Überbauungsplan Schoretshueb

Piano d'utilizzazione speciale · St. Gallen · Abrogato il 1 apr 2023

Documento

Numero
1978-0168
Tipo
Piano d'utilizzazione speciale
Comune
St. Gallen
Cantone
San Gallo
Livello
Comune
Approvato
8 ago 1978
In vigore dal
8 ago 1978
Abrogato
1 apr 2023

Carta

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File

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Testo

Genehmigungsverfügung

Einfiaii^-ffeitister No.Mlâ. tit

vi/

BAUDEPARTEMENT DES KANTONS ST.GALLEN LÄMMLISBRUNNENSTRASSE 54

TELEFON (071)213111

*5Q,Z 9001 ST.GALLEN,

8. August 197 8

Stadtrat St. Gallen Rathaus 9001

St. Gallen

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Genehmigung von Planungserlassen

Sehr geehrter Herr Stadtammann, sehr geehrte Herren, Sie haben uns in Nachachtung von Art. 31 des Baugesetzes vom 6. Juni 1972 (nGS ES, 134; BauG) den folgenden P l a­ nungserlass zur Genehmigung eingereicht: - Ueberbauungsplan Schoretshueb mit besonderen Vorschriften. Die Prüfung hat ergeben, dass der Erlass recht- und zweck­ mässig ist. Er kann genehmigt werden. Gestützt auf Art. 31 BauG und Art. 94 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 16. Mai 1965 (nGS _9, 141) in Verbindung mit Nr. 26.01 des Gebührentarifs für die Staats- und Gemeindeverwaltung vom 12. November 1974 (nGS 9, 765), geändert durch Art. 1 des Regierungsratsbe­ schlusses vom 6. Juli 1976 (sGS 821.51), verfügt das B a u ­ departement: 1. der angeführte Planungserlass wird genehmigt. 2. Die Gebühr für die Verfügung beträgt Fr.

250.--.

Mit freundlichen Grüssen Baudepartement des Kantons St. Gallen Der Regierungsrat:

Dr. W. Geiger Beilagen: - Einzahlungsschein - Planungserlass Kopie a n : - Planungsamt - RF/BD (2)

Plan

UBERBAUUNGSPLAN 5CH0RETSHUB

M

11000

LEGENDE :

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U M G RE N ZU N G

PLANUNGSGEBIET

TEILG E BIE T

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A

TE ILG E B IE T

B

ABGRENZUNG

ZWISCHEN

TEILGEBIET

%

A

UND

B

Stadt St.Gallen

Planauflage Am 28. Februar 1978 hat der Stadt rat den Ueberbauungsplanentwurf mit bpqnnrieren Vorschriften für das Gebiet

«Schoretshueb» gutgeheissen. Die betroffenen G rundeigentüm er werden gemäss Art. 29 des Baugesetzes schriftlich benachrichtigt. Mit dessen Inkrafttreten soll der Ueberbauungspian für das Ge­ biet Chrüzbüei mit besonderen Vorschriften vom 20. Dezember 1966/23. März 1967, soweit dieser mit dem neuen Ueberbau­ ungspian in W iderspruch steht, aufgehoben werden.

HOCH- UND TIEFBAUAMT

DEI

DER STADTINGENIEUR :

Pläne liegen während 30 Tagen, d. h. bis 19. April 1978, DE imDiePlanauflagezimmer der Bauverwaltung (Amtshaus, Neugasse

iv. ß JluuU ST.GALLEN

11.11.77 / B Ö

1, 3. Stock, Zim m er Nr. 337) öffentlich auf.

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Einsprachen sind bis spätestens 19. April 1978 schriftlich und begründet dem Vorstand der Bauverwaltung einzureichen. St.Gallen, den 20. März 1978

Die Bauverwaltung

Plan

UBERBAUUNGSPLAN SCHORETSHUB

M

11000

LEGENDE : U M G RE N ZU N G

PLANUNG

TEILG E BIE T

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T E ILG E B IE T

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B

ABGRENZUNG

ZWISCHEN

HOCH- UND TIEFBAUAMT

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DER STADTINGENIEUR :

DER STADTBAUMEISTER:

STADT ST GALLEN

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11.11.77 / BÖ

30/42

besondere Vorschriften

S tad t S t.G allen

Besondere Vorschriften zum

Überbauungsplan «Schoretshueb» (V om 30. M ai 1978)

G e stü tz t au f A rt. 22 des B au g esetzes vom 6. Juni 1972 (im folgenden « B au G » ) erlässt d e r G e m e in d e ra t zum Ü b e rb a u u n g sp la n « S ch o rets­ hueb» folgende V o rsch riften : A rt. 1 ’D ie V orschriften g elten für das im Ü b e rb a u u n g sp la n 1 :1000 schw arz u m ra n d e te G e b ie t zw ischen S ch o retsh u eb w eg u n d S ch o retsh u eb strasse. ^Soweit diese V o rsch riften keine R eg elu n g e n th a lten , fin d en die B e ­ stim m ungen d e r städ tisch en B a u o rd n u n g sow ie des B a u G erg än zen d A nw endung. A rt. 2 ’In den T eilg eb ieten A + B sind E in zel- u n d D o p p e lh ä u se r zulässig. 2Im T eilg eb iet B sind auch R e ih e n h ä u se r sow ie M eh rfam ilien h äu ser zulässig. A rt. 3 B au ten und A nlag en sind arch itek to n isch so zu g estalten, dass h in sich t­ lich M assstab, G lied eru n g , M aterialw ahl u n d F arb g eb u n g eine g u te G e ­ sam tw irkung erzielt wird. A rt. 4 Im T eilg eb iet A ist die F irstrich tu n g p arallel zum S ch o retsh u eb w eg e in ­ zu h alten ; im T eilg eb iet B m uss die F irstrich tu n g fü r alle B a u ten e in h e it­ lich sein. D o p p el- u n d R e ih e n h ä u se r m üssen gieb elstän d ig zu sam m en g e­ b au t w erden. A rt. 5 ’Im T eilg eb iet A sind B au te n m it ein em V ollgeschoss zulässig. T alseits d ürfen sie h ö chsten s zw eigeschossig in E rsch ein u n g trete n . 2Im T eilg eb iet B sind B a u te n m it m axim al zwei V ollgeschossen zu läs­ sig. T alseits d ü rfen sie h ö ch sten s dreigeschossig in E rsch ein u n g trete n . 3D e r D ach au sb a u ist g estattet. 1

G eltu n gsbereich

Z u g ela ssen e B au ten

G estaltun g

S tellun g der B au ten

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G eschosszah l

A usd eh n un g der B au ten

G ren z- und G e ­ bäud eab stän de, M ehrlän gen ­ zuschlag, Strassenabstand

H ö h en la g e der B a u ten und A n ­ lagen

A rt. 6 Um T eilgeb iet A sind B a u te n von m axim al 20 m L änge zulässig. D urch eingeschossige G a ra g e a n b a u te n k an n die L än g e au f 25 m ausg ed eh n t w erden. U m T eilg eb iet B sind B a u te n von m axim al 36 m L änge zulässig. D ie G e b äu d etiefe ist a u f 14 m b esch rän k t. 3D ie G e b äu d e lä n g e b ezeich n et die längste F assad en ab m essu n g . 4B ei ab g esetzten u n d g eg lied erten F assad en bem isst sich die m assge­ b en d e G e b ä u d e lä n g e nach d e r se n k rec h te n P ro je k tio n d e r äu ssersten G e b ä u d e k a n te n a u f eine G era d e, die d e r V erlän g eru n g des län g sten g e­ rad en T eils d ieser F assad e entspricht. A rt. 7 Um T eilgeb iet A b e trä g t d e r grosse G re n z a b sta n d 10 m, d e r kleine 5 m. Im T eilgebiet B e rh ö h e n sich diese A b stä n d e au f 12 m bzw. 6 m. 2D e r grosse G re n z a b sta n d ist a u f die am stä rk sten nach S üden g erich­ te te L ängsfassade, d e r kleine G re n z a b sta n d au f die ü b rig en G e b ä u d e se i­ ten einzuhalten . 3W eist eine B a u te nach O st u n d W est o rie n tie rte L ängsfassaden auf, so ist d e r grosse G re n z a b sta n d g e g en ü b er d er W estfassad e einzuhalten. 4B ei a n n ä h e rn d gleichw ertigen Süd- u n d W estfassad en k an n die B a u ­ polizeikom m ission die A u fteilu n g d e r S um m e des grossen u n d des kleinen G ren zab stan d es je zu r H ä lfte au f b e id e F assad en g estatten . 5In Z w eifelsfällen b estim m t die B aupolizeikom m ission die für den grossen G re n z a b sta n d m assgebliche G eb äu d eseite. ^G egenüb er F assad en von m eh r als 12 m L änge e rh ö h t sich d e r grosse o d e r d e r kleine G re n z a b sta n d um ' I s d er M ehrlänge. 7B ei versetzten , geschw eiften o d e r schief zu r G ren ze ste h e n d e n B au ten o d e r B a u teile n k an n ein F lächenausgleich erfolgen. D ab ei d a rf d er M eh r­ längenzuschlag teilw eise u n te rsc h ritte n w erd en , w enn die dem G e b ä u d e sen k rech t v o rg elag erte G ru n d stü ck fläch e d e r sich aus d em G ren z ab stan d u n d d em M ehrlän g en zu sch lag e rg e b e n d en F reifläch e en tsp rich t. In S o n ­ derfällen reg e lt die B au polizeikom m ission sinngem äss die A nw en d u n g des M ehrlängenzuschlages. 8B ei zu sam m en g e b a u ten G eb ä u d e n ist fü r die B erech n u n g des M eh r­ längenzuschlages die ganze Z eile m assgebend. 9D e r G e b ä u d e a b sta n d en tsp ric h t d e r Sum m e d e r fü r die b eid en G e ­ b ä u d e v o rg esch rieb en en G ren zab stän d e . '" D e r A b sta n d zu r S trassen g ren ze h a t im T eilg eb iet A m in d estens 3 m und im T eilg eb iet B m in d esten s 5 m zu b etrag en . A rt. 8 'D ie H ö h en la g e je d e r B a u te o d e r A n lag e ist so festzulegen, dass diese sich gut ins S trassen b ild u n d in die Ü b e rb a u u n g einfügen. D ab ei sind so2

w ohl die n atü rlich e als auch die k ünstliche T e rrain g estaltu n g sow ie die B eziehung zu r N iveaulinie d e r S trasse zu b erücksichtigen. 2O b e rk a n t E rdg esch o ssfu ssb o d en d a rf n ich t h ö h e r als 1 m ü b e r dem gew ach senen T erra in im S ch w erp u n k t des G eb äu d e g ru n d risse s liegen. B ei d en B a u te n südlich des S ch o retsh u eb w eg es d a rf dieses M ass nicht m eh r als 1,80 m b etrag en . A rt. 9 T errain ab g rab u n g e n u n d -au ffü llu n g en von m eh r als 1 m H ö h en d iffeT errainabrenz g elten als ein g reifen d e V e rä n d e ru n g e n des G e lä n d e s im Sinne von ^auffüfumge" A rt. 78 lit. g B a u G u n d sind bew illigungspflichtig. A rt. 10 'D ie B a u te n sind m it G ie b e ld ä c h e rn zu v e rseh en ; die D ach n eig u n g h at D achgestaltung, zw ischen 30° u n d 45° a.T. zu b e trag en . S aJnZ Z * 2D ie K n iesto ck h ö h e, gem essen von O b e rk a n t D a c h b o d e n bis zum S ch n ittp u n k t zw ischen F assad en flu ch t u n d D a c h h a u t, d a rf 80 cm nicht übersteigen. 3D ie zu sam m en g erech n ete F ro n tlä n g e d e r D a c h a u fb a u te n und D a c h ­ ausschnitte d a rf g esam th aft bei zw eigeschossigen B a u ten n icht m e h r als ein en D ritte l, bei eingeschossigen B a u te n n ich t m e h r als die H älfte d e r j zugeh ö rig en F assad en län g e b etrag en . 4D ie B reite d e r ein zeln en A u fb a u te n o d e r A u ssch n itte ist bei zw eige­ schossigen B a u te n a u f 1,50 m b esch rän k t. G rö ssere B re ite n k ö n n e n zuge­ lassen w erden, w enn sich die A u fb a u te n o d e r A u ssch n itte g u t in die arch i­ tek to n isch e G esam tw irk u n g d e r B a u te u n d in die D ach g estaltu n g einfügen. B ei zu sam m en g e b au ten H ä u se rn h a b en die D a c h a u fb a u ten von d e r N ach b arg ren ze ein en A b sta n d von 1,50 m ein zu h alten . 5D ie D ä c h e r sind m it d u n k lem M a teria l einzu d eck en . A rt. 11 O b erird isch e G arag e n k ö n n e n in d en E rd g esch o ssen d e r B a u te n o d e r an diese an g eb au t sow ie als fre iste h e n d e B a u te n e rstellt w erden. F e rn e r sind G arag en als U n te rk e lle ru n g am H a n g o d e r in S ockelgeschossen d e r B au ten zugelassen.

A bstellflächen für M otorfahr­ zeu g e

A rt. 12 'F ü r nicht in E rd - o d e r S ockelgeschossen ein g e b a u te G arag e n b e trä g t 'G ren z-, G eb äu d ed e r G ren zab stan d 3 m. 2D o p p elg arag en k ö n n e n a u f d er G re n z e zu sam m en g eb au t w erden. "F reisteh en d e G a ra g e n h a b en v o n B a u te n au f dem g leichen G ru n d ­ stück einen G e b ä u d e a b sta n d von 6 m ein zu h alten . 4N icht in E rd - o d e r Sockelgeschossen ein g e b a u te G arag e n h a b e n einen S trassen ab stan d von 3 m, bei d ire k te r A u sfa h rt in die S trasse ein en sol­ chen von 5,50 m ein zu h a lten . 3

G em ein sch afts­ an ten ne

K inderspiel­ plätze

S ch lu ssb e­ stim m ungen

A rt. 13 Im Ü b erb a u u n g sp la n g e b ie t ist n u r eine G e m ein sch aftsan ten n e zuläs­ sig. E in zelan te n n e n im F reien sind nicht g estattet. A rt. 14 S ofern im T eilg eb iet B M eh rfam ilien h äu ser e rric h te t w erden, sind auf dem G ru n d stü c k g en ü g en d b eso n n te und gegen den V e rk e h r gesicherte Spielplätze f ü r K in d er zu errich ten . A rt. 15 ‘D iese V o rsch riften erw ach sen m it d e r G eneh m ig u n g durch das k a n to ­ nale B a u d e p a rte m e n t in R ech tsk raft. 2M it dem In k ra fttre te n d ieser V o rsch riften w ird im B ereich e des Ü b e r­ bauu n g sp lan es « S choretshueb» d e r Ü b erb a u u n g sp la n « C hrüzbüel» m it b eso n d eren V o rsch riften vom 2 0 .D ez e m b e r 1966 / 23. M ärz 1967 aufge­ hoben.

S t.G allen , d en 30. M ai 1978

Im N am en des G em ein d e ra te s D e r P räsid en t:

R öm er

D e r S tad tsch reib er:

Bergmann

V om B a u d e p a rte m e n t des K an to n s S t.G allen g enehm igt am 8. A ugust 1978.