47_Q_3_ Quartierplan "Auf Arten"

Piano d'utilizzazione speciale · Oberdorf (BL)

Documento

Numero
2116
Tipo
Piano d'utilizzazione speciale
Sottotipo
Piano di quartiere
Comune
Oberdorf (BL)
Cantone
Basilea Campagna
Livello
Comune
Approvato da
RR
Adottato
26 giu 1990
In vigore dal
26 giu 1990

Carta

Il Cantone non pubblica un perimetro per questo documento. La carta mostra Oberdorf (BL) con le zone edificabili.Apri la carta completa

File

RRB_2116_19900626_anonym.pdfApri in una nuova scheda

Testo

? I Kanton Sasel-Ladschaft Gemeinde 4436 Oberdorf i, \'-.}

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Exemplar

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. Amt für Orts- und Regionalplanung Beschluss des Gemeinderates:

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7. Nov.

'89

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Namens des Gemeinderates

BescH. der Gde.-Kommission: _ _ _ _ __ Beseht. der Gde.- Versammlung: 11. Dez. '89 Beseht. des Einwohnerrates: _ _ _ _ __ f<eferendumsfrisf 11. Jan. '90 Urnenabstimmung: _ _ _ _ _ _ _ _ __ Publik. d. Planauft. im Amtsblatt Nr. 1 vom.!..:.l.' 90 Planauflage: 5. Jan. '90 bis 5. Feb. '90 Vcm f<egien.ngsrat des I-<antons BaselLandschaft genehmigt vcm -? t: '/Y"' " mit Beschluss Nr. .211'~

Der';' Landschreiber: :7",0

Publikation des f<16 rungsratSbE'sChIUSSes im Amtsblatt Nr vom 2'.6. jo

3/0

1tA/

Di e Ei nwohnergemei nde Oberdorf erl ässt gestützt auf § 4 des Kant. Baugesetzes (BG) vom 15. Juni 1967 für das Gebi et "auf Arten" fol gende Quart i erpl anvorschri ften. Di ese si nd festgehal ten im Quart i erp] an bestehend aus Bebauungsund Erschl i essungsp 1an 1 : 500 und im Quart i erpl anregl ement.

1.

GEL TUNGSBERE I eH

1.1 Die Quartierplanvorschriften gelten für das Areal innerhalb des Peri meters, wi e es im Quart i erpl an durch di e schwarz pu n k t i ert e Li nie fes t gel e9t ist. 1.2 Di e Quart i erpl anvorschriften ge lten grundsätzl i ch solange auf dem Areal ein Gastgewerbe betrieben wird. Bei Vorliegen von wesent 1i ch veremderten Verhältni ssen können si e von der Gemei nde im Verr"ahren gemäss BG § 29-34 abgeändert werden. 1.3

Der Quart i erpl an ergänzt im bezei chneten Gebi et di e geltenden Vorschriften des Zonenpl anes. Er schafft in Abst i mmung mit den Zi el setzungen der Landschaftszonenvorschriften di e pl anungsrecht 1i chen Voraussetzungen für di e Erstell ung des Neu- und Erweiterungsbaus "auf Arten".

2.

ART UND MASS DER NUTZUNG

2.1

Der Hauptbau di ent al s Restaurant mit dazugehörender Wohnung. Für Haupt- und Nebengebäude werden Geschosszahl und Bebauungsmass festgel egt. Für di e Frei hal tezonen werden Nutzungsvorschri ften erl assen

2.2

Fol gende Tei 1berei che und Zonen si nd vorgesehen: A Restaurant mit Saal und Wohnung B Ei nfami 1i enhaus

C Schopf bestehend D Gebäude Rei t verei n (Geräteschopf) E kl ei nere Nebenbeuten (Schefstell und Hühnerheus) F Gertenwi rtscheft G Spielplatz H Erschl i essung und Perkpl ätze I Frei heltezone (Beumbestend/Reitpl etz) 2.3

Di e Beuten können nur innerhel b der Beubegrenzungsl i ni en erstellt werden. Dabei gel ten fol gende Vorschri ften: Tei 1berei ch

A

B

Mex. zul assi ge Voll geschosszehl 2 Sockelgeschosshöhe 2.70 m 3m Fessedenhöhe 6 m 3.50 m Gebäudehöhe 11m Sm 10m Gebäudelänge 25 m mind.15() Dachnei gung Dechform Wel m- oder Set tel dech

3.

VORSCHR I FTEN FUER FRE I FLAECHEN

3.1

Di e bestehenden, kl ei neren Nebenbauten (C) si nd zul ässi g.

3.2

Der Baumgarten auf Parzell e 1 120 ist zu erhalten, bezi ehungswei se zu gestelten und extensi v zu nutzen. Bäume, di e gefällt werden, müssen wieder durch ei nhei mi sc he Arten ersetzt werden.

3.3

Der Kinderspielpletz und die Gartenwirtschaft müssen erhelten bl ei ben.

3.4

Die He c k ewe s tl ich des Reit p 1atz e s gilt als Na t urs c hut z 0 bj ekt. Di e Pfl ege obl i egt der Gemei nde.

3.5

Auf den Parzell en 937 und 1003 darf der Reit verei n bei der Frenken ei nen Spri nggarten und ei n Dressurvi ereck anl egen. Der Spri nggarten muss begrünt bl ei ben, das Dressurvi ereck darf mi t Sand oder ei nem anderen natürl i chen Stoff bedeckt werden.

4.

ERSCHLI ESSUNG, VER- UND ENTSORGUNG

4.1

Das Areal ist durch ei ne bestehende Gemei ndestrasse erschlossen. Di ese Zufahrt erträgt kei ne wesent 1i che Verkehrszunahme. Es besteht insbesondere kei n Anspruch auf ei nen Ausbau der bestehenden Verkehrsersch1 i essung .

4.2

Die Anzahl der zu erstellenden Parkplätze für das Gastgewerbe hat den Bestimmungen des kantonalen Rechtes und den Vorschriften der Gemeinde zu entsprechen. Für Reitveransteltungen erlässt der Gemeinderat besondere Anordnungen zum Parki eren.

4.3

Ver- und Entsorgung gehen zu Lasten der Besitzer der Parzelle 112 0 und der P äc h t er der Parze 11 en 937 und 1003.

5.

GESTALTUNG DER BAUTEN

5.1

I m Rahmen des Baubewi 11 i gungsverfahren si nd di e Gestaltung, Mater; al- und Farbwahl der Gebäude durch den Geme; nderat zu genehmi gen.

5.2

Der Geme; nderat kann auf Kosten des Gesuchstell ers zusätz1 i che Unterl agen (Modell e, Fotomontagen, Umgebungsplan, wsw.) verlangen.

6.

SCHLUSSBEST IMMUNGEN

6.1

Der Gemei nderat überwacht di e Anwendung der Quart i erpl anvorschri ften. Er kann bei der Real i si erung ger; ngfügi ge Abwei chungen vom Qua rt i erp 1an zu f 0 1ge v erä ndert erVe rh ä1t niss e und i n Abwägung öffent 1; cher und pr; vater Interessen gestat ten.

6.2

Das Baubewi 11 i gungsverfahren gemäss § 22 und § 25 ff der VV0 zum Bau 9eset z b1e; bt v 0 rb eh alte n.

6.3

A11 e im Wi derspruch zu den Quart i erp1 anvorschriften stehenden Zonenvorschriften gelten als aufgehoben ( Kant. Zonenregl ementsnorma1 i en, Zonenregl ement Landschaft der Geme; nde Oberdorf).

6.4

D; e Quart i erp1 anvorschriften treten mit der Genehm; gung durch den Reg; erungsrat in Rechtskraft.