Quartierplan Seglias

Procédure de plan de quartier · Pontresina

Document

Numéro
07.GDEf1
Type
Procédure de plan de quartier
Commune
Pontresina
Canton
Grisons
Niveau
Commune
En vigueur depuis
12 juin 2007

Carte

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Fichiers

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Texte

3784_B_QP_Seglias.pdf

Gemeinde Pontresina

Vschinauncha da Puntraschigna

Protokollauszug

Gemeindevorstand Suprastanza cumünela

15. Gemeindevorstandssitzung vom Dienstag, 12. Juni 2007

7

4.6

Quartierplan Einsprache und Genehmigungsentscheid zum Quartierpian Seglias

Afficher tout le texte

Gegen den aufgelegten Quartierplanentwurf erhoben verschiedene Grundeigentümer innerhalb des Beizugsgebie tes Einsprache. Der Quartierpian wurde in der Folge aufgrund der eingegangenen Einsprachen gründlich überarbei tet. Die Beurteilung und Berücksichtigung der Einsprachen wurde in einem separaten Bericht festgehalten. In der Zeit vom 17.10 16.11.2006 wurde eine zweite öffentliche Auflage aller Planungsmittel durchgeführt. Gegen den aufgelegten, überarbeiteten Quartierplanentwurf sind erneut Einsprachen eingegangen. In der Folge wurde der Einsptache- und Genehmigungsentscheid erarbeitet, der vom Gemeindevorstand genehmigt werden muss. -

Abstimmung: Der Einsprache- und Genehmigungsentscheid wird vom Gemeindevorstand gutgeheissen.

Pontresina, 14. Februar 2019

Für den korrekten Protokollauszug:

Urs Dubs Gemeindeschreiber

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plz bernTnaengadIn

Gemeinde Pontresina, Gemeindekanzlei, Gemeinde- und Kongresszentrum Rondo, Via Maistra 133, CH-7504 Pontresina 1 +41 81 83881 85, F +41 81 83881 91, [email protected], www.gemeinde-pontresina.ch

3784_V_QP_Seglias_QPV.pdf

Kanton Graubünden Gemeinde Pontresina

Quartierplan Seglias Quartierplanvorschriften

Erlassen vom Gemeindevorstand am 12. Juni 2007

2 Inhaltsverzeichnis Seite 4 4 4 4 5 5

I.

Art. 1

Art. 2

Art. 3

Art. 4

Art. 5 Allgemeine Bestimmungen

Quartierplangebiet Zweck des Quartierplanes Bestandteile des Quartierplanes Verbindlichkeit Anwendbares Recht

II.

Landumlegung

5

Art. 6

Art. 7

Art. 8

Art. 9 Alter Bestand

Neuzuteilung Bereinigung der beschränkten dinglichen Rechte Grundpfandrechte

5 5 6 18

Art. 10 Mehr- und Minderzuteilung / Entschädigung

19

III. Nutzung

Art. 11 Nutzungsart

19 19

Art. 12 Nutzungsmass

82 autres articles

Art. 13 Nutzungsübertragung

19 19

IV.

20

Gestaltung

Art. 14 Überbaubarkeit

Art. 15 Gebäudeabmessungen

Art. 16 Architektur

Art. 17 Firstrichtung / Dachgestaltung

20 21 21 21

Art. 18 Weitere Vorgaben im Gestaltungsplan

Art. 19 Freihaltebereich

Art. 20 Umgebungsgestaltung

Art. 21 Bauberatung

22 22 22 22

V. Erschliessung des Quartierplangebietes

Art. 22 Grundsatz

Art. 23 Bauzufahrt

Art. 24 Erschliessungsstrasse Seglias

23 23 23 23

3

Art. 25 Öffentlicher Fussweg

Art. 26 Private Fusswegverbindungen

Art. 27 Abstellplätze für Motorfahrzeuge

Art. 28 Vorgaben für die Parkierungsanlagen P1- P4

Art. 29 Sonderregelung für die Grundstücke Nrn. 1901, 2362 und 2083

Art. 30 Anschluss an das Ver- und Entsorgungsnetz der Gemeinde

Art. 31 Öffentliche und private Ver- und Entsorgungsleitungen

Art. 32 Verlegung der Leitungen

Art. 33 Eigentum an Ver- und Entsorgungsanlagen

Art. 34 Durchleitungsrechte

Art. 35 Abfallbewirtschaftung

23 24 24 24 26 27 27 27 27 27 28

VI.

Ausführung, Unterhalt, Erneuerung und Finanzierung der Erschliessungsanlagen

Art. 36 Bauherrschaft für öffentliche Erschliessungsanlagen

28 28

Art. 37 Kostenverteiler für öffentliche Erschliessungsanlagen

Art. 38 Finanzierung der Erschliessungsstrasse Seglias

Art. 39 Finanzierung des öffentlichen Fussweges

Art. 40 Finanzierung der öffentlichen Versorgungsanlagen

Art. 41 Kostenverteiler für private Erschliessungsanlagen

28 28 29 29 29

Art. 42 Finanzierung der privaten Erschliessungsanlagen

29

VII. Finanzierung der Quartierplanung

Art. 43 Verfahrenskosten

30 30

VIII. Schlussbestimmungen

Art. 44 Grundbuchliche Behandlung

30 30

Art. 45 Aufhebung oder Änderung des Quartierplans

Art. 46 Differenzbereinigung

Art. 47 Inkrafttreten

31 31 31

4 Gestützt auf Art. 51 ff. und Art. 65 ff. KRG und Art. 16 ff. KRVO erlässt der Gemeindevorstand nachfolgenden

Öffentlichrechtlichen Quartierplan Seglias

I.

Quartierplangebiet

Allgemeine Bestimmungen

Art. 1 Das Quartierplangebiet Seglias erstreckt sich über die Grundstücke

Nrn. 1894, 1895, 1896, 1897, 1898, 1899, 1900, 1901, 1902, 1903, 1904, 1905, 1906, 1907, 1908, 1909 (teilweise), 2083, 2338 und 2362 des Grundbuches Pontresina. Die Grundstücke liegen in folgenden Zonen:  Dorfkernzone DK  Kernzone K4  Hotelzone H4  UeG Die genaue Abgrenzung des Quartierplangebietes ergibt sich aus dem Bestandesplan 1:500.

Zweck des Quartierplanes

Art. 2 Der Quartierplan bezweckt die rechtlich einwandfreie Erschliessung

der Grundstücke innerhalb des Quartierplangebiets, insbesondere eine geordnete Parkierung. Mit dem Quartierplan werden ausserdem optimale Voraussetzungen für die Bebauung der freien Flächen im Quartierplangebiet geschaffen. Mit der Landumlegung und der damit einhergehenden Bereinigung der beschränkten dinglichen Rechte werden die Eigentumsverhältnisse so geregelt, dass sich die obgenannten Planungsziele erreichen lassen.

Bestandteile des Quartierplanes

Art. 3

Der Quartierplan umfasst die folgenden Bestandteile:     

Quartierplanvorschriften (QPV) mit Anhängen Bestandesplan 1:500 Neuzuteilungsplan 1:500 Erschliessungsplan 1:500 Gestaltungsplan 1:500 (mit Richtplan)

5

Verbindlichkeit

Art. 4 Der Quartierplan gilt für die Eigentümer/innen aller im Beizugsgebiet

gelegenen Grundstücke unbesehen allfälliger Handänderungen. Vor Erstellung von Bauten und Anlagen ist das ordentliche Baubewilligungsverfahren durchzuführen.

Anwendbares Recht

Art. 5

Soweit die nachfolgenden Bestimmungen keine besonderen Vorschriften enthalten, sind die jeweils geltenden Bestimmungen des Baugesetzes der Gemeinde Pontresina sowie die übrigen Teile der Grundordnung zu beachten. Privatrechtliche Regelungen bleiben vorbehalten, soweit sie mit der Neuzuteilung neu begründet worden sind bzw. im Einklang mit dem vorliegenden Quartierplan stehen.

II.

Alter Bestand

Landumlegung

Art. 6

Alle bestehenden dinglichen Rechte, Vormerkungen und Anmerkungen sind aus den Grundbuchauszügen im Anhang ersichtlich.

Neuzuteilung

Art. 7 Den nachstehend erwähnten Grundeigentümer/innen werden die im

Neuzuteilungsplan aufgeführten Grundstücke wie folgt neu zugeteilt: Parz. Nr.

Fläche (m2)

Eigentümer

1894

239

1895

856

1896

1928

Piz Immobilien Bern AG

1897

1569

Diverse StW-Eigentümer

1898

1013

Politische Gemeinde Pontresina

1899

201

1900

585

1901

857

1902

932

1903

322

1904

93

1905

245

Diverse StW-Eigentümer

Rätia Energie Klosters AG

6 1906

456

1907

3872

G & H Hotel Management AG

1908

398

Politische Gemeinde Pontresina

1909 T

68

2083

916

2338

279

2362

893

Seiler AG

Einzelheiten ergeben sich aus dem Neuzuteilungsplan und der Neuzuteilungstabelle (Anhang 1). Bei den im Neuzuteilungsplan und in der Neuzuteilungstabelle angegebenen Flächen handelt es sich um ca. Masse. Massgeblich sind die Masse der amtlichen Neuvermessung. Der Eigentümer der Parzelle Nr. 1895 erhält vom Eigentümer der Parzelle Nr. 1894 als Kompensation für verloren gegangene Parkplätze eine einmalige Entschädigung von Fr. 20'000.--, welche mit Rechtskraft des Quartierplans Seglias zur Zahlung fällig wird.

Bereinigung der beschränkten dinglichen Rechte

Art. 8 Folgende gemäss Grundbuchauszügen bestehenden beschränkten

dinglichen Rechte sowie Anmerkungen und Vormerkungen werden wie folgt bereinigt: Grundstück Nr. 1894 Auf neuen Bestand zu übertragen: Anmerkungen Abtretungsvertrag vom 28.5.1912, Urkunde 124, betr. Kanalisation 30.09.1931 Beleg E.K.127 Dienstbarkeiten und Grundlasten Recht: Näherbaurecht zulasten Grundstück Nr. 1895 29.11.1910 Beleg II/353 (ist auch auf Grundstück Nr. 2083 als Last zu übertragen) Last: Kabeldurchleitungsrecht zugunsten Grundstück Nr. 1447 07.09.1931 Beleg EK 16 Recht: Baubeschränkung zulasten Grundstück Nr. 1895 30.08.1955 Beleg 41.84 (ist auch auf Grundstück Nr. 2083 als Last zu übertragen)

7 Grundstück Nr. 1895 Auf neuen Bestand zu übertragen: Dienstbarkeiten und Grundlasten Last: Näherbaurecht zugunsten Grundstück Nr. 1894 29.11.1910 Beleg II/353 Last: Kabeldurchleitungsrecht zugunsten Grundstück Nr. 1447 07.09.1931 Beleg EK 16 Last: Baubeschränkung zugunsten Grundstück Nr. 1894 30.08.1955 Beleg 41.84 Nicht neu zu begründen resp. zu löschen: Recht: Grenzbaurecht und Bauverbot zulasten Grundstück Nr. 2083 30.08.1955 Beleg 41.84 Last: Last:

Flurwegrecht zugunsten Grundstück Nr. 2083 16.08.1958 Beleg 63.84 Flurwegrecht zugunsten Grundstück Nr. 1901, 2362 07.10.1931 Beleg EK/127

Grundstück Nr. 1896 Auf neuen Bestand zu übertragen: Anmerkungen Zweckentfremdungsverbot 16.03.2001 Beleg 60.84 Dienstbarkeiten und Grundlasten Last: Kabeldurchleitungsrecht zugunsten Grundstück Nr. 1447 07.09.1931 Beleg EK 16 Last: Durchleitungsrecht zugunsten Grundstück Nr. 1904 18.01.1965 Beleg 5.84, 19.01.1998 Beleg 22.84 Recht: Durchleitungsrecht für Meteorwasser-, Schmutzwasser- und Elektroleitung zulasten Grundstück Nr. 1893, 1897 27.07.2000 Beleg 202.84, 16.03.2005 Beleg 659 Recht: Gartenbenützungs- und Zäunungsrecht zulasten Grundstück Nr. 1897 31.03.2005 Beleg 787 Recht: Baubeschränkung zulasten Grundstück Nr. 1897 31.03.2005 Beleg 787 Recht: Ausnützungsbeschränkung von 110 m2 BGF zulasten Grundstück Nr. 1897 31.03.2005 Beleg 787

8

Grundstück Nr. 1897 Auf neuen Bestand zu übertragen: Anmerkungen Revers betr. Strassentombin, auf Zusehen, zugunsten Grundstück Nr. 1893 08.10.1931 Beleg E.K.92 Zugehör 20.12.1957 Beleg 55.84 Begründung von StWE vor Fertigstellung der Baute 31.03.2005 Beleg 788 Dienstbarkeiten und Grundlasten Recht: Baubeschränkung und Immissionsverbot zulasten Grundstück Nr. 1924, 2551 15.09.1929 Beleg III/197, 03.12.1953 Beleg 159.84, 24.11.2004 Beleg 3154 Last: Last:

Last:

Last:

Last: Last:

Kabeldurchleitungsrecht zugunsten Grundstück Nr. 1447 07.09.1931 Beleg EK 16 Benützungsrecht für Kabeltrennstelle zugunsten Rätia Energie Klosters AG, mit Sitz in Klosters-Serneus 19.08.1983 Beleg 151.84 Durchleitungsrecht für Meteorwasser-, Schmutzwasser- und Elektroleitung zugunsten Grundstück Nr. 1896 27.07.2000 Beleg 202.84 Gartenbenützungs- und Zäunungsrecht zugunsten Grundstück Nr. 1896 31.03.2005 Beleg 787 Baubeschränkung zugunsten Grundstück Nr. 1896 31.03.2005 Beleg 797 Ausnützungsbeschränkung von 110 m 2 BGF zugunsten Grundstück Nr. 1896 31.03.2005 Beleg 787

Grundstück Nr. 1898 Auf neuen Bestand zu übertragen: Anmerkungen Denkmalschutzauflagen 10.12.1984 Beleg 204.84

9 Dienstbarkeiten und Grundlasten Last: Kabeldurchleitungsrecht zugunsten Grundstück Nr. 1447 07.09.1931 Beleg EK 16 Last: Veränderungsbeschränkung und Duldung des Zutritts zugunsten Schweiz. Eidgenossenschaft EDI, Bern 02.06.1987 Beleg 125.84 Grundstück Nr. 1899 Auf neuen Bestand zu übertragen: Anmerkungen Eigentum an T.-Rohr in der Gemeinde-Wasserleitung für event. Anschluss 27.09.1931 Beleg E.K. 35 Dienstbarkeiten und Grundlasten Recht/Last: Grenzbaurecht zugunsten und zulasten Grundstück Nr. 1900 23.09.1930 Beleg III/267 Last:

Kabeldurchleitungsrecht zugunsten Grundstück Nr. 1447 07.09.1931 Beleg EK 16 Recht: Fusswegrecht zulasten Grundstück Nr. 2338 03.05.1984 Beleg 89.84 Recht: Parkplatzbenützungsrecht zulasten Grundstück Nr. 2338 03.05.1984 Beleg 89.84 Grundstück Nr. 1900 Auf neuen Bestand zu übertragen: Vormerkungen Laut Grundbuch Dienstbarkeiten und Grundlasten Recht/Last: Grenzbaurecht zugunsten und zulasten Grundstück Nr. 1899 23.09.1930 Beleg III/267 Last: Kabeldurchleitungsrecht zugunsten Grundstück Nr. 1447 07.09.1931 Beleg EK 16 Last: Garagenbenützungsrecht zugunsten , 28.07.1963, Rufi 10.09.1984 Beleg 153.84 Recht: Wegrecht zulasten Grundstück Nr. 1901 07.04.1945 Beleg 8.84

10 Nicht neu zu begründen resp. zu löschen: Recht: Wegrecht zulasten Grundstück Nr. 2362 07.04.1945 Beleg 8.84 Grundstück Nr. 1901 Auf neuen Bestand zu übertragen: Anmerkungen Stockwerkanteile verpfändet 07.01.1985 Beleg 8.84 Dienstbarkeiten und Grundlasten Last: Kabeldurchleitungsrecht zugunsten Grundstück Nr. 1447 07.09.1931 Beleg EK 16 Last: Kanalisations- und Wasseranschlussrecht zugunsten Grundstück Nr. 2083 16.08.1958 Beleg 63.84 Recht: Wegrecht zulasten Grundstück Nr. 1902 22.05.1905 Beleg II/231 Recht: Durchfahrtsrecht zulasten Grundstück Nr. 1902 27.07.1906 Beleg II/255 Last: Wegrecht zugunsten Grundstück Nr. 1900 07.04.1945 Beleg 8.84 Last: Last:

Durchgangsrecht zugunsten Grundstück Nr. 2083 16.08.1958 Beleg 63.84 Durchleitungsrecht zugunsten Grundstück Nr. 1904 07.11.1963 Beleg 151.84

Nicht neu zu begründen resp. zu löschen: Recht/Last: Wegrecht zugunsten und zulasten Grundstück Nr. 1904 10.09.1925 Beleg III/92 Recht: Flurwegrecht zulasten Grundstück Nr. 1895 07.10.1931 Beleg EK/127 Last: Last: Last: Last:

Durchfahrtsrecht zugunsten Grundstück Nr. 2083 16.08.1958 Beleg 63.84 (Teillöschung Fahrweg) Fuss- und Fahrwegrecht zugunsten Grundstück Nr. 1904 07.11.1963 Beleg 151.84 Durchfahrtsrecht zugunsten Grundstück Nr. 2362 20.12.1984 Beleg 212.84 Durchgangs- und Durchfahrtsrecht zugunsten Grundstück Nr. 2362 20.12.1984 Beleg 212.84

11 Recht: Baurecht für Parkplatz zulasten Grundstück Nr. 2362 20.12.1984 Beleg 212.84 Last: Näherbaurecht zugunsten Grundstück Nr. 2362 20.12.1984 Beleg 212.84 Last: Unterirdisches Überbaurecht zugunsten Grundstück Nr. 2362 20.12.1984 Beleg 212.84 Das Durchfahrtsrecht zugunsten der Parzelle Nr. 2083 bleibt als öffentlichrechtliche Regelung solange erhalten, als die Parzelle Nr. 2083 landwirtschaftlich genutzt wird.

Grundstück Nr. 1902 Auf neuen Bestand zu übertragen: Anmerkungen Revers betr. Baudistanz gegen Grundstück Nr. 1903 18.02.1898 Beleg II/151 Vormerkungen Laut Grundbuch Dienstbarkeiten und Grundlasten Recht: Wasserkraft zulasten Politische Gemeinde Pontresina 01.04.1868 Beleg I/107 Recht/Last: Näherbaurecht zugunsten und zulasten Grundstück Nr. 2266 05.01.1898 Beleg II/150 Last: Kabeldurchleitungsrecht zugunsten Grundstück Nr. 1447 07.09.1931 Beleg EK 16 Last: Fuss- und Fahrwegrecht zugunsten Grundstück Nr. 2266 30.08.1988 Beleg 229.84 Last: Fuss- und Fahrwegrecht zugunsten Grundstück Nr. 1957 30.08.1988 Beleg 230.84 Last: Wegrecht zugunsten Grundstück Nr. 1901 22.05.1905 Beleg II/231 Last: Durchfahrtsrecht zugunsten Grundstück Nr. 1901 27.07.1906 Beleg II/255 Last: lebenslanges Nutzniessungsrecht Räume gemäss Vertrag, unentgeltlich zugunsten , 06.02.1938 29.06.2005 Beleg 1636

, 12.07.1938,

12 Nicht neu zu begründen resp. zu löschen: Last: Wegrecht zugunsten Grundstück Nr. 2362 22.05.1905 Beleg II/231 Last: Durchfahrtsrecht zugunsten Grundstück Nr. 2362 27.07.1906 Beleg II/255 Last: Fahrwegrecht zugunsten Grundstück Nr. 2083 16.08.1958 Beleg 63.84

Grundstück Nr. 1903 Auf neuen Bestand zu übertragen: Anmerkungen Revers betr. Baudistanz gegen Grundstück Nr. 1902 18.02.1898 Beleg II/151 Dienstbarkeiten und Grundlasten Last: Kabeldurchleitungsrecht zugunsten Grundstück Nr. 1447 Last:

07.09.1931 Beleg EK 16 Wohnrecht lebenslang, an der Wohnung im 1. Stock sowie an der Schmiede im Parterre zugunsten , Pontresina, zugunsten , Pontresina 23.05.1986 Beleg 99.84

Nicht neu zu begründen resp. zu löschen: Recht: Fahrwegrecht zulasten Grundstück Nr. 1906, 1909 01.06.1895 Beleg II/111 Recht: Fahrwegrecht zulasten Grundstück Nr. 1905 01.06.1895 Beleg II/111 Grundstück Nr. 1904 Auf neuen Bestand zu übertragen: Dienstbarkeiten und Grundlasten Recht: Näherbaurecht zulasten Grundstück Nr. 2362 07.11.1963 Beleg 151.84 (ist auch auf Grundstück Nr. 1908 als Last zu übertragen) Recht: Durchleitungsrecht zulasten Grundstück Nr. 1901, 2362 07.11.1963 Beleg 151.84 Recht/Last: Grenzbaurecht zugunsten und zulasten Grundstück Nr. 1907 18.01.1965 Beleg 5.84

13 Recht/Last: Näherbaurecht zugunsten und zulasten Grundstück Nr. 1907 18.01.1965 Beleg 5.84 Recht: Durchleitungsrecht zulasten Grundstück Nr. 1896, 1907 18.01.1965 Beleg 5.84 Nicht neu zu begründen resp. zu löschen: Recht/Last: Wegrecht zugunsten und zulasten Grundstück Nr. 1901, 2362 10.09.1925 Beleg III/92 Recht: Fuss- und Fahrwegrecht zulasten Grundstück Nr. 1901, 2362 07.11.1963 Beleg 151.84 Grundstück Nr. 1905 Auf neuen Bestand zu übertragen: Vormerkungen Laut Grundbuch Dienstbarkeiten und Grundlasten Last: Kabeldurchleitungsrecht zugunsten Grundstück Nr. 1447 07.09.1931 Beleg EK 16 Last: Durchleitungsrecht zugunsten Grundstück Nr. 1447 17.05.1963 Beleg 59.84 Recht: Grenzbaurecht zulasten Grundstück Nr. 1963 02.06.1978 Beleg 144.84 Last: Grenzbaurecht zugunsten Grundstück Nr. 1963 02.06.1978 Beleg 144.84 Nicht neu zu begründen bzw. zu löschen: Anmerkungen Flurwegrecht zugunsten Grundstück Nr. 2083 16.08.1958 Beleg 63.84 Dienstbarkeiten und Grundlasten: Recht: Fahrwegrecht zulasten Grundstück Nr. 1909 01.06.1895 Beleg II/111, 01.06.1895 Beleg II/151 Last: Fahrwegrecht zugunsten Grundstück Nr. 1903 01.06.1895 Beleg II/111 Last:

Durchgangsrecht zugunsten Politische Gemeinde Pontresina 25.02.1916 Beleg EK/127 25.02.1916 Beleg EK/16

14 Recht/Last: Fahr- und Fusswegrecht zugunsten und zulasten Grundstück Nr. 1906 03.12.1923 Beleg III/3 Grundstück Nr. 1906 Auf neuen Bestand zu übertragen: Dienstbarkeiten und Grundlasten Last: Kabeldurchleitungsrecht zugunsten Grundstück Nr. 1447 07.09.1931 Beleg EK 16 Last: Durchleitungsrecht zugunsten Grundstück Nr. 1447 25.04.1963 Beleg 52.84 Recht: Grenzbaurecht zulasten Grundstück Nr. 1909, 1963 13.08.1976 Beleg 87.84 Last: Grenzbaurecht zugunsten Grundstück Nr. 1909 13.08.1976 Beleg 87.84 Nicht neu zu begründen resp. zu löschen: Anmerkungen Flurwegrecht zugunsten Grundstück Nr. 2083 16.08.1958 Beleg 63.84 Dienstbarkeiten und Grundlasten Recht: Fahrwegrecht zulasten Grundstück Nr. 1909 01.06.1895 Beleg II/111, 01.06.1895 Beleg II/151 Last: Fahrwegrecht zugunsten Grundstück Nr. 1903 01.06.1895 Beleg II/111 Recht/Last: Fahr- und Fusswegrecht zugunsten und zulasten Grundstück Nr. 1905 03.12.1923 Beleg III/3 Last: Fusswegrecht für die Öffentlichkeit und Carlihof-Giarsun zugunsten Politische Gemeinde Pontresina 01.10.1931 Beleg EK/108 Grundstück Nr. 1907 Auf neuen Bestand zu übertragen: Anmerkungen Zugehör Betrag: Laut Grundbuch 01.12.1987 Beleg 243.84 Dienstbarkeiten und Grundlasten Last: Kabeldurchleitungsrecht zugunsten Grundstück Nr. 1447 07.09.1931 Beleg EK 16

15 Last:

Durchleitungsrecht zugunsten Grundstücke Nr. 1904 18.01.1965 Beleg 5.84 Recht/Last: Grenzbaurecht zugunsten und zulasten Grundstück Nr. 1904 18.01.1965 Beleg 5.84 Recht/Last: Näherbaurecht zugunsten und zulasten Grundstück Nr. 1904 18.01.1965 Beleg 5.84 Grundstück Nr. 1908 Auf neuen Bestand zu übertragen: Dienstbarkeiten und Grundlasten: Last:

Näherbaurecht zugunsten Grundstück Nr. 1904 07.11.1963 Beleg 151.84

Grundstück Nr. 1909 Auf neuen Bestand zu übertragen: Anmerkungen Bewilligung des Kleinen Rates für Parkplatzanlage 21.12.1966 Beleg 142.84 Zugehör Betrag: Laut Grundbuch 01.12.1987 Beleg 238.84 Vormerkungen Laut Grundbuch Dienstbarkeiten und Grundlasten Recht: Baubeschränkung und Verbot störender Betriebe zulasten Grundstück Nr. 1931 17.11.1928 Beleg III/203 Recht: Höherbaubeschränkung zulasten Grundstück Nr. 1963 15.03.1930 Beleg III/256 Recht: Gewerbebeschränkung zulasten Grundstück Nr. 1963 15.03.1930 Beleg III/256 Recht: Beschränktes Bauverbot zulasten Grundstück Nr. 1963, 1964 15.03.1930 Beleg III/256 Last: Grenzbaurecht zugunsten Grundstück Nr. 1906 13.08.1976 Beleg 87.84 Recht: Grenzbaurecht zulasten Grundstück Nr. 1906 13.08.1976 Beleg 87.84 Recht: Baubeschränkung zulasten Grundstück Nr. 1930 15.02.1983 Beleg 32.84

16 Recht: Gewerbebeschränkung zulasten Grundstück Nr. 1930 15.02.1983 Beleg 32.84 Recht: Unterirdisches Überbaurecht zulasten Grundstück Nr. 1963 05.07.1984 Beleg 122.84 Last: Ausschliessliches Benützungsrecht an vier Autoeinstellplätzen zugunsten Grundstück Nr. 1963 05.07.1984 Beleg 122.84 Last: Unterirdisches Zugangs- und Zufahrtsrecht zugunsten Grundstück Nr. 1963 05.07.1984 Beleg 122.84 Last: Leitungsrecht für Languard Kanalisation zugunsten Politische Gemeinde Pontresina Last:

Last:

25.09.1907 Beleg EK127 Durchleitungsrecht und Bau einer Kabeltrennstation zugunsten Rätia Energie Klosters AG, Klosters, mit Sitz in KlostersSerneus 09.11.1945 Beleg 16.84 Kabeldurchleitungsrecht zugunsten Rätia Energie Klosters AG, Klosters, mit Sitz in Klosters-Serneus 02.09.1974 Beleg 131.84

Nicht neu zu begründen resp. zu löschen: Anmerkungen Flurwegrecht zugunsten Grundstück Nr. 2083 16.08.1958 Beleg 63.84 Dienstbarkeiten und Grundlasten Last: Fahrwegrecht zugunsten Grundstück Nr. 1905, 1906, 1903 01.06.1895 Beleg II/111, 01.06.1895 II/151 Grundstück Nr. 2083 Auf neuen Bestand zu übertragen: Dienstbarkeiten und Grundlasten Recht: Kanalisations- und Wasseranschlussrecht zulasten Grundstück Nr. 1901, 2362 16.08.1958 Beleg 63.84 Last: Kabeldurchleitungsrecht zugunsten Grundstück Nr. 1447 16.08.1958 Beleg 63.84 Recht: Durchgangsrecht zulasten Grundstück Nr. 1901 16.08.1958 Beleg 63.84, 20.12.1984 Beleg 212.84

17 Last: Last:

Näherbaurecht zugunsten Grundstück Nr. 1894 29.11.1910 Beleg II/353 Baubeschränkung zugunsten Grundstück Nr. 1894 30.08.1955 Beleg 41.84

Nicht neu zu begründen resp. zu löschen: Anmerkungen Flurwegrecht zulasten Grundstück Nr. 1905, 1906, 1909 16.08.1958 Beleg 63.84 Dienstbarkeiten und Grundlasten Last: Grenzbaurecht und Bauverbot zugunsten Grundstück Nr. 1895 30.08.1955 Beleg 41.84 Recht: Flurwegrecht zulasten Grundstück Nr. 1895 16.08.1958 Beleg 63.84 Recht: Fahrwegrecht zulasten Grundstück Nr. 1902 16.08.1958 Beleg 63.84 Recht: Durchfahrtsrecht zulasten Grundstück Nr. 1901, 2362 Durchgangsrecht zulasten Grundstück Nr. 2362 16.08.1958 Beleg 63.84 Die Durchfahrts- und Durchgangsrechte zulasten der Grundstücke Nr. 1901 und 2362 bleiben als öffentlichrechtliche Regelung solange erhalten, als die Parzelle Nr. 2083 landwirtschaftlich genutzt wird.

Grundstück Nr. 2338 Auf neuen Bestand zu übertragen: Anmerkungen Eigentum an T.-Rohr in der Gemeinde-Wasserleitung für event. Anschluss 27.09.1931 Beleg E.K.35 Dienstbarkeiten und Grundlasten Last: Kabeldurchleitungsrecht zugunsten Grundstück Nr. 1447 07.09.1931 Beleg EK 16 Last: Fusswegrecht zugunsten Grundstück Nr. 1899 03.05.1984 Beleg 89.84 Last:

Parkplatzbenützungsrecht zugunsten Grundstück Nr. 1899 03.05.1984 Beleg 89.84

18 Grundstück Nr. 2362 Auf neuen Bestand zu übertragen: Dienstbarkeiten und Grundlasten Last: Durchleitungsrecht zugunsten Grundstück Nr. 1904 07.11.1963 Beleg 151.84 Last: Kabeldurchleitungsrecht zugunsten Grundstück Nr. 1447 07.09.1931 Beleg EK 16 Last: Kanalisations- und Wasseranschlussrecht zugunsten Grundstück Nr. 2083 16.08.1958 Beleg 63.84 Last: Näherbaurecht zugunsten Grundstück Nr. 1904 07.11.1963 Beleg 151.84 Nicht neu zu begründen resp. zu löschen: Recht: Näherbaurecht zulasten Grundstück Nr. 1901 20.12.1984 Beleg 212.84 Recht: Wegrecht zulasten Grundstück Nr. 1902 22.05.1905 Beleg II/231 Recht: Durchfahrtsrecht zulasten Grundstück Nr. 1902 27.07.1906 Beleg II/255 Recht/Last: Wegrecht zugunsten und zulasten Grundstück Nr. 1904 10.09.1925 Beleg III/92 Recht: Flurwegrecht zulasten Grundstück Nr. 1895 07.10.1931 Beleg EK/127 Last: Durchgangs- und Durchfahrtsrecht zugunsten Grundstück Nr. 2083 Last: Last:

16.08.1958 Beleg 63.84 Fuss- und Fahrwegrecht zugunsten Grundstück Nr. 1904 07.11.1963 Beleg 151.84 Wegrecht zugunsten Grundstück Nr. 1900 07.04.1945 Beleg 8.84

Recht: Durchfahrtsrecht zulasten Grundstück Nr. 1901 20.12.1984 Beleg 212.84 Recht: Durchgangs- und Durchfahrtsrecht zulasten Grundstück Nr. 1901 20.12.1984 Beleg 212.84 Last:

Baurecht für Parkplatz zugunsten Grundstück Nr. 1901 20.12.1984 Beleg 212.84 Recht: Unterirdisches Überbaurecht zulasten Grundstück Nr. 1901 20.12.1984 Beleg 212.84

19 Die Durchfahrts- und Durchgangsrechte zugunsten der Parzelle Nr. 2083 bleiben als öffentlichrechtliche Regelung solange erhalten, als die Parzelle Nr. 2083 landwirtschaftlich genutzt wird. Das zu löschende Wegrecht zu Lasten der Parz. 2362 und zu Gunsten der Parzelle Nr. 1904 hat als öffentlichrechtliche Regelung für die beteiligten Vertragsparteien weiter Bestand, soweit es für die Einfahrt von der Via Seglias in die Lücke zwischen der Trafostation und der nordöstlichen Grenze der Parz. Nr. 1904 erforderlich ist. Vorbehalten bleiben des weitern die Rechte und Pflichten mit öffentlichrechtlichen Charakter, welche im Rahmen des vorliegenden Quartierplans unter Art. 22 ff. neu begründet werden. Die Begründung von Dienstbarkeiten zwischen Parzellen des Quartierplangebietes unter sich und gegenüber angrenzenden Parzellen ist zulässig, soweit sie den Zweck des Quartierplans nicht beeinträchtigten.

Grundpfandrechte

Art. 9

Die Grundpfandrechte werden im Sinne von Art. 802 ZGB wie folgt bereinigt. Die von den Grundstücken Nr. 1902, 1903, 1905, 1906, 1907 und 1909 abgehenden Teilflächen werden aus der Pfandhaft der auf diesen Grundstücken eingetragenen Grundpfandrechten zugunsten der Graubündner Kantonalbank, Chur, entlassen. Das auf dem Grundstück Nr. 1895 eingetragene Grundpfandrecht zugunsten der Graubündner Kantonalbank erfährt eine Pfandänderung (Pfandfreigabe und Pfandvermehrung) und bleibt dem neuen Grenzverlauf entsprechend unverändert auf dem Grundstück Nr. 1895 eingetragen. Diese Bereinigung ist auch der Graubündner Kantonalbank, Chur zu eröffnen.

Mehr- und Minderzuteilung / Entschädigung

Art. 10

Der prozentuale Landabzug für die Via Seglias wird nicht abgegolten. Die Mehr- und Minderzuteilungen gemäss Neuzuteilungstabelle im Anhang 1 werden mit Fr. 1'200.--/m2 entschädigt.

20 Eigentümer/innen mit Mehrzuteilungen haben die Entschädigungen der Gemeinde auszurichten. Eigentümer/innen mit Minderzuteilungen erhalten die Entschädigungen von der Gemeinde.

III.

Nutzungsart

Nutzungsmass

Nutzung

Art. 11

Die Art der Nutzung der zum Quartierplangebiet gehörenden Grundstücke richtet sich nach der Grundordnung, insbesondere dem Zonenplan und den dazugehörigen Zonenvorschriften im Baugesetz.

Art. 12

Das Nutzungsmass richtet sich grundsätzlich nach den für die einzelnen Zonen geltenden Vorgaben im Zonenschema des Baugesetzes. Es werden keine Bonusse zugesprochen. Im Baubereich 2 gilt im Interesse einer besseren Wohnqualität vorbehältlich der Hofstattrechtregelung generell eine reduzierte AZ von 0.8.

Art. 13 Nutzungsübertragung

Unter dem Vorbehalt nachstehender Regelungen sind Nutzungstransporte zwischen den Parzellen im Beizugsgebiet unzulässig. Die gemäss Baugesetz innerhalb der Hotelzone verbleibende Ausnützung der Parzelle Nr. 1896 kann im Rahmen eines Grunddienstbarkeitsvertrages auf das Baufenster E auf Parzelle Nr. 1907 übertragen werden. Kommt eine solche Regelung nicht zustande, fällt der Nutzungsanspruch der Eigentümerin der Parzelle Nr. 1896 entschädigungslos dahin. Kommt der Nutzungstransport gemäss Abs. 2 nicht zu Stande, kann der Eigentümer der Parz. Nr. 1907 das Baufenster E baulich nutzen, wenn auf dieser Parzelle zusätzliche BGF frei wird, z. B. durch Abbruch bestehender Bauten bzw. Teilen davon. Max. 25 m2 BGF dürfen im Rahmen eines Grunddienstbarkeitsvertrags von der Parzelle Nr. 1902 auf die Parzelle Nr. 1905 übertragen werden.

21 IV.

Gestaltung

Art. 14 Überbaubarkeit

Soweit auf den einzelnen Grundstücken im Gestaltungsplan Baufenster eingetragen sind, bestimmen diese den Rahmen, innerhalb dessen Hochbauten erstellt werden dürfen. Bauten müssen nicht zwingend an die Begrenzung der Baufenster gelegt werden. Bei den Grundstücken Nrn. 1907 und 1896, welche Teile mit und ohne Baufenster aufweisen, ist bei einem Neubau die zugewiesene BGF innerhalb des Baufensters zu realisieren. Bei baulichen Massnahmen und Veränderungen innerhalb der bestehenden Gebäudekubatur kann die Hofstattrechtregelung in Anspruch genommen werden. Beim Grundstück Nr. 1902, auf welchem sich gemäss Generellem Gestaltungsplan erhaltenswerte Gebäude befinden, kann eine Neubaute innerhalb des Baufensters realisiert werden, wenn sich das betreffende Projekt optimal in die bestehende Siedlung einfügt. Darüber wird im Baubewilligungsverfahren befunden. Unterirdische Bauten dürfen auch ausserhalb der Baufenster gelegt werden, sofern sie für die Erschliessung nicht nachteilig sind. Für die Grundstücke ohne Baufenster gelten mit Bezug auf die Situierung der einzelnen Gebäude die Vorgaben der Grundordnung.

Gebäudeabmessungen

Art. 15

Unter dem Vorbehalt der nachstehenden Vorschriften gelten die Gebäudeabmessungsvorschriften der Grundordnung. In den nachstehend aufgeführten Baufenstern werden die zulässigen Gebäude- und Firsthöhen wie folgt festgelegt (vgl. Anhang 4): Baufenster A B C D E F G

Wohngeschosse Anzahl 2) 3.0 3.5 3.5 3.5 3.5 2.0 1.0 (Nebenbau)

Gebäudehöhe m 8.80 10.70 10.70 10.70 10.70 6.90 1)

Firsthöhe m 12.40 12.40 12.40 12.40 -

22 1) OK Flachdachrand max. 0.60 m über Schwellenhöhe der bestehenden Baute auf Grundstück Nr. 1895 2) Geschosszahl ist nicht verbindlich

Technische Aufbauten wie Schornsteine, Liftüberfahrten, Oblichter u. dgl. dürfen die festgelegten Gebäudehöhen überschreiten.

Art. 16 Architektur

Hauptbauten sind in Massivbauweise zu erstellen. Es sind kompakte, ruhige Baukörper anzustreben. Für die Neubaustandorte A bis G sind Balkone grundsätzlich als einspringende, überdeckte Räume auszubilden. Sie dürfen max. 1.0 m über die Fassade auskragen, sofern sie vollständig innerhalb der Begrenzung des Baufensters liegen. Für die übrigen Bauten gilt die allgemeine Regelung im KRG und Baugesetz.

Art. 17 Firstrichtung /

Dachgestaltung

Die Dachgestaltung wird wie folgt festgelegt:  In der Dorfkernzone sind für die Hauptgebäude nur Satteldächer zulässig, die sich an die vorherrschende Bauweise in der Dorfkernzone anzulehnen haben.  In der Kernzone und innerhalb von Baufenster E sind Satteldächer vorgeschrieben. Die Dachneigung richtet sich nach dem Richtplan. Bei positiver Beurteilung durch die Bauberatung sind abweichende Dachformen und Neigungen zulässig. Flachdächer sind bei Hauptgebäuden nicht zulässig.  Die im Gestaltungsplan festgelegte Firstrichtungen gelten als Richtplan. Grössere Abweichungen sind bei positiver Beurteilung durch die Bauberatung zulässig.

Weitere Vorgaben im Gestaltungsplan

Freihaltebereich

Art. 18

Die im Gestaltungsplan dargestellten Bebauungen (Neubauten, private Erschliessungen, Schnitte und dgl.) haben lediglich Richtplancharakter.

Art. 19 In dem im Gestaltungsplan eingezeichneten Freihaltebereich sind

Hochbauten jeder Art unter dem Vorbehalt von Art. 27 Abs. 4 unter-

23 sagt. Davon ausgenommen sind eingeschossige Kleinbauten mit einer Grundfläche von max. 9 m² sowie Zufahrtsbauwerke für die unterirdischen Parkierungsanlagen. Ebenfalls nicht zulässig sind hochstämmige Bäume.

Umgebungsgestaltung

Art. 20

Die Umgebung der Gebäude ist möglichst natürlich zu gestalten. Sämtliche baulichen Eingriffe im Quartierplangebiet sind so vorzunehmen, dass die Veränderungen (Aufschüttungen, Abgrabungen) auf das gewachsene Terrain abgestimmt sind.

Art. 21 Bauberatung

Sämtliche bauliche Vorkehren innerhalb des Beizugsgebiets bedürfen der Bauberatung.

V.

Grundsatz

Erschliessung des Quartierplangebiets

Art. 22

Die verkehrsmässige Erschliessung sowie die Versorgung und Entsorgung der im Beizugsgebiet befindlichen Grundstücke richtet sich nach den Vorgaben im Erschliessungsplan.

Bauzufahrt

Art. 23 Eigentümer/innen haben sich insoweit die Bauzufahrt gegenseitig zu

gewähren, als sich diese nicht oder nur mit unverhältnismässig grossem Aufwand über das eigene Grundstück, eine Drittparzelle oder die öffentliche Strasse bewerkstelligen liesse. Schäden an den betroffenen Grundstücken sind vom Verursacher vollumfänglich abzugelten.

Erschliessungsstrasse Seglias

Art. 24

Die Erschliessungsstrasse Seglias ist eine öffentliche Verkehrsanlage. Sie darf von jedermann benutzt werden. Anpassungen der Stützmauer im Bereich der Pazellen Nrn. 1907 und 1908 haben gemäss Anhang 3 zu erfolgen.

24 Der Einfahrtsbereich zur geplanten unterirdischen Parkierungsanlage P1 bzw. zu einer allfälligen oberirdischen Parkierungsanlage auf der Parz. Nr. 1907 darf von jedermann für das Wenden von Fahrzeugen benützt werden. Der jeweilige Einfahrtsbereich ist so auszubilden und freizuhalten, dass Personenwagen wenden können.

Öffentlicher Fussweg

Art. 25 Der im Erschliessungsplan eingezeichnete projektierte öffentliche

Fussweg stellt eine öffentliche Verkehrsanlage dar. Dieser Fussweg wird auf eine Breite von 1.5 m ausgeführt und mit einem Hartbelag versehen. Der Fussweg wird beleuchtet. Die Eigentümer/innen der mit dem Fussweg belasteten Grundstücken Nrn. 1902 und 1903 haben die Anlage und die dauernde Benützung in dem im Erschliessungsplan eingezeichneten Bereich ohne Anspruch auf Entschädigung zu dulden. Der öffentliche Fussweg kann von jedermann benutzt werden. Solange der Eigentümer des Grundstücks Nr. 1902 das Land nicht baulich nutzt, und / oder der geplante Fussweg durch die Gemeinde nicht erstellt ist, wird die bestehende Fusswegführung beibehalten.

Private Fusswegverbindungen

Art. 26 (ganzer Artikel gestrichen)

Art. 27 Abstellplätze für

Motorfahrzeuge

Neue Autoabstellplätze sind unter dem Vorbehalt der nachstehenden Bestimmungen unterirdisch anzulegen. Sofern es die Verhältnisse erlauben und eine gute Einordnung als gewährleistet erscheint, kann die Baubehörde oberirdische Besucherparkplätze bewilligen. Die Anzahl der Pflichtparkplätze richtet sich nach den einschlägigen Bestimmungen des Baugesetzes. Die Pflichtparkplätze werden im Baubewilligungsverfahren den einzelnen Nutzungseinheiten zugeordnet. Die Quartierplanbeteiligten sind berechtigt, beim Neubau der einzelnen Parkierungsanlagen die Erstellung von zusätzlichen Autoeinstellplätzen zu verlangen und zu Selbstkosten zu erwerben. Dieses Recht besteht indessen nur für jene Quartierbeteiligten, die ihren Parkierungsbedarf nicht auf eigenem Grund abzudecken vermögen und in-

25 soweit, als die Mitbenützung der Anlage dem Belasteten zuzumuten ist. Das Recht verwirkt, wenn die Bedarfsanmeldung nicht innert 3 Monaten seit Bekanntgabe der Realisierungsabsicht erfolgt. Die Veräusserung von Autoeinstellplätzen an nicht Quartierplanbeteiligten ist nur mit Zustimmung des Gemeindevorstandes zulässig, und auch dies nur, wenn der quartierinterne Bedarf abgedeckt ist. Die unterirdischen Parkierungsanlagen dürfen das gewachsene Terrain nicht überschreiten. Ausnahmen sind bei geringfügigen Überschreitungen und guter Einordnung zulässig. Bei der Planung und Projektierung der unterirdischen Parkierungsanlagen sind die Leitungsführungen der öffentlichen Versorgungsanlagen (Abwasser, Wasser etc.) zu berücksichtigen. Die Projektierung hat in Absprache mit den zuständigen Gemeindeorganen bzw. den Werken zu erfolgen.

Art. 28 Vorgaben für die

Parkierungsanlagen P1 – P4

Die im Erschliessungsplan enthaltenen Vorgaben für die Parkierungsanlagen P1 - P4 sind bezüglich Funktion und hinsichtlich der Zufahrten (Lage der Ein- und Ausfahrtsbereiche) verbindlich. Die Lage der unterirdischen Parkierungsanlagen P1, P2a - c, P3 und P4 wird lediglich richtplanmässig festgelegt. Das im Quartiererschliessungsplan eingezeichnete Baufenster P2 bestimmt den Rahmen, innerhalb dessen die Parkierungsanlagen P2a c erstellt werden dürfen und hat denselben Charakter wie die Baufenster gemäss Art. 14. Für die einzelnen Parkierungsanlagen gilt folgendes: Parkierungsanlage P1:  dient Baufenster E und dem Grundstück Nr. 1907 mit Gebäude Nr. 105 (Engadinerhof)  Zufahrt über Via Seglias  Die Eigentümerin des Grundstückes Nr. 1907 ist berechtigt, auf dem noch nicht überbauten Areal (inkl. Freihaltebereich) oberirdisch die für die Hotelbauten erforderlichen Pflichtparkplätze zu erstellen. Wird der Baubereich des Baufensters E überbaut, ist für die erforderlichen Pflichtparkplätze die hiefür vorgesehene Autoeinstellhalle zu erstellen. Darin ist auch die Hälfte der Pflichtparkplätze für die bestehenden Hotelbauten unterzubringen. Die restlichen oberirdi-

26 schen Parkplätze sind ausserhalb des im Quartiergestaltungsplan bezeichneten Freihaltebereich zu plazieren. Parkierungsanlage P2a:  dient Baufenster C und dem Grundstück Nr. 1901 mit Gebäude Nr. 177 (Corvatsch)  Zufahrt über Via Seglias Parkierungsanlage P2b:  dient Baufenster B und Grundstück Nr. 1894  Zufahrt über P2a Parkierungsanlage P2c:  dient Baufenster D  Zufahrt über P2a Parkierungsanlage P3:  dient Baufenster A  Zufahrt über Via San Spiert  mit Zustimmung des Grundeigentümers ist die Parkierung auch für Parzelle 1894 zulässig Parkierungsanlage P4:  ist bereits erstellt und dient dem Grundstück Nr. 1897 mit Gebäude Nr. 97 Der Erstbauende der Parkierungsanlagen P2 hat diese so zu gestalten, dass eine zweckmässige Durchfahrtsmöglichkeit zu den Nachbaranlagen gewährleistet bleibt. Solange die Parkierungsanlage P2a nicht realisiert ist, darf das betreffende Land (Teile der Grundstücke Nrn. 1901, 2083 und 2362) zu Durchfahrtszwecken benutzt werden für die Parkierungsanlagen P2b und P2c. Ist die Parkierungsanlage P2a realisiert, muss sich der Eigentümer des Grundstücks Nr. 1901 mit dem Gebäude Nr. 177 (Corvatsch) an den Kosten anteilsmässig beteiligen. Es ist die gemeinsame Erstellung der Parkierungsanlagen P2a, P2b und P2c und der Zufahrt zu diesen anzustreben. Zu diesem Zwecke haben die Eigentümer des betreffenden Grundstücks vor der Projektierung Kontakt miteinander aufzunehmen.

27 Soweit der Einzelne für die Erstellung der Parkierungsanlagen P2a - c Drittparzellen beanspruchen muss, gelten die betreffenden Bau- und Nutzungsrechte als eingeräumt. Diese Regelung hat allein öffentlichrechtlichen Charakter und wird im Grundbuch nicht eingetragen.

Sonderregelung für die Grundstücke Nrn. 1901, 2362 und 2083

Art. 29 Die Eigentümer/Innen des Grundstücks Nr. 1901 haben das Recht, die

auf Grundstück Nr. 2083 (bis anhin Teil des Grundstücks Nr. 2362) bestehenden Parkplätze gemäss der vom 20. 12. 1984 datierten Erklärung auf Begründung von Dienstbarkeiten solange beizubehalten und weiter zu nutzen, bis das Grundstück Nr. 2083 überbaut wird bzw. bis die Eigentümer des Grundstücks Nr. 2362 die gemäss Dienstbarkeitsvertrag vereinbarten unterirdischen Parkplätze zu Gunsten der Parzelle Nr. 1901 erstellt haben. Falls das Grundstück Nr. 2083 vor dem Grundstück Nr. 2362 überbaut werden sollte, haben die Eigentümer des Grundstücks Nr. 2362 auf eigenem Boden und auf eigene Kosten provisorische Parkplätze zu Gunsten des Grundstücks Nr. 1901 bereitzustellen als Ersatz für die aufzuhebenden Parkplätze auf dem Grundstück Nr. 2083 und zwar solange bis sie dieselben in der unterirdischen Parkierungsanlage P2a zur Verfügung stellen können analog zur Regelung in der Erklärung auf Begründung von Dienstbarkeiten vom 20.12.1984. Der Inhalt dieser mit dem vorliegenden Quartierplan aufgehobenen Dienstbarkeiten hat als öffentlichrechtliche Regelung für die beteiligten Vertragsparteien weiter Bestand. Nach Erstellung der Parkplätze gemäss der Regelung in der Erklärung auf Begründung von Dienstbarkeiten vom 20.12.1984 haben die Eigentümer des Grundstücks Nr. 1901 die Parkplatzflächen aufzuheben und auf eigene Kosten einen Rückbau im Sinne der Planskizze im Anhang 5 vorzunehmen.

Anschluss an das Ver- und Entsorgungsnetz der Gemeinde

Art. 30 Das Quartierplangebiet ist gemäss den Weisungen der Gemeinde an

die öffentlichen Ver- und Entsorgungsanlagen (Kanalisations-, Meteor-, Wasser-, Elektro- und Telekommunikationsleitungen) anzuschliessen.

28

Öffentliche und private Ver- und Entsorgungsleitungen

Verlegung der Leitungen

Art. 31 Die öffentlichen und privaten Ver- und Entsorgungsleitungen sind im

Erschliessungsplan im Einzelnen gekennzeichnet.

Art. 32

Wo der Erschliessungsplan es vorsieht, sind die bestehenden Leitungen gleichzeitig mit der Ausführung der einzelnen Werke zu verlegen. Soweit es sich um öffentliche Leitungen handelt, trägt die Gemeinde die damit verbundenen Kosten; soweit es private Leitungen betrifft, gilt die Regelung gemäss ZGB. Vorbehalten bleiben bestehende oder neue private Abmachungen zwischen den Beteiligten.

Eigentum an Verund Entsorgungsanlagen

Art. 33

Bestehende sowie alle neuen öffentlichen Ver- und Entsorgungsanlagen bleiben im Eigentum der Gemeinde oder der Werke von denen sie ausgehen. Die privaten Ver- und Entsorgungsanlagen sind Bestandteil des Grundstücks, auf denen sie sich befinden bzw. gehören den jeweiligen Werkeigentümer/innen. Vorbehalten bleiben bestehende oder neue privatrechtliche Abmachungen unter den Beteiligten.

Durchleitungsrechte

Art. 34 Die in den Quartierplan einbezogenen Grundeigentümer/innen sind

verpflichtet, die Durchleitung und Erstellung der öffentlichen und privaten Ver- und Entsorgungsleitungen einschliesslich Hausanschlussleitungen samt zugehörigen Anlagen auf ihren Grundstücken entschädigungslos zu dulden. Dabei ist auf die berechtigten Interessen der Grundeigentümer/innen angemessen Rücksicht zu nehmen. Vorbehalten bleiben bestehende oder neue privatrechtliche Abmachungen unter den Beteiligten.

Abfallbewirtschaftung

Art. 35

Die Abfallbewirtschaftung erfolgt über die bestehenden Abfallsammelstellen (Abfallsammelstelle an der Via Cruscheda im Bereich Grundstück Nr. 1900/1902; Abfallsammelstelle an der Via Maistra im Bereich Abzweigung Via Fulluns).

29

VI.

Ausführung, Unterhalt, Erneuerung und Finanzierung der Erschliessungsanlagen

Bauherrschaft für öffentliche Erschliessungsanlagen

Art. 36

Projektierung, Erstellung, Unterhalt und Erneuerung der im Erschliessungspan vorgesehenen öffentlichen Erschliessungsanlagen, insbesondere der Erschliessungsstrasse Seglias, des öffentlichen Fussweges und der öffentlichen Ver- und Entsorgungsleitungen sind Sache der Gemeinde.

Art. 37 Kostenverteiler

für öffentliche Erschliessungsanlagen

Die Verteilung der Kosten für die öffentlichen Erschliessungsanlagen (ausser Ver- und Entsorgungsanlagen) erfolgt nach Massgabe der im Anhang zu den Quartierplanvorschriften enthaltenen Verteilschlüsseln. Massgebend für die Beteiligung ist die max. zulässige Bruttogeschossfläche der neu zugeteilten Grundstücke. Die Kosten der öffentlichen Erschliessungsanlagen werden nach Bauvollendung in einem einheitlichen Kostenverteilverfahren gemäss Verteilschlüssel auf die kostenpflichtigen Grundeigentümer/innen aufgeteilt.

Finanzierung der Erschliessungsstrasse Seglias

Art. 38

Die Kosten für die Erstellung und Erneuerung der Erschliessungsstrasse Seglias gehen zulasten der Quartierplanbeteiligten gemäss Verteilschlüssel im Anhang 2. Die Kosten für die Erstellung der Erschliessungsstrasse Seglias umfassen sämtliche Auslagen der Gemeinde für die Projektierung und den Bau der Anlage einschliesslich Anschlüsse an die bestehenden Strassen sowie Nebenanlagen wie Beleuchtung, Geländer, Entwässerung und dgl. Bestandteil der Erstellungskosten bilden auch die Kosten für bauliche Anpassungen bestehender privater Anlagen inkl. privaten Einfriedigungen. Das Grundstück Nr. 1908 wird von der Gemeinde entschädigungslos eingeworfen. Die Kosten für den Unterhalt der Erschliessungsstrasse Seglias einschliesslich der Kosten für den Winterdienst trägt die Gemeinde.

30

Finanzierung des öffentlichen Fussweges

Art. 39

Die Kosten für die Erstellung, Erneuerung, Unterhalt und den Winterdienst des öffentlichen Fussweges gehen vollumfänglich zulasten der Gemeinde. Es findet keine Kostenverteilung auf die Privaten statt.

Finanzierung der öffentlichen Versorgungsanlagen

Art. 40 Die öffentlichen Ver- und Entsorgungsanlagen gehen zulasten der

Gemeinde. Sie werden über die Anschluss- und Benützungsgebühren finanziert. Die Kosten der Elektrizitätsversorgung und Telekommunikation einschliesslich der Kosten für die Verlegung der dazugehörigen öffentlichen und privaten Leitungen gehen zulasten der ausführenden Werke und Unternehmen.

Kostenverteiler für private Erschliessungsanlagen

Finanzierung der privaten Erschliessungsanlagen

Art. 41

Erstellung, Unterhalt und Erneuerung (Zufahrten, Garagen, Abstellplätze im Freien, Hauszugänge, Hausanschlüsse und dgl.) sind Sache der interessierten Privaten.

Art. 42

Die privaten Erschliessungsanlagen sind grundsätzlich von den interessierten Privaten zu finanzieren. Dienen einzelne Anlagen mehreren Grundeigentümern/innen ist die Aufteilung der Kosten für Erstellung, Unterhalt und Erneuerung von den Betroffenen selbst zu regeln. Soweit die unterirdischen Parkierungsanlagen P2a, P2b und P2c und die dazugehörige Zufahrt gemeinsam benutzt werden, beteiligen sich die Grundeigentümer/innen im Verhältnis der Anzahl Parkplätze an der Erstellung, dem Unterhalt und der Erneuerung. Dies gilt auch für die Verkehrsflächen innerhalb der unterirdischen Parkierungsanlage P2a, welche von Dritten mitbenutzt werden. Soweit private Erschliessungsanlagen von mehreren Grundeigentümer/innen zu finanzieren sind, hat der Eigentümer, der zuerst baut, die Anteile der übrigen Grundeigentümer/innen vorzufinanzieren. Die später bauenden Grundeigentümer/innen haben ihren Anteil bei Überbauung ihres Grundstückes samt Teuerung gemäss Zürcher Baukostenindex, jedoch ohne Zinsen nachzufinanzieren und der vorfinanzierenden Partei zu bezahlen.

31 Die Unterhaltskosten der privaten Erschliessungsanlagen werden von denjenigen Eigentümer/innen getragen, deren Parzellen überbaut sind. Können sich die interessierten Privaten nicht einigen, entscheidet die Baubehörde nach Massgabe von Art. 46.

VII. Finanzierung der Quartierplanung

Verfahrenskosten

Art. 43 Die Gemeinde übernimmt 20 % der Verfahrenskosten unter dem Titel

öffentliche Interessenz. Die restlichen Verfahrenskosten werden gemäss dem im Anhang enthaltenen Verteilschlüssel auf die Grundeigentümer/innen aufgeteilt. Die Verfahrenskosten bestehen aus den Auslagen der Gemeinde für die planerische und juristische Beratung sowie die Prüfung, Genehmigung und Anmerkung des Quartierplans im Grundbuch einschliesslich der Kosten für die Landumlegung.

VIII. Schlussbestimmungen

Grundbuchliche Behandlung

Art. 44 Die Baubehörde lässt den vorliegenden Quartierplan nach Eintritt der

Rechtskraft im Grundbuch der Gemeinde Pontresina auf allen Grundstücken im Quartierplangebiet anmerken. Die Baubehörde ist für die Anmeldung besorgt. Gleichzeitig meldet die Baubehörde die Landumlegung unter Vorlage der Messurkunde des Geometers sowie die Bereinigung der beschränkten dinglichen Rechte im Grundbuch Pontresina an. Der Gemeindepräsident und der Aktuar sind für die Abgabe der erforderlichen Anmeldungen berechtigt.

Aufhebung oder Änderung des Quartierplans

Art. 45

Für die Aufhebung und Änderung des Quartierplanes gelten die einschlägigen Vorschriften des kantonalen Raumplanungsgesetzes.

32

Differenzbereinigung

Inkrafttreten

Art. 46 Entstehen aus der Anwendung des Quartierplans Differenzen oder

erweist sich dieser als unvollständig, so entscheidet die Baubehörde darüber auf dem Verfügungsweg. Dabei ist die Baubehörde im Bedarfsfall berechtigt, auf Kosten der unterliegenden Partei Fachberater beizuziehen.

Art. 47

Der Quartierplan Seglias tritt nach der Genehmigung durch die Baubehörde Pontresina und den unbenutzten Ablauf der Rekursfrist in Kraft.

Anhang

1

Bestandes- und Neuzuteilungstabelle

2

Tabelle Verteilschlüssel 1 und 2

Grafische Darstellung Verteilschlüssel 1 und 2: 2.1 Verteilschlüssel 1 Landerwerb und Erstellungskosten Erschliessungsstrasse Seglias 2.2 Verteilschlüssel 2 Verfahren

3

Anpassung best. Stützmauer (Verbreiterung im Bereich Anlieferung Engadinerhof)

5

Planskizze Parkierung Parz. Nr. 1901

4 6

Gebäude- und Firsthöhe (Schnittschemas)

Grundbuchauszüge

Gemeinde Pontresina Quanierplan Seglias

Siauffer Siudach AG, Chur

Anhang 1 BESTANDES- UND NEUZUTEILUNGSTABELLE

Gemeinde Pontresina Quartierplan Seglias

2. Öffentliche Auflage

26- September 2006 a

r.—: Gut. 6:71,

BESTAND 1) Parzellen bestehend Parz. Nr.

Zone

" Igentumer

ä. u

g3

1894 1895

DK DK, K4 DK K4 DK, H4 DK H4 DK, H4, UeG DK H4 UeG DK DK

StWE (851593 bis 851601)

1897

1898 1899

1900 1901 1902

1903 1904 1905 1906 1907 1909 T 2083

Seiler AG, Hoch- und Tiefbau

Total

Politische Gemeinde Pontresina

Total

8

.8

1896

G & H Hotel Management AG

5

c't“

Piz Immobilien Bern AG

Rätia Energie Klosters AG

Parz. Nr.

2338 2362 1908

DK K4, DK K4 DK DK, K4 DK K4 K4 H4 K4 K4 H4 H4 Hotel H4 Wohnen H4 DK, K4 K4 DK DK K4 H4, K4 H4 K4

<3

E

2o: u

c't“

m2

239 856 856 O 1'928 1'110 818 1'569 1‘453 90 27 1'013 201

585 858 815 43 948 79 869 325 105 264 535 3'926 3'926 0 97 920 920 0 279 933

15'581

140 140

15'722

3)

BGF-BETRACHTUNG

3) BGF-Betrachtung

Zone

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8

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1894 1895 1896 1897

1898 1899

1900 1901 1902

1903 1904 1905 1906 1907 1909 T 2083 2338 2362 1908

1909 T: T : teilweise innerhalb QP-Perimeter liegend Parzellenfläche aus den digitalen Daten der 'Amtlichen Vermessung' herausgemessen Cirka-Masse (massgeblich sind die Masse der amtlichen Neuvermessung)

2

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DK DK, K4 DK K4 DK, H4 DK H4 DK, H4, UeG DK H4 UeG DK DK DK K4, DK K4 DK DK, K4 DK K4 K4 H4 K4 K4 H4 H4 Hotel H4 Wohnen H4 DK, K4 K4 DK DK K4 UeG

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585 857 814 43 932 79 853 322 93 245 456 3'872 3'872 0 68 916 740 176 279 893

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15'722

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0.80 0.80 0.80 0.80

1

MEHR-l MINDERZUTEILUNG

5) ABGABE SOLL Anteil an E-Strasse Seglias

4) Transport

E.

9

.

StWE (850819 bis 850827)

Fläche

1) Parzellen neu

E2

E.

Politische Gemeinde Pontresina

2)

NEUZUTEILUNG

1.00

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239 856 680 176 1'928 1'110 818 1'569 1'453 90 27 1'013 201

192 685 544 141 1'706 888 818 1'252 1'162 90 0 1'013 161

585 857 814 43 932 79 853 322 93 245 456 3'872 3'872 0 68 916 740 176 279 893

15'324

15'324

m2

468 686 651 34 746 63 682 -322 93 245 456 3'872 3'872 0 68 733 592 141 223 714

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8

Die Ausnützung der Parz. 1908 geht unter

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A)

468 686 651 34 746 63 682 322 93 245 456 4'689 3'872 818 68 733 592 141 223 714

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13'633

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100%

398 m2 - 140 m2 = 258 m2

DIFFERENZ SOLL / IST

258

7.53

Die bauliche Ausnützung des Hotelzoneanteils von Parz. 1896 kann durch privatrechtliche Vereinbarung auf Parz. 1907 übertragen werden. Die politische Gemeinde beteiligt sich mit dem entschädigungslosen Einwurf der Landfläche der Parz. Nr. 1908 (140 m2) an der neuen E-Strasse Seglias (398 m2):

Parz. 1897 verzichtet auf Ausnützung aus Hotelzone (90 m2)

Total m2:

ABGABE IST

m2

0 18 O O 20 0 0 8 2 6 12 114 71 43 0 39 0 0 0 38

258

Entschädigung Mehr-Minderzuteilung 1‘200 CHF Im

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4 12 19 79 55

5 -9 -13 -67 60

-5'933 11'343 15'200 79‘927 -71'869

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-29 34

34'320 -40'985

0 40

0 —2

0 2'596

258

O

0

Anhang 2

Gemeinde Pontresina

Quartierplan Seglias

2‘ Öffentliche Auflage

26. September 2006

(6:11,03‘. C’ S ‚ 0.21)

VERTE|LSCHLÜSSEL

NEUZUTEILUNG

1) Parzellen neu Parz. Nr.

2

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‚8.

83

1894

1895 Piz Immobilien Bern AG

1896

StWE (851593 bis 851601)

1897

Politische Gemeinde Pontresina

1898

StWE (850819 bis 350827)

1900 1901

DK

E

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1904 1905 1906 1907

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2338 2362

Politische Gemeinde Pontresina

1908

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1909 T: T : teilweise innerhalb QP-Perimeter liegend

322

93 245 456 3'872 3'872 O 68 916 740 176 279 893

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13'633

398

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15'722

13'633

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0

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411

15'324

Cirka-Masse (massgeblich sind die Masse der amtlichen Neuvermessung)

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VERTEILSCHLÜSSEL 2

Verfahrenskosten

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DK

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Seiler AG, Hoch- und Tiefbau

1909 T 2083

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H4 K4 K4 H4 H4 Hotel H4 Wohnen H4 DK, K4 K4 DK DK K4

Total

BGF max, zuI.

856 680 176 1'928 1'110 818 1'569 1'453 90

1899

1903

Erschl.strasse Seglias

DK, K4 DK K4 DK, H4 DK H4 DK, H4, UeG DK H4

1902

Total

VERTEILSCHLÜSSEL 1

3

„Z

G 8. H Hotel Management AG

3)

Zone

Eigentümer

Rätia Energie Klosters AG

VERTEILSCHLÜSSEL

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0

6%

0%

6% 1%

5'564

100%

0

0%

5'564

100%

Anhang 2.1

Gemeinde Pontresinu

Qua‘tierplan Seglias

l:|

Belastungsfaktoren Erschliessungsstrasse Seglias

Erschliessungsstrasse Seglias

Öffentliche Interessenz:

Private Interessenz:

0%

100%

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26‘ September 2006

Stuufler 81 Studach AG, Raumentwicklung, Chur

Anhang 2.2

Gemeinde Pontresina

Belastungsfaktoren Verfahren

Quartlerplan Seghas

Öffentliche Interessenz: Private Interessenz:

20% 80%

(100%

1907 (Wohngebäude):

26. September 2006

Staufler 81 Studcxch AG, Raumentwicklung, Chur

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1.20

Anhang 3

Anpassung bestehende Stützmauer

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26. September 2006 Stuuffer&Studach AG, Raumentwicklung. Chur

Anhang 4

Gemeinde Pontresina

Quartierplan Seglias

Gebäude- und Firsthöhen (Mst. 1:200)

A

G

l-geschossig

8.80

3.0 - geschossig

ca. Garage Parz. 1895

OK Flachdach (max. 0.60 m über Schwellenhöhe der bestehenden Garage auf Parz. Nr. 1895 ca. Schwelle Garage +0.60

+-0.0

L—

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4

B. C. D. E 3.5 - geschossig

F

2.0 - geschossig

6.90

10 70

12.40

285

Dachneigung: 20° bis 25°

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26. September 2006

Slaufler 81 Studach AG, Raumentwicklung, Chur

Anhang 5 Mst. 1:200

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26. eptember 2006