Plan der Natur- und Kulturobjekte
Plan de protection · Felben-Wellhausen
Document
- Numéro
- 16
- Type
- Plan de protection
- Sous-type
- Objets culturels
- Commune
- Felben-Wellhausen
- Canton
- Thurgovie
- Niveau
- Commune
- Autorité
- Bauverwaltung Gemeinde
- Approuvé par
- DBU
- Procédure
- Genehmigung Ersterlass
- Adopté
- 30 janv. 2002
- En vigueur depuis
- 30 janv. 2002
Carte
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Texte
•,
KANTON THURGAU
POLITISCHE GEMEINDE FELBEN-WELLHAUSEN
REGLEMENT ZUM SCHUTZ UND ZUR PFLEGE DER NATUR- UNDKULTUROBJEKTE (inkl. Beitragsordnung)
Genehmigungsexemplar
Politische Gemeinde Felben-Wellhausen Reglement zum Schutz und zur Pflege der Natur- und Kulturobjekte
Seite 2
Inhaltsverzeichnis A
SCHUTZBESTIMMUNGEN ..................................................................................... 3
I.
Art. 1
Art. 2
ALLGEMEINES ............................................................................................ 3 Geltungsbereich, Grundlagen ................................................................. 3 Eingriffe in geschützte Objekte ................................................................ 3
II.
Art. 3 NATUR- UND LANDSCHAFTSOBJEKTE
4 Grundsätzliche Bestimmungen für geschützte, naturnahe Lebensräume ............................................................................................. 4
Art. 4
Feuchtbiotope ............................................................................................. 4
Art. 5
Magere Trockenbiotope ............................................................................ 4
Art. 6
Hecken, Feldgehölze und Uferbestockungen ...................................... 5
Art. 7
Besonders wirkungsvolle Bäume ........................................................... 5
Art. 8 Wald mit primär ökologisch orientierten Entwicklungszielen ............ 5
Art. 9 Förderungswürdige Natur- und Landschaftsobjekte .......................... 5
Art. 10
Markierung ................................................................................................... 6 111. KULTUROBJEKTE ..................................................................................... 6
Art. 11
Bauten und Baugruppen ........................................................................... 6
Art. 12
Schutzumfang ............................................................................................. 6
B
BEITRÄGE UND ABGELTUNGEN ......................................................................... 7
I.
42 autres articles
Art. 13
Art. 14
Art. 15
GEMEINSAME BESTIMMUNGEN ............................................................ 7 Zuständigkeit ............................................................................................... 7 Voraussetzungen ....................................................................................... 7 Beitragsanpassungen .............................................................................. 7
II.
Art. 16
Art. 17
Art. 18
Art. 19
Art. 20
Art. 21 NATUR- UND LANDSCHAFTSSCHUTZ ................................................ 7
Beitragsvoraussetzungen ......................................................................... 7 Beitragsberechtigung ................................................................................ 8 Beitragsbemessung für neue Bepflanzungen ..................................... 8 Beitragsbemessung für Bewirtschaftung und Pflege ......................... 8 Zuschläge zu den Grundbeiträgen gernäss Art. 19 ............................. 9 Beitragsgesuche ........................................................................................ 9
111.
KULTUROBJEKTE ................................................................................... 1 0 Beitragsvoraussetzungen ....................................................................... 1 0 Beitragsarten ............................................................................................. 1 0 Beitragsberechtigung .............................................................................. 1 0 Beitragsbemessung und Beitragshöhe .............................................. 1 0 Beitragsgesuche ...................................................................................... 1 0
Art. 22
Art. 23
Art. 24
Art. 25
Art. 26 c
SCHLUSSBESTIMMUNGEN ................................................................................ 1 0
Art. 27
lnkrafttreten ................................................................................................ 1 0
D
ANHANG ................................................................................................................... 12 Elemente des Objekteplanes mit besonderen Schutz-, Pflege- oder Nutzungsbestimmungen
FeWe NHG-RegVGen.Ex.
Politische Gemeinde Felben-Wellhausen Reglement zum Schutz und zur Pflege der Natur- und Kulturobjekte
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ABKÜRZUNGEN: NHG RRV NHG ö.A. LEK LBL
= Gesetz zum Schutz und zur Pflege der Natur und der Heimat = Verordnung des Regierungsrates zum NHG = ökologische Ausgleichsfläche = Landschaftsentwicklungskonzept = Landwirtschaftliche Beratungszentrale Lindau
Gestützt auf §§ 3, 10, 15 und 27 NHG erlässt die Gemeinde das folgende
Reglement zum Schutz und zur Pflege der Natur- und Kulturobjekte (inkl. Beitragsordnung)
A
SCHUTZBESTIMMUNGEN
I.
ALLGEMEINES
Art. 1 Geltungsbereich, Grundlagen
1
Das Reglement gilt für die im Objekteplan aufgeführten, durch Anordnungen des Gemeinderates im Sinne von § 10 NHG oder durch Vereinbarung erfassten Objekte auf dem Gebiet der Politischen Gemeinde Felben-Wellhausen.
2
Grundlagen und Richtlinien für Schutz- und Nutzungsmassnahmen sind: - die Inventare sowie die Sach- und Richtpläne des Bundes, des Kantons und der Gemeinde; - die Empfehlungen des regionalen Landschaftsentwicklungskonzeptes (LEK), Eidgenössischer und Kantonaler Fachsteilen sowie der Landwirtschaftlichen Beratungszentrale Lindau.
Art. 2 Eingriffe in geschützte Objekte
1
Eingriffe in geschützte Objekte bedürfen einer behördlichen Bewilligung. Geringfügige Eingriffe sind vorgängig mit der Baubehörde abzusprechen.
2
Unterhalt und Pflege von Naturobjekten im üblichen Rahmen sind weder bewilligungs- noch meldepflichtig.
FeWe NHG-Regi/Gen.Ex.
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3
Eingriffe entgegen den Schutz- und Pflegebestimmungen sind der Gemeinde unverzüglich anzuzeigen. Diese verfügt einen Stopp der schädigenden Tätigkeiten bis zur definitiven Begutachtung.
4
Zuwiderhandlungen werden nach übergeordnetem Recht verfolgt.
II.
NATUR- UND LANDSCHAFTSOBJEKTE
Art. 3 Grundsätzliche Bestimmungen für geschützte, naturnahe Lebensräume
Unter Vorbehalt von Unterhalt und Pflege ist insbesondere unzulässig, das: Errichten von Bauwerken und Anlagen aller Art; Verändern des Geländes durch Schüttungen oder Ausgrabungen; Eingreifen in den Wasserhaushalt; Düngen; Bekämpfen von Lebewesen mit chemisch wirkenden Hilfsstoffen; Anlegen und Betreiben von lntensivkulturen; Zelten und Campieren; Pflücken, Ausgraben und Schädigen von Pflanzen und Tieren.
Art. 4
Art. 5 Feuchtbiotope
1
Als Feuchtbiotope gelten insbesondere Fliessgewässer, Weiher, Tümpel, Flachmoore, Streuwiesen und Hangriede mit feuchter oder wechselfeuchter Ausbildung.
2
Die Erhaltung als naturnahe Lebensräume ist zwingend.
3
Riedflächen sind, unter Vorbehalt des übergeordneten Rechts, jährlich, frühestens ab 1. September und bis 31. März des Folgejahres zu mähen. Röhrichtflächen (Schilf etc.) und Hochstaudenfluren sind etwa alle drei Jahre zu mähen, wobei Flächen von über 10 Aren oder Strukturen von über 100 m Länge in einem wechselnden Drittelsanteil jährlich zu mähen sind. Die Bearbeitung muss zwischen September und März erfolgen und das Schnittgut muss abgeführt werden. Gehölzpflanzen sind zu entfernen oder in ihrer Ausbreitung so zu erhalten, dass der Lebensraum für lichtbedürftige Pflanzen- und Tierarten nachhaltig erhalten bleibt.
Magere Trockenbiotope 1
Als magere Trockenbiotope gelten insbesondere extensiv genutzte Magerwiesen sowie Bahn-, Strassen- und Wiesenborde, Kiesflächen oder Kiesgruben, zum Teil auch Bachborde, Gräben, Waldsäume, Feldwege, Deponieplätze in genutzten oder ehemaligen Gewerbe- und Industrieanlagen. FeWe NHG-Regi/Gen.Ex.
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Art. 6
Art. 7
Art. 8
Art. 9 Seite 5
2
Sie sind geschützt als Lebensraum einer artenreichen Pflanzen- und Tierwelt und als ökologische Ausgleichsflächen.
3
Extensiv genutzte Wiesen sind jährlich frühestens am 15. Juni zu mähen. Das Schnittgut muss abgeführt oder an geeigneter Stelle aufgeschichtet werden. Die anderen Trockenbiotope sind höchstens einmal jährlich zu mähen. Gehölzpflanzen sind in ihrer Ausbreitung so zu erhalten, dass der Lebensraum für lichtbedürftige Pflanzen- und Tierarten nachhaltig erhalten bleibt.
Hecken, Feldgehölze und Uferbestockungen 1
Hecken, Feldgehölze und Uferbestockungen sind als Landschaftselemente im Bestand geschützt und in ihrer Fläche und Artenvielfalt zu erhalten.
2
Zulässig und sinnvoll ist ein gestufter und etappenweiser Schnitt der Hecken. Krautsäume sind alle 2 bis 5 Jahre zu mähen und dadurch gebüschfrei zu halten.
Besonders wirkungsvolle Bäume 1
Landschaftsprägende Einzelbäume oder Baumgruppen sowie besonders alte Bäume sind vor direkter- oder indirekter Schädigung zu schützen und erforderliche Erhaltungsmassnahmen durchzuführen. Namentlich ist bei Jungbäumen auf einen tragfähigen Kronenaufbau zu achten.
2
Abgehende Bäume mit landschaftsprägender Wirkung sind durch Neupflanzungen mit geeigneten Baumarten an geeigneten Orten zu ersetzen.
Wald mit primär ökologisch orientierten Entwicklungszielen 1
Die Waldnutzung soll bezüglich Einsatz von Arbeitsgeräten, Witterung und Saison besonders schonungsvoll erfolgen, wenn möglich bei trokkener Witterung im Winter.
2
Standorttypische, einheimische Tier- und Pflanzenarten sowie die natürliche Dynamik sind durch entsprechende Jungwuchspflege und Holznutzung zu erhalten und zu fördern.
3
Bestände sind mittels Naturverjüngung zu erneuern.
Förderungswürdige Natur- und Landschaftsobjekte Mit entsprechenden Massnahmen und Bewirtschaftungsverträgen sind folgende Lebensraumtypen zu erhalten und zu fördern: FeWe NHG-Regi/Gen.Ex.
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Hochstamm Obstanlagen in siedlungsnahen Wiesen- und Weideflächen; artenreiche Flurwege; extensiv- und wenig intensiv bewirtschaftete Wiesen; Altholzwald; Waldflächen mit besonderen, oder seltenen Arten (z.B. Orchideenwald); Stufige und artenreiche Waldränder.
Art. 10 Markierung
Die Grenzen naturnaher Lebensräume von besonderer Empfindlichkeit und Gefährdung sind für die Öffentlichkeit zu kennzeichnen.
111.
KULTUROBJEKTE
Art. 11 Bauten und Baugruppen
1
Die im Objekteplan bezeichneten Bauten und Baugruppen sind mit ihrer charakteristischen Umgebung als architektonisch, gestalterisch oder geschichtlich wertvolle Bauten und Anlagen zu erhalten.
2
Baubewilligungsverfahren und Ausführungen haben unter Beizug der kantonalen Denkmalpflege zu erfolgen.
3
ln der Umgebung von geschützten Bauten und Baugruppen sind Bauten und Anlagen besonders sorgfältig zu gestalten und so einzuordnen, dass eine gute Gesamtwirkung entsteht.
4
Die Gemeinde kann Abweichungen von der Regelbauweise gestatten oder verlangen, soweit dies für den Schutz des Objektes erforderlich ist.
Art. 12 Schutzumfang
1
Der Charakter der Kulturobjekte ist zu erhalten.
2
Art und Umfang des Schutzes der Kulturobjekte werden festgelegt, wenn: - ein Baugesuch eingereicht wird; - auf Gesuch des Eigentümers des Objektes.
3
Die Festlegung von Art und Umfang des Schutzes erfolgt durch die Gemeinde in der Regel zusammen mit den kantonalen Fachstellen.
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8
BEITRÄGE UND ABGEL TUNGEN
I.
GEMEINSAME BESTIMMUNGEN
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Art. 13 Zuständigkeit
Über Beiträge der Gemeinde an Natur- und Kulturobjekte entscheidet der Gemeinderat, wobei er spezielle Kommissionen für die Antragsstellung einsetzen kann.
Art. 14 Voraussetzungen
1
Beiträge setzen in der Regel voraus, dass das Objekt im Objekteplan oder im Richtplan aufgeführt ist.
2
Beiträge können auch im Falle weiterer Anordnungen nach § 10 NHG gewährt werden.
Art. 15 Beitragsanpassungen
Der Gemeinderat kann die in diesem Reglement betragsmässig festgelegten Ansätze periodisch der Teuerung anpassen.
II.
NATUR- UND LANDSCHAFTSOBJEKTE
Art. 16 Beitragsvoraussetzungen
1
Beiträge werden nur geleistet, wenn die Fläche oder das Objekt Gegenstand des Richtplanes, des Objekteplanes, eines Bewirtschaftungsvertrages oder einer Einzelverfügung gernäss Art. 10 Abs. 1 NHG ist.
2
Beiträge werden für Flächen oder Objekte geleistet, deren Nutzung durch Nutzungspläne, Schutzverordnungen oder Verfügungen beschränkt oder durch Bewirtschaftungsverträge geregelt ist.
3
Wiederkehrende Beiträge werden nur gewährt, wenn die Bedingungen und Auflagen gernäss § 13 der Natur- und Heimatschutzverordnung erfüllt sind und sich der Beitragsberechtigte zu vertragsgernässen Pflegeund Unterhaltsmassnahmen oder anderen Leistungen bzw. Nutzungseinschränkungen während mindestens 6 Jahren verpflichtet.
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Art. 17 Beitragsberechtigung
1
Einmalige oder wiederkehrende Beiträge werden geleistet für: Die Bewirtschaftung und Pflege von erhaltenswerten Objekten sowie von Flächen zum ökologischen Ausgleich; - Die Neuanlage von ökologischen Ausgleichsflächen; - Ertragsausfall und Mehraufwand für ökologische Massnahmen; - Ergänzungs- und Ersatzpflanzungen für abgehende Einzelbäume, für Alleebäume und Hochstamm-Feldobstbäume.
2
Keine Beiträge werden geleistet für Massnahmen, welche - in Erfüllung der Unterhaltspflichten nach den §§ 6 und 20 des Gesetzes über den Wasserbau erbracht werden müssen; - in Erfüllung der Unterhaltspflicht nach der Forstgesetzgebung erbracht werden müssen; - nach den Grundsätzen des ökologischen Leistungsnachweises oder der Biolandwirtschaft getroffen werden müssen und mittels Direktzahlungen des Bundes pauschal abgegolten werden.
Art. 18 Beitragsbemessung für neue Bepflanzungen
1
Bäume, Feldgehölze und Uferbestockungen Für die Neuanlage und Ersatzpflanzung von landschaftlich bedeutungsvollen Einzelbäumen, Baumreihen oder Baumgruppen auf privaten Grundstücken werden in der Regel die ausgewiesenen Materialkosten vergütet.
2
Hochstamm-Feldobstbäume Bei Neupflanzungen und Ersatzpflanzungen in Wiesenflächen werden pro Baum Fr. 100.00, in Weideflächen Fr. 150.00 vergütet.
Art. 19 Beitragsbemessung für Bewirtschaftung und Pflege
1
Wald Leistungen zugunsten von speziellen Lebensräumen, die den üblichen Pflegeaufwand und die Verpflichtungen gemäss Forstgesetz erheblich übersteigen, können finanziell unterstützt werden.
2
Bäume Die Gemeinde beteiligt sich in der Regel mit 70 % der Kosten beim Aufbau oder zur Sicherung einer stabilen Baumkrone, sowie zur Beseitigung des Fallholzes nach Elementarschäden.
3
Feldgehölze und Uferbestockungen An Flächen, für die weder Beiträge des Bundes noch des Kantons ausgerichtet werden, leistet die Gemeinde Beiträge nach den Empfehlungen der LBL.
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Hochstamm-Feldobstbäume Bei Obstgärten, deren Existenz laufend für weitere 6 Jahre vertraglich zugesichert wird, leistet die Gemeinde Beiträge von Fr. 20.00 pro Baum und Jahr.
5
Schilfflächen und Hochstaudenfluren Für das Schneiden, Zusammentragen und Abführen des Schnittgutes leistet die Gemeinde Beiträge von Fr. 15.00 pro Are und Pflegeeinsatz, welcher ca. alle 3 Jahre zu erfolgen hat.
6
Streuwiesen, Riedflächen und Magerwiesen Für das Schneiden, Zusammentragen und Abführen des Schnittgutes leistet die Gemeinde Beiträge von Fr. 15.00 pro Are und Pflegeeinsatz, welcher 1 x jährlich zu erfolgen hat.
7
Weitere Objekte z.B. (alte) Kiesgruben, Lagerflächen, Weiher, Tümpel, Gräben, etc. Die Gemeindebeiträge an Pflegernassnahmen und Abgeltungen sind im Einzelfall zu begutachten und mittels Pflegevertrag abzugelten. Der Aufwand ist anhand der Tarifempfehlungen der eidg. Forschungsanstalt für Agrarwirtschaft Tänikon (FAT) zu berechnen.
Art. 20 Zuschläge zu den Grundbeiträgen gernäss Art. 19
1
Folgende Kriterien können zur Erhöhung der Beiträge führen: - erschwerte Nutzung oder Handarbeit (z.B. an Böschungen); - Lebensraum in Vernetzungszonen gernäss Richtplan oder LEK; - Natürliche Existenz besonders seltener Pflanzen- und Tierarten; - Eindrückliche Artenvielfalt oder blumenreiche Pflanzengesellschaft; - längere Vertragsdauer.
2
Die Zuschläge betragen in der Regel bis 50 % der Grundbeiträge.
3
Der Gemeinderat erlässt entsprechende Richtlinien.
Art. 21 Beitragsgesuche
1
Gesuche für die Gewährung von Beiträgen und Abgeltungen sind vor Ausführungsbeginn mit den für die Beurteilung erforderlichen Unterlagen der Gemeinde einzureichen.
2
Das Gesuch für jährlich wiederkehrende Beiträge ist in der Regel bis zum 1. Mai des Kalenderjahres, für das erstmals Beiträge beansprucht werden, einzureichen. Vorbehalten bleibt der Abschluss eines Bewirtschaftu ngsvertrages.
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KULTUROBJEKTE
Art. 22 Beitragsvoraussetzungen
Beiträge werden in der Regel nur geleistet, wenn der Kanton ebenfalls Beiträge ausrichtet.
Art. 23 Beitragsarten
Es werden nur einmalige Beiträge ausgerichtet.
Art. 24 Beitragsberechtigung
Beitragsberechtigt sind in der Regel nur Massnahmen, die bei der Erhaltung, Pflege und Restaurierung von historischer Bausubstanz sowie archäologischen Fundstellen oder Objekten anfallen.
Art. 25 Beitragsbemessung und Beitragshöhe
1
Die Beiträge werden in Prozenten der anrechenbaren Kosten berechnet.
2
Die Gemeinde entrichtet in der Regel 10 - 20 % der an rechenbaren Kosten.
Art. 26 Beitragsgesuche
C
1
Beitragsgesuche sind spätestens zusammen mit dem Baugesuch bei der Gemeinde einzureichen.
2
Bei verspätet eingereichten Beitragsgesuchen kann der Gemeinderat die Beiträge angemessen reduzieren.
SCHLUSSBESTIMMUNGEN
Art. 27 lnkrafttreten
Das Reglement wird nach Genehmigung durch das Departement für Bau und Umwelt des Kantons Thurgau auf einen vom Gemeinderat festzulegenden Zeitpunkt in Kraft gesetzt.
FeWe NHG-Regi/Gen.Ex.
Politische Gemeinde Felben-Wellhausen Reglement zum Schutz und zur Pflege der Natur- und Kulturobjekte
Öffentliche Auflage
vom 25. Juni
Seite 11
bis 25. Juli 2001
Von der Gemeindeversammlung beschlossen am 25. April 2001
Vom Gemeinderat beschlossen am:
22. Oktober 2001
~ G1Lhreiber
~o Baumgartn~ Vom Departement für Bau und Umwelt (soweit erforderlich) genehmigt am: 3,o. 1.laO 2 KANTON THliRGAU Mit Entscheid Nr. A b DEPARTEMENT FÜR BAU UND UMWELT 8500 FRAUENFELD
Vom Gemeinderat an der Sitzung vom ... mit Wirkung ab ... in Kraft gesetzt.
FeWe NHG-Regi/Gen.Ex.
Politische Gemeinde Felben-Wellhausen . Reglement zum Schutz und zur Pflege der Natur- und Kulturobjekte 1
0
Seite 12
ANHANG D zum Reglement zum Schutz und zur Pflege der Natur- und Kulturobjekte Objekteplanes mit besonderen Schutz-, Plege- oder Nutzungsbestimmungen
Plan~ Nr. ~ Naturobjekt 1 iAmphibienförderungsgebiet
~Parzelle
~2
~Flurname
~Betr. Artikel i4 I 5 I 6 I 8
~Gitzi
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--29 ~Weiher, Krautsaum ~1290 26 ......................................................................................................................................................... ,Wischerli .............................................,~4 .............................................. - 3 0 ~Kiesgrube, Gehölz ~1266 ~Burgisrüti ~5 I 6
21 ·3r····twärcr~··reHrese·n;·ac··-····································tt2.s971"2.6371"2·6·~cfiruzifiä.chfüfier~ä·········································· 28 1 141126611279 ~ 1
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33
4 Winterlinden, Ahornallee, Hainbuchengruppe, Wildgehölz
275 und 276
Chrützi
6/7
Vom Departement für Bau und Umwelt genßhmigt mit ENTSCHEID Nr.-~Q ...... vo~.~Q.~.;~ FeWe NHG-Regi/Gen.Ex.
Politische Gemeinde Felben-Wellhausen Reglement zum Schutz und zur Pflege der Natur- und Kulturobjekte
D
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ANHANG
Elemente des Objekteplanes mit besonderen Schutz-, Pflege- oder Nutzungsbestimmungen Plan Nr. Naturobjekt Parzelle Flurname 1 AmphibienförderunQsQebiet 2 Gitzi 2 Auenlandschaft von Nationaler Be- 3513613321 Wide deutunQ 333189 3 Waldsaum I Feldgehölz 56/70 Wide Brand 4 Extensivwiese I Feldgehölz I Saum 23 Schari Rüteli 5 FeldQehölz Krautsaum, Gewässer 2/14119 Gillgrabe 6 Lindenbäume 1217 Römerhof 7 FeldQehölz Extensivwiese 1217 Römerstross 8 Extensivwiese 557 Tüüfenau 9 Silberweide 1225 Tüüfenau Brach- 3011210112111 Feldgehölz, Extensivwiese, 10 Römerstrasse fläche 121511226 Muggenwinkel 11 Linde 608 Römerstrasse Baumgruppe Magerwiese 12 30133 ZieQelhütte Wäldchen I Bäume 13 10711691170 Starenberg 1171 Baumgruppe Magerwiese 14 65 Rütene Gewässer FeldQehölz Krautsaum 78 Dorfbach 15 Gewässer, Feldgehölz, Krautsaum 871289 Stelligrabe 16 Gewässer Feldgehölz Krautsaum 17 88 Bachrütene FeldQehölz Krautsaum MaQerwiese 90 18 Pfvnbrücke nord Magerwiese Pfynbrücke süd 19 101 20 Kiesweiher Extensivflächen Bäume 102 Räckholderebüel 21 Gewässer FeldQehölz Krautsaum 2671271 LärchensanQ 22 260 Hauptstrasse Linde 23 2 Linden 276 Chrüüzi 24 Dorflinde 245 Bahnhofstrasse 25 2 Linden 1001 Bahnhofplatz 26 MaQerwiese 1230 HeuberQ 27 Gewässer Extensivwiese 122311225 Geere Magerwiese FeuchtQraben 28 1277 Halde Weiher Krautsaum Fischerli 29 1290 Kiesgrube Gehölz 1266 Burgisrüti 30 Wald - Teilreservat 125911263112641 Chrüzibachtobel 31 126611279 EntwässerunQsgraben, Krautsaum 32 1301 ZieQelfeld Waldreservat, Weiher 340112911129811 Affoltertobel I 33 2991130011301 Wellenbergtobel
Betr. Artikel
4151618 4161819 618 516 41619 7
619 5 7
516 7
517 7
517 416 416 416 411516 517 41516/9 416 7 7 7 7 5
41516 5 4
516 8 4
4 18
FeWe NHG-Regi/Gen .Ex.
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Politische Gemeinde Felben-Wellhausen Reglement zum Schutz und zur Pflege der Natur- und Kulturobjekte
Plan Nr. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25
Kulturobjekte Schloss Wellenberg Mühle Weilhausen Evang. Kirche Felben Bienenhaus Felben Hauptstrasse 49 Wiesenstrasse 46 Schulhaus Felben Hauptstrasse 42 Pfarrhaus Spychergasse 3 I 3a Spychergasse 4 I 6 Spychergasse 2 I 2a Weinfelderstrasse 19 Bahnhofstrasse 5 Schulhaus I Trafost Weilhausen Ringstrasse 1 Ringstrasse 7, Waschhaus Ringstrasse 7, Wohnhaus/Scheune Dorfstrasse 11, Waschhaus Heizung I Tankanlage Wellenberg Scheune Wellenberg Siloscheune Wellenberg Brunnen Dorfstrasse Brunnen Wellenbergstrasse Brunnen Weinfelderstrasse
Parzelle 1301 1131 195 131 202 203 180 247 253 1147 1096 I 345 1092 I 1093 1088 1081 1053 1143 1153 1153 1131 1301 1266 1266 1153 1132 I 1135 1136
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Assek. 1 9 62 100 68 56 18 8 2 95 96 I 98 89 I 90 65 61 38 29 16 15 11 5 2 4
FeWe NHG-RegUGen.Ex.
Bases légales
RB 450.1 · TG NHG · Canton
RB 450.11 · TG NHV · Canton
SR 451 · NHG · Confédération
SR 451.1 · NHV · Confédération