Lexipedia
AccueilActualitéExplorerRépertoire
ConditionsConfidentialitéAssistance
Se connecter

6B_908/2010

Bundesgericht

Du 25 nov. 2010

https://lexipedia.io/fr/docs/ch/bger-tf-tf/6b-908-2010/de/6b-908-2010

Consulté le 11 sept. 2026

  1. Documents
  2. Confédération
  3. Tribunal fédéral
Source

Portée: Le traitement de cette décision par les juridictions ultérieures n’a pas été analysé. Aucune des 3 décisions citantes n’a été analysée.

6B_908/2010

6B_908/2010

Rubrum

{T 0/2}

Urteil vom 25. November 2010

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Favre, Präsident,

Bundesrichter Mathys,

Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari,

Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern, Zentralstrasse 28, 6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Verlängerung der Probezeit nach der bedingten Entlassung aus dem Massnahmevollzug,

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Luzern, II. Kammer, vom 31. August 2010.

Erwägungen

1.

Mit Entscheid vom 31. August 2010 erkannte das Obergericht des Kantons Luzern unter anderem gestützt auf einen Bericht der ambulanten Dienste der Luzerner Psychiatrie vom 26. Februar 2010, die im Entscheid der Vollzugs- und Bewährungsdienste des Kantons Luzern vom 10. Mai 2007 für die bedingte Entlassung der Beschwerdeführerin aus dem Massnahmevollzug festgesetzte Probezeit werde um ein Jahr verlängert. Dagegen wendet sich die Beschwerdeführerin ans Bundesgericht und beantragt sinngemäss, auf die Verlängerung der Probezeit sei zu verzichten. Soweit die Begründung der Beschwerde nicht diese Frage betrifft, ist darauf nicht einzutreten.

In Anwendung von Art. 109 Abs. 3 BGG kann auf die Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden. Diese stellt insbesondere fest, gemäss dem Bericht der ambulanten Dienste neige die Beschwerdeführerin in Stresssituationen nach wie vor zu einer selektiven Wahrnehmung und wahnhaften Interpretation. Auch die Krankheitseinsicht sei immer noch mangelhaft. Die Frequenz der Therapiesitzungen habe denn auch nur gering auf alle drei Wochen reduziert werden können. Das psychische Gleichgewicht sei nach wie vor fragil. Die psychotische Restsymptomatik berge die Gefahr ernstzunehmender Straftaten. Die aktuelle Haltung, die die Beschwerdeführerin an den Tag lege, unterstreiche dies mit aller Deutlichkeit. So scheine sie eine Behandlung zurzeit zu verweigern (vgl. angefochtenen Entscheid S. 5/6).

Unter den gegebenen Umständen ist die Verlängerung der Probezeit um ein Jahr nicht zu beanstanden. Die Beschwerdeführerin vermag nichts vorzubringen, was zu einem anderen Schluss führte.

Die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 109 BGG abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.

2.

Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).

Dispositiv

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1.

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2.

Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3.

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Luzern, II. Kammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 25. November 2010

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Favre C. Monn

Dispositions modifiées depuis

Cette décision interprète des dispositions dont l’acte a depuis fait l’objet d’une nouvelle consolidation. Si l’article lui-même a changé n’est pas consigné.

  • Loi sur le Tribunal fédéral, Art. 66 et Art. 109 — lu dans la version du 1 janvier 2009; l’acte a été consolidé à nouveau le 1 janvier 2011, 1 avril 2011, 5 décembre 2011, 1 janvier 2012, 1 avril 2012, 1 octobre 2012, 1 janvier 2013, 1 février 2013, 1 juillet 2013, 1 janvier 2014, 1 juillet 2014, 1 août 2014, 1 novembre 2015, 1 janvier 2016, 1 janvier 2017, 1 avril 2017, 1 juin 2017, 1 janvier 2018, 1 janvier 2019, 1 janvier 2021, 1 janvier 2022, 1 juillet 2022, 1 janvier 2024, 1 février 2024, 1 juillet 2024, 1 janvier 2025, 1 avril 2026 et 13 mai 2026.

Cité dans