Nutzungsplanung (2017) Stand 2019

Piano delle zone · Rüdlingen

Documento

Numero
11/186 und 13/231
Tipo
Piano delle zone
Comune
Rüdlingen
Cantone
Sciaffusa
Livello
Comune
Autorità
Gemeinde
Approvato da
Kt. RR
Adottato
28 mar 2017
In vigore dal
9 apr 2019

Carta

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Testo

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Kanton Schaffhausen Regierungsrat

Beschluss vom 28. März 2017

Protokoll-Nr. 11/186

Gemeinde Rüdlingen, Nutzungsplanungsrevision (Zonenplan, Bau- und Nutzungsordnung, Denkmäler-Inventar und Gefahrenkarte); Genehmigung I.

Die Gemeindeversammlung Rüdlingen hat am 23. September 2016 die revidierte Nutzungsplanung, umfassend die Zonenpläne 1:2000 und 1:5000, die Bau- und Nutzungsplanung (BNO) inklusive der Inventarliste der schützenswerten Bauten (Denkmäler-Inventar gemäss Gesetz über den Natur- und Heimatschutz vom 12. Februar 1968) sowie die Gefahrenkarte, beschlossen. Die öffentliche Auflage erfolgte vom 30. September bis 19. Oktober 2016. Es ist ein Rekurs zu einem sich im Inventar der schützenswerten Bauten befindlichen Gebäude eingegangen. Der Rekurs ist noch hängig. Mit Schreiben vom 5. Dezember 2016 ersucht der Gemeinderat Rüdlingen um Genehmigung der revidierten Nutzungsplanung durch den Regierungsrat. II. 1.

Nach Art. 26 des Bundesgesetzes über die Raumplanung vom 22. Juni 1979 (RPG) bzw. Art. 6 i.V.m. Art. 11 des Gesetzes über die Raumplanung und das öffentliche Baurecht im Kanton Schaffhausen (Baugesetz) vom 1. Dezember 1997 bedürfen Zonenplanänderungen, Änderungen von Bauordnungen und Nutzungsordnungen Denkmäler-Inventare und Gefahrenkarten der Genehmigung des Regierungsrates. Im Genehmigungsverfahren prüft der Regierungsrat die Änderungen auf Recht- und Zweckmässigkeit. Mit der Prüfung waren die mit raumwirksamen Aufgaben betrauten Amtsstellen gemäss kantonaler Umweltschutzorganisation befasst.

2.

Die Prüfung hat ergeben, dass die revidierte Nutzungsplanung rechtmässig zustande gekommen ist. Information und Mitwirkung der Bevölkerung im Sinne von Art. 4 RPG waren gewährleistet. Nach dem Beschluss der Gemeindeversammlung wurden die Zonenpläne, die Bau- und Nutzungsordnung inkl. der Inventarliste der schützenswerten Bauten und die Gefahrenkarte öffentlich aufgelegt und den Betroffenen ein Rekursrecht an den Regierungsrat eingeräumt. Im Genehmigungsverfahren hat sich ergeben, dass die revidierte Nutzungsplanung (Zonenpläne und Bau- und Nutzungs-

ordnung) nicht ohne Einschränkungen genehmigt werden kann. Nachdem jedoch nur einem kleineren Teilbereich die Genehmigung versagt werden muss, wäre es unverhältnismässig, die Planung als Ganzes zurückzuweisen. Im Einzelnen wird nachstehend darauf eingegangen. 3.

Bau- und Nutzungsordnung

Art. 4 Abs. 3 lit. f

Die Baubewilligungspflicht kann nicht differenziert nach Bauzone/Nichtbauzone geregelt werden. Dies ist zu korrigieren.

Art. 24 Abs. 4

Es ist zu beachten, dass für den Wiederaufbau eines abgebrochenen Gebäudes die Besitzstandsgarantie nicht gilt. Solche Bauten haben die baurechtlichen Abstände einzuhalten; Ausnahmen von diesem Grundsatz sind in Art. 47 Abs. 1 Baugesetz aufgeführt.

Art. 24 Abs1

Hier ist zu ergänzen: «bedeutend sind, zu gewährleisten. Bei Renovationen und Neubauten sind die gebietstypischen Materialien der Dorfkernzone K1 zu verwenden».

Art. 30 Abs. 4

Es gilt zu beachten, dass für den Rebabstand das Mass von 15 Metern massgebend ist. Anordnungen des Abstands durch die Rebbaugenossenschaft vermögen den bauordnungsgemässen Abstand von 15 Meter gemäss Bauordnung nicht abzuändern. Anhang 2 Es wurde nicht im Detail geprüft, ob die verwendeten Skizzen mit denjenigen in der Bauverordnung übereinstimmen. Massgebend sind die Skizzen gemäss der Bauverordnung. lit. A Anhang 2 Von der Regelbauweise kann mittels Quartierplan nur im Rahmen der von der Bauordnung vorgegebenen Masse abgewichen werden. lit. A Anhang 2 ist somit zu ergänzen.

2

Ziff. 2. 1 a Anhang 2 Der Begriff «Hauptbauten» ist zu ergänzen mit (Gebäude). Ziff. 5.3 a Anhang 2 Der Begriff «Gebäudeaussenseite» steht im Widerspruch zur IVHB. Bei dem hier verwendeten Begriff der Gebäudeaussenseite handelt es sich um die projizierte Fassadenlinie gemäss Ziff. 3.3 Anhang BauV. Dies ist anzupassen. 4.

Gewässerschutz ln den Plänen Grundlagen 1:5000, Nutzungsplanung 1:5000 und Nutzungsplanung 1:2000 sind in Legende und Plan Hinweise auf die Quell- und Grundwasserschutzzonen angebracht. In den Plänen ist nur die Grundwasserschutzzone Woog dargestellt, welche aber für die Nutzung der Trinkwasserversorgung in Notlagen nicht benötigt wird. Die Grundwasserfassung Woog wird nicht mehr für Trinkwasserzwecke genutzt. Die rechtskräftig ausgeschiedene Grundwasserschutzzone im Eggholz ist nicht im Plan dargestellt (Genehmigt am 23. November 2009 durch das Departement des lnnern). Der Gemeinderat Rüdlingen hat zu beschliessen, die Grundwasserschutzzone in der Woog aufzuheben und für die Bewirtschaftung der längst abgelaufenen Quellwasserschutzzonen der Stampichquellen möglichst privatrechtliche Vereinbarungen zu erlangen (die Schutzzonen der Stampichquellen wurden im Jahr 1986 für eine Übergangszeit von 5 Jahren genehmigt).

5.

Gewässer und Gewässerabstandslinien (Gewässerräume) Gewässerräume Bauordnung Art 34 Gewässer G. Da in der Gemeinde Rüdlingen stehende Gewässer vorhanden sind, muss ein zusätzlicher Punkt in der Bauordnung über stehende Gewässer ergänzt werden. «Bei stehenden Gewässern mit einer Fläche von weniger als 5000 m2 gilt ein Gewässerraum von mindestens 5 m ab Uferlinie». Die Vorschriften der eidg. Gewässerschutzgesetzgebung für Nutzung und Bewirtschaftung kommen hier nicht zur Anwendung. Ausgenommen von den Abstandsvorschriften sind Schwimmbäder und Kleinstgewässer wie zum Beispiel Biotope und dergleichen. Zonenplan 1:5000, fehlende Gewässerabstandslinie. Der Gewässerraum für stehende Gewässer, die grösser als 5000 m2 sind, beträgt 15 m. Im Bereich ab Parzelle GB Rüdlingen Nr. 605, durch die Parzellen Nr. 604, 603, 602 bis Parzelle GB Rüdlingen 592/593, entlang dem stehenden Gewässer (alter 3

Rheinverlauf) bis der Wald breiter als 15 m ist, muss eine Gewässerabstandslinie ergänzt werden. 6.

Zonenplan Der Teil der ZöBA, welcher das Schulhaus beinhaltet, ist weder über die KernzonenVorschriften, noch über die Vorschriften der überlagernden Ortsbildschutzzone als Zone mit besonderen Gestaltungsvorschriften gekennzeichnet. Dieses Gebiet ist aber ein wesentlicher Bestandteil des Ortsbildes von nationaler Bedeutung. Zudem ist das Schulhaus ein Schutzobjekt von kantonaler Bedeutung und im ISOS mit dem höchsten Erhaltungsziel versehen. Daher ist diese Zone mit der Ortsbildschutzzone zu überlagern.

7.

Denkmäler-Inventar Gemäss Art. 6 des Gesetzes über den Natur- und Heimatschutz im Kanton Schaffhausen (NHG) sind die Gemeinden verpflichtet, die Denkmalpflege betreffende schutzwürdige Ensembles und Objekte in einem Inventar zu erfassen und entsprechend zu schützen. Die Inventare der Gemeinden unterstehen der Genehmigung des Regierungsrates. Die Gemeinde Rüdlingen ist dem erwähnten Auftrag in Zusammenarbeit mit der kantonalen Denkmalpflege nachgekommen. Ausgehend von Art. 7 NHG sind für das Ortsbild besonders bedeutsame Teile der Dorfkernzone sowie die Häusergruppierung in Oberbargen mit der Ortsbildschutzzone überlagert, welche als Ensemble im Sinne des NHG Art. 7 gilt. Die einzelnen schutzwürdigen Objekte (Art. 8 NHG) wurden als Bestandteile des Ensembles bezeichnet und sind in einem Anhang zur Bauordnung aufgeführt. Die Schutzziele und Schutzbestimmungen der EnsembleObjekte sind in der Bauordnung verankert. Durch die Bezeichnung dieser Bauten als Schutzobjekte im Rahmen der Nutzungsplanung erübrigen sich einzelne Schutzverfügungen. Dies gilt auch für das Schulhaus, da das Objekt im Eigentum der Gemeinde Rüdlingen ist. Bei diesem Objekt entfällt eine Unterschutzstellung per Verfügung aufgrund der Eigenbindung. Demgegenüber ist das ausserhalb der Ensemble-Schutzzone liegende schutzwürdige Objekt noch nicht formell unter Schutz gestellt. Ausserhalb der Ensembleschutzzone NHG liegt folgendes Objekt, das durch eine Einzelschutzverfügung geschützt werden muss: Durch die Gemeinde (Gemeinderat) Egghof VS Nr. 98 auf GB Nr. 489

4

Von der Genehmigung auszunehmen ist das Objekt VS Nr. 34 auf GB Nr. 105, Stallscheune Haselgasse 6, da das Objekt nach nochmaliger Prüfung auf Grund des Rekurses aus dem Inventar der Gemeinde entlassen wird (gemäss Beschluss des Gemeinderates vom 21. Februar 2017). Gestützt auf die vorstehenden Erwägungen kann die revidierte Nutzungsplanung genehmigt werden. III. Auf Antrag des Baudepartements wird b e s c h l o s s e n : 1.

Die von der Gemeindeversammlung Rüdlingen am 23. September 2016 beschlossene revidierte Nutzungsplanung, umfassend die Zonenpläne 1:2'000 (Baugebiet) und 1:5'000 (Gemeindegebiet), die Bau- und Nutzungsordnung sowie die Gefahrenkarte, werden im Sinne der Erwägungen genehmigt.

2.

Das Denkmäler-Inventar wird unter Ausschluss des Objektes VS Nr. 34 auf GB Nr. 105 genehmigt. Die Gemeinde wird eingeladen, das nicht genehmigte Objekt aus der Inventarliste zu streichen.

3.

Die Gemeinde Rüdlingen wird eingeladen, das ausserhalb des Ensemble-Perimeters liegende Einzelobjekt: Egghof VS Nr. 98 auf GB Nr. 489 mit Einzelschutzverfügung zu schützen.

4.

Die Schutzobjekte, welche im von der Gemeindeversammlung Rüdlingen am 23. September 2016 beschlossenen Denkmäler-Inventar als Bauten von kantonaler Bedeutung (A-Objekte) aufgeführt sind, werden gemäss Art. 6a NHG in das DenkmälerInventar des Kantons Schaffhausen aufgenommen. VS Nr. 91, VS Nr. 71, VS Nr. 17, VS Nr. 20 und VS Nr. 80 sind bereits im kantonalen Inventar der Schutzobjekte festgehalten. Neu werden die Objekte VS Nr. 83, VS Nr. 84, VS Nr. 68, VS Nr. 77 und VS Nr. 340 ins kantonale Inventar der Schutzobjekte aufgenommen.

5.

Die Gemeinde Rüdlingen wird eingeladen, die beanstandeten Punkte unter 3. Bauordnung bis 7. Denkmäler-Inventar innert einem Jahr richtig zu stellen und dem Regierungsrat zur Genehmigung einzureichen. 5

6.

Gegen diesen Entscheid kann innert 20 Tagen nach erfolgter Mitteilung beim Obergericht des Kantons Schaffhausen, 8201 Schaffhausen, schriftlich Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben werden (Art. 34 ff. des Gesetzes über den Rechtsschutz in Verwaltungssachen vom 20. September 1971). Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und seine Begründung enthalten und unterschrieben sein. Der angefochtene Entscheid und allfällige Beweismittel sind beizulegen oder genau zu bezeichnen.

7.

Mitteilung an: - Gemeinderat, 8455 Rüdlingen (Einschreiben; die genehmigten Unterlagen werden durch das Planungs- und Naturschutzamt versandt) - EKS AG, Rheinstrasse 37, 8200 Schaffhausen - Baudepartement ([email protected]) - Rechtsdienst des Baudepartements ([email protected]) - Planungs- und Naturschutzamt, unter Beilage der genehmigten Akten ([email protected]) - Tiefbauamt ([email protected]) - Bauinspektorat (roman.flü[email protected]) - Interkantonales Labor ([email protected]) - Denkmalpflege ([email protected]) - Amt für Geoinformation ([email protected]) - Landwirtschaftsamt ([email protected]) - KNHK ([email protected]) - Amt für Grundstückschätzung ([email protected]) DER STAATSSCHREIBER:

Dr. Stefan Bilger

6

Kanton Schaffhausen Regierungsrat

Beschluss vom 9. April 2019 Gemeinde Rüdlingen, Teilrevision der Nutzungsplanung infolge Teilgenehmigung 2017; Genehmigung

Protokoll-Nr. 13/231

I. Die letzte Gesamtrevision der Nutzungsplanung Rüdlingen stammt aus dem Jahr 2017. Da mit Regierungsratsbeschluss vom 28. März 2017 (Protokoll-Nr. 11/186) nur eine Teilgenehmigung erteilt werden konnte, wurde die Gemeinde Rüdlingen eingeladen, die beanstandeten Punkte unter 3. «Bauordnung» bis 7. «Denkmälerinventar» innert Jahresfrist richtig zu stellen und dem Regierungsrat zur Genehmigung einzureichen (Ziffer 5 im Beschluss des Regierungsrates). Mit der vorliegenden Teilrevision der Nutzungsplanung werden die entsprechenden Pendenzen erledigt. Die Teilrevision der Nutzungsplanung wurde von der Gemeindeversammlung Rüdlingen am 23. November 2018 beschlossen und vom 24. August bis 23. September 2018 öffentlich aufgelegt. Es sind keine Rekurse eingegangen. Mit Schreiben vom 14. Februar 2019 ersuchte die Gemeinde Rüdlingen um Genehmigung der Teilrevision der Nutzungsplanung durch den Regierungsrat. II. 1.

Nach Art. 26 des Bundesgesetzes über die Raumplanung vom 22. Juni 1979 (RPG) bzw. Art. 6 i.V.m. Art. 11 des Gesetzes über die Raumplanung und das öffentliche Baurecht im Kanton Schaffhausen (Baugesetz) vom 1. Dezember 1997 bedürfen Teilrevisionen der Nutzungsplanung der Genehmigung des Regierungsrates. Im Genehmigungsverfahren prüft der Regierungsrat die Teilrevision auf Recht- und Zweckmässigkeit. Mit der Prüfung waren die mit raumwirksamen Aufgaben betrauten Amtsstellen gemäss kantonaler Umweltschutzorganisation befasst.

2.

Die Prüfung hat ergeben, dass die Teilrevision der Nutzungsplanung rechtmässig zustande gekommen ist. Information und Mitwirkung der Bevölkerung im Sinne von Art. 4 RPG waren gewährleistet. Nach dem Beschluss durch die Gemeindeversammlung wurde

die

Teilrevision

der

Nutzungsplanung

öffentlich

aufgelegt.

Im

Genehmigungsverfahren wurden keine Einwendungen gegen die Teilrevision vorgebracht. Die nachgesuchte Genehmigung kann somit erteilt werden. 3.

Mit der Änderung des Baugesetzes vom 2. Juni 2018, welche am 1. Januar 2019 in Kraft trat, wurde die Baubewilligungspflicht abschliessend im Baugesetz geregelt. Es bleibt

somit

kein

Raum

für

kommunale

Regelungen

betreffend

die

Baubewilligungspflicht. Art. 4 Abs. 3 lit. f ist somit ersatzlos zu streichen bzw. entfaltet keine Gültigkeit. 4.

Bei der Ausscheidung der noch ausstehenden Gewässerräume wurde darauf geachtet, dass das Auengebiet von nationaler Bedeutung «Eggrank-Thurspitz» vollumfänglich innerhalb des Gewässerraumes zu liegen kommt. Das Vorgehen wurde mit dem Kanton Zürich koordiniert, in welchem die Gewässerräume der Thur und des Rheins identisch mit dem Auenschutzperimeter festgelegt wurden.

5.

Im Hinblick auf den Kataster der öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkungen muss die Bau- und Nutzungsordnung als Gesamtwerk vorliegen und die jeweiligen Änderungen müssen mit Fussnoten klar dem jeweiligen Beschluss zugeordnet werden.

6.

Nach Erlangen der Rechtskraft sind bei der nächsten Anpassung des Zonenplans die Grundwasserschutzzonen im Eggholz in den Zonenplan aufzunehmen. III.

Auf Antrag des Baudepartements wird b e s c h l o s s e n : 1.

Die von der Gemeindeversammlung Rüdlingen am 23. November 2018 beschlossene Teilrevision der Nutzungsplanung wird bis auf einen Artikel genehmigt. Artikel 4 Absatz 3 lit. f der Bau- und Nutzungsordnung wird nicht genehmigt.

2.

Die Gemeinde Rüdlingen wird eingeladen, innert eines Monats nach Inkrafttreten dieser Genehmigung ein aktuelles Gesamtwerk der aktuellen Bau- und Nutzugsordnung zu erstellen, in welchem die jeweiligen Änderungen klar dem entsprechenden Beschluss zugeordnet werden können. Die Bauordnung ist dem Planungs- und Naturschutzamt sowie dem Amt für Geoinformation zuzustellen.

2

3.

Nach Erlangen der Rechtskraft sind bei der nächsten Anpassung des Zonenplans die Grundwasserschutzzonen im Eggholz in den Zonenplan aufzunehmen.

4.

Mitteilung an: -

Gemeinderat Rüdlingen (einschreiben; die genehmigten Unterlagen werden durch das Planungs- und Naturschutzamt versandt)

-

Baudepartement ([email protected])

-

Rechtsdienst des Baudepartements ([email protected])

-

Amt für Geoinformation ([email protected])

-

Planungs- und Naturschutzamt , unter Beilage der genehmigten Akten ([email protected])

-

Bauinspektorat (roman.flü[email protected])

-

Interkantonales Labor ([email protected])

-

Kantonsforstamt ([email protected])

-

Tiefbau Schaffhausen ([email protected]) DER STAATSSCHREIBER: Dr. Stefan Bilger

3

Zonenplan Gemeindegebiet 1:5000

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Kanton Schaffhausen Gemeinde Rüdlingen

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2016

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% Geprüft am 11.11.2016 durch das Planungs- und Naturschutzamt des Kantons Schaffhausen Genehmigt durch den Regierungsrat am

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überlagernde Naturschutzzone übergeordnet

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Schützenswerte Baute von kommunaler Bedeutung

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Schützenswerte Baute von kantonaler Bedeutung

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Beschreibung

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Quell- und Grundwasserschutzzone

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Hinweise und Informationen

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Gemeindegrenze

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Erläuterungen und Fussnoten Siehe dazu Gefahrenkarte der Gemeinde Rüdlingen gemäss RRB vom

2)

Siehe dazu Schutzzonenreglement und dazugehörige Pläne

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Ausserhalb des Nutzungsplanverfahrens eigentümerverbindlich festgelegte Inhalte

4)

Waldabstandslinien zu Baugebiet siehe separate Waldfeststeilungspläne

5)

Orientierungsinhalt

6)

Siehe Naturschutzinventar inkl. zugehörige Pläne

Die Historischen Verkehrswege sind im Anhang 4 "Übersichtsplan Historische Verkehrswege" des Planungsberichtes ersichtlich.

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überlagernde Landschaftsschutzzone

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LW

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LW 381

368 LS 577

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721

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369

Öffentliche Auflage vom 30. September bis 19. Oktober 2016

AS 789

Geprüft am 11.11.2016 durch das Planungs- und Naturschutzamt des Kantons Schaffhausen

568 LW

656 Genehmigt durch den Regierungsrat am

2 8. März 2017 ..!: W 788

Der Staatsschreiber

407 Winzeier + Bühl Raumplanung und Regionalentwicklung Rheinweg 21 l 8200 Schaffhausen

579

A

580

416

561 '

jngen Eichen

569

w

LW

Dr. jur. Stefan Bilger Datensatz vom 11.11.2016 gemäss INTERLISDatenmodell Nutzungsplanung Kt. SH (V2.1)

Bürgin Winzeier Partner AG Bauingenieure und Planer 8200 Schaffhausen I www.bwpag.ch

582 W 559 422 LW

Legende Zonenplan Grundnutzungszonen des Baugebiets Signatur

Kürzel

Code

Beschreibung

ha a m2

111

Wohnzone 1

13 23 51

I

I

W1

I

I

K1

142

Dorfkernzone 1

10 03 53

I

1

K2

142

Dorfkernzone 2

2 18 92

I

I

ZöBA

151

Zone für öffentliche Bauten und Anlagen

3 54 83

I

I

Gr

I

I

Str

LW 814

Grünzone

181

Strassenzone

4 60 03

Gesamttotal Baugebiet

33 75 94

560

K1

LW

585 UNk

r

561

3sse

586 G

349

410

W

350

348

564

423

377

.351

Signatur

Kürzel

Code

Beschreibung

ha a mz

I

LW

211

Landwirtschaftszone

259 69 40

I

R

231

Rebbauzone

9 64 84

StrA

412

Strassenareal

18 28 41

MA

415

Materialabbauzone

3 75 40

W

431.1

Wald

589

890 15

LW

Grundnutzungszonen des Nichtbaugebiets

565 888

LW

ml

o-

.

I

I

5)

©m W

Schutzzonen

I

I

er.

353

170 21 02

313

Naturschutzzone übergeordnet

1 44 16

G

321.1

Gewässer

54 65 34

LW W

CD

13

551 44 51

~ &e mr.

.CD c: CD

357

e

UOs Unk Unü

611 612.1 612.2

Beschreibung

ha a m2

überlagernde Ortsbildschutzzone

12 22 46

LS

614

überlagernde Landschaftsschutzzone

121 10 56

BLN

616.2

BLN-Gebiet

280 58 55

AS

616.4

überlagernde Archäologische Schutzzone

25 01 82

Qu NGZ

641 648.4

33 ^jeg 332

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3

344

808

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331

391

K1

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833

^7

fv

Naturgefahrenzone

1)

LW

898

tO cp

DüW 111

— —.

Code

Beschreibung

711.2

Gewässerabstandslinie

712.1

Bachverlauf offen

LS

Kl

712.2

Bachverlauf eingedolt

310 838

836 51

Kürzel

Code 811.2

geschützter Baum

B

812.1

Schützenswerte Baute von kommunaler Bedeutung

A

812.2

Schützenswerte Baute von kantonaler Bedeutung

813

a s OdV 670 cß ■7 <9

w

Bg

Aus

394

7

327

Beschreibung

GWS

613

Quell- und Grundwasserschutzzone

HFg

616.3

Hecke, Feldgehölz

N

648.1

Naturschutzobjekt

716.2

Waldgrenze nach statischem Waldbegriff

811.7

867

830 2) 3)

5 03 54

6)

3 66 08

6)

328

447

7 700

34 12 67

\\

702

W

Förhbuck

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321 R

5 Schulhaus

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677

SL

706

6)

796 LW

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5 CD Gr Gr

112

r p

Signatur

Kürzel

Code

1

844

■

843 ?i f lejyvegli.

—Baugebiet

wi

Gemeindegrenze

w 1075

Siehe dazu Gefahrenkarte der Gemeinde Rüdlingen gemäss RRB vom

2)

Siehe dazu Schutzzonenreglement und dazugehörige Pläne

3)

Ausserhalb des Nutzungsplanverfahrens eigentümerverbindlich festgelegte Inhalte

4)

Waldabstandslinien zu Baugebiet siehe separate Waldfeststellungspläne

248

1076 1077

1074

Erläuterungen und Fussnoten

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245

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153

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166

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278

149

367

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489

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1.67

158

901 5) 6)

200 '—'

Orientierungsinhalt

490

Siehe Naturschutzinventar inkl. zugehörige Pläne

© ©

491 Die Historischen Verkehrswege sind im Anhang 4 "Übersichtsplan Historische Verkehrswege" des Planungsberichtes ersichtlich.

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281

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Ref. Kirche

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159

292

169 282

LW

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Egghof

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LW

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LW

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143

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251

Beschreibung

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135

K1 7107

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113

705

Hinweise und Informationen

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841

71

795

691

3) 4)

Naturschutzobjekt

W

Mehrzweckhalle Chapf

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K1^M3aZ/K1

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313

LW

K2

79

73

Kl

ZÖBA

698

Code

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3. ^3 c

Orientierungsinhalte

N

<r

Aussichtsschutz

Kürzel

ro.

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AS

Kl

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300

863

LW 78

72

68

312

S9

\

Signatur

3

75

Beschreibung

<9

K1

55 311

© ES"

856

Schutzobjekte (Objektbezogene Festlegungen) Signatur

307

c?cP

59

R^e^6 0^3 64

308

Z

r<9

55

785

302

596

60 21

R

CP

61

50

330

595

LW

49

304

442

45

54

^Ogg,/ Ü 1067 3ac/^e s

LW

LW

18

W

339

LW _ ——

43

K2 7

922 Kürzel

0

878

18

Signatur

42

709

899

y

Linienbezogene Festlegungen

592

ö

880V>\>

er

W

0

879

W1

1 86 07

39 38

15

94

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K2 31

874

i)' 877

41 21

Quartierplanpflicht

2-^

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591

654

846

655

438

kfß

14

14 Di 16 851 847

QZ TZ / 832 : 872 Q 806: 807 L °62

LW

65 84 43

überlagernde Naturschutzzone übergeordnet

GFütstFasse CD

7ki

Kl

\

Gyrengrüebli

. 7.2 703.

K1 03 CO 26 l COlP5 CD

361 346

?

51 90 48

überlagernde Naturschutzzone kommunal

29 \

LW

e/

Überlagernde Zonen Signatur Kürzel Code

> Ei \ffl Kl CD co 747 Icsa- cd Cv O

N CJ

590 702

356 Gesamttotal Gemeindegebiet

24

566

LW

00 03 Cu S.

354

Nü

506

AS

571

CD

405

15 12

161

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359

29 00 79

Total Bauzone

584

570

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