05.3231
Accès au marché pour hôteliers et restaurateurs
Intervention de procédure
Antrag Meier-Schatz
Ablehnung der Motion
Proposition Meier-Schatz
Rejeter la motion
Meier-Schatz Lucrezia · Mit-F · Conseil national · St-Gall · Groupe démocrate-chrétien
Wir haben jetzt mit der Revision die Leitplanken für ein Binnenmarktgesetz gesetzt, das eigentlich effizienter sein müsste. Hier schlägt Ihnen eine Mehrheit der Kommission eine Motion vor, die nichts anderes vorhat, als eine gewisse Branche zu schützen. Die Mehrheit der Kommission will nun das Gastrogewerbe schützen und schlägt Ihnen eine einheitliche Regelung über den Marktzugang und die Ausbildung vor. Würde man diesem Wunsch entsprechen, der von Hoteliers und Gastgewerbe geäussert wurde, dann müsste der Bund für verschiedene Branchen - wir haben das heute Morgen mehrmals gesagt - Mindeststandards überprüfen und allenfalls sogar einheitlich regeln. Mit der Ablehnung des Antrages Triponez haben wir klar gesagt, dass wir das eigentlich nicht wollen. Wir sind nicht in der Lage, solche Regelungen für jede Branche festzulegen. Es würden mindestens 15 sein.
Es ist auch nicht unsere Aufgabe, sondern die Aufgabe der Berufsverbände, dies zu tun. Für uns als Gesetzgeber ist es weder ökonomisch noch gesetzgeberisch sinnvoll. Das Gastgewerbe war bis anhin nicht in der Lage, in den eigenen Reihen einheitliche Mindestanforderungen aufzustellen, und es ist nicht an uns einzugreifen. Erklären Sie einmal einem Wirt, der im Kanton Genf erfolgreich ein Restaurant führt, dass er angesichts der strikteren Ausbildungsmodalitäten im Kanton Tessin dort nicht zugelassen werden soll, nur weil im Kanton Genf 55 Ausbildungstage und im Kanton Tessin 80 erforderlich sind! Erklären Sie zum Beispiel Herrn Rochat, dass er im Kanton Waadt sein hervorragendes Restaurant nicht mehr führen könnte, nur weil die Anzahl Ausbildungstage allenfalls nicht dem Standard entspricht. Das macht überhaupt keinen Sinn. Es ist nicht an uns, diese Regeln festzulegen.
Die berechtigten Konsumentenanliegen, die auch in der Motion geäussert werden, die Kontrolle, die Qualität der Nahrung, die einem gewissen Standard entsprechen müssen, sind bereits heute abgedeckt. Wir haben mehrmals auf die Lebensmittelverordnungen und auf die Lebensmittelgesetzgebung und auf die Frage der Hygiene hingewiesen. Wir haben auch auf die Aufgabe der Kantonschemiker aufmerksam gemacht, indem wir dem Antrag Burkhalter zugestimmt haben. Wir müssen jetzt nicht durch die Hintertüre noch zusätzliche Anforderungen einführen. Konsumentinnen und Konsumenten sind durchaus auch kritisch, wenn das Preisniveau und die erbrachten Leistungen nicht der gewünschten Qualität und den Anforderungen des Kunden entsprechen. Ein solcher Gastbetrieb wird auch in Zukunft keine Überlebenschance haben.
Mit einheitlichen Regelungen über den Marktzugang versucht nun die Mehrheit, den Markt einzuschränken und Wirte gewisser Regionen zu diskriminieren. Verschiedene Kantone - wir haben es gehört, es sind deren sieben, so Zürich, Schaffhausen und Nidwalden, um nur drei zu nennen - haben keine Anforderungen betreffend Ausbildung. Würde sich eine einheitliche Regelung auf eidgenössischer Ebene durchsetzen, dann hätte dies zur Folge, dass die Wirte dieser Kantone keine Expansionsmöglichkeiten hätten oder ihre Ausbildung nachholen müssten, obschon sie in ihrem Kanton ihren Gastbetrieb erfolgreich bewirtschaften.
Namens der Mehrheit der CVP-Fraktion bitte ich Sie, diese Motion abzulehnen.
Zisyadis Josef · Mit-M · Conseil national · Vaud · Non inscrit
Madame Meier-Schatz, pourquoi est-ce que vous dites une contre-vérité ici même? Monsieur Rochat a une patente; c'est d'ailleurs moi-même qui l'ai signée en son temps.
Meier-Schatz Lucrezia · Mit-F · Conseil national · St-Gall · Groupe démocrate-chrétien
Je prends note que Monsieur Rochat a effectivement une patente; mais il n'a pas fait les jours de formation requis dans le canton de Vaud.
Recordon Luc · Mit-M · Conseil national · Vaud · Groupe des VERT-E-S
En effet, je crois que Madame Meier-Schatz est mal informée: elle a confondu, dans le canton de Vaud, la suppression de la clause du besoin et la suppression de la patente, j'en ai bien l'impression.
Ce n'est pas un sujet à prendre à la légère. Rappelez-vous avec quelle volonté de tous bords, même avec des moyens différents, nous avons souhaité soutenir l'hôtellerie et le tourisme, branches essentielles en Suisse, lorsqu'il s'est agi il y a peu, ici même, de voter les crédits pour Suisse Tourisme. De tous les côtés, on relevait alors que ce n'était pas suffisant, voire pas la peine, d'accorder de fortes sommes pour le marketing à une branche si le produit n'était pas assuré. Eh bien, aujourd'hui, je crains fort que si on ne garantit même pas un strict minimum d'hygiène dans nos restaurants et aussi dans nos hôtels, par une législation minimale uniforme au niveau fédéral, et non plus éparpillée n'importe comment dans les 26 cantons, nous ne nuisions fortement à ce secteur essentiel qu'est le tourisme. Ce ne sont pas des propos alarmistes issus de n'importe quel cerveau inquiet, c'est la crainte exprimée par nombre de chimistes cantonaux et tout particulièrement par le chimiste cantonal zurichois qui s'inquiète des conséquences observées par ses services de la diminution de l'hygiène depuis que le canton de Zurich est devenu beaucoup plus laxiste dans ce domaine.
Je vous demande donc instamment, dans le cadre de ce vote, de faire preuve de clairvoyance et en particulier d'admettre que nous devions avoir une législation certes légère, certes pas tatillonne; on ne demandera pas de la comptabilité analytique ou je ne sais quoi aux hôteliers et aux restaurateurs, mais je fais toute confiance au Conseil fédéral pour, dans l'esprit qui est le sien aujourd'hui sur le marché intérieur, nous proposer une législation qui garantisse le strict minimum et qui n'aille pas trop loin. Il sera ainsi en mesure de faire la démonstration qu'il a bien compris et qu'il applique les principes dont nous avons largement débattu à l'article 3, sans même avoir besoin, d'ailleurs, il est vrai, d'une disposition comme celle de l'amendement Triponez que nous avons rejeté.
Meier-Schatz Lucrezia · Mit-F · Conseil national · St-Gall · Groupe démocrate-chrétien
Monsieur Recordon, êtes-vous au courant du fait que le 5 juin dernier, la population du canton de Schaffhouse a refusé ces standards minimaux? Comment allez-vous lui expliquer que maintenant, après coup, il faille les réintroduire simplement parce qu'une certaine région, en particulier la Suisse romande, se défend et souhaite avoir des standards minimaux?
Recordon Luc · Mit-M · Conseil national · Vaud · Groupe des VERT-E-S
Votre question est d'une extrême mauvaise foi, Madame Meier-Schatz, parce que le but n'est pas d'éviter quoi que ce soit en termes d'expansion et quoi que ce soit en termes de corporatisme. Si vous m'aviez fait la grâce de m'écouter, vous eussiez entendu que je me basais exclusivement sur des problèmes de santé et d'hygiène publiques.
Si le 5 juin dernier, le peuple schaffhousois a dit ce qu'il a dit à 74,1 pour cent, c'est certainement parce qu'il n'avait pas connaissance de l'inquiétude très grande exprimée par un personnage qui ne vient pas de Suisse romande - puisque vous voulez absolument élargir le "Röstigraben" -, mais de Zurich, puisqu'il s'agit du chimiste cantonal, personne peu susceptible de méconnaître la situation schaffhousoise ou zurichoise.
Genner Ruth · Mit-F · Conseil national · Zurich · Groupe des VERT-E-S
Ich möchte Sie ebenfalls bitten, diese Motion der WAK anzunehmen, und zwar geht es nicht nur um Aspekte der Hygiene, sondern ganz generell um Aspekte der Ausbildung und damit auch der Qualitätssicherung im Bereich des Hotel- und Gastgewerbes. Diese Motion stellt eigentlich einen Ansatz für eine Vereinfachung dar, weil wir dann nicht mehr 26 verschiedene Gesetze in den verschiedenen Kantonen haben, sondern wir haben eine eidgenössische Regelung, die dann eben den Marktzugang und die Ausbildung im Bereich des Hotel- und Gastgewerbes regelt. Ich meine, wir müssen das auch im Hinblick auf die Sicherung eines guten Standards im Tourismusbereich haben, denn es ist uns sicher daran gelegen, hier das Niveau nicht nur zu halten, sondern in der Tendenz auch zu verbessern, um in dem Sinne auch überall diese Standards halten zu können.
Was in Bezug auf die Hygiene ausgeführt worden ist, entspricht leider den Tatsachen. Sie können dies feststellen, wenn Sie die Berichte der kantonalen Laboratorien lesen. Mir ist es aber sehr wohl bewusst, dass wir das nicht einfach mit dieser Motion regeln können, dass es hier wirklich auch die Sensibilität in den einzelnen Betrieben braucht und vielleicht auch härtere Kontrollen, damit die Zustände einmal besser werden.
Ich möchte Sie also bitten, im Sinne der Vereinfachung und im Sinne der Vereinheitlichung der Standards diese Motion anzunehmen.
Schneider Johann N. · Mit-M · Conseil national · Berne · Groupe radical-libéral
Die FDP-Fraktion unterstützt mehrheitlich die Haltung des Bundesrates und lehnt die Motion ab. Eigentlich kann ich vollumfänglich auf mein Votum beim Eintreten verweisen; ich halte mich deshalb ganz kurz.
Es geht den Gastwirten und Hoteliers um den Schutz der Konsumenten, wir wissen es. Dafür ist in erster Linie das Lebensmittelgesetz mit seinen Verordnungen verantwortlich. Wir haben in anderem Zusammenhang gesehen, dass der Bund bei dessen Vollzug ein Wort mitreden kann. Ferner kann ein überwiegendes öffentliches Interesse gemäss den Ausnahmen in Artikel 3 des eben beratenen Binnenmarktgesetzes Marktzugangsbeschränkungen rechtfertigen. Allfällige Gefahrenbereiche werden durch die eidgenössischen Vorschriften bereits heute genügend abgedeckt. Will man eine zusätzliche oder ergänzende Ausbildung zur Ausübung der Gastwirte- oder Hotelierberufe verlangen, so kann man dies nur tun, wenn sie für die lokalen Gastwirte auch nötig ist, ein überwiegendes öffentliches Interesse dafür vorhanden ist und die Verhältnismässigkeit gewahrt ist. Als Alternative zur staatlichen Intervention können die Berufsverbände Qualitätsnormen aufstellen, die sogenannten Gütesiegel. Allerdings dürfen diese dann nicht wettbewerbsbehindernd sein.
Bleiben wir beim eben revidierten Binnenmarktgesetz, garantieren wir den möglichst freien Marktzugang. Ein Ruf nach Regelung widerspricht doch dem generellen Willen, Gesetze und Vorschriften abzubauen, einem Willen, der am heutigen Vormittag immer wieder mehrheitlich zum Ausdruck gekommen ist.
Ich bitte Sie im Namen der Mehrheit der FDP-Fraktion, die Motion abzulehnen.
Leutenegger Oberholzer Susanne · Mit-F · Conseil national · Bâle-Campagne · Groupe socialiste
Ich spreche hier in meinem eigenen Namen. Ich bitte Sie auch, die Motion abzulehnen, und zwar aus folgenden Gründen: Wir machen hier ein Gesetz, das den Marktzugang regeln soll. Verkauft wird uns diese Motion jetzt aber gleichsam als eine Massnahme zum Schutz der Konsumentinnen und Konsumenten. Den Schutz der Konsumentinnen und Konsumenten können Sie nur mit rigorosen Kontrollen durchsetzen. Das wird mit dieser Motion aber nicht erreicht. Wenn es darum geht, die Strukturbereinigung in der Branche zu verhindern, können Sie eine solche Motion unterstützen, aber auch dann wird die Branche das Überangebot beseitigen müssen. Wir werden um die notwendigen Strukturveränderungen nicht herumkommen.
In diesem Zusammenhang richte ich eine Bitte an den Bundesrat. Ich denke, der Bundesrat ist gefordert, sehr sorgfältig zu prüfen, in welchen Branchen es allenfalls eine nationale Gesetzgebung braucht. Ich frage Sie: Warum ist das ausgerechnet beim Gastgewerbe der Fall? In verschiedenen Kantonen ist die Notwendigkeit von Wirtepatenten von der Bevölkerung an der Urne verneint worden. Deshalb richte ich meine Frage nochmals an Herrn Bundesrat Deiss: Gibt es nicht Branchen - ich erinnere Sie vor allem daran, dass die Architektinnen und Architekten Entsprechendes moniert haben -, die aus Sicherheitsgründen oder um im Wettbewerb in der EU mit den EU-Bürgerinnen und -Bürgern gleichgestellt zu sein, tatsächlich einer nationalen Regelung bedürfen? Ich bin dagegen, dass wir jetzt mit dieser Motion eine einzelne Branche herauszupfen, aber ich bitte den Bundesrat, das Erfordernis nationaler Gesetzgebungsarbeiten ernsthaft zu prüfen.
Vischer Daniel · Mit-M · Conseil national · Zurich · Groupe des VERT-E-S
Ich möchte Sie im Namen einer kleinen Minderheit der Grünen auch bitten, diese Motion abzulehnen. Es hat doch keinen Sinn, dass die Kantone im Bereich des Gastgewerbes liberalisieren und der Bund nun gewissermassen rereglementiert. Und darauf läuft die Motion hinaus.
Der Kanton Zürich hat Mitte, Ende Neunzigerjahre liberalisiert, meiner Meinung nach zu Recht. Das Resultat war gut. Die Gastgewerbeprüfungen zum Beispiel hatten vor allem im Kanton Zürich dazu geführt, dass Ausländern zum Beispiel der Marktzugang erschwert wurde. Diese Prüfungen waren im Grunde genommen sachfremde Prüfungen, die überhaupt keinen Einfluss hatten auf das, was heute so in den Vordergrund gerückt wird - die Frage der Hygiene zum Beispiel.
Bestimmungen zur Hygiene gibt es in allen Kantonen. Da geht es um eine Frage des Vollzuges der heute geltenden Gesetze. Da braucht es meiner Meinung nach kein neues Gesetz.
Ich staune, dass ausgerechnet das Gastgewerbe der Bereich sein soll, für den es zusätzliche eidgenössische Schutznormen braucht. Um es einmal so zu sagen: Ich habe die Vermutung, ein gewisser libertärer Geist würde die Qualität letztlich mehr sichern. Was die, die die Motion wollen, anstreben, ist eigentlich nur eine reglementierende Einschränkung - die mit Qualitätssicherung gar nichts zu tun hat.
Deiss Joseph · BR-M · Conseil fédéral · Fribourg
S'il vous plaît, ne commencez pas à défaire avec cette motion ce que vous venez de construire en suivant le Conseil fédéral pour ce qui est de la loi sur le marché intérieur. Car si vous donnez ce signal, vous ouvrez la porte à 99 autres branches qui voudraient, elles aussi, une protection spéciale: Madame Leutenegger Oberholzer l'a indiqué, il y a les architectes; et Monsieur Pelli a cité toute une liste de métiers dont les représentants voudraient que la Confédération intervienne.
Je n'ai pas envie d'intervenir dans tous les métiers de ce pays, si ce n'est par la formation professionnelle ou par la formation dans les HES. Et si, vraiment, il y a lieu de protéger un intérêt public prépondérant, on ne le fera pas au nom d'un métier mais à cause dudit intérêt, comme cela se fait dans certains domaines.
Or, prenez les arguments qui ont été avancés. Certains - Madame Genner, par exemple - voudraient que la Confédération se soucie, au nom de la qualité du produit, de la formation des cafetiers-restaurateurs. Mais il y a beaucoup d'autres domaines où la qualité est tout aussi importante. Pourquoi ce serait à la Confédération et non pas, comme partout ailleurs, à la concurrence, de faire en sorte que ceux qui offrent la meilleure qualité l'emportent? Par conséquent, on ne peut pas, à travers la formation, et surtout la formation du patron, obliger les gens à faire de la bonne qualité. En matière de cafetiers-restaurateurs, la Confédération et les cantons offrent des formations, que ce soit au niveau de la formation professionnelle - cuisiniers, personnel de service - ou encore au niveau des écoles hôtelières, dont certaines sont reconnues en tant que HES. Donc, il n'y a pas de raison d'intervenir au niveau de la formation, car pour la fonction de patron du restaurateur, il n'y a pas de formation à obtenir, comme on ne peut pas apprendre le rôle de patron en tant que mécanicien ou d'autres métiers.
Le deuxième élément qui a été évoqué touche les questions d'hygiène. Monsieur Recordon a dit, par exemple: "Il faut un strict minimum en matière d'hygiène." Ce n'est en tout cas pas à travers cette loi que vous allez le faire. En matière d'alimentation, il y a la législation sur les denrées alimentaires qui fixe ces standards. Là, effectivement, la santé publique y est un intérêt prépondérant qui se trouve protégé, puisqu'on a une loi qui doit être appliquée. Par conséquent, cela ne saurait être une raison d'imposer des règles. Et puis, si l'on prétend que les cantons sans réglementation au niveau des patentes auraient plus de problèmes, pour ma part, les résultats que je connais démontrent qu'en pratique, il n'y a pas plus de problèmes dans les cantons "réglementés" que dans les cantons "libéralisés", et vice versa. Donc ce n'est pas par les patentes ou le contrôle de la formation qu'il faut agir, mais au niveau du droit alimentaire et de son application.
Et puis enfin, ce n'est pas une affaire de la Confédération puisque, justement, les cantons ont des systèmes qui sont en train, fort heureusement, de se libéraliser. Car finalement, ces règles ont pour effet de rendre plus difficile l'accès au marché.
Il y a par exemple la disponibilité des cours. Je peux vous citer des cantons qui affichent sur leur site Internet qu'il n'est pas possible de trouver une place dans un cours avant 2006. Donc, cela démontre que ce sont là des obstacles supplémentaires que l'on érige.
Je vous invite à rejeter cette motion et à tenir le cap que vous avez indiqué en adoptant la loi sur le marché intérieur.
Vaudroz René · Mit-M · Conseil national · Vaud · Groupe radical-libéral
Monsieur le conseiller fédéral, concernant cette motion, ne pensez-vous pas qu'au lieu de conserver 26 législations cantonales tel que c'est le cas actuellement, une loi fédérale simple, faite rapidement, qui tendrait à améliorer la sécurité - surtout l'hygiène - renforcerait votre projet?
Deiss Joseph · BR-M · Conseil fédéral · Fribourg
Vous vous référez une fois de plus à la sécurité de l'hygiène. Si le problème est là, indiquez quels sont les dangers que court actuellement la population en raison de problèmes d'hygiène et demandez une modification de la loi sur les denrées alimentaires. C'est là que ça doit se faire et non pas dans une loi qui règle l'accès au marché.
Rime Jean-François · Mit-M · Conseil national · Fribourg · Groupe de l'Union démocratique du Centre
Vous nous demandez de tenir le cap. Alors, je vous retourne la question. Est-ce que vous êtes également prêt à tenir le cap et à supprimer toutes ces entraves dans tous les domaines?
Je vous cite un seul exemple, que vous connaissez déjà. On a introduit dernièrement l'obligation d'une licence pour un petit camionneur qui exploite lui-même un camion, qui a peut-être roulé 30 ans sans accident et dont le véhicule est contrôlé chaque année. Alors comment justifiez-vous ce genre de mesures?
Et je vous demande vraiment si vous allez tenir le cap et analyser toutes ces mesures restrictives qui existent dans notre pays, et les supprimer successivement?
Deiss Joseph · BR-M · Conseil fédéral · Fribourg
Je mène cette lutte contre toutes les mesures restrictives inutiles dans ce pays. Je ne connais pas le cas de ce camionneur que vous citez, mais une chose est claire. S'il devait y avoir une règle mal appliquée dans un autre domaine, ce ne serait pas une raison de la maintenir ailleurs.
Berberat Didier · Mit-M · Conseil national · Neuchâtel · Groupe socialiste
Monsieur le conseiller fédéral, j'ai deux petites questions. Vous êtes non seulement ministre de l'économie, mais aussi de la formation professionnelle, alors j'aimerais savoir comment vous faites pour concilier dans cette loi ces deux casquettes - c'est ma première question.
Ma seconde question est la suivante: comment voulez-vous inciter les jeunes à se former, si on ne fixe aucune obligation pour les patrons de se former? D'un côté, on veut former les jeunes; de l'autre, les patrons, qui devraient être les moteurs de la formation, ne sont pas formés. Je ne comprends pas quelle est la logique de cela.
Deiss Joseph · BR-M · Conseil fédéral · Fribourg
Pour ce qui est de la formation professionnelle, il y a des formations tout à fait adéquates et bien répandues dans le domaine de la gastronomie. Nous les soutenons, que ce soit au niveau de la formation professionnelle, ou que ce soit au niveau de l'école hôtelière.
Pour ce qui est de la formation de patron, pour les garagistes, par exemple, qui travaillent sur des véhicules - où c'est donc une question de sécurité -, est-ce qu'on a une formation de patron garagiste? Non! Vous avez par exemple des formations de mécanicien. Et ce que l'on veut, c'est qu'une entreprise qui fonctionne en la matière se dote du personnel. Mais pour le patron qui prend le risque de l'investissement, le risque ou le devoir de respecter les règles, il n'existe pas de formation que nous dispensons au niveau de la formation professionnelle.
Je n'ai donc aucun problème à concilier les deux choses.
Leu Josef · Mit-M · Conseil national · Lucerne · Groupe démocrate-chrétien
Namens der Kommissionsmehrheit beantrage ich Ihnen, der Kommissionsmotion "Marktzutritt für Hoteliers und Gastwirte" zuzustimmen.
Im Zusammenhang mit der Behandlung des Antrages Burkhalter habe ich hier festgehalten, dass im Bereich der Lebensmittelsicherheit erhebliche Koordinationsprobleme im Bereich des kantonalen Vollzugs sowie zwischen Bund und Kantonen bestehen. Das war unter anderem ein Grund für das Zustandekommen dieser Motion. Die vorliegende Motion, welche übrigens mit 13 zu 7 Stimmen bei 3 Enthaltungen zustande kam, nimmt teilweise Anliegen des heute akzeptierten Antrages Burkhalter bezüglich Gleichwertigkeit beim Vollzug auf. Die Motion geht aber, insbesondere mit der Forderung nach einer einheitlichen Regelung in der Ausbildung, weit über das hinaus, was wir vorher bei der Gesetzesberatung entschieden haben. Mit anderen Worten: Was wir vorher im Sinne der Öffnung und des Wettbewerbes beschlossen haben, wird mit der Motion für eine einzelne Branche gleich wieder ausgehebelt und rückgängig gemacht.
Trotzdem empfehle ich Ihnen gemäss der Mehrheit der Kommission, die Motion anzunehmen. Persönlich werde ich die Motion, wie schon in der Kommission, nicht annehmen können.
Pelli Fulvio · Mit-M · Conseil national · Tessin · Groupe radical-libéral
Monsieur le conseiller fédéral, permettez-moi d'adopter une autre stratégie que celle de mon collègue rapporteur. C'est vrai, la CER, à l'issue d'un dur travail pour résister à la pression exercée par des représentants de toutes les branches professionnelles de la Suisse, a adopté cette motion, que je qualifierai de libératoire.
Mais vous devez faire attention: nous venons d'examiner la loi sur le marché intérieur et nous n'avons pas introduit cette règle dans ladite loi; nous ne voulons pas que cette règle y figure. Cette motion demande d'être attentifs aux prescriptions de nature sanitaire. On doit l'interpréter comme une demande adressée au Conseil fédéral pour qu'il règle un peu mieux, dans la loi sur les denrées alimentaires, les aspects liés à cette branche professionnelle. Par exemple, le Conseil fédéral pourrait prévoir, à l'article 36 alinéa 3 de la loi sur les denrées alimentaires, dans le cadre de la surveillance, certaines normes minimales pour l'ouverture d'un restaurant ou d'un hôtel en cas d'abus manifestes. Je pense qu'il ne faut pas interpréter cette motion comme une volonté de changer la loi telle que nous venons de l'accepter.
Je vous prie donc, au nom de la commission, d'adopter cette motion, mais de l'interpréter dans le sens de ce que je viens de dire.
Meyer Thérèse · P-F · Conseil national · Fribourg · Groupe démocrate-chrétien
Le Conseil fédéral propose de rejeter la motion. Madame Meier-Schatz propose aussi de rejeter la motion.
Abstimmung - Vote
Für Annahme der Motion .... 70 Stimmen
Dagegen .... 89 Stimmen