Teilrevision Baugesetz

Pianificazione d'utilizzazione, ordinamento base · Landquart

Documento

Numero
96.1791
Tipo
Pianificazione d'utilizzazione, ordinamento base
Comune
Landquart
Cantone
Grigioni
Livello
Comune
In vigore dal
13 ago 1995

Carta

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Testo

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Die Regierung des Kantons Graubündeen

1

II Governo del dantone dei Grigioni

AMTSREGISTRATUR AMT FÜR RAUMPLANUNG

La Ruueruc, dil Catitun Grischun

AMTSREGISTRATUR UI AMT FÜR RAUMPLANUNG

)

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Sitzung vom

13. August 1996

Mitgeteilt den

Protokoll Ne.

19 AUG. 1996

1791

A. Die Stimmberechtigten der Gemeinde Mastrils beschlossen an der Gemeindeversammlung vom 1. Dezember 1995 eine Teilrevision des Baugesetzes. Die Öffentliche Bekanntgabe des Gemeindeversammlungsbeschlusses gemäss Art. 37a des kantonalen Raumplanungsgesetzes (KRG) erfolgte am 16. Februar 1996. Es gingen keine Beschwerden ein. Mit Schreiben vom 1. Februar 1996 ersucht der Gemeindevorstand Mastrils um Genehmigung der Teilrevision des Baugesetzes im Rahmen von Art. 37 KRG.

Baugesetz Art. 21 (Waldabstand) Mit Beschluss Nr. 1946 vom 15. August 1995 genehmigte dieRegierung die Gesamtrevision der Ortsplanung der Gemeinde Mastrils. Dabei wurde Art. 21 Abs. 1 (Waldabstand) zur Überarbeitung an die Gemeinde zurückgewiesen, 'weil der von der Gemeinde beschlossene Waldabstand von 5 m als zu gering eingestuft -Worden war. ZUdem war ,zum Zeitpunkt der regierungsrätlichen Genehmigung der Inhalt der Ausführungsbestirnmungen zum kantonalen Waldgesetz (ABzKWaG) noch nicht bekannt. Die Gemeindeversammlung vom 1. Dezember 1995 verabschiedete eine überarbeitete Fassung von ArÜ21 Abs. 1, mit der der Waldabstand'gegenüber-dem detailliert festgelegten Wald auf 10 m und gegenüber dem übrigen Wald auf 20 rn festgelegt wurde.

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Gemäss den auf den 1. Juli 1996 in Kraft gesetzten Ausführungsbestimmungen zum kantonalen Waldgesetz beträgt der minimale Waldabstand gegenüber Hochwald 10 m und gegenüber Niederwald 5 m.

Der von der Gemeinde Mastrils verabsehiedete Art. 21 Abs. 1 legt somit einen Waldabstand fest, der die kantonale Minimalvorschrift respektiert Die neue Fassung von Art. 21 Abs. 1 kann demnach genehmigt werden.

Gestützt auf Art. 37 Abs. 3 KRG

beschliesst die Regierung;

. Die am 1. Dezember 1995 beschlossene Baugesetzesrevision (Art 21 Abs. 1 betreffend Waldabstand) wird genehmigt.

2. Das kantonale Amt für Raumplanung wird beauftragt, die aufgrund dieses Beschlusses nötige Kennzeichnung im Baugesetz vorzunehmen. Die Gemeinde steilt zu diesem Zweck dem Amt für Raumplanung ihr Exemplar des Baugesetzes zur Verfügung. 3. Mitteilung

Namens der Regierung Der Präsiden

Dr. Maissen

Der Kanzleidirektor: