05.056

Programme 2006 des constructions civiles

Scherer Marcel · Mit-M · Conseil national · Zoug · Groupe de l'Union démocratique du Centre

Die KöB hat an ihrer Sitzung vom 24. Oktober 2005 das Geschäft Ziviles Bauprogramm 2006 bearbeitet. Als Kommission des Zweitrates empfiehlt Ihnen die Kommission einstimmig, auf die Vorlagen 1 und 2 einzutreten sowie die Vorlage 3 zurückzuweisen, wie ich Ihnen im Einzelnen kurz erläutere:

Der Bundesrat hat das Zivile Bauprogramm 2006 am 17. August verabschiedet. Er beantragt Verpflichtungskredite von insgesamt 512,7 Millionen Franken. Der Nationalrat ist turnusgemäss Zweitrat. Der Ständerat hat die Vorlage am 28. September 2005 beraten. Die Vorlage des Bundesrates besteht dieses Jahr aus Entwürfen von drei Bundesbeschlüssen:

Vorlage 1: der Verpflichtungskredit "Ziviles Bauprogramm 2006" von 253,1 Millionen Franken; er wurde vom Ständerat einstimmig genehmigt.

Vorlage 2: der Verpflichtungskredit "IT-Investitionen Infrastruktur" von 9,6 Millionen Franken für das neue Notrechenzentrum der Bundesverwaltung an der Fellerstrasse 15A in Bern; er wurde vom Ständerat ebenfalls einstimmig genehmigt.

Vorlage 3: der Verpflichtungskredit Mietaufwendungen für die Unterbringung des Bundesverwaltungsgerichtes von 250 Millionen Franken; er wurde vom Ständerat mit 33 zu 6 Stimmen bei 0 Enthaltungen an den Bundesrat zurückgewiesen.

Zu den Erläuterungen der Bundesbeschlüsse:

Zur Vorlage 1, zum Bundesbeschluss I: Der Verpflichtungskredit für zivile Bauten enthält vier grössere Projekte, das heisst Projekte von über 10 Millionen Franken.

Das erste Projekt betrifft einen Kredit für den Umbau und die Sanierung des Parlamentsgebäudes. Hierzu fand durch unsere Kommission am 23. August eine Besichtigung des Parlamentsgebäudes statt. Es geht bei diesem Umbau vor allem um Haustechnik und um innere Renovationen für 72 Millionen Franken. Es muss erwähnt werden, dass diese 72 Millionen Franken eine Reserve von 9 Millionen Franken enthalten, also eine Reserve von etwa 15 Prozent, was für alte Gebäude wie unser Bundeshaus vernünftig scheint und eben auch branchenüblich ist.

Das zweite Projekt betrifft die Sanierung der Gebäude der Eidgenössischen Steuerverwaltung an der Eigerstrasse 61 und 65 in Bern für 14,7 Millionen Franken. Diese Gebäude wurden 2004 von unserer Kommission besichtigt.

Beim dritten Projekt geht es um die Erstellung eines neuen Notrechenzentrums der Bundesverwaltung an der Fellerstrasse 15A für 34,9 Millionen Franken.

Das vierte Projekt betrifft einen Zusatzkredit für die Sanierung des Altbaus des Landesmuseums in Zürich von 31 Millionen Franken. Die restlichen 100 Millionen Franken sind für Projekte von unter 10 Millionen Franken für die allgemeine Bundesverwaltung und die schweizerischen Vertretungen im Ausland sowie für einen Sammelkredit für unvorhergesehene Bauprojekte und Liegenschaftserwerbe. Ein separates Projekt liegt auch für den Nachtragskredit von 500 000 Franken für das Sammlungszentrum des Schweizerischen Landesmuseums in Affoltern am Albis vor. Die KöB betrachtet sämtliche Projekte als angebracht und sinnvoll und empfiehlt Ihnen einstimmig, den Bundesbeschluss I anzunehmen.

Bei der Vorlage 2, beim Bundesbeschluss II über "IT-Investitionen Infrastruktur" für das neue Rechenzentrum der Bundesverwaltung kann ich mich kurz fassen. Es geht um einen Verpflichtungskredit von 9,6 Millionen Franken für das neue Notrechenzentrum. Da es hier um ein Telekommunikationserschliessungs- und -ausrüstungsbauvorhaben und nicht um ein eigentliches Bauvorhaben geht, gibt es hierzu einen separaten Bundesbeschluss. Dieser wird von der Kommission ohne Gegenstimme bei einer Enthaltung zur Annahme empfohlen.

Zur Vorlage 3, zum Bundesbeschluss III über Mietaufwendungen für die Unterbringung des Bundesverwaltungsgerichtes in St. Gallen: Hier war die Ausgangslage etwas schwieriger. Sie erinnern sich: Das Parlament hat sich entschieden, als Standort des Bundesverwaltungsgerichtes nicht wie einmal vorgesehen Aarau, sondern St. Gallen festzulegen. Nach Verhandlungen zwischen dem Bund und dem Kanton St. Gallen hat sich, wie beim Bundesstrafgericht in Bellinzona, für die Gesamtkosten ein Verteilschlüssel von 43 Prozent für den Kanton und 57 Prozent für den Bund ergeben. Das ist die Vorgeschichte.

Dann haben wir mit dem Entlastungsprogramm 2003 Kürzungen von jährlich 80 Millionen Franken im Bereich der Bundesbauten und insbesondere bei EffVor-Projekten beschlossen. Das bezog sich unter anderem auf den Bau der Gerichte. Nach dieser Kürzung sah sich der Bund sozusagen gezwungen, eine Miet-Kauf-Lösung anzustreben, d. h. mit dem Kanton St. Gallen einen Vertrag abzuschliessen, der vorsieht, dass der Kanton St. Gallen baut und der Bund das Gebäude dann 50 Jahre lang mit einer Miet-Kauf-Formel mietet und dass dieses Gebäude am Ende der Mietzeit ohne zusätzliche Kosten an den Bund übergeht.

Es wurden Bedenken geäussert, dass dieses Miet-Kauf-Verhältnis für den Bund im Endeffekt teurer zu stehen komme als eine eigene Realisierung.

Der Ständerat hat als Erstrat diesbezüglich folgenden Entschluss gefasst: Rückweisung an den Bundesrat mit dem Auftrag, entweder ein Projekt vorzulegen, welches den Bund als Bauherrn und Eigentümer der künftigen Liegenschaft des Bundesverwaltungsgerichtes in St. Gallen vorsieht, oder eine Mietlösung zu erreichen, welche gegenüber der Eigentumslösung kostenneutral ist.

Unserer Kommission lag ein Antrag Gyr-Steiner vor, der in eine ähnliche Richtung zielte und nach einer Diskussion modifiziert und der Fassung des Ständerates angepasst wurde.

Die Kommission empfiehlt Ihnen somit mit 10 zu 2 Stimmen, das Geschäft mit der gleichen Begründung wie der Ständerat an den Bundesrat zur Überarbeitung zurückzuweisen. Man ist grundsätzlich nicht gegen das Projekt. Was hier zum Ausdruck kam, war vielmehr die Unzufriedenheit über die Mehrkosten. Auch will man hier keine Verzögerung riskieren. Der Bundesrat wird eingeladen, möglichst bald eine Zusatzvorlage vorzulegen. Es liegt nicht im Interesse der Kommission, hier eine Verzögerung und damit Mehrkosten zu verursachen.

Roth-Bernasconi Maria · Mit-F · Conseil national · Genève · Groupe socialiste

Cette année, trois crédits d'engagement sont soumis par le Conseil fédéral à notre approbation. Si la plupart n'ont posé aucun problème à la commission, vous aurez pu constater, notamment via les médias, que le crédit d'engagement pour la location du Tribunal administratif fédéral pose quelques problèmes. Aussi bien notre commission que le Conseil des Etats qui s'est penché sur le programme des constructions civiles lors de sa session d'automne proposent de renvoyer ce projet au Conseil fédéral. Mais j'y reviendrai dans la dernière partie de mon intervention.

Commençons par les demandes de crédits qui ne posent pas de problème particulier. Un premier crédit d'engagement pour des constructions civiles d'une valeur de 253,1 millions de francs est demandé. 100 000 francs seront affectés à des projets d'une valeur inférieure à 10 millions de francs et le reste à des projets estimés à plus de 10 millions de francs. La commission a examiné en particulier les objets d'un montant supérieur à 10 millions de francs chacun. Ils ont été examinés attentivement par la commission qui vous demande d'accepter ces crédits d'engagement.

Un premier crédit d'une valeur de 72 millions de francs, affecté à la rénovation du Palais fédéral, est concerné. Une visite dans les entrailles de cette maison a convaincu les membres de la commission que cette rénovation était indispensable, notamment en matière de sécurité en cas d'incendie. Répondant à la question d'un parlementaire, le directeur de l'Office fédéral des constructions et de la logistique a confirmé que le planning pourra être tenu et que les rénovations ne dureront pas plus longtemps que prévu dans le message.

Ensuite, la rénovation des bâtiments de l'Eigerstrasse 61 et 65 à Berne, pour une valeur de 14,7 millions de francs, est également prévue dans ce programme. Les façades de ces bâtiments doivent en effet être impérativement rénovées. Concernant les standards de construction Minergie, s'ils peuvent être respectés à l'Eigerstrasse 61, pour le bâtiment du no 65 ces standards ne peuvent pas être pris en considération pour des raisons de proportionnalité entre l'investissement supplémentaire et le coût final. Ces bâtiments doivent être rénovés après trente ans seulement parce que dans les années 1970 on a construit rapidement et bon marché. Ces péchés ne devraient plus être répétés aujourd'hui.

Autre crédit examiné par la commission: la réalisation d'un nouveau centre de calcul à la Fellerstrasse 15A à Berne pour une valeur de 34,9 millions de francs. Ce crédit est nécessaire parce que les processus importants de l'administration fédérale s'appuient aujourd'hui sur l'informatique et sont donc tributaires de la disponibilité des systèmes et des données. Une panne informatique paralyserait les opérations pendant des semaines, voire des mois, et aurait de graves conséquences financières. Il est apparu que le bâtiment de la Fellerstrasse 15A remplissait le mieux les conditions d'une concentration de l'infrastructure de sauvegarde pour la plupart des départements et offices. Là aussi le respect des standards de construction Minergie aurait été disproportionné. De plus, ce bâtiment correspond aux normes de sécurité par rapport à d'éventuels tremblements de terre.

Par ailleurs, un crédit d'engagement "Investissements TI, infrastructure" d'un montant total de 9,6 millions de francs pour ce nouveau centre de calcul de l'administration fédérale est proposé. Ce crédit est également crucial pour les mêmes raisons invoquées ci-dessus. Pour des raisons de sécurité, depuis quelques années déjà, les fournisseurs de prestations de l'administration fédérale ont réparti la production de données autant que possible sur deux sites au minimum. Il s'est avéré que ce bâtiment remplissait le mieux les critères pour l'implantation d'un centre de calcul pour la plupart des départements et offices. Les travaux ont été devisés à 9,6 millions de francs. La commission vous propose donc d'accepter aussi ce crédit.

Ensuite, la commission a examiné la demande d'un crédit additionnel pour la rénovation du bâtiment de l'ancien Musée national suisse de Zurich, première étape. La raison de cette demande additionnelle est la suivante: la rénovation complète du musée a été différée afin d'élucider tout d'abord les questions soulevées par la construction du bâtiment d'extension de l'édifice. D'après l'état actuel du dossier, la construction de cette extension ne pourra commencer qu'en 2010 au plus tôt. Dès lors, pour que le musée puisse continuer de présenter des expositions, il est prévu d'avancer une partie des travaux prévus dans la deuxième étape. De plus, il s'agit d'assurer la sécurité en cas de tremblements de terre. En effet, actuellement, les normes de sécurité ne seraient pas respectées. On nous a assurés que les mesures prises pour cet investissement étaient proportionnelles.

C'est un ancien bâtiment protégé et il ne peut être comparé avec un immeuble datant des années 1970. De même, en l'état actuel des choses, un nouveau bâtiment ne peut remplacer l'actuel. En effet, pour des raisons juridiques et financières, une nouvelle construction ne peut être prévue dans les prochaines années. En accord avec le DFI, cette rénovation doit permettre de continuer à proposer des expositions dans ce lieu mythique qu'est le "Landesmuseum".

Dès lors, la commission vous propose d'accepter le crédit additionnel de 31 millions de francs.

Un crédit supplémentaire de 500 000 francs est demandé, par ailleurs, pour l'aménagement du centre de conservation des collections muséographiques. Ce crédit est nécessaire à l'installation d'une ligne rapide de transfert de données entre le centre et Zurich. L'Office fédéral de l'informatique et de la télécommunication aurait dû financer ce crédit, mais en raison des réductions de crédit, il n'est plus en mesure de le faire, c'est la raison pour laquelle le Conseil fédéral se voit obligé de nous demander ce crédit supplémentaire. Il s'agit de transférer de plus en plus l'administration du "Landesmuseum" à Affoltern am Albis pour libérer de l'espace pour les expositions. A la question de savoir pourquoi des câbles optiques sont nécessaires et si des solutions moins coûteuses seraient possibles, on nous a répondu que les exigences de la clientèle et des utilisateurs ne pouvaient être prises en considération avec des câbles traditionnels. Les câbles optiques sont les seuls moyens physiques actuels à disposition pour transmettre les données par large bande. On ne peut pas prévoir à cent pour cent le développement de l'informatique, mais en l'état actuel des choses, on peut supposer que cette solution sera la moins onéreuse à long terme. Ces crédits sont, pour la commission, après discussion et examen en détail, incontestables et justifiés.

Au nom de la commission, je vous demande donc de les approuver.

Quant au crédit-cadre de 100 millions de francs pour des projets se situant en dessous de 10 millions de francs chacun, la commission a pu examiner la liste des objets prévus et vous prie également de les accepter.

Venons-en maintenant au crédit ayant été le plus sujet à discussion. Il s'agit du crédit d'engagement d'un montant de 250 millions de francs pour les frais de location liés à l'implantation du Tribunal administratif fédéral à Saint-Gall. Le Conseil des Etats avait décidé, lors de la dernière session, de renvoyer ce projet au Conseil fédéral en lui demandant soit de présenter un projet conférant à la Confédération la qualité de maître d'ouvrage et de propriétaire du futur bâtiment, soit de proposer une solution de location dont le coût ne serait pas supérieur à celui d'une acquisition.

La commission s'est ralliée à la décision du Conseil des Etats et vous demande de faire de même, et ce pour les raisons suivantes. La commission de notre conseil est convaincue que l'achat du bâtiment destiné à accueillir le futur Tribunal administratif fédéral serait moins onéreux que la solution de location proposée par le Conseil fédéral, qui consiste en un bail de cinquante ans. Etant donné que le Conseil des Etats a renvoyé le projet au Conseil fédéral, la solution la meilleure, pour pouvoir rapidement trouver une solution afin que ce tribunal puisse fonctionner, est de le suivre et de ne pas accepter la location du bâtiment.

Les membres de la commission opposés au renvoi ont avancé les arguments suivants: il y a une année, le canton de Saint-Gall et la Confédération ont signé une déclaration d'intention commune. La solution de location était une proposition de la Confédération, et non pas du canton de Saint-Gall. Ce canton participe par un grand effort à cette solution et le Parlement cantonal a approuvé cette solution à l'unanimité. Il a l'impression que la proposition de renvoi au Conseil fédéral est une action de revanche des cantons qui n'ont pas eu le siège du Tribunal administratif fédéral. S'il est vrai que l'achat d'un bâtiment est toujours moins onéreux que sa location, il ne faut pas se leurrer, toujours selon les tenants du projet: une solution de leasing moins cher ne sera pas possible. Suite au programme d'économies de la Confédération, celle-ci n'a plus de liquidités, et la seule possibilité pour trouver une solution satisfaisante et rapide serait celle de la location-vente proposée par le Conseil fédéral.

La majorité des membres de la commission trouve que, si une convention entre le canton de Saint-Gall et la Confédération existe, il y est également précisé que la solution doit être neutre au niveau des coûts. Ceci n'est pas le cas de celle proposée par le Conseil fédéral. De plus, elle est d'avis que les montants des loyers peuvent être encore négociés à la baisse. La préférence de la commission va néanmoins à une solution d'achat, car si l'on veut rester au même endroit, ce qui est le cas avec le Tribunal administratif fédéral à Saint-Gall, on achète le bâtiment et on ne le loue pas.

Mais l'argument déterminant était la rapidité de la procédure. Si nous adoptons la décision du Conseil des Etats, c'est-à-dire le renvoi au Conseil fédéral, nous évitons une procédure d'élimination des divergences. Cela devrait donc aller plus vite. Et le résultat du vote au Conseil des Etats était clair: 33 voix contre 6.

En conclusion, la commission vous demande de suivre le Conseil des Etats et de renvoyer le projet au Conseil fédéral avec mandat de nous présenter un projet conférant à la Confédération la qualité de maître d'ouvrage et de propriétaire du futur bâtiment, ou alors de proposer une solution de location dont le coût ne soit pas supérieur à celui d'une acquisition.

Beck Serge · Mit-M · Conseil national · Vaud · Groupe radical-libéral

Madame le rapporteur, je voudrais vous poser une petite question sans importance politique: est-ce qu'il est prévu, dans la mesure où l'on va rénover le mobilier de ce bâtiment, qu'on améliore l'ergonomie de manière à permettre aux parlementaires qui mesurent plus de 1,60 mètre d'être assis correctement dans cette salle?

Roth-Bernasconi Maria · Mit-F · Conseil national · Genève · Groupe socialiste

Monsieur Beck, je vous remercie pour cette question. Ce n'est pas vraiment prévu, malheureusement.

Stöckli Hans · Mit-M · Conseil national · Berne · Groupe socialiste

Die SP-Fraktion beantragt Ihnen, die Bundesbeschlüsse I und II gutzuheissen und den Bundesbeschluss III, wie es der Ständerat tat, an den Bundesrat zurückzuweisen. Bekanntlich geht es ja nicht um die Standortfrage; St. Gallen wurde ausgewählt, und das Bundesverwaltungsgericht soll auch in dieser Stadt seinen Platz finden. An diesem Entscheid soll nicht gerüttelt werden. Es geht auch nicht darum, eine Verzögerung zu bewirken. Nachdem aber der Ständerat bekanntlich mit 33 zu 6 Stimmen klar die Rückweisung beschlossen hat, beschleunigen wir das Verfahren, wenn auch wir die Rückweisung beschliessen, denn bekanntlich brauchte es nach Artikel 89 Absatz 3 des Parlamentsgesetzes einen Rückkommensentscheid des Ständerates, damit in der Sache materiell entschieden werden könnte. Es gibt in dieser Hinsicht keine Anzeichen, dass der Ständerat dies tun möchte.

Worum geht es? Es geht darum, dass die SP-Fraktion Mühe hat, dass ein Bundesverwaltungsgerichtsgebäude, das auf lange Zeit angelegt ist, das neu erstellt wird, nur gemietet werden soll. Es ist inakzeptabel, dass die Mietlösung teurer zu stehen kommt, als wenn der Bund selbst als Bauherr auftreten würde, und zwar geht es um mindestens 6 Millionen Franken. Deshalb ist es sicher richtig, dass diese Vorlage nochmals überprüft wird. Es geht nicht darum, Vorwürfe darüber zu machen, wie es zu diesem Problem gekommen ist. Mit der Rückweisung, wie sie der Ständerat beschlossen hat, kann das Parlament frei entscheiden, ob es das Eigentum oder die Miete bevorzugt.

Natürlich - und da sind wir uns einig - muss der Kanton St. Gallen noch einen Schritt tun, sich noch etwas in Bewegung setzen, so wie es die anderen, unterlegenen Kantone gemacht hätten und wie es auch der Kanton Tessin gemacht hat. Zweifellos widerspricht der Antrag, den ich hier stelle, nicht dem Prinzip von Treu und Glauben, weil ja unter allen Umständen auch eine Eigentumslösung möglich ist und - das ist wichtig - weil der Bundesrat die Verträge selbstverständlich immer unter dem Vorbehalt der Zustimmung des finanzkompetenten Organs, der Bundesversammlung, gemacht hat.

Die Rückweisung gibt dem Bundesrat die Chance, einen Entscheid, den wir hier im Rahmen des EP 2003 gefällt haben, einen falschen Sparentscheid, zu korrigieren.

Ich ersuche Sie, die Vorlagen 1 und 2 gutzuheissen und die Vorlage 3 an den Bundesrat zurückzuweisen.

Egerszegi-Obrist Christine · 1VP-F · Conseil national · Argovie · Groupe radical-libéral

Die Beratung dieses Geschäftes wird unterbrochen

Le débat sur cet objet est interrompu

Schluss der Sitzung um 13.00 Uhr

La séance est levée à 13 h 00