Gestaltungsplan "Etzelweid", Genehmigung vom 14. März 2000

Plan d'aménagement détaillé · Feusisberg

Document

Numéro
375/2000
Type
Plan d'aménagement détaillé
Commune
Feusisberg
Canton
Schwyz
Niveau
Commune
Autorité
Gemeinde
Approuvé par
Regierungsrat
Adopté
14 mars 2000
En vigueur depuis
14 mars 2000

Carte

Le canton ne publie pas de périmètre pour ce document. La carte montre Feusisberg avec ses zones à bâtir.Ouvrir la carte complète

Fichiers

1321_GP-14_Etzelweid_2000_V_RRB-375.pdfOuvrir dans un nouvel onglet

Texte

KANTON SCHWYZ GEMEINDE FEUSISBERG ORTSTEIL SCHINDELLEGt

GESTALTU NGSPLAN ETZELWEID I

I I

DOKUMENTATION Das Planu ngsge biet umfasst das Grundstück KTN 1261 Grund stücke igentü merin : Helen Stenge1-Melster Etzelweidstrasse 13, 8834 Schindellegi bevol lmöch tlgte Vertreterin:

Hegm a Plan AG, Moosstrasse 5, Postfach 164, 6313 Menzingen

Menz ingen , den Oeffe ntlich aufge legt vom:

.. ~. ~·.. .~~.~ : .. .~~.~...... 1

-1-

bis: 2..1. .. M~~~. 19.99 ......

Inhaltsverzeichnis: Erläuterungsbericht zur Ueberbauung "Etzelweld", Schindellegi. ............................ 3 Heutige Situation ...................................................................................................................... 3 Volumen ..................................................................................................................................3 Platzierung und Ausrichtung .................................................................................................... 3 Haustypen ................................................................................................................................ 4 Zonensprung ............................................................................................................................ 4 Abweichungen gegenüber der Grundordnung ..................................................................... 4 Aussenraumgestaltung ........................................................................................................... 5 Bepflanzung ............................................................................................................................. 5 Erschllessung ............................................................................................................................ 5 Parklerung ................................................................................................................................ 5 Vorteile der Ueberbauung ....................................................................................................... 5 Behindertengerecht ................................................................................................................ 6 Abfallentsorgung ..................................................................................................................... 6 Versorgung .............................................................................................................................. 6 Abwasser ................................................................................................................................. 6 Parzelle 1258 ............................................................................................................................. 6

Sonderbauvorschriften (SBV) .............................. ,.............................................................. 7 Geltungsbereich ...................................................................................................................... 7 Zweck ....................................................................................................................................... 7 Planlnhalt, Verbindlichkeit ....................................................................................... ,,,,,, ........... 7 Ueberbauungsvorschrlften ........... ,, ......................... ,........................... ,................................... 7 Neben- und Spezialbauten ..................................................................................................... 8 Gestaltung ... ,, ...................... ,,, ....................... ,., ....................... ,,, .. ,........................................... 8 Verkehrserschllessung und Parklerung .................................. ,,,,,, ........................ ,,,,,, ............. 8 Umgebungsgestaltung ... ,, ...................... ,, ....................... ,... ,....................... ,........................... 8 Etapplerung ...... ,.,,, ................. ,.. ,..................... ,, ............................. ,......................................... 9 Behindertengerechtes Bauen ................................................................................................. 9 Energiesparendes Bauen .......... ,.................................................... ,........................................ 9 Entsorgungseinrichtungen .. ,, ..................... ,.. ,..................... ,, ....................... ,........................... 9 Abweichungen vom Gestaltungsplan, ....................... ,........................................................... 9 in krafttreten ,.......................................... ,,................... ,.. ,.. ,...................... ,........................ ,....... 9

Anhang .................................................................................................................................... 9 Tabelle der Grundmasse ......................................................................................................... 9

Berechnung der Ausnützungsziffer................................................................................. 10 Kubische Berechnung ........................................................................................................ 12 Ein- und Abstellplatznachweis .......................................................................................... 14 -2-

Erlöuterungsbericht zur Ueberbauung "Etzelweid", Schindellegi

Heutige Situation s von Der Gestaltungsplan umfasst nur die Parzelle 1261. welche unweit des Dorfkern n der Schlndellegl liegt. Das Grundstück liegt grösstenteils an einem Nordhang zwische vollends Etzelstrasse und der Etzelweldstrasse. Das gestaltungsplanpfllchtlge Areal wird fast Aussicht, von der E2 Zone umgeben. Die Lage zeichnet sich durch eine schöne wette welche bis zum Zürichsee reicht, aus. welche n Das gestaltungsplanpfllchtlge Gebiet umfasst auch die Parzellen 1289 und 12tD, auf schon zwei neuere Mehrfamlllenhöuser stehen, und die Parzelle 1258 mit dem bestehe

nden

Bauernhaus.

Volumen ser Die Volumen mögen neben den maximal zwelgeschosslgen Ein- und Zweifamlllenhöu dimenauf den ersten Blick gross erscheinen. Doch sind diese für W3-Zonen durchschnittlich Volume n sioniert und schon gar nicht übertrieben gross. Besondere Bedeutung kommt den nicht an dem oberen Etzelweldstrassenabschnltt (Bauberelche A und B) zu. Um die E2-Zone en stark zu beelntröchtlgen, werden diese Volumen kleiner ausformuliert. Die leicht grösser in das Volumen der Mehrfamlllenhöuser werden aus Rücksicht auf die Umgebung lumen gewachsene, vertiefte Terrain gesetzt. Ueber der Etzelstrasse Ist von den MFH-Vo ulierung folglich nur noch der dritte Stock und das Dachgeschoss zu sehen. Bel der Ausform en der Dachform orientierte man sich hauptsöchllch an die in der Umgebung stehend ckert Bauten. Belde Haustypen sind durch Zösuren in ihrer optischen Wirkung aufgelo worden. Ihre Formen sind dennoch einfach gehalten.

Plotzlerung und Ausrichtung eine Der besonderen, komplexen Lage wegen Ist das Bebauen dieser Grundstücke Herausforderung, bei der es gilt, auf möglichst alles Rücksicht zu nehmen. Projektes Ausschlaggebend für die Situation und Ausrichtung sömtllcher Höuser unseres waren folgend e Punkte: Architektonische Einpassung, die mit der Umgebung harmoniert. Das Projekt soll ein überzeugendes, einheitliches Erscheinungsbild ergeben, wobei die Hauptfirstrichtung den Verlauf der allgemeinen Hanglage aufnimmt. Dies geen schieht unter anderem in Anlehnung an die oberhalb der Etzelstrasse liegend Kubaturen. Mit dieser Hauptfirstausrichtung wird auch die Lesbarkeit der Topographie unterstützt. Die Sicht von der Etzelstrasse gegen den See wird weniger unterbrochen. Aber auch die Bewohner in diesem Quartier dannzumal sind in diesem Punkt Nutznlesser. Die Besonnung Ist optimaler. Für die meisten Röume trifft die Besonnung zur richtigen Zelt zu. Es ergebe n sich weniger Probleme bei der Grundrissorganisatlon; das heisst. in den Wohnungen orientieren sich die Schlafröume nach Osten und die Tagesa ufent-3-

haltsbareiche (Wohn-/ Essraum) nach Westen. Bei einer W' Drehung der Höuser ergöben sich unweigerlich Konflikte zwischen der Besonnung und der Aussicht. Es spricht kein wesentlicher Punkt für eine andere Posltlonlerung. Daraus folgt die logische Konsequenz, die Höuser nach Westen auszurichten. Bestötigt wird unsere Ansicht auch durch Hauseigentümer in der Umgebung, welche Ihre Höuser "verkehrt" gesetzt haben und dies nun bereuen.

Haustypen

Zwei verschiedene Bewohnergruppen werden m~ dieser Ueberbauung angespro chen. Deshalb kommen zwei verschiedene Haustypen zum Einsatz. Der erste Typ Ist das Reiheneinfamilienhaus, nachfolg end kurz REFH oder Geböude A 1 B genannt. Drei solcher Grundtypen anelnandergerelht, bilden das eine Geböude. Das andere Geböude hat als einziger Unterschied ein Grundtyp mehr angereiht bekommen. Der andere Typ Ist das Mehrfamilienhaus, kurz MFH oder genauer Geböude C 1 D, bei dem pro Stockwerk drei Wohnungen unterschiedlicher Grösse untergeb racht werden.

Zonensprung

Die Relhenelnfamillenhöuser bilden einen harmonischen Uebergang von der E2-Zone zur W3-Zone. Einerseits entsprechen die Kuben in der Geböude höhe den Elnfamlllenhöusern und andererseits nehmen die Kuben die Grundflöchenausmasse der Mehrfamlllenhöuser an.

Abweichungen gegenüber der Grundordnung Es wird von den Bauten auf der Parzelle 1261, ausser einem Ausnützungszifferbonus, keinen Anspruch auf Irgendwelche Abweichungen gegenüb er der Grundordnung beantragt. Im Gegenteil wird in der Sonderzone bei den REFH zugunsten der Harmonie auf ein Geschoss verzichtet. Die Möglichkeit, die Geböude C und D um ein zusötzliches Geschoss zu erhöhen, wird ebenfalls weggelassen. Damit werden alle Auflagen in der Sonderzone erfüllt. Ueber das Grundstück errechnet sich eine Ausnützungszlffer von 0.66 (siehe sep. AZBerechnung). Alle vorgeschriebenen Strassen-, Geböude - und Grenzabstönde werden eingehalten. Der Grenzabstand gegenüb er der kleineren Parzelle 1258 bildet keine Ausnahm e. Es entfölit somit eine möglich notwend ige Grenzverlagerung. Die Vorteile der Ueberbauung, welche den Ausnützungszlfferbonus erst berechtig en, werden nachfolg end separat aufgeführt. Nach Ueberarbeltung des Gestaltungsplanes föllt durch die abgestufte Terraingestaltung bei den MFHs je eine Wohnung Im Erdgeschoss weg. Diese kompensieren wir durch den max. 2/3-Ausbau Im Dachgeschoss.

-4-

Aussenraumgestaltung Die Terralnverlöufe wurden möglichst flach projektiert, so dass den Bewohnern eine grosse benutzbare Flöche zur Verfügung steht. Die Kinder bekommen dadurch einen grösseren Raum für Spiel und Sport. Auf einem Platz werden Spielgeröle für die Kinder angebracht. Die Flöche des Kinderspielplatzes betrögt mehr als Em m2 (mit dem Computer ermittelt). Die Mlndestflöche errechnet sich wie folgt: BGF' 15 I 1(:0=2758.94 m2 '0.15=413.84 m2 Neben dem Kinderspielplatz Ist ein gedeckter Sitzplatz, welcher Im hinteren Teil zwei Container beherbergt. Ein quer über die Parzelle 1261 fliessendar Bach, der zur Zelt unterirdisch in Rohren verlöuft, wird offen gelegt. Durch den Bach erföhrt die Ueberbauung eine zusötzllche Bereicherung.

Bepflanzung Die Umgebung soll möglichst naturnah gestaltet sein und nur mit einheimischen Pflanzen und Gehölzen bepflanzt werden. Dem Bach entlang sollen diverse niedrige Ströucher gepflanzt werden. Einige wenige Laubböume werden auf den neubebauten Grundstücken verteilt. Als Sichtschutz und tellweise als Parzellengrenze fungieren Hecken. Ansonsten wird der grösste Teil Rasen oder Wiese sein.

Erschllessung Die Haupterschllessung erfolgt sowohl für die Tiefgarage als auch für die Höuser über die Etzelweldstrasse. Die verkehrsberuhigte Strasse Im Vorbereich der Garagen soll den Kindern auch zum Fahrradfahren, lnline Skating u.a. dienen. Die Wege, die zu den Höusern führen, werden in 1.2- 1.5 m Breite ausgeführt. Die Wege entsprechen sömtllchen Anforderungen der Behinderten. Alle Wege haben ein Gefölle von maximal sechs Prozent und einen rutschsicheren Belag.

Parkierung Die REFH sind mit 12 Garagenplötzen versehen. Die restlichen ffJ Parkplötze für Besucher und Bewohner befinden sich in den Tiefgaragen. Verlangt werden nach Baureglement 64 Parkplötze.

Die erforderliche Anzahl Parkplötze ergibt sich aus der belliegenden

Parkplatznachwelsaufstellung.

Vorteile der Ueberbauung Die Bauten ergeben !rotz zwei verschiedenen Geböudetypen ein einheitliches Gesamtbild. Die Ueberbauung fügt sich gut in die Umgebung ein. Keinerlei fremde Elemente stören das Ortsblld. Es wird günstiger Wohnraum für Familien geschaffen. Dies dank ökonomischen und sich wiederholendem Grundriss. Die Grundrisse sind aber nicht minimal. sondern optimal organisiert. Zur Senkung der Baukosten wurde ein Konzept für die normalerweise recht kostenintensive Haustechnik erarbeitet. So sind alle Röume, welche

-5-

Steigleitungen benötigen, zusammengefasst und als Schicht zwischen den Schlafund Wohnröumen ausgebildet. Es wird eine breite Palette an Wohnungsgrössen angeboten. Im Programm stehen: 6

x

31/ 2 ZimmerWohnungen

6

x

41/ 2 ZimmerWohnungen

8

x

51/ 2 Zimmer Wohnungen

2

x

5112 Zimmer Malsonettewohnungen

7

X

61/ 2 Zimmer REFH

in den MFH in den Luftschutzröumen sowie Im südlichen Teil des Erdgeschosses sind Gemelnschaftsröume (Basteln, Disco, Spielen, Hobby) untergebracht. Speziellen Wert Ist auch auf den Energiehaushalt gelegt worden. Die Geböude werden mit einer 16 cm starken Wörmedömmschlcht eingekleidet. Eine zentrale, ökologische Anlage fungiert als Heizung. Die genauen Spezifikationen werden erst noch festgelegt.

Behindertengerecht in den MFH werden alle Wohnungen gemöss der Norm SN 521 fOJ (Behlndertengerechtes Bauen) erstellt. Eine spötere Anpassung einer Wohnung Ist somit jederzeit möglich. Pro MFH wird mindestens ein Parkplatz in der Tiefgarage mit einer Breite von 3.5 m vorgesehen. Die Aussenröume werden auch behindertengerecht gestaltet.

Abfallentsorgung Sechs Container entlang der Etzelweldstrasse zwischen der Einfahrt und der TiefgaragenEinfahrt dienen der Abfallentsorgung. Davon wird einer für Altpapier und einer für den Kompost verwendet. Das Wenden des Kehrichtlastwagens wird durch die TiefgaragenEinfahrt gewöhrlelstet.

Versorgung Spötestens mit dem Bau der Etzelweldstrasse wurde die Telefon-, Strom-, TV-, Kanalisation-, Wasserversorgung der Parzellen sichergestellt.

Abwasser Die Hausabwösser werden Im Trennsystem abgeleitet, das Meteorwasser muss soweit als möglich versickern können, sofern dies aus hydrogeologischen Gründen möglich Ist. Dies bedingt, dass die Geböudekonstruktlonen so ausgeführt werden, dass keine Slckerleitungen erstellt werden müssen und das anfallende Oberflöchenwasser entweder versickern kann oder in den Retenslonstank fllessen kann. Es Ist eine Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro De Ruyter (Goldau) vorgesehen.

Parzelle 1258 Mit dem gewöhiten Bebauungskonzept Ist es möglich, das Grundstück 1258 auch sinnvoll zu bebauen und zu erschllessen.

Sonderbauvorschriften (SBV)

zum Gestaltungsplan "Etzelweid"

Art. 1 Geltungsbereich

Art. 1 1

Die Sonderbauvorschriften

Art. 1 2

umgrenzte Gebiet welches der Parzelle 1261 entspricht. Sofern nachstehend und Im Gestaltungsplan nichts anderes bestimmt wird,

gelten für das

des

gelten die Vorschritten

rechtsgültigen

Im Gestaltungsplan

Baureglementes

Etzelweld

(BauR)

der

Gemeinde Feuslsberg.

Art. 2 Zweck

Art. 2 1

Mit dem Gestaltungsplan Etzelweld und den dazugehörenden Sonderbauvorschritten sollen die Rahmenbedingungen geschaffen werden.

Art. 2 2

Er bezweckt:

eine sich in das Orts- und Landschaftsbild einfügende Gesamtanlage;

Art. 2 2.2 eine einheitliche Formensprache und eine ansprechende Aussenraum-

Art. 2 2.1

gestaltung;

Art. 2

2.3 die Regelung der Verkehrserschliessung sowie der Parkierungssltuatlon, sowohl für die Parzelle 1261 wie auch zweitrangig für die Parzelle 1258.

Art. 3 Planinhalt, Verbindlichkeit

Art. 3 1

Alle

• Verbindlicher

Planinhait"

Art. 3 2

aufgeführten Planelemente sowie die SBV sind verbindlich. Alle in der Legende (Gestaltungsplan) unter .Orientierender

Planlnhalt"

in der Legende

(Gestaitungsplan)

unter

aufgeführten Planelemente sind wegleltend.

37 autres articles

Art. 4 Ueberbauungsvorschrlflen

Art. 4 1

Die max. horizontale Ausdehnung sowie der Standort der Bauten sind durch die Im GP enthaltenen Baubereiche A, B, c und D bestimmt.

Art. 4 2

in den Baubereichen A und B sind Elnfamlllenhöuser, Doppei-EFH oder ReihenEFH, in den Baubereichen C und D Mehrfamllienhöuser zu verwirklichen.

Art. 4 3

Der Baubereich Vorbauten Ist für Balkone und dgl. bestimmt.

Art. 4 4

Der Baubereich Tiefgarage Ist für die Erstellung einer Tiefgarage, einer Zufahrt bis an die Grenze der Parzelle 1258 sowie diverser Technik- und Nebenröume vorgesehen.

Art. 4 5

Im Baubereich Oberdeckte Einstellplötze sind Oberdeckte Abstellplötze und Garagen zu erstellen. Die Flachdöcher sind zu begrünen resp. als Terrasse begehbar zu gestalten.

Art. 4 6

Zu den Baubereichen siehe auch Tabelle Im Anhang.

-7-

Art. 5 Neben- und Spezialbaulen

Art. 5 1

Nebenbauten gemöss §61 PBG sind ausserhalb der Baubereiche zulösslg, wenn sie sich in das architektonische Konzept eingliedern.

Art. 6 Gestaltung

Art. 6 1

Die Bauten haben sich bezüglich Architektur, Formensprache und Volumengliederung sowie Material- und Farbwahl gut in das bestehende Orts- und Landschaftsbild einfügen. Die Fassaden- und Dachgestaltung der Gesamtanlage hat nach einheitlichen Gestaltungsgrundsötzen zu erfolgen:

Art. 6 2

Fassaden 1 Döcher

Art. 6 2.1

Der Stil der Fassade soll öhnllch dem der bestehenden Mehrfamlllenhöuser auf den Parzellen 1259 und 1260 gehalten werden. Die Dachneigungen sind von 25° bis 35° alter Teilung festzusetzen.

Art. 6 3

Materialwahl I Farbgebung

Art. 6 3.1

Die Farbgebung der Fassaden und Döcher lehnt sich an die bereits bestehenden Mehrfamlllenhöuser an. Die Fassade wird verputzt und in gebrochenem Welss gehalten. Gelönder, Starenkastenblenden und dergleichen sollen etwa Im gleichen Rot kommen. Die Stuktur und Farbe der Dachziegel soll angepasst werden.

Art. 7 Verkehrserschllessung und Parkierung

Art. 7 1

Innerhalb des Gestaltungsplanes sind mlnd. 64 Parkplötze (Ein- und Abstellplötze) zu verwirklichen.

Art. 7 2

Bei einer spöteren Ueberbauung muss der Gehweg, der an die Parzelle 1258 angrenzt weitergeführt werden.

Art. 8 Umgebungsgestaltung

Art. 8 1

Für

die

Umgebungsgestaltung

Ist

Im

Baubewilligungsverfahren

ein Umgebungsplan Im Massstab ·1 :200 einzureichen. Dieser muss Angaben zur Endgestaltung der Frelflöchen, Freltreppenanlagen, Llchtschöchte, Plötze, Wege, Kindersplelplötze, Gelöndemodulierung (Böschungen, Stützmauern) und zur Rahmenbepflanzung enthalten.

Art. 8 2

Die Rahmenbepflanzung hat mit einheimischen Böumen und Ströuchern zu erfolgen.

Art. 8 3

Die Wege, Plötze und Treppenanlagen sind mit aufeinander abgestimmte n Belagsmaterlallen

auszuführen.

Diese

sind

dem

Materialkonzept

der

bestehenden Bauten und Anlagen anzupassen.

Art. 8 4

Die Frelflöchen sind zu modellieren, zu begrünen und standortgerecht zu bepflanzen. Anlagen wie Nebenbauten, Pergolen, Sitzplötze, Stützmauern, Treppenanlagen und Wege sind darin zulösslg. Sie sind Im Umgebungsplan darzustellen. -8-

Art. 9 Etappierung

Art. 9 1

ln der 1. Etappe sollen die Baubereiche A. Bund Csowle die Tiefgarage und der Kinderspielplatz erstellt werden.

Art. 9 2

ln einer 2. Etappe sollen die Baubereiche D sowie die Zufahrt bis an die Grenze der Parzelle 1258 erstellt werden.

Art. 10 Behindertengerechtes Bauen

Art. 10 1

ln den Mehrfamlllenhöuser sollen alle Wohnungen gemöss der Norm SN 521 ffXl erstellt werden. Eine spötere Anpassung einer Wohnung Ist somit jederzeit möglich. Pro MFH wird mindestens ein Parkplatz in der Tiefgarage mit einer Breite von 3.5 m vorgesehen. Die Aussenröume sollen auch behindertengerecht gestaltet werden.

Art. 11 Energiesparendes Bauen

Art. 11 1

Die einzelnen Geböude sollen:

Art. 11 1. 1 zentral durch eine Heizung versorgt werden

Art. 11 1.2 den "Minergle-Standart• erfüllen

Art. 12 Entsorgungseinrichtungen

Art. 12 1

Die Container sind an der Etzelweldstrasse zu stationieren.

Art. 13 CMit Beschluss des Regierungsrates vom 14.03.200J gelöscht, Beschlussnr. 375)

Art. 14 inkrafttreten

Art. 14 1

Der vorliegende Gestaltungsplan Etzelweid (inkl. Sonderbauvorschrlften) tritt mit Genehmigung durch den Regierungsrat des Kantons Schwyz ln Kraft.

Anhang Tabelle der Grundmasse Baubereiche

VG

AZ

GH (m.ü.M.)

FH (m.ü.M.)

A

2

0.66

761.90

765.60

B

2

0.66

764.40

767.10

c

3

0.66

761.50

765.40

D

3

0.66

761.50

765.40

VG=Vollgeschoss I AZ=Ausnotzungszlffer I GH=Geböudehöhe I FH=Firsthöhe

·9·

Berechnung der Ausnützungsziffer O bjekt: Ue be rba uung "Etzelweid", Schindellegi Bauherr: Diverse Arc hitekt: Hegma Plan AG, Moosstrasse 5, 63 13 Menzingen

Erdgeschoss abzüglich abzügllch abzügllc h abzüglich

3 3

23.97

12.75

.·305.62

-2.59

1. 10

. -11 .72

-2.88

1.10

-3.17

-1.27

0.48

-1.56

0.48

-1.83 .

-0.75

288. 16

Obergeschoss dito EG

288. 16

Zwischentotal

576.31

Erdgeschoss abzüglich abzüglich abzügllch abzügllch

2 2

18.05

12.75

230. 14

-2.59

1.10

-5.70

-2.88

1.10

-3.17

-1.27

0.48

-1.22

-1.56

0.48

-0.75

2 19.30

Obergeschoss dito EG

219.30

Zwischentotal

438.61

j.,.if-!1

Erdgeschoss abzüglich abzügllch abzügllch abzüglich

18.19

13.60

247.38

-3.00

2.00

-6.00

-2.00

2.00

-4.00

-4.60

0.94

-4.32

-1 .51

6.03

-9.1 1

1. Obergeschoss abzüglich abzügllch abzüglich

25.32

13.60

344.35

-3.00

2.00

~ 1 2.00

-2.00

2.00

-4.00

-4.60

0.94

-4.32

2

223.95

324.03

2. Obergeschoss dito 1. OG

324.03

Zwischentotal

872.01

-10-

dito Zwischentotal MFH

Total Ausnützungsfläche Grundstücksfläche Parzelle 1261

4174.00

Anrechenbare Landflächen: Grundstücksfläche Parzelle 1261

,!174.00 . 0.60

Zulässige Ausnützung Maximaler Ausnützungsbonus Maximal mögliche Ausnützung

0.15 0.75

..2504.40 626.10 3130.50

Ausnützung der Parzelle 1261

. 0.66

Vorhandene Ausnützung

.. 0.66 0.06

Beantragter Ausnützungsbonus

-11 -

Kubische Berechnung Objekt: Ueberbauu ng "Etzelweid , Schindellegi Bauherr: Diverse Arc hitekt: Hegma Plan AG, Moosstrasse 5, 631 3 Menzingen 11

tJr--l :'Hll

Normalgeschosse Balkone Terrasse Dachgeschoss Untergeschoss

2 4

288. 16 6.76 109.70 288.16 288. 16

2.60 2.00 3.60 3.80 2.90

1498.432 54.080 394 .920 1095.008 . 835.664

~

3878.104

Zwischentotal .1.-.r"iHJH

Normalgeschosse Balkone Dachgeschoss Untergeschoss Zuschlag ler-Garage 2er-Garage

2 3

1 2

219.30 6.76 219 .30 228.44 8.89 20.17 54.14

2.60 2.00 3.80 2.90 1.00 3.60 4.20

1140.360 40.560 833.340 662.476 8.890 .145 .224 -_ 227.388 3058.238

Zwischentotal r•• n ~

Normalgeschosse Balkone Balkone Balkone Dachgeschoss Untergeschoss Zuschlag Dachaufbaute n West Dachaufbaute n West Dachaufbaute n Ost Liftüberfahrt

3 4 2 2

1 1 2

324.03 14.00 9.32 8.25 324.03 340.03 16.00 3.29 3.29 3.29 1.19

2.60 2.00 2.00 1.50 3 .80 2.90 1.00 4.04 4.32 . 3. 12 2.20

2527.434 11 2.000 37.280 . 24.750 1231.314 986.087 16.000 . . 13.292 14.213 . 20.530 2.618 4985.51 7

Zwischentotal ~~:;\{

4985.517 -.

dito Zwischentotal MFH fC(:_t~:~rJro· F·\ '

r ;c~p~H ·

Tiefgarage lnkl. Aufgang

2

583.62 -12-

3.30

3851.892 .

Heizung Terrasse inkl. Aufgang Tiefgarage Container I Sitzplatz Retensionstank

38,15 47.55 417.50 25.68 55,45

3.30· 3.60' 3.3o ..·· · 3.00 3,30

125.895 .. l7Ll80

73.39

3,30

242.187

l$77.750 7Z:040

.J82.985 ... ·..·

Zwischentotal

Verbindung Zwischentotal Total Volumen Volumen Parzelle 1261

22936.305

-13-

Ein- und Abstellplatznachweis Objekt: Ueberbauung Etzelweid Schindellegi Bauherr: Diverse Architekt: Hegma Plan AG, Moosstrasse 5, 6313 Menzingen 11

11

,

Projektierte Anzahl Parkplätze

Parzelle 1261 4•-!r ~l(l·if ;~ ·r f~H Ii .lh iqtHi"i• J0 Chl ub<~q-, ·lr·o,>f~:.JU!dn'~ o); l'lli·.'n li~.fy•lflll,jt' lilii\ f•

8

8

4 23 23 13

.4

Total

13

23 23 13

13

71

3

4

Davon BehlndertenPP Parzelle 1261

4

Total Behinderten PP

4

Mindestanzahl Parkplätze

Parzelle 1261 4 3

.~ e:.r - R~TH

MH·I Besuc h e r

3 3

12

9

BGF/100*1 .5 BG F/l 00* 1.5

15 15

51

2+9+ 15+ 15)/4

13

13

Total

64

Davon BehlndertenPP Parze lle 126 1

2 -14-