817.022.106
Verordnung des EDI über Speisepilze und Hefe
vom 23. November 2005 (Stand am 1. Januar 2012)
Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI), gestützt auf die Artikel 4 Absatz 2, 26 Absätze2 und 5 und 27 Absatz 3 der Lebensmittel- und Gebrauchsgegenständeverordnung vom 23. November 20051 (LGV), verordnet:
1. Kapitel Gegenstand und Geltungsbereich
Art. 1
Diese Verordnung umschreibt folgende Lebensmittel, legt die Anforderungen an sie fest und regelt deren besondere Kennzeichnung:
Speisepilze;
Hefe.
2. Kapitel Speisepilze
1. Abschnitt Definitionen und allgemeine Anforderungen
Art. 2
Speisepilze sind die essbaren Fruchtkörper der höheren Pilzarten, die, erforderlichenfalls nach einer entsprechenden Behandlung, als Nahrungsmittel geeignet sind.
Speisepilze dürfen mit einem der folgenden Verfahren haltbar gemacht werden:
Tiefkühlung;
Pasteurisation;
Sterilisation;
Einlegen in Flüssigkeiten oder Lösungen;
Trocknung;
Gärung;
Haltbarmachen für kurze Zeit durch Milchsäuregärung (silierte Pilze);
h. andere geeignete Verfahren zur Verlängerung der Haltbarkeit; vorbehalten bleiben die Bestimmungen über bewilligungspflichtige Verfahren nach Artikel 20 LGV.
Verarbeitete Speisepilze sind Lebensmittel aus frischen oder haltbar gemachten Speisepilzen, welche zu Granulat, Pulver, Pasten, Garniermassen, Extrakten oder Konzentraten verarbeitet worden sind und als solche oder in küchenfertigen Lebensmitteln an Konsumentinnen und Konsumenten abgegeben werden.
Speisepilze, die zum Konsum abgegeben werden, müssen genügend ausgewachsen und ausgereift sein, sodass sie ohne besonderen Aufwand identifiziert werden können.
2. Abschnitt Positivliste2
Art. 3
Als Speisepilze sind nur die in Anhang 1 aufgeführten Pilze zulässig.
und 3 …3
3. Abschnitt Besondere Anforderungen
Art. 4 Frische Speisepilze
Frische Speisepilze müssen einen artspezifischen Geruch und Geschmack aufweisen; sie müssen sauber sein und dürfen nicht mit Wasser beschwert werden.
Speisepilze gelten nicht als frisch und dürfen nicht an Konsumentinnen und Konsumenten abgegeben werden, wenn:
sie überreif, überlang gelagert oder beschädigt sind;
4 sie von Schimmel oder von Insekten- oder Madenfrass befallen sind;
sich die gestochenen Stellen nicht ausschneiden lassen.
Frische Speisepilze dürfen vor der Abgabe an Konsumentinnen und Konsumenten nur einer trockenen, mechanischen Reinigung der Oberfläche unterzogen werden.
Für den Transport und die Abgabe an Konsumentinnen und Konsumenten müssen frische Speisepilze luftdurchlässig gelagert werden.5
Art. 56
Art. 6 Getrocknete Speisepilze
und 2 …7
Getrocknete Speisepilze müssen in ihrer Art makroskopisch erkennbar bleiben.8
Der Anteil an Pilzteilen, der ein Sieb von5 (±0,25) mm Maschenweite passiert (Pilzbruch), darf 6 Massenprozent nicht überschreiten.
Der Wassergehalt von getrockneten Speisepilzen darf folgende Werte nicht überschreiten:
gefriergetrocknete Pilze: 6 Massenprozent;
luftgetrocknete Pilze: 12 Massenprozent;
getrocknete Shiitake-Pilze: 13 Massenprozent.
Art. 79 Pilzpulver und Pilzgranulat
Der Wassergehalt darf bei Pilzpulver 9 Massenprozent und bei Pilzgranulat
Massenprozent nicht überschreiten.
Art. 8 Speisepilze in Nasskonserven
Zum Blanchieren von Speisepilzen für Nasskonserven dürfen verwendet werden:
Speisesalz;
die gemäss Zusatzstoffverordnung vom 23. November 200510 zugelassenen Zusatzstoffe.
Art. 9 und 1011
[AS 2005 6191. AS 2007 2977 Art. 7]. Siehe heute: die V vom22. Juni 2007 (SR 817.022.31).
Art. 11 Jus de truffes
«Jus de truffes» ist der flüssige Extrakt, der durch das erstmalige Sterilisieren von ganzen Trüffeln oder Trüffelteilen der Tuber-Arten gemäss Anhang 1 entsteht.12
Der Zusatz von Kochsalz (höchstens 5 Massenprozent), Gewürzen oder Branntwein ist erlaubt.
Art. 12 Pilzextrakte und Pilzkonzentrate
Pilzextrakte sind mit Trinkwasser oder mit Speisefetten hergestellte Auszüge von Speisepilzen. Sie können mit Kochsalz haltbar gemacht werden.
Pilzkonzentrate sind Auszüge von Speisepilzen, die durch Eindicken bis zu einem zähflüssigen Zustand, auch unter Verwendung von Kochsalz, haltbar gemacht worden sind. 3–6 …13
Art. 13 Küchenfertige Lebensmittel mit Speisepilzen
…14
Für die Zubereitung von Speisepilzen für küchenfertige Lebensmittel gelten die Anforderungen von Artikel 2 Absatz 4 sowie die Artikel 4–8 sinngemäss.15
Art. 14 Vorverpackte Speisepilze
Für vorverpackte Speisepilze, die an Konsumentinnen und Konsumenten abgegeben werden, gelten folgende Anforderungen:
In Packungen von frischen und von tiefgefrorenen Speisepilzen sowie in Nasskonserven müssen annähernd gleich viele Pilzhüte wie Pilzfüsse enthalten sein.
In Packungen von frischen, tiefgefrorenen und getrockneten Speisepilzen sowie in Nasskonserven sind ganze Hüte allein zulässig;
Packungen mit Pilzfüssen allein dürfen nicht an Konsumentinnen und Konsumenten abgegeben werden.
Art. 15 Fehlertoleranzen
Für den gewerbsmässigen Handel mit Speisepilzen gelten die Fehlertoleranzen nach Anhang 2.
4. Abschnitt Kennzeichnung
Art. 16 Sachbezeichnung
Auf den Gebinden und Packungen von Speisepilzen ist die Pilzart anzugeben. Gibt es keine amtssprachliche Bezeichnung für die Pilzart oder ist sie nicht eindeutig, so muss die lateinische Bezeichnung angegeben werden.
Als «Steinpilz» dürfen die fünf Arten Boletus aereus, Boletus aestivalis (Boletus reticulatus), Boletus edulis, Boletus mamorensis und Boletus pinophilus bezeichnet werden. Wird als Sachbezeichnung eine dieser Arten angegeben, so darf nur diese Art vorhanden sein.16
…17
Bei vorverpackten Speisepilzen, die als ganze Hüte allein abgegeben werden, lautet die Sachbezeichnung «X-Hüte» (X = Pilzart).
…18
Die Sachbezeichnung von Pilzextrakten und Pilzkonzentraten lautet: «X-Extrakt» oder «X-Konzentrat» (X = Pilzart).19
Art. 17 Übrige Kennzeichnung
Zusätzlichzu den Angaben nach Artikel 2 der Verordnung des EDI vom 23. November 200520 über die Kennzeichnung und Anpreisung von Lebensmitteln sind anzugeben:
ein Hinweis wie «aus getrockneten Pilzen hergestellt» bei Produkten aus getrockneten Pilzen;
21 die Bezeichnung «Kulturpilz» oder «kultivierter Speisepilz» bei kultivierten frischen Speisepilzen.
Getrüffelte Lebensmittel sind wie folgt zu kennzeichnen:
«getrüffelt», «truffé» oder «mit Trüffeln», wenn der Anteil an Trüffeln mindestens 3 Massenprozent, bezogen auf das Endprodukt, beträgt;
«getrüffelt zu X %», «truffé à X %» oder «mit X % Trüffeln», wenn der Anteil an Trüffeln mindestens 1 Massenprozent, bezogen auf das Endprodukt, beträgt.
Lebensmittel, deren Anteil an Trüffeln weniger als 1 Massenprozent, bezogen auf das Endprodukt, beträgt, dürfen nicht mit einem besonderen Hinweis auf Trüffel gekennzeichnet werden.
…22
3. Kapitel Hefe
Art. 18 Definitionen
Backhefe ist obergärige Kulturhefe (Saccharomyces cerevisiae und deren Hybriden), die zur Teiglockerung verwendet wird.
Presshefe ist von Wasser teilweise befreite Backhefe. Sie muss eine homogene, feuchte, teigartige oder bröcklige Masse von graugelblicher Farbe bilden, darf sich nicht klebrig oder schmierig anfühlen und muss einen schwach säuerlichen, an Gärungsprodukte erinnernden Geruch besitzen.
Trockenbackhefe ist schonend getrocknete Backhefe, die vor der Verwendung rehydratisiert werden muss.
Instanttrockenhefe ist schonend getrocknete Backhefe, die bei der Teigbereitung in trockener Form dem Mehl direkt zugemischt werden kann.
Flüssighefe ist Backhefe mit einem hohen Wassergehalt.
Art. 19 Anforderungen
Presshefe darf höchstens 1 Massenprozent Stärke (aus der Verwendung als Filterhilfsmittel) und 0,3 Massenprozent Speiseöl (aus der Verwendung als Pfundieröl) enthalten. Der Wassergehalt darf 75 Massenprozent nicht übersteigen.
Die Trockenmasse von Trockenbackhefe muss mindestens 90, die Trockenmasse von Instanttrockenhefe mindestens 93 Massenprozent betragen.
Der Wassergehalt von Flüssighefe darf 80 Massenprozent nicht überschreiten.
Hefeextrakt, der als solcher an Konsumentinnen und Konsumenten abgegeben wird, darf nicht mehr als 25 Massenprozent Wasser und nicht mehr als 15 Massenprozent Speisesalz enthalten. Der Gehalt an Aminosäure-Stickstoff muss mindestens
Massenprozent betragen.
4. Kapitel Anpassung der Anhänge
Art. 20
Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen23 passt die Anhänge dieser Verordnung regelmässig dem Stand von Wissenschaft und Technik sowie dem Recht der wichtigsten Handelspartner der Schweiz an.
5. Kapitel Schlussbestimmungen
Art. 21 Aufhebung bisherigen Rechts
Die Verordnung vom26. Juni 199524 über Speisepilze wird aufgehoben.
Art. 22 Inkrafttreten
Diese Verordnung tritt am1. Januar 2006 in Kraft.
Übergangsbestimmungen der Änderung vom7. März 200825 Die von den Änderungen vom7. März 2008 dieser Verordnung betroffenen Lebensmittel dürfen noch bis zum 31. März 2009 nach bisherigem Recht eingeführt, hergestellt und gekennzeichnet werden. Sie dürfen noch bis zur Erschöpfung der Bestände an Konsumentinnen und Konsumenten abgegeben werden.
Die Bezeichnung der Verwaltungseinheit wurde in Anwendung von Art. 16 Abs. 3 der Publikationsverordnung vom17. Nov. 2004 (SR 170.512.1) auf den1. Jan. 2014 angepasst.
[AS 1995 3337, 1997 1483, 2002 781, 2004 1099]
AS 2008 995 Anhang 126 (Art.3 und 11 Abs. 1) Liste der als Speisepilze zulässigen Pilze (Positivliste) Bemerkungen zur Positivliste A Speisepilze, die kultiviert werden dürfen B Speisepilze, nur aus Kultur stammend C Keine geschlossenen Pilzeier D Pilz muss blanchiert oder getrocknet sein Für den Eigenkonsum eignen sich die wild gewachsenen frischen Speisepilze dieser Liste sowie weitere Pilze nach kantonaler Regelung und nach Kenntnisstand des amtlichen Pilzkontrolleurs oder der amtlichen Pilzkontrolleurin.
Pilzname lateinisch Synonyme Pilznamen lateinisch Pilzname deutsch Bekun- gen Agaricus Champignons, Egerlinge Agaricus arvensis Schafchampignon, A Schaeff.: Fr. Weisser Anis- Champignon, Gemeiner Anis-Champignon Agaricus augustus Fr. Riesen-Champignon Agaricus bisporus Weisser und Brauner A (J.E. Lange) Pilát Zucht-Champignon, (et varietates) Zweispor-Champignon Agaricus blazei Murrill Mandel-Champignon, B Mandel-Egerling Agaricus campestris L. Wiesen-Champignon, Feld-Champignon Agaricus haemorrhoida- Wird oft als Synonym Grosser Waldrius Schulzer von Agaricus silvati- Champignon, Blutcus angesehen Champignon Agaricus silvaticus Kleiner oder Blasser Schaeff. Wald-Champignon Agaricus silvicola Dünnfleischiger Anis- (Vittad.) Peck Champignon Agaricus urinascens Agaricus macrosporus Grosssporiger (Jul. Schäff. & (Moell et Schaeff.) Champignon F.H. Møller) Singer Pilat Agaricus albertii Bon Agrocybe Ackerlinge, Erdschüpplinge Agrocybe cylindracea Agrocybe aegerita Südlicher Ackerling A gen (DC) Gillet (Brig.) Sing.
Albatrellus Porlinge Albatrellus ovinus Scutiger ovinus Schafporling (Schaeff.) Kotl.& Pouzar (Schaeff.) Murrill Amanita Wulstlinge Amanita caesarea (Scop.) Kaiserling C Amanita rubescens Pers. Perlpilz Armillaria Hallimasch Armillaria mellea (Vahl) Honiggelber D P. Kumm. agg. Hallimasch Auricularia Ohrlappenpilz Auricularia auricula- Hirneola auricula- Judasohr A judae (Fr.) Quél. judae (L.) Berk. Auricularia polytricha Vielhaariges Judasohr A (Mont.) Sacc. Boletus Röhrlinge Boletus aereus Bull. Schwarzhütiger Steinpilz, Bronzeröhrling Boletus aestivalis (Paulet) Boletus reticulatus Sommer-Steinpilz Fr. Schaeff. Boletus appendiculatus Anhängsel-Röhrling, Schaeff. Gelber Bronzeröhrling Boletus edulis Bull. Steinpilz, Herrenpilz, Fichten-Steinpilz Boletus erythropus Pers.
Flockenstieliger Hexenröhrling Boletus mamorensis Marokkanischer Redeuilh Steinpilz Boletus pinophilus Pilat et Boletus pinicola Kiefern-Steinpilz Dermek (Vittad.) Calocybe Schönköpfe Calocybe gambosa (Fr.) Maipilz, Mairitterling Singer Calvatia Bauchpilze Calvatia utriformis (Bull.) Handkea utriformis Hasenstäubling Jaap (Bull.) Kreisel Cantharellus Leistlinge, Pfifferlinge Cantharellus aurora Cantharellus lutescens Starkriechender (Batsch) Kuyper (Pers.: Fr.) Fr. Pfifferling, Gelbe Cantharellus xan- Kraterelle, Gold- Pilzname lateinisch Synonyme Pilznamen lateinisch Pilzname deutsch Bekun- gen thopus (Pers.) Duby stieliger Leistling Cantharellus cibarius Fr. Eierschwamm, Pfifferling Cantharellus cinereus Grauer Leistling Cantharellus tubaeformis Trompeten-Pfifferling, (Bull.) Fr. Durchbohrter Leistling Chroogomphus Gelbfüsse Chroogomphus helveticus Filziger Gelbfuss (Singer) M.M. Moser Chroogomphus rutilus Kupferroter Gelbfuss (Schaeff.) O. K.
Mill. Clitocybe Trichterlinge Clitocybe geotropa (Bull.) Mönchskopf Quél. Clitopilus Räslinge Clitopilus prunulus Mehl-Räsling (Scop.) P. Kumm. Coprinus Tintlinge Coprinus comatus (forma Schopf-Tintling B ovatus) (O.F. Müll.) Pers. Cortinarius Schleierlinge Cortinarius praestans Schleiereule Cordier Craterellus Trompeten Craterellus cornucopioi- Herbst-Trompete, des (L.) Pers. Toten-Trompete Dendropolyporus Eichhasen Dendropolyporus umbel- Eichhase, Gemeiner A latus (Pers.) Jülich Eichhase Flammulina Samtfussrüblinge Flammulina velutipes Gemeiner Samtfuss- A (Curtis) Singer rübling, Winterrübling Gomphidius Schmierlinge, Gelbfüsse Gomphidius glutinosus Grosser Schmierling, (Schaeff.) Fr.
Kuhmaul Gomphus Gomphus clavatus Schweinsohr (Pers.: Fr.) Gray Pilzname lateinisch Synonyme Pilznamen lateinisch Pilzname deutsch Bekun- gen Grifola Grifola frondosa (Dicks.) Klapperschwamm A Gray Hericium Stachelbart Hericium erinaceus Igel-Stachelbart B (Bull.) Pers. Hydnum Stachel-, Stoppelpilze Hydnum repandum L. Gelblicher Semmelstoppelpilz Hydnum rufescens Pers. Rötlicher Semmelstoppelpilz Hygrophorus Schnecklinge Hygrophorus marzuolus März-Schneckling (Fr.) Bres. Kuehneromyces Kuehneromyces mutabilis Pholiota mutabilis Stockschwämmchen B (Schaeff.) Singer & A.H. (Schaeff.) P. Kumm. Sm. Laccaria Bläulinge, Lacktrichterlinge Laccaria amethystea Laccaria amethystina Violetter Lacktrichter- (Bull.) Murrill Cooke ling, Amethystfarbiger Lacktrichterling Laccaria bicolor (Maire) Zweifarbiger Lack- P.D. Orton trichterling Laccaria laccata (Scop.) Rötlicher Lack- Fr. trichterling Lactarius Milchlinge Lactarius deliciosus Edel-Reizker (L.) Gray Lactarius deterrimus Fichten-Reizker Gröger Lactarius lignyotus Fr.
Mohrenkopf- Milchling Lactarius picinus Fr Pechschwarzer Milchling Lactarius salmonicolor Lachs-Reizker R. Heim & Leclair Lactarius sanguifluus Weinroter Kiefern- (Paulet) Fr. Reizker Lactarius semisanguifluus Spangrüner Kiefern- R. Heim & Leclair Reizker Lactarius volemus (Fr.) Brätling Fr.
Pilzname lateinisch Synonyme Pilznamen lateinisch Pilzname deutsch Bekun- gen Langermannia Langermannia gigantea Calvatia gigantea Riesenbovist (Batsch) Rostk.. (Batsch) Lloyd Leccinum Rauhstielröhrling Leccinum aurantiacum Leccinum rufum Espen-Rotkappe (Bull.) Gray (Schaeff.).) Kreisel Leccinum carpini Hainbuchen- (R. Schulz) M.M. Moser Rauhstielröhrling ex D.A. Reid Leccinum duriusculum (Brauner) Pappel- (Schulzer) Singer Rauhstielröhrling Leccinum scabrum (Bull. Birkenpilz, Birken- Gray Rauhstielröhrling Leccinum versipelle (Fr. Birken-Rotkappe, & Hök) Snell Heide-Rotkappe Lentinula Shiitakepilz Lentinula edodes (Berk.) Lentinus edodes Shiitake-Pilz A Pegler (Berk.) Singer Lepista Rötelritterlinge Lepista irina (Fr.) H.E. Veilchen- Bigelow Rötelritterling Lepista nuda (Bull.) Violetter Rötelritter- A Cooke ling, Nackter Rötelritterling Lepista saeva (Fr.) P.D.
Lepista personata Maskenn- Orton (Fr.) Cooke Rötelritterling, Lilastiel-Rötelritterling Lycoperdon Stäublinge Lycoperdon perlatum Flaschen-Stäubling Lycoperdon pyriforme Birnen-Stäubling Schaeff. Lyophyllum Raslinge, Graublätter Lyophyllum decastes (Fr.) Lyophyllum loricatum Ockerbrauner Büschel- Singer (Fr.) Kuehner Rasling, Büscheliger Lyophyllum aggrega- Rasling, Geselliger tum (Schaeff.) Kühner Rasling, Gepanzerter Rasling, Knochpeliger Rasling Lyophyllum fumosum Frost-Rasling (Pers.) P.D. Orton Lyophyllum ulmarium Hypsizygus ulmarius Ulmen-Rasling, A (Bull.) Kühner (Bull.) Redhead, Buchenpilz, Shimeji- Hypsizygus tessulatus Pilz gen Macrolepiota Riesenschirmlinge Macrolepiota procera Parasolpilz, Riesen- (Scop.) Singer schirmling Macrolepiota rhacodes Macrolepiota racho- Safran- (Vittad.) Singer des Riesenschirmling Chlorophyllum rhacodes (Vittad.) Vellinga Marasmius Schwindlinge Marasmius oreades Nelken-Schwindling, (Bolton) Fr. Feld-Schwindling Morchella Morcheln Morchella conica Kro- Morchella elata Fr.
Spitzmorchel mbh.. (et varietates) Morchella esculenta (L.: Speise-Morchel Fr.) Pers. (et varietates) Morchella semilibera Morchella gigas Halbfreie Morchel, DC.: Fr. (Batsch: Fr.) Pers. Käppchen-Morchel (et varietates) Pholiota Schüpplinge, Flämmlinge Pholiota nameko (T. Itô) Klebriger Schüppling, B S. Ito & S. Imai Namekotakepilz, japanisches Stockschwämmchen Pleurotus Seitlinge Pleurotus cornucopiae Rillstieliger Seitling B (Paulet) Rolland Pleurotus eryngii Kräuter-Seitling B (DC.: Fr.) Gillet Pleurotus ostreatus Austern-Seitling, A (Jacq.: Fr.) P. Kumm. Taubenblauer Seitling (et varietates) Rozites Rozites caperatus (Pers.) Zigeuner, Reifpilz P. Karst. Russula Täublinge Russula cyanoxantha Frauen-Täubling (Schaeff.) Fr. Russula integra L. Fr. Brauner Leder- Täubling Russula mustelina Fr. Wiesel-Täubling Russula vesca Fr. Fleischroter Speise- Täubling Russula virescens Grüngefelderter Pilzname lateinisch Synonyme Pilznamen lateinisch Pilzname deutsch Bekun- gen (Schaeff.) Fr.
Täubling Sarcodon Sarcodon imbricatus Habichtspilz (L.: Fr.) P. Karst. Sparassis Glucken Sparassis brevipes Kro- Breitblättrige Glucke A mbh. Sparassis crispa (Wulfen) Krause Glucke A Fr. Stropharia Träuschlinge Stropharia rugosoannula- Rotbrauner A ta Farl. ex Murrill. Riesen-Träuschling Suillus Schmierröhrlinge Suillus bovinus (Pers.) Kuh-Röhrling Roussel Suillus collinitus (Fr.) Ringloser Butter- O.Kuntze röhrling Suillus granulatus (L.) Körnchen-Röhrling, Roussel Schmerling Suillus grevillei (Klotsch) Suillus flavus (With.) Gold-Röhrling Singer Singer Suillus luteus ((L.) Rous- Butterpilz, Buttersel röhrling Terfezia Wüstentrüffel Terfezia arenaria (Moris) Elegante Wüstentrüffel Trappe Terfezia boudieri Chatin. Boudiers Wüstentrüffel Tremella Zitterlinge Tremella fuciformis Berk. Spindelförmiger B Zitterling, Weisser Zitterling, Silberohr Tricholoma Ritterlinge Tricholoma matsutake Tricholoma caligatum Krokodil-Ritterling, B (S. Ito & S.
Imai) Singer (Viv.) Ricken; Matsutake-Ritterling Tricholoma nauseosum (Blytt) Kytövuori; Tricholoma dulciolens Kytövuori Tricholoma portentosum Schwarzfaseriger (Fr.) Quél. Ritterling gen Tuber Trüffel Tuber aestivum Vittad. Sommer-Trüffel Tuber borchii Vittad. Tuber albidum Pico Weisslicher Trüffel, Weisse Frühlingstrüffel Tuber brumale Vittad. Winter-Trüffel Tuber indicum Cooke & Tuber himalayense Chinesische Trüffel Massee Zhang & Minter Tuber magnatum Pico Piemont-Trüffel, Alba- Trüffel Tuber melanosporum Perigord-Trüffel, Vittad. Echte schwarze Trüffel Tuber mesentericum Teer-Trüffel, Petrol- Vittad. Trüffel, Bagnoli- Trüffel Tuber uncinatum Chatin Herbst-Trüffel, Burgunder Trüffel Verpa Verpel Verpa bohemica Böhmische Verpel, (O.F. Müll.) Sw.
Runzel-Verpel Volvariella Scheidlinge Volvariella esculenta Volvariella volvacea Reisstroh-Scheidling B (Massee) Singer (Bull.) Singer Xerocomus Filzröhrlinge Xerocomus badius (Fr.) Maronen-Röhrling Kühner Xerocomus chrysenteron Rotfuss-Röhrling (Bull.) Quél. Xerocomus subtomentosus Ziegenlippe (L.) Fr.
Anhang 227 (Art. 15) Fehlertoleranzen für Pilze Anmerkung: Alle Angaben gelten als Höchstwerte in Massenprozent im Prüflos.
Handelsform Art des Fehlers Minerali- Organische Verkohlte Verschim- Madig sche Verunrei- oder melte perforierte Verunrei- nigunga) angekohlte Pilze, von Pilze nigung Pilze blossem Auge sichtbar Total Frische Speisepilze – aus Kulturen stammen- 0,5 8b) – – 1 de – wild gewachsene 1 0,3 – – 6/10c) Tiefgefrorene Speisepilze – aus Kulturen stammen- 0,2 0,02 – – 1 de – wild gewachsene 0,2 0,02 – – 6/10c) Getrocknete Speisepilze – aus Kulturen stammen- 2 1 2 2 0,5 de – wild gewachsene 2 1 2 2 d) Pilzgranulat und Pilzpulver 2 – – – – Pilze in Nasskonserven inkl. Pilzpasten – aus Kulturen stammen- 0,2 0,02 – – 1 de – wild gewachsene 0,2 0,02 – – 6/10c)
Verunreinigungen pflanzlicher Herkunft
inkl. anhaftender Kompost
Gattung Boletus (Steinpilze)
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