Überbauungsplan Hüttenwies
Plan d'affectation spécial · St. Gallen
Document
- Numéro
- 1978-0164
- Type
- Plan d'affectation spécial
- Commune
- St. Gallen
- Canton
- Saint-Gall
- Niveau
- Commune
- Autorité
- Gemeindeverwaltung
- Approuvé
- 1 mai 1978
- En vigueur depuis
- 1 mai 1978
Carte
1 élément du plan, tirés des données du plan d'affectation du canton (geodienste.ch).Ouvrir la carte complète
Fichiers
GenehmigungsverfügungOuvrir dans un nouvel onglet
Texte
Genehmigungsverfügung
B A U D E P A R T E M E N T DES K A N T O N S ST.GALLEN TELEFON (071) 26 31 11
neu
21 31 11
LÄMMLISBRUNNENSTRASSE 54
9001 ST.GALLEN,
1. Mal 1978
An den Stadtrat St. Gallen Rathaus 9001
St. Gallen
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G e n e h m i g u n g von G e m e i n d e e r l a s s e n
S ehr g e e h r t e r H err G e m e i n d a m m a n n , sehr g e e h r t e Herren, Sie h a b e n uns in N a c h a c h t u n g vo n Art. 31 des B a u g e s e t z e s v o m 6. Juni 1972 (nGS ji, 134; BauG) d e n f o l g e n d e n P l a n u n g s e r l a s s zur G e n e h m i g u n g e i n g e reicht:
- Ueberbauungsplan "Hüttenwies" mit besonderen Vorschriften.
Di e P r ü f u n g hat e r g e b e n , das s d e r E r l a s s re c h t - und m ä s s i g ist. Er k ann g e n e h m i g t werden.
zweck
G e s t ü t z t auf Art. 31 B a u G und Art. 94 des G e s e t z e s ü ber di e V e r w a l t u n g s r e c h t s p f l e g e v o m 16. Mai 1965 (nGS 9_, 141) in V e r b i n d u n g m i t Nr. 26.01 des G e b ü h r e n t a r i f s für die S t a a t s - und G e m e i n d e v e r w a l t u n g v o m 12. N o v e m b e r 1974 (nGS 9 , 765), g e ä n d e r t d u r c h Art. 1 d e s R e g i e r u n g s r a t s b e s c h l u s s e s v o m 6. Juli 1976 (sGS 821.51), v e r f ü g t das B a u d e p a r t e m e n t : 1. Der a n g e f ü h r t e P l a n u n g s e r l a s s wir d genehmigt.
2. Di e G e b ü h r für d i e V e r f ü g u n g b e t r ä g t Fr. 300.-.
Mit
freundlichen Grüssen Baudepartement d e s K a n t o n s St.
Gallen
Der R e g i e r u n g s r a t :
sig. Dr. W. Geiger Dr. Beilagen: - Einzahlungsschein
- Planungserlass (1-fach) Kopie an: Planungsamt und RF/BD
W.
Geiger
Plan
ÜBERBAUUNGSPLAN HÜTTENWIES M
1=1000
i
LEGENDE = UMGRENZUNG ÖFFENTLICHE
PLANUNGSGEBIET GEWÄSSER
M WALD FELDGEHÖLZ
T E IL G E B IE T
O
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Vom Baudepartement des Kantons St. Gallen genehmigt am
Jj
1, MAI 1978 Regierungepat:
HOCH- UND TIEFBAUAMT
DER
DER STADTINGENIEUR :
DER STADTBAUMEISTER :
ST. GALLEN
18.11. 76 / BÖ
STADT ST GALLEN
r e v . 11. 1. 7 7 . 212 .77 , 10. 3.77
4 7 77
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besondere Vorschriften
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vom U rSepteHtbcr 1977Besondere Vorschriften I zum
Ueberbauungsplan "Hüttenwies"
(vom
4. Oktober 1977
)
Gestützt auf A r t .22 des Baugesetzes vom 6.Juni 19 72 (im folgenden "BauG") erlässt der Gemeinderat zum Ueber bauungsplan "Hüttenwies" folgende Vorschriften:
Art. 1 Geltungs
bereich
.^Die Vorschriften gelten für das im Ueberbauungsplan 1:1000 schwarz umrandete Gebiet "Hüttenwies". Der Plan bildet einen integrierenden Bestandteil dieser Vorschriften. p
Soweit diese Vorschriften keine Regelung enthalten,
finden die Bestimmungen der städtischen Bauordnung sowie des BauG ergänzend Anwendung.
Art. 2 Zugelassene
Bauten
-LIn den Teilgebieten A und B sind Einzel- und Doppel häuser zulässig.
2
Im Teilgebiet A sind auch Reihenhäuser zulässig,
sofern deren Ausführung gruppenweise nach einheitlichem Plan erfolgt.
* «2 —
1
2
—
Art. 3 Gestaltung
Bauten und Anlagen sind architektonisch so zu gestalten, dass hinsichtlich Massstab, Gliederung, Mate rialwahl und Farbgebung eine gute Gesamtwirkung erzielt wird. G e sebo s sz ahi
Art. 4 "'"Im Planungsgebiet sind Bauten mit maximal zwei Voll
geschossen und Dachausbau zulässig. Talseits dürfen die Bauten höchstens zweigeschossig in Erscheinung treten. 2 Der Dachausbau ist bei zweigeschossigen Bauten auf 50% der Vollgeschossfläche begrenzt.
Art. 5 Ausdehnung
der Bauten
■*Tm Teilgebiet A sind Bauten von maximal 45,0 m Länge zulässig. Sie sind zu gliedern durch Versetzung im Grundriss und Staffelung in der Höhe. 2
Im Teilgebiet.B sind Bauten von maximal 20,0 m
Länge zulässig. Durch eingeschossige Garageanbauten kann die Länge auf 25,0 m ausgedehnt werden.
Bei Reihenhäusern ist die Gebäudetiefe auf 14,0 m beschränkt.
Art. 6 Grenz- und
Gebäudeab stände, ^Der grosse Grenzabstand beträgt 10,0 m, der kleine Mehrlän genzu 5,0 m. schlag, Strassen2 abstand Der grosse Grenzabstand ist auf die am stärksten nach Süden gerichtete Längsfassade, der kleine Grenzabstand auf die übrigen Gebäudeseiten einzuhalten.
> d
— 3 — 3 Weist eine Baute nach Ost und West orientierte Längsfassaden auf, so ist der grosse Grenzabstand gegen über der Westfassade einzuhalten.
^Bei annähernd gleichwertigen Süd- und Westfassaden kann die Baupolizeikommission die Aufteilung der Summe des grossen und kleinen Grenzabstandes je zur Hälfte auf beide Fassaden gestatten.
5In Zweifelsfällen bestimmt die Baupolizeikommission die für den grossen Grenzabstand massgebliche Gebäudeseite.
6Ist eine Baute in senkrechter Projektion auf die Grenze länger als 12,0 m, so erhöht sich der grosse oder kleine Grenzabstand gegenüber der betreffenden Fassade um einen Achtel der Mehrlänge.
7Bei versetzten, geschweiften oder schief zur Grenze stehenden Bauteilen kann ein
Flächenausgleich erfolgen.
Dabei darf der MehrlängenZuschlag teilweise unterschritten werden, wenn die dem Gebäude senkrecht zur Grenze vorgelager te Grundstückfläche der sich aus den Vorschriften gemäss Abs.l bis 6 ergebenden Freifläche entspricht.
^Der Gebäudeabstand entspricht der Summe der für die beiden Gebäude vorgeschriebenen Grenzabstände.
^Der Abstand zur Grenze von öffentlichen Strassen und Wegen hat mindestens 5,0 m zu betragen. Ueberdies muss zur Strassen- oder Wegachse ein Abstand eingehalten sein, der mindestens dem für die Strassenfassade zutreffenden Grenz abstand
einschliesslich allfälligem Mehrlängenzuschlag
gemäss Abs.1-7 entspricht.
-
Abstand gegenüber Wäldern Feldge hölzen und Gewässern
4
-
Art. 7
Der Waldabstand beträgt 15,0 m. O Die Begrenzung der gemäss Art. 13 als Feldgehölze unter Schutz gestellten Flächen ist im Plan verbindlich eingetragen. Gegenüber diesen Flächen haben Bauten einen Mindestabstand von 8,0 m einzuhalten. 3Soweit die Wiesenbäche nicht von Feldgehölzen umgeben sind, ist mit Bauten und Anlagen ein Gewässerabstand von 8,0 m einzuhalten.
First richtung und Stel lung der Bauten
A r t .8 Reihenhäuser im Gebiet A haben die im Plan eingetragene Firstrichtung einzuhalten; sie müssen giebelständig zusammen gebaut werden.
Dachge staltung und Dach aufbauten
A r t .9 1Die Bauten sind mit Giebeldächern zu versehen. Die Dachneigung hat zwischen 30° und 45° a.T. zu betragen.
Die zusammengerechnete Frontlänge der Dachaufbauten und Ausschnitte aus der Dachfläche darf gesamthaft bei zwei geschossigen Bauten nicht mehr als einen Drittel, bei ein geschossigen Bauten nicht mehr als die Hälfte, der zugehöri gen Fassadenlänge betragen. Bei zweigeschossigen Bauten ist die Breite der einzelnen Aufbauten auf 1,50 m beschränkt.
3Die Dächer sind mit dunklem Material einzudecken.
* #
-
Höhenlage der Bauten und Anlagen
5
-
A r t .10 "*'Die Höhenlage jeder Baute oder Anlage ist so festzulegen, dass diese sich gut ins Strassenbild und in die Ueberbauung einfügen. Dabei sind sowohl die natür liche als auch die künstliche Terraingestaltung sowie die Beziehung zur Niveaulinie der Strasse zu berücksichtigen. 2 Oberkant Erdgeschossfussboden darf nicht höher als 1,0 m über dem gewachsenen Terrain im Schwerpunkt der Baute liegen. &***/*+? /‘v7a^'er4 etfet-r
vw,
3 Aufschüttungen und Abgrabungen von mehr als 1,0 m gelten als eingreifende Veränderungen des Geländes im Sinne von Art.78 lit.g BauG und sind bewilligungspflichtig.
Abstellflächen für Motorfahrzeuge
Art. 1 1
i Oberirdische Garagen können in den Erdgeschossen der Bauten oder an diese angebaut sowie als freistehende Bauten erstellt werden. Ferner können Garagen als Unter kellerung am Hang oder in Sockelgeschossen von eingeschos sigen Bauten erstellt werden. Bei zweigeschossigen Bauten ist der Einbau von Garagen in Sockelgeschossen nicht gestattet.
Art .12 Grenz-, Ge-
^Für nicht in Sockelgeschossen eingebaute Garagen
bäude und kcträqt der Grenzabstand 3,0 m. Strassenabstand ^el Garagen
2Doppelgaragen können auf der Grenze zusammengebaut rr j j werden. 3 Freistehende Garagen haben von Bauten auf dem gleichen Grundstück einen Gebäudeabstand von 6 m einzuhalten.
—
6
-
^Nicht in Sockelgeschossen eingebaute Garagen haben einen Strassenabstand von 3,0 m, bei direkter Ausfahrt in die Strasse einen solchen von 5,5 m, einzuhalten.
Feldgehölze und Gewässer
Art. 13
. Die im Plan hellgrün angelegten Flächen stehen unter
Schutz im Sinne von Art.2 der Verordnung über den Schutz wildwachsender Pflanzen und frei lebender Tiere (Naturschutz verordnung) vom 17.Juni 19 75. Sie müssen samt den Uferge hölzen in ihrer bisherigen Art erhalten bleiben. 2
Die Wiesenbäche dürfen mit Ausnahme der für die Er
schliessung erforderlichen Abschnitte nicht überdeckt werden Ueherdeckungen bedürfen der Bewilligung des Baudepartementes
Gemein schafts antenne
Art. 14
Im Ueberbauungsplangebiet ist nur eine Gemeinschaftsantennen-Anlage zulässig. Einzelantennen im Freien sind nicht gestattet.
Art. 15 Schlussbe
stimmungen
Diese Vorschriften erwachsen mit der Genehmigung durch das kantonale Baudepartement in Rechtskraft.
St. Gallen, den
4. Oktobe r 1977
Im Namen des Gemeinderates Der Präsident:
Der Stadtschreiber: Dem Ueberbauungsplan ist als Information eine unverbindliche Planungsidee im Massstab 1:1000 beigegeben.
22.7.77
Vom Baudepartement des Kantons St.Gatlen genehmigt am 1. HAi 1978 Der R
W 641