Verfügung DI, 24.04.2008; Zug

Limite statique de la forêt · Zoug

Document

Type
Limite statique de la forêt
Canton
Zoug
Niveau
Canton
Approuvé par
DI
Adopté
24 avr. 2008
En vigueur depuis
24 avr. 2008

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Fichiers

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Texte

Direktion des lnnern

Kanton Zug

Forstpolizei I Waldfeststellung GS Nr. 4162, Lüssirain, Zug, im Eigentum von ,

Ausg angslage:

A.

Mit Schreiben vom 9. November 2007 ersuchte

das Kantonsforstamt Zug um die Durchführung des Waldfeststellungsverfahrens entlang der Bestockung auf GS Nrn. 1735 und 4681, im Sinne von § 2 Einführungsgesetz zum Bundesge­ setz über den Wald(EG Waldgesetz; BGS 931.1) vom 17. Dezember 1998. B.

Das Kantonsforstamt hat auf den GS Nrn. 1735 und 4681 den Verlauf der Waldlinie im

Afficher tout le texte

Gelände verpflockt und durch den Geometer einmessen und in den Grundbuchplan eintragen lassen.

C.

Die Waldfeststellung war in den Amtsblättern vom 8. und 15. Februar 2008 ausgeschrie­

ben und vom 8. bis 28. Februar 2008 beim Baudepartement Stadt Zug und beim Kantonsforst­ amt öffentlich aufgelegt. Die Einsprachefrist verstrich unbenutzt.

Erwägungen:

1.

Gernäss § 2 EG Waldgesetz kann jemand, der ein schutzwürdiges Interesse nachweist, feststellen lassen, ob eine Fläche Wald ist. Waldfeststellungsentscheide müssen im Amtsblatt veröffentlich werden.

2.

Nach § 1 EG Waldgesetz gilt eine mit Waldbäumen oder mit Waldsträuchern bestockte Fläche in der Regel als Wald, wenn die folgenden Mindestanforderungen erfüllt sind: Flä­ che 800 m2, Breite 12 Meter, Alter der Bestockung auf Einwuchsflächen 20 Jahre(§ 1 Abs. 1 EG Waldgesetz). Ausnahmsweise gelten kleinere, schmälere oder jüngere Besto­ ckungen dann als Wald, wenn aufgrund von Baum- und Strauchartenzusammensetzung, Ausbildung von Boden und Bodenvegetation sowie geografischer Lage anzunehmen ist, dass sie in bedeutendem Masse Waldfunktionen wahrnehmen können(§ 1 Abs. 2 EG Waldgesetz). Erfüllt eine Bestockung in besonderem Masse Wohlfahrts- oder Schutz­ funktionen, so gilt sie unabhängig von ihrer Fläche, ihrer Breite und ihrem Alter als Wald (§ 1 Abs. 3 EG Waldgesetz). Fläche und Breite einer Bestockung werden unter Ein­ schluss eines Waldsaumes von zwei bis 4 Metern bestimmt. Bei der Abgrenzung sind der Wurzelraum, die Kronenausladung und die Geländesitu�tion zu berücksichtigen(§ 1 Abs. 4 EG Waldgesetz). Weil die Bestockung auf GS Nrn. 1735 und 4681 sämtliche Mindestanforderungen ge­ mäss § 1 Abs. 1 EG Waldgesetz erfüllt und die Bestockung zudem auch Waldfunktionen wahrnimmt, wird sie als Wald im Sinne des Gesetzes taxiert.

Neugasse 2, 6300 Zug T 041 728 24 30, F 041 728 37 17 www.zug.ch/inneres

Seite 2/2

Die Direktion des lnnern verfügt:

1.

Die Waldlinie im südlichen Bereich der GS Nrn. 1735 und 4681, Zug, wird übereinstim­ mend mit dem im Februar 2008 aufgelegten Plan festgesetzt (vergleiche Plan in der Beilage).

2.

Es werden keine Kosten erhoben.

3.

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach der Mitteilung beim Verwaltungsge­ richt des Kantons Zug, Postfach, 6301 Zug, schriftlich Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben werden. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung ent­ halten. Der angefochtene Entscheid ist beizulegen. Die Beweismittel sind zu bezeich­ nen und soweit möglich beizufügen.

4.

Mitteilung an: -

(eingeschrieben)

- Stadtbauamt Zug, St.-Oswalds-Gasse 20, Postfach 1258, 6301 Zug - Kantonsforstamt Zug

Zug, 24. April 2008/Wi

Direktion des !nnern Die Direktionsvorsteherin:

Manuela Weichelt-Picard Regierungsrätin

Beilage 1: Waldfeststellungsplan auf GS Nrn. 1735,4681, Zug

Kanton Zug Amtliche Vermessung

Plan für das Grundbuch

Gemeinde Zug

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Grundbuch- und Vermessungsamt 6300 Zug, 21.12.2007

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Unterstrichene GrundstOcke sind noch nicht rechtskräftig. Baulinien sind kein Bestandteil der Amtlichen Vermessung. Es besteht kein Anspruch auf Richtigkeit und Vollständigkeit. Auskunft erteilt das Bauamt der Gemeinde.

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