Gestaltungsplan Stephanshorn

Plan d'affectation spécial · St. Gallen

Document

Numéro
1991-0164
Type
Plan d'affectation spécial
Commune
St. Gallen
Canton
Saint-Gall
Niveau
Commune
Adopté
26 févr. 1991
Approuvé
7 oct. 1991
Publié
27 août 1990
En vigueur depuis
7 oct. 1991

Carte

49 éléments du plan, tirés des données du plan d'affectation du canton (geodienste.ch).Ouvrir la carte complète

Fichiers

GenehmigungsverfügungOuvrir dans un nouvel onglet

Texte

Genehmigungsverfügung

gn ____________________________________ Baudepartem ent des Kantons St.Gallen

St.

Gallen,

7. Ok tob er

^ x j^ y

Läm m lisbrunnenstrasse 54, 9001 St.G allen Telefon 071 21 30 03 Telefax 071 21 3 9 6 0

1991

Sta dtrat 9001 St. Gallen

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G e n e h m i g u n g eines G e m e i n d e e r l a s s e s

Sehr gee h rt e r Herr

St adt amm an n

Sehr ge eh rt e Sta dtr ät e

Sie ha ben uns 731.1;

in Na ch ac h tu ng von A r t . 31 des Baugesetzes

a b ge kü rzt

BauG)

fo lgenden Erlass

(sGS

zur Ge ne hmigung e i n g e ­

reicht :

- G e s t a l t u n g s p l a n S t e p h a ns ho rn mit b e s o n d e r e n V o r s c hr if te n

In A n w e n d u n g vo n A r t . 31 BauG und A r t . 94 Abs. über die V e r w a l t u n g s r e c h t s p f l e g e

(sGS 951.1;

V e r b i n d u n g mit Nr.

26.01 des Ge bü hr en ta ri fs

Gemeindeverwaltung

(sGS 821.5)

1 des Ge setzes

abgekürzt VHP)

in

für die Staats- und

verfügt das Baudepartement:

1. Der an ge fü h r t e Erlass wi r d genehmigt. 2. Die Geb üh r

für d i e se Ve r f ü g u ng be trä gt Fr.

R e c h t s m i t t e I b e l e h r u n q : Gegen diese V e r f ü g u n g Abs.

1 VRP

1'20 0.— .

kann nach A r t . 43

innert v i e r z e h n T ag en seit Er öf fn un g Rekurs be im

Re g i e r u n g s r a t

erhoben w e r d e n .

—

Mit

2

—

f r eu nd li che n G rü ss en Der Vorsteher: sig. Dr. W. Geiger

Dr. W. Gei ge r Re g i e r u n g s r a t

Beila ge : - G e n e h m ig t e r Erlass - Einzahlungsschein

K p p iej. - R e c h t s a bt e i lu ng - Pl a n u n g s a m t - R e c h n u n g s führer

(2) (2)

Plan

-1

X

■

5 4-/7 53

Stadt

Legende

St.Gallen

Festlegungen <5> Umgrenzung Plangebiet

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Gestaltungsplan Stephanshorn

1:500

Baubereich für Hauptbauten H1 und H2 Baubereich für Vorbauten

m gemäss A r t . 28 Baugesetz vom 6. Juni 1972

Baulinie für Sockelgeschosse 5038

Baulinie für Attikageschosse Arkadenbaulinie _674_. 0 0 _

OERS»

Baulinie für U ntergeschosse VOM STADTRAT BESCHLÖSSE

O O O

A rkadenpfeiler

AM-

18. Dez. 1990

;

WO

Im Namen des S ta d tra te s Der S ta d ts c h re ib e r :

Freihaltegebiet G artenbereich

OEFFENTLICH AUFGELEGT

Böschung Kp

K

Der Stadtammann

vom:

2 7 . Aug. 1990

BIS:

2 8. Sep. 1990

K om postierplatz Der P rä sid e n t des Grossen Gemeinderates

VOM GROSSEN GEMEINDERAT ERLASSEN

K inderspielplatz

AM:

| \ j X]

26. Feb. 1991

50U0

Verkehrsfläche

Der S ta d ts c h re ib e r:

Parkierungsfläche Ein- und A usfahrt Tiefgarage

W

Der R eg ie run g sra t:

VOM BAUDEPARTEMENT GENEHMIGT

W endeplatz

AM:

r 7, okt. 1991

XcXTX

-d L -

Ö ffentliche Fussw egverbindung

□□□

Private Fussw egverbindung

$£pm î

5047

Bestehender zu erhaltender Baum Bestehende zu erhaltende Hecke

A r c h it e k t u r :

Marcel F e r r i e r , A r c h it e k t BSA/SIA, S t.G a lle n

Planung :

Eigenmann + Rey, Raumplaner BSP,

a<o

Neu zu pflanzender Baum

3676

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Neu zu pflanzende Hecke ooooooo

S t.G a lle n

10

20

Hochbauamt

30 M

J

Neu zu pflanzender Lebhag

D a tu m :

5 .3 .1 9 9 0 /1 2 .1 2 .1 9 9 0

.

5230

5044

Ob

Bestehende zu fällende Hecke

TP

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B

687.50

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H2

Hinweise

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1 V671.30 D D D D

Strasse Trottoir Weg

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6 2750

Ö ffentlicher Fussweg

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6*97

Privater Fussweg Bestehender Baum

(r a

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Neuer Baum / r 'M

Hauseingang

.

EINVERSTÄNDNIS - ERKLÄRUNG

\ 9 X

Höhenkote in M.ü.M.

6 *98

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Parzelle Nr.

Eigentümer

Unterschrift Bauverwaltung der Stadt StGallen

1755 2919

Î 4 # a a ® a a

4404

zu™

Politische Gemeinde St. Gallen

12, April 1

St. Gallen,

m af

E. Ziltener, Stadtrat

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PATRIA-Versicherungen St. Alban-Anlage 26 4052 Basel

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eseilsc

besondere Vorschriften

Gestaltungsaplan Stephanshorn, St.Gallen Besondere Vorschriften

12. Dezember 1990

Vom Baudepartement des Kantons St.Gallen genehmigt am

7. OKT. 1991 A

ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN

Der Vorsteher:

Gestützt auf Art. 28 des kantonalen Baugesetzes und auf Art. 82 ff der Bauordnung der Stadt St. Gallen erlässt der Grosse Gemeinderat der Stadt St. Gallen einen Gestaltungsplan mit besonderen Vorschriften.

Art. 2 Geltungsbereich

Die nachstehenden Bestimmungen gelten für das im Gestaltungsplan umgrenzte Gebiet. Sofern nichts anderes bestimmt wird, gelten die Vorschriften der Bauordnung der Stadt St. Gallen. Die Beilagepläne 1, 2 und 3 bilden einen integrierenden Bestandteil zum Gestaltungsplan. Alle in den Legenden zu den Plänen als Festlegungen bezeichneten Planelemente sind verbindlich. Alle übrigen Planelemente sind richtungsgebend.

B

UEBERBAUUNGSVORSCHRIFTEN

Art. 3 Parkierung

Für die ganze Ueberbauung dürfen höchstens 180 Autoabstellplätze erstellt werden. Oberir­ dische Abstellplätze dürfen nur innerhalb der im Plan bezeichneten Parkierungsfläche erstellt werden. Der Rest der Abstellplätze muss unterirdisch erstellt werden.

2

GESTALTUNGSPLAN STEPHANSHORN - Besondere Vorschriften

Art. 4 Baubereiche

Bauten dürfen nur innerhalb der dafür vorgesehenen Baubereiche erstellt werden. Die maximalen Abmessungen innerhalb der Baubereiche sind, wo nicht nachfolgend umschrieben, in den Beilageplänen zum Gestaltungsplan in den Fassaden als Festlegungen bezeichnet.

Art. 5 Baubereiche für Hauptbauten Hl und H2

In den Baubereichen für Hauptbauten H1 dürfen talseits inkl. Sockelgeschoss maximal 8 und bergseits maximal 4 Geschosse in Erscheinung treten. Die Bauten sind flach abzudecken. Innerhalb der im Plan aufgezeigten Baulinien für Attikageschosse sind Attikageschosse im Sinne von Art. 28 Bauordnung der Stadt St. Gallen mit einem Flach- oder Pultdach zulässig. In den Baubereichen für Hauptbauten H2 dürfen allseitig 5 Geschosse in Erscheinung treten. Die Bauten sind flach abzudecken. Innerhalb der im Plan aufgezeigten Baulinien für Attikageschosse sind Attikageschosse im Sinne von Art. 28 Bauordnung der Stadt St. Gallen mit einem allseitig gleich abfallenden Walmdach zulässig. 5% aller Wohnungen sind behindertengerecht zu gestalten.

Art. 6 Nutzungsfestlegung gemäss Art. 28ter BauG

Die Nichtwohnnutzung ist auf die Sockelgeschosse der Hauptbauten Erdgeschosse der Hauptbauten H2 beschränkt.

Art. 7 H1

und die

Baubereiche für Vorbauten

Vorbauten, welche über den Baubereich für Hauptbauten hinausreichen, sind nur in den dafür vorgesehenen Baubereichen zulässig. Die Vorbauten dürfen vollständig verglast werden.

GESTALTUNGSPLAN STEPHANSHORN - Besondere Vorschriften

Art. 8 3

Baulinie für Sockelgeschosse

Entlang der Baulinie für Sockelgeschosse dürfen Stützmauern, resp. Sockelgeschosse bis zur maximalen Höhe von 3.00 m in Erscheinung treten. Sockelgeschosse sind möglichst zu begrünen.

Art. 9 Baulinien für Untergeschosse

Innerhalb der Baulinien für Untergeschosse dürfen Parkgeschosse auf dem jeweiligen, im Plan bezeichneten Niveau erstellt werden. Weitere Untergeschosse sind ausserhalb der Baubereiche nicht zulässig.

Art. 10 Arkadenbaulinie / Arkadenpfeiler

Entlang der Arkadenbaulinie ist die Fassade des Eingangsgeschosses (4. Obergeschoss, Niveau 687.50) im den Baubereichen H1 hinter diese zurückzustellen. An den im Plan bezeichneten Stellen dürfen die Arkadenpfeiler auch ausserhalb des Baubereiches für Hauptbauten erstellt werden.

Art. 11 Kompostierplätze

An den im Plan bezeichneten Stellen sind Möglichkeiten für kleine Kompostieranlagen zu schaffen.

C

GESTALTUNGSVORSCHRIFTEN

Art. 12 Architektonische Gestaltung

Bauten und Anlagen sind architektonisch so zu gestalten, dass hinsichtlich Massstäblichkeit, Formensprache, Materialwahl und Farbgebung die Einheitlichkeit der gesamten Ueberbauung gewahrt sowie eine gute Gesamtwirkung erzielt wird. Die im Beilageplan aufgezeigten Fassaden sind dabei als richtungsgebend zu betrachten.

4

GESTALTUNGSPLAN STEPHANSHORN - Besondere Vorschriften

Art. 13 Umgebungsgestaltung

Mit Ausnahme der im Gestaltungsplan aufgezeigten Erschliessungselemente ist die ganze Umgebung verkehrsfrei zu halten. Die Umgebungsgestaltung hat nach einem einheitlichen, auf die architektonische Gestaltung der Bauten abgestimmten Konzept zu erfolgen und ist im Baubewilligungsverfahren vorzulegen. Die Gartenbereiche dürfen nur entlang der im Plan eingezeichneten Abgrenzung bis zur maximalen Höhe von 1.00 m eingezäunt werden. Innerhalb der Gartenbereiche dürfen Nebenbauten im Sinne von Art. 36 Bauordnung der Stadt St.Gallen mit einer Grundfläche von 4 m2 in Leichtbauweise erstellt werden. Sie sind mit einem Pultdach abzudecken.

2 autres articles

Art. 14 Kindergarten / -Spielplätze

Im nördlichen Hauptbaubereich H2 sind im Erdgeschoss Möglichkeiten zur Unterbringung eines Kindergartens zu schaffen. Entsprechend dem Bedürfnis der Bewohner sind an den im Plan bezeichneten Stellen Kleinkinderspielplätze zu erstellen.

D

ENERGIEVORSCHRIFTEN

Art. 15 Heizungsanlage

Die gesamte Ueberbauung ist von einer zentralen Heizungsanlage zu versorgen.

Genehmigt StGatlen, den £6. Feb. 1991 Im Namen des Grossen Gemeinderates, Der Präsident: ST. GALLEN\1-26-BV

f\J K] Der Sekretär: •