Quartierplan "Oberbad", Feuerschaugemeinde Appenzell

Piano d'utilizzazione speciale · Appenzello Interno

Documento

Numero
2004/740
Tipo
Piano d'utilizzazione speciale
Sottotipo
Piano di quartiere
Cantone
Appenzello Interno
Livello
Distretto
Approvato da
Standeskommission
Adottato
20 apr 2004
Approvato
22 giu 2004
In vigore dal
22 giu 2004

Carta

Il Cantone non pubblica un perimetro per questo documento. La carta mostra Appenzello Interno con le zone edificabili.Apri la carta completa

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Situationsplan

Appenzell

Massstab 1I200 Jatum 165.2003-*

/060

PLANUNGSGEBIET BAUBEREICH HAUPTBAUTEN MAX. 3-VOLLGESCHOSS (OHNE DACHGESCHOSS) GEBÄUDEABBRUCH (Nr. 108 + 109) GEWÄSSER

INTERNE ERSCHLIESSUNGSSTRASSE BESUCHERPARKPLÄTZE QUATIERINTERNE FUSSWEGE ZUFAHRT TIEFGARAGE

UNTERIRDISCHE TIEFBAUTEN (TIEFGARAGE)

ÖFFENTLICHES TROTTOIR GEM. ART. 5 ABS.2 QUARTIERPLANREGLEMENT

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PELTELTEITT

[IM QUARTIERPLAN BESTEHT KEIN WALD IM SINNE |

| | | ART. 10 UND 13 DES EIDGENÖSSISCHEN | WALDGESETZES (SR 921.0) |

2201

GEM. EIDGENÖSISCHER LÄRMSCHUTZ-

ES GILT DIE LÄRMEMPFINDLICHKEITSSTUFFE Il VERORDNUNG

Feuerschaugemeinde Fi 73 4

Appenzell

QUARTIERPLAN Oberbad (Parz. Nr. 36)

Situation Mst. 1:200

REFERENDUMSFRIST VOM

GENEHMIGUNG DER STANDESKOMMISSION VOM_2 2 Iuni 2004

DER REGIERENDE LANDAMMANN: DER RATSCHREIBER:

057

ARCHITEKTURBÜRO MÖSLI + FRITSCHE, GAISERSTRASSE 11, 9050 APPENZELL TEL: 071/ 787 39 66 FAX: 071/787 39 26

* IF HERSCHE INGENIEURE AG 9050 Appenzell Rinkenbach !?_ Hans Areu Pat Ing -Geometer

Bi 2% / /

APPENZELL, 1. NOVEMBER 2003

Genehmigung

Protokoll der Standeskommission (Auszug) Sitzung vom 22. Juni 2004 (Nr. 740)

Quartierplan "Oberbad" / Genehmigung Feuerschaugemeinde Appenzell / Bau- und Umweltdepartement Appenzell I.Rh. A. Tatsächliches (…)

B. Erwägungen (…) C. Entscheid Die Quartierplanänderung "Oberbad", Parz. Nr. 36, Bezirk Appenzell, wird von der Standeskommission gemäss Art. 31 BauG genehmigt. Im Auftrage von Landammann und Standeskommission Der Ratschreiber:

Markus Dörig

AI 013.12-97.2-205741

1-1

Reglement

Quartierplanreglement "Oberbad", Parz. Nr. 36, Bezirk Appenzell

I:\Daten\EWBAUWES\OFFICE\QP\Oberbad\QP_Reglement_2004_V3.doc

Inhalt: 1.

Zweck

2.

Bestandteile, Perimeter

3.

Nutzung, Baubereiche, Bauvorschriften, Ausnützungsziffer

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4.

Überbauung und Gestaltung

5.

Baulinien, Fusswege, Erschliessung

6.

Ufergestaltung des öffentlichen Gewässers

7.

Verschiedenes

8.

Kosten

9.

Schlussbestimmungen

1. Zweck 1

Mit dem Quartierplan "Oberbad" werden die planerischen Voraussetzungen für eine Umnutzung der bereits teilweise überbauten Parzelle Nr. 36, Bezirk Appenzell geschaffen. Es soll eine neue Wohnüberbauung entstehen, die der besonderen Lage angemessen ist und sich harmonisch ins Orts- und Landschaftsbild einfügt.

2

Mit dem Erlass des Quartierplanes gilt das betreffende Gebiet als erschlossene Bauzone, wobei unter Vorbehalt von Ziffer 3 (Abs. 1-4) hiernach die Bestimmungen für die Wohnzone W2 anwendbar sind.

Zweck

Übergeordnetes Recht

2. Bestandteile, Perimeter 11

Der Quartierplan besteht aus dem Situationsplan 1:200 und aus diesem Reglement.

Dokumente,

12

Der Perimeter ist im Situationsplan festgelegt und umfasst die Parzelle Nr. 36, Bezirk Appenzell.

Geltungsbereich

3. Nutzung, Baubereiche, Bauvorschriften, Ausnützungsziffer 1

Für das Grundstück Parz. Nr. 36 gilt eine maximale Gesamtausnützungsziffer von 0.65. Als Ausnützungsziffer Basis für die Berechnung der Ausnützungsziffer gilt die heutige Grundstücksfläche von 2 3'668 m .

2

Innerhalb der Baubereiche dürfen Bauten mit maximal drei Vollgeschossen (ohne zusätzliches Dachgeschoss) erstellt werden. Die maximale Gebäudehöhe wird auf 10,0 m und die maximale Firsthöhe auf 12 m beschränkt.

Baubereiche

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4

Für das bestehende Wohnhaus Nr. 107 gilt ein Bestandesrecht im Sinne von Art. 4 BauG.

Bestandesrecht

4. Überbauung und Gestaltung 1

Die Hauptgebäude sind innerhalb der im Quartierplan festgelegten Baubereiche zu stellen.

Baubereiche für Hauptbauten

2

Die Gebäude sollen vorzugsweise mit Walmdächer ausgeführt werden. Sofern Flachdächer bewilligt werden können, sind diese extensiv zu begrünen.

Dachgestaltung

3

Bei der Gestaltung der Bauten und der Umgebung ist in besonderem Masse auf das Landschaftsbild und die bauliche Umgebung Rücksicht zu nehmen. Als Grundlage für die Planung der Neubauten ist ein Modell zu erstellen, auf dem auch die bestehenden Gebäude auf den Nachbargrundstücken ersichtlich sind.

Gestaltung der Bauten

4

Die Bauten sind so zu konzipieren und ins Gelände zu stellen, dass möglichst wenige Veränderungen (Aufschüttungen, Abgrabungen) am bestehenden Terrain nötig sind.

Terraingestaltung

5

Im Rahmen des Bauprojektes ist eine ausreichende Fläche als Spielplatz auszuscheiden.

Spielplatz

5. Baulinien, Fusswege, Erschliessung 1

Die Erschliessung für Fahrverkehr erfolgt grundsätzlich über die im Situationsplan festgelegten Zufahrten.

Zufahrten

2

Entlang der Oberbadstrasse wird eine Baulinie festgelegt, welche die Erstellung eines Trottoirs ermöglichen soll. Der für das Trottoir benötigte Boden ist von den Eigentümern der Parzelle Nr. 36 entschädigungslos der Öffentlichkeit abzutreten.

Baulinie, Trottoir

3

Die im Quartierplan bezeichneten Fusswege gelten als generelle Festlegung, die im Zusammenhang mit der Detailplanung der Zufahrten und Wege sowie der Überbauung und Parzellierung im Einzelnen zu präzisieren ist. Die Wege müssen öffentlich zugänglich, mindestens 1.50 Meter breit und ohne Stufen angelegt sein. Die internen Erschliessungswege- und -strassen werden von der Öffentlichkeit nicht übernommen.

Fusswege

4

Die Erschliessung der Tiefgarage ist ab der Oberbadstrasse von Norden her zu erstellen.

Tiefgarage

5

Im Quartierplangebiet sind mindestens sechs oberirdische Besucherparkplätze zu erstellen.

Besucherparkplätze

6

Im ganzen Quartier sind möglichst wenige Plätze zu versiegeln. Die Versickerungsfähigkeit des Untergrundes ist im Rahmen der Projektierung genauer abzuklären. Die Kanalisationserschliessung erfolgt im Trennsystem. Die Feinerschliessung der Parzelle muss teilweise neu erstellt werden. Die Ableitung des Meteorwas-sers, inkl. Strassenentwässerung hat an einer Stelle in den Chlosbach zu erfolgen. Angepasste Retentionsmassnahmen sind im Rahmen der Projektierung zu prüfen.

Gewässerschutz

6. Ufergestaltung des öffentlichen Gewässers 1

Entlang des Chlosbaches ist ein Gewässserabstand von 5 Meter einzuhalten.

Gewässerabstand

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2

Ein Zugang zum Chlosbach ist für Unterhalts- und Sanierungsarbeiten offen zu halten.

Zugangsmöglichkeiten zum Gewässer

3

Die Begehungsmöglichkeit des Ufers längs des Chlosbaches ist zur Ausübung der Fischerei sicherzustellen.

Begehungsmöglichkeit des Gewässers

4

Innerhalb des Bachabstandbereiches dürfen grundsätzlich keine Terrainveränderungen Hochwasservorgenommen werden. Ausnahmen von diesem Grundsatz sind nur im Interesse des schutz Hochwasserschutzes zulässig und bedürfen zudem der Zustimmung des Baudepartementes. Neubestockungen des Bachufers dürfen die Abflusskapazität des Baches nicht beeinträchtigen. Im Rahmen des Bauprojektes ist die Notwendigkeit von HochwasserObjektschutzmassnahmen zu prüfen.

5

Im Rahmen des Bauprojektes ist an der Oberbadstrasse ein Sammelplatz für den Kehricht Kehrichtsammelstelle vorzusehen.

7. Verschiedenes 1

Innerhalb des Quartierplanes besteht kein Wald im Sinne von Art. 10 und 13 des eidgenössischen Waldgesetzes (SR 921.0).

Wald

2

Die Bauten Nr. 109 und 108, welche bisher zum Teil gewerblich genutzt wurden, sind im Zusammenhang mit dem Neubauprojekt abzubrechen.

Abbruch bestehender Bauten

3

Gemäss Art. 2 des Bundesgesetzes über die baulichen Massnahmen im Zivilschutz (BMG) sind die notwendigen Schutzraumplätze wenn möglich zusammenzulegen.

Zivilschutz

4

Im Quartierplangebiet gilt die Empfindlichkeitsstufe II gemäss der eidgenössischen Lärmschutzverordnung

Lärmschutz

8. Kosten 1

Die Planungskosten für den Quartierplan sind von den Grundeigentümern der Parzelle Nr. 36 zu tragen.

Verfahrens kosten

2

Das Plan- und Perimeterverfahren für den Strassenbau und die Kostenüberwälzung der Erschliessungsanlagen richtet sich nach den Bestimmungen der entsprechenden Spezialgesetzgebungen (Strassengesetz, Gewässerschutzgesetz, Baugesetz etc.). Die öffentliche Auflage der Detailpläne und der Kostenverteiler für die Erschliessungsaufwendungen erfolgt nach Genehmigung der Quartierplanung.

Bauland-Erschliessung

3

Die Kosten für die Anpassung der Abwasserkanalisation sind nach Vorgaben des Einführungsgesetzes zum Bundesgesetz über den Gewässerschutz (EG GschG) und des Standeskommissionsbeschlusses betreffend Abwasserbehandlung und Gebührenbezug (StKB Abwasser) von den Verursacher zu tragen.

Finanzierung Kanalisation

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9. Schlussbestimmungen 1

Wo der Quartierplan keine Aussagen macht, gelten die übergeordneten Erlasse (Baugesetz, Bauverordnung, Baureglement, EG ZGB etc.).

Übergeordnetes Recht

2

Dieses Reglement tritt nach Annahme durch die Feuerschaukommission bzw. die Dunkeversammlung (sofern das Referendum ergriffen wird) mit der Genehmigung durch die Standeskommission in Kraft.

Inkrafttreten

Appenzell, 17. März 2004

Feuerschaukommission

Vorprüfungsentscheid der Standeskommission

17. Februar 2004

Öffentliche Planauflage

20. März 2004 - 19. April 2004

Annahmebeschluss der Feuerschaukommission

20. April 2004

Referendumsfrist

24. April 2004 - 24. Mai 2004

Genehmigung durch die Standeskommission

22. Juni 2004

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Alte Bauverordnung

Gesetzessammlung Appenzell I. Rh. – Oktober 2010 1

700.010

Anhang 1: Alte Bauverordnung 2012 Die nachfolgenden Bestimmungen sind nur noch für Quartierpläne anwendbar, die vor dem 1.1.2013 in Kraft getreten sind.

Verordnung zum Baugesetz (BauV) vom 17. März 19861

Der Grosse Rat des Kantons Appenzell I. Rh., gestützt auf Art. 2 Abs. 2 des Baugesetzes vom 28. April 1985 (BauG),2 beschliesst: 2. Vorschriften der Einzelbauweise A. Ausnützungsziffer

Art. 37 1

Die Ausnützungsziffer ist die Verhältniszahl aus der Summe aller nutzbaren Geschossflächen zur reinen Grundstückfläche. 2

Bei der Ermittlung der nutzbaren Geschossfläche gilt das Aussenmass (Bruttogeschossfläche). Abstellflächen bis zu 3 m2 in Wohnungen, nicht gewerblich genutzte Estrichräume und Kellerabteile sowie offene Balkone und Nischen werden nicht angerechnet; ebenso nichtgewerbliche Garagen, soweit sie in einem angemessenen Verhältnis zur Nutzfläche stehen. Wintergärten und schliessbare Balkone sind nicht mitzurechnen. 3

Als reine Grundstücksfläche gilt die von der Baueingabe erfasste, noch nicht ausgenutzte, in einer Bauzone liegende Parzellenfläche innerhalb vermarkter Grenzen, abzüglich der für öffentliche Strassen und Trottoirs benötigten sowie der mit öffentlichen Gewässern belegten Fläche. 4

Bei der Parzellierung dürfen die Vorschriften über die Ausnützungsziffer nicht umgangen werden. Wird durch Abparzellierung die Ausnützungsziffer höher als zulässig, hat der Grundbuchverwalter für die verbleibende Parzelle die entstandene Mehrnutzung als bereits ausgenützte Grundstücksfläche dem Bezirksrat anzuzeigen.

1 Mit Revisionen vom 29. November 1988, 12. März 1990, 15. Februar 1993, 25. Oktober 1993, 19. Juni 1995, 15. September 1997, 30. November 1999, 24. Juni 2002, 24. November 2003, 25. Oktober 2004 und 15. Juni 2009. 2 Ingress abgeändert durch GrRB vom 25. Oktober 2004.

Begriff

Gesetzessammlung Appenzell I. Rh. – Oktober 2010

700.010

2

Art. 381 1

Sofern die Bezirke in ihren Baureglementen oder in Quartierplänen nichts Allgemeine Voranderes festlegen, beträgt die Ausnützungsziffer: schriften – in der Zone W2: 0,5 – in der Zone W3: 0,65 – in der zweigeschossigen 0,8, wobei der Wohnanteil höchstens Wohn- und Gewerbezone: 0,5 betragen darf. – in der dreigeschossigen 1,0, wobei der Wohnanteil höchstens Wohn- und Gewerbezone: 0,65 betragen darf. 2

Die Bezirke sind befugt, für andere Zonen Ausnützungsziffern festzulegen und unter sichernden Bestimmungen auf die Ausnützungsziffer in der Zone W2 zu verzichten. Im Rahmen von Quartierplänen kann das Mass der zulässigen Bebauung und Nutzung auch mit anderen Mitteln (z.B. mit Überbauungs- oder Baumassenziffern) festgelegt werden. Art. 38a2 Energiegerechte Bauweise

Wird die Konstruktionsstärke der Aussenwand und des Dachs aufgrund der Wärmedämmung grösser als 35 cm, ist sie für die Berechnung der Nutzungsziffern nur mit 35 cm zu berücksichtigen. B. Geschosszahl und -höhe

Art. 393 Begriff

Als Vollgeschoss zählen: a) Dachgeschosse, wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist: – durchbrochene Dachfläche von mehr als einen Drittel der Trauflänge; – Kniestock von mehr als 0,5 m Höhe; – Steildach mit einer Neigung von über 45 Grad. b)

Attikageschosse über einem Flachdach, wenn ihre Bruttofläche mehr als die Hälfte der Bruttogeschossfläche des darunterliegenden Geschosses beträgt und wenn sie nicht allseitig vom Schnittpunkt der Fassadenflucht mit der Dachfläche unter einem Winkel von 45 Grad zurückliegen, ausgenommen technische Aufbauten wie Lifte und Treppenhäuser.

c)

Sockel- und Kellergeschosse, die das gewachsene Terrain, gemessen ab Niveaupunkt, um mehr als 1,5 m überragen. In Hanglagen von mehr als 10% Nei-

1 Abgeändert durch GrRB vom 12. März 1990 (Abs. 3). Aufgehoben und ersetzt durch GrRB vom 15. Februar 1993. 2 Eingefügt durch GrRB vom 15. Juni 2009 (Inkrafttreten: 1. Januar 2010). 3 Abgeändert (lit. a und c) durch GrRB vom 19. Juni 1995. Abgeändert (lit. a) durch GrRB vom 24. November 2003.

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gung gilt ein Sockel oder Kellergeschoss als Vollgeschoss, wenn dessen talseitige Fassade das gestaltete Terrain im Mittel um 2 m überragt, wobei eine Aufschüttung bis 0,5 m zulässig ist. Die Geschosszahl wird bei Hanglagen von mehr als 10 Prozent Neigung an der talseitigen Fassade bestimmt.

Art. 40

Bei in der Höhe gestaffelten Bauten wird die Gebäudehöhe und die Geschosszahl für jeden Gebäudeteil einzeln gemessen.

Messweise bei gestaffelten Bauten

Art. 411 1

Es sind folgende Vollgeschosse zulässig: a) in der zweigeschossigen Wohnzone: zwei Vollgeschosse; b) in der dreigeschossigen Wohnzone sowie in der Wohn- und Gewerbezone: drei Vollgeschosse; c) in der Kernzone sowie in den Zonen für öffentliche Bauten und Anlagen: vier Vollgeschosse.

Einzelne Vorschriften

2

Die Bezirke können die Zahl der zulässigen Vollgeschosse in den Zonenplänen verringern und im Rahmen von Quartierplänen um ein zusätzliches Vollgeschoss erhöhen. 3

In Kernzonen, dreigeschossigen Wohnzonen, Wohn- und Gewerbezonen und in Zonen für öffentliche Bauten und Anlagen können mit einem Quartierplan auch mehr als fünf Vollgeschosse zugelassen werden. C. Grenz- und Gebäudeabstand a. Grenzabstand

Art. 42

Der Grenzabstand ist die kürzeste Entfernung zwischen der am weitesten vorspringenden Fassadenfläche und der Grundstücksgrenze.

Begriff

Art. 43 1

Der grosse Grenzabstand wird von jener Gebäudeseite gemessen, die am meisten Hauptwohnräume aufweist (in der Regel die besonnte Längsseite). 2

Der kleine Grenzabstand wird von allen übrigen Gebäudeseiten gemessen (Schmalseiten und in der Regel die beschattete Längsseite).

1 Abgeändert durch GrRB vom 29. November 1988 (Abs. 2). Angefügt (Abs. 3) durch GrRB vom 24. November 2003.

Grosser und kleiner Grenzabstand

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3

Bei annähernd quadratischen oder unregelmässigen Gebäuden, bei verschiedenen Gebäudehöhen, bei geschweiften und gebrochenen Gebäudeformen und bei OstWest-Ausrichtung des Gebäudes entscheidet der Bezirksrat sinngemäss über die Messung des Grenzabstandes.

Art. 441 Besondere

Messvorschriften

Offene und geschlossene Hauseingänge, Dachvorsprünge sowie Erker, Wintergärten und Balkone werden nur soweit mitgerechnet, als ihre Ausladung 2 m übersteigt. Offene und geschlossene Hauseingänge sowie Erker, Wintergärten und Balkone werden auch dann mitgerechnet, wenn sie – ohne eine Ausladung von 2 m zu überschreiten – bei einem einzelnen Geschoss mehr als die Hälfte der Fassaden- länge einnehmen.

Art. 452 Ungleiche

Grenzabstände und Grenzbauten

1

Mit schriftlicher Zustimmung des Nachbarn und mit Genehmigung des Bezirksrates können die Grenzabstände ungleich verteilt werden. In Kern-, Wohn-, Wohn- und Gewerbe- sowie Freihaltezonen und in Zonen öffentlicher Bauten und Anlagen ist bei offener Bauweise jedoch der Gebäudeabstand einzuhalten. Die Baubewilligung darf erst erteilt werden, wenn ein Ausweis über die Eintragung einer entsprechenden Dienstbarkeit im Grundbuch vorliegt. 2

Die Nachbarn können bei offener Bauweise mit Genehmigung des Bezirksrates Bauten an oder auf die Grenze stellen. Die Baubewilligung darf erst erteilt werden, wenn ein Ausweis über die Eintragung einer entsprechenden Dienstbarkeit im Grundbuch vorliegt. Bei bestehenden Bauten an oder auf der Grenze wird aber auch ohne Bestehen einer Dienstbarkeit das Recht auf einen Anbau vermutet. 3

Bei zusammengebauten Häusern können mit schriftlicher Zustimmung der betroffenen Nachbarn und mit Genehmigung des Bezirksrates bestehende Bauten erhöht werden. Die Baubewilligung darf erst erteilt werden, wenn ein Ausweis über die Eintragung einer entsprechenden Dienstbarkeit im Grundbuch vorliegt.

Art. 46 Einzelne Vorschriften

1

Innerhalb der gleichen Zonen gelten folgende Grenzabstände: Kleiner Grenzabstand

a)

in der Kernzone, in der Zone für öffentliche Bauten und Anlagen, in der Freihaltezone sowie in der Wohn- und Gewerbezone für reine Gewerbebauten untereinander:

1 Ergänzt durch GrRB vom 19. Juni 1995. 2 Abgeändert (Abs. 1) durch GrRB vom 24. November 2003.

4m

Grosser Grenzabstand

4m

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b)

c) d)

in der zwei- und dreigeschossigen Wohnzone sowie in der Wohn- und Gewerbezone, soweit lit. a oder c nicht zutreffen:

4m

8m

in der Wohn- und Gewerbezone für reine Wohnbauten untereinander:

5m

10 m

in der Gewerbe- und Industriezone:

halbe Gebäudehöhe, mindestens aber 3 m.

2

Gegenüber angrenzenden Zonen ist der Grenzabstand der empfindlicheren Zone einzuhalten. Bauten in der Gewerbe- und Industriezone haben gegenüber anderen Zonen die halbe Gebäudehöhe, mindestens aber 5 m Grenzabstand einzuhalten. 3

Die Bezirke können in Reglementen die Grenzabstandsvorschriften erhöhen oder mit Quartierplänen verringern, sofern dadurch die öffentlichen Interessen an einer gesunden, zweckmässigen Bauweise trotzdem gewahrt werden können. 4

Vorbehalten bleibt die Strassengesetzgebung. b. Gebäudeabstand

Art. 47 Der Gebäudeabstand entspricht der Summe der Grenzabstände. Bei verschiedenen

Bauten auf demselben Grundstück bemisst sich der Gebäudeabstand, wie wenn eine Grenze dazwischen läge.

Begriff

Art. 48 Steht auf einem Nachbargrundstück ein nach den Vorschriften dieser Verordnung zu

nahe an der Grenze liegender Bau, so kann ein geringerer Gebäudeabstand bewilligt werden, sofern der neue Bau den Grenzabstand einhält und keine unhygienischen oder sonst unerwünschten Verhältnisse entstehen. Andernfalls ist der Bezirksrat befugt, eine Vergrösserung des Grenzabstandes aufzuerlegen.

Ausnahmen

c. Besondere Abstandsvorschriften

19 altri articoli

Art. 491 1

Als An- und Nebenbauten gelten Gebäude und Gebäudeteile (Garagen, Schöpfe, Gartenhäuschen, gedeckte Sitzplätze und dergleichen) bis höchstens 50 m2 Grundfläche, 10 m Gebäudelänge und einer Firsthöhe von höchstens 4,5 m bei Schrägdächern bzw. höchstens 3 m Gebäudehöhe bei Flachdächern. Nebenbauten dürfen weder als Wohnung, noch als Betriebsstätte oder Ladengeschäft verwendet werden.

1 Abgeändert (Abs. 1 und 2) durch GrRB vom 19. Juni 1995. Abgeändert (Abs. 3) und angefügt (Abs. 4) durch GrRB vom 24. November 2003.

An-, Neben-, provisorische und Kleinstbauten

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2

An- und Nebenbauten dürfen in allen Zonen mit einem verminderten Grenzabstand von 2 m erstellt werden. Für Nebenbauten gelten gegenüber einem Hauptgebäude auf dem gleichen Grundstück keine Gebäudeabstände. 3

Als Kleinstbauten gelten Bauten, die der Lagerung von Gerätschaften oder der Unterbringung von Tieren dienen und die Masse von 10 m2 Grundfläche, 4 m Gebäudelänge sowie 2.5 m First- bzw. bei Flachdächern Gebäudehöhe nicht überschreiten. 4

Für provisorische Bauten, Kleinstbauten sowie gedeckte Holzlager und dergleichen erlässt der Bezirksrat die für die Vermeidung von Störungen erforderlichen Vorschriften im Einzelfall.

Art. 501 Tiefbauten

Tiefbauten, die entlang der nachbarlichen Grenze den gewachsenen Erdboden nicht oder nicht über 1 m überragen, dürfen ausser gegen Strassen, Bahnlinien und öffentlichen Gewässern bis auf einen Meter an die Grenze gerückt werden.

Art. 51 Bienenhäuser

Bienenhäuser haben in der Abflugrichtung der Bienen einen Abstand von mindestens 20 m, auf den übrigen Seiten von mindestens 6 m zur Grenze einzuhalten. d. Geschlossene Bauweise

Art. 52

Mit Zonen- oder Quartierplan kann die geschlossene Bauweise vorgesehen werden. D. Gebäude- und Firsthöhe a. Gebäudehöhe

Art. 53 Begriff

Als Gebäudehöhe gilt der grösste senkrechte Abstand zwischen der Schnittlinie der Aussenwand mit der Dachoberfläche und dem Niveaupunkt. Giebelfelder werden nicht mitgerechnet. Bei Flachdächern wird bis oberkant Brüstung gemessen.

Art. 54 Niveaupunkt

1

Als Niveaupunkt gilt der auf das gewachsene Terrain projizierte Schnittpunkt der Diagonalen des kleinsten den Gebäudegrundriss umfassenden Rechtecks. 2

Sind öffentliche Bauten und Strassen mit erheblichen Terrainveränderungen verbunden, kann die Baubewilligungsbehörde für berührte Nachbargrundstücke die Mes-

1 Abgeändert durch GrRB vom 25. Oktober 2004.

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sung der Gebäudehöhe ab Niveaulinien des gemäss Strassen- oder Baugesetzgebung öffentlich aufgelegten und genehmigten Projektes gestatten, sofern nachbarliche Interessen nicht wesentlich beeinträchtigt werden.

Art. 55

Es gelten folgende maximale Gebäudehöhen: a) in der zweigeschossigen Bauweise: b) in der dreigeschossigen Bauweise: c) in der viergeschossigen Bauweise sowie in der Gewerbe- und Industriezone:

7m 10 m

Höhenvorschriften

13 m

b. Firsthöhe

Art. 56

Als Firsthöhe gilt der senkrechte Abstand zwischen dem höchsten Punkt des Firstes und dem Niveaupunkt.

Begriff

Art. 57

Es gelten folgende maximale Firsthöhen: a) in der zweigeschossigen Bauweise: b) in der dreigeschossigen Bauweise: c) in der viergeschossigen Bauweise sowie in der Gewerbe- und Industriezone:

10,5 m 13,5 m

Höhenvorschriften

16,5 m

E. Gebäudelänge

Art. 58

Als Gebäudelänge wird die längere Seite des flächenkleinsten, den Baukörper umhüllenden Rechtecks bezeichnet, wobei in der Horizontalen zu messen ist.

Begriff

Art. 59

Bei der Bemessung der Gebäudelänge sind eingeschossige Anbauten miteinzubeziehen.

Bemessung

Art. 60 1

In der offenen Bauweise wird die Gebäudelänge von Wohnbauten auf 32 m beschränkt. 2

Mit Quartierplan kann die Gebäudelänge sowohl von Wohnbauten als auch von Gewerbe- oder Industriebauten im Einzelnen festgelegt werden.

Höchstmass

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F. Mehrlängenzuschlag

Art. 61 Begriff

Der Mehrlängenzuschlag entspricht der Vergrösserung des Grenzabstandes im Verhältnis zur Überschreitung einer festgelegten Gebäudelänge.

Art. 62 Berechnungsvorschriften

1

Wird die Gebäudeseite einer Wohnbaute länger als 15 m, so ist der zu ihr gemessene Grenzabstand pro Meter Mehrlänge um 0,3 m, im Maximum um 5 m, zu vergrössern. 2

Bei Berechnung der für den Mehrlängenzuschlag massgebenden Gebäudelänge sind bei gestaffelten Bauten die unter einem Winkel von 45 Grad zurückspringenden Bauteile nicht zu berücksichtigen.

Art. 631 Anwendungsbereich

Mehrlängenzuschläge gelten in den Wohnzonen und für Bauten in andern Zonen, sofern diese unmittelbar an eine Wohnzone angrenzen. Entlang von Strassen und von Baulinien gilt kein Mehrlängenzuschlag. 3. Bauten ausserhalb der Bauzone

Art. 642 Landwirtschaftliche Bauten und

Anlagen

Die Zulässigkeit von landwirtschaftlichen Bauten und Anlagen richtet sich nach dem Bundesgesetz über die Raumplanung vom 22. Juni 1979 (Raumplanungsgesetz, RPG).

Art. 653 Ausnahmen ausserhalb Bauzonen

Ausserhalb der Bauzonen richten sich die Errichtung zonenwidriger Bauten und Anlagen sowie die Änderung bestehender Bauten und Anlagen zu zonenfremden Zwecken nach dem Raumplanungsgesetz.

1 Ergänzt durch GrRB vom 19. Juni 1995. 2 Neue Fassung durch GrRB vom 24. November 2003. Abgeändert durch GrRB vom 25. Oktober 2004. 3 Neue Fassung durch GrRB vom 24. November 2003. Abgeändert durch GrRB vom 25. Oktober 2004.

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Art. 65a1 1

In den im kantonalen Richtplan bezeichneten Gebieten mit traditioneller Streubauweise gilt die Änderung der Nutzung von Bauten, die Wohnungen enthalten, für landwirtschaftsfremde Wohnzwecke als standortgebunden, wenn sie nach der Änderung maximal zwei Wohnungen enthalten und ganzjährig bewohnt werden. 2

Das zulässige Mass der Änderung richtet sich nach den Art. 65b und 65c dieser Verordnung. Bei der Berechnung des zulässigen Masses werden Bewilligungen für zonenfremde Änderungen, die nach dem 1. Juli 19722 erteilt worden sind, angerechnet.

Bestimmungen für Streusiedlungsgebiete a) Standortgebundenheit

Art. 65b3 1

Bei Bauernhäusern mit angebautem Ökonomietrakt kann die bestehende Wohnfläche (Bruttogeschossfläche) innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens um maximal 150 m2 erweitert werden.

b) Bauernhäuser mit angebautem Ökonomietrakt

2

Geringfügige Veränderungen der Gebäudehülle können bewilligt werden, wenn sie für das Erreichen angemessener Raumhöhen und Belichtungsverhältnisse unabdingbar sind. Art. 65c4 1

Bei frei stehenden Wohnbauten kann die bestehende Wohnfläche (Bruttogeschossfläche) um bis zu 30 Prozent erweitert werden, höchstens aber um 100 m2. Erweiterungen innerhalb des vorhandenen Gebäudevolumens werden nur zur Hälfte angerechnet.

c) Frei stehende Wohngebäude

2

Beträgt die bestehende Wohnfläche weniger als 150 m2, kann sie über das Mass von 30 Prozent bzw. 100 m2 bis auf 200 m2 erweitert werden. Art. 65d5 1

Für Bewilligungen nach den Art. 65b und 65c dieser Verordnung gelten die Voraussetzungen von Art. 39 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 (RPV). 2

Die äussere Erscheinung im Sinne von Art. 39 Abs. 3 lit. c RPV gilt dann als im Wesentlichen gewahrt, wenn die geänderte Baute die prägenden gestalterischen Elemente und die Proportionen der herkömmlichen Bauweise im Streusiedlungsgebiet

1 Eingefügt durch GrRB vom 19. Juni 1995. Neue Fassung durch GrRB vom 24. November 2003. 2 Inkrafttreten der Bestimmungen über nichtlandwirtschaftliche Bauten ausserhalb der Bauzonen im ehemaligen Bundesgesetz über den Schutz der Gewässer vom 8. Oktober 1971. 3 Eingefügt durch GrRB vom 24. November 2003. 4 Eingefügt durch GrRB vom 24. November 2003. 5 Eingefügt durch GrRB vom 24. November 2003. Abgeändert (Abs. 1 und 2) durch GrRB vom 25. Oktober 2004.

d) Weitere Bestimmungen

Gesetzessammlung Appenzell I. Rh. – Oktober 2010

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übernimmt. Ausnahmen können nur bewilligt werden, wenn gestalterische Verbesserungen erzielt werden. 3

Die für alle alten und neuen Nutzungen objektiv erforderlichen Wohn- und Nebenräume müssen im bestehenden angebauten oder frei stehenden, für den bisherigen Zweck nicht mehr benötigten Gebäudevolumen untergebracht werden. An- und Nebenbauten können als Ausnahme bewilligt werden, wenn das bestehende Gebäudevolumen zur Aufnahme der Wohn- und Nebenräume objektiv nicht ausreicht und eine gute gestalterische Lösung sichergestellt ist.

Art. 661 Abbruch und

Wiederaufbau

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Abbruch und Wiederaufbau von zonenwidrigen Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen richten sich nach Art. 24c RPG und den darauf gestützten Bestimmungen der Raumplanungsordnung. Abs. 2 dieses Artikels bleibt vorbehalten. 2

In Streusiedlungsgebieten nach Art. 65a dieser Verordnung kann der Abbruch und Wiederaufbau von bestehenden Bauten, die Wohnungen enthalten, bewilligt werden, wenn folgende Voraussetzungen kumulativ erfüllt sind: a) Die Herrichtung der Baute für ein zeitgemässes Wohnen ist aus objektiven Gründen anders nicht möglich; b) es liegt ein Projekt für einen Neubau vor, welcher die Proportionen und die prägenden gestalterischen Elemente der abzubrechenden Baute übernimmt; eine Ausnahme kann nur bewilligt werden, wenn der Neubau gegenüber dem abzubrechenden Bau eine gestalterische Verbesserung bringt.

Art. 672 Wichtige Anliegen der Raumplanung

Neben den Zielen und Grundsätzen des Raumplanungsgesetzes (Art. 1 und 3) gelten im Sinne von Art. 63 Abs. 6 lit. a BauG als wichtige Anliegen der Raumplanung: a) die Erhaltung der charakteristischen Streusiedlung und des appenzellischen Haustyps als landschaftsbildende Elemente; b) die Erhaltung von Arbeitsplätzen; c) die Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse der Landwirtschaft; d) die Schaffung und Erhaltung von Nebenverdienstmöglichkeiten der bäuerlichen Bevölkerung; e) die Sicherung der Versorgung mit notwendigen Gütern und Dienstleistungen in den im kantonalen Richtplan zu bezeichnenden Weilern ausserhalb der Bauzone ohne wesentliches Wachstum.

1 Neue Fassung durch GrRB vom 24. November 2003. Abgeändert (Abs. 1) durch GrRB vom 25. Oktober 2004. 2 Abgeändert (lit. b) durch GrRB vom 24. November 2003. Abgeändert (erster Satz) durch GrRB vom 25. Oktober 2004.