durchaus bewusst. Und wir sind auch der Meinung, dass Kultur für die meisten Menschen in der Schweiz leicht zugänglich sein sollte. Aber Auslandengagements von Kultureliten in ausländischen Metropolen bringen unserer Bevölkerung wenig. Die Stiftung Pro Helvetia leistet sich heute aufwendige Aussenstellen, so zum Beispiel in Kairo, Johannesburg, Neu-Delhi oder auch Moskau. Diese Ausgaben sind zu reduzieren, stattdessen soll das Kulturschaffen in der Schweiz gestärkt werden.
Bitte unterstützen Sie an dieser Stelle die Minderheit Freymond.
Nussbaumer Eric · P-M · Conseil national · Bâle-Campagne · Groupe socialiste
Präsident (Nussbaumer Eric, Präsident): Die FDP-Liberale Fraktion verzichtet auf ein Votum und unterstützt den Antrag der Mehrheit. Die Mitte-Fraktion verzichtet ebenfalls auf ein Votum.
Baume-Schneider Elisabeth · BR-F · Conseil fédéral · Jura
Je vous prie de continuer à suivre la proposition initiale, la proposition du Conseil fédéral. Le Conseil aux Etats et la majorité de votre commission mentionnent qu'il est important de ne pas réduire les moyens de la fondation Pro Helvetia, respectivement de maintenir la somme initialement proposée. Je précise et j'indique, par rapport aux différentes interventions, que le Contrôle fédéral des finances (CDF) observe et contrôle régulièrement les activités en fonction du mandat de Pro Helvetia. On constate que les coûts administratifs sont totalement dans la marge prise en considération dans les différentes normes en la matière. Le rapport annuel démontre que la fondation utilise ses fonds de manière efficiente: 86,8 pour cent de l'ensemble des fonds sont alloués à des projets culturels. La valeur ZEWO est fixée à 13 pour cent par le Conseil fédéral, nous sommes donc tout à fait dans cette marge, et cela a été mentionné par différentes personnes à la tribune.
L'aide qui est versée concerne directement les acteurs culturels, soit dans le cadre du rayonnement de la culture au sein de la Confédération, soit par rapport à la diversité et à la richesse de nos régions linguistiques, mais également pour tout ce qui concerne la culture populaire et la création. Cela a été dit: si on soutient des artistes suisses en Suisse pour diffuser leur création à l'étranger, cela permet aussi à ces artistes de travailler, car le marché de notre pays s'avère, au vu des quatre langues nationales, parfois trop modeste.
Pro Helvetia a donc une mission très claire de rayonnement au sein de la communauté en Suisse, mais aussi à l'étranger. Et je me suis permis de faire une comparaison au niveau d'une stratégie culturelle d'un pays voisin. Ainsi, si on prend l'exemple du Goethe-Institut en Allemagne, dont la mission pourrait être un peu comparable, on constate que, pour la diffusion de la culture allemande à l'étranger, le Goethe-Institut gère 151 instituts dans 98 pays, avec plus de 4300 collaboratrices et collaborateurs et un budget de 379 millions de francs.
Comparaison n'est pas raison, mais la situation actuelle de Pro Helvetia n'est pas confortable ou excessivement confortable; elle correspond aux objectifs et au mandat que lui fixe la Confédération.
Je voudrais encore indiquer de manière très pragmatique différents éléments qui ont été pris en considération et discutés depuis le début du traitement de ce message. Durant l'été, différentes difficultés ou appréciations sont apparues au sujet des économies et des coupes budgétaires proposées par Pro Helvetia, en particulier pour l'Institut Suisse de Rome et pour le Palazzo Trevisan.
Nous avons pu observer, indépendamment de l'indépendance financière et institutionnelle de Pro Helvetia, à quel point ces questions qui concernent "l'italianità" étaient également des questions institutionnelles, identitaires, qui concernent non seulement le Tessin, mais la Suisse et la représentation de la Suisse en Italie. Nous nous sommes engagés, sur la base d'un mandat donnant suite à une proposition déposée par la conseillère nationale Sauter, à clarifier ces questions d'ici la fin de l'année et à préciser les options qui auront été retenues.
Je peux d'ores et déjà vous informer que, pour l'Institut Suisse de Rome, un accord de principe a été trouvé, avec une approche positive et favorable de l'institut, et que, pour le Palazzo Trevisan, un groupe de travail réunissant le DFAE, mon département et l'office qui s'occupe de tout ce qui concerne les locations et les propriétés de la Confédération, travaille à une solution concertée.
Au vu de ce qui précède, et par rapport à la proposition de la minorité Freymond, qui est extrêmement importante et significative pour le budget - je pense notamment aux antennes de Pro Helvetia -, je vous remercie de suivre la majorité de votre commission et la proposition initiale du Conseil fédéral. Et je peux assurer M. le conseiller national Freymond que je l'ai écouté avec beaucoup d'attention.
Durrer Regina · Mit-F · Conseil national · Nidwald · Le Groupe du Centre. Le Centre. PEV.
Die WBK-N hat an ihrer Sitzung vom 18. September 2024 die noch bestehenden Differenzen zwischen Nationalrat und Ständerat innerhalb der Kulturbotschaft beraten. Das Positive vorweg: Die beiden Räte sind sich fast überall einig, was zeigt, dass wir eine ausgewogene, breit abgestützte Vorlage vor uns haben, die eine solide Grundlage für das kulturelle Schaffen der nächsten vier Jahre schafft.
Der Ständerat ist gleich wie der Nationalrat nicht auf Entwurf 2 zum Bundesgesetz über Natur- und Heimatschutz eingetreten, womit dieser Punkt erledigt ist. Bei Entwurf 4 zum Bundesgesetz über den internationalen Kulturgütertransfer hat der Ständerat beschlossen, die Bearbeitung des Projekts auf das vierte Quartal 2024 zu verschieben. Dies ist möglich, da dieses Projekt keine Budgetrelevanz hat. Somit werden wir uns heute nicht mit diesem Beschluss befassen.
Die einzige Differenz besteht bei Entwurf 11 zum Bundesbeschluss über einen Zahlungsrahmen für Pro Helvetia in den Jahren 2025-2028. Aufgrund einiger Fragezeichen bezüglich der Arbeit und des Engagements von Pro Helvetia im Ausland hatte der Nationalrat entschieden, die vorgeschlagene Erhöhung des Finanzrahmens um 6,5 Millionen Franken nicht zu genehmigen. Der Ständerat hat im Gegensatz dazu dieser Erhöhung zugestimmt. Dies ist die einzige Differenz.
Nach eingehender Diskussion hat die Mehrheit der WBK-N entschieden, in diesem Punkt dem Ständerat zu folgen. Sie ist der Ansicht, dass die bereits getroffenen Massnahmen sowie die in Auftrag gegebene Strategie für die Entwicklung der Schweizer Kulturinstitute genügen. Weiter vertritt die Kommission die Meinung, dass Pro Helvetia mit ausreichenden finanziellen Mitteln ausgestattet werden soll, um wertvolle Einrichtungen wie das Istituto Svizzero di Roma oder die Förderung aufstrebender Schweizer Kulturschaffender zu unterstützen. Eine Minderheit Freymond hält am Entscheid des Nationalrates fest, die Erhöhung um 6,5 Millionen Franken nicht zu genehmigen.
Wenn Sie der Mehrheit folgen wollen, muss zuerst die Ausgabenbremse gelöst werden. In dem Sinne empfiehlt Ihnen die Kommission, bei Bundesbeschluss 11 Artikel 1 die Ausgabenbremse zu lösen, der Mehrheit zu folgen und somit einen Zahlungsrahmen von 186,9 Millionen Franken zu genehmigen. Damit wäre die letzte Differenz zum Ständerat bereinigt.
Weber Céline · Mit-F · Conseil national · Vaud · Groupe vert'libéral
Nous nous retrouvons aujourd'hui pour la deuxième fois de cette session pour débattre du message culture pour les années 2025 à 2028. Pour mémoire, nous sommes le deuxième conseil.
Aujourd'hui, nous devons traiter d'une seule divergence avec le Conseil des Etats, divergence qui se trouve dans le projet 11, relatif à la fondation Pro Helvetia. En réalité, notre conseil a encore une divergence au projet 4, soit la loi fédérale sur le transfert international des biens culturels. Le Conseil des Etats ayant cependant décidé de reporter le traitement de ce projet au quatrième trimestre 2024, ce qu'il a pu faire étant donné que ce projet n'a pas d'incidence sur le budget, nous ne traiterons pas de cette divergence aujourd'hui. Quant au projet 2, soit la loi fédérale sur la protection de la nature et du paysage, sachez que le Conseil des Etats a réitéré sa non-entrée en matière. Ainsi, étant donné que notre conseil avait lui aussi décidé de ne pas entrer en matière, ce projet est définitivement liquidé.
Je reviens donc à la divergence qui nous occupe aujourd'hui. Notre conseil avait décidé de procéder à une coupe de 6,5 millions de francs dans le budget de Pro Helvetia pour les activités de Pro Helvetia à l'étranger, par 102 voix contre 87 et 3 abstentions. Lors de ses délibérations du 16 septembre dernier, le Conseil des Etats a cependant refusé de se rallier à la proposition du Conseil national, arguant que le but précis de la coupe n'était pas clair. Après cette décision du Conseil des Etats, notre Commission de la science, de l'éducation et de la culture s'est réunie le 18 septembre, donc hier, et a décidé par 13 voix contre 10 et 2 abstentions de se rallier à la proposition du Conseil des Etats et de supprimer cette divergence. En d'autres termes, la majorité de la commission vous propose de revenir au montant initialement proposé par le Conseil fédéral pour Pro Helvetia, soit 186 900 000 francs, et de renoncer à la coupe de 6,5 millions.
La commission a en effet estimé, comme ce fut déjà le cas lors de la précédente séance de commission, qu'une telle coupe n'était pas justifiée, étant donné d'une part que Pro Helvetia s'était engagée à cesser toute activité en Russie et que, d'autre part, l'institution devait avoir suffisamment de moyens pour pouvoir maintenir ses activités en Italie, notamment à l'Institut de Rome.
Enfin, Pro Helvetia s'est engagée, lors de notre séance de commission d'hier, à répondre au mandat de la commission mentionné tout à l'heure par Mme la conseillère fédérale, avant le débat sur le budget.
Si vous vous ralliez aujourd'hui à la majorité de votre commission, je vous rappelle que le montant de 6,5 millions de francs est soumis au frein à l'endettement, étant donné qu'il s'agit d'un supplément de 6,5 millions par rapport au montant alloué par notre conseil lors du premier débat, le mercredi 11 septembre 2024.
Une minorité Freymond souhaite, au contraire, maintenir cette coupe de 6,5 millions.
Au nom de la commission, je vous invite à vous rallier à la décision du Conseil des Etats et à rejeter la proposition de la minorité Freymond, et donc la coupe de 6,5 millions.
Vote
Abstimmung - Vote
Für den Antrag der Mehrheit ... 106 Stimmen
Für den Antrag der Minderheit ... 79 Stimmen
(2 Enthaltungen)
Vote
Ausgabenbremse - Frein aux dépenses
Abstimmung - Vote
Für Annahme der Ausgabe ... 122 Stimmen
Dagegen ... 64 Stimmen
(2 Enthaltungen)
Das qualifizierte Mehr ist erreicht
La majorité qualifiée est acquise
Nussbaumer Eric · P-M · Conseil national · Bâle-Campagne · Groupe socialiste
Präsident (Nussbaumer Eric, Präsident): Es liegen übereinstimmende Beschlüsse beider Räte vor.