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Sport senkt Gesundheits- und Sozialkosten *

7203 · Amtliches Bulletin

Du 17 mars 2004

https://lexipedia.io/fr/docs/ch/ab-bo-bu/7203/de/sport-senkt-gesundheits-und-sozialkosten

Consulté le 11 sept. 2026

  1. Documents
  2. Confédération
  3. Bulletin officiel
Source

Objet parlementaire: Les activités sportives diminuent les coûts de la santé et du social * (03.3642)

03.3642

Sport senkt Gesundheits- und Sozialkosten *

Schiesser Fritz · P-M · Ständerat · Glarus · Freisinnig-demokratische Fraktion

Der Interpellant beantragt eine kurze Diskussion. - Sie sind damit einverstanden.

Jenny This · Mit-M · Ständerat · Glarus · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei

Ich möchte hier kurz darauf eingehen und mitteilen, dass ich in diesem Fall mit der Antwort des Bundesrates sehr zufrieden bin. Ich habe teilweise auch Fragen gestellt, auf die ich die Antwort bereits kannte, aber das ist ja bei Politikern nichts Aussergewöhnliches.

Immerhin ist mir mit diesem Bericht in einer Studie bestätigt worden, dass mit dem Sport die Gesundheitskosten unter dem Strich um gegen 3,2 Milliarden Franken pro Jahr reduziert werden können. Dies selbst dann, wenn man berücksichtigt, dass der Sport - das sagen ja alle, die keinen Sport betreiben - durch Unfälle selbstverständlich auch Kosten verursacht; der Sport verursacht tatsächlich Kosten von gegen 1,1 Milliarden Franken pro Jahr. Selbst wenn man dies berücksichtigt, reduziert der Sport die Gesundheitskosten um 3,2 Milliarden Franken pro Jahr. Das ist in diesem Bericht einmal mehr bestätigt worden. Aus diesem Blickwinkel ist eine umfassende Prävention sicher gerechtfertigt. Ob die angedrohte Reduktion der obligatorischen Turnstunden dieser Prävention dienen würde, wage ich zu bezweifeln - das ist eine andere Frage. Aber mit der Antwort des Bundesrates und seiner Chefbeamten bin ich in dieser Frage sehr, sehr zufrieden. Ich bin überzeugt, dass wir in die richtige Richtung gehen.

Hess Hans · Mit-M · Ständerat · Obwalden · Freisinnig-demokratische Fraktion

Im dritten Punkt seiner Antwort führt der Bundesrat aus, dass eine verwaltungsinterne Lösung in der Form einer Fachstelle gewählt werde, die unter Beizug des Baspo im BAG geführt werde, um den Fonds zu verwalten. Weiter führt der Bundesrat aus, dass damit eine spätere verwaltungsexterne Lösung, z. B. in Form einer Stiftung, als Option weiterhin offen bleibe.

Ich erlaube mir hier, dem Bundesrat zu empfehlen, dass er darauf verzichtet, neue Lösungen bzw. neue Strukturen zu schaffen, um die Verwendung der Fondsmittel zu regeln. Solche Lösungen verursachen zusätzliche Kosten. Wir müssen darauf achten, dass die Gelder möglichst ungeschmälert dem Sport bzw. der Prävention zukommen und nicht durch Verwaltungsaufwendungen absorbiert werden.

Wir haben bereits die Strukturen, um diese Gelder richtig zuzuweisen. Ich denke hier an die Swiss Olympics in Zusammenarbeit mit dem Baspo. Bei der Umsetzung der Motion zur Förderung der Sportmittelschulen wurde auch auf diese Institutionen zurückgegriffen. Es wurde hier sehr effizient und sehr sachdienlich gehandelt. Das muss auch beim vorliegenden Fonds gleich erfolgen. Deshalb ersuche ich den Bundesrat, hier auf verwaltungsexterne Lösungen zu verzichten.

Couchepin Pascal · BR-M · Bundesrat · Wallis

Je n'ai rien à ajouter. J'ai pris note de l'intéressante et courte discussion qui a eu lieu.