Quartierplan Aguagliöls

Procedura di piano di quartiere · Silvaplana

Documento

Numero
78.GDEf1
Tipo
Procedura di piano di quartiere
Comune
Silvaplana
Cantone
Grigioni
Livello
Comune
In vigore dal
27 ott 1978

Carta

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Testo

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Kanton Graubünden Gemeinde Silvaplana Quartierplan Aguagliöls

Beschluss des Gemeindevorstandes vom 27. Oktober 1978 (Art. 19 KRVO)

Hinweis: Dies ist ein Dokument, welches im Rahmen des ÖREB-Katasters Graubünden als Platzhalter eingesetzt wird. Auskünfte zum Beschluss und dessen Inhalt erteilt die Gemeinde.

3790_V_QP_Agualioels_Vertrag_QPV.pdf

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14. April 1978/eg/Nr. 684

vE R TR AG

für den Quartíerplan

Aguaglíöls

in 7513 Surlej-Sílvaplana

-ı

gestützt auf den 1. Entwurf vom 10. Dezember 1977 und dessen Sevom 22. Dezember 1977 handlung in der Brundeígentümerversammlung gestützt und der

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auf Vorla en von

vertreten

durch

gestützt auf den Fragebogen vom 10. März 1978 und dessen Behandlung vom 20. März 1978 in der Grundeígentümerversammlung

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V E R T R A G 1.

Für den Quartíerplan

2

Aguagliöls

Vertragspartner und Grundeigentum

1.1 Vertragspartner sind Folgende Grundeigentümer: A1 Parzelle Nr. 403:

vertreten

durch

B ] Parzelle Nr. 405:

vertreten

durch

C) Parzelle Nr. 600:

vertreten

durch

ihren Vormund D] Parzelle Nr. 601:

E)

Parzelle Nr. 1551:

F] Parzelle Nr.

1672: je zu einem Drittel Miteigentum von

1.2 Die Gemeinde Silvaplana (vertreten durch den Gemeindepräsidenten und den Gemeindeaktuar] ist Vertragspartner als Trägerin der Rechte und Pflichten,

die ihr als Gemeinde gemäß Ver$assung und Gesetz

zustehen.

1.3 Die Parzellen

weisen gemäß Angaben des Grundbuchamtes

St. Mol*tz

vom 24. Februar 1978 Folgenden Inhalt auf:

403: ca. 1448 m2 405: ca. 1435 m2 1015 m2 600: 1017 m2 501: 8075 m2 E) Nr. 1551: F] Nr. 1672: ca. 1366 m2 A] Nr. 8] Nr. C] Nr. D ] Nr.

Gemäss Angaben von Grundbuchgeometer sich Folgende

I

Sílvaplana,

ergeben

Abweichungen:

- die Liegenschaft Nr. 403 misst 1488 m2 die Liegenschaft t Nr. 405 misst 1434 m2 Die Bereinigung

der Differenzen

erFolgt durch das Grundbuchamt

4

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St. Moritz.

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V E R T R A G

3

$ür den Üuartierplan Aguagliöls

1.4 Gemäß Angaben des Grundbuchamtes St. Moritz vom 24. Februar 1978 weist~keine Parzelle

der Parzelle

eine Vor- oder Anmerkung

Nr. 600 (Anmerkung:

Die Eigentümerin

landwirtschaft tliche LiegenschaFt3-

der mit der Anmerkung

klärt hiermit, dass diese Anmerkung

1.5 Gemäß Grundbuchauszug

auf, mit Ausnahme

belasteten Parzelle

bereits gelöscht

des Grundbuchamtes

er-

ist.

St. Moritz vom 5. Dezem-

bei 1977 weisen die Parzellen Nr. 600 und 1561 keine Díenstbarkei~ ten und Grund lasten auf. Der Liegenschaft

Nr. 601 steht nur ein

Fuss- und Fahrweg recht z.L. Parzellen Nr. 625, 1672 und 273 zu. Folgendes sind die Dienstbarkeiten

und Grund lasten der Parzellen

Nr. 403, 405 und 1672: Nr. 4Ü3: Eigentümer:

Dienstbarkeiten

und Grundlastenı

a ) Recht:

Fuss- und Fahrweg recht z.L. Patz. Nr. 625, 273 /

b ) Last:

Üurc hl er tun srecht z.G.

c] Recht:

Näherbaurecht

d) Recht:

Fahrweg recht z.L. Parz. Nr. 6lÜ / 25.6.65

e) Recht:

Fuss- und Fahrweg recht z.L. Parz. Nr. 1672/13.10.77

22.6.52

z.L. Parz. Nr. 610 / 25.6.65

Nr. 405: Eigentümer:

Conrad Curdín

Díenstbarkeíten

und Grund lasten:

a) Recht:

Fuss- und Fahrweg recht z.L. Parz. Nr. 625, 273 / 22.6.62

b] Last:

Fuss- und Fahrweg recht z.G. Parz. Nr. 41 / 22.8.62

c] Last:

Fuss- und Fahrweg recht z.G. Patz. Nr. 603 / 29.8.52

d l Last:

D uz¬c hl eı`t un srec St z.G.

el Last

Durchleitungsrecht Für Wasser-, Telefon- und elektr. Leitungen z.G. Patz. Nr. 41 / 6.8.70

~F) Recht:

Fuss- und Fahrweg recht z.L. Patz. Nr. 1672/13.10.77

/F /

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V E R T R A G

4

für den Üuartierplan Aguagliöls

Nr. 1572: Miteigentümer: Dienstbarkeiten

und Grund lasten:

a] Last-

Baurecht

ı

für Strasse z.G

a

I

b ) Last:

Durchs ahrts- und Uurcheangsrecht z. G

cl Last:

Fuss- und Fahrweg recht z.G. Patz. Nr. 574, 570, 566, 112, 114, 115, 119, 126, 267.

dl Reøhii: er Last: F) Laste

Fuss- und Fahrweg recht z.L. Parz. Nr. 625, 273 Fuss- und Fahrwegrecht z.ß. Parz. Nr. 4 1

gl Last:

Fuss- und Fahrweg recht z.G. Farz. Nr. 567, 601

h) Last:

Fuss- und Fahrweg recht z.G. Parz. Nr. 43

í) Last:

Fuss- und Fahrweg recht z.G. Parz. Nr. 45, 46, 49, 50, 57, 58

z.G. Parz. Nr. 603

_ -

Last:

Fuss- und Fahrweg recht z.G. Parz. Nr. 7 4

1 ) Last:

Fuss- und Fahrweg recht z.G. Parz. Nr. 66

m] Last:

Fuss- und Fahrweg recht z.G. Parz. Nr. 241

K]

2

Fuss- und Fahrwegracht

_

_ ,

n) Last:

Durchleítungsrecht

O ] Last:

Fuss- und Fahrweg recht z.G. Parz. Nr. 588, 587, 610, 613

p) Last:

Fuss- und Fahrweg recht z.G. Parz. Nr. 185

ql Last:

Fuss- und Fahrweg recht z.G. Parz. Nr. 403, 4Ü5

z.G.

Einleitung

2.1 Der vorliegende

AJ

Üuartierplan geht von Folgenden

Voraussetzungen

aus:

tritt von ihrer Liegenschaft t Nr. l5El der Gemeinde

Silvaplana unentgeltlich eine Parzelle von 45 m2 ab, und

zwa*

gemäß dem beiliegenden Plan "Landabtretung von Parz. Nr. 15:l

an Gemeinde",der

vom April 1978 (Eei-

lage 1 ) .

BJ Die Gemeinde tauscht diese Parzelle

von 45 m2 unentgeltlich :ı1t//`

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den an diesem

Vertrag

nicht beteiligten

Grundeígentümemder P

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V E R T R A G

_

für den Üuartíerplan Aguagliöls

zelle Nr. 66. Die neue Grenzziehung nach dem Landabtausch sich aus dem Altbestandplan, nach der Landumlegung

1561, BB und der Gemeinde, Zonenplankopie,

vom Januar, 2.2 D i e Vertragspartner

ergibt

Parzelle

Nr.

März und April 1978 (Beilage 2 ) .

dass s i e ihre Liegenschaft ten nur

anerkennen,

mit besonderer gestalterischer und Entscheid

der

5

der Gemeinde

stalterischen VorschriFten

Sorgfalt

Si lvaplana

überbauen

dürfen.

Prüfung

über die Einhaltung

der ge-

l und 73 FF Gemeinde-Baugesetz

(Art.

sowie Art. l und 13 Gemeinde-Üuartierplangesetz]

im Baubewilligungs-

verf ehren bleiben vorbehalten. 2.3 D i e Vertragspartner ııııı

schließen diesen Vertrag

unter der Voraussetzung, Uuartier

dass die zuständigen

Aguagliöls den Gestaltungsplan

plan für a l l e Grundeigentümer s e i t dem Abschluss Rechtsmittel

ab

Z e i t , welche Für die Erledigung

innert sechs Monaten

erlassen;

e r g r i f f e n , s o verlängert

für das

und den Erschliessungs-

verbindlich

dieses Vertrages

Behörden

werden von Dritten

sich diese Frist um die

von Rechtsmitteln

nötig ist;

unter der Voraussetzung,

dass die zwei

und Erschliessungsplan)

unter Hinweis auf den vorliegenden

trag auf den Parzellen

der Vertragspartner angemerkt werden.

2.4 Grundlagen Für den vorliegenden und Erschliessungsplan

Vertrag

der Gemeinde

in ZiFF. 2.1 A

aufgeführt

Beilage 2

in ZiFF. 2.1 B

aufgeführt

Beilage 3

Neuzuteilungsplan,

Beilage 4

_

Ver-

sowie Für den Gestaltungs-

bilden:

Beilage l

der

Üuartierpläne [Gestaltungs-

Eigentumsverhältnisse, Variante I V , , vom April

1978

Plan der Erschließung von vom 27.4.78

(mit

der Korrektur, dass sich

die strassenmässige Erschliessung der neu gebildeten

Parzellen

Beilage 5

C und D aus der Beilage 3 ergibt].

Gestaltungsplan

St. Moritz,

plan von

von

vom 27.4.78 ergänzt

Für das

durch den Situations›

VOfT`

28.4.78 ( = Beilage 6 ) /' L/

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V E R T R A G

Beilage 7

Plan der Höhenkoten-Fixierung vom 2 7 . 4 . 1 9 7 8

Beilage B

_

für den Üuartíerplan Aguaglíöls

Neuzuteílung, 3 Blätter der Variante

6

von

4 vom 11.4.1978 ( K o l o n n e

Grundbucheinträge

nicht

ausgefüllt]

2.5 Soweit der vorliegende

V e r t r a g , der Erschliessungs- und der Gestal-

tungsplan keine abweichenden Regelungen

treffen,

bauung der Parzellen

das jeweils geltende Recht

der Gemeinde

der Vertragspartner

Silvaplana,

tierplangesetz,

ist Für die Ueber-

insbesondere das Baugesetz

massgebend.

und das Quar-

Im weiteren

sind das einschlägige

kan-

tonale und das Bundes recht zu beachten.

Bei Unvereinbarkeiten

zwi-

schen öffentlichem und privatem Recht geht das öffentliche Recht vor. 2.6 D i e Vertragspartner sich ergebenden

verpflichten

Rechte

sich hiermit,

und Pflichten

alle aus dem Vertrag

bei Bedarf öffentlich

beurkun-

den und im Grundbuch eintragen und anmerken zu lassen.

2.7 D i e Vertragspartner

verpflichten sich, alle Rechte und Pflichten,

die durch diesen Vertrag

begründet

nachfolgern zu überbinden.

worden sind, allfälligen Rechts-

Diese Pflicht gilt auch für die Rechts-

nachfolger.

2.8 Die Kosten für die Ausarbeitung gen gehörenden

Pläne durch

getragen.

der zu diesem Vertrag als Grundlawerden von

Die übrigen Kosten dieses

Vertrages

ge-

mäss Art. 7 Abs. 2 des Gemeinde-Üuartierplangesetzes vom 30. März 1976 und die Vollzugs kosten des Grundbuchamtes St. Moritz tragen die Vertragspartner gemeinsam;

die gesamten Kosten

werden dafür auf

die einzelnen Parzellen

nach der Parzellenfläche

aufgeteilt.

sind von den einzelnen

Vertragspartnern der Gemeinde

Sie

sofort zu be-

zahlen, wenn s i e ihre Liegenschaft ten ganz oder teilweise

verkaufen

oder, ohne diese zu verkaufen, für deren Ueberbauung ein Gesuch

ein-

reichen.

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vE RT R A G 3

Für den Ouartierplan Aguaglíöls

7

Baulandumlegung

3.1 Die Parzellen Nr. 403 ( i m Neuzuteílungsplan

mit A bezeichnet),

Nr. 405 ( i m Neuzuteilungsplan mit B bezeichnet] und Nr. 1672 (im Neuzuteílungsplan

mit F bezeichnet) bleiben in ihrem Bestand und

mit ihren Grenzen unverändert.

3.2 Ueber die Parzelle B Führt eine Strasse mit einem Halt von 237 m2. Sie verbleibt Bestandteil der Festsetzung

/

zellenfläche

der Parzelle B (Nr. 4 0 5 ) , darf aber bei

der Ausnützungsziffer

/

nicht zur anrechenbaren Par-

gerechnet werden.

3.3 Unter Wahrung der bestehenden

die Parzellen

Grundstücksfläche

werden neu gebildet

Nr. 1561 ( i m Neuzuteilungsplan mit E bezeichnet),

Nr. 600 (im Neuzuteilungsplan mit C bezeichnet) und Nr. 601 ( i m Neuzuteilungsplan

v

mit D bezeichnet).

tausch, der zur Neubildung (wobei in dieser

Landeb-

dieser Parzellen gemäss Beilage 3 Führt,

Beilage die in Ziff. 3.4 festgelegten Landabtre-

tungen an die Gemeinde Grundeigentümern

Der flächengleiche

schon enthalten sind] erfolgt unter den

unentgeltlich.

3.4 Es treten der Gemeinde

- gemäß den Beilagen 3 und 8 - unentgelt-

lich ab: A ] Die Eigentümerin

der Liegenschaft t E 141 m2, weniger die gemäss

Zifê. 2.1.4 schon abgetretene Fläche von 45 m2 = hierorts 96 m2; B ) Die Eigentümerin

der Liegenschaft t C 17 m2;

C ) Die Eigentümer der Liegenschaft t D 17 m2

Durch Abtausch hat die Gemeinde

im weiteren

45 m2 von den Eigen-

tümern der Liegenschaft t Nr. 66 erworben. Es wird somit neu die (Strassen-1 Parzelle H in einem Halte von 175 m 2 ~ ( 9 5 m2 + 17 m2 +

17 m2

+ 45 m2)

im Eigentum

der Gemeinde

Die abgetretenen Parzellentlächen dürfen bei der Festsetzung

Silvaplana

gebildet.

von 141 m2 und zweimal je 17 m2

der AusnützungszíF$er der Parzellen

E,

C und Ü nicht zur anrechenbaren Parzellen?läche gerechnet werden. /

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für den Üuartierplan Aguaglíöls

V E R T R A G

8

3.5 Die Eigentümer der Liegens^haFten C und D treten von ihren Liegenschaften je 50 m2 Boden ab und bilden damit die Parzelle J im Halte von l2Ü m2. Diese Parzelle Führen sie ins Miteigentum zu je zur HälFte der Parzelleneigentümer

soll die Parzelle

C und Ü über; subjektiv-dinglieh

J je zur Half te mit dem Eigentum an den Parzellen

C und Ü dauernd verbunden bleiben.

Die abgetretenen Flächen von je 60 m2 werden bei der Festsetzung

der Ausnützungsziffer

der Parzellen C und D zur anrechenbaren

Fläche mitgerechnet.

Hingegen wird die Parzelle

senparzelle

ausgestaltet;

zu Gunsten der Gemeinde

J zu einer Stras-

sie wird im übrigen mit einem ' Bauverbo*

Silvaplana

und der Eigentümer

der Parzellen

E, C und D belegt.

4.

Dienstbarkeiten

4.1 Sämtliche in Zíff. 1.5 aufgeführten Dienstbarkeiten

bleiben beste~

hen. 4.2 Das Fuss- und Fahrweg recht, das auf der Parzelle

V/

y/

ZU

Gun-

sten der Parzelle Nr. 601 besteht, wird auf die neu gebildete Parzelle U unentgeltlich

4.3

Nr. 1672

übertragen.

AJ Der Eigentümer der Liegenschaft t Nr. 405 (B) gewährt hiermit

den

Eigentümern der Liegenschaft ten E, C und D ein im Grundbuch einzutragendes, entgeltliches Fuss- und Fahrweg recht zur freien Benützung

seiner Strasse ( G ) .

B) Die Miteigentümer der Liegenschaft t Nr. 1672 (F) gewähren

hiermit

den Eigentümern der Liegenschaft ten E und C ein im Grundbuch ein-

2„±ragá¶ääšb$ä°ä§s„„d Fahrweg recht zur Freien Benützung ihrer Stressen-Liegenschaf t. C ) Die beteiligten

V

Vertragspartner bestimmen die Höhe des Entgeltes

für diese Dienstbarkeiten

bis zum 30. April 1978. Für den Fall,

dass sie sich bis dahin nicht einigen können, setzen sie Rechts-

anwal

als Einzelschiedsrichter ein, der

für die Parteien verbindlich

d í e H ö h e des Entgeltes

Festsetzt. I

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vERT R AG

Für den Quartierplan

g

Aguaglíöls

4.4 Wenn und soweit auf der neuen Parzelle H~=ahr- und Weerechtsdienstbarkeiten

eingetragen

die Berechtigten

Grundbuchamt

s i n d resp. zu übertragen sind, so ermächtigen

hiermit die Gemeinde, diese zur Löschung

anzumelden,

beim

sobald die öffentliche Strasse, als. welche

diese Parzelle dienen wird, erstellt

und dem Gemein gebrauch

überge-

ben wird.

/4.s A l l e an diesem Vertrag beteiligten Liegenschaft tseigentümer der Gemeinde unentgeltlich einzutragende

die im Grundbuch

Dienstbarkeit,

als Recht und Last

auf ihren Liegenseha?ten

der Erschließung (Beilage 4 ) vorgesehenen

beizubehalten

und dann dauernd beizubehalten.

Diese Leitungen

durch entstehenden

die im Plan

und projektierten

lisations- und Wasserleitungen des Grundeigentümere

gewähren

Kana-

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resp. neu zu erstellen dürfen auf Gesuch

nur noch verlegt werden, wenn er alle die daKosten trägt, und wenn die Leitungsführung

ne anderen nicht behebbare

kei-

Nachteile zur Folge hat.

I

I

4.6 Die Gemeinde ermächtigt

in Abweichung von Ziff. 4.5 die Eigentü-

merin der Liegenschaf t E, das Recht an der bestehenden Wasserleitung auf ihrer Liegenschaf t zu löschen, sobald auf ihrer eigenen Liegenschaft stehenden

die neu projektierte

erklären

und Elektrizitätsleitungen ihrem Boden jederzeit

sich bereit,

I

erstellt und mit der be-

Leitung auf der Liegenschaft t Nr. 6 6 verbunden

4.7 D i e Vertragspartner

langen die

Leitung

ist.

die notwendigen Telefon-

gemäss dem Plan der Erschliessung in

verlegen zu lassen und beizubehalten; ver-

und die

hierfür Dienstbarkei-

ten, so räumen sie diese jederzeit

E

!

unentgeltlich ein.

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4.8 Im Quartierplangebiet

Aguagliöls ist die gesetzlich

bene Konzentration der Bauten

Die Eigentümerin

nur auf der Liegenschaft E möglich.

der Liegenschaft t E ermächtigt

de, *er die nach der vorgesehenen

verbleibende Freifläche

vorgeschrie-

hiermit die Gemein-

und zulässigen

unentgeltlich

Art. 13 Abs. l des Quartierplangesetzes

Ueberbauung intern

ein Bau verbot gestützt auf

im Grundbuch

einzutragen.

Lage und Ausmass dieses Bau verbotes werden nach der Ueberbauung

der Liegenscha t E in einem gesonderten

Vertrag genau Festgelegl;,. / /

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vE R TR A G

Für den Quartierplan

10

Aguagliö¬ J

-_ -ı_ııııı_-

V/4.9 Die zwei Eigentümer

der Parzelle J gewähren der Gemeinde und den

áfluøvflacé

Eigentümern der Parzellen E, D und C ein vunentgeltlíches, im åeu.maebet einzutragendes

5.

Gestaltungs-

Verbot, diese Parzelle jemals ZUs überbauen.

B â Uußı-ß ad.

und UeberbauungsvorschríFten

5.1 Für die Gestaltung

der Bauprojekte

wird auf ZiFF. 2.2 verwiesen.

5.2 Bei der Ueberbauung

der einzelnen Parzellen

plan (Beilage 5] mit der ergänzenden beachten.

Dabei ist insbesondere

ist der Gestaltungs-

Beilage 5 als Richtlinie zu

bei den größeren Bauten auf eine

gute Gliederung zu achten. Verbindlich ist die Höhenkotenfixierung in der Beilage 7 .

5.3 Bauten auf allen Liegenschaften mungen,

insbesondere

haben die baugesetzlichen

Bestim-

über Höhe, Grenz- und Sebäudeabstände

einzu-

halten. Bei der Ueberbauung intern Abweichungen gestützt

der Liegenschaft

von den Abständen

au? den Gestaltungsplan

E kann die Gemeinde

unter einzelnen

Gebäuden

zustimmen.

5.4 Die Gärten der Überbauten LiegenscheFten

sind sorgfältig anzupëlan-

zen, teilweise auch mit Bäumen. Soweit d i e zu erstellenden

die zulässige Ausnützung

Bauten

erreicht haben, besteht Für den Rest der

Liegenschaft t ein Bau verbot.

5.5 Soweit die in diesen Vertrag einbezogenen

LiegenschaFten

in der

Hotelzone liegen, dürfen sie gemäß Art. 22 und 54 Gemeindebaugesetz mit einer Ausnützung Wohnbauten

von 1,0 für Hotelbauten und von 0,4 Für

überbaut werden. Sollen andere als traditionelle

Hotels

erstellt werden, wie z.B. Appartementhotels, so sind in Anwendung von Art. 22 Abs. 2 Gemeindebaugesetz zum mindesten jene šestimmungen einzuhalten,

die in der Schrift "Hotelbauten, Erwägungen und

Empfehlungen zur Unterscheidung von Hotels und mich*-hotelmässigen

Betrieben"

(im Dezember 1975 herausgegeben vom Forschungsinstitut

Für Fremdenverkehr der Universität dírektion des Kantons

Bern und der Volkswirtsche=*s-

Bern), insbesondere

len werden. Im Baubewilligungsvertahren

entscheidet

ob und in welchem Masse Nebenräumlichkeiten Ausnützungsziffer mitzurechnen sind.

für Acarthotels_ emp=oh-

die Gemeinde/

Für Sport etc. in o

I

V E R T R A G

11

für den ßuartíerplan Aguagliöls

5.6 Die gestützt auf die massgebenden Bruttogeschossflächen

Ausnützungszíffern zulässigen

ergeben sich aus der Beilage B.

5.7 Sollten auf der Líegenschaët

E anders als in der Beilage 6 vorge-

sehen Gebäude für Hotels nicht oder nur in einem wesentlich

ringeren Masse entstehen,

ge-

so hat die Gemeinde Silvaplane das Recht,

auf Kosten des jeweiligen Eigentümers der Liegenschaft Liegenschaft t einen neuen ßestaltungsplan

E für diese

aufzulegen und verbind-

lich zu erklären; die Gemeinde wird sich bemühen, sich darüber mit

dem Eigentümer

der Liegenschaft t E zu.verständigen.

5.8

wird für seine Liegenschaft Nr. 405 (B) das Recht eingeräumt, einen Bau mit B20 m2 Bruttogeschossfläche

zu erstellen,

auch wenn e r k e i n Hotel bauen sollte. Für diesen Fall hat er in einem gesonderten

Vertrag zu Gunsten der Gemeinde an anderer Stel-

le eine entsprechend grosse

überbaubare

Bau verbot zu belegen oder abzutreten.

.....-: 4-

Fläche unentgeltlich

ı ı

. -

9

Anderseits erklärt sich die

Gemeinde Für den Fall, dass

dies wünscht, bereit,

ihm die strassenmässige Erschließung seiner Liegenschaft t über die

Liegenschaft Nr. 625, die der Gemeinde gehört, zu ermöglichen; über das Entgelt Für ein solches Wegrecht

.0

das im Grundbuch einzu-

tragen wäre, ist in einem gesonderten.Vertrag

6

Erschliessungsvorschríf

6.1 Die Garagen

zu befinden.

ten

er die Unterbringung

der Personenautos

sind unterir-

disch oder im Innern des Gebäudes anzulegen. Jeder Bauherr sorgt $ür die Erstellung

der Garage aus seiner Liegenschaft t oder ver-

ständigt sich darüber mit seinem Nachbarn direkt. Eine solche Jer-

ständigung ist als Dienstbarkeit im Grundbuch einzutragen. 6.2 Jeder Bauherr sorgt auf seiner Parzelle Für die Anlage genügender Parkplätze für die eigenen Bedürfnisse und Für die Besucher ocer

verständigt Verständigung

sich darüber m i t seinem Nachbarn direkt. Eine solch ist als Ü ienstbarkeit

im Grundbuch einzutragen. /

6.3 Die Gemeinde erstellt die Strasse auf ihrer Parzelle H nach Die ordentliche

Finanzkompetenz der Gemeíndeorgane

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bleibt vor"s§P(, J

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V E R T R A G

12

Aguagliöls

$ür den Quartíerplan

ı-

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ııııııı

ı ı ı ı i

tun. Jeder Vertragspartner

hat aber den Anspruch,

diese Strasse

unter AuFsícht der Gemeinde auf seine Kosten zu erstellen.

6.4

erstellt

D i e Gemeinde

Gemeíndeorgane

Finanzkompetenz

nach Bedarf. D i e ordentliche

Wasserleitungen

und

die notwendigen neuen Kanalisations-

bleibt vorbehalten.

der

Uie Verlegung der bestehenden

erfolgt je zur Half te auf Kosten der Gemeinde

Wasserhauptleit ung

und der Eigentümerin

der Liegenschaft t E.

Jeder Vertragspartner

hat den Anspruch, der Gemeinde

wendigen Hauptleitungen

auf seine Kosten die not-

unter deren Aufsicht zu ver-

legen und neu anzulegen.

6. 5

Vor der Inangriffnahme

v o n Bauarbeiten

hat jeder Bauherr der Ge-

meinde ein Protokoll

darüber abzugeben,

dass er die Lage der Lei-

tungen kontrolliert hat und auf diese Rücksicht nimmt.

6. 6

Gemeíndestrasse und an die

Für die Abgaben an die zu erstellende Kanalísatíons-

und Wasserleitungen

mente (Beiträge,

Anschluss-

gelten die einschlug*gen

Regle-

und Benützungsgebühren der Grundeigen-

tümer).

5.7

Um die rechtzeitige

Erstellung

der TeleFcn- und der elektrischen

Leitungen zu erreichen, haben sich die Bauherren rechtzeitig mit den Werkeigentümern

in Verbindung

zu setzen.

_

7

Schlussbestimm ungen

7.1

Die Bestimmungen zum Gestaltungsnlan sung haben öëfentlích-rechtlichen

7.2

Die Vertragspartner beauftragen dem die Gemeinde

und zum Plan der Erschlies-

Charakter.

hiermit

auf den Zeitpunkt hin, in

Silvaplana den in diesem

Vertrag vorgesehenen

Gestaltungs-

und ßuartierplan rechtskräftig

erlassen hat, das

Grundbuchamt

St. Moritz und

Rechtsanwalt

3084 Wabern, und eine von der Gemeinde Son,

alle nötigen Vorkehren,

zu bezeichnende

Vermessungen,

in

"rkuncsoeri

Neuparzellierungen

7

/

a

¬ı J

s

al

v E R T R A G

13

für den Uuartierplan Aguagliöls .

Vermerkungen user. vorzunehmen, die Dienstbarkeiten, werden, möglichst

ıııııııııııııııı±ı-

damit der Austausch von Boden und

wie sie im vorliegenden

Vertrag vorgesehen

rasch rechtskräf tig und die Anmerkungen

Grundbuch eingetragen

7.3

-ııı

im

werden.

Die Vertragspartner verpflichten sich, auf erst= Einladung hin die Dokumente für den Bodenabtausch

F entlieh-rechtlich

beurkunden

und die Dienstbarkeiten

und damit im Grundbuch

Ö?-

eintragen

zu lassen.

7 .4

Üie Vertragspartner verpëlíchten

sich für sich und ihre allfälli-

gen Rechtsnachfolger,

diesen Vertrag mit allen Rechten und Ftlích-

ten Rechtsnachfolgern

zu überbunden

und den Rechtsnachfolgern

die-

selbe PFlicht aufzuerlegen.

7. 5

Jeder Vertragspartner erhält zwei Exemplare dieses Vertrages.

Er

stellt das eine, von ihm unterzeichnete

Exemplar des Vertrages

innert 20 Tagen der Gemeinde Silvaplana

z u , _ das-

jenige für

nach der Zustimmung der d a f ü r zuständigen

Vormundschaft tsbehörde.

Die Gemeinde

g i b t den Vertragspartnern die

Unterzeichnung

des Vertrages durch alle Vertragspartner schrift-

lich bekannt.

Der Vertrag tritt am Tage in Kraft, an dem die.Ge-

meinde Silvaplana.die Die Gemeinde

Grundeigentümer

Sílvaplana

davon in Kenntnis setzt.

wird hjerauå mit dessen V r;llzug beauë-

tragt, soweit es sich nicht um die Erstellung

von In$rastruktur-

anlagen handelt. Die unterzeichneten

ihrer UnterschriFt

Ürt:

Grundeigentümer und Vertragspartner ZU ezeugen mit

die Zustimmung

Datum-

zu diesem

Vertrag.

Die unterzeichneten Grundeigentümer und Vertragspartner bezeugen mit ihrer nachstehenden Unterschrift d 1 Zustim~ e ~ ~ung zu diesem PLAN

.

Parz.nr.

Eigentümer

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Ort

Datum

Unterschrift

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1

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PLANFLÄCHE:

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LANDABTRETUNG VON PARZ. NR. 1561 AN GEMEINDE -.›

DATUM : APRIL 1978 PLANRARTNER AG, m.STEIGER 81 Lı-ıUBE3.ARCH. SIA PLANER BSP 7549 nuouuııı. O82 7 11 53

PLANNUMMER

17

LEITUNG: M.HOFMßıNN ATZ/BSP

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die-Iı

ihrer nachstehenden Unterschrift die Zustimmung zu diesem PLAN Parz.nr.

Eigentümer

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403

B,G

405

C

600

D

601

Ort

Datum

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1561

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Unterschrift

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PLANNUMMER

3790_T_QP_Agualioels_Neuzuteilungstabelle.pdf

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QTFARTIERPLANUNG

Variante IV

NEUZUTEILUNG

]1.ë.l978

Ävıgabtn Von«

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Flächen- & AZ Abzug Nur Flächenabzug kein AZ Abzug

Strassenfläche 237 m abgezogen

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