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Covid-19-Impulsprogramm für die Bereiche Energie und Biodiversität
Klopfenstein Broggini Delphine · Mit-F · Nationalrat · Genf · Grüne Fraktion
Nous organisons aujourd'hui la sortie des énergies fossiles, pétrole et gaz compris, et de l'énergie nucléaire. La décarbonisation et la fin de l'atome iront de pair avec une électrification massive et 100 pour cent renouvelable. Pour réussir, on compte sur un développement massif des énergies renouvelables avec un accent particulier mis sur le solaire, dont le potentiel est énorme, qui peut être facilement mis en oeuvre, est efficace à différentes échelles, et est, évidemment, bien accepté par la population. Il faut prendre des mesures allant de l'incitation aux contributions financières, en passant par la facilitation via les autorisations ou l'autoconsommation. L'enjeu est non seulement climatique, mais aussi économique, puisque le solaire est générateur d'emplois locaux, permet d'atteindre la souveraineté énergétique, et de contrôler les prix. C'est donc une réponse nécessaire à l'urgence climatique.
Mais on le sait aussi, à côté du changement climatique, le déclin de la biodiversité est une menace de plus en plus sérieuse pour l'humanité. Les deux crises sont liées, se renforcent mutuellement, et doivent donc être abordées conjointement. Assécher des tourbières en Suisse ou déboiser des forêts tropicales contribue au réchauffement de la planète. La hausse des températures a des répercussions directes sur les écosystèmes naturels et sur les espèces. Les crises du climat et de la biodiversité doivent donc s'appréhender ensemble.
La motion charge le Conseil fédéral, en collaboration avec les cantons, de lancer un programme d'impulsion fort, ambitieux, dans les domaines de l'énergie et de la biodiversité, deux domaines cruciaux, qui feront la différence et qui doivent aussi s'harmoniser.
L'accent sera mis sur le tournant énergétique, qui est à portée de main grâce à des solutions qui existent et qui ont déjà fait leurs preuves. C'est le soutien total au photovoltaïque qui peut, si on l'accompagne sans faille, produire rapidement un tiers de l'énergie électrique, sans oublier le potentiel des installations d'éoliennes, de biomasse, ou de géothermie, qui pourront assurer les derniers pourcentages. En parallèle, on insistera sur la mise en oeuvre rapide de la stratégie Biodiversité. Afin d'obtenir un impact direct, l'accent sera mis sur des mesures urgentes, qui seront déployées dans le cadre du plan d'action de la stratégie Biodiversité. Il s'agira en particulier de développer des synergies entre différents secteurs, entre agriculture et forêt, milieux naturels et réseaux routiers, et évidemment de protéger efficacement les tourbières.
Notre qualité de vie actuelle dépend de la biodiversité et de notre capacité à faire face aux importants changements climatiques. On le sait, en Suisse, d'ici 2050, les températures moyennes devraient augmenter de 2 à 3,3 degrés. Les évènements météorologiques extrêmes, comme les canicules, les sécheresses, les tempêtes, les inondations, se multiplieront à l'avenir. On sait dès lors que la biodiversité est notre meilleure assurance-vie pour nous adapter aux changements climatiques.
Pour réaliser cette transition, les auteurs de la motion proposent d'investir dans des programmes d'impulsion d'une durée de trois à cinq ans, qui devraient être rapidement mis en oeuvre, et de disposer d'un cadre financier de 3 à 4 milliards de francs, soit 0,5 pour cent de notre PIB. Ce n'est rien quand on sait à combien se montera la facture de la crise climatique, que l'OCDE estime dix fois supérieure à ce qui est proposé dans la motion.
Alors je vous remercie de dire oui aujourd'hui à cet investissement qui nous coûtera toujours moins cher que si on ne fait rien.
Sommaruga Simonetta · BR-F · Bundesrat · Bern
Sie haben natürlich absolut recht: Was wir jetzt investieren, ist Geld, das wir später nicht für die Schäden aus dem Klimawandel, für die Schäden aus dem Verlust der Biodiversität ausgeben müssen. Der Bundesrat hat das bereits mehrfach gesagt und auch bestätigt: Die Umsetzung der Klimastrategie, das Netto-null-Ziel, ist nicht nur erreichbar, sondern auch wirtschaftlich tragbar.
Die Frage, die sich jetzt bei dieser Motion stellt, ist eigentlich eher: Braucht es jetzt, nach der Pandemie, noch ein zusätzliches Impulsprogramm im Bereich Energie und im Bereich Biodiversität? Das möchten Sie ja vor allem haben. Da haben wir vielleicht die Differenz.
Aber es ist mir schon wichtig aufzuzeigen, was der Bundesrat bereits aufgegleist hat. Die Umsetzung der Energiestrategie und auch des Aktionsplans Strategie Biodiversität ist am Laufen. Sie haben es gesehen, der Bundesrat hat Ihnen für die Umsetzung der Energiestrategie das Energiegesetz vorgelegt. Dieses haben Sie sehr rasch beraten. Sie haben mit der parlamentarischen Initiative Girod die entsprechende Gesetzesberatung vorgezogen. Ich glaube, wir sind heute alle froh, dass Sie das getan haben. So können z. B. die Auktionen für die grossen Fotovoltaikanlagen am 1. Januar 2023 starten. Das sind genau die Impulse, die wir jetzt brauchen. Bis ins Jahr 2030 sind es insgesamt 12 Milliarden Franken - das ist auch eine Art Impulsprogramm -, die Sie bereits beschlossen haben, um die einheimische Energieproduktion auszubauen, und zwar rasch auszubauen.
Der Bundesrat hat ferner eine Vorlage in die Vernehmlassung geschickt, damit wir bei der Wasserkraft und bei den Windenergieanlagen noch etwas rascher vorwärtskommen, damit wir nicht weiterhin bis zu zwanzig Jahre brauchen, um eine Staumauer zu erhöhen. Diese Zeit können wir uns einfach nicht leisten. Aber es braucht jetzt einen Effort von allen. Man kann nicht einfach verlangen und sagen: "Wir brauchen das", sondern wenn es konkret wird, müssen alle hinstehen und sich gemeinsam dafür einsetzen, dass dieser Ausbau der erneuerbaren einheimischen Energien auch gemacht wird.
Wir haben in diesem Saal bereits mehrmals über den runden Tisch "Wasserkraft" gesprochen. Dort hat man aufgezeigt, wie Politik jetzt funktionieren muss. Alle müssen einen Schritt aufeinander zu machen. Niemand soll einfach an seiner Position festhalten und darauf beharren. Vielmehr muss man sagen: Wir brauchen diese zusätzliche einheimische Energie, wir müssen uns aufeinander zubewegen.
Wie gesagt, haben Sie bereits die Mittel gesprochen: 12 Milliarden Franken, die wir konkret investieren können. Wenn wir eine Beschleunigung der Verfahren hinkriegen, müssen wir nicht so lange warten. Ich schaue Frau Wismer an, die sich seit Jahren für die Windenergie einsetzt. Wir brauchen auch dort Verfahren, mit denen wir rascher vorwärtskommen. Wir können uns dieses jahrelange Hin und Her nicht leisten, etwa viermal bis vors Bundesgericht zu gehen. Ich habe nichts gegen die Einsprachemöglichkeiten, wir müssen sie aber so organisieren, dass wir effizienter werden und dass auch die Verfahren für den Ausbau rascher werden.
Das ist nicht das Einzige, was der Bundesrat bereits aufgegleist hat. Ich habe vorhin das Stromversorgungsgesetz erwähnt. Der Bundesrat hat die Revision im Juni verabschiedet. Wir warten jetzt darauf, dass sie im Parlament beraten werden kann. Darin ist die Finanzierung des zusätzlichen Winterstroms mit einer Winterstrom-Zulage konkret vorgesehen, damit die zusätzliche Energie für den Winter, sicher abrufbare Energie, gebaut werden kann. Der Bundesrat hat im Rahmen des CO2-Gesetzes, das in die Vernehmlassung geschickt wurde und noch in diesem Jahr ins Parlament kommt, vorgesehen, dass wir für den Heizungsersatz und für die energetische Sanierung von Wohnblocks 4 Milliarden Franken zur Verfügung haben. Eigentlich ist auch das ein Impulsprogramm. 4 Milliarden Franken sollen bis 2030 für Investitionen im Gebäudebereich eingesetzt werden. Auch das ist aufgegleist.
Beim Naturschutz haben wir natürlich auch Bedarf, zu investieren. Sie wissen, dass der Bundesrat mit dem indirekten Gegenvorschlag zur Biodiversitäts-Initiative vorgesehen hat, dass wir in Zukunft knapp 100 Millionen Franken zusätzlich in den Naturschutz investieren können. Die Vorlage ist jetzt auch in Ihrer Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie und kann dort hoffentlich rasch beraten werden.
Zusammengefasst: Braucht es ein zusätzliches Impulsprogramm, oder genügt nicht das, was Sie bereits beschlossen respektive aufgegleist haben? Wir sind der Meinung, dass es jetzt mehr darum geht, diese Vorlagen zügig zu beraten und die Projekte dann entsprechend umzusetzen, anstatt jetzt noch ein zusätzliches Impulsprogramm aufzugleisen. Das ist die Begründung, weshalb der Bundesrat zusätzliche Investitionen zwar begrüsst, aber der Meinung ist, dass sie bereits aufgegleist sind.
Abstimmung
Präsidentin (Kälin Irène, Präsidentin): Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.
Abstimmung - Vote
Für Annahme der Motion ... 68 Stimmen
Dagegen ... 118 Stimmen
(0 Enthaltungen)