Waldreservat Chrüzbiger

Riserve forestali · Egliswil · Abrogato il 30 giu 2051

Documento

Numero
AV135
Tipo
Riserve forestali
Comune
Egliswil
Cantone
Argovia
Livello
Cantone
Approvato da
AW
Adottato
18 gen 2001
In vigore dal
1 lug 2001
Abrogato
30 giu 2051

Carta

Il Cantone non pubblica un perimetro per questo documento. La carta mostra Egliswil con le zone edificabili.Apri la carta completa

File

Testo

tici-ha o

r_

Vereinbarung über die Ausscheidung des Waldreservates Chrüzbiger zwischen der

Ortsbürgergemeinde Egliswil, vertreten durch den Gemeinderat, und dem

Kanton Aargau, vertreten durch die Abteilung Wald des Finanzdepartementes, wird über nachfolgend beschriebene Waldfläche, gestützt auf Art. 20 WaG, §§ 5 und 25 AWaG und § 2 AWaD (Beilage 1) und im Sinne des kantonalen Naturschutzprogramms Wald, Folgendes vereinbart:

1. Waldfläche (vergleiche Planbeilage M 1:5000, datiert vom 22. März 2001) Gemeinde

Parz. Nr.

Lokalname

Mostra tutto il testo

Koord.

Haupt-Baumarten

Alter

Status *)

Fläche

NkBW

6.65 ha

(Jahre)

Egliswil

12, 17

Chrüzbiger

655700/ 245500

Buche, Eiche, Fichte, Tanne

0-150

Total = Anteil am Waldeigentum *) Legende: NkBW:

6.65 ha 3.20 %

Naturschutzgebiet von kantonaler Bedeutung im Wald (gemäss kantonalem Richtplan)

Das Waldreservat Chrüzbiger besteht aus einer Teilfläche A (2.90 ha) mit vom Sturm "Lothar" am 26. Dezember 1999 weitgehend geworfenem Bestand, aus einer Teilfläche B (0.40 ha) mit Streuschäden und aus einer Teilfläche C (3.35 ha) mit einem eichenreichen Altholzbestand (siehe Planbeilage).

2. Ziel Auf der bezeichneten Waldfläche sollen von menschlichen Eingriffen unbeeinflusste Alterungs-, Zerfalls- und Verjüngungsprozesse ablaufen können. Damit entstehen Lebensräume insbesondere für diejenigen Tier- und Pflanzenarten, welche auf alte und absterbende Bäume, auf totes Holz und auf Pionierstadien des Waldes angewiesen sind.

-2 3. Pflichten der Waldeigentümerin 3.1 Die Waldeigentümerin verpflichtet sich, in den bezeichneten Waldbeständen auf jegliche Holznutzung und auf Pflegeeingriffe zu verzichten und der natürlichen Entwicklung freien Lauf zu lassen. Auch tote Bäume und Äste sind im Wald zu belassen. 3.2 Sie sorgt für die nötige Aufsicht über die bezeichnete Waldfläche. 3.3 Eingriffe zur Abwehr von Gefahren erfordern die Zustimmung des Kreisforstamtes und werden schriftlich festgehalten. Massnahmen zur Offenhaltung und für die Sicherheit der Waldstrassen im Bereich des Waldreservates, insbesondere des Velo- und Wanderweges, sind zulässig. Die Zuständigkeit für den Wegunterhalt bleibt bei Gemeinde und Waldeigentümerin.

4. Leistung des Kantons Der Kanton bezahlt der Waldeigentümerin für das mit dieser Vereinbarung eingerichtete Waldreservat einen Beitrag. Dieser wird pauschal für die ganze Vertragsdauer auf

festgelegt und umfasst den Kantons- und den Bundesbeitrag. Die Auszahlung erfolgt innert 2 Jahren nach Inkrafttreten der Vereinbarung unter Vorbehalt der Bewilligung der Zahlungskredite durch den Grossen Rat.

5. Dauer der Vereinbarung 5.1 Die Vereinbarung tritt am 1. Juli 2001 in Kraft und gilt für die Dauer von 50 Jahren. Die Ortsbürgergemeindeversammlung hat den Gemeinderat mit Beschluss vom 10. November 2000 ermächtigt, diese Vereinbarung abzuschliessen. 5.2 Nach der Unterzeichnung bis zum Inkrafttreten dieser Vereinbarung sind Eingriffe nur mit Zustimmung des Kreisforstamtes erlaubt.

6. Weitere Bestimmungen 6.1 Die Waldeigentümerin ist damit einverstanden, dass anlässlich der nächsten Revision der kommunalen Nutzungsplanung das ausgeschiedene Waldreservat öffentlich-rechtlich geschützt wird.

-3 6.2 Rechte Dritter werden durch diese Vereinbarung nicht eingeschränkt. Sollten sich im Interesse des Schutzziels Einschränkungen und Verbote gegenüber Dritten als notwendig erweisen, so werden diese im Rahmen der geltenden gesetzlichen Bestimmungen erlassen. 6.3 Aufwertungsmassnahmen zur Schaffung eines stufigen Waldrandes sind zulässig. Ausführung und Finanzierung erfolgen im Rahmen von Naturschutzprojekten gemäss den jeweils gültigen Bestimmungen. 6.4 Der geleistete Beitrag gemäss Ziffer 4 ist in der Forstrechnung zu verbuchen. 6.5 Die Rückforderung des geleisteten Beitrags im Falle einer Missachtung der Bestimmungen dieser Vereinbarung bleibt vorbehalten. 6.6 Der beiliegende Plan M 1:5000, datiert vom 22. März 2001, ist verbindlicher Bestandteil der Vereinbarung.

2c'

Egliswil,

Aarau,

Ortsbürgergemeinde Egliswil Namens de9 Gemeinderates Ge eind

Finanzdepartement Aargau Leiter Abteilung Wald:

Dr. Heinz Kasper Dieter Ackermann

e eindeschreiber:

P\e, ter Weber

Beilagen: - Beilage 1: Rechtsgrundlagen - Beilage 2: Plan M 1:5000 Ein unterschriebenes Exemplar dieser Vereinbarung geht an: — Ortsbürgergemeinde 5704 Egliswil — Finanzdepartement Aargau, Abteilung Wald Kopie: — Einwohnergemeinde 5704 Egliswil — Forstverwaltung 5704 Egliswil — Kreisforstamt 4, 5000 Aarau

4 Beilage 1

Rechtsgrundlagen Bundesgesetz über den Wald (WaG) vom 4. Oktober 1991 Art. 20 Bewirtschaftungsgrundsätze 4 Die Kantone können zur Erhaltung der Artenvielfalt von Fauna und Flora angemessene Flächen als Waldreservate ausscheiden.

Waldgesetz des Kantons Aargau (AWaG) vom 1. Juli 1997 §5 1 Die Waldeigentümerinnen und Waldeigentümer haben auf den naturschützerisch besonders wertvollen Flächen Besondere Naturschutzüber den naturnahen Waldbau hinaus je nach Zielsetzung geeignete Pflegemassnahmen zu Gunsten des Artenmassnahmen und Biotopschutzes durchzuführen oder zur Gewährleistung natürlicher Abläufe ganz auf die Holznutzung zu verzichten. 2 Als besonders wertvoll gelten der Waldrand sowie diejenigen Flächen und seltenen Waldgesellschaften, die im Waldentwicldungsplan gemäss § 15 entsprechend bezeichnet sind. 'Für vertraglich gesicherte Nutzungsverzichte und besondere Pflegemassnahmen im Dienst des Naturschutzes leistet der Kanton fmanzielle Beiträge. 4 Feuchtgebiete im Wald dürfen nicht entwässert werden. Ausgenommen sind Entwässerungen, die zum Schutz baulicher Anlagen erforderlich sind und zusammen mit diesen bewilligt werden. § 25 1 Der Kanton entrichtet an vertraglich festgelegte besondere Leistungen der Waldeigentümerinnen und Leistungen des Kantons Waldeigentümer Beiträge, namentlich an a) naturschutzbedingte Nutzungsverzichte oder Pflegemassnahmen; b) Massnahmen zur Verhütung und Behebung von Waldschäden gemäss § 19 Abs. 2; c) Leistungen der Forstreviere gemäss § 28 Abs. 1. 2 Er kann für Massnahmen und für die Erfüllung von Aufgaben, die der Walderhaltung und der Sicherung nachhaltiger Waldleistungen dienen, projektbezogene oder pauschale Beiträge entrichten, namentlich für die Jungwaldpflege. 3 Er kann im Weiteren Beiträge entrichten für Massnahmen, die vom Bund selbständig oder in Abhängigkeit von kantonalen Beiträgen unterstützt werden, sofern die Voraussetzungen nach § 24 erfüllt sind. 4 Der Grosse Rat legt die Grundsätze für die Gewährung und Bemessung der Beiträge in einem Dekret fest.

Dekret zum Waldgesetz des Kantons Aargau (AWaD) vom 3. November 1998 §2 1 Die Beiträge von Bund und Kanton an vertraglich vereinbarte Naturschutzmassnahmen betragen zusammen Beiträge an Naturschutza) 100 % der Kosten massnahmen für die Pflege von Naturschutzgebieten und -objekten von nationaler und kantonaler Bedeutung; für die Aufwertung von Waldrändern; für Waldreservate mit Nutzungsverzicht; b) 50 % der Kosten für die Pflege von Naturschutzgebieten und -objekten von lokaler Bedeutung. Der Regierungsrat kann für die Anrechnung der Kosten Pauschalansätze festlegen. 'Das Finanzdepartement schliesst die entsprechenden Vereinbarungen ab. Es berücksichtigt dabei fachliche Kriterien und kantonale Konzepte. Vereinbarungen über langfristigen Nutzungsverzicht werden in der Regel auf 50 Jahre, diejenigen über Pflegemassnahmen auf 1 bis 15 Jahre abgeschlossen.

00 .

\\ _ —

" • e. • '‘

x..:0

I

\

.

.•0 .0

\\

. ...„. ....‘,

0

/ :.0 .., •

,-;;;;:-° • - • .., el•o,S ..... AS' • •

/A

°

„:

•o ° '

I

,•

... -2

0

.

0

0..e ..0

I/

... 1

...-

7

I

, ..., • .

•

'

Ä

-........I \\ 0 • --. • -.0 • •

0

•

i

.

N

. ............. _,

1 i2. -

,,...._

3r-'•

l ': 31c.

-'' - r7 ••• . • :

u...„... ,4...... . ,-,. ,...,,,:. ‘ (....

i

‘ lt i ii

I

I\ \I

%\

imf i.: ti

. . .,

zeig,5

o • 0.... 0

0 •\'‘,„,

11„,..:, .

0...

\\

"-e.,....L2.....2..4.-.

i

.....

.

‘e

1

1.-->

II:

Beii9p erch

1r

u. li

. '

,

,

•,

,,,.. .... -0... ..-..._ ... -- ,

I

g\\...i Igk

..,...„ .

..

'.z..==-.:

A = Totalschaden B = Streuschaden C = Altholz

\\ 1

FIescht

‘4t 9v„ , ..... I I:

\I

il

tt

II . 11

\\\\

\

V

wII

ir',

‘

e

'

,/,

\\ . •'

Waldreservat ..

"

if '7' •

.....• .........

.

Belber ,

r •::•.. / ."

KY 0 0 o...‘ .a\\,.. • ,,..: , ..\*,:.:\;„ u IL, ..................... \\ .

•

iii

EI 41 :'11

°

. 1r: ,- 462 0 . o. • ...,0 \I" 4: • \`e-i-— r' %. . •,..• 6 ....- ....0• •.;... • •„9...--'

11:

31.1

o •••.. • 0 • •«.° .....

Legende

••

n // .//

.

0 o

mel

0

U

Z, .. ‚/ ,

0

1

1f

\\ ..

• .G. :Z. ' ;7074-70- 0e..' ; -Z., ..,

4 .' 0 .«

o

il

Q • ...•.„ . j,

e.•

4.....,

0 // ''.

‘

0

\%

‘1,5• •

0

0

° .o

o

0

°

0

.... %

,

0

o .----,..-...-..,F.---- -

0

.

................ .. .......

. o , ••••--.......: . 0 ....0 ...:‘‚ • 0 ---,.. 4

I

t11 0.

"I.

•

• .---,:----.7.......,

.,„

0

/

' chlue

...... _..-....

479

0 •

-.

,

• P

II

''....,

0 0

7

.\

0 •.

0 ,

icrismühntatt t•

.

'

o

0

.'..'? .. ,. '

<,..,..... .... u111 .....

C. h.0ri.izbiger—,,. ... ...... 1 0

I / /

?..•'

0

.

/ e•

0

0

Y • oxto• .

• 0. \

.,

. •

1 / •

, •'‘ s

°

o

7

.

o• • it e...1

./

0i

..."/ 0 oi3O 5‚......*o 0 --.- Chru" zbiger

0

0

V\ialdreservat

4

.../ ......,.

\\

\:.. \ 0°• 0 . 1II •

••

o ,

1

/ 0 5)\ :r- -=—°---•

o

0 ,;11 °

0

0 \

.

,,,

• / /

.

. 2-:-- = )›.'

' I )

0

.

« ,..,.._ ..,,

10

%. , 0

„II 0 ,„

o,•;---

3%

u

\

0 ....

I

\ ,..

•°$,;....

o•

1

.•.,*--.

.

.

/0

* 0 0 .0 fd. o

.'.

101

. \N4

0 • .. 0 •

1

0.

0 • •0 ..._ il

0 II \

eti

°

o

0

0 -

. ...

.., . . Egliswil 0

„„. \ .

II •.

N0

0

..... ....... 0

11 ...•

. ,, 0

I 0 '...

o 0

0

.

..

\

• 'Z

0

'‘V. .: 0

.

.\ .

'o

0

....

0

.«,. . ,;‘,

.

RS 0 o .•. . . 0 0 ./i . . .-

.

•

500

/

..

...:

•

—ooe

'0

.

. 1

E'

0

..S.

0.

„„ . °0II .•,

0

0

ze°,....

°

„.. , /

...

4

'

ettimefei • \°.

. 9°

0

\

0• 3

0

3

\ 0

....

.

0

• ..

1I

‘0

,.

c-,..., '‘• • .>•\\

•

„.

o

' k•

0 • . os,

'

0

-‘

•

...›..,.z .

0. 0

0

0

'

•

..

\\

o

‘

"""

•••,;:. •

0

‘

0 It

ff7eidhuet0 °

\\

n\

•• 0

-25=e

.

— - - -,-0,-

—e---31

ON

C

0

0

0

0

0

"c..' \°

10

'

_ S ) 2:

1‘o

0

„., ..A 'g•

-.1 (1•••"'"'Z

0

.1.c,\F.

1

' ,-;:.

\

• •..o • j'...:-.•

O W 9

o'., *•°0.-.-..,..,........... .,.._.,..„... • • .

•0

.

0

450 ''. • • °,,. , . .... , • 0 1 ...0. ..,,,,,

e ..• • ,:4, 0 •

.0. r, . miiii.• 0

0

‘‘

0

•0 '0

.0i7‘..; 0

--,..t.. .... eLE

\

0

0

(\<,

k °

.

, e

'ehürli

bk L

•

• ,,,.

,;°.10 .

.

.. 0

.

\s, ° 0 s, . \ .„0 • ' ,, .,, • . ..„.--;° . • . , • :c 0. 0,..no : ....11 -... 9 — u 0. , 0. ii

,,...•••.c .. \5, • ,(,...•••° -

. 0

\°

\\0

\\ \\

° \\‘ 0 li

I NNI4

0.°

o P-•

\\

Ä

lt ,

...,:..

,

•-•

0

•

.....,...

6. ..0.. .22.i ,;•. p .. .::.,.. 0, .,_- --•-•2r,,,,r-.-, - 0 ...:•0,....,.. :.• .. ......... 0 ;...... ,..........1 • ,:, , o ;:e, :...,„

\\ 1l

\\

\\

\\ iiii\

••

u

e °

f

..,

•

•

/ 1

• . °. . o• '

" .

.

0

—

o

..i..;-;.9.° -.:6- 0 0.

' "* .

**•::: '4 9.

0 --•-•:..-.,...

0

Q/

\\.•

•. •

..

.

-,-.•:-... •

.«.

° • •".etc, • •...

..

'fre' • &

•• .

Massstab 1:5000 ..,-1.--...-r -

GIS

.,A ....,.

APEY, 22.03.2001

AN