Überbauungsplan Springbrunnenplatz

Plan d'affectation spécial · St. Gallen

Document

Numéro
1959-0165
Type
Plan d'affectation spécial
Commune
St. Gallen
Canton
Saint-Gall
Niveau
Commune
Approuvé
29 janv. 1959
En vigueur depuis
29 janv. 1959

Carte

5 éléments du plan, tirés des données du plan d'affectation du canton (geodienste.ch).Ouvrir la carte complète

Fichiers

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Texte

Genehmigungsverfügung

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BAUDEPARTEMENT TELEFON

DES

(071) 22 88 24

KANTONS ST.GALLEN RORSCHACHERSTRASSE 28

ST.GALLEN,

29.

Januar

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1959

An den Stadtrat von St. Gallen St. Gallen

In der Beilage senden wir Ihnen den mit dem Genehmigungsvermerk versehenen Ueberbauungsplan nebst besonderen Vorschriften für das Gebiet beim Springbrunnenplatz. Der Ueberbauungsplan für die Webersbleiche vom 1.12.1931/15.1.1932 ist dadurch aufgehoben soweit er mit dem neuen Plan in Widerspruch steht. Hochachtungsvoll Baudepartement des Kantons St, Gallen Der Regierungsr

Beilage: neuer Ueberbauungsplan mit besonderen Vorschriften alter Ueberbauungsplan

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am 4.2.59 an abgegeben.

Archiv Bauverwaltung

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ÜBERBAUUNGSPLAN

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21. Okt. 1958

St. Gallen, den Im Namen des Gern eindera.tes, Der .fräsidenUt

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besondere Vorschriften

Entwurf-'{tco Stiodtratoo vom Q.Oept'emEer

Besondere Vorschriften zum Ueberhauungsplan Springbrunnenplatz

(vom . 2.1. 0 kt,1958 ,

Gestützt auf Art,2 und 73 ff der Bauordnung vom 27»Februar 1923 erlässt der Gemeinderat für die Ueberbauung am Springbrunnen­ platz folgende Vorschriften: Art, 1 Die Vorschriften gelten für das im Ueberbauungsplan 1: 250 bereich

schwarz umrandete Gebiet zwischen Oberem Graben, Waisenhaus stras se, Poststrasse und Springbrunnenplatz. Der Plan bildet einen integrie­ renden Bestandteil dieser Vorschriften. Soweit diese besonderen Vorschriften keine Regelung enthalten, finden die Bestimmungen der geltenden städtischen Bauordnung er­ gänzend Anwendung.

Gesamt­ wirkung

Bei Neubauten und äussem Umbauten sind im Hinblick auf die be­ sondere städtebauliche Bedeutung des Quartiers zur Erzielung einer ästhetisch, architektonisch und masstäblich befriedigenden Einfügung der Bauten ins Stadtbild alle zumutbaren Vorkehren zu treffen. Die äuRserw-Gestaltung-, insbesondere, die Dachgestaltung des zuerst oratcllten Neubaues ■■soll" für die syüUurrr-NuubauLvin—ri-ehtung-

Art. 3

Neubauten sind an die Hauptbaulinien zu stellen. Die durch den Ueberbauungsplan vorgesehene gegenüber den be­ stehenden Altbauten grössere Gebäudetiefe darf nur ausgenützt Wer­ den, wenn ein Altbau vollständig abgebreohen-wad durch einen Neu­ bau ersetzt wird.

-

2 -

Art. 4 Gebäudehöhe

Die im Ueberbauungsplan eingetragene Traufhöhe legt die vor­ geschriebene Kote für Oberkant Decke des obersten Geschosses fest. Die durch den Ueberbauungsplan vorgesehene gegenüber den be­ stehenden Altbauten grössere Gebäudehöhe darf nur ausgenützt wer­ den, wenn ein Altbau vollständig abgebrochen-und durch einen Neu­ bau ersetzt wird.

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Dachausbau und Dach­ gestaltung

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Art. 6 Reklamen

Reklamen aller Art sind genehmigungspflichtig. Für Gebäude, in denen mehrere Firmen Geschäftsräumlichkei­ ten besitzen, hat der Grundeigentümer einen Gesamtplan für die Reklamegestaltung einzugeben. Die Anbringung von Reklamen über der Dachtraufe ist unzuläs­ sig. Hinsichtlich Art, Grösse und Farbe der Reklamen hat die Baupolizeibehörde im Einzelfall die Einschränkungen festzulegen, die ihr zum Schutz des Stadtbildes notwendig erscheinen.

Art. 7 Vorgärten

Die im Ueberbauungsplan grün angelegten Vorgärten sind als solche zu erhalten und dürfen weder überbaut noch unterkellert werden. Unter folgenden Voraussetzungen ist die Anlage von Park­ plätzen oder die Oeffnung der Vorgärten für den Fussgängerverkehr zulässig:

-

3-

a) Es muss eine zusammenhängende Bepflanzung mit hochstämmigen Bäumen gewahrt bleiben. b) Durch Anlage von angemessenen Grünflächen ist der Gartencharakter zu wahren. c) Die Ein- und Ausfahrt zu den Parkplätzen und die Fussgängerwege sind verkehrssicher zu gestalten.

Diese Vorschriften erwachsen mit Genehmigung durch das kantonale Baudepartement in Rechtskraft.

St.Gallen, den 21. 01

Im Namen des Gemeinderates: Der Präsident:

Der Stadtschreiber:

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einwet'e u , <i/w R e U u rre v trc lA e ic f N r . to'! ocim i « . / . fjs’*) B izig eo rd w etein Abäinelet-ui/tg Vom Baudepartement des Kantons St. Gallen

genehmigt am 19. laMua> Y 9f ^ Der RegrnumgSrah