Überbauungsplan Lenter, 1. Etappe
Piano d'utilizzazione speciale · Zuzwil (SG)
Documento
- Numero
- 2003-8360
- Tipo
- Piano d'utilizzazione speciale
- Comune
- Zuzwil (SG)
- Cantone
- San Gallo
- Livello
- Comune
- Autorità
- Gemeindeverwaltung
- Approvato
- 11 apr 2003
- In vigore dal
- 11 apr 2003
Carta
8 elementi del piano, dai dati del piano di utilizzazione del Cantone (geodienste.ch).Apri la carta completa
File
GenehmigungsverfügungApri in una nuova scheda
Testo
Genehmigungsverfügung
jj _______ ______________ Baudepartement
öj
des Kantons St.Gallen
x t
Lämmlisbrunnenstrasse 54, 9001 St.Gallen V
Telefon 071 229 30 03, Fax 071 229 39 60
Gemeinderat 9524 Zuzwil
11. April 2003
Mostra tutto il testo
VII 83 Zuzwil: Genehmigung zweier Gemeindeerlasse
Sehr geehrter Herr Präsident Sehr geehrte Damen und Herren Gemeinderäte
Sie haben uns in Nachachtung von Art. 31 des Baugesetzes (sGS 731.1; abgekürzt BauG) fol gende Erlasse zur Genehmigung eingereicht: -
Teilzonenplan Lenter, 1. Etappe Überbauungsplan Lenter, 1. Etappe
Die Prüfung ergibt, dass die Erlasse recht- und zweckmässig sind und genehmigt werden kön nen. In Anwendung von Art. 31 BauG und Art. 94 Abs. 1 des Gesetzes über die Verwaltungsrechts pflege (sGS 951.1; abgekürzt VHP), Art. 1 Abs. 1 in Verbindung mit Anhang 6 der Ermächti gungsverordnung (sGS 141.41 ) sowie Nrn 26.01 und 26.06.01 des Gebührentarifs für die Staats- und Gemeindeverwaltung (sGS 821.5) verfügt das Baudepartement: 1. 2.
Die angeführten Erlasse werden genehmigt. Die Gebühr für diese Verfügung beträgt Fr. 1‘640.- (Teilzonenplan Fr. 500.-, Überbau ungsplan Fr. 800.--, Teilstrassenplan Fr. 340.-).
Rechtsmittelbelehrung: Gegen diese Verfügung kann nach Art. 43 lit. c VRP innert vierzehn Tagen seit Eröffnung Rekurs bei der Regierung erhoben werden.
Mit freundlichen Grüssen Für das Baudepartement Der Leiter des Amtes für Raumentwicklung
G-Zuzwil G-TZP-ÜP Lenter BDLeA 20030411
Baudepartement Amt für Raumentwicklung
Beilagen: - Genehmigte Erlasse Genehmigter Teilstrassenplan Lenter, 1. Etappe Einzahlungsschein Kopie: - Amt für Raumentwicklung - Rechtsabteilunq - tiefbauam t
G-Zuzwil G -ÏZP -Ü P Lenter BDLeA 20030411
-
2
-
Plan
Chridenberg Gemeinde Zuzwil Kanton St.Gallen
Legende Festlegungen H o lza bfuh rpla tz
U m grenzung Plangebiet Baulinie
^
Uberbauungsplan Lenter
W aldabstandslinie
1. Etappe
Baubereich A Baubereich B
Mostra tutto il testo
Leubergholz
Baubereich C 579.60
Lenterberg
Freihaltebereich
C3 ^
577.60
....
Lenter Vom G em einderat erlassen am:
3. Juni 2002
o-t>
Fussweg
o->
Notfahrweg / Fahrweg
Die G e m e in d e ra tssch re ib e rin
Der G e m eindepräsident:
max. Gebäudehöhe in m.ü.
Hecke
_____
B1.40 O 801
Ö ffentliche Planauflage:
*' 7
^
14.6. - 15.7.2 002
Vom B audepartem ent des Kantons St.Gallen genehm igt am:
Hinweise
01
1 1. April 2003 /
M it E rm ächtigung Der Leiter des P lanungsam tes:
Strasse
579.60
am #
T ro tto ir "strasse
W endeplatz, V erkehrsberuhigung
Loberg
Baum
Lenter
Wald
P la n n u m m er: 6 9 .1 -0 2 /0 0 1
P la n d a tu m : 3 .6 .2 0 0 2
Raumplaner BSP/FSU
Stockgrenze W aldgrenze
9004 St.Gallen Kirchgasse 16 T 071 227 62 62 F 071 227 62 63
Bebauungskonzept 1340
£
Zuzwil 42
r
Rebenstrasse
1202
Weidli ■
I
,
besondere Vorschriften
Gemeinde Zuzwil Kanton St.Gallen
Besondere Vorschriften zum Überbauungsplan Lenter 1. Etappe
V o m G e m e in d e ra t e rla s s e n a m : 3. J u n i 2 0 0 2 Der G em ein d e p rä sid e n t:
Die G e m e in d e ra tssch re ib e rin :
Ö ffe n tlic h e P la n a u fla g e : 14. J u n i 2 0 0 2 b is 15. J u li 2 0 0 2
V o m B a u d e p a r te m e n t d e s K a n to n s S t.G a lle n g e n e h m ig t a m :
1 1. April 2003
M it E rm ä ch tig u n g Der Le ite r des P lanungsam tes:
D atum : 2 7 . Mai 2 0 0 2
cf.j"
Raum planer BSP/FSU
9004 St.Gallen Kirchgasse 16 T 071 227 62 62 F 071 227 62 63
G em einde Zuzw il / ÜPL Lenter 1. Etappe / Besondere V orschriften
Art. 1 Seite 2
Geltungsbereich
1 Die nachstehenden B estim m ungen gelten fü r das im Ü berbauungsplan um grenzte Gebiet. Sofern nachstehend n ich ts anderes b e s tim m t w ird, gelten die V orschriften des kantonalen Baugesetzes (BauG ) und des B aureglem entes der Gemeinde Zuzwil (BauR). 2 Der S o n dern utzungsplan besteht aus dem Überbauungsplan 1:1000, den besonderen V o rsch rifte n sowie dem G esam tkonzept (R ichtplan 1:1000), alle m it D atum vom 27. Mai 2 002. 3 Die in der Legende des Ü berbauungsplanes als Festlegungen bezeichneten Planelem ente sowie die besonderen V orsch riften sind ve rbindlich. Die übrigen Planelem ente wie auch das G esam tkonzept gelten als Hinweise.
Art. 2 Zweck
Der Ü b erbauu ngsplan bezw eckt die Regelung einer sinnvollen Erschliessung sowie Ü berbauung der ersten Etappe des Gebietes Lenter. Er basiert auf dem G esam tkonzept fü r die Ü berbauung des ganzen Gebietes zw ischen D orfrand im Süden und W aldrand im Norden.
Art. 3 Erschliessung
1 Die verkehrsm ässige E rschliessung hat ausschliesslich über die im Plan bezeichneten E rschliessungsstrassen zu erfolgen. 2 An den im Plan bezeichneten Stellen sind W endeplätze anzuordnen.
Art. 4 Baulinie, W aldabstandslinie
Die B aulinie, respektive W aldabstan dslinie bezeichnet den M indestabstand von Bauten und Anlagen gegenüber Strassen und Wegen, respektive gegenüber W äldern.
Art. 5 Richtungspunkte
Zwischen den R ichtungsp unkten Fussweg, respektive N otfahrw eg/F ahrw eg ist ein S treifen von 2 .0 m B reite d e ra rt fre izuh a lte n , dass darin eine ö ffentliche Fusswegverbindung, respektive ein S treifen von 4 .5 m B reite d e ra rt fre izuhalten , dass darin eine Z u fa h rt zu r Erschliessung des B aubereiches B e rs te llt werden kann.
Art. 6 Zulässige Ausnützung und Bauten
1 In den einzelnen Baubereichen gelten die folgenden A usnützungsziffern. Die zulässigen Bauten rich te n sich wo n ich t anders verm erkt nach den B estim m ungen des Baureglem entes, respektive des kantonalen Baugesetzes. • B aubereich Az - B aubereich A3 - B aubereich B - B aubereich C i
0.4 5 0 .3 0 0.6 0 0 .6 5
ausschl. Terrassenhäuser
ERR Eigenmann Rey Rietmann Raum planer BSP/FSU, St.Gallen
Gem einde Zuzw il / ÜPL Lenter 1. Etappe / Besondere V orschriften
Seite 3
2 Die Ü berbauungen in den Baubereichen B und Ci haben je nach einem G esam tprojekt zu erfolgen. Das G esam tp ro je kt is t zusam m en m it dem ersten Baugesuch in jedem Baubereich einzureichen.
Art. 7 Abweichungen von den Regelbauvorschriften
Im B aubereich C i gelten im Rahmen des vorgeschriebenen G esam tprojektes die folgenden Abw eichungen von den R egelbauvorschriften gem äss Art. 6 und 16 BauR: Baubereich C i Zahl d e r V ollgeschosse
Es d ü rfen in keinem Fall m ehr als vier Geschosse (zwei Vollgeschosse + ein Dach- und ein U ntergeschoss) ü b e re in a n d e r liegen (vgl. Skizze). DG VG VG U£ ^
* *
/
"
" VG = Vollgeschoss DG = Dachgeschoss UG = Untergeschoss
G ebäudehöhe
Die m a xim a le Gebäudehöhe w ird m itte ls H öhenkote in m .ü.M fe s t gelegt. D arüber d ürfen weder B rüstungen noch A ttikageschosse e rs te llt w erden.
Firsthöhe
E n tfä llt
G ebäudelänge
Als Gebäudelänge g ilt die B reite einer B aute (p a ra lle l zum Hang), sie b e trä g t m a xim a l 25 m. Je zwei B auten d ü rfen m itte ls eingeschossiger Zw ischenbaute bis z u r m axim alen Länge von 6 0 m z u sa m m e n ge b a u t w erden. Die G ebäudetiefe (se n kre ch t zum Hang) is t n ic h t beschränkt.
A usbau U ntergeschoss
Gemäss B aureglem ent
A usbau D achgeschoss
U nbeschränkt
G re nz-/G eb ä u d e a b sta n d
Der grosse G renzabstand ist e n tw eder auf die West- oder O stseite d e r Baute e inzuhalten. Bauten und Anlagen zu r E rschliessung d e r T errassenhäuser (ü b e rd a ch te Treppe, L ift) dürfen u ngeachtet d e r Grösse ih re r G ru ndfläche und Höhe ve rm in d e rte Grenz- und G ebäudeabstände von N ebenbauten gem äss A rt. 20, Abs. 2, lit. a und b BauR einhalten.
M e h rlänge nzu sch la g
E n tfä llt
ERR Eigenmann Rey Rietmann Raum planer BSP/FSU, St.Gallen
G em einde Z uzw il / URL Lenter 1. Etappe / Besondere V orschriften
Art. 8 Seite 4
Situation und Stellung der Bauten
Im B aubereich B haben Neubauten die S tellung der bestehenden Bauten zu übernehm en. Das im Plan eingetragene B ebauungskonzept ist richtungsw eisend. Es dürfen keine Flachdächer e rs te llt werden.
Art. 9 Architektonische Gestaltung
1 Bauten sind so zu gestalten, dass h in sich tlich G liederung der B aukörper und Fassaden eine gute G esam tw irkung e rz ie lt w ird. Flachdächer sind, wo nicht begehbar oder zu r N utzung e rne ue rb a re r Energie benötig t, extensiv zu begrünen. 2 A ttikageschosse sind in den Baubereichen A2 und A3 zugelassen. Sie dürfen eine Höhe von 3 m n ic h t ü berschreite n und keine D achaufbauten aufweisen. Ihre Fläche d a rf 50 P rozent des d a ru n te r liegenden N orm algeschosses nicht überschreiten. Attikageschosse dürfen so s itu ie rt w erden, dass m axim al 2 Fassaden m it den Hauptfassaden des Gebäudes zusam m enfallen. Auf den übrigen Seiten müssen sie u nte r einer Linie von 45° zurückversetzt sein. Ü ber dem A ttikagescho ss is t kein w eiteres A ttikageschoss zulässig.
Art. 10 Freihaltebereich
Im F reihaltebe re ich sind m it Ausnahm e von Fusswegen keine Bauten oder Anlagen zulässig. Es ist der bestehende W ieslandcha ra kter zu erhalten.
Art. 11 Umgebungsgestaltung
1 G rössere A bgrabungshöhen können entgegen Art. 34, Abs. 3 BauR generell b e w illig t werden, jedoch höchstens auf der H älfte des G ebäudeum fanges. 2 Bäum e und S träu che r dürfen die geltende Gebäudehöhe gemessen ab gestaltete m Terrain n ic h t ü berschreite n.
Art. 12 Kinderspielplätze
Für den B aubereich C i sind in A bhäng igkeit der W ohnnutzung genügend M öglichkeiten fü r K le in kin d e rsp ie lp lä tze vorzusehen. Diese sind im Um gebungsplan im Rahmen des B augesuchsverfahrens aufzuzeigen.
ERR Eigenm ann Rey Rietmann Raum planer BSR/FSU, St.Gallen