Gestaltungsplan Watt -> Änderung

Piano d'utilizzazione speciale · St. Gallen

Documento

Numero
2005-0167
Tipo
Piano d'utilizzazione speciale
Comune
St. Gallen
Cantone
San Gallo
Livello
Comune
Adottato
21 dic 2004
Approvato
28 gen 2005
Pubblicato
9 ago 2004
In vigore dal
1 mar 2005

Carta

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File

GenehmigungsverfügungApri in una nuova scheda

Testo

Genehmigungsverfügung

Baudepartement

Lämmlisbrunnenstrasse 54, 9001 S t.Gallen

des Kantons St.Gallen

Telefon 071 229 30 03, Fax 071 229 39 60

28. Januar 2005

Stadtrat 9000 St. Gallen

Stadt St. Gallen: Genehmigung eines Gemeindeerlasses Sehr geehrter Herr Stadtpräsident Sehr geehrte Stadträte Sie haben uns in Nachachtung von Art. 31 des Baugesetzes (sGS 731.1; abgekürzt BauG) den folgenden Erlass zur Genehmigung eingereicht: >

Gestaltungsplan Watt (Teiländerung des GP Watt vom 21. Januar 2002)

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Der Erlass ist recht- und zweckmässig und kann genehmigt werden. In Anwendung von Art. 31 BauG und Art. 94 Abs. 1 des Gesetzes über die Verwaltungs­ rechtspflege (sGS 951.1; abgekürzt VRP), Art. 1 Abs. 1 in Verbindung mit Anhang 7 der Ermächtigungsverordnung (sGS 141.41 ) sowie Nr. 26.01 des Gebührentarifs für die Staats­ und Gemeindeverwaltung (sGS 821.5) verfügt das Baudepartement: 1. 2.

Der angeführte Erlass wird im Sinne der Erwägungen genehmigt. Die Gebühr für diese Verfügung beträgt Fr. 800.-.

Rechtsmittelbelehrung: Gegen diese Verfügung kann nach Art. 43 lit. c VRP innert vierzehn Tagen seit Eröffnung Rekurs bei der Regierung erhoben werden.

Mit freundlichen Grüssen Für das Baudepartement Der Leiter des Amtes für Raumentwicklung

U. Strauss Beilagen: Genehmigter Erlass Einzahlungsschein Kopie: BD-RA, TBA-WB, ARE-OP G -S tG a G eneh G P W att, Teiländerung ThB 1584

Plan

PL»? % *? *.* * ** & # Stadt St.Gallen

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F4644

Gestaltungsplan Watt 1:500

©

Teiländerung des GPL vom 21. Januar 2002

788.00

gemäss Art. 28 Baugesetz vom 6. Juni 1972

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FHW!

Vom Stadtrat beschlossen

Am: 03. Äug. 2004

Der Stadtpräsident

io

%

À tu A

M

Im Namen des Stadtrates: Der Stadtschreiber

Öffentlich aufgelegt

vom: 09. Äug. 2004 08. Sep. 2004 Vom Stadtrat erlassen

Am: 21, Dez. 2004

CD

Der Stadtpräsident

Im Namen des Stadtrates: Der Stadtschreiber

Vom Baudepartement genehmigt Mit Ermächtigung: Der Leiter des Amtes für Raumentwicklung

Architektur:

Metren AG, Stahlrain% 5201 Brugg

056 460 91 11 071 227 62 62

1

Stadtplanung 25. Juni 2004

r

Legende Festlegungen bestehend

aufgehoben

Hinweis

• see

• F0035

Umgrenzung Plangebiet Grundfläche Hauptbauten Markierungslinie

796.70

©

Anzahl Vollgeschosse

Spielwiese

Maximale Gebäudehöhe in m.ü.M. (791.30)

Maximale Kote Erdgeschoss in m.ü.M.

ES

Bau bere ich Attikageschoss

777.40 (769.30)

Grundfläche unterirdische Bauten Baubereich Nebenbauten A Baubereich Nebenbauten B

________

Sockelbaulinie Vorbauten und BaIkone

767.00

-

Grundfläche Nebenbauten Vorplatz/Hof bereich

m

Aussenparkflächen

F2280

769.73

Gemeinschaftlicher Aussenbereich Privater Aussenbereich

F3781

Hecken zu erhaltender Baum Baum

CD

Baumgruppen Freihaltebereich Bach (ober /unterirdisch) Richtungspunkt Fussweg

787.35

VA

VA

Höhenkote gestaltetes Terrain in m.ü.M.

F3780

Ein- und Ausfahrt Sammelgarage

F5260

Hinweise

F3142

Bestehende Baute H O

Zu erhaltende Baute Erschliessungsstrasse 2 .Klasse

[

Erschiiessungsstrasse 3.Klasse r

I

Waldgrenze 769.73

Referenzpunkt in m.ü.M.

A

Hauszugang Bauetappe

©

Baureihe Wasserreservoir Nestweiher Zuleitung zum Nestweiher/Quellleitung zum Reservoir

F3521

besondere Vorschriften

Stadt St.Gallen

//

Besonderen Vorschriften zum Gestaltungsplan Watt Teiländerung des Gestaltungsplanes vom 21. Januar 2 0 0 2 gemäss Art. 28 Baugesetz vom 6. Juni 1972

Vom Stadtrat beschlossen

Am: 03, Aug. 2004

Der Stadtpräsident

Im Namen des Stadtrates: Der Stadtschreiber Öffentlich aufgelegt

09. Aug. 2004 bis; 08. Sep. 2004

vom :

Vom Stadtrat erlassen

Am:

21. Dez. 2004

Der Stadtpräsident

Im Namen des Stadtrates: Der Stadtschreiber

Vom Baudepartement genehmigt

Am;

2 8. Jan. 2005

Architektur Planung

Mit Ermächtigung: Der Leiter des Amtes für Raumentwicklung

METRON AG, StahlraiTf275201 Brugg ERR Raumplaner FSU, Kirchgasse 16, 9004 St.Gallen

056 460 91 11 071 227 62 62 Stadtplanung 25. Juni 2004

Teilän d eru n g G P L W att

1

Die Ä n d e ru n g e n sind wie fo lg t d a rg e s te llt: E rg än zun ge n:

Fett

S tre ich u n g e n :

d u r c h g e s t r ic h e n-

G e ltu n g s b e re ic h / V e r b in d lic h k e it

Art. 1

1 Der S o n d e rn u tz u n g s p la n b es te ht aus dem G e sta ltu n g s p la n M 1:500, den b e ­ so n d e re n V o rs c h rifte n , sowie den B e ila g e p lä n e n Nr. 1- 3 , alle mit Datum A p r il 2 4 0 4 25.06 vom 2 5.0 6.20 04 . 2 Die v o rlie g e n d e n b eso n d e re n V o rsch rifte n gelten fü r é ee -d a s im G e s ta ltu n g s ­ plan b e z e ic h n e te n Pe rim ete r P lan g eb ie t. Sofern n a ch ste h e n d n ich ts a nderes b e s tim m t wird, gelten die V o rs c h rifte n des k a n to na len B a ug e se tze s (BauG) und d er B a u o rd n u n g (BO) der Stadt St. Gallen. 3 A lle in der Legende als F e stle g u n g e n b eze ic h n e te n Ele m e nte sind ve rb in d lich . Die ü brigen Ele m e nte und die B e ila g e p lä n e sind w e g w eis en d . Der P la n u n g s b e ­ richt d ie nt d er Erläu teru n g .

E rs c h lie s s u n g / Parkierung A rt.2

1 Die E rs c h lie s s u n g hat a u s s c h lie s s lic h ü ber die im G e s ta ltu n g s p la n b e z e ic h n e ­ ten E rs c h lie s s u n g s e le m e n te zu e rfolgen. 2 In n e rh a lb des P la n g e b ie ts sind maxim al 120 150 P a rk p lä tze (e x k lu s iv e B es u ­ c h e rp a r k p lä tz e ) z u lä ssig, w e lc h e in u n te rird is c h e n S a m m e lg a ra g e n v o r z u s e ­ hen sind. Die u n te rird is c h e n S a m m e lg arag e n dü rfen en tla n g der b e z e ic h n e ­ ten „ S o c k e lb a u lin ie “ in E rsc he in u n g treten . 3 D ie z u lä s s ige n A u s s o n p a r k p l ätze s i nd im P lan be z e ic h n et. D ie ü b r igen P a rk­ p lätze s i nd i n n o rh a lb d e r G ru n d flä c h en - u n to r i rdisc h e r B a u te n s o w io dom S o ckel ­ g e s ch o ss a nzu o rd n o n . B e s u c h e rp a rk p lä tz e sind o b e rird is c h in n e rh a lb der b e z e ic h n e te n B ere ic he „V o rp la tz / H o fb e re ic h “ a n z u o rd n e n . Die Anzahl der B e s u c h e rp a rk p lä tz e ric h te t sich für die B au e ta pp e III (M e h rfa m ilie n h ä u s e r ) nach den re a lis ie rte n u n te rird is c h e n P a rk plätzen und ist auf m axim al 10% d ie s e r P a rk p lä tze b es ch rä n kt. Für die B au e ta p p e 1 und 2 (H a n g h ä u s e r) ist pro H an g h au s 1 B e s u c h e rp a rk p la tz vorzu s eh e n . 4 An gut z u g ä n g lic h e n Stellen in E in g a n g s n ä h e sind e n ts p re c h e n d der N u tz u n g s ­ in te n s itä t g en ü g e n d g ed e ck te A b s te llp lä tz e fü r Z w e ira d fa h rz e u g e a nzulegen.

E R R - R a u m p l a n e r F S U S t . G a l le n

2 5 . Juni 2 0 0 4

2

T eilän deru ng G P L W att

Bebauung

Art. 3

1 Die “ G ru n d flä c h e n d e ^ -H a u p tb a u te n “ legen die Lage, die Stellung und die m a ­ xim ale h o riz o n ta le A u s d e h n u n g der G e bä ud e - und Ge b ä u d e to ilo fe st. Die m a x i­ malen- v e rtik a le A u sd e hn u n g ist G e b ä u d e höhon s ind für jed e e in z e ln e G ru n d ­ flä c h e m ittels V o llg e s c h o s s z a h l und m a x im a le r G e b ä u d e h ö h e H öh on k oton in m.ü.M . im Plan fe s tg e le g t. Als V o llg e s c h o s s e w e rd en die G e sc h o ss e ab EG - Niveau a n g e re c h n e t. D a ru n te rlie g e n d e G e s c h o s s e gelten als U n te r­ od er S o c k e lg e s c h o s s e . Wo das U n te rg e s c h o s s als S o c k e lg e s c h o s s in E r­ sch ein u n g tritt, d arf es a u s g e b a u t w e rd en . 2 Die H a u p tba uten sind mit ihrer H a u p tfa ss a d e an die M a rkie ru n g slin ie zu s te l­ len. 3 A uf den H au ptba uten der B a u e ta p p e r e ib e 1+2 m u ss kann ein A ttik a g e s c h o s s mit m axim al 60% der d a r u n te rlie g e n d e n G e s c h o s s flä c h e i n don h ie rfü r-b e ze ic h n ete n B a u b o re ic h e n re a lis ie rt w erden. A uf d e n H a u p tba uton d or B a u re i hee 2, 3 und 4 kann i n d e n hie rfür b e z e iohnoten B a u b e re iohon ein A t tik a g e s o ho ss ro a lis iort w erde n . Die A ttik a g e s c h o s s e m üssen mit m in d e sten s e in e r F a s s a ­ de pro Baute a uf der F a s s a d e n flu c h t s teh en . Die zu lä s s ig e Höhe der A t tik a g e ­ s c h o s s e b e trä g t 3.5 m. A n s o n s te n sind nur te c h n is c h u n u m g ä n g lic h e D a c h a u f­ bauten e rlau b t. D iese sind in ihren D im e nsio ne n m ö g lic h st auf das e rfo r d e r li­ che Mass zu b e s ch rä n ke n . 4 B rü stun ge n und G e lä n d e r dürfen die zu lä s s ig e G e b ä u d e h ö h e der H au ptba uten um m axim al 1.0 m ü b e rsch re ite n . 5 In -d e n Bau b e re iohon für V o r b a u ten s i nd d e r H au p tb a u te v o rg o s to llt e G o b ä u d ete d e - V o rb a u te n in Form von W in te rg ä rte n , B aikonen, Ve ran de n und V o rtre pp e n , W in d fä n g e und V o r d ä c h e rn sind für die Bauten der B au etap p e III, g esta tte t. Sie dürfen h ö c h s te n s um 1.50 m über die m a x im a le G ru n d flä c h e h in a u s ra ­ gen. Zudem darf die G e s a m tlä n g e der B alkone 2/3 der F a s s a d e n lä n g e nicht ü b e rs c h re ite n , w o b ei ein Balkon nicht g rö s s e r als die H älfte der F a s s a d e n ­ länge a u s g e s ta lte t w e rd en darf. V o rd ä c h e r und W in d fä n g e sind bei s ä m tli­ chen Bauten a u s s c h lie s s lic h im Bereich der H a u s z u g ä n g e (B a u e ta p p e l-lll) g e s ta tte t. Sie sind in ihren D im e n sio n e n auf die e n ts p re c h e n d e n H a u s z u ­ g än g e a b z u s tim m e n . 6 E in g e s c h o s s ig e , u n b e w o h n te und u n b e h e izte An- o d er N eb en ba u ten im S inn e von Ü b erd a c h u n g e n s ow ie L ager- und A b s te ilb a u te n , sind in L e ic h t­ b a u w e is e in n e rh a lb der b e ze ic h n e ten „ B a u b e re ic h e N eb e n b a u te n A und B “ z u lä s s ig . Im B au b e reic h fü r N eb e n b a u te n A sind d ie se zudem in Form eines a n g e b a u te n W in te rg a rte n s g es tatte t. Pro W o h n e in h e it ist e in e An- oder N e b e n b a u te von m axim al 15 m2 z u lä s s ig . Die m a x im a le Höhe b eträg t 2.8m und der m in im ale G e b ä u d e a b s ta n d 2.5m, w o b ei das Z u s a m m e n b a u e n von m axim al 3 N eb e n b a u te n g es tatte t ist. Die ä u s s e re n W o h n e in h e ite n der H a n g h ä u s e r dü rfen e n tw e d e r eine z u lä s s i­ ge An- o d er N e b e n b a u te in n erh a lb des B a u b e re ic h e s fü r N eb e n b a u te n A o d er in n e rh a lb des B au b e re ic h e s für N eb e n b a u te n B e rstellen . Für die in n e ­ ren W o h n e in h e ite n ist h in g eg e n le d ig lic h die Erstellu n g ein er N eb e n ba u te in n e rh a lb des B au b e re ic h e s für N eb e n b a u te n B g es ta tte t. s ind p e r g o la ä h n lich zu o rr iohton. Sie s i nd offen zu h a iton und dürfon nur m # tra n s p a ro n to n B a u m a to r ia lien ü b e rdec k t -w o r d e n. Di o z u lä s s ige Höhe d ie s e r a u te n- be tf ä g t 2.5 m,

E R R - R a u m p l a n e r F S U S t . G a l le n

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3

T eiländerung G P L W att

Die An- und N eb e n b a u te n sind g le ic h ze itig mit den H au p tb a u te n je Bauetap pe nach einem e in h e itlic h e n K onzept zu e rstellen , w obei die N eb e n b a u te n in n e rh a lb der B au b e reic h e für N eb e n b a u te n B je w e ils a uf die F lu ch t der n ä c h s tg e le g e n e n H au p tb a u te n a u s g e ric h te t sein m üssen.

A r c h ite k to n is c h e G e sta ltun g

Art. 4

1 Die Bauten und An lag en sind so zu g esta lten , dass h in s ic h tlic h M a s sstä b lich keit, F o rm e n sp ra ch e , G lied eru ng , M ate ria lw a hl und F arb ge bu ng die E in h e itlic h ­ keit der Ü be rb a uu ng g ew ah rt und eine v o rzü g lich e G e s a m tw irku n g e rzie lt wird. Im B a u b e w illig u n g s v e rfa h re n ist ein M ate rial- und F a rb ko n ze p t e in z u re ic h e n . 2 Die F a s s a d e n g e s ta ltu n g hat s ow oh l für d ie B auetappe 1+2 (H a n g h ä u s e r) als auch fü r die gosa m to Ü bo rb a u u n g B au e ta p p e 3 je nach einem e i n h e i t l i c h e n ^ K o nze p t zu e rfo lg e n , w obei sich die u n te rs c h ie d lic h e n G e bä ud e ty pe n und G e ­ b ä u d e g r ö s s e n e n ts p re c h e n d u n te rs c h e id e n d ürfen. 3 H aupt-, An- und N eb e n b a u te n sow ie die A ttik a g e s c h o s s e sind mit einem F la c h ­ dach o de r m in im a l g en eigten Pultda ch a b z u s c h lie s s e n . Die F la c h d ä c h e r der B a u e ta p p e 1+2 können bei E rstellu ng eines A ttik a g e s c h o s s e s b e g e h b a r g e ­ s ta lte t w e rd e n . D a c h o i nso h n itto oder— a u fb a u te n s ind n icht z u lä ssig^ 4 A n la g e n zur N utzung der S o n n e n e n e rg ie sind z u lä ssig.

U m g e b u n g s g e s ta ltu n g

Art. 5

1 Die U m g e b u n g s g e s ta ltu n g hat fü r die g esa m te Ü be rb a uu ng nach einem e in h e it­ liche n, auf die B e bauung und das G elände a b g e s tim m te n K onzept zu e rfo lg e n . Im R ahm en des B a u b e w illig u n g s v e rfa h re n s ist für d a s g e s amte Pla n g o b iot, re s p. d ie j ew e ilig e E ta p p e^ jed e B au e ta p p e ein d e ta illie rte r U m g eb u n g s p la n v o rz u le ­ gen. 2 Im P la n g e b ie t sind a u s s c h lie s s lic h s ta n d o rtg e re c h te Bäum e und Pflanzen zu ve rw e n d e n . D io im P lan b o z o io h n o te n Hookon s ind a ls H as o l n u s s h eckon a n z u legeftv E in ze ln e H e c k e n k ö rp e r sind im Sinne von la n d s c h a fts g lie d e rn d e n E le ­ m enten e rg ä n z e n d zw is c h e n den im “ B au b e reic h fü r N eb e n b a u te n B “ r e a li­ s ierte n N eb e n b a u te n v o rzu s e h e n . 3 Die B e p fla n z u n g e n im Pla n g o b iot a ls F e s tle gung b ez e iohnoton Bäum o / B a u m g ru p p e n und Hookon sind e n ts p re ch e n d d er B au e ta p p en g e w ä h lt e n E tapp ie ruftf - b i s zur F e rtig s te llu n g der je w e ilig e n N eu bauten zu pflan zen . A b g e he nd» P fla n z e n s i nd zu orsotzen. 4 Die im Plan b e ze ic h n e te n » b e s te h e n d e n Bäume sind zu e rh a lte n . A b ge h en d e B äum e sind zu e rse tze n . 5 An g e e ig n e te r Stelle ist die P la tzierun g von B e r e its te llu n g s p lä tz e n fü r die K e h ­ rich t- und P a p ie ra b fu h r sowie von K o m p o s tie ru n g s a n la g e n s ic h e rz u s te lle n . Die g e n a u e n S ta n d o rte sind im B a u b e w illig u n g s v e rfa h re n fe stz u le g e n . Nach M ö g ­ lic h k e it ist das U n te rflu rsy ste m „ M o lo k “ a n z u w e n d e n .

E R R - R a u m p l a n e r F S U S t . G a l le n

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4

Teilän d eru n g G P L W att

6 In ne rh a lb des B ere ic h es “ F r e ih a lte b e r e ic h s für B a c h “ ist im Sinne ein es ö k o ­ log isch e n A u s g le ic h s ein Bach mit e in er g e e ig ne te n B e sto ckun g a nzu le ge n . D ie g e n a u e L a g e d es Bachs ist im Be w i l li g u n g sv e rfa h re n fü r-d i e -Ba o h o ffe n le gungf o st z u legen. Mit dem e rsten B au g e su ch ist ein B a c h ö ffn u n g s p ro je k t mit der g en a u en Lage des Baches e in zu re ic h e n . Die A u sfü hrun g kann g e s a m th a ft oder mit der R e a lis ie ru n g der je w e ilig e n B au e ta p p e erfo lg e n . 7 Das im P la n g e b ie t vo rk o m m e n d e Q u e llw a sse r ist zu sch ü tze n , k o rre kt zu fa s ­ sen und zur Sp eisu ng des N e stw e ih e rs zur V e rfü g u n g zu ste lle n . Die Sp eisu ng der Bäche m uss g e w ä h rle is te t b leiben. Ein b e w illig te s Q u e llle itu n g s p ro je k t zu r Sp e is u n g des N e s tw e ih e rs liegt vor. 8 S ow eit es die V e rh ä ltn is s e e rlau b en , ist a n fa lle n d e s O b e r flä c h e n w a s s e r örtlich v e rs ic k e rn zu lassen o de r a be r in den neu g e ö ffn e te n Bach e in zu le ite n . 9 Bei e in e r ä u s s e re n E in zä u n u n g der gesam ten Ü b erb a u un g (A b g re n zu n g zur L a n d w irts c h a ft) hat dies in Form eines e in h e itlic h g es taltete n Z au n es zu e rfo lg e n .

G e m e in s c h a ftlic h e / Private A u s s e n b e re ic h e A rt. 6

1 Die g e m e in s c h a ftlic h e n und die privaten A u s s e n rä u m e dienen als ö k o lo g is c h e A u s g le ic h s flä c h e n sowie den B e w oh ne rn als Spiel- und E rh o lu n g sflä ch e . Inne r­ h a lb d ie s e r Flächen s ind k o ino Bauton z u läs s ig . Sie sind e xte n s iv zu g es talten und zu u n te rh a lte n . 2 In den g e m e in s c h a ftlic h e n A u ss en b ereic h en sind keine Bauten und A n la ­ gen mit A u sn a h m e von S p ie l- und E rh o lu n g s a n la g e n , K le in k in d e rs p ie lp lä t­ zen, F u s s w e g v e r b in d u n g e n sow ie Lic ht-, L ü ftu n g s - und A u s s tie g s s c h ä c h te , z u lä s s ig . 3 D ie A u s s e n b e re ich s in d -o x to n s iv zu u nte rh a lte ftr In n e rh a lb der privaten A u s ­ s e n b e re ic h e sind mit A u sn a hm e von z u lä s s ig e n An- und N eb e n b a u te n , S itz ­ plä tze n , P fla n zg ä rte n , Lic ht-, L ü ftu n gs- und A u s s tie g s s c h ä c h te n sow ie An­ lagen fü r K le in k in d e rs p ie lp lä tz e , keine Bauten und A nlagen g es tatte t. a4 In den im Plan als S p ie lw ie se b eze ich ne te n Bereich sind mit der E rstellung der d ritte n B a u e ta p p e e n ts p re c h e n d der B e w o h n e rsch a ft Spiel- und E r h o lu n g s ­ a nla g e n a n z u le ge m r o r z u s e h e n . A nlagen fü r K le in k in d e r sind in u n m itte lb a re r Nähe d er B a u te n M e h rfa m ilie n h ä u s e r anzulegen. 45 Die g e n au e Lage d er im P e rim e te r des P la n g e b ie ts b e ze ich n e te n F u s s w e g ­ v e rb in d u n g e n sind im Rahmen des B a u b e w illig u n g s v e rfa h re n s im U m g e b u n g s ­ plan fe s tz u le g e n .

E R R - R a u m p la n e r FSU S t.G allen

2 5 . Juni 2 0 0 4

T eiländerung G P L W att

5

V o rp la tz / H ofbe re ich

Art. 7

1 Die z u lä s s ig e n N u tzu n g en der b eze ic h n e ten B ere ic h e “V o rp la tz / H o fb e ­ re ic h “ u m fas se n B e s u c h e rp a rk p lä tze , Ein- und A u sfah rten zu den S a m m e l­ g a ra g e n , K e h ric h ts a m m e ls te lle n , B a u m p fla n zu n g e n und die Sc h affu n g von S p ie lm ö g lic h k e ite n . Der „ V o r p la tz und d e r/ H o fb e re ic h “ ist d ie ne n g em äss sein en u n te rs c h ie d lic h e n N u tzu n g en d iffe re n z ie rt zu g es talten (b e is p ie ls ­ w e is e R a s e n s te in e , H artp la tz, B eg rü n u n g ), de r Zuf a h r t -und P a r k iorung, dem Z-u g ang- zu d e n B a u te n so w ie a le A u fo n th a lt s fläoho. Jene der B aue ta p p e 1 + 2 sind m in d e s te n s je ta l- und b e rg s eitig e m S tra ss en z u g e in h e itlic h und rh y th m is ie rt zu g es talten . 2 In ne rh a lb d ie s e r F lächen sind mit A u sn ahm e von u n te rird is c h e n S a m m e lg a ­ ragen und V o rd ä c h e rn keine Bauten zu lä s sig . Im V o rp la tz / H o fb e reich der d ritte n B au e ta p p e sind h ingegen V o rb a u te n und g ed e c k te Z w e ir a d a b s t e ll­ plä tze g e s ta tte t. 3 Die B e re ich e u nter den Baum kron en sind mit einem v e rs ic k e ru n g s fä h ig e n Belag a u szu fü h re n (G rö s s e n o rd n u n g : 10m2 pro Baum).

E nergie

Art. 8

N e u b a u te n m ü s s e n so au sg e rü s te t w e rde n, d a s h ö c h s te-n-6-80 % des z u lä s s ige n E n e rg ie be d a r fs für H e i zung und W a r m w a s s o r m it n icht e rne ue rbaron E n e r g ie n g e d e ckt w e rde n. Im B a u b e w illig u n g s v e rfa h re n ist pro B au e ta p pe die E n e r­

g ie v e rs o rg u n g in einem E n e rg ie k o n ze p t a u fzu ze ig e n .

Ö k o lo g ie

Art. 9

1 Für die b a u lic h e n Ein griffe sind b a u b io lo g isch und ö ko lo g isch v e rträ g lic h e M a­ te ria lie n und K o n s tru k tio n s a rte n anzuw enden. 2 A n lag en mit u n d u rc h lä s s ig e n B e lag sarte n sind wo m öglich zu v e rm eid en . 3 Die D ä c h e r sind, s o w e it sie nicht als T errasse n g e n u tz t w erden, e x te n siv zu b eg rü ne n.

S ic h e rh e it

Art. 10

1 Die S ic h e r h e its b e d ü r fn is s e der B e n u tz e rin n e n und B e n u tze rk m e e , im b e s o n ­ deren d ie je n ig e n von Frauen und Kindern sowie alten und b e h in d e rte n M en ­ sch en , sind bei der G e sta ltun g der Bauten und An lag en zu b e r ü c k s ic h tig e n . 2 U n ü b e r s ic h tlic h e oder nicht g en ügend a u s g e le u c h te te B e reiche sind zu v e rm e i­ den. 3 Bei d er E rs c h lie s s u n g der Gebäude ist auf eine m ö g lic h s t kurze und ü b e rs ic h t­ liche W e g fü h ru n g zu achte n. T re p p e n h ä u s e r und E in g a n g s h a lle n so lle n e in ­ se h b a r g e s ta lte t sein.

E R R - R a u m p l a n e r F S U S t . G a l le n

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T eiländerung G PL W att

B e fris tun g A r t . 11

W ird inn e rh a lb von zehn Ja hren ab R e ch tskra ft d ieses G e s ta ltu n g s p la n s nicht mit den B a u a rb e ite n b e g o n n e n , g ilt der G e s ta ltu n g s p la n als a u fg eh o be n.

A u fh e b u n g A r t . 12

Der Ü b e rb a u u n g s p la n CI 1 9 .18, „ W a tt- A r e a l“ mit b eso n d e re n V o rs c h rifte n vom 6. April 1956 wird a ufg e h o b e n . Die u n te rz e ic h n e n d e n G r u n d e ig e n tü m e r erklären sich mit dem -der T e ilän d e ru n g zum G e s ta ltu n g s p la n W att und den b eso nd eren V o rs c h rifte n vom April 2 0 0 £ 2 5 .0 6 .2 0 0 4 e in ve rs ta n d e n :

Parz. Nr.

E ig e n tü m e r

W 2283

O rts b ü rg e rg e m e in d e S tadt St.G a lle n

U n te rsch rift

Im N a m e n d es B ü r g e r r a t e s S t . G a l le n D e r P r ä s id e n t Der R atssch reiber

W 2284

P o litis c h e G em ein de S ta d t St.G allen

W 2285

E rb e n g e m e in s c h a ft W elti

i

V e r tr e te n durch: H e r r n Riquet. W e lti S eestrasse 264 8 7 07 U e rik o n

E R R - R a u m p l a n e r F S U S t . G a l le n

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