Erschliessungsplan Gässliacker West

Plan d'affectation spécial · Obersiggenthal

Document

Numéro
2009-000079
Type
Plan d'affectation spécial
Commune
Obersiggenthal
Canton
Argovie
Niveau
Commune
Approuvé par
RR
Adopté
21 janv. 2009
En vigueur depuis
21 janv. 2009

Carte

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Fichiers

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Texte

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Bereiches hat primär auf die Gässliackerstrasse zu erfolgen. 7759 Bei Teilrealisierungen ist ein gesamthafter Erschliessungsnachweis zu erbringen. Eine Teilerschliessung gegen die nördlich

angrenzende Parzelle Nr. 305 (EGOS) ist ebenfalls zulässig.

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Anschlussplan: N 2983 SNP "Gässliacker" | 7, 29995 nn blau/rot Aufzuhebende Baulinie vom 16. 06. 1969 ua D aLue blau/rot Aufzuhebende Weg- und Sockellinien 2 299 7 „1088 1091. en 2. INFORMATIONSINHALT © S 29 999 Farbe Bezeichnung 7 738 23 z 7060. |, E Oo! hellgrau Best. Strassen und Wege s S 3 | 4089 dunkelgrau Befestigte Flächen \ ci in 28322 > 40 | 7007. — schwarz Zonengrenze mit Zonenbezeichnung z : (26 a m m

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Genehmigung

Protokoll des Regierungsrats Sitzung:

21. Januar 2009

Nr. 2009-000079

Gemeinde Obersiggenthal; Erschliessungsplan "Gässliacker West"; Genehmigung; Publikation; Auftrag an Staatskanzlei

Sachverhalt 1.

Verfahren

1.1

Verfahrensdaten

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Mitwirkungsbericht der Gemeinde Vorprüfungsbericht Öffentliche Auflage Beschluss Gemeinderat Eingereicht zur Genehmigung Ablauf der Beschwerdefrist

3. November 2008 8. September 2008 29. September bis 28. Oktober 2008 3. November 2008 5. November 2008 8. Dezember 2008

Die Verfahrensvoraussetzungen für die Genehmigung sind erfüllt. 1.2

Rechtsschutzverfahren

Zur Vorlage sind keine Beschwerden eingereicht worden. 2.

Nutzungsplanung Siedlung als Grundlage der Vorlage

Die Vorlage stützt sich auf die rechtskräftige Nutzungsplanung Siedlung ab. Das Gebiet ist der Zone für öffentliche Bauten und Anlagen zugeordnet und mit einer Erschliessungsplanpflicht belegt. 3.

Die Vorlage im Überblick

3.1

Vorlage

Der Erschliessungsplan regelt die Erschliessung der noch unüberbauten Zone für öffentliche Bauten und Anlagen am westlichen Bauzonenrand von Obersiggenthal. Ziel der Gemeinde ist, für dieses Gebiet die Baureife zu erlangen, um die geplante Erweiterung des Alterswohnzentrums umsetzen zu können. Der Erschliessungsplan weist zwei Erschliessungsbereiche auf. Der nördliche Bereich (Parzellen 303/304) hat primär über die Gässliackerstrasse zu erfolgen. Eine Teilerschliessung gegen die nördlich angrenzende Parzelle 305 ist ebenfalls zulässig. Die Gemeinde verzichtet bewusst darauf, abweichend von den üblichen Erschliessungsplänen hier neue Strassen- oder Baulinien festzulegen. Sie legt aufgrund der besonderen Ausgangslagen (öffentliche Zone, weitgehend groberschlossenes Gebiet, Vorgabe des Bauzonenplans) nur verbindliche Grundsätze zur Erschliessung fest: Die Erschliessung des südlichen Bereichs (Parzellen 2996/302) hat entweder auf die Gässliackerstrasse oder gegen das Alterspflegeheim hin zu erfolgen. Versand: 5. Februar 2009

-2-

Die rechtskräftigen Baulinien sowie die Weg- und Sockellinien gegen die Gässliackerstrasse vom 16. Juni 1969 werden aufgehoben. 3.2

Gegenstand der Genehmigung

Zu genehmigen ist der verbindliche Inhalt folgender Vorlage: 

Erschliessungsplan

Erwägungen 4.

Beurteilung der Vorlage

4.1

Überprüfungsbefugnis

Die Genehmigungsbehörde prüft die Nutzungspläne und -vorschriften auf Rechtmässigkeit, auf Übereinstimmung mit den kantonalen Richtplänen und auf angemessene Berücksichtigung der kantonalen und regionalen Interessen (§ 27 Abs. 2 Baugesetz, BauG). Dazu gehören namentlich die Anforderungen nach § 17 BauG. 4.2

Raumplanerische Beurteilung

Der Erschliessungsplan legt lediglich die Grundsätze für die Erschliessung des Gebiets "Gässliacker West" fest. Die Festlegung von konkreten Erschliessungselementen (zum Beispiel Strassenlinien, Baulinien) ist im konkreten Fall nicht nötig. Das Gebiet ist der öffentlichen Zone zugeordnet. Die Erschliessung ist im Grundsatz durch die Gässliackerstrasse bereits gegeben. Planerisch und unter dem Aspekt der Landsicherung besteht daher kein Regelungsbedarf, weshalb sich ein Erschliessungsplan grundsätzlich erübrigen würde. Auf die Aufhebung der Sondernutzungsplanungspflicht im Nutzungsplanverfahren hat die Gemeinde aus verfahrensökonomischen Gründen verzichtet und sich für diesen Erschliessungsplan mit der Festlegung der Grundsätze entschieden. Dieser Entscheid ist planerisch nachvollziehbar und im Ermessen der Gemeinde. Der rechtskräftige Erschliessungsplan (Teilüberbauungsplan) "Gässliacker" vom 16. Juni 1969 enthält entlang der Gässliackerstrasse Strassenlinien für die Erstellung eines Trottoirs und Baulinien im 4 m-Abstand zum geplanten Trottoir. Dieser Ausbaustandard ist innerhalb der in diesem Abschnitt geltenden Tempo 30-Zone nicht mehr zweckmässig. Die Strassen- und Baulinien innerhalb des Perimeters des Erschliessungsplans "Gässliacker West" werden demzufolge aufgehoben. Dies ist sachgerecht. 4.3

Gesamtbeurteilung

Die Vorlage erfüllt die gesetzlichen Voraussetzungen für die Genehmigung. Beschluss 1. Der Erschliessungsplan "Gässliacker West" der Gemeinde Obersiggenthal vom 3. November 2008 wird genehmigt.

-3-

2. Die Staatskanzlei wird mit der Publikation im Amtsblatt beauftragt. Rechtsmittelbelehrung 1. Gegen diesen Entscheid kann innert einer nicht erstreckbaren Frist von 30 Tagen beim Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, Obere Vorstadt 40, 5000 Aarau, Beschwerde geführt werden. Die Frist beginnt einen Tag nach der Publikation des Entscheids im kantonalen Amtsblatt. Sie steht still vom Samstag vor Palmsonntag bis Ostermontag, vom 1. Juli bis 15. August und vom 20. Dezember bis 10. Januar. 2. Die Beschwerdeschrift ist von der Partei selbst oder von einer Anwältin bzw. einem Anwalt zu verfassen, welche oder welcher gemäss dem Bundesgesetz über die Freizügigkeit der Anwältinnen und Anwälte vom 23. Juni 2000 (Anwaltsgesetz, BGFA; SR 935.61) zur Vertretung vor Gericht berechtigt ist. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten, d.h. es ist a) anzugeben, wie das Verwaltungsgericht entscheiden soll, und b) darzulegen, aus welchen Gründen diese andere Entscheidung verlangt wird. 3. Auf eine Beschwerde, welche den Anforderungen gemäss den Ziffern 1 oder 2 nicht entspricht, wird nicht eingetreten. 4. Eine Kopie des angefochtenen Entscheids ist der unterzeichneten Beschwerde beizulegen. Allfällige Beweismittel sind zu bezeichnen und soweit möglich einzureichen. 5. Das Beschwerdeverfahren ist mit einem Kostenrisiko verbunden, d.h. die unterliegende Partei hat in der Regel die Verfahrenskosten sowie gegebenenfalls die gegnerischen Anwaltskosten zu bezahlen.

Verteiler  Gemeinderat, Landstrasse 134a, 5415 Obersiggenthal  Departement Bau, Verkehr und Umwelt  Abteilung Raumentwicklung BVU (mit Akten)  Rechtsabteilung BVU  Abteilung Verkehr BVU  Staatskanzlei (Amtsblatt) Staatsschreiber: