Überbauungsplan Tisa
Plan d'affectation spécial · Walenstadt
Document
- Numéro
- 2016-4061
- Type
- Plan d'affectation spécial
- Commune
- Walenstadt
- Canton
- Saint-Gall
- Niveau
- Commune
- Autorité
- Gemeindeverwaltung
- Adopté
- 26 nov. 2015
- Approuvé
- 23 mars 2016
- Publié
- 1 déc. 2015
- En vigueur depuis
- 23 mars 2016
Carte
1 élément du plan, tirés des données du plan d'affectation du canton (geodienste.ch).Ouvrir la carte complète
Fichiers
GenehmigungsverfügungOuvrir dans un nouvel onglet
Texte
Kanton St.G allen
Baudepartement
Baudepartement, Amt fü r Raumentwicklung und Geoinformation, Lämmlisbrunnenstrasse 54, 9001 S t . G a ll e n ___________________ _____________________
A _P o s t
23. M ärz 2016
G em eindera t W a len stad t B ahnhofstrasse 19 8880 W alenstadt
G eschäft Nr. 16-522
Gemeinde Walenstadt: Genehmigung eines Gemeindeerlasses
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S ehr geehrter H err G em eindep räsident S ehr geehrte D am en und H erren G em einderäte
Sie haben uns in N achachtung von Art. 31 des B augesetzes (sGS 731.1; BauG) fo l genden Erlass zur G enehm igung eingereicht:
e
Überbauungsplan Tisa
D er Ü berbauungsplan Tisa um fasst die in der zw eigeschossigen W ohnzone W 2 gelege nen Rarzellen Nrn. 616 (teilw eise), 617, 618, 630 und 633. Die Fläche des am S iedlungs rand von W a len stad t gelegenen G ebietes beträgt 4'195 m 2. Das P langebiet grenzt an überbaute W 2-F lächen sow ie an die Landw irtschaftszone. Es sind vier E infam ilienhäuser und ein M ehrfam ilienhaus vorgesehen. Z ur Verbesserung der öV -E rschliessung ist die V erlegung der B ushaltestelle „S chnabe lw eid“ in das P langebiet geplant. Die Überbauung ve rfü gt über eine unterirdische P arkierungsanlage. M it dem Planerlass w erden die Be bauung, die E rschliessung sow ie die Um gebung planungsrechtliche gesichert und die V orgaben gem äss kom m unalen Richtplan, w elcher vom B audepartem ent am 2. Juni 2014 zur Kenntnis genom m en w urde, konkretisiert. G egenü ber d e r R egelbauw eise laut Baureglem ent soll w ie folgt abgew ichen w erden: Bautypologie
Anzahl Vollgeschosse max. Attikageschosse Ausnützunqsziffer G ebäudehöhe max.
Strassenabstand ohne T rottoir Kleiner/G rosser G renzabstand Terrainveränderungen Stützm auern
16-522 / 470036_109380.docx 4 7 0 0 3 6 J 09380.docx
R e q e lb a u w e ise frei frei 2 zugelassen 0.45 30 m 7.50 m
4 m 4 m /8 m Art. 21 Mauern max. 1.80 m
Ü b e rb a u u n g s p la n A: max. 2 W ohneinheiten B: mind. 4 W ohneinheiten A1 : frei; A2 und B: Flachdach teilw eise 3, A ttikaqeschoss baurechtlich VG Erleichterte Anordnung; tal- und stirnseitige Zurück versetzung um 45° + max. 0.1 32 m A1: 7.50 m A2 und B: Kote O K Dach in m .ü.M (laut Planungsbe richt A2: rund 7 m und B: rund 7.80 m) > 1m Kein G renzabstand gegenüber Landwirtschaftszone Terraingestaltung max. 3 m im Bereich Stützm auern m ax 2 m im Bereich S tützm auer begrünt
A us ortsplanerisch er Sicht liegen die A bw eichungen von der R egelbauw eise im üblichen Rahm en. Die M indestfläche von 3 ‘000 m 2 gem äss Art. 16 des Baureglem ents fü r einen Ü berbauungsplan eingehalten. Der Planerlass wurde am 7. Septem ber 2015 durch das A m t fü r R aum entw icklung und G eoinform ation vorgeprüft. Die im V orprüfungsschreiben gem achten A usführungen w urden nur teilw eise berücksichtigt. Der Planerlass w urde den beteiligten Fachstellen nochm als zum M itbericht zugestellt. G estützt auf Art. 2ff BauG fällt es in die Sachkom petenz der politischen G em einde, einen Ü berbauungsplan zu erlassen. Dem Kanton steht die R echts- und E rm essenskontrolle zu. Er hat bei der B eurteilung der O rtsplanung den nötigen Erm essensspielraum der politischen G e m einde zu w ahren. Die P rüfungsbehörde hat die O rtsplanung lediglich dann zu korrigieren, w enn sie sich aufgrund überkom m unaler öffentlicher Interessen als unzw eckm ässig erw eist o der wenn sie den w egleitenden G rundsätzen und Zielen der R aum planung nicht entspricht oder unzureichend R echnung trägt. Im V orprüfungsverfahren wird mit den A usführungen hin sichtlich der Z w eckm ässigkeit w e iter gegangen als im G enehm igungsverfahren, wo lediglich völlig unzw eckm ässigen und dam it nicht m ehr rechtm ässigen Lösungen die G enehm igung versagt w erden kann. G em äss den eingereichten U nterlagen und Feststellungen kann das talseitige Sichtfeld aus der vorgesehenen G rundstückszufahrt des Fuhr- und Fahrweg rechtes am östlichen Ü berbau u ngspla n-P erim eter durch die um friedende S tützm auer der N achbarliegenschaft an der Berg strasse 32 nach w ie vor nicht eingehalten werden. Die Abteilung V erkehrstechnik bei der K an tonspolizei kann die vorgesehenen Kehrrichtstandorte nur dann gutheissen, w enn es sich um nicht sichtbehindernde U nterflursam m elstellen handelt. Es wird in diesem Zusam m enhang e xplizit darauf hingew iesen, dass die Sicherstellung der Sichtzone gem äss kantonaler Strassengesetzgebung in der Z uständigkeit und Verantw ortung der Politischen G em einde W alenstadt liegt. E ntlang der Bergstrasse führt eine regionale Radroute. Die Sichtzonen nach VSS Norm 640273a sind auf alle Verkehrsteilnehm enden (Fahrzeuge, R adfahrer und Fussgänger) dau erhaft einzuhalten. A llfällige Pflanzen oder G egenstände innerhalb der Sichtzonen dürfen die H öhe von 60 cm nicht übersteigen. Die Zuständigkeit für die D urchsetzung der Sichtzonen liegt bei der Politischen G em einde W alenstadt. Sichere, überdachte und leicht zugängliche Veloparkplätze in W ohngebieten fördern die V e lonutzung und verhindern, dass V elos in H auseingängen oder auf Trottoirs abgestellt werden. Es w ird auf die M erkblätter Fuss- und V eloverkehr (2015), insbesondere das M erkblatt „Veloparkierung für W ohnba u ten “ verw iesen.
Z usam m enfassend ergibt sich, dass in der w eiteren Um setzung die Bestim m ungen von Art. 16 des Baureglem ents, die obigen A usführungen sowie auch diejenigen der Vorprüfung vom 7. S eptem ber 2015 zu berücksichtigen sind. Der Planerlass kann unter Beachtung des grösstm öglichen der G em einde W alenstadt zustehenden Erm essensspielraum es genehm igt w erden (Art. 3 Abs. 2 BauG).
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In A nw endung von Art. 31 BauG und Art. 94 Abs. 1 des G esetzes über die V erw altung s rechtspflege (sGS 951.1; abgekürzt VRP), Art. 1 Abs. 1 in V erbindung m it A nhang 6 der E rm ächtigung sverordnung (sGS 141.41) sow ie dem G ebühren tarif für die S taats- und Ge m eindeverw altung (sGS 821.5) ve rfü gt das
Baudepartement: 1. 2.
Der angeführte Erlass wird im Sinne der Erwägungen genehm igt. Die G ebühr fü r diese V erfügung beträgt Fr. 1'5 8 0 .-. Aufteilung der Gebühren: Am t für Raumentwicklung und Geoinformation
Fr.
1‘0 0 0 .-
Amt für Umwelt und Energie (i.Z. mit 15-5997)
Fr.
2 4 0 .-
Tiefbauam t (i.Z. mit 16-534 und 16-535)
Fr.
3 4 0 .-
R e c h ts m itte lb e le h ru n g : G egen diese Verfügung kann nach Art. 31 Abs. 2 BauG i.V.m. Art. 47 Abs. 1 V R P innert vierzehn Tagen seit Eröffnung Rekurs bei der R egierung erho
ben w erden. F reundliche G rüsse D er Leiter des A m te s fü r R aum entw icklung und G eoinform ation
U. Strauss
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G enehm igte r Erlass E inzahlungsschein -r » • G enehm igung Teilstrassenplan „Bergstrasse, N euklassierung Trottoir G enehm igung Teilstrassenplan „N euklassierung T isa stra sse “
Kopie — -
R echtsabteilung A m t fü r R aum entw icklung und G eoinform ation A m t fü r U m w elt und Energie K antonspolizei - V erkehrstechnik T iefbauam t R echtsdienst
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