Überbauungsplan Laderen
Piano d'utilizzazione speciale · St. Gallen
Documento
- Numero
- 2004-0168
- Tipo
- Piano d'utilizzazione speciale
- Comune
- St. Gallen
- Cantone
- San Gallo
- Livello
- Comune
- Autorità
- Gemeindeverwaltung
- Adottato
- 17 feb 2004
- Approvato
- 10 mag 2004
- Pubblicato
- 28 apr 2003
- In vigore dal
- 1 giu 2004
Carta
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GenehmigungsverfügungApri in una nuova scheda
Testo
Genehmigungsverfügung
Baudepartement des Kantons St.Gallen
10. Mai 2004
vly
Lämmlisbrunnenstrasse 54, 9001 St.Gallen Telefon 071 229 30 03, Fax 071 229 39 60
Stadtrat 9000 St. Gallen
Stadt St. Gallen: Genehmigung eines Gemeindeerlasses Sehr geehrter Herr Stadtpräsident Sehr geehrte Stadträte Sie haben uns in Nachachtung von Art. 31 des Baugesetzes (sGS 731.1; abgekürzt BauG) den folgenden Erlass zur Genehmigung eingereicht: Überbauungungsplan Laderen Der Erlass ist recht- und zweckmässig und kann genehmigt werden. In Anwendung von Art. 31 BauG und Art. 94 Abs. 1 des Gesetzes über die Verwaltungs rechtspflege (sGS 951.1; abgekürzt VRP), Art. 1 Abs. 1 in Verbindung mit Anhang 7 der Ermächtigungsverordnung (sGS 141.41) sowie Nr. 26.01 des Gebührentarifs für die Staats und Gemeindeverwaltung (sGS 821.5) verfügt das Baudepartement: 1. 2.
Der angeführte Erlass wird im Sinne der Erwägungen genehmigt. Die Gebühr für diese Verfügung beträgt Fr. 1000.--.
Rechtsmittelbelehrung: Gegen diese Verfügung kann nach Art. 43 lit. c VRP innert vierzehn Tagen seit Eröffnung Rekurs bei der Regierung erhoben werden.
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Mit freundlichen Grüssen Für das Baudepartement Der Leiter des Amtes für Raumentwicklung
U. Strauss Beilagen: Genehmigter Erlass Einzahlungsschein Kopie: A m t für Raumentwicklung \T3echtsabteilung
G-StGa Geneh UeP Laderen ThB 1410
Plan
Stadt St.Gallen
// F4812 F0328HF
F2602 (Ô) F0392
F0394
Überbauungsplan 1:500 Laderen
F2107 F3760
F0393
.F7635
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F2983
gemäss Art. 22 ff. Baugesetz vom 6. Juni 1972
F2105
Vom Stadtrat beschlossen
F7634 F4698
Am: 15. April 2003
Der Stadtpräsident
F7633
Im Namen des Stadtrates: Der Stadtschreiber
F2103
F2104 F2102
Öffentlich aufgelegt
F5116
28. April 2003 bi,: 28. Mai 2003 V „
Vom Grossen Gemeinderat erlassen
Am:
17. Feb. 2004
Die Präsidentin des Grossen Gemeinderates o f ,
.*^7/
/
/
F259
/©
F3903
,— -
Der Stadtschreiber F3731
Vom Baudepartement genehmigt
Am:
10, Mai 2004
M it Ermächtigung: Der Leiter des Amtes für Raumentwicklung ' v '
» F3759
F3731
Architektur Planung
Rupp, A rchitektur + Bautreuhand, Postfach, 9102 Herisau ERR, Raumplaner BSP/FSU, Kirchgasse 16, 9004 St. Gallen
071 352 53 10 071 227 62 62
F2573
Stadtplanung 10. Februar 2004
Loderen
/
F5380
Legende
©
Festlegungen
F2101 F5207
Umgrenzung Plangebiet Baubereich A Baubereich B F0392HB
Baubereich C Freihaltebereich Gehölzabstandsbereich Gewässerabstandsbereich Zu fällender Baum F5053®
F5309
F2670
F5400
Geschützte Gehölzgruppe zu fällen Bestehender, zu erhaltener Baum
OOOO
F5203
Neue Gehölzgruppe
F5381
Strassenbaulinie ---------------
Gewässerabstandslinie
F5189
Steg über Gewässer
H
Bereich für Steg F537T
■Q
F5760
Richtungspunkte Fahrweg
cx>
F5779
Richtungspunkte Fussweg F5780
Hinweise
© F7625
& Strasse / Trottoir Geschützte Gehölzgruppe Bach-Offenlegung Böschung Eingedoltes Gewässer Parzellierungsvorschlag
F2520
10952060
besondere Vorschriften
Stadt St.Gallen
Besondere Vorschriften zum Überbauungsplan Laderen
gem äss A rt. 22 ff. Baugesetz vom 6. Juni 1972
Vom S tadtrat beschlossen Am:
15. April 2003
>>
Der S ta d tp rä sid e n t
Im Namen des S tadtrates: Der S ta d tsch re ib e r
ffentlich aufgelegt
om: 28. April 2003 is; 28. Mai 2003 r
om Grossen G em einderat erlassg m:
17. Feb. 2004
Die P räsidentin des Grossen G em einderates
Der S ta d tsch re ib e r
Vom B audepartem ent genehmigt Am :
1 0. M à i 2004
A rchitektur Planung
Mit Ermächtigung: Der Leiter des Amtes für Raumentwicklung SG:
Rupp, A rch ito kttrf+ B a u tre u h a n d , Postfach, 9102 Herisau ERR, Raum|5ìaner BSP/FSU, Kirchgasse 16, 9004 St.Gallen
071 352 53 10 071 227 62 62 Stadtplanung 10. Februar 2004
Stadt St. Gallen - Überbauungsplan Laderen - Besondere Vorschriften
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A. Allgemeines
Art. 1 Geltungsbereich
1 Diese B estim m ungen gelten fü r das im Ü berbauungsplan um grenzte Gebiet. Sofern nachstehend nichts anderes b e s tim m t w ird , gelten die V orschriften des kantonalen B au gesetzes (BauG) und der B auordn ung der S ta d t St. Gallen (BO). 2 Der S ondern utzungsplan besteht aus dem Ü berbauungsplan 1 :500 und den besonderen V orsch rifte n m it D atum vom 10. Februar 2 0 04. 3 Alle in der Legende des Ü b erbauungsplanes als Festlegungen bezeichneten P lanelem en te sowie die besonderen V o rsch rifte n sind ve rb in d lich . Die übrigen Planelem ente sind richtungsgebend.
Art. 2 Zweck
Der Ü berbauungsplan bezw eckt die E rstellung einer auf die T opographie a b g e stim m te n Ü berbauung u n te r d e r B e rü cksich tig u n g der geschützten Landschaftselem ente. Des w e i teren w ird im Ü berbauungsplan die S ich e rste llu n g einer zweckm ässigen Erschliessung, sowie die O ffenlegung des Laderenbaches geregelt.
B. Erschliessung und Parkierung
Art. 3 Erschliessung
1 Die verkehrsm ässige E rschliessung des Plangebietes hat, m it Ausnahm e des B a ubere i ches C, w elcher von de r S onderstrasse her erschlossen werden kann, ausschliesslich über die W enigerstrasse und über d ie im Ü berbauungsplan bezeichneten E rschliessungs elem ente zu erfolgen. 2 in nerhalb
der im Plan bezeichneten Bereiche dürfen Stege, über den offen gelegten Laderenbach m it eine r m axim alen B reite von 3 .5 0 m, e rste llt werden.
Art. 4 Parkierung
Die notw endigen A u to a b s te lla b s te llp lä tz e (ohne Besucher) sind in Garagen u n te rz u b rin gen. Die Zahl d er A b ste llp lä tze w ird im B aubew illigungsverfahren festgelegt.
Art. 5 Richtungspunkte
1 Zwischen den R ichtu ng sp unkten Fahrweg ist ein Streifen von 4 .0 0 m Breite fü r Er schliessungszw ecke fre izu h a lte n . 2 Zwischen den R ichtu n gsp u nkten Fussweg ist ein Streifen von 2 .0 0 m fü r einen ö ffe n tli chen Fussweg (GW II) fre iz u h a lte n und als separate Parzelle auszuscheiden.
Stadt St. Gallen - Überbauungsplan Laderen • Besondere Vorschriften
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3 Der neue Fussweg (GW II) ist im Z e itp u n k t der A ufhebung des bisherigen Fussweges d urch die B au he rrsch a ft zu erstellen und als naturnah er W anderweg zu gestalten.
C. Überbauung
Art. 6 Baubereiche A, B und C
1 Im B aubereich A m üssen die H auptbauten m it einem Flachdach bis 5° Neigung ausge b ild e t und im n ic h t begehbaren Bereich extensiv begrünt w erden. 2 Im B aubereich B m üssen die H auptbauten m it sym m etrischen S atteldächern, welche eine N eigung von 20° bis 45° aufweisen, ausgebildet werden. 3 Bauten im B aubereich C haben sich bezüglich S tellung und D achgestaltung dem beste henden W eiler anzupassen.
D. Gestaltung
Art. 7 Architektonische Gestaltung
Bauten und Anlagen sind so zu gestalten, dass sie h in s ich tlich M assstab und G liederung sowie in Bezug auf die M aterialw ahl und Farbgebung sowohl in die U m gebung als auch u n te r sich g u t einordnen.
Art. 8 Umgebungsgestaltung
1 Die U m gebungsgestaltung ist naturnah auszustatten. Der Freihaltebereich und der Ge hölza b sta n dsb ereich sind naturnah, extensiv und den Ansprüchen der geschützten G ehölzgruppe entsprechend zu unterhalten. 2 Im G ehölzabstandsbereich dürfen keine Bauten und Anlagen e rs te llt werden. 3 Im Freihaltebe re ich sind zu r optischen Abgrenzung zum W eiler m it Ausnahm e des öf fe n tlic h e n Fussweges keine oberirdische n Bauten und Anlagen erla u b t. 4 T e m p o rä re oder bleibende T errainveränderungen sind nach ingenieur-biologischen G rundsätzen auszubilden. Sie dürfen bis m axim al 3 .0 0 m an die Stockgrenze erfolgen. 5 Inne rh alb des G ew ässerabstandsbereiches ist d e r eingedolte Laderenbach offen zu le gen und m it Stauden und Gehölzen entsprechend A rt. 8 Abs. 9 zu bepflanzen. Der U n te rh a lt ist naturnah und extensiv auszuführen. 6 Im A bstandsb ereich zwischen den S trassenbaulinien und der Erschliessungsstrasse sind ein h e itlich e rau m w irksam gute U m gebungsgestaltungen m it G rünflächen und Be pflanzungen vorzunehm en. Pro G rundstück ist entlang d er Erschliessungsstrasse m indestens ein h ochstäm m ige r, sta n d o rtg e re ch te r Laubbaum zu pflanzen. M it dem B au gesuch ist ein U m gebungsgestaltungskonzept vorzulegen.
Stadt St. Gallen • Überbauungsplan Laderen ■ Besondere Vorschriften
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7 E ntlang d e r A bgrenzu ng des Ü berbauungsplanes zum übrigen G em eindegebiet ist ein e in h e itlic h e r n a tu rn a h e r la n dscha ftsverträglicher Ü bergang m it leichten Böschungen zu gesta lten und m it W ildgehölzen locker zu bepflanzen. 8 Geschlossene H artbeläge sind fü r die im Plan bezeichneten Stege g e sta tte t. Bei allen übrige n bauliche n M assnahm en im Z usam m enhang m it d er U m gebungsgestaltung wie Z u fa hrte n , o be rird isch e n P arkplätzen, Hauszugängen, usw., ist der Boden m it w asser d urch lässig e n M aterialien zu versehen. 9 Für die B e pflanzu ng sind standortge rechte und einheim ische Laubbäum e und Gehölze zu verw enden. 10 Die im Plan bezeichneten Einzelbäum e und geschützten G ehölzgruppen sind zu erh a l ten und ökologischen K riterien entsprechend fachgerecht zu unterhalte n. W ährend Bau und B e trie b sind entsprechende (S chutz ) Massnahm en zu ergreifen. An der im Plan be zeichnete n S telle ist als Ersatz fü r die zu fällende geschützte G ehölzgruppe eine a rte n re ic h e Hochhecke m it einzelnen U nterhältern zu pflanzen.
E.
Art. 9 Diverses
Ökologie
1 B auten und Anlagen sind nach bauökologischen G rundsätzen zu erstellen. Bei der U m g eb u n g sg e sta ltu n g sind die A nsprüche sta n d o rttyp isch e r, e inheim ische r Fauna und Flora zu b erücksich tige n . 2 S ow eit es die ö rtlic h e n V erhältnisse erm öglichen, ist anfallendes O berflächenw asser an O rt ve rsickern zu lassen. Flächen m it undurchlässigen Belagsarten sind m in im a l zu hal ten und wenn m ö g lich über die S ch u lte r zu entwässern.
Art. 10 Sicherheit
Dem S ich e rh e itsb e d ü rfn is der Benutzenden, insbesondere dem jenigen von Frauen und K indern sowie von alten und gebrechlichen Personen, ist bei der G estaltung der Bauten, Anlagen und Freiräum e Rechnung zu tragen. Besonders zu beachten sind ü b erschau ba re, klare W egführungen m it genügend F luchtm öglichke iten. Insbesondere sind anonym e, ve rw in kelte und w ährend d e r D unkelheit unausgeleuchtete Bereiche zu verm eiden.