07.028
Fondation Pro Helvetia. Financement 2008-2011
Egerszegi-Obrist Christine · P-F · Conseil national · Argovie · Groupe radical-libéral
Wir beraten über Eintreten und die verschiedenen Minderheitsanträge in einer Debatte.
Markwalder Bär Christa · Mit-F · Conseil national · Berne · Groupe radical-libéral
Die Stiftung Pro Helvetia wurde 1939 gegründet, mit dem Auftrag, die kulturellen Bestrebungen von gesamtschweizerischem Interesse zu fördern. Pro Helvetia soll für Schweizer Kulturschaffende die bestmöglichen Bedingungen für die Entstehung und Verbreitung ihrer Werke schaffen. Sie verhilft ihnen im In- und Ausland zu überzeugenden Auftritten und ermöglicht Begegnungen mit Kulturschaffenden anderer Länder. In Schwerpunktbereichen gestaltet Pro Helvetia auch eigene Programme. Dazu gehören die Verständigung im Inland, der interkulturelle Dialog, die Volkskultur und der Tanz.
Alle vier Jahre muss das Parlament den Finanzierungsrahmen der Stiftung Pro Helvetia, gestützt auf Artikel 3 Absatz 1 des Bundesgesetzes über die Stiftung Pro Helvetia, festlegen. Das Parlament hat es somit in der Hand, wie viel der Bund subsidiär zu Kantonen und Gemeinden in die Kultur investiert. Zur Erinnerung: Die Gemeinden und die Kantone sind die wichtigsten Finanzierungsquellen der Kultur. Seitens der öffentlichen Hand wird von den Städten und Gemeinden rund die Hälfte aufgebracht, nämlich 48 Prozent, von den Kantonen sind es 39 Prozent, vom Bund 13 Prozent. Spezieller Erwähnung bedürfen auch die Mittel aus der Privatwirtschaft. Mit rund 420 Millionen Franken im Jahr 2001 machten sie gemäss bundesrätlicher Botschaft 22 Prozent des gesamten Kulturbudgets in der Schweiz aus.
Der Bundesrat beurteilt die Tätigkeit von Pro Helvetia in den Jahren 2004 bis 2007 positiv. Insgesamt habe Pro Helvetia ihre Aufgabe kohärent erfüllt und beträchtliche Anstrengungen unternommen, um ihre Ziele den Budgetkürzungen anzupassen. In dieser Periode hat die Stiftung 13 Vollzeitstellen aufgehoben und drei Verbindungsbüros im Ausland geschlossen. Auch die Parlamentarische Verwaltungskontrolle stellt Pro Helvetia in ihrem Bericht vom 18. Mai 2006 ein gutes Zeugnis aus, indem sie festhält: "Pro Helvetia leistet einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Schweizer Kulturschaffenden und zur Verbreitung ihrer Werke innerhalb und ausserhalb der Schweiz. Sie fördert die kulturelle Vielfalt des Landes und die Kulturvermittlung zwischen den Landesteilen. Ihr Beitrag zum Kulturaustausch mit dem Ausland ist unangefochten, und sie leistet Bedeutendes für die Repräsentation des Kleinstaates Schweiz in der Welt."
Die Administrationskosten von Pro Helvetia belaufen sich gemäss Budget auf 14,3 Prozent, die Produktionskosten auf 17,4 Prozent, und die restlichen 68,3 Prozent werden für Beiträge an Gesuche und Programme ausgeschüttet. Die Vorgaben des Parlamentes konnten somit erfüllt werden.
Für die kommende Vierjahresperiode hat Pro Helvetia folgende Akzente gesetzt: Kultur- und Kunstvermittlung, Austausch mit Asien, Übersetzungen sowie Koproduktionen zwischen der Schweiz und dem Ausland. Dafür benötigt sie ein Budget von 143,8 Millionen Franken, was einer Erhöhung um 6,8 Millionen Franken im Vergleich zur Periode 2004-2007 entspricht. Der Bundesrat beantragt dem Parlament aber trotz seiner Würdigung der guten Arbeit von Pro Helvetia, den Rahmenkredit um 2 Millionen Franken im Vergleich zur vergangenen Vierjahresperiode auf 135 Millionen Franken zu kürzen. Er empfiehlt der Stiftung, ihre Ziele dem gekürzten Budget anzupassen.
Die Mehrheit der Kommission ist mit diesen Kürzungen nicht einverstanden. Mit dem Bundesrat sind wir zwar einer Meinung, dass Pro Helvetia in den vergangenen vier Jahren gute Arbeit geleistet und ihre Ziele erreicht hat, doch damit sie ihre Aufgaben in der Kulturvermittlung, ihre Aufbauarbeit in Asien sowie ihre Ziele betreffend Übersetzungen und Koproduktionen auch in Zukunft erfüllen kann, braucht sie die entsprechenden Mittel. Der Rahmenkredit von 143,8 Millionen Franken soll in den nächsten vier Jahren wie folgt eingesetzt werden: 125,6 Millionen Franken für das Basisprogramm, das sind namentlich Gesuche und kleine Programme, 18,2 Millionen Franken für Schwerpunkte, namentlich den Austausch mit Asien, Kunst- und Kulturvermittlung, Übersetzungsförderung sowie internationale Koproduktionen.
Wo würde gekürzt, wenn der bundesrätliche Antrag von 135 Millionen Franken angenommen würde? Einmal bei Engagements ausserhalb der Strategie international, das wären minus 1,5 Millionen Franken, die Kunst- und Kulturvermittlung würde um 2,5 Millionen Franken abnehmen und das Asien-Engagement um 1,3 Millionen Franken. Schliesslich würden auch 15 Prozent weniger Mittel für Gesuchsteller bereitstehen, das sind 3,5 Millionen Franken.
In der letzten Periode hat Pro Helvetia empfindliche Kürzungen hinnehmen müssen. So wurden für 2004-2007 179 Millionen Franken beantragt, 137 Millionen Franken gesprochen und 133 Millionen Franken ausbezahlt. Die inhaltliche und administrative Reorganisation hat sich jedoch zugunsten der Kultur ausbezahlt. Pro Helvetia hat in der vergangenen Periode rund 20 Millionen Menschen auf der Welt über die Kultur direkt erreicht und erfüllt damit auch aussenpolitisch eine bedeutende Aufgabe.
Deshalb beantragt Ihnen die Mehrheit der Kommission, den Rahmenkredit von 143,8 Millionen Franken gemäss ihrer Eingabe zu genehmigen.
In verschiedenen Minderheitsanträgen wird beantragt, den Vierjahreskredit zu kürzen. Damit würde der Spielraum von Pro Helvetia empfindlich eingeengt. Im Antrag der Minderheit II (Häberli-Koller) wurde ein Zusatz eingebracht, wonach der Bundesbeschluss bis zur Inkraftsetzung des revidierten Pro-Helvetia-Gesetzes gelte. Dieser Zusatz wurde auch in den Antrag der Mehrheit integriert. Da der Zahlungsrahmen gemäss Artikel 1 des Bundesbeschlusses für die Jahre 2008 bis 2011 festgelegt wird, also fix für vier Jahre, darf dieser Zusatz dahingehend verstanden werden, dass vor dem Inkrafttreten des revidierten Pro-Helvetia-Gesetzes der Zahlungsrahmen noch einmal überprüft wird.
Das totalrevidierte Pro-Helvetia-Gesetz wurde zusammen mit dem neuen Kulturförderungsgesetz vom Bundesrat zuhanden des Parlamentes verabschiedet und wird in der neuen Legislatur von National- und Ständerat beraten. Es kann sein, dass das revidierte Pro-Helvetia-Gesetz erst in vier Jahren in Kraft tritt. Dann wäre der nächste Zahlungsrahmen fällig. Falls es früher in Kraft träte, müsste der Zahlungsrahmen noch einmal überprüft werden, was allerdings nicht unbedingt der Rechtssicherheit dient.
Im Namen der Kommissionsmehrheit beantrage ich Ihnen, den Zahlungsrahmen für Pro Helvetia auf 143,8 Millionen Franken festzulegen und damit der Mehrheit zu folgen.
Savary Géraldine · Mit-F · Conseil national · Vaud · Groupe socialiste
Le 30 mars 2007, la Commission de la science, de l'éducation et de la culture s'est réunie non pas pour écrire une quelconque "Oeuvre au noir" parlementaire, mais pour examiner la requête de Pro Helvetia, en présence de Monsieur Mario Annoni, président de Pro Helvetia, et de Monsieur le conseiller fédéral Couchepin, en charge du dossier. C'est un exercice obligé.
En effet, la loi de 1965 qui régit Pro Helvetia prévoit la fixation d'un plafond de dépenses pour quatre ans. Tous les quatre ans, Pro Helvetia dépose donc sa requête, à savoir ses projets et sa demande de subventions. Et tous les quatre ans, l'Office fédéral de la culture confirme ou non les prétentions de la fondation et, ensuite, les soumet à votre sagacité.
Le Conseil fédéral a décidé cette année de donner moins à Pro Helvetia que ce qu'elle avait sollicité - Pro Helvetia demandait en effet un montant de 143,8 millions de francs pour la période 2008-2011. Pourquoi?
De l'avis de l'Office fédéral de la culture lui-même, Pro Helvetia a bien travaillé. Elle a travaillé selon le mandat défini pour cette période sur trois domaines prioritaires: la danse, la compréhension entre les communautés culturelles de Suisse ainsi que le dialogue interculturel. Elle a réduit ses frais administratifs, traité 4000 demandes, revu son réseau d'antennes à l'étranger et en a ouvert d'autres dans des régions prometteuses, à savoir New Delhi et Shanghai. L'institution fonctionne, guérie de ses défauts passés, et se tourne vers l'avenir. Pour les quatre prochaines années, elle souhaite continuer à remplir ses mandats de base, mais s'est fixé quatre nouveaux objectifs, à savoir la médiation culturelle et artistique, les échanges avec l'Asie, les traductions ainsi que les coproductions entre la Suisse et l'étranger.
Le Conseil fédéral appuie la requête sur le fond, mais souhaite freiner les élans financiers de Pro Helvetia. Plutôt que d'accorder à Pro Helvetia 6,8 millions de francs de plus que pendant la période précédente, le Conseil fédéral propose une enveloppe de 135 millions de francs sur quatre ans, ce qui représente 2 millions de francs de moins que le crédit-cadre 2004-2007. Au final donc, la fondation Pro Helvetia se verrait dotée de 8,8 millions de francs de moins que le montant demandé dans la requête, ce qui la contraindrait à renoncer à une partie de ses projets considérés pourtant comme justifiés par le Conseil fédéral.
La majorité de la commission a été convaincue de la pertinence de la requête. Pour des questions de proportions d'abord, les demandes de Pro Helvetia restent raisonnables, de même que les objectifs prioritaires sur le plan culturel en Suisse et à l'étranger. En outre, d'autres domaines de l'Office fédéral de la culture bénéficient d'une embellie budgétaire. Il serait injuste que Pro Helvetia subisse une réduction des montants initiaux. Sur le fond enfin, la qualité des projets pour les quatre prochaines années justifie un financement adéquat. Des minorités de la commission considèrent au contraire que Pro Helvetia doit se serrer la ceinture, réduire la voilure, voire à terme disparaître. C'est pour cela qu'il y a une minorité III (Pfister Theophil) et une minorité IV (Freysinger).
Enfin, la commission regrette le calendrier qui nous est imposé pour traiter cette requête. Nous avons à nous prononcer sur le budget de la requête 2008 à 2011 avant d'avoir pu examiner la nouvelle base légale de Pro Helvetia. Nous devons débattre des tâches et des missions de la fondation pour les quatre prochaines années tout en ignorant la nature et les effets des futures réformes législatives. C'est ce qui explique que la minorité II (Häberli-Koller) prévoie que le présent arrêté porte effet jusqu'à l'entrée en vigueur de la nouvelle loi concernant la fondation Pro Helvetia.
Au nom de la majorité de la commission, je vous propose de rejeter ces propositions de minorité, de soutenir la requête de Pro Helvetia, telle qu'elle était présentée, étant entendu que les cartes seront redistribuées au moment de l'entrée en vigueur de la nouvelle loi.
Je vous propose donc de soutenir la proposition de la majorité et d'octroyer à Pro Helvetia un plafond de dépenses d'un montant maximal de 143,8 millions de francs.
Müller-Hemmi Vreni · Mit-F · Conseil national · Zurich · Groupe socialiste
Ich äussere mich nur zum Antrag der Minderheit I, also nicht generell zur Pro Helvetia und zum Entwurf des Bundesrates.
Die Minderheit I unterstützt den Mehrheitsantrag in Bezug auf den Betrag für den Rahmenkredit, lehnt aber Absatz 2 mit dem Zusatz ab, der in der WBK aufgenommen wurde. Sie haben vorhin gehört, welche Schwierigkeiten dieser Absatz schafft. Die Mehrheit will den Rahmenkredit von der Inkraftsetzung des revidierten Pro-Helvetia-Gesetzes abhängig machen. Es ist inhaltlich falsch und juristisch heikel, den Rahmenkredit in dieser Art und Weise von irgendeinem Zeitpunkt abhängig zu machen. Es wird heute niemand die Hand dafür ins Feuer legen, dass das revidierte Pro-Helvetia-Gesetz in der nächsten Legislatur überhaupt in Kraft treten wird. Auch der Bundesrat hat in der Kommission deutlich gemacht, dass es nicht richtig ist, eine solche Klausel in diese Rahmenkreditbewilligung einzufügen. Es ist klar: Wenn das revidierte Gesetz während der nächsten Legislatur in Kraft träte, wären allenfalls gewisse Anpassungen machbar, auch im Rahmen des Beschlusses, den wir heute treffen.
Verzichten Sie also auf irgendwelche Neuerungen in Sachen Rahmenkreditsprechung; bleiben Sie beim Entwurf des Bundesrates, und unterstützen Sie den Antrag der Minderheit I.
Häberli-Koller Brigitte · Mit-F · Conseil national · Thurgovie · Groupe démocrate-chrétien
Ich bitte Sie, die Minderheit II zu unterstützen. Absatz 1 übernimmt den vom Bundesrat beantragten Zahlungsrahmen von 135 Millionen Franken für die Jahre 2008-2011. Die Erhöhung des Zahlungsrahmens auf 143,8 Millionen Franken, wie ihn die Mehrheit der Kommission und die Stiftung Pro Helvetia beantragen, bitte ich Sie abzulehnen. Dies würde eine Erhöhung von 6,8 Millionen Franken gegenüber dem bewilligten Rahmenkredit für die vergangene Vierjahresperiode bedeuten.
Der Zahlungsrahmen von 135 Millionen Franken ist um 2 Millionen kleiner als der Rahmenkredit 2004-2007. Die Stiftung legt den Bedarf zur Erfüllung ihres gesetzlichen Auftrages auf 125,6 Millionen Franken fest und will 18,2 Millionen für ihre Schwerpunktprogramme einsetzen. Es ist nun an Pro Helvetia, die Ziele dem Betrag von 135 Millionen anzupassen. Dies entspricht auch dem Finanzplan des Bundes für die Jahre 2007-2011. Die beantragten 135 Millionen sind auf die Massnahmen des Entlastungsprogramms 2003 abgestimmt und für die Stiftung Pro Helvetia zumutbar.
Absatz 2 der Fassung der Minderheit II entspricht jener der Mehrheit der Kommission. Dieser Absatz ist sinnvoll, da wir die Vorlage betreffend das revidierte Pro-Helvetia-Gesetz in nächster Zeit beraten werden und die Gesetzesrevision auch Auswirkungen auf den Zahlungsrahmen haben kann. Ein Rahmenkredit ist immer das Dach; es legt die Höchstbeträge fest. Sollten aber mit dem zu revidierenden Gesetz neue Bedingungen finanzieller Art entstehen, so sind wir frei.
Ich bitte Sie also, die Minderheit II zu unterstützen und die anderen Minderheitsanträge sowie den Antrag der Mehrheit abzulehnen.
Pfister Theophil · Mit-M · Conseil national · St-Gall · Groupe de l'Union démocratique du Centre
Pro Helvetia beschäftigt regelmässig das Parlament, dies sowohl bei der Budgetdebatte wie auch aufgrund von Meldungen in den Medien über fragliche Ziele und viel zu hohe Administrationskosten. Die SVP-Fraktion empfiehlt Ihnen, den Rahmenkredit auf 120 Millionen Franken festzusetzen, wie er als Grundbeitrag an Pro Helvetia auch in der Botschaft erwähnt ist.
Die umstrittenen Eigenproduktionen wirken sich auf diese Institution und oft auch auf unser Land kaum positiv aus. Wer sich mit Pro Helvetia befasst, wird nicht umhinkommen, hinter die Aktivitäten sehr oft ein Fragezeichen zu setzen. Offenbar hat sich diese Institution in einer Zeit der globalisierten Kultur und der Überflutung mit Events ein Stück weit selbst überlebt. Aber natürlich wollen alle jene, die dort tätig sind oder die von der Förderung profitieren können, an den gut gefüllten Töpfen festhalten.
Es kommt heute hinzu, dass es neue Erfordernisse bei den internationalen Beziehungen gibt: Die Botschaften weiten ihre Tätigkeit aus, wir bauen die internationalen Wissenschafts-, Wirtschafts- und Bildungszentren aus, wir koordinieren die Deza mit anderen Organisationen, und wir sehen, dass auch im Tourismus die internationale Tätigkeit besser koordiniert werden muss. Wo ist hier der richtige Platz für Pro Helvetia? Diese Frage muss im Rahmen des neuen Pro-Helvetia-Gesetzes gelöst werden. Dabei sind Effizienzgewinne ein zwingendes Erfordernis. Heute hat Pro Helvetia viel zu hohe Administrationskosten - über 30 Prozent -, und ihre Eigenproduktionen wie auch die sich immer wieder ändernden Tätigkeiten sind höchst umstritten. Mit dem Betrag von 120 Millionen Franken für vier Jahre, das sind 30 Millionen Franken pro Jahr, kann der Grundauftrag von Pro Helvetia abgedeckt werden. 120 Millionen Franken entsprechen den Basiskosten von Pro Helvetia, ohne die Kosten für experimentelle Zusatzleistungen zu enthalten wie etwa die Förderung des professionellen Tanzes.
Schon beim letzten Rahmenkredit haben wir diese Beschränkung gefordert. Wer mehr geben will, muss in Kauf nehmen, dass damit im weiten Feld der Kunst und Kultur unschöne Nebeneffekte entstehen und keine Strukturreformen durchgeführt werden können. Es ist heute Sache von Pro Helvetia, im Hinblick auf das neue Gesetz die Strukturen so zu straffen, dass damit sowohl den Erfordernissen von CO2-Einsparungen wie auch der effizienten Mittelverwendung Rechnung getragen werden kann.
Die Mehrheit der SVP-Fraktion ist überzeugt, dass mit einer restriktiveren Mittelzuteilung den positiven Aufgaben von Pro Helvetia genügend Rechnung getragen werden kann, und bittet Sie, dem Antrag der Minderheit III zuzustimmen. Wenn dieser Antrag abgelehnt wird, so wird die SVP-Fraktion der Minderheit IV (Freysinger) zustimmen.
Freysinger Oskar · Mit-M · Conseil national · Valais · Groupe de l'Union démocratique du Centre
Je serai bref. Je reprends quasiment les chiffres de la proposition de la minorité II (Häberli-Koller), à quelques millions près. Je ne vais donc pas argumenter longuement, si ce n'est pour dire que le montant proposé par la majorité nous semble excessif puisque nous pensons qu'il faut une restructuration en tout cas de la bureaucratie, qui est bien trop coûteuse dans cette institution. Par contre, je fixe un cadre de financement de 2008 à 2009 pour la raison suivante: la nouvelle loi concernant la fondation Pro Helvetia est en chantier et j'aimerais bien accélérer le mouvement. Si nous ne mettons pas la pression à ce niveau, on ne sait pas quand elle sera prête. Cela risque d'être extrêmement lent et fastidieux. Donc, nous fixons un cadre: 65 millions de francs pour 2008/09, et il faudrait qu'à ce moment-là la loi modifiée soit sous toit pour que nous puissions ensuite définir des crédits en fonction du profil que nous aurons donné à la nouvelle loi.
Je vous demande donc d'adopter la proposition de la minorité IV et, en cas de refus, d'adopter la proposition de la minorité III (Pfister Theophil), voire de la minorité II (Häberli-Koller).
Müller-Hemmi Vreni · Mit-F · Conseil national · Zurich · Groupe socialiste
"Die Stiftung Pro Helvetia ist föderalistisch abgestützt, in allen Landesteilen gut verankert und ist aufgrund ihrer historischen Verwurzelung, aber auch ihrer aktuellen Leistungen im In- und Ausland sichtbar und bekannt. Pro Helvetia leistet einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Schweizer Kulturschaffenden und zur Verbreitung ihrer Werke innerhalb und ausserhalb der Schweiz. Sie fördert die kulturelle Vielfalt des Landes und die Kulturvermittlung zwischen den Landesteilen. Ihr Beitrag zum Kulturaustausch mit dem Ausland ist unangefochten, und sie leistet Bedeutendes für die Repräsentation des Kleinstaates Schweiz in der Welt. Die Stiftung verfügt über einen ausgewiesenen Sachverstand, arbeitet sehr professionell und stützt ihre Förderentscheide gut ab." Um es klarzustellen: Dies ist nicht die Lobrede einer Kulturpolitikerin auf die Pro Helvetia. Nein, dieses ausgezeichnete Zeugnis, das ich eben zu Beginn zitiert habe, stellt die Parlamentarische Verwaltungskontrolle (PVK) der Pro Helvetia in ihrem Bericht vom Mai 2006 unter dem Titel "Evaluation Pro Helvetia" aus.
Passend zur Bewertung der PVK sagt auch der Bundesrat in der Botschaft, dass er nicht nur mit der geleisteten Arbeit der Pro Helvetia sehr zufrieden ist, sondern dass er auch von der neuen Eingabe überzeugt ist: "Der Bundesrat unterstützt die Eingabe von Pro Helvetia, die mit einsichtigen Überlegungen sowie mit plausiblen Begründungen und Schlussfolgerungen argumentiert, und kann sich mit ihren inhaltlichen Eckwerten einverstanden erklären." So viel zum Bundesrat.
Dann folgt aber einmal mehr das grosse bundesrätliche Aber: Wegen den aktuellen finanzpolitischen Rahmenbedingungen - dabei beruft sich der Bundesrat auf das Entlastungsprogramm 2003 - will er der Stiftung nur 135 Millionen Franken bewilligen, also noch 2 Millionen weniger als vor vier Jahren. Diese bundesrätliche Begründung für ein weiteres Zusammensparen der Fördertätigkeit ist mehr als fadenscheinig angesichts der aktuellen Situation und der Aussichten des Bundeshaushaltes, vor allem aber auch angesichts des von der PVK bestätigten Leistungsausweises der Pro Helvetia. Fakt ist doch, dass im Bundesrat die Kulturförderung weiter unter "ferner liefen" figuriert. Dies bestätigt auch die Tatsache, dass das Kulturförderungsgesetz und die Revision des Pro-Helvetia-Gesetzes nach Ende der Vernehmlassung nochmals mehr als zwei Jahre in der Verwaltung überarbeitet oder, besser gesagt, substanziell - d. h. inhaltlich - so zusammengestrichen worden sind, dass sie nichts mehr mit den ursprünglichen Entwürfen zu tun haben. Herr Bundesrat, diese Anträge sind so mager, dass wir uns in der SP jetzt ernsthaft überlegen, ob wir diese "Skelettgesetze" nicht ohne langes Federlesen an den Absender zurückschicken sollen.
Erfreulich ist hingegen, dass mein Antrag auf Erhöhung des Rahmenkredites gemäss der Eingabe der Pro Helvetia in der Kommission eine knappe Mehrheit fand. Diese aus Mitgliedern der SP, der FDP und der Grünen bestehende Mehrheit macht das bundesrätliche "Kultur-Sparspiel" nicht mit. Diese Koalition ist nicht zufällig: Es sind auch SP, FDP und Grüne, die sich bereits in der Vernehmlassung ohne Wenn und Aber zu den erwähnten Gesetzen bekannt haben und sich insbesondere für eine starke, d. h. autonome Kulturstiftung Pro Helvetia eingesetzt haben. Es ist darum für diese Kulturkoalition nur konsequent, wenn der Pro Helvetia im Rahmenkredit mindestens das gegeben wird, was ihr gebührt.
Die Kommissionssprecherinnen haben es ausgeführt: Es geht um einen Betrag, der lediglich 6,8 Millionen höher ist als vor vier Jahren; das sind 1,7 Millionen Franken mehr pro Jahr. Wenn Sie die Teuerung und die vom Bundesrat der Pro Helvetia neu übertragenen Aufgaben wie z. B. die Mitfinanzierung des Istituto Svizzero in Rom einberechnen, ist dies sogar ein Nullsummenspiel. Ganz sicher muss die Pro Helvetia auch mit diesem Budget nach Sparpotenzialen suchen. Umso wichtiger sind qualitativ überzeugende Kooperationen mit Städten und Kantonen, z. B. in der Buch- und Literaturförderpolitik. Auch Bundesrat Couchepin hat der Kommission zugestanden, dass ein Rahmenkredit, wie ihn die Mehrheit beantragt, aufgrund der Eingabe sachlich korrekt und auch für den Bundeshaushalt verkraftbar ist. Darum sollten jetzt zumindest diejenigen CVP- und EVP-Vertreterinnen und -Vertreter, die sich bei anderen Kulturgeschäften wie Bibliomedia, Filmförderung und Erwachsenenbildung zusammen mit uns erfolgreich gegen Einsparungen gewehrt haben, bei der Pro Helvetia jetzt gleich konsequent sein und bei Artikel 1 Absatz 1 dem Antrag der Mehrheit zustimmen.
Genner Ruth · Mit-F · Conseil national · Zurich · Groupe des VERT-E-S
Die grüne Fraktion stellt sich ganz klar hinter die Stiftung Pro Helvetia. Wir wollen der von der Mehrheit der Kommission beantragten Summe zum Durchbruch verhelfen. Damit soll ein Zahlungsrahmen von 143,8 Millionen Franken gesprochen werden, wie ihn auch Pro Helvetia gegenüber dem Bund beantragt hat.
Pro Helvetia stellt die wichtige Organisation der Kulturförderung der Schweiz dar. Wir Grünen wollen, dass Pro Helvetia unabhängig und wirkungsvoll Kultur vermitteln, Kultur austauschen und Kultur fördern kann. Gerade die Sprachenvielfalt der Schweiz verlangt besondere Anstrengungen für den Austausch zwischen den Sprachregionen, und auch die langfristigen Übersetzungsprogramme finden wir enorm positiv. Es braucht aber auch Mittel für den Austausch mit anderen Kulturkreisen, und dafür engagiert sich Pro Helvetia ja auch sehr. Wir konnten uns davon überzeugen, dass Pro Helvetia in ihren eigenen Programmen Kürzungen gemacht hat, dass sie selber Sparbemühungen gemacht hat und dass sie sehr effizient arbeitet.
In unserem eigenen Kulturpapier haben wir uns für mehr Engagement bei der Kulturvermittlung und bei den Förderinstrumenten ausgesprochen. Wir möchten auch, dass die dafür vorgesehenen Mittel heute gesprochen werden, denn wir sind überzeugt davon, dass für eine lebendige und auch international ausstrahlende Kultur Mittel notwendig sind. Kultur ist ein wichtiges Element für die Identität der Menschen in unserem Land, es ist ein wichtiges Element für die Vielfalt der Kulturen in der Schweiz, und das ist für uns eine bedeutende Stärke unseres eigenen Landes. Diese Stärke gilt es zu pflegen.
Gleichzeitig möchten wir Grünen darauf hinweisen, dass die Unabhängigkeit der Kulturförderung garantiert werden muss. Da muss sich genau dieser Rat an der Nase nehmen. Wir haben uns damals bei der Budgetdebatte, bei der Hirschhornaffäre, in den Kulturdiskurs eingemischt - genau: eingemischt! - und danach bei Pro Helvetia Mittel gekürzt. Heute will die SVP-Fraktion Mittel kürzen. Wir lehnen diese Kürzungsanträge ganz entschieden ab, weil die Vermarktung der Kultur ohne die unabhängige Förderung der Vielfalt und auch des Nachwuchses, wie sie offenbar der SVP vorschwebt, langfristig zu einer Verarmung und zu einer langweiligen Kommerzialisierung des Mainstreams führt.
Nicht zuletzt möchte ich auf die wichtigen Aufgaben der Schule und des Elternhauses im Bereich der Kulturförderung hinweisen. Das ist heute nicht das Thema, aber dieser Gedanke gehört hierhin. Es ist Pro Helvetia, die zum Beispiel mit Übersetzungshilfen letztlich auch an die Bildung ihren Beitrag leistet.
Unsere Fraktion stimmt der Minderheit I (Müller-Hemmi) zu, das heisst ganz formal, wir wollen, dass die heute gesprochenen Mittel unabhängig vom neuen Pro-Helvetia-Gesetz Gültigkeit haben. Ohne heute eine Debatte zum Gesetz zu provozieren, möchte ich sagen, dass das Gesetz, das vom Bundesrat vorgelegt worden ist, nicht unseren Vorstellungen entspricht. Wir wissen auch nicht, wie lange es geht, bis überhaupt ein gültiges Gesetz vorliegt. Das ist der Grund, warum wir uns klar für die Minderheit I aussprechen und jetzt diese Mittel für die nächsten vier Jahre gültig sprechen wollen.
Wichtig ist es für Pro Helvetia, dass wir hier keine Stop-and-go-Politik haben, sodass sie sich darauf einstellen kann, mit welchen Mitteln sie für die kommenden Jahre rechnen kann.
Ich möchte Sie also bitten, der Minderheit I (Müller-Hemmi) zum Durchbruch zu verhelfen.
Menétrey-Savary Anne-Catherine · Mit-F · Conseil national · Vaud · Groupe des VERT-E-S
Le crédit-cadre pour Pro Helvetia a fait l'objet de ma toute première intervention, le jour même de mon arrivée dans ce Parlement en 1999. Huit ans plus tard, ce n'est pas tout à fait ma dernière mais presque. Mais surtout, le climat dans lequel se déroule le débat, quand on parle de culture, est toujours marqué par un esprit de contestation, voire de suspicion désagréable. Aujourd'hui il se présente sous des auspices un peu meilleurs, puisque la majorité de la commission veut rétablir le montant demandé par Pro Helvetia, contre l'avis du Conseil fédéral. Il n'en reste pas moins soumis aux pressions des économies. Parfois on dit que la culture, c'est ce qui reste quand on a tout oublié. Il ne faudrait pas qu'on en arrive à dire que la culture, c'est ce qui reste quand on a tout économisé!
En plus des réductions budgétaires, ce sont aujourd'hui les futures lois sur la culture et concernant la fondation Pro Helvetia qui sont brandies comme des menaces, comme si tout était suspendu à ces décisions futures, comme si l'autonomie de la fondation n'était plus assurée, ni ses rôles futurs, ni ses projets. Est-ce que la politique culturelle peut être plus productive dans l'incertitude? Est-ce que la pensée fleurit mieux dans la précarité? J'en doute. C'est d'autant plus injuste que Pro Helvetia a été soumise à une évaluation du Contrôle parlementaire de l'administration dont le résultat est tout en sa faveur: frais administratifs réduits, consolidation des réseaux à l'étranger, concentration sur des domaines prioritaires dont la médiation culturelle et artistique. Entre le travail minutieux fourni par la fondation pour justifier sa demande de crédit-cadre et l'absence presque totale d'analyse du Conseil fédéral pour justifier la réduction qu'il entend opérer, le contraste est à mes yeux assez saisissant.
Pro Helvetia a raison, nous dit le message du Conseil fédéral, mais économies obligent. C'est à notre sens un peu court. Ce qui aggrave encore cette situation de réductions budgétaires successives, c'est que, d'année en année, on repart toujours de plus bas et qu'on s'installe en fait dans une spirale descendante. A cela s'ajoute un contraste encore plus saisissant entre les efforts fournis par Pro Helvetia et l'hostilité marquée, récurrente, qui transparaît dans les propositions de l'UDC aux minorités III (Pfister Theophil) et IV (Freysinger), alors même que certains de ces collègues se piquent volontiers de culture.
Ce qui nous frappe dans le débat autour de la culture et de Pro Helvetia, c'est que certains éprouvent le besoin de toujours chercher une justification marchande à la culture, comme si elle était d'abord l'instrument de notre promotion économique, la vitrine de nos entreprises. Certes, la culture est un élément de rayonnement et, à ce titre, elle constitue une plus-value pour notre pays à l'étranger, mais elle est aussi notre énergie vitale, le socle de notre identité. Grâce à elle, nous sommes capables d'exporter, mais aussi de faire circuler à l'intérieur du pays, non pas seulement des produits de consommation, mais quelque chose de nous qui exprime de la pensée et de l'émotion.
C'est donc avec conviction que le groupe des Verts se prononce pour le crédit-cadre de 143,8 millions de francs demandé par Pro Helvetia et accepté par la majorité de la commission.
Nous considérons ensuite que de lier ce crédit-cadre à la future loi est beaucoup trop aléatoire. C'est une obligation légale de fixer le financement pour les quatre ans à venir, et, en l'absence d'une autre loi, il faut s'y conformer. En revanche, ce n'est pas une obligation légale de dépenser l'entier de ce crédit si d'aventure les missions de Pro Helvetia devaient changer, ce que nous n'espérons pas. Sur ce point, nous adopterons donc la proposition de la minorité I (Müller-Hemmi).
Riklin Kathy · Mit-F · Conseil national · Zurich · Groupe démocrate-chrétien
Zuerst ein Bekenntnis: Ich und die CVP stehen zu einer aktiven und starken Kulturpolitik. Wir wollen eine Kulturpolitik, die Vielfalt fördert und die Regionen stärkt. Daher soll die staatliche Kulturförderung möglichst unabhängig, transparent und bürgerfreundlich ausgestaltet sein.
Zur Kulturpolitik gehören die drei Pfeiler Kulturförderung als aktive Förderpolitik, die Kulturerhaltung und die Kulturvermittlung. Pro Helvetia ist vor allem im ersten Bereich tätig. Für uns ist es wichtig, dass Kultur- und Kunstschaffen bei internationalen Auftritten unseres Landes ein Teil der Marke Schweiz sind. Pro Helvetia wird jährlich rund 34 Millionen Franken erhalten. Das sind 0,3 Prozent der Bundesausgaben. Darüber diskutieren wir heute. Kantone, Gemeinden und Städte zusammen haben ein jährliches Budget von 1,7 Milliarden Franken für die Kultur. Dies müssen wir uns immer vor Augen halten. Dazu kommt der Lotteriefonds mit etwa 250 Millionen Franken jährlich, schweizerische Unternehmen mit 370 Millionen und Kulturstiftungen mit etwa 100 Millionen Franken.
Wir sprechen jetzt von diesen 34 Millionen, die der Bund jährlich via Pro Helvetia ausgeben kann und soll. Heute geht es um den Vierjahreskredit für die Jahre 2008-2011. Leider können wir das neue Kulturförderungsgesetz und das Bundesgesetz zur Stiftung Pro Helvetia nicht gleichzeitig behandeln. Dies ist schade und unverständlich und hat die CVP-Fraktion dazu veranlasst, die Kreditgewährung zu befristen. Wir wollen nicht weniger Geld zur Verfügung stellen, aber mit dieser Befristung ein deutliches Zeichen für unseren Unwillen setzen. Der Bundesrat schreibt selber: "Falls diese beiden Gesetze zu einer Aufgaben- und Kompetenzverschiebung führen, die einen wesentlichen Einfluss auf die Tätigkeiten der Stiftung Pro Helvetia und ihre Finanzierung noch im Laufe der Legislaturperiode 2008-2011 haben, wird der Bundesrat die beschlossenen Beträge erneut zur Diskussion stellen und eine Umverteilung der Mittel vorschlagen."
Wir anerkennen, dass Pro Helvetia grosse Anstrengungen unternommen hat, um ihren Betrieb zu straffen und zu reorganisieren. Daher steht die CVP-Fraktion hinter dem Antrag des Bundesrates auf 135 Millionen Franken. Ich persönlich werde für eine Erhöhung und somit für 143,8 Millionen Franken stimmen. Ich bedaure, dass der Bericht der Parlamentarischen Verwaltungskontrolle in der Kommission wenig diskutiert wurde. Der PVK-Bericht hat Unabhängigkeit, hohe Fachkompetenz und ein starkes Netzwerk von Pro Helvetia festgestellt und gelobt. Der politische Druck, dem die Stiftung in letzter Zeit sichtbar ausgesetzt war, zeige - aus der Sicht der vorliegenden PVK-Studie - den Bedarf nach einer ausserhalb der Verwaltung angesiedelten Kulturförderinstanz des Bundes. Um ihren Auftrag optimal erfüllen zu können, benötige Pro Helvetia einen präzisen kulturpolitischen Leistungsauftrag, andererseits aber auch die Freiheit, diesen selbstständig nach Massgabe eigener Kriterien umzusetzen.
Die politische Steuerung der Stiftung durch das Departement des Innern, den Bundesrat und das Parlament wird als relativ schwach beurteilt. Dies kann ich nur bestärken. Der gesetzliche Auftrag der Stiftung ist weitreichend und vage. Bei der Bestimmung der Förderschwerpunkte anlässlich der periodischen Verabschiedung des Kreditrahmens von Pro Helvetia orientieren sich die zuständigen Behörden, Bundesrat und Parlament eng an den Eingaben der Stiftung und setzen wenig inhaltliche Akzente. Auch die behördliche Aufsicht über die Aktivitäten und Leistungen der Stiftung muss als zurückhaltend oder gar passiv beurteilt werden. Neben der Stiftung nehmen auch das Bundesamt für Kultur und verschiedene Stellen des Departementes für auswärtige Angelegenheiten ähnliche Aufgaben wahr. Hier ist dringender Handlungsbedarf vorhanden, denn heute gibt es in der Kulturpolitik zu viele Akteure mit überlappendem Auftrag und hohe Koordinationskosten, Transparenzmängel und Doppelspurigkeiten. Im Bericht wird auch festgestellt, dass die Stiftung zu einer breiten Streuung ihrer Mittel auf viele Kleinprojekte neige.
Ich könnte noch längere Zeit aus dem von der GPK in Auftrag gegebenen PVK-Bericht zitieren.
Ich bedaure es sehr, dass der Bundesrat auch nicht Wort gehalten hat, was das Centre Culturel Suisse in Paris betrifft. Der Bundesrat schrieb in seiner Stellungnahme zu meinem Postulat 04.3666, er werde die Zielerreichung des Centre verifizieren und den eidgenössischen Räten darüber im Rahmen der Botschaft für die nächste Finanzierungsperiode, 2008-2011, Auskunft erteilen. Angesichts der verschiedenen Kommentare werde der Information zum CCS in Paris besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Nun steht kein einziges Wort in der neuen Botschaft - schade! In der Kommission hat sich Bundesrat Couchepin nur dahingehend geäussert, dass das Gebäude sowieso ohne Baubewilligung sei, von Paris ein Abbruch gefordert werde und sich somit eventuell bald eine Lösung abzeichne.
Zum Schluss: Die CVP-Fraktion will, trotz der verschiedenen Mängel und verpassten Optimierungsmöglichkeiten, die Kulturförderung nicht bremsen und die Kunstschaffenden nicht strafen und stimmt daher dem geforderten Kredit von 135 Millionen Franken zu.
Noser Ruedi · Mit-M · Conseil national · Zurich · Groupe radical-libéral
Liebe Vreni Müller-Hemmi, ich hoffe, du gehst mit mir einig, dass wir das Kulturförderungsgesetz zuerst in der Kommission diskutieren und nachher dann darüber den Stab brechen oder es verbessern. Dort muss diese Diskussion geführt werden. Heute sprechen wir nicht über dieses Kulturförderungsgesetz, heute sprechen wir über einen ganz einfachen Finanzierungsbeschluss, der in den nächsten vier Jahren gelten soll.
Es wurde bereits viel gesagt. Ich verzichte darauf, das alles zu wiederholen. Ich möchte mich jetzt auf die wesentlichen Punkte, die hier in der Debatte wichtig sind, beschränken.
Als Erstes möchte ich festhalten - dessen muss sich jeder, der abstimmt, bewusst sein -, dass der Antrag des Bundesrates auf der Fahne nicht mehr aufgenommen wurde. Es gibt ihn so nicht mehr. Sehen Sie sich die Fahne genau an. Der Antrag des Bundesrates hätte nämlich gelautet, dass man für die gesamte Planungsperiode 135 Millionen Franken bewilligt. Dieser Antrag wurde in der Kommission auch von keiner Minderheit mehr aufgenommen - sprich: Sie haben also so oder so, wenn Sie sich für die Minderheit I, II, III oder IV entscheiden, keinen Antrag des Bundesrates mehr. Das ist das Erste, das wichtig ist.
Als Zweites - das möchte ich auch klar und deutlich sagen - sollte man aus unserer Sicht für die Mehrheit stimmen, für die Erhöhung des Kredites auf 143,8 Millionen Franken. Ich möchte Ihnen zwei wichtige Argumente mitgeben, nicht mehr als zwei; das erste Argument: Die Voten der Vertreter der SVP und der CVP haben mich doch etwas erstaunt. Wir sind der Ansicht, dass wir keine staatliche Kulturförderung wollen. Mir ist unklar, warum man gerade jetzt die autonome Stiftung Pro Helvetia - sie legt autonom fest, wie man das Geld ausgibt und welche Projekte man fördert - in der Diskussion schwächen will, in der das neue Kulturförderungsgesetz auf dem Tisch liegt. Es scheint mir kein kluger Schachzug zu sein, jetzt die Autonomie zugunsten der Bundesverwaltung zu schwächen. Ich möchte dem Parlament beliebt machen, aus diesem wichtigen Grund für die Mehrheit zu stimmen.
Es gibt einen weiteren wichtigen Grund, der dafür spricht, dass man für die Mehrheit stimmt - auch das möchte ich hier ganz klar und deutlich sagen -: Wenn Sie die Geschichte der Pro Helvetia anschauen, dann sehen Sie, dass es das Ziel war, unsere Kultur dort bekanntzumachen, wo es einerseits für das Land sehr wichtig ist und wo andererseits unsere wirtschaftlichen Interessen liegen. Das war in den Dreissiger- und Vierzigerjahren logischerweise Europa - der Kalte Krieg lässt grüssen, die Wunden des Zweiten Weltkriegs lassen grüssen -, heute ist dies aber eigentlich nicht mehr so.
Zu den Ländern, die für uns wichtig sind, gehören heute Vietnam, China, Indien oder Brasilien. Dort muss die Pro Helvetia tätig werden. Das würde heissen, dass die, die nicht für die Erhöhung sind, dafür sind, dass man in Europa weniger Geld ausgibt und für diese Regionen mehr. Aber schon wenn man ein simples Büro in Mailand schliessen will, ist das in diesem Ratssaal eine halbe Staatsaffäre. Wir von der Wirtschaft sind aber in Gottes Namen darauf angewiesen, dass unsere kulturellen Gegebenheiten in diesen Ländern bekanntwerden und dass wir dort präsent sind. Wir können es nicht dabei bewenden lassen, in den Ländern rund um unsere Schweiz vertreten zu sein. Es ist sehr wichtig, dass wir auch in Delhi, in Schanghai und in Beijing vertreten sind; wir sollten auch in Brasilien und in Vietnam vertreten sein.
In diesem Sinn bitte ich Sie, der Erhöhung zuzustimmen.
Ganz wichtig ist aus unserer Sicht, dass man die Befristung nicht unterstützt. Es ist nicht möglich, einen Zahlungsrahmen zu beschliessen und dann zu sagen, der Zahlungsrahmen gelte nur, bis ein neues Gesetz kommt. Dieses Gesetz ist heute noch unbekannt. Liebe Kollegin Häberli, Sie gehen ja nicht davon aus, dass dieses Gesetz im Schnellzugstempo durch diesen Rat geht. Wir haben die Diskussionen schon gehört. Kultur war immer ein Thema, das in diesem Rat sehr breit diskutiert wurde. Sie können also durchaus davon ausgehen, dass es bis zum Legislaturende dauert, bis dieses Gesetz in Kraft ist. So gesehen, sollte man der Pro Helvetia einen sauberen Planungsrahmen geben.
In diesem Sinn bitte ich Sie, in Absatz 1 der Mehrheit, d. h. dem Betrag von 143,8 Millionen Franken, zuzustimmen. Bei Absatz 2 bitte ich Sie, der Minderheit I zuzustimmen, die die Befristung bis zum Inkrafttreten des revidierten Gesetzes streichen will.
Amstutz Adrian · Mit-M · Conseil national · Berne · Groupe de l'Union démocratique du Centre
Herr Noser, Sie haben ausgeführt, die Pro Helvetia sei keine staatliche Kulturförderung. Was ist denn die Pro Helvetia anderes als staatliche Kulturförderung?
Noser Ruedi · Mit-M · Conseil national · Zurich · Groupe radical-libéral
Die Pro Helvetia ist eine autonome Stiftung, zu der wir hier drin das Gesetz festgelegt haben: Wie sie aber das Geld alloziert usw., bestimmt der Stiftungsrat, der vom Bundesrat gewählt wird. Herr Bundesrat Couchepin kann die Mechanismen vermutlich gut beschreiben. Aber es ist nicht so, dass von der Verwaltung Kultur gemacht würde, während dieses Risiko beim BAK bestehen würde. Ich finde es eine gute Lösung, das so zu machen.
Riklin Kathy · Mit-F · Conseil national · Zurich · Groupe démocrate-chrétien
Herr Noser, Sie haben betont, dass es hier um eine unabhängige Stiftung gehe, und umgekehrt haben Sie beantragt, dass man mehr Gelder für Asien zur Verfügung stellen solle. Hier sehe ich einen klaren Widerspruch. Da möchte ich von Ihnen wissen: Haben Sie das Gefühl, dass diese Gelder wirklich eine Wirkung haben werden, wenn wir in Delhi irgendein Büro mit ungefähr einer Million Franken finanzieren, oder hätten wir nicht mehr Wirkung, wenn wir im umliegenden Europa Werbung für unsere Schweiz machen würden?
Noser Ruedi · Mit-M · Conseil national · Zurich · Groupe radical-libéral
Frau Riklin, Sie haben ja mit Ihrer ersten Äusserung durchaus Recht, und ich möchte mich dahingehend etwas korrigieren. Die Pro Helvetia möchte in diesen Regionen aktiv werden, und die Pro Helvetia hat uns auch den Plan vorgestellt, was sie mit diesen 143,8 Millionen Franken tun wird. Die Vertreter der Pro Helvetia haben auch klar dargelegt, wo sie kürzen werden, und dort hat der politische Druck, der bei diesen Kürzungen stattfindet, schon eingesetzt. Es ist halt vermutlich einfach so, dass das Lobbying für Far East weniger stark sein wird als jenes für die italienische Villa in Rom oder für das Pro-Helvetia-Zentrum in Frankreich. Wenn sich alle Politiker hier verpflichten, ruhig zu sein, wenn die Pro Helvetia dann ihre Entscheide fällt, bin ich der Erste, der dies voll und ganz unterstützt.
Dann möchte ich noch eine Zahl korrigieren: Das Büro in Neu-Delhi kostet gemäss dem gesetzten Budget 150 000 Franken im Jahr. Das sind die Kosten, die das Büro an und für sich hat. Der restliche Betrag kommt Kulturschaffenden zugute, die nach Delhi gehen oder von dort zurückkommen. Einige von uns konnten das genau anschauen. Ich kann Ihnen versichern: Ich habe bezüglich der Kostenseite sehr kritische Fragen gestellt.
Pfister Theophil · Mit-M · Conseil national · St-Gall · Groupe de l'Union démocratique du Centre
Ich konnte das Büro in Delhi leider nicht persönlich anschauen, bin darüber aber auch nicht traurig.
"Für den Bereich der Kultur sind die Kantone zuständig." So steht es in der Bundesverfassung, Artikel 69 Absatz 1. Pro Helvetia ist sozusagen die alte heilige Kuh der Schweiz, die nun folgerichtig auch in Indien, in Delhi, später dann auch noch in China Zweigstellen errichten soll. Die Ziele, die damit verfolgt werden, bleiben einem Menschen, der im praktischen Erwerbsleben steht, wohl für immer verborgen. Das dürfte auch der Grund sein, warum Pro Helvetia heute so umstritten ist. In einer Zeit, wo hierzulande eine hitzige Diskussion über die CO2-Problematik läuft, will Pro Helvetia mit Unterstützung der Grünen ihre Reisetätigkeit - wir haben es vorhin gerade gehört -, die mit hohem Energieeinsatz verbunden ist, noch massiv ausbauen. Da wenden gewisse Leute bei den Grünen und Linken doch wirklich verschiedene Massstäbe an; und mit dem Velo ist Indien ja kaum erreichbar.
Ebenso unklar bleiben die Ziele von Pro Helvetia im Inland. Derzeit ist gerade die Förderung und Darstellung der Volkskultur im Trend. Das aktuelle Ziel ist offensichtlich eine für viele unerwünschte staatlich geförderte Vermischung von Volkskultur mit anderen Kunst- und Kulturrichtungen. Ich möchte Ihnen dazu ein Beispiel geben: Zum Stichwort "Volkskultur" bei Pro Helvetia habe ich kürzlich einen Pressetext erhalten, der wohl nicht als Karikatur gedacht war. Ich zitiere den Anfang: "Neue Musik ertönt am Zürichsee; schräge Töne aus den Alpen erklingen in Uri; Appenzeller Silvesterchläuse und Musiker stolzieren durch ein österreichisches Dorf; und im Basler Jura wird eine ganze Nacht lang intoniert und improvisiert: Musik überwindet spielerisch geografische und mentale Grenzen. Pro Helvetia unterstützt solche Initiativen und fördert das Tonkünstlerfest Zürich, das Festival Alpentöne in Altdorf, das Volksmusiktreffen 'Glatt und verkehrt' in Krems oder das Musikfestival in Rümlingen."
"Glatt und verkehrt" - so erscheint diese Tätigkeit von Pro Helvetia nun wirklich! Was hat solches Tun in der heutigen Zeit von Multimedia, von totaler Verwässerung noch verloren? Wir müssen einmal den Mut haben, die betagte und heute entwurzelt wirkende Pro Helvetia grundsätzlich zu hinterfragen und an die veränderte Zeit anzupassen oder dann abzuschaffen. Die Diskussion, ob und wie Pro Helvetia in einem Verbund mit anderen, teilweise in einem ähnlichen Bereich tätigen Organisationen wie Präsenz Schweiz, Schweiz Tourismus, den Schweizer Botschaften und Konsulaten sowie neu auch der Deza enger zusammenarbeiten soll, muss hier im Parlament geführt werden. Das Resultat dieser Diskussion kann nur aus einer Straffung, Effizienzgewinnen und niedrigeren Kosten bestehen. Gleichzeitig ist die Abschaffung der grossen, sinnlosen juristischen Abteilung von Pro Helvetia anzustreben. Pro Helvetia soll ja Kunst und Kultur und nicht Juristen füttern. Nur dadurch lassen sich die Mittel dafür einsetzen, wofür sie gedacht sind, nur dann können sie auch eine positive Wirkung entfalten.
Ich erinnere daran, dass die Verwaltungskosten von Pro Helvetia nach wie vor einen Anteil von über 30 Prozent an den gemäss Entwurf des Bundesrates vorgeschlagenen 135 Millionen Franken betragen. Es würden heute weniger als 100 Millionen Franken tatsächlich für die vorgesehenen Zwecke verwendet - weniger als 100 Millionen Franken, das ist eine Zahl, die man ja noch hinterfragen darf. Der Bundesrat hat Pro Helvetia gemäss Botschaft für die Zeit von 2008 bis 2011 einen Rahmenkredit von 135 Millionen Franken eingeräumt. Die Kommissionsmehrheit beantragt 143,8 Millionen Franken, also zusätzliche 9 Millionen Franken. Hinter diesen Zahlen finden Sie Widersprüche zwischen schönen Worten bezüglich der Haushaltsanierung des Bundes und dem ungezügelten Drang nach mehr Ausgaben, der vorab bei den Mitteparteien und natürlich auf der linken Seite vorhanden ist.
Die SVP-Fraktion schlägt vor, gemäss Antrag der Minderheit III einen Kredit von 120 Millionen Franken zu bewilligen. Wenn dieser Antrag nicht durchkommt, beantragt sie, gemäss Antrag der Minderheit IV für zwei Jahre 65 Millionen Franken zu genehmigen.
Im Rahmen des neuen Pro-Helvetia-Gesetzes werden dann die Ziele und Aufgaben dieser Stiftung grundsätzlich zu überdenken sein. Die heutige Pro Helvetia hat viele Schwachstellen, die für die SVP nicht mehr tragbar sind. Auch scheint uns, dass der ursprüngliche Sinn verlorengegangen ist und Pro Helvetia zu einem umstrittenen Produktionsbetrieb mutiert ist. Die negativen Schlagzeilen sind nur die Spitze des Eisberges. Die SVP-Fraktion bittet Sie deshalb, diesen hier aufgezeigten Problemen bei der Festsetzung des Rahmenkredites Rechnung zu tragen und nicht der Mehrheit der Kommission zu folgen, sondern den Minderheiten, welche ein finanzpolitisches Gewissen zeigen.
An Ruedi Noser noch eine Bemerkung: Pro Helvetia ist eine Stiftung. Aber diese Stiftung betreibt nun staatliche Kulturförderung, daran besteht doch kein Zweifel. Den Entwurf des Bundesrates mit 135 Millionen Franken greift die Minderheit II auf. Ich bin sehr erstaunt, dass selbst die FDP-Fraktion mehr als der Bundesrat ausgeben will. Wir empfehlen unsererseits 120 Millionen Franken.
Studer Heiner · Mit-M · Conseil national · Argovie · Groupe PEV/UDF
Wenn man nun die verschiedenen Voten hört und schon in der Kommission dabei war, dann staunt man ob der Neuauflage gewisser Voten mit veränderten Tönen. Ich möchte das kurz begründen.
Als ich vorhin die Generalkritik von Kollegin Riklin an der Pro Helvetia hörte, musste ich einfach zurücküberlegen und feststellen, dass ich aus den Reihen der CVP-Fraktion während der Kommissionsberatungen diese Generalkritik nicht gehört habe. Ich habe mir auch bestätigen lassen, dass nicht nur ich das so gehört habe. Ich finde es etwas problematisch, dass eine Generalkritik kommt, verbunden mit einem Antrag, der nicht im Zusammenhang dieser Generalkritik steht. Denn der Antrag der Minderheit II auf 135 Millionen Franken, den ich auch unterschrieben habe, ist weder ein Blankoscheck - indem man sagt, das sei alles super -, noch ist es ein Misstrauensantrag. Es geht ja um die leicht reduzierte Weiterführung des bisherigen Auftrages.
Einverstanden: Die grundsätzlichen Fragen diskutiert man dann mit dem Gesetz, aber fundiert und nachdem sie von allen Beteiligten in der Kommission auf den Tisch gelegt worden sind. Wenn man also jetzt findet, dass man den Bundesrat bezüglich der Höhe des Kredites unterstützen soll - das ist auch die Meinung, die ich hier vertrete -, dann heisst das eben, dass wir wie alle anderen das Gesetz schon länger diskutieren wollten. In diesem Kritikpunkt sind wir uns einig. Deshalb finde ich die Ergänzung in diesem Antrag, wonach dieser Betrag bis zur Inkraftsetzung des neuen Gesetzes beschlossen werden soll, durchaus richtig. Es wird darin keine Kürzung in Aussicht gestellt, sondern wenn das Gesetz im Lauf dieser Vierjahresperiode nicht in Kraft tritt, dann gilt dieser Kreditrahmen; er wird also weder reduziert noch erhöht. Wenn das Gesetz vorher kommt, führen wir die Diskussion aufgrund der politischen Schwergewichte des Gesetzes. Von daher gesehen finde ich es sinnvoll, wenn wir hier dem Antrag der Minderheit II zustimmen.
Mich hat in der Kommission auch etwas anderes erstaunt, und es interessiert mich dann, wie die entsprechende Abstimmung abläuft. Die eigentlichen Promotoren bzw. Promotorinnen des Höchstbetrages stammen aus der FDP-Fraktion, und man hat uns nicht gesagt, wo im Bereich des Departementes diese zusätzlichen Millionen gekürzt werden sollen. Denn es wurde auch klar gesagt: Ohne Reduktion an einem anderen Ort im Departement geht es nicht. Vielleicht sind nachher einige, die jetzt für die höhere Summe stimmen, frustriert, wenn dann dafür an anderen Orten Kürzungen vorgenommen werden, an denen die FDP gerne vornimmt. Was machen wir in dieser Situation? Wir entscheiden über die Höhe, aber es ist sinnvoll, dass wir jenen Betrag beschliessen, welchen der Bundesrat vorsieht, gleichzeitig aber auch Druck aufsetzen, dass wir dieses Gesetz sehr bald behandeln können.
Riklin Kathy · Mit-F · Conseil national · Zurich · Groupe démocrate-chrétien
Herr Studer, es gibt ja diesen ausführlichen PVK-Bericht zur Pro Helvetia. Haben Sie ihn gelesen, und haben Sie eigentlich zur Kenntnis genommen, dass ich nur aus diesem Bericht zitiert habe, als ich einige kritische Äusserungen hier erwähnt habe?
Studer Heiner · Mit-M · Conseil national · Argovie · Groupe PEV/UDF
Aber eben, dieser Bericht als Ganzes ist nicht einfach ein Negativbericht. Aber so, wie ich es verstanden habe, wurde von Ihnen, Frau Riklin, im Namen der Fraktion - das ist, was ich gesagt habe - uns dies als Negativkritik dargebracht. So, habe ich gesagt, habe ich das von der CVP-Delegation in der Kommission nicht gehört. Wenn man es hier in Ihrem Votum im Zusammenhang hört, handelt es sich um eine Generalkritik; das muss ich einfach sagen.
Couchepin Pascal · VPBR-M · Conseil fédéral · Valais
La situation est claire: nous avons l'obligation de nous prononcer sur le pflafond de dépenses pour la période 2008-2011, qui est prévu par la loi fédérale concernant Pro Helvetia et qui fixe les limites de crédits pour cette institution et pour cette période. Le Conseil fédéral propose 135 millions de francs, soit 33,75 millions de francs par an en moyenne. C'est 2 millions de francs par an de moins que durant la période précédente.
La majorité de la commission pense que cette réduction est exagérée, que le coût de la vie et l'évolution du monde imposent le maintien du crédit proposé par Pro Helvetia. C'est à une majorité d'une voix qu'elle demande un crédit de 143,8 millions de francs. Je crois que les arguments sont connus. Il s'agit d'arguments financiers qui s'imposent dans tous les postes du budget et qui ont ici une application modérée, mais quand même assez importante, puisqu'il s'agit d'une réduction de 2 millions de francs sur les 35 millions de francs qui étaient accordés dans le passé, ce qui n'est pas négligeable. La majorité de la commission considère que ce n'est pas souhaitable. C'est la raison pour laquelle, contre l'avis du Conseil fédéral, elle propose de porter le budget à 143,8 millions de francs.
Le Conseil fédéral considère que le travail de Pro Helvetia est bien fait, que la fondation respecte son mandat, qu'elle traite les requêtes qui lui sont adressées et qui sont nombreuses puisqu'il y a près de 4000 requêtes par an, dont environ la moitié débouche sur un soutien financier. Pro Helvetia a aussi mis sur pied des programmes, à savoir des projets propres à la fondation. Pro Helvetia assume un soutien permanent à l'étranger, à savoir les centres culturels et les bureaux de liaison.
Dans cette petite dispute qui est née ici entre ceux qui pensent que Pro Helvetia doit renforcer sa présence dans les pays environnants - aux dépens, peut-être, d'une présence dans les pays émergents, notamment dans les pays d'Asie, dans lesquels se passe une grande partie de la dynamique mondiale - et ceux qui disent qu'il faut être présent plus fortement dans les pays asiatiques, le Conseil fédéral ne tranche pas de manière définitive. Il laisse précisément Pro Helvetia, qui est autonome, décider où mettre l'accent.
Quand on regarde les choses de plus près - parce que, même si Pro Helvetia est autonome, il est important de regarder les choses de près -, on constate que le désengagement qui a eu lieu en Europe n'est pas un abandon du terrain, mais un désengagement parce qu'on a la conviction qu'une partie du travail qui a été accompli dans ces pays par Pro Helvetia peut l'être par d'autres organismes, et que la présence culturelle suisse dans ces pays proches demeurera aussi importante que dans le passé, mais par d'autres canaux. Et Pro Helvetia souhaite développer une sorte de rôle pionnier dans des aires culturelles plus éloignées de la nôtre, mais avec lesquelles on a de plus en plus de contacts, notamment en Inde et en Chine.
On dit: "Est-ce qu'un million de francs de plus ou de moins a une importance sur la prise de conscience, par l'opinion publique indienne ou chinoise, de ce que peut apporter un petit pays comme la Suisse à la culture universelle?" On ne peut ni discuter dans ces termes ni donner une réponse définitive. Il faut voir les choses un peu différemment et se dire que si on veut que globalement il y ait plus de civilisation et plus d'échanges culturels, chaque pays, grand ou petit, doit apporter sa pierre, sa contribution à la culture universelle. Et bien sûr, un pays comme la Suisse ne pourra pas avoir la même présence culturelle que de grandes nations comme la France, l'Italie ou les Etats-Unis d'Amérique, mais il doit apporter sa contribution. Et c'est une affaire de mesure que de savoir jusqu'où nous devons financièrement nous engager pour soutenir cette contribution au développement d'un dialogue universel des cultures.
Dans cet esprit, nous saluons le développement de Pro Helvetia en Inde, à New Delhi, au début 2007 et en Chine, à Shanghai, au début 2010. Nous saluons aussi la collaboration qui a été établie avec le Secrétariat d'Etat à l'éducation et à la recherche, de telle sorte que les frais avec les Maisons suisses seront réduits; il y a de meilleures synergies.
Pro Helvetia a aussi parrainé des coproductions fructueuses avec l'étranger, créant des réseaux dont pourra bénéficier la scène artistique suisse sur le long terme. Mais surtout, Pro Helvetia a repensé ses structures. Elle a limité ses charges en 2006 à 31,7 pour cent et elle est donc proche de l'objectif qu'elle s'était fixé de réduire ses charges administratives à 30 pour cent des ressources qui lui sont attribuées.
Le Conseil fédéral salue ces efforts et soutient les quatre domaines prioritaires définis par la fondation que j'ai déjà évoqués: les échanges avec l'Asie, la médiation culturelle et artistique qui permet le contact avec l'offre existante à de nouveaux publics, les traductions et les coproductions entre la Suisse et l'étranger.
Un petit débat s'est instauré tout à l'heure au sujet du caractère de la culture promue par Pro Helvetia. S'agit-il d'une culture étatique? Bien sûr, l'argent vient de la Confédération, mais il est attribué à une fondation autonome qui promeut la culture suisse. Si la promotion de la culture suisse est dévalorisée, dégradée au niveau d'une promotion de la culture étatique, il y a quelque chose de faux. Je crois que la promotion de la culture suisse n'est pas la promotion de la culture étatique, c'est la promotion de la culture, des artistes originaires de notre pays qui ne font pas de la culture suisse au sens ethnique du terme, parce que la culture est universelle. La Suisse apporte simplement sa contribution à la culture mondiale et, ce faisant, elle affirme qu'elle existe, non seulement comme nation productrice de biens matériels ou immatériels, non seulement comme pays consommateur, mais aussi comme nation qui a quelque chose de plus à offrir à l'ensemble du monde. Au fond, c'est un acte patriotique, dans le bon sens du terme, que l'on fait en soutenant une organisation autonome qui essaie d'affirmer la présence de la Suisse à l'étranger.
Je suis surpris d'entendre des milieux qui sont traditionnellement d'ardents défenseurs de la présence de la Suisse dans le monde contester le crédit proposé ici, parce qu'à mon avis, ils devraient être plutôt favorables à une multiplication des offres à Pro Helvetia, afin que la Suisse soit encore plus présente dans le monde, et qu'elle soit une sorte de grande nation, ce qu'elle n'est pas, mais elle peut quand même être une nation présente dans la culture universelle.
C'est pour cette raison que je vous invite à accepter le crédit demandé par le Conseil fédéral. A vous de juger quelle nuance - parce qu'entre la proposition de la majorité et le projet du Conseil fédéral il s'agit de nuances - emportera votre adhésion intellectuelle et spirituelle.
Markwalder Bär Christa · Mit-F · Conseil national · Berne · Groupe radical-libéral
Ich danke Ihnen für diese angeregte Debatte; sie war hier im Ratssaal wesentlich emotionaler als in der Kommission. In der Kommission haben wir diesen Zahlungsrahmen für die nächsten vier Jahre etwas nüchterner diskutiert.
Ich möchte im Namen der Mehrheit noch einmal darauf hinweisen, dass es sich bei den 135 Millionen Franken im Entwurf des Bundesrates gegenüber der vergangenen Vierjahresperiode tatsächlich um eine Kürzung handelt. Der Bundesrat schlägt vor, der Pro Helvetia 2 Millionen Franken weniger zur Verfügung zu stellen als in der ablaufenden Vierjahresperiode; dies einfach noch einmal zu Ihrer Information, damit Sie auch nachvollziehen können, weshalb sich die Kommission für eine Erhöhung gegenüber dem Entwurf eingesetzt hat.
Die Mehrheit setzt sich klar dafür ein, dass die Pro Helvetia ihre Aufgaben - also einmal das Basisprogramm, aber eben gerade auch die Schwerpunktaufgaben in den aufstrebenden Staaten - erfüllen kann. Die Kultur ist ein ganz wichtiger Türöffner für die Wirtschaft, aber auch im Hinblick auf das Verständnis der Menschen, gerade auch jener anderer Kontinente, für die Schweiz. Deshalb sollten wir die Pro Helvetia nicht bremsen, sondern wir sollten ihr diese Arbeit ermöglichen, damit sie während einer weiteren Vierjahresperiode 20 Millionen Menschen auf dieser Erde erreicht. Die Kürzungen würden laut der Pro Helvetia - nicht laut den sich einmischenden Politikern, Frau Häberli und Frau Riklin - gerade bei diesen neuen, aufstrebenden Wirtschaftsnationen passieren müssen. Herr Pfister Theophil beschwert sich über die Eigenproduktionen der Pro Helvetia. Kultur ist immer eine Frage des Geschmackes, Herr Pfister. Sie wollen doch auch nicht, dass wir eine Staatskultur einführen, dass wir seitens der Politik bestimmen, wie eine unabhängige Stiftung ihre Ziele zu formulieren hat bzw., noch schlimmer, welche Projekte unterstützt werden sollen. Das muss unbedingt unabhängig von der Politik geschehen, sonst haben wir eine Staatskultur, die hoffentlich in diesem Saal niemand will.
Herr Freysinger, Ihre Minderheit sieht vor, den Kredit nur für zwei Jahre zu sprechen. Das bedeutet aber: Wenn in zwei Jahren das neue Pro-Helvetia-Gesetz noch nicht in Kraft ist, machen wir eine unnötige bürokratische Übung, und dieser Zahlungsrahmen ist jetzt einmal für vier Jahre vorgesehen.
Ich habe noch eine formelle Bemerkung zu machen: Auf der Fahne scheint es einen Fehler zu haben. Sie finden nämlich in allen Anträgen den Zusatz "höchstens" nicht, und ein Zahlungsrahmen muss mit dem Wort "höchstens" und dem Betrag versehen sein. Wir sind uns eigentlich alle einig, dass dies gemeint ist, und ich möchte das hier zu Protokoll geben. Weil es sich eben um einen Zahlungsrahmen handelt, ist der Betrag nicht absolut gemeint, sondern als Limite.
In diesem Sinne beantrage ich Ihnen noch einmal: Stimmen Sie der Kommissionsmehrheit zu, und sprechen Sie diesen Betrag für die Pro Helvetia.
Savary Géraldine · Mit-F · Conseil national · Vaud · Groupe socialiste
Effectivement, je crois que, dans ce débat, il est important de rester serein, de ne pas mélanger les dossiers et de sérier les questions dont nous devons nous occuper aujourd'hui.
Alors, c'est vrai, la commission l'a dit et nous l'avons regretté: il y a un problème de calendrier entre cette requête que nous devons traiter aujourd'hui pour les quatre prochaines années - c'est un exercice obligé, un mandat qui est inscrit dans la loi de 1965 - et puis la loi fédérale sur l'encouragement de la culture et la loi fédérale concernant la fondation Pro Helvetia, qui vont être traitées dans le courant de l'année prochaine par les commissions et par le Parlement. Il est vrai que ce travail législatif a pris du retard, mais ce n'est pas pour autant qu'il faut, au fond, punir Pro Helvetia.
Il faut bien séparer les deux démarches. Nous discuterons de politique culturelle au moment où nous débattrons des lois fédérales sur l'encouragement de la culture et concernant la fondation Pro Helvetia. Maintenant, nous parlons d'un problème très concret, qui est le cadre financier destiné à Pro Helvetia pour les quatre prochaines années. La question doit être bien séparée, bien définie. Nous ne devons pas entrer, Messieurs Pfister et Freysinger, dans des débats idéologiques sur la culture d'Etat ou le rôle de la culture en Suisse. C'est un autre problème.
J'aimerais bien que l'on n'en arrive pas à une situation complètement ubuesque, où on verrait une alliance entre ceux qui veulent réduire le montant accordé tant que la loi modifiée ne sera pas votée, et ceux qui rejetteront la loi concernant la fondation Pro Helvetia parce que les objectifs de celle-ci ne seront pas fixés. Nous ferions là du surplace, alors que nous devons maintenant faire un acte politique, législatif, parlementaire, celui d'accorder à Pro Helvetia un cadre financier pour les quatre prochaines années. C'est la seule chose que l'on nous demande aujourd'hui.
Je répète enfin que le Contrôle parlementaire de l'administration a exercé sa surveillance sur Pro Helvetia. Nous l'avions demandé; nous avons obtenu des résultats qui sont positifs. On l'a dit: Pro Helvetia fait des efforts en matière de charges administratives; elle a réorganisé les opérations; elle développe des activités en faveur des pays émergents, ce qui est un signal très positif pour notre pays. Tout cela fait que nous devons avancer sur ce dossier et il serait dommage, avec les efforts qui ont été faits par Pro Helvetia, que le Conseil fédéral utilise là aussi un couperet financier, puisque, je le rappelle, il souhaite réduire les montants consacrés à Pro Helvetia. Or c'est une sanction qu'à notre avis Pro Helvetia ne mérite absolument pas.
Donc, comme ma collègue rapporteure, Madame Markwalder Bär, je vous demande d'adopter la proposition de la majorité de la commission et d'octroyer à Pro Helvetia un montant de 143,8 millions de francs pour la période 2008-2011.
Egerszegi-Obrist Christine · P-F · Conseil national · Argovie · Groupe radical-libéral
Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen
L'entrée en matière est décidée sans opposition
Bundesbeschluss über die Finanzierung der Tätigkeiten der Stiftung Pro Helvetia in den Jahren 2008-2011
Arrêté fédéral concernant le financement des activités de la fondation Pro Helvetia 2008-2011
Detailberatung - Discussion par article
Titel und Ingress
Antrag der Kommission
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Titre et préambule
Proposition de la commission
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Angenommen - Adopté
Art. 1
Antrag der Mehrheit
Abs. 1
.... von 143,8 Millionen ....
Abs. 2
Dieser Beschluss gilt bis zur Inkraftsetzung des revidierten Pro-Helvetia-Gesetzes.
Antrag der Minderheit I
(Müller-Hemmi, Chappuis, Galladé, Genner, Graf Maya, Markwalder Bär, Noser, Savary, Schenker Silvia, Stump, Widmer)
Abs. 1
Gemäss Antrag der Mehrheit
Abs. 2
Streichen
Antrag der Minderheit II
(Häberli-Koller, Barthassat, Fattebert, Freysinger, Ineichen, Kunz, Pfister Theophil, Rutschmann, Simoneschi-Cortesi, Studer Heiner)
Abs. 1
.... von 135 Millionen ....
Abs. 2
Gemäss Antrag der Mehrheit
Antrag der Minderheit III
(Pfister Theophil, Fattebert, Freysinger, Füglistaller, Kunz, Rutschmann)
.... von 120 Millionen ....
Antrag der Minderheit IV
(Freysinger, Fattebert, Füglistaller, Kunz, Pfister Theophil, Rutschmann)
.... in den Jahren 2008-2009 .... von 65 Millionen ....
Art. 1
Proposition de la majorité
Al. 1
.... d'un montant de 143,8 millions ....
Al. 2
Le présent arrêté a effet jusqu'à l'entrée en vigueur de la loi modifiée concernant la fondation Pro Helvetia.
Proposition de la minorité I
(Müller-Hemmi, Chappuis, Galladé, Genner, Graf Maya, Markwalder Bär, Noser, Savary, Schenker Silvia, Stump, Widmer)
Al. 1
Selon la proposition de la majorité
Al. 2
Biffer
Proposition de la minorité II
(Häberli-Koller, Barthassat, Fattebert, Freysinger, Ineichen, Kunz, Pfister Theophil, Rutschmann, Simoneschi-Cortesi, Studer Heiner)
Al. 1
.... d'un montant de 135 millions ....
Al. 2
Selon la proposition de la majorité
Proposition de la minorité III
(Pfister Theophil, Fattebert, Freysinger, Füglistaller, Kunz, Rutschmann)
.... d'un montant de 120 millions ....
Proposition de la minorité IV
(Freysinger, Fattebert, Füglistaller, Kunz, Pfister Theophil, Rutschmann)
.... période 2008-2009 .... d'un montant de 65 millions ....
Abs. 1 - Al. 1
Erste Abstimmung - Premier vote
Für den Antrag der Minderheit III .... 46 Stimmen
Für den Antrag der Minderheit IV .... 38 Stimmen
Zweite Abstimmung - Deuxième vote
Für den Antrag der Minderheit II .... 113 Stimmen
Für den Antrag der Minderheit III .... 53 Stimmen
Dritte Abstimmung - Troisième vote
Für den Antrag der Minderheit II .... 90 Stimmen
Für den Antrag der Mehrheit/Minderheit I .... 80 Stimmen
Abs. 2 - Al. 2
Abstimmung - Vote
Für den Antrag der Mehrheit/Minderheit II .... 88 Stimmen
Für den Antrag der Minderheit I .... 85 Stimmen
Vote
Ausgabenbremse - Frein aux dépenses
Abstimmung - Vote
Für Annahme der Ausgabe .... 152 Stimmen
Dagegen .... 12 Stimmen
Das qualifizierte Mehr ist erreicht
La majorité qualifiée est acquise
Intervention de procédure
Art. 2
Antrag der Kommission
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Proposition de la commission
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Angenommen - Adopté
Vote
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble
Für Annahme des Entwurfes .... 132 Stimmen
Dagegen .... 41 Stimmen
Schluss der Sitzung um 12.50 Uhr
La séance est levée à 12 h 50