Verfügung AFW, 10.03.2021; Hünenberg
Limite statique de la forêt · Zoug
Document
- Type
- Limite statique de la forêt
- Canton
- Zoug
- Niveau
- Canton
- Autorité
- Amt für Wald und Wild (AFW)
- Approuvé par
- AFW
- Adopté
- 10 mars 2021
- En vigueur depuis
- 10 mars 2021
- Source
- ÖREBlex, canton Zoug
Carte
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Fichiers
2021-03-10_VAFW_HU_1421_Boeschwaeldli_geschwaerzt_mitPlan.pdfOuvrir dans un nouvel onglet
Texte
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Direktion des Innern
Kanton Zug Amt für Wald und Wild
Wald Waldfeststellung
Gegenstand Waldfeststellung «Böschwäldli»
Gemeinden Hünenberg
Standort «Böschwäldli», Koordinaten 2 675 300 / 1 223 900 Grundstück Nrn. 1421
AFW 55594
GemDat Nr. -
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Das Amt für Wald und Wild,
gestützt auf Art. 10 Abs. 1 und 2 sowie Art. 13 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Wald vom 4. Oktober 1991 (Waldgesetz, WaG; SR 921.0), auf Art. 12 der Verordnung über den Wald vom 30. November 1992 (Waldverordnung, WaV; SR 921.01), auf $$ 2 und 29 Abs. 1 Bst. a des Einführungsgesetzes zum Bundesgesetz über den Wald vom 17. Dezember 1998
(EG Waldgesetz; BGS 931.1), auf Ziff. 1b Abs. 1 Bst. b und m der Verfügung über die Delegation von Entscheidungsbefugnissen der Direktion des Innern an das Amt für Wald und Wild vom 21. Dezember 2011 (Delegationsverfügung; BGS 153.714) sowie auf Kapitel L 4.1.6 des kantonalen Richtplans, Richtplantext Stand 29. Oktober 2020 (BGS 711.31),
verfügt:
LP Die auf Plan «Waldfeststellung GS 1421, Böschwäldli, Hünenberg vom 20. November 2020», 1:500, vom 14. Januar 2021 bezeichnete Waldgrenze auf GS Nr. 1421, Gemeinde Hünenberg, wird statisch festgestellt. Die Fläche westlich dieser Linie ist Wald im Sinne des Gesetzes.
2, Die durch die vorliegende Waldfeststellung geänderte Waldfläche ist nach Rechtskraft der Verfügung durch den Nachführungsgeometer im Plan für das Grundbuch nachzuführen.
8. Die durch die vorliegende Waldfeststellung geänderte Waldfläche sowie die festgestellte Waldgrenze sind nach Rechtskraft der Verfügung durch die Gemeinde Hünenberg im Zonenplan nachzuführen.
4. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Aegeristrasse 56, 6300 Zug
T +41 41 728 35 22 www.zg.ch/afw
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5, Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen nach Mitteilung beim Verwaltungsgericht des Kantons Zug, Postfach, 6301 Zug, schriftlich Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben werden. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten. Die angefochtene Waldabgrenzung ist genau zu bezeichnen. Die Beweismittel sind zu benennen und soweit möglich beizufügen.
6. Mitteilung an (inkl. Beilagen): A-Post Plus:
- Gemeinde Hünenberg, Abteilung Bau und Planung, Postfach 261, 6331 Hünenberg
Per E-Mail: - Amt für Raum und Verkehr, 6300 Zug: [email protected] - Revierförster Daniel Müller, 6300 Zug: [email protected]
Zug, 10. März 2021 - ROBU
Amt für Wald und Wild
Martin Ziegler Amtsleiter
Beilage:
- Plan «Waldfeststellung GS 1421, Böschwäldli, Hünenberg vom 20. November 2020», 1:500, vom 14. Januar 2021
Versand: 10. März 2021
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A. Sachverhalt:
Die vorliegende Verfügung wird gestützt auf die folgenden Beurteilungsgrundlagen
erlassen:
- Richtlinie für Waldfeststellungen des Kantons Zug (Fassung vom 30. April 2018);
- Plan «Waldfeststellung GS 1421, Böschwäldli, Hünenberg vom 20. November 2020», 1:500, vom 14. Januar 2021.
Bei der Prüfung einer zur kantonalen Vernehmlassung eingegebenen Bauanfrage betreffend das Gebiet «Oberbösch» in der Gemeinde Hünenberg stellte das Amt für Wald und Wild (fortan AFW) den Bedarf zur Überprüfung der Abgrenzung des Waldgehölzes Böschwäldli fest.
Am 20. November 2020 wurde auf GS Nr. 1421, Gemeinde Hünenberg, durch das AFW in Anwesenheit der Grundeigentümerschaft die östliche Waldgrenze im Gelände festgelegt und in Folge vermessungstechnisch aufgenommen.
Mit Schreiben vom 15. Januar 2021 wurde der betroffenen Eigentümerschaft der genannte Plan vom 14. Januar 2021 mit der eingemessenen Waldgrenze zugestellt (in Varianten mit verschiedenen Luftbildern hinterlegt) und mit Frist bis 18. Februar 2021 im Sinne des rechtlichen Gehörs die Gelegenheit zur schriftlichen Stellungnahme gewährt. Die Eigentümerschaft erhob keine Einwände gegen die Waldabgrenzung gemäss diesem Plan.
B. Erwägungen:
1.
Nach Art. 10 Abs. 1 WaG kann, wer ein schutzwürdiges Interesse nachweist, vom Kanton feststellen lassen, ob eine Fläche Wald ist. Nach Art. 12 WaV hält die Waldfeststellungsverfügung fest, ob eine bestockte oder unbestockte Fläche Wald ist oder nicht und gibt deren Koordinaten an. Sie bezeichnet in einem Plan Lage und Ausmasse des Waldes sowie die Lage der berührten Grundstücke. Gemäss $ 29 Abs. 1 Bst. a EG Waldgesetz i.V.m. Ziff. 1b Abs. 1 Bst. m der Delegationsverfügung ist das AFW für die Vornahme von Waldfeststellungen zuständig.
Im vorliegenden Fall hat die betroffene Waldeigentümerschaft zwar nicht um einen Waldfeststellungsentscheid ersucht. Aus Sicht des AFW ist ein solcher zur Klärung der waldrechtlichen Situation im betroffenen Bereich jedoch notwendig. Zudem führt der Kanton Zug gemäss Richtplaneintrag L 4.1.6 für das ganze Kantonsgebiet die statische Waldgrenze ein. Damit ist das gesamte Kantonsgebiet als Gebiet bezeichnet, in dem der Kanton eine Zunahme des Waldes verhindern will (vgl. Art. 10 Abs. 2 lit. b WaG). Mit der vorliegenden Waldfeststellungsverfügung werden zu diesem Zweck statische Waldgrenzen festgelegt. Das AFW erlässt den vorliegenden Entscheid somit von Amtes wegen.
Der Plan «Waldfeststellung GS 1421, Böschwäldli, Hünenberg vom 20. November 2020», 1:500, vom 14. Januar 2021 bezeichnet die im Gelände festgelegte östliche Waldgrenze
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des Böschwäldlis auf GS Nr. 1421, Gemeinde Hünenberg, wonach die Fläche zwischen dieser Waldgrenze und der östlich verlaufenden Autobahn A4 auf GS Nr. 1400, ebenfalls Gemeinde Hünenberg, nicht als Wald im Sinne des Gesetzes gilt. Der genannte Plan ist integrierender Bestandteil dieser Verfügung. Die Verfügung bezieht sich ausschliesslich auf die Waldabgrenzung, die im Plan ausdrücklich bezeichnet ist (rot-gestrichelte Grenzlinie).
Das Waldfeststellungsverfahren richtet sich nach $ 2 EG Waldgesetz und die Waldfeststellungsverfügung wird gestützt auf $ 2 Abs. 1 EG Waldgesetz im Amtsblatt publiziert.
C. Verfahrenskosten:
1.
Im erstinstanzlichen Verwaltungsverfahren trägt die Partei, welche die Amtshandlung in ihrem eigenen Interesse beantragt, die Kosten des Verfahrens ($ 23 Abs. 1 Ziff. 1 des Gesetzes über den Rechtsschutz in Verwaltungssachen vom 1. April 1976 [Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRG; BGS 162.1]). Im vorliegenden Fall wurde das Verfahren von Amtes wegen durchgeführt, weshalb auf die Erhebung von Verfahrenskosten verzichtet wird.
Kanton Zug Plan für das Grundbuch
Gemeinde Hünenberg
Waldfeststellung GS 1421, Böschwäldli, Hünenberg vom 20. November 2020
Legende: Waldgrenze neu aufgenommen
‚Amt für Grundbuch und Geoinformation, 6300 Zug Druckdatum: 14.01.2021 AFW-Gever 55594
Datenaktualität: Stand Ende letzter Monat.
VA >
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00892192
1223850 :
1420
1420
0989192
1400
0099292
Bases légales
BGS 153.714 · Canton
BGS 721.11 · PBG · Canton
BGS 931.1 · EG Waldgesetz · Canton
SR 921.0 · Waldgesetz, WaG · Confédération
SR 921.01 · Waldverordnung, WaV · Confédération