58 II 193

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Rubrum

192 Familienrecht. Ns 32, 1929, la jurisprudence italienne, dans le silence des lois, n’admît, avec la grande majorité des auteurs, la compétence des tribunaux étrangers pour prononcer la séparation de corps d’époux italiens, de même, réciproquement, qu’elle reconnaissait aux tribunaux italiens le droit de prononcer la séparation de corps entre époux étrangers (Feuille fédérale 1907 4 p. 1024 et suiv., FroRx, Diritto internazionale privato, 2° édition IT p. 156; RO 40 II p. 305 ; 44 IT p. 2; ALEXANDER, Schweiz. Jur. Zeit. 25 Pp. 197/198 ; SaUSssER-HALL, Schweiz. Jur. Zeit. 29 p. 141 et guiv., PuERAssI1, Riviata di diritto internazionale, année XXIV). Ainsï que le Tribunal fédéral l’a relevé dans 801 arrêt du 22 mai 1931 en la cause Álladio, le concordat conelu entre le Saint-Siège et l’Italie était de nature à faire naître certains doutes sur le maintien de la jurisprudence antérieure. Bien que le dernier alinéa de l’art. 34 réserve expressément la compétence de la juridiction civile en matière de séparation de corps, on pouvait se demander si les modifications apportées par le concordat au droit matrimonial n’exerceraient pas indirectement une influence sur la manière dont les tribunaux italiens avaient jusqu'alors envisagé le problème de la compétence des tribunaux étrangers relativement. aux demandes en séparation de corps formées par des époux italiens.

En présence des documents produits par la recourante, on peut dire que ces doutes sont actuellement levés. Les décisions de Cours italiennes dont Ia recourante fait état - n'ont trait, il est vrai, qu’à des jugements rendus par des tribunaux euisss en matière d’annulation de mariage, maïs il n’est aucune raison de supposer que les tribunaux italiens n’appliqueraient pas les mêmes principes en matière de séparation de corps. Cette opinion est partagés Par Perassi dans l’étude qu’il a consacrée à la question (loc. cit.). TI affirme, sur la base d’arrêts rendus en matière d’annulation de mariage, que la jurisprudence italienne, même après la conclusion du concordat, persiste à considérer qu’il n’existe aucune règle de droit italien réservant à la juridiction nationale la connaissance des questions relatives aux rapports de famille des citoyens italiens.

Faits

Tl convient d’ailleurs de relever que même en matière d’annulation de mariage, la compétence des autorités ecclésiastiques est loin d’être absolue ; il y a des cas pour lesquels les tribunaux civiles sont restés exclusivement compétents et d’autres où ceux-ci ont à revoir les décisions des susdites autorités, du point de vue de leur conformité avec les règles du droit civil (cf. S4USER-HALL, loc. cit. p. 144 B et arrêt de la Cour de cassation du 22 juillet1930 dans la cause Testa c. Rosasco, ainsi que les sentences Dans ces conditions et à l’inverse du cas Alladio, il faut admettre que la recourante a rapporté Ia preuve qui lui incombait, et il se justifie par conséquent de faire droit aux conclusions du recours.

Le Tribunal fédéral prononce :

Le recours est admis. En conséquence, le jugement rendu par le Tribunal civil du district de Vevey, le 12 novembre 1931, est annulé et la cause renvoyée au même Tribunal pour qu’il statue gur le fond.

33. Anuszug aus dem Urteil der II, Zivilabteilung vom 820. Juni 19232 i. S. Bonati gegen Wüeat. - Vaterschaftsklage. Art. 314 ZGB. Gibt der Beklagte zu (oder isb bewiesen), dass er mit der Klägerin-Mutter an einem bestimmten, in die kritische Zeit fallenden Datum geschlechtlich verkehrt hat, so kann er die darauf gegründete Vaterschaftsvermutung durch den Nachweis von Tatsachen entkräften, die an der damals erfolgten Konzeption erhebliche Zweifel rechtfertigen ; der Klägerschaft bleibt es dann überlassen, die Vaterschaftsvermutung dadurch wiederherzustellen, dass gie noch weitern Geschlechtsverkehr innerhalb der kritischen Zeit nachweist.

… Wenn demnach nicht bewiesen ist, dass der Geschlechtsverkehr der Parteien erst um den 24. April 194 - Familienrecht, N° 33.

herum — auf welchen Zeitpunkt der Beklagte den Anfang setzt — begonnen, so stellt anderseits die Vorinstanz nicht fesb, dass ein Geschlechtsverkehr schon vor diesem . Datum stattgefunden habe, sondern sie entscheidet gegen den Beklagten, weil er den Beweis für den von ihm behaupteten Anfangstermin nicht geleistet habe. Diese Verteilung der Beweislast stützt die Vorinstanz zu Unrecht auf Art. 314 ZGB. Hiernach isb allerdings die Vaterschaft des Beklagten zu vermuten. wenn er in der Kkritischen Zeit mit der Mutter des Kindes verkehrt hat, allein die Vermutung entfällt, wenn Tatsachen nachgewiesen sind, welche erhebliche Zweifel an der Vaterschaft rechtfertigen. Dahin gehört die Tatsache, dass nach dem Reifegrad des Kindes die Konzeption nicht im betreffenden Zeitpunkt erfolgt sein kann. Die Vaterschaft des Beklagten ist also, weil sein zugegebener Verkehr in die kritizche Zeit fällt, zunüchst zu vermuten, aber die Vermutung wird widerlegt mit dem Nachweis, dass ein am 25. November mit allen Zeichen des Ausgetragenseins geborenes Kind nicht erst um den 24. April herum gezeugt worden sein kann. Dieser Nachweis kann dem Beklagten auferlegt werden ; ihm aber den Beweis dafür, dass kein früherer Geschlechtsverkehr stattgefunden hat, zuzumuten, hiesse die Beweislastverteilung von Art. 314 Abs. 1 umkehren ; denn wenn der zugegebene Geschlechtsverkehr gemäss Art. 314 Abs. 2 ausser Betracht fällt. 80 muss eben die Vermutung des Art. 314 Abs. 1 durch Nachweis eines - weiteren Geschlechtsverkehre in der kritizgchen Zeit wiederhergestellt werden, und dieser Nachweis liegt, wie immer der Nachweis der Beiwohnung, der Klägerschaft ob. Es ist auch nicht möglich, mit den von der Vorinstanz angestellten Überlegungen prozessualer Natur zu ihrem Resultat zu gelangen ; denn die Beweislastverteilung ist bundesrechtlich geordnet und kann durch die kantonalen Prozessgesetze nicht abgeändert werden. Dagegen wäre natürlich die Vorinstanz frei gewesen, auf Grund des Zugeständnisses eines spätern Geschlechtesverkehrs im Zusammenhang mit den aus den vorgelegten Briefen sich ergebenden Anhaltspunkten auf Geschlechtsverkehr schon erheblich vor dem zugegebenen Datum zu schliessen. Damit wäre sie im Rahmen der ihr zustehenden Beweiswürdigung geblieben. Allein diesen Beweisschluss hat die Vorinstanz nicht - gezogen, sondern sie egtellte darauf ab, dass der Beklagte den

Beweis für die erst spätere Beiwohnung nicht erbracht habe ; dabei Liess sie die Anhaltspunkte aus jenen Briefen lediglich in dem Sinne mitsprechen, dass ihm angesichts derselben die Beweislast noch umso eher zugemutet werden könne, was allerdings ein untaugliches Argument ist.

IL. ERBRECHT DROIT DES SUCCESSIONS 34. Auszug aus dom Urteil der IT. Zivilabteilang vom 17. Juni 1932 i. S. Bernet und Konsorten gegen Landwirtechaftlichen Verein Gommiswald, Widerspruchsklage. Art. 107 SchKG.

Die Fristbestimmung des Art. 107 Abs. 2 SchKG isb zwingender Natur. Erw. 2 a. A.

Erbengemeinschaft. Art. 602 ZGB.

In dringlichen Fällen und solange, als die Dringlichkeit dauert, ist jeder Erbe befugt, von sich aus namens der Erbengemeinschaft zu handeln. Erw. 2.

Dabei kommt es auf die grundsätzlichs Dringlichkeit an, gleichviel ob sich nachträglich herausstellt, dass im casu zufällig ein gemeinsames Handeln aller Erben möglich gewesen wäre. Erw. 83.

(Einschränkung der bisherigen Rechtsprechung, durch die für alle Fälle das gemeinsame Handeln sämtlicher Erben gefordert wurde.)

A.

— Der im Jabre 1913 versborbene Landwirt Leo Bernet in Gommiswald hatte durch Testament verfügt, dass sein in einem kleinen landwirtschaftlichen Betrieb bestehender Nachlass bis zum 25. Altersjahr des Sohnes

Portata: Non è stato analizzato come le decisioni successive abbiano trattato questa decisione. Nessuna delle 1 decisioni citanti è stata analizzata.

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