52_Q_2_ Quartierplan Grabenmatt

Plan d'affectation spécial · Pratteln

Document

Numéro
525
Type
Plan d'affectation spécial
Sous-type
Plan de quartier
Commune
Pratteln
Canton
Bâle-Campagne
Niveau
Commune
Approuvé par
RR
Adopté
25 avr. 2017
En vigueur depuis
25 avr. 2017

Carte

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Fichiers

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Texte

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Qm\RTIERPLANU~-lG

GRABENHAT'J1

..Quartierplanreglcm~nt

vom

Afficher tout le texte

15. mai 197J

Die Gemeind/::; Pratteln erlässt gestü'czt auf § 4 des k'antonalcn 13augesetzes über das im Perill1cterplan 01.1. umgrenzte debiet.einen Quartierplan.

1.2A :,

Die Vorschriften sind verbindlich für: - strassenlinü:m und LClndabtretungen .- Lage und G:cösse der Bauten im Perimeter A GGstaltungsvorschriftel1. fti.r Perimeter A Art und !-lass der Nutzung ,M Genehmigungsverfahren . . Realisierung der Qual:"tierplCln-Ueberbauung 8(.::111 u 8 sbe s 'ciIluuungen

*

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nie Qllarcierplnnvorschriften be~tehen aus: dem. Quart.:Lerplanreglemcn:c mi'l: den ~::ugehörigi~n Quar't.ierpliinen, , 01.1. Pe~imeter, alter und neuer Besitzstand, Ra Erccr 01.2 .. Baubc9renzungslinienl öffentliche Gehrechte 01.3. Gestaltungsplan ol~4. SchnH:te dem Richtmodell dem Quartierplanvertrag mit elen ~ugeh(.irigen Ve:ct:ragsplänen 02.1. Dienö·tbarkei tsplan 3. Unt.orgeschoss 02~ 2. Dicmstbarkeit:sp1an 2. Unt:ergüschoss 02.3. nicnst'bal:kei tsp1an 1. Untergeschoss 02.4. Dienstbarkeitsplan Erdgcschof-lS 02.5. nir-mstbarkeit.s,plan 1. Obel~fJeGchoss 02.6. Scha"l;·temrur .F.plün 1 .. 4·. "

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2.5

Da die Lündeigent,ümer B 1,. B 2 und n 3 c1es Pcrim~t.ers B ihre nau\1orhabennicht. sofort. realisiercm gedenke:n, sind irinarllalb di~se~ Peri~6ferc nur die folg~nden Qua.!:'·tie:l:'pJ. anvOJ: sehr iftol1 verbinc1:l.ich: .

zu

- Verpflichtung die Landkomplexe B 1, B 2 und B 3 grundsä"tzlich nur als GroGsparzelle mit je einem Bau}cörper zu überbauen. \\Tollen nicht ulle Grundeigen"l.:.ümer, innerhalb einer Grossparzelle ZUlU gleichen Zeitpunkt überbauen, so bleibt die etappen\lleise Erstellung dieses Baukörpers gew'ährleistet, insofern nicht lOehr als zwei Etappen vorgesehen sind und pro Etappe mindestens ein Drittel der Gesamtnutzung der Grossparzelle realisiert wird. - Strassenlinien und Landabtretungen für öffentliche strassen, Wege und Anlagen. - Art und Mass der Nutzung der einzelnen Bauten. - Anzahl der Geschosse als Begrenzung nach oben. - Die rreilnahme an der Baulandumlegung. - Die ausschliessliche Benützung der im Perimeter A erstellten Zu- und Hegfahr-csrampen für die Pflichtparkplätze. Soll einer der Lundkomplexe B I, B 2 und B 3 überbaut werden, is"t ein Teilquartierplan über diesen vorzulegen, der insbesondere nachzU'\'leisen hat, dass sich Lage, Grösse und Ges"tal tung des Baukörpers dem Quartier und der angrenzenden Umgebung bestmöglichs't anpasst. - die Anzahl der Pflichtparkplätze vorhanden ist. - die Freiflächen speziell in bezug auf die Bepflanzung, die I<inderspielplätze und die Wegverbindungen sm·,ie die öffentliche Fussgängerverbindung zwischen der Bahnhofs"trasse und der Grabenmattstrasse, in den QuC).r-tierplnn integriert sind. Das Genehmigungsverfahren dieser TGilquartierpläne vel:läuft auf dem in den Schlussbestimmung'en 8.1. bis 8.4. dieses Reglementes vorgeschriebenen Weg. Weder in baulicher noch in sonstiger Hinsicllt darf von den Grundeigenti.imern der Komplexe B 1, B 2 '\.1110 B 3 irgendetwas vorgekehrt werden, was der Realisierung der Quartierp1anung sowie der Teilquartierpläne und der etappenweisen Erstellung eines Baukörpers zuwiderlaufen könnte. 2. St:rassenlinien und Ilandabtretungen 2.1.

1

2.2 ..

I

26

Die im Plan Nr. 01.1. enthaltenen öffentlichen strassen sind in bezug' auf Lage und Ausbaub~'eit8 verbindlich. Der Kanton und die Gemeinde erstellen diese Ve~cehrs­ flächen. FUr die Bei tragsleistl.lng der Grundeigen"l.:.ümer an die Bodener~;'lerbs- und Ers'tel1ungskosten gilt bei Gemeindestrassen das Beitragsreglement der Gemeinde Pratteln vom 4. Oktober 1966. Die Landabtretung an den Kc:1rfton im Be:n:-eiche der Bahnhofstrasse erfolgt unentgeltlich.

2.3.

Aus der Sicht der Quartierplanung is'l: ein Ausbau (Verbreiterung) der Grabenmattstrasse erst bei Realisierung der Bauten im Gebiet des Pcrjmeters B vorgesehen. Eine ~.usnahme wäre ein fri11lEJrer Aushau auf Grund eines übergeordneten öffentlichen Interesses.

d.:-Lage und Grösse der Bauten im Perimeter A 3.1.

Lage und Grösse der Bauten (Grundflächen, Geschossflächen, Geschosszahl, Nu'czflächen), Pührung der Verkehrs\'lcge smlTie Lage und Zahl der Pflichtparkplätze gemäss Plänen Nr. 01.1., 01.2., 01.3. und 01.4. sind verbindlich.

3.2.

Die Dars'tellung der Bauten im Plan Nr. 01.3. und im Modell gilt nur als Richtlinie. Ab'\'leichungen der Bauten gegenüber Plan und Modell }::önnen, innerhalb eines fes'tumschriebenen Rahmens den Erforder':' nissen entsprechend, vorgenommen werden. Dieser Rahmen \'lird gebildet aus: - Baubegrenzungslinien für ganze Bauten und einzelne Geschossegemäss Plan Nr. 01.2. - Nutzflächen gemäss Zuteilungstabelle, Ziff. 5.2. - Anzahl Geschosse (als Begrenzung nach oben) .- Führung der Verkehrs'\'lege Anzahl Pflichtparkplätze, Ziff. 5.7. Abweichungen der Bauten gegeni.tber diesem festgelegten Ruhmen sind nicht gestatte;':. Bei nachweisbarer Veränderung des Bedarfs können zu einem späteren Zeitpunkt. Aenderungen an Verkehrsanlagen und Pflichtpar1<i.plätzen vorgenommen werden. Sie bedürfen der Zust,imlllung des Gemeinderates und der Baudirektion. Eine etappenweise Ausführung innerhalb einer Grossparzelle muss gewährleistet sein. Weder in baulicher noch in sonstiger Hinsicht darf von den Grullde:i.gen'tümern der I<omplexe A 1 bis A 4 irgende'l:\'las vorgekehrt werden, was der Realisierung der Quartierplanung oder der etappenweisen Ers'tellung eines Baukörpers ztl\dderlaufen könnte. Längs der Bahnhofstrasse sind Arkaden gemäss den Plänen Nr. 01.2., 01. 3. und 01.4. und den Gestal tungsvorschriften anzulegen. Diese Arkaden sind verkehrsmässig und architektonisch einwandfrei zu gestalten. Sie dienen dem vorübergehenden wie auch dem zu und von den anstossenden J.. gden und Dienstleistungsbetrieben kommenden Publikum gleichermassen.

3.4.

27

Die DClchfläche des Ladentraktes längs der Bahnhofstrasse gilt als Freifläche und kann der Oeffentlichkeit zugänglich gemacht '\'lerden. Sie ist in die Gartengestal tung einzubeziehen (s. Plan Nr. 01.3.).

4.

GestaltungsvC2..~schr:L:[ten

für Perime-t:er A

4.1.

Allgemeine Vorschriften

4.1.1.

Alle Hochbauten sind in ihrer äusseren Erscheinung, un·ter besonderer Berücksichtigung der Baumaterialien und der Farbtongebung, in der architektonischen Haltung so aufeinander abzus·tirnmen, dass ein befriedigender Gesamb:dndruck entsteht. Die Gestaltung der Arkaden und Ladenfassaden längs der Bahnhofs·trasse ist mit grösster Sorgfalt vorzunehmen. Besonders auf die Anpassung und gegenseitige Abstinwung der einzelnen Bauteile in Form, Material und Farbe wird grösster Wert gelegt.

4.1.2.

Alle Bauten haben grundsä·tzlich Flachdächer. Dachaufbnuten sind nur für Liftmotorenräume und andere technische unumgängliche Installationen zulässig und bedürfen einer besonders sorgfältigen Ges·tal tung. Dachgärten sind zugeli.1.ssen.

4.1.3.

Für Radio und Fernsehempfang ist für den Endausbau eine Zentralantenne vorzusehen.

4.1.4.

Die Gestaltungsvorschriften gelten auch für spätere Umbauten und Renovationen.

4.1.5.

Für weitergehende Gestaltungsvo:t:schriften speziell in bezug auf Form, Material und Farbe steht dem Gemeinderat ein Mitspracherecht zu, der diese Aufgabe seinerseits delegiert.

4. 2.

Kubi sehe Ge s'taJ...:9.!Dg

4.2.1.

Als Grundlage für die kubische Gestaltung aller Bauteile dient der Plan Nr. 01.1. Die Fassaden haben in allen Teilen diesen Rasterlinien zu folgen. Diese Linien bezeichnen elie Mauer- respektive Stützenachsen. Sind in den Geschäftsgeschossen mi·t &1 .. elettbuuweise die Stützen stärker als die Aussenmauern, so sind diese aussen stüb,· zenbündig auszuführen, respektive in minimaler Stärke aussen über die stützen durchzuziehen. Skizze 4.2.1.

4.2.2~

Die kubische Gestaltung der Baukörper 'hat sich dem Charakter des Planes Nr. 01.3. und des Richtmodells unterzuordnen. Die Baukuben haben sich innerhalb der Baubegrenzungslinie nach Plan Nr. 01.2. zu halten. Die Flächen der einzelnen Geschosse hn.ben mit einer Toleranz von .... 5 % der Nutzungstabel1t-) 5.2. i_ln Quartierplanreglement- zu entsprechen, wobei die Gesamtnu·tzung keinesfalls überschritten werden darf.

4.2.3.

Die Arkaden längs der Bahnhofstrasse sind z\V':Lschen der Arkadenbaulinie und der vorderen Baubegrenzungslinie mi-l: einer Tiefe von 3.00 m und einer Höhe von mindestens 3.00 m anzulegen. Eine an diese Arkaden anschlicssende

28

Zone von 5.00 m Tiefe und 5.00 m Höhe z"!''lischen der vorderen und der hinteren Baubegrenzungslinie darf flächenmässig nur zur Hälfte mit zur Nu°t:.zung zählenden Bauteilen überbaut \"erden. Die zwischen den Baubegrenzungslinien freibleibende Fläche dient zur Aufnahme von rrreppenaufgängen auf die Dachfläche des Ladentraktes (1. Obergeschoss), Freiverkaufsständen, Schaukästen, Er"!'veiterung von Gasot"!'·,'ir°t:.schaftsbetrieben im Freien eotc. Solche Einrichtungen können auch teih'leise z"Vlischen der Arkadenbaulinie und der vorderen Baubegrenzungslinie aufgestell°t:. werden, sofern der öffentliche Fussgängerverkehr in keiner Nei se behinder°t:. '!,'lird. Im Plan NI:'. 01.2. bezeichneten Bereich ist eine Fussgängerpassage von mindestens 2.50 m Breite zu erstellen. Sie ist mindestens °t:.agsüber der Oeffentlichkei°t:. zugänglich und muss im Perimeter B bei dessen Ueberbauung ihre For°t.setzung bis zur Grabenmattstrasse finden. Sofern zur besseren Erschliessung von Ladengeschäften eine mindestens 2.50 m breite, durchgehend begehbare Passage erstellt "!''lird, kann die z"VTischen den beiden Baubegrenzungslinien überbaubare Fläche um bis zu 30 % erhöht "!''lerden. Der maximale Prozentsatz von 30 % gelangt bei einer Passagenlänge von 75.0 m und mehr zur Am'lendung; bei darunterliegenden Passagenlängen wird er verhältnismässig errechnet.

:n.

Skizze 4.2.3. 4.2.4.

Die B~lkc'll1e sollen um mindes°t.ens eine halbe Rasterei nhei t (o.62- m) in die Gebäudekuben eingezogen werden und aus diesen um mindestens eine Rastereinheit (1.25 m) hervortreten. Ihre Breite hat mindestens z'!,'lei Rastereinheiten (2.50 m) zu betragen und muss dem Vielfachen einer halben Rafltereinhei t (x • 0.62.5 m) en°l:sp:cechen. Skizze 4.2.4.

4.2.5.

Die Liftmotorenräume und andere technische unumgängliche Installationen sind im Grundmass und in der Höhe auf die technisch notwendigen Dimensionen zu beschränken, "VJobei jedoch auch hier die Bestimmungen über die kubische Gestal tUl\g aller Bauteile (4.2.1. ) einzuhalten sind. Skizze 4.2.5.

4.3.1.

29

Die Gestultung aller von aussen sichtbaren Teile hat in der Vertikalen das Rastersystem nach Plan Nr. 01.1. und in der Horizontalen die Geschosse (O.I(. rohe Decke) transparont '!,V°erden zu lassen.

4.3.2. Bei den Fassaden wird das unter 4.3.1. Geforderte durch deutliche Fugen, Nuten oder andere im l\spekt gleichwertige Massnalunen erreicht. Es ist jede Rc.lI:;terlinie und jedes Geschoss zu kennzeichnen. Skizze 4.3.2. 4 3D3. Bei den Arkadenfassaden haben die KontaJ"tstellen von offenen (verglasten) und geschlossenen Bauteilen auf einer Rasterlinie zu liegen. Alle andern Einrichtungen wie Eingangspar"tien, Schuukästen, Reklameflächen etc. haben sich ebenfalls diesem Rhythmus zu unterziehen. Die horizontale Gliederung aller hier erwähnten Einrich-· tungen hat im Rhytlimus von 0.50 m zu erfolgen. 0

Skizze 4.3.3. 4.3.4. Die Balkonbrüstungen haben ab O.K. Balkonplat:t"e eine totale Höhe von 0.90 m und eine Kons"truktionsbreite V011 0.40 m (Baupolizeivorschriften § 8). Die Brüstungsplatte endet oben 0.50 m über O.K. Balkonplatte und is"t unter diese bis auf die Höhe der Fenster:stürze herabzuziehen, Ueber der Brüstungsplat"te ist über einem Schlitz von 0.10 m Höhe ein zur Aufnahme von Pflanzen dienender Trog von 0.30 m Höhe und 0.40 m Breite anzuordnen. Skizze 4.3.4. 4.3.5. Die Fenster haben in der Ho:r:izontalen durchwegs den

Rhythmus der Rastereinheit von 1.25 m aufzU\veisen. Sie sollen nach I>löglichkei t in stützenlose Bänder von x-mal 1.25 m zusarruuengefass"t werden. Sie sind grossflächig und mögliChst ohne Sprossen oder sonstige Unterteilung zu gestalten. Ihre Höhe soll in jedem BaU\tlerk die gleiche sein. Lediglich bei den Geschossen mit grösserer stoc}",\,7erkshöhe (Erdgeschoss und 1. Obergeschoss) kann sie höher sein als in den darüber liegenden Geschossen. Bei harmonischem Eingliedern in die Fassade können für Sanitärräum<:l, Treppenhäuser etc. geringere Fensterhöhen gmvähl t werden. Die Fenster sind mit Rolläden oder l,amellenstoren auszurüsten. Skizze 4.3.5.

4 .. 4$1. Die folgenden Angaben über Haterialien, Strukturen und Farben sind. Richtlinien, von denen nur abgewichen ,,,erden soll, wenn nachvlCisbare technische oder ökonomische Gründe

30

deren Einhaltung als Zumutung erscheinen lnssen. Dei solchen Ab'\'lGichungen muss unbedingt danach getrachtc·t werden, dass eine diesen Richtlinien möglichst n~le kommende Wirkung erreicht \'lird. Sichtbeton naturfarbig , nicht oder nur sch\'lach struk·turiert: Alle geschlossenen Fassadenteile Deckenuntersichten der Arkaden und Schutzdächer Balkone und Terrassen sam't Brüstung und Pflanzenbehäl·tcr Liftaufbau ten Aussentreppen samt Geländer Einfriedigungen und alle Elemente der Grünflächengestaltung Leichtme·tall: Glas- und andere Einfassungen in den Arkaden und Passagen Briefkasten Fenster im Erdgeschoss Holz, Hetall, Kunststoff: dunkler Farbton: Fenster und Balkontüren Holz, dunkler Farbton: Loggien über Terrassen Kunststoff oder Leichtmetall, hell, unpigmentiert: Rolladen und Lamellens·toren Storenstoff, satte uni-Farben: Sonnenstoren bei Balkonen und Terrassen Waschbeton, grossflächige unpigmentierte Pla:tten: Boden der Arkaden Geh\vege der Grünflächen im Erdgeschoss und im 1. Obergeschoss. 4.5.

Gestal tung der GrUnfläc11en

4.5.1. Die Grünflächen im Erdgeschoss und im 1. Obergeschoss sind nach den generellen Richtlinien des Gestaltungsplanes Nr. 01.3. zu gestalten. Die Kommunikationen der in diesem Plan en'l:haltenen Gehwege, Treppen und BrUcken sowie die Standorte und Flächenmasse der Kinderspielplätze sind verbindlich einzuhalten. Sowohl die genaue Lage der Gehwege, Treppen und BrUcken als auch die Form der Kinderspielplätze können von diesem Plan ab\'leichen, wenn es die Gegebenheiten erfordern und es dem Sinn dieser Richtlinien nicht zU\V'iderläuft. Die GestilI tung aller dieser Anlagen sowie der Beleuchtung ha'lb"::rl1. einhei·tlich zu erfolgen. 4.5.2. Die Topografie auf Erdgeschossebene darf nicht verändert werden. Nich·t überbaute oder von Gehwegen beanspruchte unter- und oberirdische Bauteile sind mit einer Ueberdeckung von mindestens 50 cm Humus zu versehen. 4.5.3. Einfriedigungen dürfen nur als Abschluss des Quartierplanperime·ters nach aussan (Stras:::;enseite) erstellt \'lerden.

31

Es sind nur Abschlussmauern bis zu einer maximalen Höhe von 45 cm gestattet. 4.5.4. Es dürfen keinerlei Kleinbau'ten, Schutzdächer etc. erstellt werden. 4.5.5. Die Kinderspielplätze sind mit angemessenen grossen Sandflächen anzulegen. Sie sind ausreichend mit Anlagen und Geräten zu versehen, die dem kindlichen Spiel dienen. In ihrer' unmi,ttelbarcn Nähe sind als Dauereinrichtungen Ruhebänke aufzustellen. Die Gehwege in der Umgebung der Kinderspielplätze sind so zu dimensionieren, dass sie sich auch zum Befahren mit Kinderfahrzeugen eignen (eigentliche Velos etc. verboten). 4.5.6. Die im Gestaltungsplan Nr. 01.3. einge'tragencn Baum- und Buschgruppen sind verbindlich anzulegen. Es sollen mehrheitlich einheimische Pflanzen verwendet werden. 4.5.7. Wäschehänge- und Teppichklopfeinrich,tungen müssen als ,,,egnehmbare Kons'truktionen (Seilspinnen etc.) ausgeführt: ,,,erden. 4.5.8. Dem Gemeinderat steht bei der Gestaltung der Freiflächen ein Mitspracherecht zu, der diese Aufgabe seinerseits delegier't.

32

5.1.

Es wird unterschieden in Wohnnutzung, Verkaufsnutzung und BUronutzung.

5.2.

Zusammenstellung der 't'lerte fUr Art und Mass der Nutzung in den einzelnen Geschossen:

Eigcn- Parz.tUrner Fläche m2 2'667

A 1

AZ.

Geschoss

Nu'tzfläche m2

1.7

EG

2'667

1 .. 7

1 1 979

1.7

BUronutzung m2

Verkaufsnutzung m2

1'781

920

861

1. OG

240

240

2. OG

390

3. OG

390

4. OG

390

5. OG

390

6. OG

390

7. OG

390

8. OG

172 4'533

1-

A 2

WohnnU'l:zung m2

EG

2'010

502

2'010

1'662

861

280

1'258

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J.'538

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1. OG 2. OG 3. OG

4. OG 5. OG

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380

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11.

Eigen.- Pa.rz.tümer l"läche m2

AZ.

Geschoss

Nutz-

Wohn-

Büro-

fläche m2

nutzung m2

nutzung m2

ver~~uf~~

nut:zung ! m2

r-------r-------+-----~---------~-------+--------;_--------~------~

A 3

1 1 968 88

1.7

EG

1 1 640

1 1 640

1.27 ~------~~4~1.~~~-+-I-~~%------~--------~~~b0--~-~--~ 380 1 .. OG 380 It-~~

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2. OG

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3. OG

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5. OG 1 1 968

J..7

88

1.27

297

1. H IU

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3 1 345 112 3 1 457

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1 1 150

1 1640

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A 4

2 1 180

1.7

EG

1 1272

1. OG

280

2. OG

380

3e OG

380

4. OG

380

1 1 272

280

1 1723

5. OG

380

6. OG

380

7. OG

254

.431

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2 1 180

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3 1 706

1 .. 7

711

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:Cigen- Parz.tUrner Flüche

AZ.

Geschosse

m2

t------f------ ------!--------.B 1

1'723

2 1 791

1 .. 27

Nutz-

Wohn-

fläche m2

nutzung m2

Geschäfts-

nutzung m2

,----'1--------'-1

1-..

3 1 544

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3 1 0J.3

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5.3.

Für die Berechnung der Nutzung ist die in der Tabelle 5.2. angegebene Ausnützungsziffer (AZ) sowie die Grundstüc1csfläche nach eingeworfenem Bestand massgeblich.

5.4.

Bei Bedarf kann die Nutzungsart von der Tabelle 5.2. abweichen, sofern dadurch dem Planungsziel und den Interessen der übrigen Grundeigentümer nicht entgegenge"lirkt wird oder wenn öffentliche Interessen dies rechtfertigen. Bei solchen Ab\veichungcn ist die Zahl der Pflichtparkplätze nach der Berechnung sgrundlage 5. 7 .1 ~ einzuhal'ten. Im Erdgeschoss des I..adentraktes dürfen keine Wohnungen erstellt werden.

5.5.

Zur v10hn- und Büroflliche 'verden gezählt: - Alle Geschossflächen inkl. Umfassungsmauern, Treppenhäuser, Lif't und Leitungsschächte, Laubengänge c'tc. Nicht zur Nohn- und Büro-Nutzfläche 'verden gezähl,t: - Alle unterirdischen Bauteile wie Kellergeschoss, Einstellhallen, un'terirdische Erschliessungsstrassen. - Der Allgemeinheit zugängliche, oberirdische Riiumlichkei ten 'vie \i[aschküchen, Trocken- und Einstellräume , Eingangshallen, Kinderspielräume, Freizei trtiume e'cc. - Pro Nohnung ein Abstellraum von max. 5.00 m2 Grundfläche, ohne natürliche Belichtung. - Balkone, Loggien und Terrassen etc. - Die Vordächer und gedeckten Verbindungsgänge von den Lift- und Treppenhäusern zu den Einsängen im 1. Obergeschoss. Zur Verkaufsnutzfläche werden gezählt: - Alle oberirdischen Geschossflächen (die geschäftlich genutzt werden) inkl. Umfassungsmauern, Treppenhäuser, Lift- und Leitungsschächte etc. - Unterirdische Verkaufsflächen. Nich't zur Verkaufs-Nu'tzfläche 'verden gezählt: - lüle unterirdischen Bauteile 'vie Kellergeschoss, Eins'l:ellhallen, unterirdische Erschliessungsstrassen, technische Einrichtungen. Arkaden, Vordächer, durchgehende, begehbare Passagen, 'l'reppen zur Erschliessung der Dachfläche des Laden'traktes.

5.6.

Nutzungsverlagerungen auf gleiche oder fremde Grunds'tücke sind innerhalb eines Rahmens gemäss Ziff. 3.2. und soweit sie die U(.>berbauung gemäss Quartierplanung nicht beeinträchtigen, möglich.

5.7.

Die folgenden Pflich'l:parkplätze ,,,erden vorgeschrieben:

,

]

5.7.1. Berechnungsgrundlage: 1 Pflichtpa:ckplatz pro 80 m2 Wohnfläche 1 Pflichtparkplatz pro 50 m2 Bürofläch~ 1 Pflichtparkpla'tz pro 15 m2 Ne'tto-Verkaufsfläche (2/3 der Vcrkaufsnutzung gemäss 5.2.)

.1.

5.7.2. Anzahl der Pflichtparkplätze:

Eigentümer

Wohnnu·tzung

A 1

26 j

Büronutzung

Verkaufsnutzung

Total

-

i

34 43

A 2

39

vi

99

J

56

,J

99

(

J J

A 3

15 (j

14 V

73

rI

102

,

A 4

22

V

15 V

57

rJ

94

j

63

.v

I

225

394

j

106

I

'1 0 e?

5.8.

Im 1. Obergeschoss des Perimeters A sind geschlossene und heizbare Räume zu erstellen, die dem Spielen der Kinder und der Freizeittä·tigkeit sOvlie der Erholung der im Hause Wohnenden oder Beschäftigt.en dienen. Ihre Grundfläche hat mindestens 2 2/3 % der SUllUne aus \'John- und Büronu'tzung des be·treffenden Gebäudes zu be"tra.gen. Diese Räume sind für die genannten Zwecke unentgeltlich zur Verfügung Z11 s"tellen. Die gleiche Bestimmung gil·t sinngemäss für Perimeter B.

6. Genehmigungsverfahren 6.1.

Die Genehmigung der Quartierplanvorschriften durch den Regierungsra"t kann erst erfolgen wenn:

6.1.1. die durch priva'l:rech"l:liche Vereinbarung zusi::.andegekommenc Baulandumlegung abgeschlossen, d.h. der öffentlich beurkundete Vermnrkungsplan als Rechtsgrul1dausweis für die Eintragung des neuen Besitzstandes in das Grundbuch von sämtlichen dinglich Berechtigten unterzeichnet is·t (§ 72 Baugesetz) • 6.1.,2 .. der Quartierplanvertrag von allen beteiligten Grundeigen·tümern untcrzeichlle"\:~ und öffentlich verurkundet ist.

36

6.2.

Aenderungen, Ergänzungen oder Aufhehung von Bestimmungen des QuartierplanVertrages bedürfen der Genehmigung des Gemeinderates und der Baudirektion. Dasselbe gilt für jegliche Aonderung in den vertragspläncn 02.1. - 02.6. solche Gen.8hmigungen können nur erteilt werden, ,,,enn sie den Zielen der Quar'cierplanung förderlich sind.

7. Realisieru.!:!5L9cr Quar'cierplan-Ueberbauung 7.1.

Bei etappenweiser Realisierung der Quartierplan-Ueberbauung sind Nebenanlagen 'l.de Parkplätze, \'1ege und Plätze, Freiflächen, Kinderspielplätze etc. entsprechend der Grösse des je\'leiligcn Bauvolumens mit zu erstellen.

7.2.

Ist die teil,.,eise Erstellung einer Nebenanlage aus technischen GrUnden nicht möglich oder aus wirtschaftlichen Gründen noch nicht zumu'cbar , so kann die Baudircktion auf An'trag des Gemeinderates provisorische Anlagen bewilligen.

7 .. 3.

Die spätere ParzelIierung der gern. Pl~n Nr. 01.1. zugeteilten Grundstücke ist ges'cat'cet, ,.,enn die Venllrklichtmg und der Bestand der Quartierplanung dadurch nicht in Frage gestell'c wird. Solche Mutationen bedürfen der Be"lilligung des Gemeinderates und der Baudirektion ..

8.

Schlussbestimmuncf~n

8.1.

Der Gemeinderat. über~.,acht die Anwendung der Quar-cierplanvorschriften. Das Baube,.,illigungsverfahren gcmä-:3s § 22 und §§ 25 ff. der Vollziehungsverordnung zum Baugesetz bleibt vorbehalten.

8.2 ..

Zur fachlichen Beratung des Gemeindera'ces wird ein Expertengremium eingesetzt. Diesem Gremium steht das Ant:ragsrecht an Gemeindera't und Baudirektion zu; bei der Beur'teilung der Baugesuche im Perime cer A bei der Beurteilung der Teilquartierpläne uno der BaugeStlChe im Perimeter B bei allen die Quartierplanung betreffenden Fragen, insbesondere die unter 3.2., ganzem Abschnitt 4, 5.4., 5.6., 6.2., 7.2., 7.3. dieses Reglementes genannten. Dieses Gremium setzt sich zusammen aus je einem Vertre'ter des Gemeinderates und der Baudirektion, einem aussenstehenden in Quartierplanfragen d.1.1sge,\·liesenen Architekcen und dem Verfasser der Quartierplanung.

8.3.

37 .

Alle im Widerspruch zu den Quartierplanvorschriften stehenden früheren Zonenvorschriften gelten als aufgehoben.

d

8.4.

Die Quartierplanvorschriften treten mit. der Genehmigung durch den Regierungsrat. in H.cchtskraf·t.

8.5.

Die Aufllebung der Quartierplanung bedarf des Einverständnisscs aller Bc·teiligt:cn sowie dcr. Genehmigung des Einwohnerrates und des Regierungsrates.

1 U l!

B E S C H L U E S S E

Beschluss des Gemeinderates:

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Beschluss des Eim'lOhnerrates:

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Frist des fak. Referendums:

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Abstimmung:

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Planauflage:

ens des Gemeinderates Der Verwalter: ,

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Kantons BL genehmigt mit vom

1S. Juni 1974

Der L~~eiber:

Nr.

25

vom 21.

rA.·;

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Mit diesem Quartierplanreglement erklären sich einverstanden, die Grundeigentümer: Teil I Ueberb.-tParz. Fläche 'Nr.

Eigentülller

Datum

Unterschrift

I

882 884

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Basellandschaftliche Kantonalbank Liestal

Basella dschaftliche Kantonalbank

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fu~en Kanton

. Kanton Basellandschaft

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Eim'lohnergemeinde Pratteln

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E1ektra Baselland Liental ......

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Firma Gebr. "11'. . E. & Go,' Spaini Pratteln

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Teil - I Ueberb .-1 Farz .-Fläche ,'Nr.

880

Eigentümer

Luder - Siegentha1er Karl Pratte1n

Datum

Unterschr:i.ft

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Firma Gebr o L. E. & G. Spaini Pratteln

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Kanton Baselland

Gemeinde Pratteln

Aenderungen und Erganzungen zur QUARTIERPLANUNG GRABENMATT

1.

Die Nutzungstoleranzgrenzen der einzelnen Geschosse gemäss Art. 4.2.2 QP-Reglement werden von : 5 % neu auf ! 10 % festgelegt.

2.

Dem Einbau eines Restaurants im 1. OG des Baukörpers A 3 und der damit verbundenen Nutzungsüberschreitung im l. OG um max. 25 % wird mit folgenden Bedingungen zugestimmt: - Die zulässige Gesamtnutzung für den Baukörper A3 gemäss QP-Reglement Art. 5.2 darf keinesfalls überschritten werden. - Das Restaurant soll auch am Abend geöffnet sein und soll im Sommer auch als Gartenwirtschaft betrieben werden.

3.

Sämtliche Koten (Meereshöhenangaben) im Quartierplan 01 .4 der oberirdischen Bauten gelten als Maximalkoten .

4.

Die Minimalkoten der obersten Stockwerke und alle Koten unter dem gewachsenen Boden ~ werden mit folgender Bedingung aufgehoben: - Die in der Quartierplanung öffentlich- und privatrechtlich umschriebenen Kommunikationen zwischen den einzelnen Parzellen müssen gewährleistet sein.

5.

Die Fussgängerpassage gemäss Quartierplan 01.2 wird verschoben mit folgenden Bedingungen: 5.1 Mit der Inbetriebnahme von A 2 und A 3 muss eine mindestens 2.50 m breite Fussgängerverbindung entlang der nördlichen Fassade A 2 bis zur Grenze des Perimeters B erstel 1t sein;

(genehmigt mit RRB Nr. 2051 am 18. Juni 1974)

!EXEMPLAR PLANUNGSAMTI

Inventar-Nr. :

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Q.':' /

2/1

52/

Q.P I

2/1

In den nachfolgenden Beschlüssen und Genehmiounoen sind einbezooen die zuoehörigen und mit der lnventarnummer dieses Situationsplones versehenen

27. 2 . 81

Beschluss des Gemeinderates:

5.2

Nomens des Gemeinderates

Beschl. der Gde.- Kommission: Beschl. der Gde .-Versommlung : - -- - - - - - - -

23. 3. 81

chi. des Einwohnerrates: •

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14. 6. 8_1 ___ --=--A

Urnenobstimmuno:

5.3 Oie teilweise offene Passage muss nach Ueberbauung von A 1 als attraktiver einladender Durchgang wirken;

Publik . d Plonoufl. im Amtsblatt Nr ~vom Plonoufloge :

-

26. 3 . 81 30. März - 28. A ri l 1981 - - -

Vom Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft genehmigt mit Beschluss Nr.

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vom

Publikation des Rec;iierungsrotsbeschlusses im Amtsblatt

Nr.~ _

vom

_b~t=\\..JJ........,-"---"'-·m

Im Bereich zwischen den beiden Erdgeschossen (EG) A 1 / A 2 muss auf der Erdgeschossdecke der Eindruck einer durchgehenden Grünfläche gewährleistet sein. Oie Ueberdeckungen des EG A l müssen auf mindestens der halben Länge der EG-Fassade A 2 (gemessen zwischen vorderer Baubegrenzungslinie im EG und d e r we stlichsten im EG gegenüber Perimete r B gemäs s Quarti e rplan 01. 2 ) angebaut und begrünt werden. 4!1t

5.4 Oie Linienführung der Fussgängerverbindung muss bei Ueberhauung gemäss Teilquartierplan im Perimeter B im Sinne des Quartierplanreglementes neu überprüft werden.

Der~· Landschreiber:

foßft4

6.

Auf eine Rasterkennzeichnung der Hochbauten (ab 1. OG) wird in Abweichung zumQP-Reglement verzichtet.

7.

Als Ergänzung zum QP-Reglement wird beschlossen, dass bei rechtlicher Sicherstellung durch Grundbuch-Eintrag ober- und unterirdische Pflichtparkplätze auch auf einer benachbarten Fremdparzelle bereitgestellt werden können.

Gestützt auf § 4 des kant. Baugesetzes vom 15. Juni 1967 werden die folgenden Ergänzungen und Aenderungen zur Quartierplanung Grabenmatt (ERB vom 18. Juni 1973, RRB Nr. 2051 vom 18. Juni 1974) beschlossen:

BVP Plan Nr. 33 16 v. 30. 3 . 81

Gemeinde Pratteln

Kanton Basel-Landschaft

Quartierplanung Grabenmatt Mutation Nr. 1 - Aufhebung des Perimeters B - Festlegung der neuen Zonenvorschriften .1.! ., _.

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Amt für Raumplanung

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Beschluss des Gemeinderates:

4'4'- 07/00

Beschl. der Gde.-Kommission: _ _ _ _ __ 2~( t:?7'. Oe?

Referendumsfrist:

28, d t/ ( 00

Der Präsident:

Der Gemeindeschreiber:

Urnenabstimmung: _ _ _ _ _ _ _ _ __ Publik d. Planaufl. im Amtsblatt Nr. ~ vom 5;Aco Planauflage:

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Vom Regierungsrat des Kantons Basel-landschaft genehmigt mit Beschluss Nr. 2306

Der Landschreiber:

o5. Dez. 2000

vom _ _ _ _ __

Publikation des Regierungsratsbeschlusses im Amtsblatt Nr. '+1 vom 7. DEZ. 2000

Inhalt der Mutation , Der Perimeter B wird aufgehoben. Alle Bestimmungen betreffend Perimeter B (Pläne, QuartierpIanreglement, Quartierplanvertrag) werden aufgehoben. Die Grundbucheintragungen auf den Parzellen innerhalb des Perimeters B (Parzellen 880, 881,885,888, 1432, 1433, 1451, 1452, 1511, 1668) betreffend Quartierplan Grabenmatt sind zu löschen. Im Gebiet des ehemaligen Perimeters B des Quartierplanes Grabenmatt gilt neu eine Wohn- und Geschäftszone mit drei zulässigen Vollgeschossen (WG3) gemäss dem gültigen Zonenreglement der Gemeinde Pratteln. CJ)

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Namens des Gemeinderates

Beschl. der Gde.-Versammlung: _ _ _ _ __ Beschl. des Einwohnerrates:

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Die Gemeinde Prattcln orlKsst gestGtzt auf }~arl t,()]1il10.::n,

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umgrenzte Gebiet einen Quartierpl&n.

Die Vorschriften sind verbindlich fGr: ~

St::' E:i. S S C?!11 ~Lr.Li sn lJfld Lö~rl d ~3.Dt:.r e. 'tunger:

- Lage und Gr6sse der Bauten im Perimeter A - G2E3t;::clt:ungsvo:cschrifLen für Pe:rir,·,e'l::,er A .-

~Z\_:::·,t

und Has s der Nutzung

- Realisi,crung der Quarti8rplan-Uebe~bauung _.. SchI \1 z.::: sbe S ·tinlt\-~\.:Lll~}c.:n

1 .. 3~

Die Qu;:::.:ct:ie}:planverschr:i.ft,e21 lx?st,chcn aus: ....

derrl, (?1.1L:·"t:rt~j~ex~]?1(1r.L~~e9·lerl1(~)nt Ini t

dE:l1

zl1ge12c-jl:'i.SfE:fl

QU c-l.rt.ieJ:,p1.änen

01 1 ~ c

o 1 ~ :2 v

I)er irLlct8r f

ctl·te:c llI1C1

Bcl1.l1)E)(Jrel1~:;~Lln~J s liliierll'

Jl.e1.1er

l.::8si.tz~·:;td.:nd f

Ö ffe:;.,~ tJ.i cI-) e

Ge:JLC'cchte

01.3. Gestaltungsplan 01. 11,. SC}-lrd_ t,t:e dsm Eich-crTLud,::ll dem Q~artierplanvertrag mit den zugehörigen VertragapI2~:n'2n

02. 1.,

r)ic::rlst:]Jt1}~J;:e:Lt:s1)la.n,

3 ~ IJr-.::'ce:r gC~[;C}lCjE;S

02" 2. 02.3.

D.ieD,st:bi..L}~:L:ei.·tsplan

2.

UntC?rg'e::.:;choss

Dienstbarkeitsplan 1. Untergeschoss 02.4. DieE~'3tbaJ~kei tsplcu-: Erdr!'3schoss

Da die LandeigentUmer B 1, B 2 und B 3 des i1:.r(:~

I3a\}\iC)rJ.-ia.'l)t:J.l,

11:1 ch"c

s in c1

·1..1""lr~ f,: ~[}"~G.!;.lJ)

t= ,~;8 L;

(:-~i

E::Ol:C)l~·t ~\"):::- ~:.1~·.·':~'

Z1.1. \.::':' S

1"~:.:2~.·1·{ c.'·' 11 'L~ ';,.. jj. e

rerimeter~ ~ ~f(;dcrl~~'.G:n'l

t:C) J ~f(';;j! (; e:.D

.'-'

I~ 1 f s Grossparzelle B(3_1)J").ör·p(~:c zu. 'll.l)(::: J.:-l:< cltt c;~rl. ~. \\T () 1 :LC,\~l IJ. i c:1J. ~t cl ~L 1 G~ (~~C'lJ,r ·i. . , e:i. ~J'~' f} Je -lJ.Tne:c i 11.J"1 (? x:11 (,:1.] .}) E:~ i.rJ.e~c G~('CJ S S J? clJ~ ~Z,t?: 1.1. c:~ ::'C!.rn gleic:hc~n ~:;c;~d:pun){tlXbc~l"·}_),,:nlen r ;_~o ble:;})t. di(:;: (:-:; t:,c:t.~p~I?E::.nv!le i sc:: I~}~' s t.e 111..~ rlg~ CIi. 0: ~'.; C:? J3 Ci,UJ(C;) r'IJc' :c ::~.~ j c\tl~rh.I:T'''' leistet, insofern nicht mehr als zwei Eta~pcn vorgesehen s und pro Etappe mindestens e~n Drittel (lc~:c G(~~ s ()~rl1 t·,111.1 t.z1Jrl.~~f d.t~: :.y~ (~:C'() s sE~ ~.t:C Z 0'";! .1.1 e .r eo ..L i ~.~ i er." t. \'l.iJ:-cl \l~:·~.T.:·.FI:Cl.:L(~i-lt:·ll:n.9·

c1.,ie

grund8~tzlich

nur

II\~JLn(l}::,c)InJ?lc:::::(::.~

-

Sb:,a:-:;senlin,ien \J,:nd Lan,d2!ljt:ret:'.:rngen strassen, Wege und Anlagen.

-

Art: 1J,no. J'0.0..'3 s d.er Nl1 'l:;:-m,nq der

cH1

der

- Die ausschliessliche s t~.E'; 11 tc;l'l Z1.J.'-' plät:.ze.

öffentliche

oben.

Anzahl der Geschosse als Die '.J7(:;iln.3,bme

e

DenUtzuD~

der im Perimeter A erfür die J?flichtpc,rk~'

Soll einer der Landkom:plcx-" B .1 f B 2 und B 3 überb('l~:!t ist: c~in rIeil:~Ju.aJ:-t· ,:cpla,Yl iiJ)8J:- clieser). \7orzl.J.~LE.l9vell [ der insbesondere nachzuw lsen hat, dass

V\re.r'(3~(:;11,

~

sich Lage" Gl-össe und Ge..staltung des :13a:u}:örpers dc'rn Quart:ier und der an ,cenzenden C'llgebuflg' bestmöglichsi: anpas'3"c. die Am-::ahl der P

-

icht~pa.rl:plätzC!

vorhanden is,t.

die rreifl~chen speziell in bezug auf die Bepflanzung! die K,i,nde:t',.,pie:,.,plätze und d,ie '\'iTegverbin(il).ngl~n sowie die Öffent.liclJe F' .ssgängerve:J:-binduI'l,g zvlisc11c-m. der BethnhofSb::-cU3se \:;,J'l.Cl der Gr2J:;enrnat.-tsb:c.sse, in den QuarJcierplan inb2grier't sin.d.

Das Geri81Jnlj Jungsverfalü'en dieser r:Ce:Llqua.rt,ierpläne verl~uft auf dem in den Schlussbestirnmungen 8.J. bis 8.4. dieses E glciEent:es vorge;;chriebencn Weg. Weder

.~

baillicher noch in sonstiger Hinsicht darf von B 2 und B 3 irS'Jsndet,VJ'ar. vorgeJ;:e}lJ:'c \.v'e:Co.e:::l, Vla,s der F,eaJ.isicrung der QUa: t:iJ:orp10.nur,g suvvie d(~r Te i Iqi1i'cr-b. erpl~inG und cL.::r :C;rs'tellung eines B(-).ukörpe:cs :~uVliderla,"...lfen den Gl unde :L,::.!eJ.lcL"trne:rn der Komplexe 13 1 f

Die im Plan NI'. 01.1. ent_ha,lt:enen öffcntLLcb.en E;'l.:Ta.8i3en sin.d in be;3'u.g Ll'.J.f Lage un.d Ausbaubreit:e verl:::l:l)dlicho 2.2.

26

Der Kanton und die Gemeinde erstellen diese Verkehrsflächen" Für die Bei traqsleist:ung der Gru,ndeigent.ümer an die Dodenerwerbs- und Erstellu~gskosten gilt bei Gemeindestrassen das Beitragsreglement der Gemeinde PrcrU:eln vom 4. Ok,tobel:' 19660 Die Lc:tndc!btre tung z~.n den K3.nt,on irr. B,sreicllG der ßcülJl.hof~· strasse erfolgt unentgeltlich.

Realisierung der Bauten v-oJ.:-SJc~St:-.h(~n_h '~ ....--: ,-,~~.l -~

~aQ ')Y)~ I j Ce _i '::., \ ." . \....

I~-j" .:;

e iX1 (:;.S

Gr;)'r00 :; -'- , .:; ._"c,

Perimeters B

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C'eC'C'}'flC"-'Z' :J ,;, ; •. h •• " c' , a"l]'1 .... _.:

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Iö'l·'l·I'·'~1.·iI10 : . J. ..>.• •,.::J

Die Darstellung der Bauten i~ Plan Nr. 01.3. und im IVlodel1 gil't nur ,:t!s Richt:linie. J.\bwcichungen der Bau tf:n gegenüber Plan und Hod;;;,ll können, innerhalb eine:::: festlJ.Trlschriebenen Rahmenc3 den Erfm:-de:t'~ nis sen ents.prechend f vorgenOl'llmen \.iVerden.

Dieser Rahmen wird gebildet aus:

Baubegrenzungslinien für ganze Bauten und einzelne GeschossegemHss Plan Nr. 01.2. NtJ. t:z:CLächcn SJemä.ss ZuteilungfJt.oJJelle f

Anzatll Geschosi..:;e Fü~rung

ziff.

5. 20

(a.18 Begrenzung nach oben)

der Verkehrswege

Anzahl Pflichtparkplätze, Zilf. 5.7. l\J:Yitleichungen der Bauten ge'jenül.ie:c diesem festgelegt:en Rahmen sind nich·t gest,attet. Bei nachvIeisbarer Veränderung des Bedarf;::; können zu einem spä'ceren Ze:i.t,punJ;::·t J.:..enderungen cu:) Ve:rkeh~L'sanlagen und Pflicht.parkplc.t.zcn vor~Jenommen 1;J'crden. f3:leb(?dü:,cfen. der Z1J.st,irrnuung des Gemeindera:l:es und deJ:- Ba.udi.:rektion. Eine et,a.ppenwei se A'L1Sfül,nmg imlcrha:lb einer Grc 8S-parzell,c, lTlt:lS,s qew'ährleisb2't sein. 1Ned(~r in bC:t'\.üicher noch in. sonst,iqer Hin.sicht darf von den C;rundeigent,ümeJ::-r1 der :t<:omple:'i(e A .1 bis A 4 irgend-, et'_was vorgekeh:ct: werden, V';'i::LS de:l:- Rlc:;alisierun~r der Qua.rt.ic.:;rplanung oder der et.app..,.::;nv;reisen E:rsb;,11ung eines Bauk6rpers zuwiderlaufen k6nnte.

3.3.

Längs der Bahnhofstrab8e s:Lnd l\rkaden gemäss den Plän.en Nr. 01.2., 01.3. und 01.4. und den Gestaltungsvorschriften anzulegen. Die:::e }\rkad,en sind verkehrsiIl2"u:,;sig und architektonisch einwandfrei zu gestalten. Sie dienen dem vm':CD:x:;rgellenden viie auch dem zu und von. den c:m,s·to,c3senden Läden, und lJicm8t.leist:.ung;::;betrieJ:ysn kommenden Publikum glejchermassen.

3. 4·~,

Die DactJ:Elä.che des Ladcn'l:r21,ktes län~rs der J3ahnhofstras.s('; gilt Cll;::: Frei:EJf·:iche l.J.nd k(},nn. der Oeffe:nt,Li,cJ1}~eit, 7,'(l-' gängli Cl1 gHn;C:>.eh t. werden. Sie ist", in. die C~cU: t,en.gc r::;t.cü't.:ung· einzubeziehen (s. Plan Nr. 01.3.).

27

401,,1.

J.\11(~

Er()C~}1J)~:~tl.1·LE:;:r} sirlcI iJ1 ill:r'c;:c ~:l.llE.JS(~~J:(;:n. E~J:·~~~c~lJ.(~.i:nt~r}~.Tr lJ.1J,'t,(;x: besonderer Berücksichtigung der Daumaterialien und der FlaJ~']J·t:C).llgE;l)l):n~Jt

E: i 1'1 (":i.rl ctG~r (I)~"l.lcl:

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falt vorzunehmen. Besonders auf die Anpassung und gegenGei tige Ab.st.ilmuo.ng der ei.n;:;eJ..nen .B21utcile in Foxn·).(

Material und Farbe wird gr6sster Wert gelegt. AllE: Bau ten. haben ~JTund,s2',b::;licl'l. Flach(.l~.i.cl!.er. D<:lchal.1fbant:.en sind nur für Li fhrtot.orenr2.\1:u:n,c,:; une). Rndc:ce techn.if~;chr::~ un;,FO:'" g~ngliche Installationen zul~ssig und bedGrfen einer be-

sonders sorgfältigen Gestalblng. Dachgärten sind zugelassen. 4.1.3.

Für Radio und Fernsehempfang ist fUr den Endausbau eine

Zentralantenne vorzusehen. 4.104 ..

Die Ges·t'3..1tv.:n'Jsvorschrift.en gelt.en aüch für sj?z:itere

Drobauten und Renovationen. 4, .. 1.5.

l?iir "V'-?si :(~1-gc:!11erlc"e Ge.sta,1·t:lln.9-f3\.7C)r:·<schJ~j.ft:(:;!·l spezieJ. l ilr bezug auf FODll, .Mat:erial und .F'EU:,"]J9 st:eh·t dem GerCl(-:d.nde"~ l'c)"t: ein Iv'j.it. :::;p:cacherecht ::-:'u f eIer diese IlJ...lfgd·be seinerseit;;) delegiert:.

4.2~1.

1'"ls Grundlo. iJe für die kubische Gesi.:altuDCj aller BCl"Uteile dient der P la.n N'r" 010 1. Die Fae;;::ac1en h3.h2n in allen Teilen diesen Rasterlinien zu folgen. Diese Linien bezeichnen die Mau~r- respektive stUtzenachsen. Sind in den Geschäftsgeschossen mit ~~elettb~uweise die stUtzen s'täJ:'ke:r als di_e Aussemnauern t so sind c'lic~se aUf~sen si:l. ib-· zen})O.ndig eWSZ-u.füliren r respekt. ive in nd.nima"ler St~J.rke o.ussen ü.bf-,-,r die Si.:üt. zen durc'll.!::su:2':iehen. G.kiz:ze

4·~ 2. .. 10>

Die kubische Gest:.aJ.t:'lJ.Dq der Dc:ru]zö:cper hat sich dem deE:~ Planes Nr. 01.30 u_nd des Richtmodells Ul1terzuorcineTL Die Baukuben baJY::>l1 sich inne:rho.1J.,) der Ba.ubcgrcn:z:un.gslinie nc~ch .1?ldYl Nr" 01.2. zu halben. Die Fl~chen der einzelnen Geschosse haben mit einer ~:ole:ran!:,; von. -+- 5 % d::;;:c N'L1'l:z1..mqst:a})(,"11c; 5.2. im Qll(~,rt:ieI'~ Cha.raJ('b:o~r

i c ...·-, (YITIPI .... JI--'··'LJ r:'rl· .. ·y ;"(:'r] .... C'O"1 l . ".~'J::"nJ' O"l' a GPL~::'1-n+·rl·l'·l'--:c'.Jl"g 1 '.. _ .. L:., _ ........ , l_,.:lJ.\''t\.j . J G . . \:... J_,:>r...:.. .. .t.. _ ... J. l) _l 2····)1''''" keinesfalls illJerschritten werden darf. \'-":"''::.1-~ ~

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Die Arkaden l~;'ngs der Bi'ochnho:fst.:ra::3se SiJ.1d z\tJischc/l der lir ](c.O 3D,}.)u,l11 iI1.i (:~ 1). rJ.d cl.(~~:r \10 r clc:~r8rl 13 cJ. tlJ) (j 9-:r-c~n;Z;'lI:ng- sI j_D i C Tni·t eine)~ Tiefe von 3,00 m 'Luld einer HCihe von rnincl.8s·tc;n.s 3.00 m anzulegen. Eine an diese Arkaden anschliessende i

28

Zone von 5.00 m Tiefe und 5.00 m Höhe ZWlsCheD der vorderen "t)nd der 11int.eren Baubcgr!:.:'mZl}I.\qsJin::i.e da.rE fliichc;:nmässiq :m.ir :':;~l.J.r rXULIft.e miL: zur Nn'l:·';'ung zä1l1e:nDc:n l3clut.c:ilen überbcl.ut. v,T'.On·den. Die z\!>lischen den. B'11J.begn::nZtUls·sli:nien :[1"8 i))l e :L1)(:.:11 cJe IT~L 2 C:}}C (I~L(~1·1 t. Z\.I:C l\u f:11'J.11rne V()Il II x 8 l-'JP (3 11. cl!.} f·g. ~i.rl~J(~li. 2::1.1) t d~L8 ))21 c~ll :elä c~11c;, clc~ s La(Jerl -c.]:: 2J~~ -tc~:3 ( J.. ~ CJ})e 1- ~Je""" 1

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"'JOn Ge-;Lst-vlir''L-:.sc;11c:L:ci:sl)f..:;!'tr i (:::JJerl iIn JT}:·c:.i.erl E;·tc S().lc~11e l~.iJl"·" rieht·u.n':fcn }:önncn Cl.neJl t:eilv/eise zvli,ochen der AJ.:-](adc.ll."· b(';mlinie und der ,/ordeTen Baubesre:r12~t1.ng["lini(:~ au fqe E;·te.11t werden, sofern der öffentliche Fussg~ngerverkehr in keiner Weise behindert wird. Im Plan Nr. 01.2. bezeichneten Bereich ist eine Fussg~ngerpassage von mindestens 2.50 m Breite zu erstellen. Sie ist nl.:.~.. 11c1estc.~r}E3 t.a.g.siil)(?L' (.1er Oef:felltlj.cl11-:.8:i.. t ZlJg-~1rlS"'" lieh .. B.·P;Q.41:;;(,J.~-S-~.d",{-Jk"~l~*9t.Ar g ~)G'i G!.oGf.:<=.m Uol)9-T~:_~<l.+3~;""""'--_' i:1'l.~.f'-e-:lf.e-E t: fi OGbU H5 bis IH~] T all c:nR1~,,4;, 3 'br D: Ei 8 C :: i nOOR. Sofern ;:~'ur besseren Erschliessung von J..JadencJeseh~ft.en eine;:: mind(::sten:::; 2.,50 In brciJce, du:cchgehend begehbare Passage erstellt wird, kann die zwischen den beiden Baubegrenzungslinien Gberbaubare F15che um bis zu 30 % erhöht: ,qc;rden. Der maxirna.le I'rozent.:,scl·tz von 30 % gelang··t be5_ einer Passas:renlänge von 75.0 m und mehr zur ]>"n.\.vcn(3.ung;: bei darunterliegenden Passagenlängen wird er verhältnisco

eJ:':cechnet.~

m;:i.ssig

Dl"" Ban'· "'0] urr nd'''' '--!"'r ._._ ::; .. _ ,.1.')]1"-' . _~' ~: ~ ...l""'1 \; .. ) . .:.l mi ~ ........ '.~ ,., c-,. 1.:,c; eine haJ.. be Ea~3t:ere:i.nh(üt,: (0.62- m) 1n d18 Gebaudekuben elDgezogen werden und aus . . dc.)c.L.·'''l'c' e··ir"'''-' .'·q',cte""'E~ll·ll"'·':>l.'·'" TCl) hE''I'V'r')''-'... ".H •. Ce", ........ ."c. l.. (1 _ . <')r:: __ I . ... _ _ .. d1·pcE-'n "II"tL rr'o·· treten Ih:I:'E:! BJ:."E-?i te hat mindestens Z'v?ei I\2..':,tercinheit.r~n (2.50 m) zu betragen und muss dem Vielfachen einer halben IZa;:.~t:ereinheit (x . 0.62.;] m) c,nt.sprechen . . . ,.J

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1..

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0

LL2.5.

Die Liftmotoren~c~ume und andere technisch(~ Un1..UnSfängliche Installationen sind im Grundmass und in der HBhe duf die technisch not:v/cJldigen Dimccnsionen zu. beschränken, wobei jedoch a.\.J.c11 hier cJ.ie Best:.im.mu.ngen über die kU}Jisc'1l.e Gestaltung aller Bauteile (4.2.1.) ein~lhalten sind.

4.3.1.

Die GesccÜ ~:.ung aLLer von aus ,3cm sichtJ.jaren '1'ei1e hat in der Ve:ctü:ale:n das Hastersyst:ern na.eh Plc:~n Nr. 01.1 e 1.md in der Horizontalen die Geschosse transparent werden zu lassen.

29

Bei den Fassaden dE:.tlt.lj.cL~c~

Iif tlST(':':lJ. .r

1\~fa.s;3r),a.·hJnCIl GeS(:;11()SE~

I'Tll·tE~]'")

E::~rr(~ic~])·tli'

l~s

Oa(:::c i~)·t

a.r).c3.c::~r(~

jf::C),l~

.in1. li(3:t)C~};::'t.:.

s:;lej~c~J}\I·:re~:.ct,.J9·e

IZ.a.~3t.C!:c1.:LI.li(? 1111(}

j(~

s

J(C~Xl]}Z(3.i\~.:.::11rlerl(J.

;'-::;l:t

4:, 3 ~ 3 ~ Bei de:o. AJ:k2Ld(~nfa.sE;GJ.den h.aben eHe Kont,0l,kt:st:el1en von offenen ("i7(::Tg·li).sl=:cm) und g-eschl()Ei~3enen Bau.-t.oilen eiUr einer nas-r.·.e:r:lin.:L<=: 2ll liegs:o,. ,Alle i".ndern EinJ:ieht:.u.nqen \tliE;~ 1~ il1 ~Jclr19' sI)a~J:t:.i C)J1 r SC;11(JlJ};:~~t s 'l::C::1J. r l~~e}~.1.aJn(~:f lä.chen. E~ ·tc:" haJ)(-,"D siel), ebenfall.s die.sein Rhythmu;:;, zu unb::.rziehen~ Die l!.ori:::cont.(;l.le Gliede:cung aller hier erYläll.D.t.en. Ein:cich~" tungen hat:. im HJ'lyi::hmu s von o. So m !<":U. er folgen 0

Skizze ,L 3 J ~ G

~~~'--'~""'-~'-'- -~'-_.--~._~

I-L 3 ~ I-L Die BalkonbrU.::d:-cmg-en hdbcn clb O.IC BClll>:onplat:.t:e e:LT.I.O totale Höhe von 0.90 m und eine Konstr~~tian~breite von ~ j".o ~n ('Jc~'-!J~ol~~E'l'~-C)r~c'~~~~+c~ r2.1 8) 0 -i)~l~ \..;0 ,I. _'o..~.::-, _I. . . . ~" -:V ." .L4_ .1• .<.. '._';,· •• ... 'C' "P-'I~S-~'~~0 ..I,L .l_ (,-'..L_"~J •. )'= platte endet oben 0.50 m Ober O.R. Balkonplatte und ist unter diese bis auf die Höhe der FensterstUrze her~~ L

z1Jzic:;he11~

tJe})e:c dwG:t' 15rü~~.:;t':L~rlgsI)lcl'f-.·te

is·t: LrJJ(~~~r e.iri(~ln Höhe E:-::in Z1.:CC ].1.1.2:C:rlc;l}CIiC VOL} I"fl<-:n12.8n dienender Trog von 0.30 m Höhe und 0.40 m Breite anzuSc}üit:z von

0.10 In

o:r:dnr;:)1 • S1~.iz:;-~e

'1,,3~14·.

---'--"--~'.-"

4 ~ 3.5.. Di(:;: FenstGY.' b.Cl..bE:-":m .J.D der I-Jorizont.alcn durc1Tv\Tegs de11 Rhyt.hxn:u.s der RastGreiEheit: von l~ 25 rn <:l\J.fzuweisena Siesollen 112i.ch Ni.ö91ichkei t 2[1 stütz81!.10t"e Bänder von X;""'lllal 1" 25 m zlJ..sa. rrull81J.ge:i:a.sst. 'V'lerClelJ.l.<;, S:Le si:ncl gr"c>ssUM fläehi~i un,d mög'lichst ob.ne Spl:ossen. od.sr. sODs·tige U:n.-ts:r:~" teilur,g zu qes·tctlt:en. Ihre Hö".tw :3011 in jedertl Bauwerk i] -~.,. :1c' rj. ~l' 1".leu -;i~ 1:X::!.L --.! ~l' G. ",;.:.JCllv.~,.~,<:::.n ~~~ nr'c'" .. ~. Q..l.:_0_5_<.':::.l:S;,.1.~_._,.eJcL." .Ll.:_C._g l .• C."" . •,.." Ill Lgrössere:r st:ockv,Terksliöhe (Erdgeschoss und ]. ObergeE:;c'hosS) kann sie llöher ~:;ein als in den darlrJ',er lieg'enden Gef)cb.o.s:,:~en. Bei haI:rnon.ischem Einglied(,?;J.:·n in die Fassade können für Sanitärrfu~me, Treppenh~user ete. geringere Fenstez~6hen gew~hlt wGrden. Die Fenster .sind mit Rol.läden oder Lcü'nellen.s·to:cen ,.

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Die folgenden l~ns.:ra,ben. ü]:)c:,r J.0.a·!:er iaJ.iell r Strukt.:uren und Fa.rben sind I~i.chLLinienf von rJ.en.en nur a'bge\A :Lcl!en WC1:'!J2Il sO]wl f \'l81-:.r1 11 Zl,c:.ll\'YC: i E:;b~:tre t~C':Chl1i SC11C ode]:." Ö}C cJ:n C)!,11 i SC:118 (;:L'Lirld~c T

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PIle geschlossenen Fassadenteile Deckel!:l1Dl::e:cE;\i(;hten cJeJ:' l\rkad.cn u:od Sc'liut2;c1iicher (.: 'l.:l:n.c1 ;-,C(~J::'J:·ass(:;r.l E.'i2Jnt: E~l:LiDt'l:tllg~ tLrlcI r':fli.::trlL~E:-:n.··'" ~L i

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Einf:c i.E'~di(.Ju.nqc"n und alle Elemente der GrLmfläc1"J.e:n"· ge iöd::.alt.ung

IJeiclltJnet.i; 11 ~

Glas- und andere Einfassungen in den Arkaden und P Cl S :2.: 2lgell BJ:' ie fkas: tc:n

Fenster im Erdgeschoss lCtlrl s·tsto ff,: ClL111l~.1E-~r F'a:cJJt:orl ~

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Holz,

dunkler Farbton:

Fenster und Balkontliren Il(}gg" iE~]'1 1.D:)(;;:J: T(~rr ttE3 sen Ku.nst:::;to:l:f oder Leicht.metall! 11e11 .. Rolladen und Lamellenstoren

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Storenstoff, satte uni-Farben: :S01111E..':;}.J. S t~o:ceJ1 ~b2 i J3a IJ-;:o].") ()ll. D.l). Cl frf~:r.:-- :C",;':tfJ E3c:n Waschbeton I gro s s f l:ichig(,;u.n;,:)igmen't:i.eJ::t.('; P 1 attc:~n: Boden der Arkaden Geh\}(';ge de:c GrÜnfläclH:n. im Erc!.gE:':':3cl10Sf~ und im 1 c OlJl';.rge ,sehü S s.

4 .. 5. 4.5.1. Die Grü:Df1tlc'heJ."1 iEl E:cdg8Sc1Jos:=3 und irG 1. Ober(Jesc'b.oss sind nach den generellen Richtlinien deH Gcstaltungsplz-\.nes N:c" 0.1«3« zu 9cS·tCllt:erL. Die Y~cmmnnika.t.:Lc'nen deI:' in cl~ie;E;en1 P:La.ll

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G{::}rv7e~T(;!

T:r."elJpe Yl l..lrld J3I~'(ic~l;:erl

sowie die E;t.andorc.J;;; l.llJ.d l!' lZichenrnas S(~ ck~r Kir::der ,spie lpl t!-l::.ze sind ve~bindlicll einzuhalten e Sowohl die genaue Lage der Geh\vege, 'I'r'2ppeJl und BrLickeJ.l. als a.uch 6.1.e Form d<::::r Kinder . spielplz:itze kÖnJ1Cn von die,,:;crll Pla:n 2:.:.1yviJ'eich<:O'Yl t v!enn es die er' fordern nnd ("1:3 delnSin.:cJ. dic~ E:CL Eich tlinien nic}lt zUiflidcr·läuft. Die Ge,s-t:alt:uDg 2111e:c dieser l\.nlagen 13md.e dc:c BeleuchtTlnc::r haben einhei t.lieh zu erfolgen" G0::9(~;)enhci t.en

4.5.2< Die TopogT<::1.fie auf I~J:dge!'::cho,(3sel)ene da:cf nicht. ver~'inder·t wc:crden.. .Nicht ür:Jc':t::}xw te oe,-o;X' von Gel:.\"ier;en J-xoa.r'i:3prucb te ·u.nter·- und o})E--;r:ü'cU.. sche Da.ut:eile r..;ind IT1.:lt: eine:c Ueber,c]ec:k.ung von rflin·::'lest:ens 50 cnl HumL1 S ,.';1] ver sehen". 4.5 ..3.

31

Einfriedigun.gen dürfen L·'.U &lE3 Absclüt.1;:;,s des QlF)rt.ier~­ plccnper irn;c;'Ler S 1:.\'1ch ',.~·G s sen (St.r'lsser.uJ ci t:e') er- s'l~cll t '\\'8:cden

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von 45 cm gestattet. I.}

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sich auch zum Befahren mit Kinderfabrzeugen eignen (eigentliche Velos etc. verboten). irn Ge st:alt.uEsr.splcU1 Nr, 01 .. 3 ~ einget:J:aqenen }3'::'·l).lrl-~ und Buschgruppen sind verbindlich m1zulegen. Es sollen mehr-

4,. S .. 6. Die

b.e i t:,l j_ CIl. e i 11}").e 1 Hlj_ s C118 I? f· J~ ,:,~tYl z;(:~r). ~t'$ 5.;.7 n

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und Blironutzung. ~~:u;:~c~,]TUTle:rJ.s·t:(:11tlJl.CJ

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I'HeIlt:, zur Nohn,," '\J.nd Büro· . Nutzf12chc vle,r-den qez)ihlt; l-il1c lI1').t:.8:t"i:cc]isc;118Il J3()'~lt:l?!-LIE~ \,'\iic· }<e.~11el::-g·c:;scllOES! }~irl~~' st.:e 1. J_~ll a.l1ell. II 11 ·ter i:cc.1..i r.3(;l-12 E~c seIl. 1 i0. s Sllllg~ E s'tJ~-' (.::1,~3 S(::fl Der l\ll!:rerfl(~ir.'he.:L t: z;u gi:lng1 3.c:}l(.'. obe:c :lx-di E;cll c:: B.~i.uEll icll.'}<:.c i t«lr\ \~J'i e TrJct s Cll}:. 'l.icll srl f iIiJ:o (;J( {~rl-'" Uli.d. E; i)l,~3 ·te.llr ä 1JrnE.::: c Ein':JCing shcd.ler:! Ki.nde:c spj (::1:c2~:mn~~." FJ:'~?i:;:e itx2.urn(-: etc< Pro \/\JClI1J1l.ll1.g· ein. l\.}Js·t.(:~llrz.L~l~Jt '\l'C)!1 lriQ,Y;:(p 5 (Je) 1'n2 G·r'Ltrl(}"'· flädle ohnE' l1c\t:1.irliclJ.C:' BelichtlJ.r:tg ~ Balkone, Loggien und Terrassen ctc. Die Vord~cher und geded~ten Vey~in~~ngsgänge von den Lift."~ und ':CJ::-t2ppenbäusern Zll den :Cj.nS:fän~Jen irn. 1. Oberq2scho;"s. $

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Zu;r Vc;rkc:rufsmlt,zEJäche vJerden gezähl·t~ Alle oberirdischen Geschossflächen (die geschäftlich genu:tzt. 'v\7erden) inkl. lJm:fac:;sung,srni~,uerTl, ':['reppenhäü.ser t Lift~ und IJej_t:l1:i'lg~]sch~:icllte etc" Unt.(":r irdische Verkau f sf12icl1en. Nicht ~3ur \1e:r};:ix,,,tf'3-·Nlrtzf15c:he v.Terdcn gezählt.,:: ll.1 JJ,,' 1..Ul'b::::r ir d,i,:3 cJ1en B::'.u. 'te i 1 e v,rie; 1(e 11 ergo seho ,S S f E i:n~<. stellh"ülen r unt:o:c irdiscJ1e Er schliessurlgss-ex2ssen t techniEiche Einr:LchbH\~jcn c

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auf gleiche CiC!.er frerrde GI·lJnc1stL'lck.e sind innerb,a.lb ei.nes RGJ.hrllen:3 gt:::;ITi~;.i':~;':;; ;:::,:Lff 3.? und sO\;JCit sie die tleberbauung genl~~ S3 Q1J.2Tt.i,crplan'l:nr] nicht }:)e(;5.lJ. ·· trächtigen r möglich. 0

1 Pflicht;pa.:rkp:l a.t,:,;, pro 80 1',,2. vJoh:c;L!}:iche 1 Pflidltpar-kplatz pro 50 m2 EDrofl~d1e 1. P f 1 i ·eIl t··I);::J,:rJ·'~j~.) J. Ci 'l:z .P}."o 1.~) In2 l-l·e t·t~~c \?c:;}":J.CcUJ :f E):Cl ~lc·b.(~ (2/3 OC;}:' \7(::;,I."J~(-rLl ~f ,Sl1U:i.=-,;2'(;,I1SJ 9 enl~} E;S S .. 2 1....,.

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Die Genehmi(Jung der Qua.J::tierplclJ:1vorschriften durch den Regierungsrat kann erst erfolgen wenn:

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die durch privat:.:cechi:liche V""reinbanuJ.g zust"andc::ge-

}:ommene BalJJ.an.dumlegC:J.11~J c1.bgeschlo;:3sGl1f. dG 1'1" der bcu:d:::unde·te Ve,nnarbm.q spla.n ;;),,1.s RecJ.1't:s~'J.Y.·und= aUSI'1eis fü:::.' die E:i.nt1:~a.g·ung dC;::5 neuen R:,~;sitzst:ancl(2S in das GruncIt,uch \ion sänrtlicllen dinglich Berec'h'cigt,en un.te:r2:eich:net is,t (§ 7 2 B(rL1g"es(..:~.!c.;;~) Ö f:Ecn"t1ich

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der Quar"tierplanvert:J:-as:r von c:d.len beted"J.is:rten Grun.d-~ eigentümern unterzeichnet und öffentlich verurkunrtct

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J3 eiE:: t:al):pE::rl\Al8 i ß E~X' I<.e a~l :i. r-~ i e J:1Tn.g' cJr:~J~ (2tl a:c t i C.:l~ 1?1 (11l,~~ 13 EJ:) (:: x>bauung sind N~benanlagen wie Parkpllitze, Wege und P],ttze, Frei:Elächen t ICLnder ,spic.:;lpl~ib:;e etc" ent:f:op:c'::,chend der Grbsse des jeweiligen Bauvolumens mit zu erstellen. 7

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I st, die ~t:e~ilv~'i'e.ise I~J~s·t,s11·l,::. :Qg c~irlf~}~" l\fe])(::;Jl~lrlla.g-E; o..us 'techrüsc1"H3ll. Gründen nie'b,t möglicll oder alU; \:lirtc:>ch,ci.:E\::.licheI1 Gründen noch nicht ZU,ITLI.lt!x:u',' t ;:;iO :ka,n:n die B;'nH~i:t~(;:k,t,:Lc)n etUf Antrag des Gemeinderates provisorische Anlagen bewilligen. D ie

:":;92H~e:(e

teilt:~~n

P;',1,,:czE,11ie:Cli:ng der

G:clu"lc.1;::d:tkke i~.3t.

und c}E,r Bes'tci.nd der

gC.')Jl.,

T?J.c:u'1 N:c"

01., 1.

2;lJ,gG-~­

gest,a:tt;,c·I:, ,'IE:rm d,ie VerwirJ;,lichu:ng

C~uclrt,i(~rpla,nL1:l.<J

dC.1.du:rch nicht, in

Frage gestellt wird. Solche Mutationen bedürfen der Bew'illig'ung de,'3 Gemeinderates und der Baudj.. :cek,tionG

8,,1~

Dex: Gemeinderat: ·übe.rwtJ.cht d.ie J~rr\'lendnng der Qua.rtic~:t:'-· l~la,n.\lor [3 c1.1:'c ift~erl D3.5 B(l."lll)r.::'\~l ilJ_ ~.LSJl1.rlg s\r(;;I.~ fLlI1~ce.l1 9·E~rrI25. I~J s § 2. 2. unO. §§ 25 :Lf. der Voll::::ieburlgs'\leror:d.n.ung Zl.:n:n B3.1.l··.. gesetz bleibt vorbehalten. <1'

Zur fachlichen B9ratung des Gemeinderates wird ein e :Lrlge S(=::t:.~·~; 't;, Di.. c;sem Grc!uj:urn st:eh.lc An t~l.'" c!.g' s:r: e C:.Jl"t U.n (~{:;~llC~ ir1(18]:" ;:;;.t: und Daudi:c(~kti.on zu: E>~I)(:;:c t:C:?lJgX' 81L! i\lrn

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bei der Beur"bs:.i..lun~.{ eIer B3.ugesllc'lH? irn Peri.mete:r A be i der B::;uy.'tei2,'J.Hg' dn:r 'I'cilqc~,?Ei::-:Lo].::-pl~':~~.~ Htid 8,D:C --BB~l;::;CH3:ehe i:Cll r~:r:bnct"cr Pr . "bei allen die Quartierplanung bet:ceffenden Fragen p ins"~' be:30ndere die uJ.lb",r 3" 2~ t ganzoTJ. j.\b;:~ch:D:Ltt: 4, 5.48 I 5.6., 6.2., 7.2., 7.3. dieses Reglementes genannten. -

Di.ese.,s GrenliurCl S(:;t.z't sicl1. ::3l1Sa.i1UCtE:rl cl'L1S je. (~j_Tlern \Te ..x....·.. 'tret,e~c des Geme:i.ndera'l'::,eEi 'lInd dEo:\::' BZL11direk·tion, (',in.c:;;lU au, S ::3C::O.S t:E:J.lertc1E~rl iIl (d'll cl:CJC i (:::c1.) 1 a~l) f:c().ge.n ,:'1..1.1 ;;)g'e\~lif~ E?'21l.(:;l1

Architekten und dem Verfasser der Quartierplanung. 1-\lle irn W:ider;~;pnJch zu den QuartiC':(:;~)lanvorE)c:hI'ift:en. sl::c.:;hcndcn f):·ij.h,'2~cen Zcmer)"i}'o:t:' E.:)ch~r.· i:Et,c~n gelt:':::;}l ctl s auf-~ ge11(.J])(=;Il ~

37

D i E~ Qll ('.:t:C t,j.. E~:['1.:JJ.. aJJ\rO,I" E:; Cl11~:L :ft:C:.D. t::c('~ t;(::·.:C~ rai i: cle~c \~E; 11.Gl:l.lni~rl.:L:tlSJ

durch

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Reg.ierung~;;:ca.t

1)1 Rechb"kJ':-::1fi:::.

Die Aufhebung d(,r. Qua.rr.:.iE~rpla:crl)nq })edarf eies Eün7e:L'<stgndnisses aller Beteiligten sowie der Genehmigung dc:;;s Ein.\!lOhn.er:catc'i3 "Lind des RegieT.'l)_:n~:rsrat.es"

BESCHLUESSE

Beschluss des Gemeinderates:

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Abstimmung:

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31. 7. 73

des Gemeinderates

Der Verwal·ter:

Vom Regierungsrat des Kantons BL genehmigt mit

vom

l\mi:sblatt. Nr.

vom

l'-

..

Kanton Basel-Landschaft

Gemeinde pfOtteln

Quartierplan ung Bahnhofstrasse

QUARTI E RPLAN-REG LE M E NT EXH[VfP[-,Êi¡R

52/ 52/

AMT rün ux,At-ß [v4P!-AN! un¡G

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Exemplar

Beschluss des Gemeinderates: Beschluss des Einwohnerrates: Referendumsfrist: Urnenabstimmung: Publikation der Planauflage im Amtsblatt Nr Planauflage:

Name

10. Februar2015

28. September 2015 2. Oktober bis 2. November 2015 44 vom 29. Oktober 2015 2. November bis 1. Dezember 2015

Gemeinderates

De

Der Gemeindeverwalter:

û, {l¿ u^ 'ío{ Vom Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft géÌ1Çhgnigt mit Beschruss-NY:X"^2 Der Landschreiber:

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{ WåA V{#^ t/

"r*.f-

Publikation des Reg ierungsratsbesch lusses im Amtsblatt Nr.lpto

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5' Auril 2017

lnhalt

ERLASS

ERLASS...

A.

ALLGEMEINEBESTIMMUNGEN.........

..1

s1

...1

s2

Zweck und 2ie1e........ Geltungsbereich........

B.

ART DER BAULICHEN NUTZUNG-..............

S

3

Die Gemeinde Pratteln erlässt - gestütã auf gg 2 - 7 und gg 37 ff. des Raumplanungs- und Baugesetzes (RBG) vom 8. Januar lgg8 - die euartier-

1

... 1

planvorschriften Bahnhofstrasse, bestehend aus dem Quartierplanreglement und dem Quartierplan Situation und Schnitte 1:500.

A. AllgemeineBestimmungen

Zulässige Nutzungen..

S

f

Zweck und Ziele

C. S4

Nutzungsmass und zulässige Bruttogeschossflächen (BGF)

D.

LAGE, GROSSE UND GESTALTUNG DER BAUTEN

s5 s6 s7 s8

Baubereiche, Geschosszahl, Gebäudehöhen ..... Materialien und Gestaltung der Bauten Energie-Standard............. Dachflächen, Dachaufbauten, Dachbegrünung...

E.

NUTZUNG UND GESTALTUNG DES AUSSENRAUMES

4

. Bebauungskonzept und ZentrumsnuÞungen akzentuieren die Siedlungs-

se

Grundsatz Öffentliche Bereiche......-......

.4 .5

. zentru msorientierte Verdichtu n g m it Q ualität

MASS DER BAULICHEN NUTZUNG.

Zweck

MIV und Langsamverkehr) auf.

Ziele

s10

F.

Die Quartierplanung Bahnhofstrasse bezweckt die städtebauliche Akzentuie-

rung und eigenständige Siedlungsentwicklung des nördlichen QuartierplanAreals Grabenmatt als Ergänzung des Pratteler Siedlungszentrum an der Bahnhofstrasse. Mit qualitativ hochstehenden, zentrumsbildenden Mischnutzungen für Arbeiten, Dienstleistung, Verkauf und Wohnen soll das Areal im Sinne der Siedlungsentwicklungs-Absichten der Gemeinde Pratteln entwickelt werden. Das Areal weist als Schnittpunkt wichtiger Verkehrs- und Siedlungsentwicklungsachsen hohe Standort- und Erschliessungsqualität (öV,

ERSCHLIESSUNGUNDPARKIERUNG....

und Verkehrsentwicklungsachse in Richtung Bahnhof

. hohe Wohn-, Arbeits- und Umfeldqualitäten . öffentlicher Platz an zentraler Lage . Berücksichtigung von Umwelteinflüssen . Berücksichtigung ökologischer Belange . energieeffiziente Bauweise . Optimierung der Fussgängerachse entlang Bahnhofstrasse . unterirdisch optimierte Parkierungsanlage mit Anbindung an bestehendes

5

s 11 Parkplät2e......... s 12 Kostenbeiträge..

.5 .5

G

VER. UND ENTSORGUNG, LARMSCHUTZ......

,6

s 13 s 14

Wasserversorgung / Abwasserbeseitigung

.6

Wärmeezeugung / Energie

s 15 s 16

Abfallbeseitigung.......... Lärmschutz

.6 .6 .7

H.

REALISIERUNG, AUSNAHMEN, SCHLUSSBESTIMMUNGEN

7

s17 s18 s1e

Quartierplan-Vertrag ... Ausnahmen. Schlussbestimmungen

7 7

2 Mit der Quartierplanung werden im Wesentlichen folgende Ziele verfolgt:

Erschliessungs-System QP Grabenmatt

S

2 Geltungsbereich

Geltungsbereich

.8

Das Quartierplanreglement gilt für das Areal innerhalb des euartierplanPerimeters (Parzelle Nr. 4042) mit einer Gesamtfläche von 2'616 m2. planelemente ausserhalb des Perimeters haben lediglich orientierenden charakter.

QP-lnhalt

2 Die Vorschriften regeln insbesondere: . Art der baulichen Nutzung

S+FyGS SlProjekle\Pratteln\52057\02_Reglemenle\52057_Reg01

. Mass der baulichen Nutzung . Lage, Grösse und Gestaltung der Bauten . Nutzung und Gestaltung und Unterhalt des Aussenraumes . Erschliessung und Parkierung

RRGenehmigung.docx

Bearbeitung: Auftragsnummer:

5r1 -

Stiêrl¡ + Rugg¡i lngenieure + Raumplaner AG Unterdorfstrasse 38, Postfach 4415 Lâusên 061 /926 84 30

Dok-Status:

Verfasser: Version: Datum: Kontrolle / Freigabe:

52.O57

. Ver- und Entsorgung, Lärmschutz . Realisierung

Reglement

GS/IV Genehmigung 7. Januar 2016

1t Quartierplan-Reglemeni, QP Bahnhofstrasse, pratteln

Seite 1

Nutzungstransporte

B. Art der baulichen Nutzung

Nutzungsverschiebungen zwischen den Baubereichen sind möglich, sofern das Gesamtkonzept durch die geänderte Nutzungsanordnung keine Beeinträchtigung erfährt. Der zulässige Maximalwert für die Nutzungsart 'Verkauf/G astronom ie' m uss dabei ein gehalten werden.

$ 3 Zulässige Nutzungen Nutzungsarten Baubereich Hauptbaute A Nutzungsarten Baubereich Hauptbaute B

I Zulässig sind Büros, Dienstleistung, Verkauf (kundenintensiv im Sinne Anhang 11 zur RBV), Gastronomie, Wohnen nur im 1. und 2. OG.

2 Zulässig sind Wohnen und nicht störende Betriebe im Sinne von $ 21 Abs. RBG dehtïruùgunqonilRl

1

D. Lage, Grösse und Gestaltung der Bauten S

5 Baubereichg Gescfiosszahl, Gebäudehöhen

Lage / Höhe der Bauten

1 D¡e im Quartierplan dargestellten Baubereiche bestimmen die max. Ausdehnung der oberirdisch bebaubaren Flächen und die zulässige Geschosszahl / Gebäudehöhe.

C. Mass der baulichen Nutzung S

Baubegrenzung mit Baubereichen

4 Nutzungsmass und zulässíge Bruttogeschossflächen (BGF)

Definition Bruttogeschossfläche

2 Alle oberirdischen Bauten und baulichen Anlagen, mit Ausnahme der in Abs. 3 en¡vähnten objekte, sind innerhalb der Grenzen der Baubereiche zu erstellen. Auskragungen einzelner Gebäudeteile über die Grenzen der Baubereiche sind nicht zulässig. unterhalb des gewachsenen Terrains dürfen die Baubereiche überschritten werden (Parkierungs- bzw. Lager- und Kellerebe-

1 Das Mass der baulichen Nutzung wird durch die max. zulässige anrechenbare BGF (Definition gemäss $ 49 Abs. 2 RBV) definiert.

Anreche n bare Bruttogeschoss-

fläche (BGF)

Nicht zur BGF wird gerechnet:

ne).

2 Als anrechenbare Bruttogeschossfläche gilt die Summe aller dem Wohnen und dem Arbeiten dienenden oder hierfür ven¡vendbaren ober- und unterirdischen Geschossflächen. Die Mauer- und Wandquerschnitte werden mitgerechnet.

3 Nicht zur anrechenbaren Bruttogeschossfläche zählen im Rahmen dieses Quartierplans: . Gebäudeaussenwandstärken von mehr als 25 cm . mindestens einseitig offene ein- und vorspringende Balkone . ganz oder teilweise verglaste Balkone oder Loggias, aus Lärmschutz- oder Windschutzgründen . zu Wohnungen gehörende Keller oder Trockenräume sowie Waschkü-

Bauten ausserhalb Baubereiche 3 Bauten und bauliche Anlagen wie z.B. gedeckte Velo-Abstellplätze, offene unterstände, Überdachungen und dergleichen, dürfen ausserhalb der Baubereiche platziert werden. sie müssen jedoch in das bauliche und aussenräumliche Konzept eingepasst und integriert sein.

Gebäudehöhen

4

Die maximalen Gebäudehöhen sind in Meter über Meer (m ü. M.) im euartierplan verbindlich definiert (Messpunkt = OK Dachrand).

BehindertengerechteBauweise

5

Bei der inneren und äusseren Erschliessung ist auf eine behindertengerechte Bauweise zu achten. lnsbesondere sind Bereiche mit publikumsverkehr rollstuhlgängig auszuführen.

chen

. Brennstofflager / Heizräume . Maschinen-/ Technikräume für Lift-, Ventilations- und Klimaanlagen, lTRäume etc. . Lager- und Archivräume im Untergeschoss

S

6 Materìalien und Gestaltung der Bauten

Städtebauliche Einpassung

. Unterirdische Einstellräume für Motorfahrzeuge, Velos, Kinderwagen usw. . Korridore, Treppen und Lifte, die ausschliesslich nicht anrechenbare

Die Bauten sind als städtebauliche Einheit auszubilden. sie sind hinsichtlich Architektur, Material und Farbe sorgfältig so aufeinander abzustimmen, dass ein ästhetisch ansprechender, harmonischer Gesamteindruck entsteht und eine gute Einpassung in das nachbarliche siedlungsbild sichergestellt ist.

Räume erschliessen

. offene Erdgeschosshallen . Lichthöfe und Lufträume . Dachauskragungen . gedeckte oder offene Unterstände für Velos, Container, Kinderspielplätze, Geräteabstellplätze und dergleichen Bruttogeschossflächen für Hauptbauten

$ 7 EnergÍe-Standard Energie-Standard

1 Die Bauten müssen die energetischen Anforderungen vom MINERGIEstandard erfüllen. Nach Bauabschluss ist eine Zertifizierung vorzunehmen.

a Die maximal zulässige Bruttogeschossfläche (BGF) innerhalb der Baubereiche für Hauptbauten beträgt für das Quartierplan-Areal insgesamt 7'000 m2 BGF. Diese Gesamtfläche wird nach Baubereich in folgende Richtmasse aufgeteilt: Richtmass Baubereich Hauptbaute A: 4'200 m2 BGF Richtmass Baubereich Hauptbaute B: 2'800 m2 BGF

max. BGF für Verkauf bzw Gastronomie

5 Das Nutzungsmass für Verkauf und Gastronomie beträgt maximal 1'500 m2 BGF.

Quartierplan-Reglement, QP Bahnhofstrasse, Pratteln

Seite 2

Quartierplan-Reglement, QP Bahnhofstrasse, pratteln

Seite 3

men sind in Absprache mit der Gemeinde im Quartierplan-Vertrag festzule-

S 8 Dachflächen, Dachaufbauten, Dachbegrünung

gen. Beleuchtung

Als Dachform wird das Flachdach für die Hauptbauten festgelegt. Die Dächer sind grundsätzlich extensiv zu begrünen (Basler Mischung) und nach ökologischen Kriterien zu gestalten und mit Kleinstrukturen auszustatten. lm Baubereich der Hauptbaute A können auch intensive Begrünungen vorgenom-

Dachgestaltung

mum zu beschränken.

men werden.

Reklame

Offnungen, Oberlichter und dgl. zulässig. Technische Bauteile

L iftü be rba uten, Fheteì¡g+t€i{€.F legen und Treppenausgänge

slâåê f¡w5güngen RnB

Technische Einrichtungen wie Entlüftungsbauteile, Lüftungsanlagen und dgl. dürfen die im Quartierplan (Situation und Schnitte, l:500) definierten Baubereichshöhen um maximal 1.0 m überragen. 4

Liftüberbauten sowie Treppenausgänge (Fluchftreppe) dürfen die im Quartierplan (Situation und Schnitte, 1:500) definierten Baubereichshöhen um maximal 2.5 m und technische Anlagen lag€n)um maximal 1.5 m überschreiten.

6 Schriften und Signete müssen in ihrem Format dem Reklamereglement der Gemeinde Pratteln entsprechen. tm Übrigen dürfen Reklamen an den Fassaden eine Fläche von 10 % der Fassadenfläche nicht überschreiten.

Zur Belichtung von Räumen unter dem Dach sind Dacheinschnitte, verglaste

Belichtung

Die Beleuchtung, ausgenommen die Beleuchtung .der öffentlichen Strassen, ist Angelegenheit des Erstellers der Quartierplan-Uberbauung und hat nach einheitlichem Konzept zu erfolgen. Die Lichtverschmutzung ist auf ein Mini-

) h

$ 10 Offentliche Bereiche Öffentlicher Platz

1 Der im Quartierplan definierte Platz ist als urbane Aussenraumfläche für Publikum sbegegnung auszugestalten.

Von lxtltn!n.israt nicitt g;:,tt:htiiiqt

F. Erschliessung und Parkierung

E. Nutzung und Gestaltung des Aussenraumes $ 11 Parkplätze $ 9 Grundsatz Aussenraum

Sichtschutz

Erschliessung des QuartierplanAreals Die Nutzung und Gestaltung des Aussenraumes wird durch den Quartierplan (Situation und Schnitte, 1:500)festgelegt. Für die Bepflanzung sind einheimische, standortgerechte Bäume und Sträucher zu veruvenden.

Parkplatzermittlung Motorfahrzeuge

2 Der im Quartierplan definierte Sichtschutz hat zum Ziel gegenüber der Nach-

max. Anzahl Parkplätze

mal 1.8 m betragen.

dlsa Frwltgungen ÂRB

3 Mit dem Baugesuch ist ein Umgebungsplan einzureichen, welcher integrie-

2 Die Ermittlung des notwendigen Grundbedarfs für Auto-Abstellplätze erfolgt nach den kantonalen gesetzlichen Bestimmungen. Der Nachweis der genauen Anzahl der erforderlichen Parkplätze erfolgt im Rahmen des Baugesuchs durch ein Verkehrsgutachten.

Die maximale Anzahl der Autoabstellplätze (1. und 2. UG) im QuartierplanAreal beträgt 85. Das Einstellhallengeschoss (3 UG = 39 Abstellplätze) darf nur erstellt werden, wenn der Eigentümer der Parzelle Nr. 4044 einer Löschung der massgebenden bestehenden Dienstbarkeiten nicht zustimmt.

render Bestandteil der Baubewilligung ist. Der Umgebungsplan stützt sich auf das aussenräumliches Gesamtkonzept der Quartierplanung ab und detailliert die Gestaltung und Bepflanzung der Aussenräume gestützt auf die Quartierplan-Vorschriften. lnsbesondere ist festzulegen:

a) Bestehendes und neu gestaltetes Terrain; b) Ausgestaltung des öffentlichen PlaÞes c) Lage, Dimensionierung und Materialisierung von Stützmauern; d) Art und Gestaltung der Grtin- und Freiflächen; e) Art und Lage von Bepflanzungen, unter Berücksichtigung des ökologi-

kehr erfolgt von Norden her über die Zufahrt der Einstellhalle ab Baslerstrasse.

barschaft mögliche lmmissionen zu minimieren. Der Sichtschutz wird in Koordination und Absprache mit der Nachbarschaft (Parzellen Nrn. 881, 885) als Grünhecke, Zaun oder ähnliches erstellt. Die Sichtschutzhöhe darf maxi-

Umgebungsplan

1 Die Erschliessung des Areals der Quartierplanung für den motorisierten Ver-

Velos/Mofas/Scooter

) )

4 Die Ermittlung des Parkplatzbedarfs erfolgt nach der kantonalen Richtlinie im Rahmen eines Verkehrgutachtens. Der Grundbedarf für die Bebauung ist im U ntergeschoss anzuordnen. Der oberirdische Standort (Besucher) ist als Bereich im Quartierplan festgelegt (vgl. Verkehrsgutachten vom 10.06.2014). Die Abstellanlagen im Aussenraum sind im Umgebungsplan auszuweisen.

Anlieferung

5 Die Zu- und Wegfahrt für die Anlieferung mit Lastwagen (Warenumschlag) erfolgt von Norden her auf den Bereich Anlieferung, welcher nordwestlich der Hauptbaute A parallel zur Baslerstrasse definiert ist.

schen Ausgleichs inkl. Dachbegrünung;

f) Lage und Materialisierung der internen Verkehrsflächen inkl. VeloAbstellplätze;

S) Lage und Materialisierung von Anlagen zur Aussenbeleuchtung. Strassenbegleitende Baumreihen slehe Frrrligun gen ÍÎfi B

a Die im Quartierplan (Situation und Schnitte, 1:500) definierten Baumreihen sind Teil des Agglo-Programm-Projektes M14 (Aufrrvertung und Beruhigung Ortszentrum Pratteln) und liegen ausserhalb des Quartierplan-Perimeters. Die Baumpflanzung muss jedoch im Rahmen der Umgebungsgestaltung der Quartierplanung koordiniert werden. Die nötigen Weisungen und Massnah-

Quartierplan-Reglement, QP Bahnhofstrasse, Pratteln

Seite 4

$ 12 Kostenbeiträge Ausserordentlicher Kostenbeitrag für kommunale lnfrastruktur

Es werden ausserordentliche Beiträge gemäss Strassenreglement $ 33 Abs. 3 (Kostenverteilung) erhoben.

Die ausserordentlichen Kostenbeiträge ergänzen die ordentlichen Beiträge gemäss Strassenreglement und helfen mit, die generelle Erreichbarkeit der Arbeitsplatzgebiete zu verbessern (Ausbau von überlasteten Knoten, Ausbau von Strassenverbindungen, ÖV-Haltestellen, Ausbau von ÖV-Linien usw.).

Quartierplan-Reglement, QP Bahnhofstrasse, Pratteln

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Die Kostenbeiträge werden für den Ausbau und die Sanierung des Verkehrsnetzes verwendet. Grundlagen für die Erhebung der ausserordentlichen Kostenbeiträge bilden:

. Strassengesetz Kanton Basel-Landschaft vom 24.03.1986, S 1g . Strassenreglement Gemeinde Pratteln vom 26.01.2004, S 33 . Verordnung zum Strassenreglement Gemeinde Pratteln vom

$ 16 Lärmschutz

Lärm-Empfindlichkeitsstufe I Das Quartierplan-Arealwird der Lärm-Empfindlichkeitsstufe lll zugewiesen. Nachweise auf Stufe Baugesuch

2 lm Rahmen des Baugesuchverfahrens sind die entsprechenden Nachweise für den Lärmschutz gemäss LSV Art. 31 (Baubewilligungen in lärmbelasteten Gebieten) und Art. 32 (Schallschutz an neuen Gebäuden) zu erbringen.

26.02.2008

Beitragspflichtig sind Betriebe von mehr als 800 m2 Bruttogeschossfläche (BGF). Darunter fallen: Verkaufsgeschäfte, Fachhandel, Freizeitanlagen und Logistikbetriebe. Ausgenommen sind Wohn- und Büronutzungen, sowie Gewerbeflächen, welche der vorstehenden Aufzählung nicht zugeordnet werden können. Gemäss Verordnung zum Strassenreglement, $ 3 Abs. 1, sind damit nur die publikumsintensiven Verkaufsflächen inklusive den zugehörigen Parkplätzen beitragspflichtig.

H. Realisierung, Ausnahmen, Schlussbestimmungen $ 17 Quartierplan-Vertrag

Nach Berechnung der Kosten gemäss Berechnungsgrundlage ($ 5 Verordnung zum Strassenreglement) erlässt der Gemeinderat die Beitragsverfü-

Quartierplan-Vertrag

gung. Die ausserordentlichen Kostenbeiträge sind zu einem Drittel nach Vorliegen der rechtskräftigen Baubewilligung, zu einem Drittel bei Rohbauende und zu einem Drittel bei lnbetriebnahme des Unternehmens fällig. Das Bauprojekt ist gemäss der vorstehenden Rechtsgrundlage zur Bezahlung eines ausserordentlichen Beitrages verpflichtet, sofern die Rahmenbedingungen der Beitragspflicht (Nutzung und Flächenmasse) erfüllt sind.

Vertragsinhalte

Die Grundeigentümer resp. Berechtigten haben sich gegenseitig..alle für die Realisierung und die quartierplanmässige Funktionsfähigkeit der Uberbauung erforderlichen La nda btretu ngen u nd Servitute einzu rä u men.

2 ln einem Quartierplanvertrag sind insbesondere zu regeln:

. Bauliche Abstimmung der Umgebungsgestaltung mit dem Betriebs- und Gestaltungskonzept von metron

. Öffentliche Gehrechte auf begehbarem Aussenbereich (braune Fläche) und Bereich Arkade gemäss Quartierplan

. Zugangsberechtigung Gehrecht zur Nachbarparzelle 4043 gem. Quartier-

G. Ver- und Entsorgung, Lärmschutz

planeintrag (zugunsten Bahnhofstrasse 1 6)

. Baulicher und betrieblicher Unterhalt Einstellhallenzufahrt mit Rampe und

$ 13 UVassenrcrsorgung / Abwasserbeseitigung Wasserversorgung / Abwasserbeseitigung

Einstellhallenfahrgassen

. Pflanzung und Pflege der Bäume nach den Grundsätzen der modernen

1 Für die Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung sind die gesetzlichen

Baumpflege (Bund Schweizer Baumpflege), so dass deren langfristiger

Bestimmungen und entsprechenden Reglemente der Gemeinde massge-

Erhalt gesichert ist.

bend.

$ l8 Ausnahmen

$ 14 Wärmeerzeugung / Energie

I Die Wärmeerzeugung für Raumwärme und Warmwasser hat mit einem

Wärmeezeugung

energiesparenden und umweltfreundlichen Heizsystem zu erfolgen (2.8. Nutzung Abwärme, Anschluss an einen Wärmeverbund - betreiben mit hohem Anteil an erneuerbarer Energie - oder eine dezentrale Wärmeerzeu-

gung mit erneuerbarer Energie).

2 Zur Produktion von Solarstrom ist eine Photovoltaikanlage mit einer Jahres-

Sonnenenergie

stromproduktion von mindestens 20'000 kWh zu erstellen.

Ausnahmen

ln Abwägung öffentlicher und privater lnteressen sowie in Würdigung der besonderen Umstände des Einzelfalls kann der Gemeinderat der Baubewilligungsbehörde schriftlich begründet Abweichungen von diesen Quartierplanvorschriften beantragen.

Voraussetzu ng für Ausnahmen

Voraussetzung dafür ist, dass kein Widerspruch zum Zweck und den Zielsetzungen der Planung vorliegt. Charakter und Konzept der Überbauung bzw. der Aussenraumgestaltung dürfen durch die Abweichungen nicht beeinträchtigt werden. Das Baubewilligungsverfahren bleibt vorbehalten.

Y?I,o:.:,:'',,'::i'.at@FlachdachbegrünungundPhotovoltaikanlagemüs' sen ökologisch sinnvoll aufeinander abgestimmt angebracht werden.

$ 15 Abfallbeseitigung Abfallbeseitigung (Sammelstellen / Containerstandorte)

Der Standort der Sammelstelle für Abfall etc. ist im Quartierplan festgelegt. Die Sammelstelle ist mit versenkten Sammelcontainern oder Containern in umgebenden Kleinbauten zu realisieren.

Quartierplan-Reglement, QP Bahn hofstrasse, Pratteln

Seite 6

Quartierplan-Reglement, QP Bahnhofstrasse, Pratteln

Seite 7

$ 19 Schlussbesfi'mmungen Genehmigungs-Voraussetzung 1 Die Genehmigung der Quartierplanvorschriften durch den Regierungsrat setzt voraus, dass der Quartierplanvertrag von den Grundeigentümern unterzeichnet und öffentlich beurkundet ist. Üben¡vachung des Vollzugs

2 Die Gemeinde übenryacht die Anwendung dieses Reglements. Das Baubewilligungsverfahren gemäss SS 124 ff. RBG bzw. SS 88 ff. RBV bleibt vorbehalten.

Aufhebung früherer Beschlüsse

3 Alle im Widerspruch zu den Quartierplanvorschriften stehenden früheren Vorschriften gelten für das Areal innerhalb des Quartierplan-Perimeters als aufgehoben. Es sind diese insbesondere sämtliche Bestimmungen und Festlegungen der Quartierplanung "Grabenmatt' (RRB Nr. 2051 vom 18. Juni 1974 und Folgebeschlüsse), welche sich auf die Parzelle Nr. 4042 beziehen und sämtliche früher festgelegte Baulinien (insbesondere entlang Baslerstrasse).

lnkrafüreten

a Die Quartierplanvorschriften treten mit der Genehmigung durch den Regierungsrat in Rechtskraft.

Pratteln

Namens des Gemeinderates Der Präsident:

Quartierplan-Reglement, QP Bahnhofstrasse, Pratteln

Der Gemeindeverwalter:

Seite B