Gestaltungsplan Oberwinkeln

Piano d'utilizzazione speciale · St. Gallen

Documento

Numero
1993-0163
Tipo
Piano d'utilizzazione speciale
Comune
St. Gallen
Cantone
San Gallo
Livello
Comune
Adottato
29 set 1992
Approvato
7 giu 1993
Pubblicato
15 giu 1992
In vigore dal
7 giu 1993

Carta

38 elementi del piano, dai dati del piano di utilizzazione del Cantone (geodienste.ch).Apri la carta completa

File

GenehmigungsverfügungApri in una nuova scheda

Testo

Genehmigungsverfügung

L ä m m lis b ru n n e n s tra s s e 54, 9001 St.Gallen

B a u d e p a rte m e n t

Telefon 071 21 30 03, Telefax 071 2 1 3 9 60

des Kantons St.Gallen

St. Gallen,

7. Juni

1993

Stadtrat 9001 St. Galle n

Mostra tutto il testo

G e n e h m i g u n g eines Ge me in dee rl ass es

Sehr gee hr te r Herr Stadtammann Sehr ge eh rt e St ad tr ät e

Sie ha be n uns 731.1;

'

in Nac hac htu ng von A r t . 31 des Ba ug es etz es

abgek ürz t BauG)

(sGS

folgenden Erlass zur Gen eh mi gu ng e i n g e ­

reicht :

- G e s t a l t u n g s p l a n Ob e r w i n k el n mit be son der en V o r s c h r i f t e n

(im

f o l g en de n abgekürzt besV)

Der Erla ss

regelt die bes ondere Ba uweise der g e p l a n t e n g r os se n

Wohnüberbauung grenz t

im sü dlichen Teil von Winkeln.

im S üde n an die H e r i s a u e r strasse

Das P la ng eb ie t

( S t a a t s s t r a s s e ) . A u fg ru nd

der L ä r m s i t u a t i o n sind L ä r m sc hu tz ma ss na hm en erforderlich. so l l e n nach d e m e i n g e r e ic h t en Erlass t u m des K an to ns

St.

Diese

teilweise auf d e m G r u n d e i g e n ­

Ga ll en erstellt werden.

Für die A u s f ü h r u n g der L ä r m s c h u t z m a s sn ah me n kann Ihnen g r u n d s ä t z ­ lich u n s e r e Zu st i m m un g

in Aus sicht gestellt werden.

Die e n t s p r e ­

c h e n d e n E i n z e l h e i t e n sind nach V o r l i e g e n der D e t a i l p l a n u n g einer g e s o n d e r t e n privatr ec ht liehen V e r e i n b a r u n g K a n t o n St.

z w i s c h e n dem

Ga ll e n und d e m da n nz um al ig en G r u n d e ig en tü me r

Berei ts heute fes tzu ha lt en

ist,

in

zu regeln.

dass die Kosten für die Er ste ll un g

zulasten des G r u n d e ig e n t ü m e r s g eh en müssen. richtung des Lä rm sc h u t z e s willigt werden,

Ebe ns o kann die E r ­

am v o r g e s e h e n e n Sta ndort nur solange be ­

als der fragl ich e Boden nicht

für eine allfällige

Erwe iterung bzw. A e n d e r u n g der L i n i e n f ü h r u n g der H e r i s a u e r strasse benötigt wird.

A l l f ä l l i g e K o s t e n einer u nt er U m s t ä n d e n später e r ­

fo rde rlichen V e r l e g un g bzw. A e n d e r u n g des L ä r m s c h u t z e s gin ge n ebenfalls zul ast en des Grun dei ge ntü me rs.

In An we ndu ng von A r t . 31 BauG und A r t . 94 Abs. über die V e r w a l t u n g s r e c h t s p f l e g e

(sGS 951.1;

Verbin dun g mit Nr.

26.01 des G e b ü h r e n t a r i f s

Gem ein de ve rw al tu ng

(sGS 821.5)

1. Der angeführte Erlass wi r d

2. Die Gebühr

abgekürzt VRP)

für die Staats- und

im Sinn der E r w ä g u n g e n genehmigt.

für diese Ve r f ü g u n g beträ gt Fr.

1 ' 5 0 0 .—

.

kann nach A r t . 43

1 VR P innert v i er ze hn T ag en seit E r ö f f n u n g Rekurs be im

Reg ier ung sra t er hob en werden.

Mit

in

verfüg t das Baudepartement:

R e c h t s m i t t e l b e l e h r u n g ; G eg en diese V e r f ü g u n g Abs.

1 des Gesetzes

freun dli che n Gr üss en Der V o r s t e h e r :

sig. Dr. W. Kägi Dr. W. Kägi R eg ie ru n g s r a t Beilage: - Ge ne hmi gte r Erlass - Ei nz ah lu n g s s c h e i n Kopie : - Rec ht sa bt ei lu ng (2) - Planungsamt - Tiefbau - und S t r a s s e n ve r wa lt un g - R e c h n u n g s führer (2)

Plan

#

Stadt St.Gallen

<b

Gestaltungsplan 1:500 Oberwinkeln gemäss Art. 28 Baugesetz vom 6 Juni 1972

VOM STADTRAT BESCHLOSSEN

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AM:

Mostra tutto il testo

Der Stadtammann:

Im Namen des Stadtrates Der Stadtschreiber:

OEFFENTLICH AUFGELEGT

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^

VOM GROSSEN GEMEINDERAT

Der Pxäßident des Grossen Gemeinderates:

AM: Der Stadtschreiber:

VOM BAUDEPARTEMENT GENEHMIGT

Der Vorsteher des Baudepartementes:

7 , Juni 1993

am:

Architektur und Planung:

10

15

Clerici - Knill - Müller, Architekten und Planer, St.Gallen

20

25m

i

Verbindliche Planelemente

Quartierstrasse öffentlich mit Trottoir

Gebiet mit Regelbauvorschrift

Bushaltestelle

Attikageschosse Baulinie für Sockelbauten Freihaltefläche/Kinderspielplatz Grün- und Gartenfläche

.

H

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655.00

655.00

655. 00

655. 00

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Zufahrt BSA

Lärmschutzmassnahmen

Fusswege Hauseingang

0— 0

Richtungspunkte

@ zu erhaltende Baumgruppe ©

A

0□ □ □□

Zufahrt Tiefgarage

©

EZ3 Bereitstellungsanlage

Eingangsplätze

A

@

Kompostiermöglichkeit

zu pflanzende Bäume, Allee

Tiefgarage

0o

■

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Wendemöglichkeit für Bus

4A16

# Kindergarten © Läden

Hofflächen

Quartierstrasse privat

AtOSS®

Hinweise

Planungsgebiet

Grundflächen Hochbauten mit Geschosszahl ^

Hochbauamt Datum: Okt. 1992

zu pflanzende Bäume, Allee

besondere Vorschriften

Ge s t altungsplan Oberwinkeln,

22.

Sept.

1992

Besondere Vorschriften zum Gestaltungsplan Oberwinkeln St.Gallen

A.

Allgem ei ne

Bedingungen

Art. 1 Geltungsbereich

Die besonderen Vorschriften gelten für das in der Situation des Gestaltungsplans Oberwinkeln umgrenzte Gebiet. Zum Gestaltungsplan Oberwinkeln gehören die Situation 1:500, die besonderen Vorschriften sowie die Beilage­ pläne vom Mai 1992. Sofern nachstehend nichts anderes bestimmt wird, gelten die Vorschriften der Bauordnung der Stadt St.Gallen.

Art. 2 Verbindlichkeit

Die in der Legende des Situationsplans als Festlegung bezeichneten Elemente sind verbindlich, die übrigen Planbestandteile und die Beilagepläne sind richtungsgebend.

B.

Überbauungsbestimmungen

Art. 3 Hochbauten

Hochbauten dürfen nur in den dafür vorgesehenen Grund­ flächen erstellt werden. Die Grundflächen legen die maximale Längen und Breitenausdehnung der Bauten fest. Ausserhalb dieser Grundflächen sind nur Anlagen oder unterirdische Bauten gestattet. Transparente Gebäudeteile wie BaIkone, Veranden oder Wintergärten dürfen die Grundflächen für Hochbauten um max. 50cm überschreiten.

Art. 4 Gebäudehöhe/Geschosszahl

Die Zahlen in den Grundflächen für Hochbauten bezeichnen die erlaubten Vollgeschosse. Gemessen wird ab O.K. Decke des Kellergeschosses oder sofern vorhanden, des Sockel­ geschosses. Die maximale Geschosshöhe beträgt für Vollund Attikageschosse 3 m; für Sockelgeschosse 4 m.

Art. 5 Attikageschosse

Zusätzlich zu den Vollgeschossen ist ein Attikageschoss im Ausmass der im Plan bezeichneten Flächen erlaubt.

Art. 6 Baulinie für Sockelbauten

Sockelbauten zur Realisierung von Autoeinstellhallen, Keller, Gewerberäumen, etc. dürfen entlang der Baulinie für Sockelbauten maximal eingeschossig in Erscheinung treten.

Art. 7 Dächer

Die Gebäude sind mit Flachdächern oder schwach geneigten Dächern (bis 5°) auszubilden. Die Dächer sind extensiv zu begrünen oder als begehbare Terrassen zu gestalten. Dachaufbauten bis 20% der Dachfläche sind erlaubt, sofern kein Attikageschoss vorhanden ist.

1

G e s t altungsplan Oberwinkeln,

22.

S e p t . 1992

Für das Gebäude an der Geigerstrasse sowie für die zwei Gebäude entlang der alten Herisauerstrasse (Schnitt 5-5) sind auch andere Dachformen (Steildach) möglich, sofern diese der Regelbauweise entsprechen.

Art. 8 Freihaltefläche

Die Freihaltefläche ist von Hochbauten und motorisiertem Verkehr freizuhalten und als Platz für Begegnung und Spiel parkartig auszugestalten.

Art. 9 Grün- und Gartenflächen

Die im Gestaltungsplan bezeichneten Grün- und Garten­ flächen sind naturnah zu belassen und zu unterhalten. Es sind Wiesen, Garten- oder Spielflächen erlaubt.

Art.

10

Hofflächen Die Hofflächen sind Teil des individuellen Wohnumfeldes und deshalb wohnungsbezogen zu organisieren. Sie sind zu begrünen oder als begehbare Plätze zu gestalten.

Art.

11

Eingangsplätze Der Hauszugang hat an den bezeichneten Stellen über den Eingangsplatz zu erfolgen. Hartplätze müssen mit wasser­ durchlässigen Materialien ausgeführt werden. Es sind gestalterisch wirksame, hochstämmige Bäume zu pflanzen.

Art.

12

Baumaterialien Für sämtliche Bauten sind nach Möglichkeit biologisch und ökologisch verträgliche Materialien zu verwenden.

C.

N u tZ u ng s b e s t i m m u n g e n

Art. 13 Nichtwohnanteile

Die Nutzungsvorschriften gelten für Vollgeschosse. Sofern nachfolgend nichts anderes bestimmt wird, beträgt der maximale Nichtwohnanteil 10%. Für die drei Gebäude entlang der Gsellstrasse (Bebauungszeile Ost) beträgt der Nichtwohnanteil 25%. Entlang der Herisauerstrasse und Anschluss Gübsenstrasse beträgt der Nichtwohnanteil 33%, für Nutzungen, die der Quartierversorgung dienen, kann der Nichtwohnanteil in diesem Bereich auf 50% erhöht werden.

Art. 14

D.

Mindestens 10% der Wohnungen sind behindertengerecht zu planen.

Erschliessungsvorschriften

Art. 15 Quartierstrassen

Die Erschliessung des Gebietes erfolgt grundsätzlich über die neuen Quartierstrassen.

2

Ges t a l t u n g s p l a n Oberwinkeln,

22.

S e p t . 1992

8 altri articoli

Art. 16 Abstellflächen

Die Abstellflächen für Motorfahrzeuge sind unterirdisch resp. in den Sockelgeschossen anzulegen, die Zufahrt zur Tiefgarage hat im Bereich der im Plan bezeichneten Stellen zu erfolgen. Besucherparkplätze sind auf privatem Grund anzuordnen und mit wasserdurchlässigen Materialien auszuführen. Die Anzahl der Bewohne r- und Besucherparkplätze wird im Baugesuchsverfahren gem. Parkplatzreglement festgelegt. Für Fahrräder sind genügend gedeckte, gut zugängliche Abstellplätze zu erstellen.

Art. 17 Fusswege

Die Fusswege sind allgemein zugänglich und mit wasser­ durchlässigen Materialien auszuführen. An der im Plan mit Richtungspunkten bezeichneten Stelle ist durch den Grundeigentümer eine geeignete Fusswegverbindung zu erstellen und zu unterhalten.

Art. 18 Lärmschutz

Entlang der Herisauerstrasse ist durch geeignete Mass­ nahmen die Einhaltung der Planungswerte nach LSV sicher­ zustellen. Die Gestaltung muss erhöhten Anforderungen genügen und zusammen mit der Umgebungsgestaltung im Baubewilligungsverfahren aufgezeigt werden. Die Bewilligung zur Erstellung von Lärmschutzmassnahmen und Pflanzung von Bäumen innerhalb des Strassenabstandbereiches sowie auf Parzelle 4133 erfolgt provisorisch und kann bei Bedarf im öffentlichen Interesse entschädigungs­ los widerrufen werden.

E.

E ne r gi ev e rs o rg u ng

Art. 19 Wärmebedarf

Der Heizenergiebedarf der Gebäude hat mindestens den Zielwert der SIA-Empfehlung 380/1 zu erfüllen.

Art. 20 Energieversorgung

Die Ueberbauung ist mit zentralen Heizungsanlagen zu versorgen, wobei je Realisierungsetappe maximal eine Anlage zulässig ist (Richtwert: 1 Anlage pro 8000m2 BGF) Für andere Heizungssysteme ist mittels eines Energie­ konzeptes der Nachweis einer zumindest gleichwertigen Umweltverträglichkeit zu erbringen.

Art. 21 Radio/TV

Die Sicherstellung des Radio- und Fernsehempfangs hat ausschliesslich über eine Gemeinschaftsanlage zu erfolgen.

3

Gestalt u n g s p l a n Oberwinkeln,

F.

22.

S e p t . 1992

Gestaltungsvorschriften

Art. 22 Bauten und Anlagen sind architektonisch so zu gestalten,

dass hinsichtlich Masstäblichkeit, Formensprache, Materialwahl und Farbgebung die Einheitlichkeit der ge­ samten Überbauung gewahrt sowie eine gute Gesamtwirkung und Eingliederung in die Umgebung erzielt wird.

Art. 23 Umgebungsgestaltung

Die Umgebungsgestaltung hat nach einem einheitlichen Konzept zu erfolgen und ist im Baubewilligungsverfahren vorzulegen. Bei der Bepflanzung sind einheimische Pflanzenarten zu bevorzugen. Je Hof und Eingangsplatz sind zusammen mind. 10 Bäume zu pflanzen. Es sind Kompostiermöglichkeiten zu schaffen.

Anmerkung Grundlage für die Erarbeitung des vorliegenden Gestaltungsplans mit besonderen Vorschriften war ein Vorprojekt 1:200 der Arbeitsgemeinschaft Gierici-Knill-Mül1er, Architekten und Planer, St.Gallen.

VOM STADTRAT BESCHLOSSEN AM:

Der Stadtammann:

1992 Im Namen des Stadtrates Der Stadtschreiber:

OEFFENTLICH AUFGELEGT VOM: BIS:

VOM GROSSEN GEMEINDERAT, AM:

Der Präsident des Grossen Gemeinderates:

2 9 . Sep. 1992 Der Stadtschreiber:

VOM BAUDEPARTEMENT GENEHMIGT am:

Der Vorsteher des Baudepartementes:

7. Juni 1993

*