Überbauungsplan Mühlau

Piano d'utilizzazione speciale · Lütisburg

Documento

Numero
1991-7161
Tipo
Piano d'utilizzazione speciale
Comune
Lütisburg
Cantone
San Gallo
Livello
Comune
Adottato
9 nov 1989
Approvato
22 feb 1991
Pubblicato
17 gen 1990
In vigore dal
22 feb 1991

Carta

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GenehmigungsverfügungApri in una nuova scheda

Testo

Genehmigungsverfügung

Baudepartement des Kantons St. Gallen

St. Gallen,

22.

Februar

Läm m lisbrunnenstrasse 54, 9001 St.Gallen

Telefon 071 21 30 03 Telefax 071 21 39 60

1991

Ge me ind era t 9235 Lü tisburg

Mostra tutto il testo

G e n e h m i g u n g eines Ge me in de erl as ses

Sehr ge eh rt er Herr Ge me in da mma nn Sehr g e eh rt e Ge me in d e r ä te

Sie ha be n uns in Nachach tu ng von A r t . 31 des Ba ug es et ze s 731.1;

abgekürzt BauG)

(sGS

folgenden Erlass zur Ge n eh mi gu ng e i n g e ­

reicht :

- U e b e r b a u u n g s p l a n M ü h l a u mit besonderen V o r s c h r i f t e n

Der Erlass

regelt die Er sc hliessung und U e b e r b a u un g nach e i ne m G e ­

samt kon ze pt unter Berücks ic ht ig ung der b es on de re n Lage entlang dem Ufer der T h u r . Der g es et zl ic he Wald- und G e w ä s s e r a b s t a n d wi r d tei l­ we ise

1.

recht e r h ebl ic h h e r a b g e s e t z t . Die Prüfung ergibt

folgendes :

Im B e re ic h des We nde p la tz es besteht nach d e m zur Gene hmi gun g

e i n g e r e i c h t e n Plan die Möglichkeit, A n l a g e n wi e of f e n e Lag er plä tze oder A u t o a b s t e l l p l ä t z e mit einem W a l d ab st an d von 0 m zu erstellen. Art.. 58 Abs.

2 BauG bestimmt

und An l a g e n m in de ste ns

indes,

10 m betragen muss.

chen Be re ic h derart zu ändern, gewahrt bleibt.

dass der W a l d a b s t a n d

für Bauten

Der Plan ist im fr ag li ­

dass der m i n i m a l e A b s t a n d von 10 m

-

2. Nach Art.

2

-

59 BauG haben Bauten und A n la ge n ge g e n ü b e r der Thur

einen Ab s t a n d von 25 m einzuhalten.

Der Plan sieht dem geg en üb er

v o r , Ne u b a ut en wie neue Lager- und Ab st e l l p l ä t ze mit e i n e m e r h e b ­ lich kl ei ne ren Abstan d zuzulassen.

Dieser beträgt

fähr 7 m,

im Durchschnitt zwischen 10 und

sergrenze.

Als Aus gl ei ch sieht der Erlass vor,

im M i n i m u m u n g e ­

12 m ab ve rm ar k t e t G e w ä s ­ den L a n d s t r e i f e n

zw ischen der baulichen Nutzung und d e m Thurufer mit einer Hecke bzw.

ei ne m Ufergehölz zu bepflanzen.

Letzteres

ist he ute schon v o r ­

handen.

Zu dem ist die Anlage eines Fussweges entlang der Thur vor-

gesehen.

Unter der Auflage,

sächlich erstellt werden,

dass U m ge bu ngs sch utz und Fussweg

tat­

kann die He ra bsetzung des G e w ä s s e r a b s t a n ­

des geneh mig t werden.

Die G r u n d ei ge nt üm e ri n hat der Pl an änderung bzw. Sc hr eib en v om 15.

Februar

der A u f l a g e mit

1991 schriftlich zugestimmt.

Namens des

Ge me in der at es hat sich der Vi ze am ma nn am A u g e n s c h e i n v o m 18. Januar 1991 mit dies en An pa ssu nge n ei nv er sta nde n erklärt. d es ha lb

Der Plan kann

in Wü rdigung der ör tlichen V e r h ä l t ni ss e und des E r m e s s e n s ­

spielraums der politis ch en G e m e i n d e nach Art.

3 Abs.

2 zweiter Satz

BauG im Sinn der Erwäg un ge n genehmigt werden.

In A n w en du ng von A r t . 31 BauG und A r t . 94 Abs. über die V e r w a l t u n g s r e c h t sp fl eg e Nr.

26.01 des Gebühren ta ri fs

waltu ng

(sGS 821.5)

(sGS 951.1)

1 des Ge setzes

in V e r b i n d u n g mit

für die Staats- und G e m e i n d e v e r ­

verfügt das Baudepartement;

1. Der an geführte Erlass wird im Sinn der E r w ä g u n g e n genehmigt.

Die

Gen eh mi gu ng wird mit folgender Aufla ge v e r bu nd en :

M Hecke und Fussweg entlang der Thur sind durch die G r u n d e i g e n ­ tümerin spätestens dann zu errichten, wenn die Ba ut e n nördlich der W e r k s t r a s s e durch Ne ubauten ersetzt oder e r gä nz t w e r d e n . 2. Die Gebühr

für diese Ve rfügung beträ gt Fr.

800.-

•

— 3

—

Mit freund lic he n G rü ss en Der V o r st eh er : Sig. Dr. W. Gwgor

Dr. W. Geiger R e gi er ung sra t Beilage: - Genehmig ter Erlass - E i n z a hl un gs sc he in Kopie: - Scherrer Zem en tw ar en AG, Mühlau, weiter an; - Re ch ts abt eil ung (2) - Planungsamt - Amt für Umweltschutz, - Ka nto nsf ors tam t - Re ch nu ngs füh rer (2)

9602 Bazenheid

Gew äs se rb au und -unterhalt

Plan mit besonderen Vorschriften

Legende: Festlegungen: W S&

. _ _ . -J

Besondere Vorschriften

Baubereiche

<F«i *sr f« w m u m

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I

%%% GH/FH

-------------- ’ I

V

/

Hofüberdachung

Zufahrt W erkareal

/

'/

W erkstrasse mit W endeanlage

W

Lütisburg SG

4>

Uferzufahrt Parkplatz

U 61

ÜBERBAUUNGSPLAN MÜHLAU___________

Um gebungsbereich Fussweg

0-0

Richtungspunkt

=0

Uferzugang

t

M 1:1000

Grünfläche

/

Fassadenbegrünung

9 2 ____ Mllllllllllllllllllllllll

Umgrenzung des Plangebietes

O u

Hinweise: " 6. NOV, 1983

Zonengrenze Der Gemeinderatsschre,iber. : 565

max. Ausdehnung

Ö ffe n tlic h a u fg e le g t vom :

V o m

1 7 , Ja n .

^

bis:

B a u d e p a r t e m e n t des Kts. St.G allen g e n e h m ig t am:

1 5. t GÖ, 1990

Schnitt

1 :5 0 0

lA ty iL

2 2 .6 .8 9

2 2 .9 , 8 9

1

Bauten können nur innerhalb der Baubereiche - unabhängig der Abstandsbestimmun gen des Baureglementes - erstellt werden. 0

Innerhalb der Baubereiche für offene, überdeckte Arbeitsplätze dürfen keine Umfassungswände erstellt werden.

Art. 8 Hofüberdachung

Der im Plan markierte Bereich kann bis zur Hälfte der Grundfläche als Verbindung zwischen den Werkhallen überdacht werden. Die Ueberdachung ist möglichst transpa­ rent zu halten.

Art. 9 Gebäude- und Firsthöhen

2

Art. 4

Parkplatz

Der im Plan angegebene Parkplatz steht während den Sommermonaten - beschränkt auf ausserhalb der üblichen Geschäftszeiten - dem allgemeinen Gebrauch zur Verfügung.

Art. 6 1

Die jeweilige Gebäude- und Firsthöhe gilt innerhalb der Mantelbaulinie resp. der Trennungslinie.

Umgebungsbereich

Fusswege

Die im Plan enthaltenen Fusswege dienen ausschliesslich dem Fussgänger. > Der festgelegte Fussweg entlang der Thur hat eine Breite von 1.50 m aufzuweisen.

4. Gestaltungsvorschriften

Art. 10 Fassadengestaltung

1 Die Fassaden sind in einem naturnahen Farbton zu halten. Glänzende, reflektierende, grelle und leuchtende Materialien und Farben sind nicht zulässig. 2

Die Fassade gegenüber der Thur ist mit Fensteröffnungen zu versehen.

3

Die geschlossenen Fassaden/Fassadenteile in den im Plan bezeichneten Bereichen sind mit einer Fassadenbegrünung zu versehen, wobei dauerhafte, hauptsächlich im ­ mergrüne Gewächse zu wählen sind.

Art. 11 Dachgestaltung

Die Dachflächen sind in einem naturnahen, dunklen Farbton zu halten.

b e ra te n d e rau m pla ne r ag 9 0 0 0 st.gallen, vad ia nstrasse 37 te le fo n 071 22 43 43

ax. Ausdehnung

Plandatum:

Baubereiche

p

Der Umgebungsbereich kann für Bauten nicht genutzt werden. Er gewährleistet den Zugang zu den Hallen sowie den Uferzufahrten. Zudem kann er als offene Lagerfläche und als Reserve-Autoabstellplatz beansprucht werden.

Gasleitung GVO

3. Ueberbauungsvorschriften

Die interne Werkserschliessung mit der bestehenden Wendeanlage hat weiterhin bei der heutigen Zufahrt ab der Mühlaustrasse zu erfolgen. Bei den im Plan festgelegten Stellen ist eine Uferzufahrt zum Thurunterhalt sowie für militärische Uebungszwecke mit einer Breite von mindestens 3.50 m zu gewährleisten.

m ax. Ausdehnung

Plan-Nr: 4 2 0 . 0 1 8

Schnitt

1 :5 0 0

Schnitt C

1 :5 0 0

1Mit der Umgebungsgestaltung soll eine deutliche Differenzierung zwischen Werkareal und Thurufer resp. privaten und öffentlichen Bereichen erzielt werden. Zur Wahrung des äusseren Ortsbildes (Sicht aus der Ferne) ist das Ufergehölz ausrei­ chend mit hochstämmigen Bäumen zu versehen.

1

Gewässer

Fussweg zu erhalten

2

1Die maximale Gebäude- und Firsthöhe der Bauten richtet sich nach den Angaben im Plan. Für technisch unumgängliche Aufbauten wie z.B. für Lifte können die Gebäudeund Firsthöhen überschritten werden. Deren Ausmasse sind auf das Minimum zu be­ schränken.

Art. 5 Böschungskante

22. Feb, 1991

Zufahrt

Wald

Uferlinie

Der Regierungsjat:

strittmatter und partner, st.gallen

Verbindlichkeit

Die Vorschriften gelten für das im Plan umgrenzte Gebiet. Die in der Planlegende als Festlegungen bezeichneten Elemente sind bindend. Die Baulinien und Höhen - welche die maximale Gebäudeausdehnung bestimmen - sind massgenau verbindlich.

Art. 3

/ mit Christbaumkultur

4Der mit einer Treppe versehene Uferzugang ist offenzuhalten (u.a. für Kanuten).

Art. 7 Der Ueberbauungsplan bezweckt die Regelung von Erschliessung und Ueberbauung

nach einem Gesamtkonzept sowie die Ermöglichung eines architektonisch einheitlichen und sich in die Umgebung einfügenden Projektes. Ein wesentlicher Bestandteil ist die Nutzung und Gestaltung des Thur-Ufers im Uebergangsbereich zum bestehenden Werksgelände.

2. Erschliessungsvorschriften

H ochstäm m iger Baum

D^/r Cpemeindammani|:

Zweck

Ufergehölz Hecke

Vajm G e m e in d e r a t g e n e h m ig t am:

Art. 1

Art. 2 o

Art. 12 Umgebungsgestaltung

1. Allgemeine Bestimmungen

maximale Gebäudehöhe/ maximale Firsthöhe Trennungslinie

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Baubereiche für offenen, überdeckten Arbeitsplatz

Soweit nachfolgend nichts anderes bestimmt wird, gelten die Vorschriften des Bauregle mentes Lütisburg.

Zwischen den im Plan bezeichneten Richtungspunkten ist ein Streifen von 1.00 m Breite freizuhalten, so dass ein öffentlicher Fussweg in möglichst direkter Linienführung angelegt werden kann.

3

Die Hecke als dichtes, niedrigeres Gehölz ohne hochstämmige Bäume grenzt den naturnahen Thurbereich vom Werkareal ab, verbunden mit einer Abschirmung der Werkhalle im Nahbereich, d.h. gegenüber dem neuen Thurweg. 4 Der Gliederung der Freiräume und der Unterbrechung der Gebäudefluchten dienen die bezeichneten hochstämmigen Bäume, zudem sind die Grünflächen locker zu bestoc­ ken. Für die Bepflanzung sind artenreiche, standortgerechte Mischkulturen (Nadel- und Laubbäume / -gehölze) zu wählen. Zur Gewährleistung des Sichtschutzes sind die Bäume und Sträucher nicht auf einmal in ihrem ganzen Bestand, sondern in Etappen über mehrere Jahre verteilt zurückzuschneiden, auf den Stock zu setzen respektive auszuholzen.