Gestaltungsplan Felsenstrasse "Akris"
Plan d'affectation spécial · St. Gallen
Document
- Numéro
- 1992-0166
- Type
- Plan d'affectation spécial
- Commune
- St. Gallen
- Canton
- Saint-Gall
- Niveau
- Commune
- Autorité
- Gemeindeverwaltung
- Adopté
- 1 sept. 1992
- Approuvé
- 9 oct. 1992
- Publié
- 22 avr. 1992
- En vigueur depuis
- 9 oct. 1992
Carte
6 éléments du plan, tirés des données du plan d'affectation du canton (geodienste.ch).Ouvrir la carte complète
Fichiers
GenehmigungsverfügungOuvrir dans un nouvel onglet
Texte
Genehmigungsverfügung
B a u d e p a rte m e n t
Läm m lisbrunnenstrasse 54, 9001 St.Gallen Telefon 071 21 30 03, Telefax 071 21 39 60
des Kantons St.Gallen
St. Gallen,
9. Oktober
1992
St ad tra t 9001 St. G a l l e n
Gen e h m i g u ng eines G e m ei nd ee rl ass es
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Sehr geehrter Herr Stadtammann Sehr geehrte Stadträte
Sie haben uns 731.1;
in Nachachtu ng von A r t . 31 des B a u g e s e t z e s
abgekürzt BauG)
(sGS
fol genden Erlass zur G e n e h m i g u n g e i n g e
reicht :
- G e s t a l tu ng sp la n Fel sen str as se
"Akris" mit b e s o n d e r e n
V o r s c h r if te n
In An w e n d u ng von A r t . 31 BauG und A r t . 94 Abs. über die V e r w a l t u n g s r e c h t s p f l e g e
(sGS 951.1;
Ve rbi ndu ng mit Nr.
26.01 des G e b ü hr en ta ri fs
Gem ein de ve rw al tu n g
(sGS 821.5)
1 des Ge se tz es
a b g e kü rz t VRP)
in
für die St aa ts - und
verfü gt das B a u d ep ar te me nt :
1. Der angeführte Erlass wir d genehmigt. 2. Die Gebühr für diese Ve r f ü g un g beträgt Fr.
R e c h t s m i t t e l b e l e h r u n q : Gegen di es e V e r f ü g u n g Abs.
l'OOO.—
.
kann na c h A r t . 43
1 V R P innert vi erzehn Ta ge n seit E r ö f f n u n g R e ku rs be i m
Re gi er ung sra t erhob en werden.
Mit f r e u n d li ch e n G rü ss e n Der V o rs te her
sig. Dr. W. Kägi Dr. W. Kägi R e gi er ung sra t
Beilage: - Ge ne h m i g t e r Erlass - Einzahlungsschein
Kopie: - Re ch t s a b t e i l u n g - Pl an un gsa mt - Re ch n u n g s f ü h r e r
(2) (2)
Plan
#
Stadt St.Gallen
Verbindliche Planelemente
Gestaltungsplan 1:500 Felsenstrasse "A k r i s"
Planungsgebiet Kap
ei l en s t r a s s e
Grundfläche best. Hauptgebäude mit Geschosszahl
mit besonderen Vorschriften und Beilageplänen
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Grundfläche neues Hauptgebäude mit Geschosszahl
gemäss Art. 28 Baugesetz vom 6.Juni 1972
1772
Grundfläche Verbindungsbau mit Geschosszahl
V390
Teilbereich Anbau Ost 695.90
Obere Sockelbaulinie mit Kote O.K. fertig Boden
693.00
Untere Sockelbaulinie mit Kote O.K. fertig Boden
VOM STADTRAT BESCHLOSSEN AM:
Der Stadtammann:
14. April 1992 Im Namen des Stadtrates Der Stadtschreiber:
Baulinie für unterirdische Geschosse
□HDJr
OEFFENTLICH AUFGELEGT
STÜTZMAUER
Vordach-ZErkerbereich
vow 22. W Z292 m
892
BIS:
Grünfläche
A
Hauseingang
VOM GROSSEN GEMEINDE!
A
Zugang Fussgänger
AM: itadtschreiber:
E^>
Anlieferung
/ \
Zufahrt Tiefgarage
Felsensrrasse '
Besucherparkplätze
8.00 o
VOM BAU DEPARTEMENT GENEHMIGT
Der Vorsteher dés Baudepartem entes:
10.60
: 25.80
AM
Geschützter, zu fällender Baum Einzelbäume
3001
h
Architektur: Planung:
Baumgruppe
F. Robbiani, Architetto STS/OTIA, Mendrisio B. Müller, Siedlungsplaner HTLVBSP, St.Gallen
otu,
BR ^864
25m
AT
Hocnbauamt Datum: 6. März 1992
besondere Vorschriften
GP Felsenscrasse
"Akris*, 6 . März 1992
Besondere Vorschriften zum Gestaltungsplan Felsenstrasse "Akris" St.Gallen
A.
Allgemeine
Bedingungen
Art. 1 Geltungsbereich
Die besonderen Vorschriften gelten für das in der Situation des Gestaltungsplans Felsenstrasse "Akris" umgrenzte Gebiet. Zum Gestaltungsplan Felsenstrasse "Akris" gehören die Situation 1:500, die besonderen Vorschriften sowie die Beilagepläne vom 6. März 1992. Sofern nachstehend nichts anderes bestimmt wird, gelten die Vorschriften der Bauordnung der Stadt St.Gallen.
Art. 2 Verbindiichkeit
Die zum Gestaltungsplan gehörenden Beilagepläne vom 6. März 1992 sind richtungsgebend. Die Schnitte A-A und B-B sind bezüglich Gebäudetiefe und Traufhöhe massgenau verbindlich, im übrigen als Maximal werte zu verstehen.
B.
Überbauungsbeetimmungen
Art. 3 Grundflächen
Hochbauten dürfen nur in den dafür vorgesehenen Grund flächen erstellt werden. Die Grundflächen legen die Längen- und Breitenausdehnung verbindlich fest.
Art. 4
Zusammenstellung der Gebäudevorschriften:
Best. Hauptgebäude
Neues Hauptgebäude
Zwischenbau
Untergeschosse
0
2
2
Sockelgeschosse
1
1
1
Vollgeschosse
4
4
4
Dachgeschoss
1
1
0
Traufhöhe fix
7 1 2 .2 0
7 1 0 .8 0
7 1 0 .4 0
Kniestock
max.
7 1 2 .8 0
7 1 1 .1 8
—
o.K. Dach max.
7 1 6 .5 5
7 1 5 .2 0
—
Vom Baudepartement des Kantons St.Gallen genehmigt Der vo
%
8%
1
GP Felsenstrasse
•Ak.ris', 6. Mär: 1992
Art. 5 Neues Hauptgebäude
Einzelne, technisch bedingte Aufbauten dürfen, sofern sie gut in die Dachgestaltung integriert sind, über der Dachfläche bis Kote 716.60 in Erscheinung treten. Die Länge der zur Belichtung des Dachgeschosses not wendigen Dachfenster bezw. Dacheinschnitte ist nicht beschränkt.
Art. 6 Zwischengebäude
Das Zwischengebäude muss sich bezüglich Material, Textur und Dachgestalt (Flachdach) deutlich von den Hauptgebäu den absetzen. Es ist eine transparente Wirkung des Zwischenbaus zu erzielen.
Art. 7 Teilbereich Anbau Ost
Der östlich bestehende Anbau geniesst Bestandesgarantie (Unterhalt und zeitgemässe Erneuerung sind möglich). Als Voraussetzung für die Realisierung weitergehender baulicher Veränderungen am Gebäude oder in diesem Bereich ist der Gestaltungsplan in diesem Teilbereich zwingend zu ergänzen.
Art. 8 Sockelbauten
Entlang der Sockelbaulinien dürfen die jeweiligen Geschosse bis zur festgesetzten Kote (OK fertig Boden) reichen. Darüber hinaus ist eine maximale Brüstungshöhe von 100 cm zulässig.
Art- 9
Vordächer/Erker An der im Plan bezeichneten Stelle ist ein Vordach resp. Erker enstprechend den in den Beilageplänen darge stellten Ausmassen zulässig.
A r t . 10
Baumaterialien Für sämtliche Bauten sind nach Möglichkeit schadstoff arme Materialien zu verwenden.
C.
Nutzungsbestimmungen
A r t . 11
Wohnnutzung Für den Neubau ist die nicht realisierbare Wohnnutzung im Umfang von 1100 m2 BGF in geeigneter Weise zu kom pensieren. Die Sicherstellung ist mit der Erteilung der Baubewilligung als Revers im Grundbuch einzutragen.
Wohnflächen in Dach- und Sockelgeschossen können zur Kompensation herangezogen werden. Im übrigen gelten die Bestimmungen über die Anwendung der Nutzungsvorschriften im Zeitpunkt der Baubewilligung.
2
GP Felsenstrasse
D.
"Akris', 6. Mâr-
199.
Erschliessungsvorschriften Die Abstellflächen für Motorfahrzeuge sind unterirdisch änzulegen, ausgenommen sind Besucherparkplätze. Die Zufahrt zur Tiefgarage und die Anlieferung haben an den im Plan bezeichneten Stellen zu erfolgen. Die Anzahl der Beschäftigten- und Besucherparkplatze w i r d im Baugesuchsverfahren gemäss Parkplatzreglement festgelegt, wobei die heute bestehenden Parkplatze (insgesamt 70) erstellt werden dürfen. _ Für Fahrräder sind genügend gedeckte, gut zugängliche Abstellplätze zu erstellen.
B.
Energieversorgung
Art. 13
F.
Wärme
D e ^ H e i z e n e r g i e b e d a r f der Gebäude hat den Zielwert der SIA-Emofehlung 380/1 zu erfüllen.
Gestaltungsvorschriften
A r C ' 14
Bauten und Anlagen sind architektonisch so zu gestalten, dass hinsichtlich Massstäblichkeit, For™ en= P ra^h ® ' ^ Materialwahl und Farbgebung die Einheitlichkeit der g samten Überbauung gewahrt sowie eine gute Gesamtwirkung u n d Eingliederung in die Umgebung erzielt wird. Das Material- und Farbkonzept ist vor Baueingabe nach Absprache mit dem Hochbauamt der Stadt St.Gallen festzuleoen.
ES!EiSEc3::
vorzulegen. Bei der Bepflanzung sind standortgerechte Laubbäume resp. Sträucher zu verwenden. .. . Für gefällte Bäume sind Ersatzpflanzungen innerhalb des Planungsgebietes vorzunehmen, insbesondere auch fur die im Plan bezeichnete, geschützte Sommerlinde. Der Abschluss gegen die Kapellenstrasse hat mit einer Stützmauer analog der heute bestehenden zu erfolgen.
Anmerkung
3
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