58 II 379

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Rubrum

61. Auszug aus dem Urteil der I. Zivilabtellung vom 4. Oktober 1932 i. S. &. gegen B,

Revision gegen ein bundesgerichtliches Berufung surteil Der Revisionskläger hat in seinem Revisionsgesuch Anträge darüber zu stellen, nach welcher Richtung er auf die * Abänderung des frühern Urteils abzielt. Notwendiges Formerfordernis. Art. 98 OG ; Art. 195 BZP.

Während gemäss Art. 195 des Gesetzes über das Verfahren vor dem Bundesgerichte in bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten (BZP) der Revisionskläger innerhalb dreier Monate Klage auf Abänderung des frühern Urteils einreichen kann, wenn das Revisionsgesuch gegen ein vom Bundesgericht als einziger Instanz gefälltes Urteil zugelassen wird, sieht Art. 98 des Gesetzes über die Organisation der Bundesrechtspflege (OG) für die Revision der vom Bundesgericht als Berufungsinstanz erlassenen Urteile vor, dass das Bundesgericht die frühere Entscheidung aufhebe und aufs neue entscheide, wenn es findet, dass der Revisionsgrund zutreffe und der Revisionskläger durch jene Entscheidung einen Nachteil erlitten habe. Diese Verbindung der Entscheidungen über den Revisionsgrund und über die Abänderung des früheren Urteils verlangt, dass der Revisionskläger gleichzeitig mit dem 380 Prozeasrecht, N° 61, Gesuch um Revision auch Anträge darüber stellt, nach welcher Richtung er auf die Abänderung des frühern Urteils abzielt. Die Missachtung dieser Vorschrift zieht, wie das Bundesgericht in ständiger Rechtsprechung entschieden hat (vgl. z. B. BGE 39 II 8. 824 Erw. 2; die ungedruckten Entscheide der II. Zivilabteilung vom 18. Juni 1924 in Sachen Treichler ec. Dellberg und der

Sachverhalt

I.

Zivilabteilung vom 1. Juli 1930 in Sachen BruderSchmid ec. Appenzell A. Rh. Kantonalbank) die Unwirksamkeit des Revisionsgesuches nach sich.

Nun fehlt es aber vorliegend an solchen bestimmten Anträgen. Der Revisionskläger hat sgich darauf beschränkt zu erklären, er reiche gestützt auf Art. 95 OG und Art. 192 BZP « das Rechtsbegehren um Revision des obbezeichneten Urteils ein », um dann in der Folge sofort auf die Begründung seines Begehrens einzutreten. Im Verlaufe seiner Ausführungen hat er dann allerdings (auf S. 8) beiläufig die Bemerkung angebracht, die Zulaesung der Revision werde « dazu führen », dass das Eventualbegehren des Klägers, wie es unter Ziffer 3 gestellt wurde, zu schützen und diesbezüglich die Berufung der Beklagten abzuweisen sei. Darin kann jedoch angesichts der vagen Ausdruckweise, die einer positiven Willenskundgebung entbehrt, kein bestimmter Revisionsantrag, wie er nach dem Gesagten verlangt werden muss, erblickt werden, zumal als ja im Berufungsverfahren sämtliche Klagebegebren — mit Ausnahme desjenigen unter Ziff. 2 — . streitig waren, so dass der Kläger deutlich hätte zum Ausdruck bringen müssen, nach welchen Richtungen das angefochtene Urteil im Falle seiner Aufhebung abgeändert werden solle. Es kann daher auf das Revisionsgesuch rücht eingetreten werden.

VII.

VERSICHERUNGSVERTRAG CONTRAT D'ASSURANCE 62. Estratio della sentenza 28 ottobre 1932 della 1Is Sezione civile in causa La Ginevrina c. Fry.

Assicurazione sulla vita. Dichiarazioni inveritieri e reticenti dell’assícurata. — Art, 6 della legge federale gul contratto d'’assicurazione ; noZiono della conoscenza della reticenza. —- TI termine di recesso di eui all’art. 6 predetto decorre dal momento in cui l’assicuratore ebbe conoscenza del fatto occultato, non da quello in cui ne poteva avere solo il sospetto 0, procedendo coll’ordinaria diligenza, avrebbe potuto averla.

Ida Karrer a Lugano erasí nel novembre 1929 assicurata gulla vita per fr. 5000 presso la « Ginevrina », poscia che, qualche giorno prima, era stata visitata da un medico, IL Dr. Gianola, il quale le aveva dichiarato, che era seriamente ammalata e doveva recarsíi a casa (Zofingen) per una severa cura presso il medico di famiglia. È assodato che al questionario della società assiícuratrice per l’ammissione della proposta d’assicurazione, la Karrer ha risposto in modo inveritiero ed inesatto, dichiarando, contrariamente alla verità da essa conosciuta, che la gua «salute era buona», che « godeva buona salute ecc,» e sottotaciendo le recenti visite dal medico in Lugano e le gravi comunicazioni da esso fattele zullo stato della gua salute. Rimasta in mora col pagamento di un premio, la Karrer scriveva il 3 marzo 1929 alla Ginevrina : « Io non poss0 pagare al momento perchè non lavoro. Devo fare una lunga cura per una malattia che avevo senza saperlo all’epoca in cui sono assicurata ». La Karrer cedeva in aeguito, il 1° agosto 1929, la sua polizza a Davide Fry, agente della Ginevrina in Lugano e moriva poi a Zofingen il 17 gennaio 1930 di tubercolosi renale. Ricevuto il 21

Portata: Non è stato analizzato come le decisioni successive abbiano trattato questa decisione.