Überbauungsplan Sittertal Nord -> Änderung
Plan d'affectation spécial · St. Gallen
Document
- Numéro
- 2004-0164
- Type
- Plan d'affectation spécial
- Commune
- St. Gallen
- Canton
- Saint-Gall
- Niveau
- Commune
- Autorité
- Gemeindeverwaltung
- Adopté
- 9 déc. 2003
- Approuvé
- 14 janv. 2004
- Publié
- 11 août 2003
- En vigueur depuis
- 1 mars 2004
Carte
1 élément du plan, tirés des données du plan d'affectation du canton (geodienste.ch).Ouvrir la carte complète
Fichiers
GenehmigungsverfügungOuvrir dans un nouvel onglet
Texte
Genehmigungsverfügung
Lämmlisbrunnenstrasse 54, 9001 St.Gallen
Baudepartement des Kantons St.Gallen
14. Januar 2004
V S V
Telefon 071 229 30 03, Fax 071 229 39 60
Stadtrat 9000 St. Gallen
Stadt St. Gallen: Genehmigung eines Gemeindeerlasses
Sehr geehrter Herr Stadtammann Sehr geehrte Stadträte Sie haben uns in Nachachtung von Art. 31 des Baugesetzes (sGS 731.1; abgekürzt BauG) den folgenden Erlass zur Genehmigung eingereicht: Überbauungsplan Sittertal Nord, 1. Teiländerung Der Erlass ist recht- und zweckmässig und kann genehmigt werden. In Anwendung von Art. 31 BauG und Art. 94 Abs. 1 des Gesetzes über die Verwaltungs rechtspflege (sGS 951.1; abgekürzt VRP), Art. 1 Abs. 1 in Verbindung mit Anhang 7 der Ermächtigungsverordnung (sGS 141.41) sowie Nr. 26.01 des Gebührentarifs für die Staats und Gemeindeverwaltung (sGS 821.5) verfügt das Baudepartement: 1. 2.
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Der angeführte Erlass wird genehmigt. Die Gebühr für diese Verfügung beträgt Fr. 450.--.
Rechtsmittelbelehrung: Gegen diese Verfügung kann nach Art. 43 lit. c VRP innert vierzehn Tagen seit Eröffnung Rekurs bei der Regierung erhoben werden.
Mit freundlichen Grüssen Für das Baudepartement Der Leiter des Amtes für Raumentwicklung
ü. Strauss Beilagen: Genehmigter Erlass Einzahlungsschein Kopie: Amt für Raumentwicklung Rechtsabteilung G -S tG a G eneh Sittertal Nord ThB 1318
Plan
Stadt St.Gaiien
W2289.01
//
Legende W0716.22
Festlegungen
Überbauungsplan 1:1000 Sittertal Nord
Umgrenzung Plangebiet aufgehoben Umgrenzung Plangebiet neu Baubereich B / E
Änderung und Ergänzung des Planes vom 11. Dezember 1997
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0
gemäss Art. 22 ff. Baugesetz vom 6. Juni 1972
Baubereich für Anlagen / Nebenbauten Hofbereich Vorrangfläche Flussufer / m it Verkehrsflächen
Vom Stadtrat beschlossen
Am:
Umgebungs- / Spielbereich
5. Aug. 2003
Der Stadtpräsident
Verkehrsfläche privat Parkierungsbereich
583.80
Im Namen des Stadtrates: Der Stadtschreiber
L
Markierungslinie aufgehoben
*1370
c
Öffentlich aufgelegt
——
Marki erungsl ini e neu
VA
Zu- und Wegfahrt unterirdische Garagen
11. Aug. 2003 1 G. Sep. 2003
Vom:
bis:
Fussweg Richtungspunkt Fussweg
Vom Stadtrat erlassen
9. ÖS Z. 2003
Am:
Erhaltenswerte Bauten
Der Stadtpräsident
Neuer Baum im Namen des Stadtrates: Der Stadtschreiber
4
Vom Baudepartement genehmigt
Hinweise Am:
14. Jan. 2004
Mit Ermächtigung: Der Leiter des Amtes für Raumentwicklung öffentliche Strasse
W4712.02
Wald
Wald- und Stockgrenze wurden im Detailplan Nr. 32 festgelegt.
Gewässer Planung:
0
10
ERR, Raumplaner FSU, Kirchgasse 16, 9004 St.Gaiien
20
30
40
50m
071 227 62 62
Bestehende Ufermauer Bestehendes Schwimmbad m it Badehaus
Stadtplanung 13.06.2003
• 553,34.
W4709 # 7 1 .1
Höhenbezugspunkt in m.ü.M.
besondere Vorschriften
13. 6. 2003
S ta d t St.G allen / Ü berbauungsplan S itte rta l Nord
Besondere Vorschriften
14. Jan. 2004
Hinweis:
Es gelten die folgenden Besonderen Vorschriften des rechtsgültigen Überbauungsplanes Sittertal N ord vom 1 1 .1 2 .1 9 9 7 m it den fett und unterstrichen dargestellten Ergänzungen in Art. 1 , 6 , 9 , 12, 13 und 19.
A rt. 1
G eltungsbereich 1 Die n achstehenden B e stim m ungen gelten fü r das im Ü berb a u u n g sp la n um grenzte G e biet. Sofern n ich ts anderes b e s tim m t w ird, gelten die V o rsch rifte n des kantonalen Bauge setzes (B auG ), de r B auordnung der S tadt St.Gallen (BO), sowie der S chutzverordnung S it ter- und W a ttb a ch la n d sch a ft vom 23. N ovem ber 1992. Das P lanungsgebiet liegt innerhalb des P erim eters diese r S chutzverordnung. 2 Der Ü berbau u ng spla n besteht aus dem S ituationsp lan 1 :1 0 0 0 und den Besonderen V o r s c h rifte n (P la n d a tu m vom 9. Dezem ber 1996 beziehungsweise 13. Juni 2 0 0 3 ) 3 A lle in d e r Legende zum Ü berbauungsplan als Festlegungen bezeichneten Planelem ente sind v e rb in d lic h . A lle übrigen Planelem ente sind richtungsw eisend.
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A rt. 2
Zweck Der Ü b e rba uu n gsp la n bezw eckt eine a rch ite kto n isch und o rts b a u lic h gute Ergänzung so wie S chutz d e r bestehenden Fabrikanlage, eine gem ischte N utzung m it W ohnen, Gewerbe und K u ltu r, die Regelung der E rschliessung des Gebietes sowie den Schutz, die E rhaltung und ökologische A ufw ertung des naturnahen Flusslaufes bzw. Ufers der S itter.
A rt. 3
E rschliessung 1 Die V e rkeh rsersch lie ssun g des P lanungsgebietes e rfo lg t a usschliesslich über die S itte r ta lstrasse . 2 In n e rh a lb des P lanungsgebietes sind zw ischen den R ich tu n g sp u n kte n zu r R ealisierung von Fahrweg-, respektive Fusswegverbindungen L ic h tra u m p ro file von m indestens 5 .0 0 m B reite und 4 .5 0 m Höhe, respektive 2 .0 0 m Breite und 2 .5 0 m Höhe freizuhalten .
A rt. 4
P arkierung, P arkierungsbereich 1 A b s te llp lä tz e fü r M otorfahrzeuge dürfen ausserhalb der Bau- und H ofbereiche nur inner halb des im Plan bezeichneten "P arkierungsbereiches" sowie der "V orrangfläche Flussufer m it Anlagen" angeord net werden. 2 Die A nzahl P a rkp lä tze ist im B augesuchsverfahren a u fg ru n d d e r N orm d er V ereinigung S ch w e izerische r S trassenfachleute, SN 641 400, vom Mai 1993, sowie exakter N utzungs angaben zu definieren .
Art. 5
B estehende Bauten B estehende Bauten ausserhalb der B aubereiche sind abzubrechen, sofern im angrenze n den B aubere ich Neubauten e rs te llt werden.
2
A rt. 6
B aubereiche In n e rh a lb d er B aubereiche gelten in A bw eichun g zu den B e stim m u n g e n in der Bauord n ung de r S tadt St.Gallen folgende m axim ale Gebäudehöhen:
Baubereich
G ebäudehöhe (K ote in m .ü .M .)
A
B
C
D
E
5 9 3 .5 0
5 9 6 .5 0
5 9 9 .5 0
gem .BO
599.50
G ebäudelänge, Grenz- und G ebäudeabstände, Geschosszahl sowie M ehrlängenzuschlag gem äss BO finden innerhalb der Baubereiche keine Anwendung.
A rt. 7
M arkie ru ng slinie n N eubauten im Bereich der M arkierungslinie sind m it der Fassade an diese Linie zu stellen.
A rt. 8
H ofbereiche Die H ofbereiche dienen d er baulichen G liederung in n e rh a lb der B aubereiche und d er Er schliessung. Sie dürfen nicht überbau t werden. U n te rird isch e Bauten sind erlaubt.
A rt. 9
B aubereich fü r Anlagen und Nebenbauten In n e rh a lb der "Baubereiche fü r Anlagen und N ebenbauten" ist eine Fussgängerbrücke und ein T u rb in e n h a u s (m axim ale G rundfläche 50 m2 ) respektive eine Überdachung der Zu fahrtsram pe zulässig.
A rt. 10
V o rrangfläche Flussufer 1 Die "Vorrangfläche Flussufer" d ie n t dem S chutz des Flusslaufes sowie der R evitalisierung und A u fw e rtu n g des gesam ten Ufers d er S itte r. Das F lussufer ist in seinem c h a ra k te ris ti schen E rsch e in u n g sb ild , in seiner n a tü rlic h e n E igenart und D ynam ik sowie als Lebens ra u m s p e z ia lis ie rte r Pflanzen und Tiere zu erhalten und entspreche nd aufzuw erten (z.B. A usflachungen, Entfernung s ta n d o rtfre m d e r Gehölze, P flanzung s ta n d o rttyp isch e r Gehölze e tc.) und zu pflegen. 2 In den im Plan bezeichneten Bereichen dü rfe n V erkehrsflächen, respektive Anlagen zur E rschliessung und P arkierung e rs te llt w erden. B elagsgestaltungen etc. haben sich den obigen gestalterische n und ökologischen Z ielsetzungen unterzuord nen.
A rt. 11
U m gebungs- und Spielbereich Die U m gebungs- und S p ie lb e re ich e sind a b g e s tim m t a u f die B e n u tze rb e d ü rfn isse als G rünfläch en auszugestalten. Es dü rfe n keine Bauten e rs te llt werden. Anlagen sind nur im d ire k te n Z usam m enhan g m it den angrenzenden Bauten z u lä s s ig (A ussensitzplätze, L ic h t schächte, A ussentreppen etc.)
3
A rt. 12
A rchite kton isch e G estaltung 1 Neu- und U m bauten haben sich b e züglich G liederung der B aukörper, M assstäblichkeit, G e sta ltu n g , M aterialw ahl und F arbgebung g u t in die bestehende F abrikanlage und das Orts- und Landschaftsbild einzuordnen. ^ Im Baubewilligungsverfahren ist ein M aterial- und Farbkonzept einzureichen.
A rt. 13
U m gebungsgestaltung 1 M it dem ersten Baugesuch ist jew eils ein U m g e b u n g sg e sta ltu n g sp la n fü r die a n g re n zende U m gebung einzureichen m it A ngaben d e r B egrünung und Bepflanzung, der Wege und Plätze sowie deren Belagsarten und der E ntsorgungseinrichtungen. 2 M it dem Baugesuch fü r N eubauten am F lussufer respektive m it A ufhebung der b e ste henden und E rstellung der neuen E rschliessung sstra sse entlang der S itte r ist ein Revitalisierungs- und Pflegekonzept fü r das F lussufer einzureiche n. M it E rstellung der Neubauten re sp ektive d e r neuen Strasse sind im e n tsp re ch e n d e n Bereich die vorgesehenen M ass nahm en gem äss diesem Konzept auszuführen. 3-Die baulichen Eingriffe zur Erstellung der Erschliessung des Baubereiches E (insbe sondere Übergang zum bestehenden Gebäude auf W 4 7 1 7 ) ist möglichst zurückhaltend und landschaftsgerecht auszugestalten.
A rt. 14
R ücksicht auf Behinderte und Betagte 1 Bauten m it 6 und m ehr W ohnungen m üssen einen ro llstu h lg ä n g ig e n Zugang aufweisen. Die W ohnungen sind im G rundriss und h in s ic h tlic h d e r T ü rb re ite n sowie ihres einzelnen Zugangs so zu gestalten, dass sie im B e d a rfsfa ll den B edürfnissen kö rp e rlich B ehinderter und B etagter angepasst werden können. 2 Der Zugang zu den einzelnen W ohnungen ist so zu gestalten, dass w enigstens der nach trä g lic h e Einbau eines T re p p e n lifts m ö g lich ist.
A rt. 15
Ö kologie 1 Bauten und Anlagen sind nach bauökologischen G rundsätzen zu erstellen. M it dem Bau gesuch is t ein K onzept e inzureichen, w elches üb e r folgend e ökologische A nforderungen Aussagen m acht: - E rh a ltun g d e r Lebensräum e fü r Tiere (w ie Flederm äuse oder N isth ilfe n fü r Mauer- und A lpensegler) - U m ga ng m it dem M eteorw asser (w ie V e rsicke ru n g , Z u fü h ru n g in den V o rflu te r oder V erw endung als Brauchwasser) 2 Flache und le ic h t geneigte (bis 15° a.T .) D achflächen von N eubauten sind, sow eit sie n ic h t begehbar gestaltet werden, extensiv zu begrünen.
4
A rt. 16
Energie Der E n e rgie ve rb ra uch der N eubauten an n ich t-e rn e u e rb a re n E nergien fü r H eizung und W arm w a sser d a rf die Energiekennzahl von 190 M J /m 2a n ic h t ü b e rsch re ite n . Sofern das W a sse rkra ftw e rk n ic h t w eiter betrieben werden kann und andere O ptionen z u r effizienten E nergieerzeugung und -anwendung n ich t in Frage kom m en, gelten fü r die Energiekennzahl die Z ielw erte der SIA-R ichtlinie 3 8 0 /1 .
A rt. 17
G eschützte Bauten und Anlagen Die im Plan als g eschützt bezeichneten Bauten und Anlagen gelten als Schutzgegenstände gem äss A rt. 98 Baugesetz des Kantons St.G allen und sind zu erhalten.
A rt. 18
E rhaltensw erte Bauten Die im Plan bezeichneten erhaltensw erten Bauten sind fü r das S iedlu n g sb ild wie auch die S iedlungs- und Industriegeschichte von Bedeutung. Sie sind nach M ö g lich ke it zu erhalten und d ü rfe n n ur dann abgebrochen werden, wenn das B edürfnis ein e r N euüberbauung die Interessen d er E rhaltung überwiegt.
Art. 19
Sicherheit Dem Sicherheitsbedürfnis der Benutzenden, insbesondere von Frauen und Kindern so; wie von alten und gebrechlichen Personen ist bei der Gestaltung der Bauten, Anlagen und Freiräum e Rechnung zu tragen. Besonders zu beachten sind überschaubare, klare W egführungen m it genügend F lu ch tm öglichkeiten ; ein seh b are, übersichtlich und. tran sp aren t gestaltete Eingangsbereiche und Treppenhäuser; Tiefgaragen m it Tages lic h t und Aussenbezug. Insbesondere sind anonyme, verw in kelte und während der Dunkelheit unausgeleuchtete Bereiche zu verm eiden.