Überbauungsplan Lämmlisbrunn
Piano d'utilizzazione speciale · St. Gallen
Documento
- Numero
- 1956-0166
- Tipo
- Piano d'utilizzazione speciale
- Comune
- St. Gallen
- Cantone
- San Gallo
- Livello
- Comune
- Autorità
- Gemeindeverwaltung
- Approvato
- 10 lug 1956
- In vigore dal
- 10 lug 1956
Carta
25 elementi del piano, dai dati del piano di utilizzazione del Cantone (geodienste.ch).Apri la carta completa
File
GenehmigungsverfügungApri in una nuova scheda
Testo
Genehmigungsverfügung
L:7 BAUDEPARTEMENT TELEFON
DES
(071) 22 88 24
KANTONS ST.GALLEN RORSCHAC H E RSTRASSE
ST.GALLEN,11.
28
Juli 1956
An den Stadtrat St .Gallen S t.Gallen
Mostra tutto il testo
Betrifft:
Ueberbauungsplan Lämmlisbrunn.
Nachdem die seinerzeit erhobenen Rekurse teils durch Rückzug, teils durch Entscheid des Regierungsrates erledigt sind, senden wir Ihnen. in der Beilage den mit dem Genehmigungsvermerk versehenen Ueberbauungsplan nebst den Besonderen Vorschriften. Gleichzeitig genehmigen wir hierdurch die Aufhebung der nachstehenden Ueberbauungspläne: a) Baulinienplan für die Südseité der Konkordiastrasse zwischen Lämmlisbrunnstrasse und Sägegässchen vom 5. November / 1. Dezember 1904. V h) Baulinienplan für die Nordseite der Konkordiastrasse (zwischen Sägegässchen und Sternackerstrasse), die Westseite der Sternackerstrasse (zwischen Lämmlisbrunnstrasse und Konkordiastrasse) und für die Südseite der Lämmlisbrunnstrasse (bei den Häusern Nr. 60 und 62) vom 13. April / 6. Oktober 1905.v c) Baulinienplan für die beiden Seiten der ,Lämmlisbrunnstrasse (vom Hause Linsebiffilstrasse Nr. 27a bis zum Hause Lämmlisbrunnstrasse 52, bzw. zwischen den Häusern Lämmlisbrunnstrasse Nr. 17 und 51) vom 5. September / 8. Oktober 1907. V d) Baulinienplan für die innern Baulinien im Gebiet zwischen Konkordiastrasse, Lämmlisbrunnstrasse, und Linsebühlstrasse und für die äussern Baulinien an der Lämmlisbrunnstrasse bei den Häusern Nr. 34 und 36a vom 2. Mai / 11. Juli 1911. e) Baulinienplan betreffend das Gebiet zwischen der Lämmlisbrunnstrasse, Sternackerstrasse und Konkordiastrasse vom 17. Juni / 23. September 1913. Hochachtungsvoll B audepartement des Kantons St. Gall Beilagen: - neuer Ueb.Plan mit Bes.Vorschriften - 8 alte Pläne
Der Regierungsrat:
Plan
ach k an a
RUNN A
Säge
B ierhof
HOCHBAUAMT 4 TIEFBAUAMT DER
STADTBAUMEISTER =
DER
STADT
Mostra tutto il testo
DER
ST. GALLEN .
STADTINGENIEUR
•
3063
Tu rn halle
27/9
U n te r e
Buse
1 T. 26.80
Arbeiterbildungsverem
,33® T R À U F E 26.80
/ /.rjA1
T. 26.80
I d R1VATSTRA ÎNDLICH)
o oo o o o o
cToo o o o o o ö o o o o o o
BAUME
T. 26.80
KINDERSPIELPLATZ
PRIVAT STILASSE (u M v e r b i n d l i c h ]
:>U !.CH
1267
3
1
/424 3346
/42/
iod;: o
BAU LINIEN
GENEHMIGT AUFGEHOBENE BAULINIEN
Baudep. NEUE
n eu
oooooD oooacP
Eisengasse
T__ e.
festgesetzte baulinien
GRENZEN /4/.9
Eisenhaiïe
4
Konkordiastrasse
GEZ. 22. OKT. 195 GEÄNDERT 13. GAN. 1956. ANSI. 3346
Plan
X f
K
I
#1
UBERBAUUNGSPLAN LÄMMLI5BRUNN M. 1250
■ '
gaaa
-
Mostra tutto il testo
i
-
-
/I /.r. _
s y ]? J C x :.c ^ p A
vi^BvinJ'apvieqy w a ^ v iv p ^ x ^ B v ij^ -.v b /\
-^ |)o /^ | ’ j
nejq
ly r a -iq E J ^ A r jn ^ ^
]M)
vt^p _ j ) ^
: ig # n p g y le q
ifuspissij Jeq 'SereiGpiiiBüiaQ sep uem e^ m[
9 S61
HGI" " K
n e p l g
{BjLUl|9 U9 Q
'
.
#0
! B#.:
;
j>
- -
"
s -Vi
_____
__ 1 _______
____ _
besondere Vorschriften
zum Ueberbauungsplan f ü r das G ebiet Lämmlisbrunn
(vom
3 1. Jan. 1956 )
G estützt a u f A rt. 2 und 73 f f . d er Bauordnung vom 2 7 .Februar 1923 e r l ä s s t der Gemeinderat fü r d ie Ueberbauung des G ebietes Lämmlisbrunn folgende V o rsch rifte n : A rt. 1 G eltungs b e re ic h
Die V o rsch rifte n g e lte n fü r das im Ueberbauungsplan 1 : 250 schwarz umrandete G ebiet sü d ö stlic h d er Läm m lisbrunnstrasse, vom Hause Läm m lisbrunnstrasse N r.30 b is zur S te rn a c k e rs tra s s e . Der Plan b ild e t einen in te g rie re n d e n B e s ta n d te il d ie se r V o rsc h rifte n . Soweit d ie se besonderen V o rsch rifte n keine Regelung e n th a l te n , finden d ie Bestimmungen d er geltenden s tä d tis c h e n Bauordnung ergänzend Anwendung. A rt. 2
Gesamt wirkung
Die Gebäude sin d d e ra rt in ih re b a u lic h e und la n d sc h a ftlic h e Umgebung einzufügen, dass eine ä s th e tis c h b efried ig en d e Gesamtwir kung e r z i e l t w ird. Die Hochhäuser sin d ä s th e tis c h , a rc h ite k to n isc h und masss tä b lic h e in h e itlic h und m it besonderer S o rg fa lt auszubilden. A rt. 3
Neubauten
Mostra tutto il testo
Neubauten sin d nur innerhalb der B au lin ien z u lä s s ig . Diese Neubauten dürfen nur e r s t e l l t werden, so fe rn g le ic h z e i t i g jene A ltbauten innerhalb des vom Ueberbauungsplan e r f a s s te n Gebietes abgebrochen werden, welche ein en Gebäudeabstand von w eniger a l s 12 m zu den Neubauten aufw eisen würden. Ar t . 4
Gewerbebe schränkung
In den Neubauten dürfen nur n ic h t stö ren d e Gewerbe e in g e r i c h t e t werden. A rt. 5
Gebäudehöhe
Die a u f den Gebäudegrundflächen eingetragenen Zahlen b ezeich nen d ie zu lässig e G eschosszahl. Das Sockelgeschoss z ä h lt a ls Ge sch o ss, so fe rn es Wohn- oder Arbeitsräume e n th ä lt. Die im Ueberbauungsplan eingetragenen maximalen Traufhöhen g e lte n fü r Oberkant Decke des o b ersten V ollgeschosses und sin d a u f d ie N iveaulinie des zugehörigen, k o r r ig ie r te n S t r a s s e n te il stü ck es zu beziehen. Die Traufhöhe i s t e in zu h a lte n , auch wenn die Zahl d er z u lässig en V ollgeschosse n ic h t e r r e ic h t w ird.
2
A rt. 6 Dachausbau und Dach g e sta ltu n g
Säm tliche Neubauten sin d fla c h abzudecken. Dachgeschosse sin d z u lä s s ig , wo im Ueberbauungsplan neben der Zahl d er V ollgeschosse e in halbes Geschoss vorgesehen i s t . Die Dachgesimse d er Dachgeschosse haben h in te r e in e r Ebene zu lie g e n , welche mit 45 Neigung an d ie S c h n ittlin ie der Bau flu c h t m it der Decke des o b ersten V ollgeschosses g e le g t w ird. A rt. 7
F e u e rp o liz e i lic h e Vor s c h r if te n
Die Hochhäuser sin d in fe u e rb estä n d ig e r K onstruktion zu e r s t e l l e n . Die Anbauten sin d so zu k o n stru ie re n , dass e in Heber g re ife n von Feuer a u f d ie Hochhäuser ausgeschlossen i s t . Die Treppenhäuser d er Hochhäuser sin d feu erb estän d ig und a ls selb stä n d ig e Räume zu e r s t e ll e n . Die Treppen müssen, zwischen den Wangen gemessen, m indestens 1,2 m b r e i t s e in . A rt. 8
U nter kelleru n g en
In den U nterkellerungen dürfen weder Wohn- noch A rb e its räume e in g e r ic h te t werden. Es sin d d er Zweckverwendung e n tsp re chende B elich tu n g s- und B elü ftu n g sein rich tu n g en einzubauen. Die U nterkellerungen sin d m it Humus einzudecken und a ls G artenland a u sz u g e sta lte n . A rt. 9
Garagen
Vor jedem G arageplatz i s t a u f privatem Grund eine A b s te ll flä c h e von m indestens 5 m Länge vorzusehen; b e i Garagen m it d ire k t e r A usfahrt zur S tra sse muss d ie s e r V orplatz 5,5 m lang s e in . Die Neigung der Zufahrtsrampe s o l l 10 % n ic h t ü b e rste ig e n . B ei Sammelgaragen kann die A b ste llflä c h e angemessen re d u z ie rt werden. A rt. 10
V erkehrs p o liz e ilic h e V o rsc h rifte n
Im A bschnitt zwischen Konkordia- und S te rn a c k e rstra s se dür fen höchstens zwei A usfahrten in die Lämm lisbrunnstrasse e r s t e l l t werden. A u to re p a ratu r-, Garage- oder T a n k stellen -B e trie b e dürfen in diesem A bschnitt d er Läm m lisbrunnstrasse n ic h t e in g e ric h te t werden. A rt. 11
Z ufahrten fü r d ie Feuerwehr
A usser e in e r Zufahrt von d er Läm m lisbrunnstrasse h er muss f ü r d ie Feuerwehrfahrzeuge e in e w e ite re Z ufahrt zu <jedem Hochhaus von der Konkordia- re s p . von d er S te rn a c k e rstra s se h e r geschaffen werden. Die im Ueberbauungsplan fe s tg e le g te n D urchfahrten haben eine lic h te Höhe von m indestens 5 , 5 m und eine lic h t e B re ite von min destens 5,0 m aufzuw eisen.
I A rt. 12 K inder s p ie lp la tz
'
Die grün angeleg te Fläche i s t f ü r d ie Anlegung ein es Kinder s p ie lp la tz e s bestimm t. Die b e tro ffe n e n Grundeigentümer sin d je d e r z e it b e re c h tig t, den Kauf d ie s e r Grundstücke durch d ie S ta d t zu v erlan g en . Kommt e in fre ih ä n d ig e r Erwerb n ic h t zustande, so haben s ic h d ie s t ä d t i schen Behörden binnen J a h r e s f r is t zu en tsch eid en , ob s ie das Expro p r i â t ! onsverfahren e in le ite n oder d ie Grundstücke fü r d ie Ueberbauung freig e b e n w ollen. Wenn d ie Uebernahme durch d ie O e ffe n tlic h k e it n ic h t zustande kommt, dürfen d ie se Grundstücke im Rahmen d er f ü r die Zone V der Bauordnung der S ta d t S t.G a lle n vom 27. Februar 1923 gelten d en V o rsch rifte n überbaut werden.
Diese V o rsch rifte n erwachsen mit Genehmigung durch das kan to n a le Baudepartement in R e c h tsk ra ft.
S t.G a lle n , den
3 1. Jan. 1956 Im Namen des Gemeinderates Der P räsid e n t
Der I.S e k r e tä r
Vom Baude pa r c?os Kantons tst. u«.'.. an G G nehm igi a m
iojiKüm _t: —
DeriicQicrüi