7.2.2-31

Neumühle / Bahnhofstrasse

  • Situation Bebauungsplan Tiefgarage-Richtplan (informativer Inhalt) Bestimmungen Kanton Zug

  • Gemeinde Saar --------- _,' ---------· Zweck , ---7 r ------------ r-- --- ---------- - ----------- -" 1 1.

    Mit dem Bebauungsplan Neumühle/Bahnhofstrasse werden folgende Hauptziele angestrebt: 69 l 1 Teilrevision Bebauungs- und Baulinienplan ·----------------- ' :.? ----------------- _J L------------------------1 Bauliche Erneuerung auf der Basis eines städtebaulichen Gesamtk onzeptes

~ Beibehalten der Merkzeichenfunktion durch ein neues Hochhaus anstelle der Silos lr-t----r.L-.L-7 _J. j 1 ) /rr--~...,--- Stärkung der Zentrumsfunktion mit Wohn-, Verk.aufs- und Gastronomienutzungen Neumühle / Bahnhofstrasse r-------------------,

I•--.-- --- 1-1 t-t-r-0----1-,1 -----'--l---• Gewährleistung eines grosszügigen verk.ehrsarmen Hofbereiches Sicherung einer hohen ortsbaulichen und gestalterischen Qualität

,___________________ J

1

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•-j- ---~---j--,-,J 1 Bebauung 1:500 Bahnhofplatz 2, Gebäude dürfen nur in den Baubereichen ers tellt werden, welche in der Situation und den l!lim Schemaschnitten definiert sind. Bahnhofst rasse 1 1 ' 1 1 1 ·- ..

1 Bahnhofstrasse 3. Die Grundfläche des bestehenden Gebäudes im Baubereich A darf im Rahmen von Fassadensanierungen allseitig um max . 0.20 m erweitert werden. 4. Die in den Baubereichen vermerkten Höhen koten beziehen sich auf die fertigen Geschoss- 442.G9 Q

Abteilung Planung I Bau 4-/< 1 •-, 1 L! böden und Dachflächen. Sie dürfen nur durch untergeordnete technische Aufbauten über- • schritten werden.

Beim Baubereich Bist zudem ein Aufbau zur Gewährleistung eines Not- Saar, 28.10.2011 / 20.01 .20 12 Der Abteilungsleiter: Urs Spillmann \,~, ' 1111 VOklO

' ::::-:. . - - - -1-- ausganges für die Dachrettung zulässig. 5. Für die einzelnen Baubereiche gelten folgende maximalen anrechenbaren Geschossflächen ) (einschliesslich Dachgeschosse , aber ohne Aussenwandquerschnitte):

Vom Gemeinderat verabschiedet am 26.10.2011 Der Gemeindepräsident: Der Gemeindeschreiber: 1 1 j_ l 1 Baubereich A oberirdisch

4'300 m2 unterirdisch

Andreas Hotz Walter Lipp h-, • 1

Original printed table; row and column alignment is authoritative.

1 0 Baubereich B 4'480 m2 4!43-0-m2 75 m2
0
0 'i !l h 1 Baubereich C 2'650 m2 115 m2
Vorprüfung durch die kantonale Baudirektion 0
' 1
f71 ' ----------- 1 ._ _ _, ~ 7J2• Baubereich D

Baubereich E 2'300 m2 870 m2 60 m2

L 1 Zug , 28.12.2011 Der Kantonsplaner: Rene Hutter 0 0 0 '. T l • - 1 To tal 14'600 m2 14-c660 m2 250 m2

1. Öffentliche Auflage im Erdgeschoss Rathausstr. 6 vom 27, 1.2012 bis 27.2.2012 6. Geschossflächenverlagerungen zwischen einzelnen Baubereichen sind zulässig. Dabei darf 0 die Abweichung von den festgelegten Geschossflächen pro Baubereich höchstens 5% be- Publiziert im Amtsblatt Bescheinigt von der Abteilung Planung / Bau ® tragen und die anrechenbare Geschossfläche von -l4-'-650--m2 gemäss Ziffer 5 nicht über-

16 00 0 _1 1 '

i schritten werden.

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0 0 ' 1 1 I 0 ~. '5 11> o o "·J 0 7.

In den Erdgeschossen sind überwiegend publikumsorientierte Nutzungen vorzusehen. op 0 2 • 1 1 1 8.

Im Rahmen des Baubewilligungsverfahrens ist für Wohnnutzungen die Einhaltung der Im- -0- - · - ~ missionsgrenzwerte hinsichtlich Bahn - und Strassenlärm nachzuweisen .

Vom Gemeinderat im ein fachen Verfahren beschlossen

~:tn~·M , 1012

0

9. In den Auskragungsbereichen dürfen nicht abgestützte Balkone auf höchstens 1/3 der Fas-

Der Gemeindepräsident:

Der

GejlJ,,. ejsc reiber: ..

13.00

0

0 0 0 ,_ (~---'"'-----1--, ' sadenlänge um max. 1.50 m und Sonnenschutzelemen te um max.

0.70 m über den Baubereich hinausragen . / // ✓j ✓ 0 0 0 0 - 1 1 10. Südlich und nörd lich an den Baubereich A angrenzend sind abgestü tzte Terrassen vorran-

-· gig für Restaurants zulässig . Die Höhenlage und die maximal zulässigen Abmessungen er- 0 0 geben sich aus den Festlegungen im Situationsplan und in den Schnitten .

2. Öffentliche Auflage im Erdgeschoss Rathauss tr. 6 vom 16. MRZ. 201liis O4. APR, 2012

0

0

Trafo&tallon.?;,;

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11. In den Baubereichen B. C und D sind die Flachdächer über dem obersten Geschoss exten-

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Mitteldorl • • 1 siv zu begrünen . Auf dem Flachdach des Baubereiches E ist eine Spiel- und Aufenthaltsflä- Publiziert im Amtsblatt Bescheini~t von der Abteilung Planung/ Bau

(fi 0 0 0 0 0000 0 -u 442. ,) - -, 1 che mit hohem Grünanteil vorzusehen.

12. Die Ark.aden haben eine lichte Höhe von min. 3.50 m au fzuweisen; sie sind mit Einzelstützen tran sparen t zu gestalten und frei durchgängig zu halten Poststrasse Poststrasse 13. Für den Baubereich B gelten zusätzlich folgende Festlegungen:

Von der Baudirektion des Kantons Zug genehmigt am ---,1, ____ .,I Die bestehenden Silos dürfen nicht umgenutzt werden . .• JJ Der Abbruch der Silos ist bewilligungspflichtig . 2 I. APR. 2012 1 -----, Obergeschosse dürfen max .

85% der Baubereichsfläche beanspruchen . 1\ ·-- \~----' (l ' (l 0 Im obersten Geschoss ist ein öffentlich zugänglicher Gastron omiebetrieb mit

mindestens 60 Sitzplätzen Ufld-e+llef-AU56i-OhtsteH-asse zu real isieren. Ein Neubau ist vor dem Baubereich E oder gleichzeitig mit diesem zu erstellen. Erschliessung 0 .Al_~ 1n11~. .J ' ~ Äflderuflg def Bestimmungen 14.

Zusammen mit dem Neubau im Baubereich B ist die Coop•Anlieferung zur Lärmabschir- Besbmmun mung mit einer vollständigen Ummantelung zu versehen . 15. Die Tiefgarage ist von der Neugasse her über die Tiefgarage unter dem Bahnhofplatz zu erschliessen , Die Tiefgarage ist mit einer Sprink.leranlage auszurüsten.

Informativer Inhalt Bebauungsplan - Baulinien 16. Unterirdisch dürfen max. 150 Autoabstellplätze realisiert werden , welche im Verhältnis der Situation Bebauungsplan - Baulinien Verbindlicher Inhalt Bebauungsplan E •....., Geltungsbereich ' F-- ·- -j Genehmigte Bau linien Geschossflächen den einzelnen Baubereichen zuzuordnen sind .

Zusätzlich sind oberirdisch je 2 Autoabstellplätze für Behinderte und für Carsharing zulässig. 17. Die Besucher- und Kundenparkplätze sind ab erster Minute mit Gebühren zu bewirtschaf- Konturen besteheni:ler Silo ten . Die Tarifg estaltung ist mit dem Bauprojekt nachzuweisen .

Bezeichnung der Baubereiche

E--- ··-··j Genehmigte Untemiveaubaulinien ?-- ~ 478.50 18. Bei den Ein- und Ausfahrten der Tiefgarage sind Fahrtenzählanlagen zu installieren. Die durchschnittlich reg istrierten Fahnen pro Tag sind der Gemeinde jährlich zu melden.

Baubereiche mit max. Höhen (m ü. M.)

F- - - j Genehmigte Arkadenbaulinien @ 19. Pro Autoabstellplatz sind zwei Veloabstellplätze zu erstellen .

Mindestens ein Fünftel dieser Veloabstellplätze sind oberirdisch und witterungsgeschützt im Bereich der im Plan schematisch bezeichneten Stelle vorzusehen . r===-==- =---==-===] t- - - - j Genehmigte Zwangsbaulinien 20 .

Es sind mindestens 20 Motorradabstellplätze zu erstellen, wovon mindestens 5 oberirdisch Auskragungsbereiche 465.80 und witlerungsgeschützt anzulegen sind. 21 . Zwischen der Poststrasse und dem Bahnhofplatz ist für Velofahrer eine sichere Verbindung

Baubereichsflächen (gemäss Bebauungsplan)

über den Hofbereich anzubieten .

1 r·--------------1 Arkaden im EG

460.00

22 . Die Zufahrt für die Anlieferung sowie für die oberirdischen Auto- und Motorradabstellplätze

1 ist nur von der Poststrasse her zulässig . Die ebenerdige Zufahrt für Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge ab Poststrasse und Bahnhofstrasse ist bei der Dimensionierung der Tiefga - Bereich für abgestützte Terrassen ·------------------------, rage zu berücksichtigen . 1 1 : ' @457 00

t-' '-1. l><I 4i 1. BOB 22 .5.2007 Ummantelungsbereich Anlieferung Gestaltung " • 1 23.

Bauten, Anlagen und Umschwung sind sowohl für sich als auch im Gesamtzusammenhang besonders gut zu gestalten . Die in der Bauordnung umschriebenen Anforderungen an Arelooooool Öffentliches Fusswegnetz • albebauungen sind sinngemäss zu erfüllen . 439.00

24 , Zur Sicherstell ung einer hochwertigen architektonischen Gestaltung des neuen Hochhauses im Baubere ich B sowie der Umgebungsgestaltung ist in Absprache mit der Gemeinde ein <== =- Unterirdische Zu-/ Wegfahrt Einstellhalle (Lage schematisch) Schnitt 1 - 1 Konkurrenzverfahren unter min. 3 qualifizierten Projektteams mit Fachleuten aus den Bereichen Archilek.tur und Landschaftsarchitek.tur durchzuführen.

Im Rahmen dieses Verfahrens sind für folgende Aspek.te überdurchschnittl ich gute Lösungen nachzuweisen: ◄ Zu- 1Wegfahrt Anlieferung für alle Baubere iche Wahrnehmbarkeit und Merkzeichenwirkung im Ortsbild (Baubereich BJ Volumetrische Gliederung und Proportionen (Baubereich B)

l+---+I Standplätze Anlieferung 451• j Städtebauliche Venräglichkeit der maximalen anrechenbaren Geschossfläche gemäss

Ziff. 7 (Baubereich B)

Fassadenstruktur mit Materialien , Oberflächen und Farben {Baubereiche B-E)

~ 1 Gedeckter Velounterstand (min. 60 Plätze, Lage schematisch) - _I7,--- Konturen oostahoodar SIio Gestaltung der Nebenbauten (Ummanlelungsberelch Anlieferung und abgestützte Terrassen Baubereich A) !_____.I

Hofbereich •~□ ~ Umgebungsgestaltung für den gesamten Geltungsbereich , insbesondere Hofbereich und Zugangsbereich ab Bahnhofstrasse '/..

1 25. Der Hofbereich ist als aufenthaltsfreundlicher und nutzungsneutraler Freiraum auszubilden und mit Bäumen aufzuwerten.

Die detaillierte Gestaltung ist einschliesslich der gestalteten 4510 Gestaltete Fussgängerbereiche Fussgängerbereiche , des Spiel- und Aufenthaltsbereiches im Baubereich E, der begrünten Flachdächer sowie der erforderlichen Baumgruben für die Baumpflanzungen im Baubewi lligungsverfahren nachzuweisen.

Die oberirdische Wendemöglichkelt für Lastwagen zur Anlie- Grünbereiche 465.60 ferung des Baubere ichs Aist bei der Umgebungsgestaltung des Hofbereichs zu gewährleisten.

~ Gestaltete Fussgänger- und Fahrbereiche Informativer Inhalt Bebauungsplan J ® 458.B5 © 460.00 457,00

460.00 457.00 26. Spätestens bei Fertigstellung des Neubaus im Baubereich B sind die östlich an das bestehende Gebäude Assek. Nr. 451a grenzenden Nebenbauten abzubrechen. 27. Der bezeichne te Fussgänger- und Fahrbereich an der Bahnhofstrasse ist in die Umgebungsgestaltung miteinzubeziehen, namentlich hinsichtlich Oberflächengestaltung und Niveauunterschieden . Die Detailausbildung ist im Bauprojek.t nachzuweisen .

c=) 1 Bestehende Gebäude Bäume (Lage und Anzah l schematisch) 444.40 ® 44B,JO

18 ...,,__.;1,- Arkade Schlussbestimmungen 28. Sofern dieser Bebauungsplan keine abweichenden Bestimmungen enthält, gilt die jeweilige Bauordnung . Der Gemeinderat kann im Sinne von§ 31 der Verordnung zum Planungs- und

y

442.30

Baugesetz (V PBG) Ausnahmen gestatten. Bei Änderungen des Zonenplanes und/oder der

Tiefgarage 440.1 0

UG

Bauordnung ist der Bebauungsplan zu überprüfen.

Tiefgarage 439.00 UG

Original printed table; row and column alignment is authoritative.

1 • •42.&9 1 Höhenkoten bei Höhenfi xpunkten (m ü, M.) 29. Der am 10. Dezember 2001 festgesetzte und am 23. April 2002 genehmigte Bebauungsplan
2. UG
(l 0 5 10 20 30 40
~-~
50m 2. UG Neumühle/Bahnhofstrasse (1 . Etapp e) wird aufgehoben .
1 ""• "'I Zum Abbruch vorgesehene Bauten L.17~~1 Schnitt 2 - 2 30 , Der Bebauungsplan Neumühle/Bahnho fstrasse tritt nach der Genehmigung durch den Re-

gierungsrat sofort in Kraft.

io O o/<. :.- 1 Fusswege und untericdische Zu-/ Wegfahrt aussechalb Geltungsbeceich