Elektrizität – eine sichere Sache

Sicherer Umgang mit Elektrizität Basiswissen für Laien und Profis

Wer mit Elektrizität arbeitet, muss die erforderlichen Sicherheitsregeln einhalten. Dies gilt auch in der Hektik des Alltags. In dieser Publikation finden Sie das Basiswissen für den sicheren Umgang mit Elektrizität.

1 Basiswissen für die

Praxis

Wir alle gehen täglich mit Elektrizität um. Dabei machen Die Publikation richtet sich sowohl an Laien als auch wir uns kaum Gedanken über ihre Gefahren, denn Elek- an Elektrofachleute, die mit Elektrogeräten arbeiten. trizität ist heutzutage im Alltag eine «sichere Sache». Auch erfahrene Profis sind angesprochen, denn mit zunehmender Routine vergisst man gern, wie gefährlich Diese erfreuliche Situation hat allerdings eine Kehrseite: Elektrizität sein kann. Wir haben «vergessen», dass Elektrizität nur sicher ist, wenn wir sicher mit ihr umgehen. Allzu leicht missachten Reparaturen an Elektrogeräten und Elektroinstallationen wir in der Hektik des Alltags Sicherheitsregeln und lassen dürfen nur von Elektrofachleuten ausgeführt werden. Laien uns dazu verleiten, die Gefahren zu unterschätzen. sollten aber in der Lage sein, gefährliche Situationen sofort zu erkennen und rechtzeitig Fachleute beizuziehen. Ein unscheinbarer Defekt an einem Kabel kann zum Tod eines Menschen führen. Elektrizität ist unsichtbar und geruchlos, die Gefahren sind wenig augenfällig. Auch dies kann dazu führen, dass wir die Gefahren der Elektrizität falsch einschätzen.

Die vorliegende Publikation macht auf solche Gefahren aufmerksam. Sie weist auf typische Gefahrensituationen hin und ruft Sicherheitsregeln in Erinnerung.

2 Kennen Sie die

Gefahren?

Wer sicher handeln will, muss wissen, wo die Gefahren lauern.

2.1 Die häufigsten Gefahrensituationen 2.2 Drei Wege, sich zu verletzen

Gefährliche Situationen entstehen, wenn eine Person ein Elektrisieren: Wenn der Mensch ein unter elektrischer unter Spannung stehendes Teil berührt. Beispiele von Spannung stehendes Teil berührt, fliesst Strom durch Gefarensituationen: seinen Körper. Dies kann zu Verbrennungen und zu Störungen des Herzrhythmus führen. Die Gefährlichkeit

  • Fehlende Abdeckung hängt von der Stromstärke und der Dauer der Durch-

  • beschädigte Abdeckungen und Gehäuse strömung ab.

  • defekte Geräte

  • defekter Sicherungskopf Verbrennungen: Hervorgerufen werden diese durch

  • Unachtsamkeit beim Ersetzen von Leuchtmitteln zu hohe Oberflächentemperaturen oder durch Störlicht­ oder Sicherungspatronen bögen.

  • Berühren von blanken Leitern oder spannungsführenden Teilen Sekundärunfälle: Dies sind Unfälle, die durch Elektrisie­

  • Freilegen von spannungsführenden Teilen, ren oder Verbrennungen ausgelöst werden, beispielsweise z. B. nachdem Abdeckplatten, Gehäuseteile, Deckel wenn eine Person als Folge des Elektrisierens von der usw. entfernt worden sind Leiter fällt und dadurch Sturzverletzungen erleidet.

Das Berühren spannungsführender Teile wirkt sich besonders fatal aus, wenn eine gut leitende Verbindung zur Erde besteht. Dies ist immer der Fall, wenn Wasser im Spiel ist, zum Beispiel wenn wir barfuss auf nassem Rasen oder Boden stehen.

1 Defekter Keramikkörper: 2 Beschädigte Abdeckplatte und defektes 3 Fatale Gefahr, besonders wenn der Es besteht ­Elektrisierungsgefahr. Kabel: Elektrisierungsgefahr FI-Schutzschalter fehlt

2.3 Die Umständen schwerer Verletzungen Wirkung verschiedener Stromstärken auf den Menschen

Richtwerte Wirkung Bei Elektrounfällen hängt die Schwere der Verletzungen bis 1 mA Reizschwelle. vor allem von zwei Faktoren ab: von der Stromstärke und Der Strom ist kaum spürbar. der Dauer der Durchströmung.

Besonders gefährlich ist die Durchströmung, wenn Metallteile, feuchtes Erdreich oder feuchter Rasen den Stromfluss zur Erde begünstigen. Gummisohlen oder 5 mA Ameisenlaufen, Kribbeln. schlecht leitende Böden wie Parkett oder Kunststoff- Es ist noch möglich, den berührten Stromleiter böden verringern das Risiko einer gefährlichen Durch­ aus eigener Kraft loszulassen. strömung ein wenig.

Für die Stärke des Stroms, der durch den Körper fliesst, sind im Einzelnen folgende Faktoren von Bedeutung: 15 mA Krampfschwelle. Es können Muskel- und Atemverkrampfungen

  • Spannung am berührten Teil ­auftreten. Die Loslassgrenze ist möglicherweise

  • Einwirkzeit bereits überschritten. Atemver­krampfungen können in seltenen Fällen zum Erstickungstod führen.

  • Stromweg durch den Körper (Hand-Füsse, Hand-Hand usw.)

  • Übergangswiderstände, zum Beispiel durch das 50 mA Alarmschwelle. Schuhwerk, die Bekleidung, die Hautoberfläche Die Atmung ist behindert, evtl. Herzstillstand oder

  • Umgebung (Standort, Nässe usw.) Herzkammerflimmern nach kurzer Zeit. Wird nicht sofort Hilfe geleistet, tritt nach wenigen Minuten der Tod ein.

ab 80 mA Todesschwelle. Eine tödliche Wirkung (Herzkammerflimmern) nach 0,3 bis 1 Sekunde ist wahrscheinlich.

Spannung Bei der Gefahr von Lichtbögen gilt es zu beachten, dass In der Schweiz werden drei Spannungsebenen diese bereits bei Kleinspannungen (< 50 VAC / < 120 VDC) unterschieden: auftreten können. Gerade im Bereich von batteriegestützten oder -betriebenen Anlagen können die hohen Energiedichten der Batterien im Fehlerfall zu grossen Kurzschlussströmen führen. Niederspannung > 50 VAC bis 1000 VAC oder Hochspannung > 1000 VAC oder Allgemein gilt: Anlagen mit Betriebsströmen grösser als > 1500 VDC 2 Ampère [A] gelten, ungesehen der Spannung, als Starkstromanlagen. Diese haben das Potenzial von gefährlichen Die typischen Netzspannungen in Haushalten oder Lichtbögen im Fehlerfall. auf Baustellen betragen 230 VAC (1-phasig, zwischen Pol- und Neutralleiter) und 400 VAC (3-phasig zwischen den Polleitern). 2.4 Wie kommt es zu Bränden?

Kleinspannungen gelten im Allgemeinen als ungefährlich, Der elektrische Strom ist eine der häufigsten Brandursada diese im Normalfall keinen gefährlichen Strom durch chen. In der Schweiz beträgt das Schadenvolumen solden Körper treiben können. Unter ungünstigen Umständen cher Brände jährlich gegen 50 Millionen Franken. Das sind wie Feuchtigkeit an Händen und /oder Füssen kann es ca. 25 Prozent der Kosten, die jährlich durch Brände jedoch auch bei Kleinspannung zu einer gefährlichen verursacht werden. Wie entstehen solche Brände? Elektrisierung / Durchströmung kommen. • Häufig sind sie auf einen technischen Defekt zurück­ Allgemein gilt: Je tiefer die Spannung (bei gleichbleiben­ zuführen. Bei technischen Defekten ist es möglich, dem Widerstand), desto unwahrscheinlicher wird eine dass der Strom ausserhalb der vorgesehenen Bahnen gefährliche Durchströmung im Bereich der Kleinspannung. fliesst (Fachleute sprechen von einem «Fehlerstrom») Ab Niederspannung muss immer mit einer gefährlichen und einen Brand verursacht. Durchströmung gerechnet werden. • Auch eine Überbeanspruchung von elektrischen Handwerkzeugen kann zu gefährlichen Überhitzungen Ströme und Beschädigungen führen. Strom kann auf zwei Arten eine schädigende Wirkung auf • Mit elektrischem Strom lässt sich bekanntlich Wärme den menschlichen Körper ausüben: erzeugen. Die Wärmeerzeugung kann auch ungewollt Einerseits kann bei genügend hoher Spannung und/oder auftreten. Im Fehlerfall kann z. B. eine lose Klemme genügend kleinem Widerstand ein gefährlicher Strom oder ein Isolationsdefekt in einem Kabel eine branddurch den Körper fliessen. Hier reichen schon kleine Strö­ gefährliche Überhitzung verursachen. me, wie im Kapitel «Wirkung verschiedener Stromstärken auf den Menschen» aufgezeigt wird, für eine tödliche Wirkung. Andererseits können Kurzschlussströme Lichtbögen verursachen, welche mehrere 1000 ° C heiss werden und schwere Verbrennungen verursachen.

3 Sicherheitstechnik

rettet Leben

Aber nur, wenn wir sie richtig anwenden

3.1 Eine kurze Einführung in die Elektrotechnik Beispiel

LED-Scheinwerfer: Grundbegriffe Leistung [W] = Spannung [V] × Strom [A] Ein elektrischer Stromkreis besteht im Wesentlichen aus Leistung [W] = 230 V × 0,43 A = ca. 100 W einer Spannungsquelle (Stromquelle), einer Leitung und Verbrauchern (Dinge wie Lampen, Bohrmaschinen usw.). Der Energieverbrauch wird in Wattstunden [Wh] gemessen und errechnet sich aus Leistung mal Zeit. Die Spannung U wird in Volt [V] gemessen. Sie beträgt in unserem Netzsystem 230 V vom Aussenleiter (Polleiter) Beispiel gegen den Neutralleiter und 3 mal 400 V zwischen den LED-Scheinwerfer: Aussenleitern (Polleitern). Arbeit [Wh] = Leistung [W] × Zeit [h] Arbeit [Wh] = 100 W × 8 h = 800 Wh, entspricht 0,8 kWh Der Strom I wird in Ampere [A] gemessen. Er ist von der angeschlossenen Last respektive dem Widerstand [R] abhängig. Je grösser die Last, desto kleiner ist der Widerstand und umso grösser die Stromstärke.

Die Leistung P wird in Watt [W] angegeben und errechnet sich aus Spannung mal Strom.

4 Elektrischer Stromkreis mit Spannungsquelle (Stromquelle, Leitung

und Verbraucher)

Aufbau des Stromverteilnetzes Unser elektrisches Niederspannungs-Verteilnetz (3 × 400 V/230 V) ist als geerdetes System aufgebaut. Ein Strom fliesst nur im geschlossenen Stromkreis. Im Fehlerfall dienen die Erde und mit ihr verbundene Teile als Rückleiter.

4 3

5 Schema Niederspannungsinstallation mit Steckdosen für Dreh- und Wechselstrom

Die Trennstelle zwischen dem Verteilnetz des energielie­ Licht- und Steckdoseninstallationen (Lampen, Haushaltfernden Elektrizitätswerkes und der Installation ist der geräte, Unterhaltungselektronik, IT-Geräte, Handwerk­ Anschlussüberstromunterbrecher (Bild 5, Nr. 1), der sich zeuge usw.) werden zwischen einen Aussenleiter und den im Hausanschlusskasten (HAK) befindet. Neutralleiter geschaltet und mit 230 V gespeist (Nr. 3).

Gebäudeinstallationen werden im sogenannten 5-Leiter­ Drehstromverbraucher (Nr. 4) wie Motoren, Boiler, Kochsystem (Drehstrom) ausgeführt: herde, Waschmaschinen usw. werden zwischen die 3 Aussenleiter (Polleiter) (L1, L2, L3) (Nr. 2) Aussenleiter geschaltet und somit mit 3 × 400 V gespeist.

1 Neutralleiter (N) (hellblau oder blau, früher gelb)

1 Schutzleiter (PE) (zweifarbig grün/gelb)

3.2 FI-Schutzschalter: Einfach und genial Seit dem 1. Januar 2024 müssen bei Baustromverteilern auch alle Steckverbindungen > 32 A mit einem Das Prinzip der Fehlerstrom-Schutzeinrichtung (RCD 1; FI-Schutzschalter ausgerüstet sein. im Folgenden FI-Schutzschalter genannt) beruht auf dem Vergleich zwischen den zu- und abfliessenden Der FI-Schutzschalter muss regelmässig gemäss dem Strömen im Aussenleiter und im Neutralleiter. Wird dieses Aufdruck auf dem FI-Schutzschaltergehäuse oder Gleichgewicht gestört, z. B. weil ein Strom durch einen ­mindesten jährlich geprüft werden. Die Prüfung erfolgt menschlichen Körper oder in einen Schutzleiter abfliesst, mit der Betätigung der Test-Taste. unterbricht die FI-Schutzschalter sofort die Stromzufuhr. Ein geeignetes Datum für die regelmässige Überprüfung von FI-Schutzschaltern ist beispielsweise bei der Diese Einrichtung ist äusserst wirkungsvoll: Als der ­Sommer- / Winterzeitumstellung. FI-Schutzschalter 1976 in der Schweiz auf allen Baustellen obligatorisch wurde, sank die Zahl der tödlichen Elek­- trounfälle auf Baustellen innert kurzer Zeit von 10 auf 2 pro Jahr.

7 Zweipoliger FI-Schutzschalter (RCD)

6 Vierpoliger FI-Schutzschalter (RCD)

RCD: In der Normung ist die englische Bezeichnung RCD üblich (Residual Current Protective Device, wörtlich Reststromschutzgerät).

Wo wird der FI-Schutzschalter angewendet? FI-Schutzschalter werden typischerweise an Orten eingesetzt, wo eine erhöhte Personengefährdung oder Brandgefahr besteht. In Gebäuden ist dies vor allem in feuchten oder nassen Bereichen der Fall, im Freien bei allen Anwendungen.

Bei Neuinstallationen müssen alle Stromkreise für Steckdosen bis und mit 32 A mit einem FI-Schutzschalter ­versehen werden. Zudem sind seit dem 1. Januar 2020 für Beleuchtungsstromkreise (auch ohne Steckdosen) in sämtlichen Wohnbauten FI-Schutzschalter vorgeschrieben. 8 Anschlussstecker mit FI-Schutzschalter

Durch die konsequente Anwendung von FI-Schutzschaltern können viele Unfälle vermieden und die Zahl der Brandfälle reduziert werden – rüsten Sie also alte Installationen mit dem FI-Schutzschalter nach, es lohnt sich.

Anschluss- oder Zwischenstecker mit FI-Schutzschalter Zur eigenen Sicherheit sollten elektrische Geräte immer mit einem FI-Schutzschalter betrieben werden. Im be­- trieblichen Bereich dürfen Handgeräte nur hinter einem FI-Schutzschalter betrieben werden. Auf Bau­ 9 Zwischenstecker mit FI-Schutzschalter stellen oder im Freien ist dies schon seit Jahren Pflicht. Bei älteren Installationen oder bei Umbauten, die vor Inkrafttreten des Obligatoriums für FI-Schutzschalter erstellt wurden, fehlt vielfach der fest installierte FI-Schutzschalter. In diesen Fällen ist ein Anschluss- oder Zwischenstecker mit FI-Schutzschalter aus der eigenen Werkzeugkiste einzusetzen (Bild 8 und 9).

Hervorragende Wirkung Der FI-Schutzschalter schützt in fast allen Fällen, wenn eine Person elektrisiert wird. Wenn aber die Elektrisierung zwischen Pol- und Neutralleiter erfolgt, kann der FI-Schutzschalter nicht zwischen einer Elektrisierung und einer normalen Last unterscheiden und unterbricht deshalb die Stromzufuhr nicht.

3.3 Überstrom-Schutzeinrichtungen Überstrom-Schutzeinrichtungen bieten für den

Menschen keinen Schutz beim Berühren spannungs- Unter einer Überstrom-Schutzeinrichtung versteht man: führender Teile!

  • Schmelzsicherungen (Bild 10) Dazu sind die Ströme, die es zum Auslösen einer

  • Leitungsschutzschalter (Bild 11) Überstrom-Schutzeinrichtung braucht, viel zu gross.

  • Motorschutzschalter (Bild 12)

Überstrom-Schutzeinrichtungen sind auf einen bestimmten Auslösestrom ausgelegt. Übersteigt die Stromstärke den Auslösestrom, wird der Stromfluss automatisch abgeschaltet. Die Abschaltung erfolgt umso schneller, je grösser die Überschreitung ist.

Beispielsweise fliesst bei elektrischen Geräten der Schutzklasse I im Fehlerfall ein hoher Strom durch den Schutzleiter ab. Dadurch wird die Überstrom-Schutzeinrichtung ausgelöst und der Strom abgeschaltet.

Schutz gegen Überlastungen und Kurzschlüsse 11 Leitungsschutzschalter Überstromunterbrecher schützen elektrische Installationen und Betriebsmittel vor unzulässigen Erwärmungen, die durch Überlastungen und Kurzschlüsse verursacht werden. Die Überstrom-Schutzeinrichtung löst bei der ­Elektrisierung einer Person nicht aus. Gegen Elektrounfälle schützen nur intakte und regelmässig geprüfte FI-Schutzschalter.

12 Motorschutzschalter

10 Schmelzsicherung

3.4 Schutzklassen für Elektrogeräte Schutzklasse I

Bei Geräten der Schutzklasse I (Symbol: ) sind die Überblick Metallteile des Gerätes mit dem Schutzleiter verbunden. Im Fehlerfall fliesst ein hoher Strom durch den Schutz- Symbol Basisschutz Fehlerschutz leiter ab, wodurch die Sicherung ausgelöst wird. Viele 0 Basisisolierung nicht vorhanden Geräte können nicht mit Kunststoffgehäusen versehen I Basisisolierung Schutzleiteranschluss werden, weil sie zu grosse metallene Oberflächen aufwei­ II Basisisolierung zusätzliche oder verstärkte sen oder weil die Isolierstoffe wegen der hohen Tempera­ Isolierung turen oder wegen der mechanischen Beanspruchungen nicht verwendet werden können (Halogenscheinwerfer, Toaster, Bügeleisen, Raclette-Ofen usw.). Schutzklasse II Geräte der Schutzklasse II (Symbol: ) weisen eine 14 Schutzklasse I (mit Schutzleiter) doppelte oder verstärkte Isolation auf. Sie verfügen über ein zweiadriges Anschlusskabel mit einem zweipoligen Stecker und weisen keinen Schutzleiter auf. Der Schutz gegen gefährliche Berührungsströme beruht auf der doppelten oder verstärkten Isolierung. Die Schutzklasse II (Symbol: ) gilt als bevorzugte Schutzmassnahme für Elektrowerkzeuge.

13 Schutzklasse II

(doppelte Isolation) Schutzklasse 0 (Kein Schutz) Achtung: Diese Geräte verfügen weder über eine zweite Isolation noch über einen Schutzleiter und bieten keinen Schutz. Sie müssen deshalb dringend durch Geräte der Schutzklasse II ( ) oder I ( ) ersetzt werden. Das Inverkehrbringen solcher Geräte ist ­verboten. Alte Geräte wie metallene Tischleuchten, Scherenleuchten und dergleichen verfügen nur über eine Basisisolierung. Solche Geräte weisen oft zweiadrige textil-isolierte ­An­schlusskabel mit alten zweipoligen Steckern (Typ 1) auf. Diese Geräte dürfen nicht mehr verwendet werden und gehören entsorgt.

15 Schutzklasse 0

(hier besteht Handlungsbedarf)

4 Sicherheitstipps

Das Wichtigste für die tägliche Arbeit

Als elektrotechnischer «Laie» 2 können Sie viel zur Sicherheit beitragen. Besonders wenn Sie die folgende Regel einhalten:

Elektroinstallationen immer von Elektrofachleuten ausführen lassen.

Folgende Arbeiten dürfen von Laien nicht ausgeführt werden:

  • Erstellen von elektrotechnischen Installationen

  • Abändern von Installationen oder Geräten

  • Instandhalten und Reparieren von elektrotechnischen Geräten

Zu Ihrer Sicherheit tragen Sie auch wesentlich bei, wenn Sie die folgenden Regeln beherzigen:

Verwenden Sie nur sicherheitskonforme und gut instand gehaltene Geräte. Kontrollieren Sie Geräte, Kabel und Stecker vor Gebrauch auf mögliche Schäden.

Studieren Sie die Betriebsanleitung und befolgen Sie die darin enthaltenen Sicherheitshinweise.

Betreiben Sie Elektrogeräte nur noch mit FI-Schutzschalter.

Achten Sie auf gefährliche Situationen (z. B. beschädigtes Kabel) und reagieren Sie sofort, wenn etwas 16 Defekte Kabel und Geräte einzusetzen, lohnt sich nicht. nicht stimmt (wenn z. B. eine Sicherung oder der FI-Schutzschalter ausgelöst wurde).

Als elektrotechnischer «Laie» wird bezeichnet, wer weder als Elektrofachkraft ausgebildet ist noch als «instruierte Person» gilt. Als «instruiert» gilt eine Person, wenn sie für eine konkrete Aufgabe von einer Elektrofachkraft instruiert oder angelernt wurde und über die damit zusammenhängenden Gefahren, Schutzeinrichtungen und Schutzmassnahmen Bescheid weiss.

5 Instandhaltung und

Kontrollen

Betriebsmittel müssen instand gehalten werden! Ein 5.2 Kontrolle der elektrischen Installationen Gerät, das nicht gewartet wurde oder defekt ist, kann eine grosse Gefahr darstellen. Dasselbe gilt für Gemäss der Verordnung über elektrische Niederspan­ ­Installationen, die nicht instand gehalten werden. nungsinstallationen NIV sind die Besitzer und Besitzerinnen von Anlagen für die Sicherheit und die Vermeidung von Störungen verantwortlich. Sie haben dafür zu sorgen, 5.1 Instandhaltung von Maschinen und dass die elektrischen Installationen ständig den Sicher­ Geräten heitsanforderungen entsprechen (NIV Art. 3, 4, 5). Diese Prüfungen erfolgen nach dem Vier-Augen-Prinzip. Beachten Sie für die Instandhaltung von Elektrogeräten die folgenden Punkte: Die Kontrollintervalle sind je nach Gefahrenpotenzial unterschiedlich. So werden Wohnräume nur alle 20 Jahre • Die Wartung elektrischer Betriebsmittel erfolgt nach einer Wiederholungsprüfung unterzogen. Räume in Herstellerangaben. Wenn diese Angaben fehlen oder Gewerbe und Industrie müssen jedoch in kürzeren ungenügend sind und die Elektrohandwerkzeuge me­- Abständen überprüft werden. chanisch stark beansprucht oder schädigenden Ein­ Periode Beispiel flüssen ausgesetzt sind, können Sie die SNG 482638

1 Jahr Baustellen, Märkte

zur Beurteilung und Ausführung der Geräteprüfung

3 Jahre Ex-Zone 0, 20, 1, 21

beiziehen.

  • Personen, die Instandhaltungsarbeiten ausführen, 5 Jahre Kasernen, Campingplätze, öffentliche E-Fahrzeuge Ladestationen, Industrie, Grossgewerbe müssen dafür ausgebildet sein (Elektrofachleute oder 10 Jahre Gewerberäume, Reparatuwerkstätten, Kirchen, instruierte Personen). Sie tragen nach ausgeführter Museen, Landwirtschaft Instandhaltung die Verantwortung für den sicheren 20 Jahre Wohngebäude Zustand der Geräte.

  • In einem Unternehmen mit verschiedenen Maschinen Die Netzbetreiberin oder das Eidgenössische Starkstrom­ und Elektrogeräten braucht es für die Instandhaltung inspektorat fordert die Besitzer und Besitzerinnen von ein Konzept und einen Instandhaltungsplan. Nur so Anlagen jeweils vor Ablauf der Kontrollperiode auf, die lässt sich eine zuverlässige und kompetente Instand­ Anlagen durch eine fachlich geeignete Person mit Kontrollhaltung der Elektrogeräte gewährleisten. bewilligung (Sicherheitsberater/akkreditierte Inspektionsstelle) kontrollieren zu lassen. In Betrieben ist in erster Linie der Arbeitgeber oder die Arbeitgeberin für die Einhaltung der genannten Regeln verantwortlich.

5.3 Wie wird eine «Sichtprüfung» Sind Beschädigungen zu sehen?

durchgeführt? • Gehäuse, Abdeckungen

  • Bedienungselemente Viele Mängel an Maschinen und Installationen lassen sich • Steckvorrichtungen mit einer sogenannten Sichtprüfung feststellen. Eine • Kabel (Abrieb, beschädigt, Sichtprüfung soll aber nicht, wie der Ausdruck erwarten ausgerissen) lässt, nur mit den Augen, sondern mit allen Sinnen durchgeführt werden. Sind spannungsführende Teile berührungssicher abgedeckt? Achtung: Metallteile, die Spannung führen können, nie berühren!

  • Maschinen

  • Verteilschränke

  • Schalter, Steckvorrichtungen, Abzweigdosen

Sind überhöhte Oberflächentemperaturen spürbar?

  • Motoren

  • Stecker und Steckdosen

  • Kabel

  • Verteilschränke

Sind ungewohnte Geräusche hörbar?

  • Lagerschäden an Antrieben

  • Brummen von Schützenspulen oder Ventilantrieben

Sind ungewohnte Gerüche wahrnehmbar?

  • «Schmoren» einer Isolation

  • Dämpfe von Schmiermitteln

  • Brandgerüche (Leuchten zu nahe an einem Vorhang, Strahler zu nahe an brennbaren Teilen usw.)

6 Arbeiten an elektrischen

Installationen oder Anlagen / Erzeugnissen

6.1 Wer darf Arbeiten an elektrischen Laie

Installationen oder Anlagen / Erzeugnissen Eine Person, die elektrotechnisch weder sachverständig ausführen? noch instruiert ist. Laien dürfen nur in selbstbewohnten Wohn- und Nebenräumen und am 1-phasigen Netz Unfälle im Zusammenhang mit Elektrizität sind oft auf (230 V) einzelne Steckdosen und Schalter in der mangelhafte fachliche Ausbildung der Mitarbeitenden bestehenden Installation ausführen, sofern diese mit zurückzuführen. einem FI-Schutzschalter (30 mA) geschützt ist und die Jeder Betrieb muss sicherstellen, dass besonders bei Installationen anschliessend durch eine kontrollberech- Arbeiten an elektrischen Einrichtungen nur Personen tigte Person überprüft werden. Zudem dürfen Laien ­eingesetzt werden, die über eine geeignete fachliche Aus­ Beleuchtungskörper und zugehörige Schalter in selbstbildung verfügen und sich mit den erforderlichen Arbei­ bewohnten Wohn- und Nebenräumen montieren und ten auskennen bzw. Erfahrungen mit elektrotechnischen demontieren. Einrichtungen haben. Spezialwissen ist die Voraussetzung für die Ausführung von «elektrischen» Arbeiten. Die folgenden Begriffe sind in Übereinstimmung mit der SN EN 60204-1 für Maschinen/Erzeugnisse Die folgenden Begriffe sind in Übereinstimmung mit (Sicherheit von Maschinen – Elektrische Ausrüstung der NIV (Niederspannungsinstallationsnorm SR von Maschinen – Teil 1) definiert: 734.27) definiert: Elektrofachkraft Sachverständig Eine Person mit geeignetem Training, Ausbildung und Als sachverständige Person gilt, wer über eine elektro­ Erfahrung, die in der Lage ist, Risiken in Verbindung mit technische Grundausbildung verfügt (Lehre, gleichwertige Elektrizität zu erkennen und Gefährdungen zu vermeiden. betriebsinterne Ausbildung oder Studium im Bereich der Elektrotechnik) und Erfahrung im Umgang mit elekt­ Elektronisch unterwiesene Person rotechnischen Einrichtungen hat. Eine Person, die von einer Elektrofach­kraft ausreichend informiert oder beaufsichtigt wurde, und damit fähig ist, Instruierte Person Risiken zu erkennen und Gefährdungen durch Elektrizität Eine Person ohne elektrotechnische Grundausbildung, zu vermeiden. die begrenzte, genau umschriebene Tätigkeiten in Starkstromanlagen ausführen darf und die örtlichen Verhält­ Die Elektrofachkraft nach SN EN 60204-1 ist mit einer nisse und die zu treffenden Schutzmassnahmen kennt. sachverständigen Person nach NIV vergleichbar. Ebenso

verhält es sich mit der technisch unterwiesenen Person Kontrollberechtigte Person (gemäss Norm) und der instruierten Person nach NIV. Eine Person, welche die Berufsprüfung (BP) als Dabei gilt es aber zu beachten, dass für Arbeiten, die Elektroprojekt­leiter/-in Installation und Sicherheit unter die NIV fallen, zusätzlich Bewilligungen des (früher Elektrokontrolleur /Chefmonteur) bestanden ­Eidgenössischen Starkstrominspektorats (ESTI) nötig hat oder eine fachkundige Person (NIV Art. 27). sind und eventuell auch zusätzliche Ausbildungen vorlie­ Liste der erteilten Kontrollbewilligungen: gen müssen. Für elektrische Arbeiten an Maschinen / www.esti.admin.ch Erzeugnissen ­gelten die Ausbildungsanforderungen gemäss Herstellerangaben. Fachkundiger Leiter/fachkundige Inhaberin einer allgemeinen ­Installationsbewilligung Ein Laie darf im beruflichen Umfeld weder an Als fachkundig gilt, wer die höhere Fachprüfung (HFP, Maschinen, Erzeugnissen noch an Installationen Meisterprüfung oder Praxisprüfung) bestanden hat. elektrotechnische Arbeiten ausführen. Liste der erteilten Installationsbewilligungen: www.esti.admin.ch

6.2 Wann handelt es sich um eine Installation • Installationsarbeiten an besonderen Anlagen (Art. 14 NIV) oder eine Maschine / ein Erzeugnis? − Alarmanlagen, Hebe- und Förderanlagen, Leuchtschriften, Photovoltaikanlagen In der Praxis ist der Unterschied nicht immer klar. − stationäre Batterieanlagen, Systemen zur unter- Einfach ausgedrückt: Eine elektrische Installation bein­ brechungsfreien Stromversorgung haltet die Gesamtheit von Leitungen, Apparaten und − Schiffe Verbrauchern, welche fest mit dem Gebäude verbunden − Nur Arbeiten, die in der Bewilligung aufgeführt sind sind. Dazu gehören beispielsweise Schalterleitungen, Steck­dosen oder Kabeltragsysteme (Trassen). • Anschluss von elektrischen Erzeugnissen (Art. 15 NIV) Von einer Maschine oder einem Erzeugnis spricht man − Anschliessen und Auswechseln von Erzeugnissen hingegen, wenn diese baulich eine Einheit darstellen und − nur Erzeugnisse, die in der Bewilligung aufgeführt sind sich alle elektrischen Komponenten und Verbindungen im Innern befinden (z. B. Backofen, Stanzmaschine, CNC-Bearbeitungscenter).

Wer gemäss Art. 6 NIV elektrische Installationen erstellt, ändert oder instand stellt und elektrische Erzeugnisse an elektrische Installationen fest anschliesst oder solche Anschlüsse unterbricht, ändert oder instand stellt, braucht dafür eine Installationsbewilligung des Eidgenössischen Starkstrominspektorats (ESTI).

Neben der allgemeinen Installationsbewilligung (Art. 7 und

9 NIV) gibt es folgende eingeschränkte Installationsbewilligungen:

• Arbeiten an betriebseigenen Installationen (Art. 13 NIV) − Unterhaltsarbeiten und Beseitigung von Störungen − Änderung der Installation nach einem Bezüger-Überstrom-Unterbrecher oder einer Überstrom-Schutzeinrichtung für Endstromkreise − Installationsarbeiten nach der Netztrennstelle bei temporären Installationen wie auf Baustellen und Märkten oder in Zirkus- und Schaustellerbetrieben

Allgemeine Installationsbewilligung NIV Art. 7 + 9

Bewilligung für Installationen an betriebseigenen Installationen NIV Art. 13

Anschlüsse nach NIV Art. 15

SNG 482638

UV

HV Maschine EN 60204

kWh

UV

Anlagen nach NIV Art. 14

SNR 461439

G

StV, LeV NIV NEV

Erzeugung und Installation Erzeugnisse Verteilung EVU Bewilligungspflicht Arbeiten durch instruierte Personen

Übersicht Installationsbewilligungen (Quelle: Electrosuisse)

6.3 Arbeiten ohne Installationsbewilligung In der Instandhaltungsanleitung der Maschine oder des Erzeugnisses sind die fachlichen Anforderungen der Für Eingriffe an Maschinen / Erzeugnissen wie Reparatur­ ausführenden Personen meistens definiert. Falls ein arbeiten oder das Auswechseln elektrischer Komponenten Maschinenmechaniker Arbeiten an elektrischen Einrich­ (Antriebe, Sensoren, Schütze usw.) ist keine Installations­ tungen ausführt (z. B. eine Signallampe, einen Antrieb bewilligung des ESTI erforderlich. Dabei ist irrelevant, ob ersetzen oder Messungen durchführen), muss er vorgändas Erzeugnis gesteckt oder nach einem Hauptschalter gig durch eine Elektrofachkraft instruiert werden oder fest an die bestehende Installation angeschlossen ist. eine entsprechende Ausbildung absolvieren.

Die Arbeitgebenden haben dafür zu sorgen, dass die mit Dabei dürfen keine Arbeiten unter Spannung ausgeführt elektrotechnischen Arbeiten beauftragten Mitarbeitenden werden. Die Spannungsfreiheit muss immer vorgängig entsprechend ausgebildet sind (z. B. für Wartungs-, In- geprüft werden (siehe 5 + 5 lebenswichtige Regeln Elekstandhaltungs- oder Störungsbehebungsarbeiten). Die trizität). Eine Instruktion muss nachweisbar sein. Deshalb Sicherheit wird erhöht und Arbeitsunfälle werden reduziert, sollte diese schriftlich festgehalten sein. wenn ausschliesslich sachverständiges Personal bzw. eine Elektrofachkraft eingesetzt wird. In der folgenden Tabelle ist nicht empfehlenswert mit (x) markiert.

Installation Maschine / Erzeugnis

Elektrofachkraft (elektrotech­ Betriebseigene Installationen bewilligung (NIV Art. 7 und 9)

Unterwiesen (mit Nachweis) nische Grundausbildung) Allgemeine Installations-

Anforderung Anschlussbewilligung Besondere Anlagen

Tätigkeit (NIV Art. 15) (NIV Art. 13)

(NIV Art. 14)

Erstellen, ändern oder instand stellen von Verteilstromkreisen x (vor Bezüger-Überstrom-Unterbrecher) Erstellen, ändern oder instand stellen einer Maschinenzuleitung ab x x Haupt- oder Unterverteilung Räumlich ausgedehnte Maschine: Erstellen, ändern oder instand stellen von Leitungen, die zur x x (x) Maschine gehören und fest mit dem Gebäude verbunden sind Erstellen, ändern oder instand stellen von Leitungen nach dem x x x Anlagenschalter Erzeugnis austauschen (Festanschluss Anlagenschalter oder x x x x Anschlussdose) Einfache Instandhaltungsarbeiten wie Austausch eines Sensors x x Umfangreiche Instandhaltungsarbeiten an elektrischen Einrichtungen x (x) einer Maschine Austausch Steuergerät an einer Elektroverteilung x (x)

Tabelle 1 Übersicht Tätigkeiten (Quelle: Electrosuisse)

7 Literaturhinweise

7.1 Bundesgesetze und Verordnungen 7.2 Publikationen der Suva

SR 734.0 Infoschriften Bundesgesetz betreffend die elektrischen Schwach- und • Arbeitsmittel – die Sicherheit beginnt beim Kauf: Starkstromanlagen (Elektrizitätsgesetz, EleG) www.suva.ch/66084.d

SR 734.2 Checklisten Verordnung über elektrische Starkstromanlagen • Elektrizität auf Baustellen: (Starkstromverordnung) www.suva.ch/67081.d

  • Elektrohandwerkzeuge: SR 734.26 www.suva.ch/67092.d Verordnung über elektrische Niederspannungserzeugnisse (Niederspannungs-Erzeugnisverordnung, NEV) Kleinplakate

  • Handeln, bevor etwas passiert: SR 734.27 www.suva.ch/55178.d Verordnung über elektrische Niederspannungsinstallatio­ • Stromschlag hat nichts mit Pech zu tun: nen (Niederspannungs-Installationsverordnung, NIV) www.suva.ch/55202.d

SR 832.20 Lebenswichtige Regeln für Elektrofachleute Bundesgesetz über die Unfallversicherung (UVG) • 5 + 5 lebenswichtige Regeln im Umgang mit Elektrizität, Faltprospekt: www.suva.ch/84042.d SR 832.30 • 5 + 5 lebenswichtige Regeln im Umgang mit Elektrizität, Verordnung über die Verhütung von Unfällen und Berufs­ Instruktionshilfe: www.suva.ch/88814.d krankheiten (Verordnung über die Unfallverhütung, VUV) Download oder Bestellung dieser Publikationen unter den SR 832.311.141 oben angegebenen Links auf www.suva.ch. Verordnung über die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei Bauarbeiten (Bauarbeitenverordnung, BauAV)

Alle diese Erlasse finden Sie in der systematischen Sammlung des Bundesrechts (SR): www.admin.ch

Notizen

Das Modell Suva Die vier Grundpfeiler

Die Suva ist mehr als eine Überschüsse gibt die Suva Versicherung; sie vereint in Form von tieferen Prämien Prävention, Versicherung an die Versicherten zurück. und Rehabilitation.

Die Suva wird von den Sozial­ Die Suva ist selbsttragend; partnern geführt. Die ausge­ sie erhält keine öffentlichen wogene Zusammensetzung des Gelder. Suva-Rats aus Vertreterinnen und Vertretern von Arbeitgeberverbänden, Arbeitnehmerverbänden und des Bundes ermöglicht breit abgestützte, tragfähige Lösungen.

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Titel Sicherer Umgang mit Elektrizität

Diese Publikation der Suva entstand in Zusammenarbeit mit Electrosuisse.

Gedruckt in der Schweiz Abdruck – ausser für kommerzielle Nutzung – mit Quellenangabe gestattet. Erstausgabe: März 2011 Überarbeitete Ausgabe: November 2025

Publikationsnummer 44087.d

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