Schutzverordnung
St. Margrethen
Document
- Numéro
- 2006-1630
- Commune
- St. Margrethen
- Canton
- Saint-Gall
- Niveau
- Commune
- Autorité
- Gemeindeverwaltung
- Adopté
- 15 mars 1984
- En vigueur depuis
- 3 mars 2006
Carte
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Fichiers
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Texte
2006-1630-E-01.pdf
Baudepartement
Lämmlisbrunnenstrasse 54, 9001 S t.G allen
des Kantons St.Gallen
Telefon 071 229 30 03, Fax 071 229 39 60
Gemeinderat 9430 St.Margrethen
3. März 2006
Gemeinde St.Margrethen: Genehmigung eines Gemeindeerlasses
Sehr geehrter Herr Präsident Sehr geehrte Damen und Herren Gemeinderäte
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Sie haben uns in Nachachtung von Art. 31 des Baugesetzes (sGS 731.1; abgekürzt BauG) fol genden Erlass zur Genehmigung eingereicht: •
Teiländerung Schutzverordnung: Entlassung Objekt Nr. 24
Die Prüfung ergibt, dass der Erlass recht- und zweckmässig ist und genehmigt werden kann. Um das Objekt photografisch dokumentieren zu können, ist spätestens 14 Tage vor dem Abbruch die kantonale Denkmalpflege zu kontaktieren. In Anwendung von Art. 31 BauG und Art. 94 Abs. 1 des Gesetzes über die Verwaltungsrechts pflege (sGS 951.1; abgekürzt VHP), Art. 1 Abs. 1 in Verbindung mit Anhang 6 der Ermächti gungsverordnung (sGS 141.41) sowie dem Gebührentarif für die Staats- und Gemeindever waltung (sGS 821.5) verfügt das Baudepartement: 1. Der angeführte Erlass wird im Sinne der Erwägungen genehmigt. 2. Die Gebühr für diese Verfügung beträgt Fr. 300.-. Rechtsmittelbelehrung: Gegen diese Verfügung kann nach Art. 43 lit. c VRP innert vierzehn Tagen seit Eröffnung Rekurs bei der Regierung erhoben werden.
Mit freundlichen Grüssen
Für das Baudepartement Der Leiter des Amtes für Raumentwicklung:
U. Strauss
06-613 / 54403_36078
Beilagen - Genehmigter Erlass Einzahlungsschein Kopie - Flgchtsabteilung - Amt für Raumentwicklung - Kantonale Denkmalpflege
06-613 / 54403,36078
ß 4f
Lämmlisbrunnenstrasse 54, 9001 St.Gallen
Baudepartement des Kantons St.Gallen
St.
Gallen.
11. Juni
Telefon 071 21 30 03
1987
Geme ind era t 9430 St. M a r q r e t h e n
Schutzverordnung
/ Genehmigung
Sehr gee hr ter Herr G e m e i n d a m m a n n Sehr ge eh rt e G e m e i n d e r ä t e
Mit V e r f ü g u n g v om 15. Mä r z
1984 genehm ig te das B a u d e p a r t e m e n t
A n w e n d u n g v o n A r t . 31 des B a u g es et ze s die S c h u t z v e r O r dn ung
Ihrer Gemeinde,
(sGS 731.1;
il und
IV der Schutz ve ro rd nu ng ).
ab ge kü rz t BauG)
soweit sich diese auf das
Nat u r - und L a n d s c h a f t s s c h u t z g e b i e t Ese ls ch wa nz I,
bezieht
(Abschnitte
Soweit sich die S c h u t z v e r o r d
nung au c h auf die g e s c h ü t z t e n Ku lt u r o b j e k te und O r s t bi ld er (Abschnitt
in
bezieht
III der S c h u t z v e r o r d n u n g ) , musste die G e n e h m i g u n g w e g e n
hängiger R e c h t s m i t t e l v e r fahren zur üc kg es te ll t werden.
I n z w i s c h e n w u r d e n die Re k u r s e zurückgezogen, gen Art.
22 bis 24 der
soweit sich di ese g e
S c h u t z v e r o r d n u n g richteten.
Die S c h u t z v e r
o r d n u n g kann somit au c h h i n s i c h tl ic h der g e s c h ü t z t e n K u l t u r o b j e k t e und O r t s b i l d e r sind
W e g e n der noch h än gi ge n Re ku rs e
jedoch die P a r z e l l e n G r u n d b u c h St. M a r g r e t h e n Nrn.
O b j e k t Nr. Nr.
ge nehmigt werden.
31).
865
(mit Obj ek t Nr.
32) und 2045
1141
(mit
(mit Obje kt
34) v o n der G e n e h m i g u n g auszunehmen.
In A n w e n d u n g v o n A r t . 31 B a u G und A r t . 94 Abs. die V e r w a l t u n g s r e c h t s p f l e g e des G e b ü h r e n t a r i f s (sGS 821.5)
(sGS 951.1)
1 des Ge se t z e s über
in V e r b i n d u n g mit Nr.
für die Staats- und G e m e i n d e v e r w a l t u n g
verfü gt das Baudepartement:
26.01
) ». —
2
—
1. Die S c h u t z v e r O r dn un g w ird h i n si ch tl ich der g e s c h ü t z t e n K u l t u r o b je kt e und Or ts b i l de r
(Abschnitt
III) unter d e m n a c h f o l g e n d e n
Vorbehalt genehmigt.
2. V o n der G e n e h m i g u n g a u s g e n o m m e n we r d e n die P a r z e l l e n G r u n d b u c h St. M a r g r e t h e n Nrn. Nr.
32) und 2045
3. D i e Gebühr
Mit
1141
(mit Objekt Nr.
(mit Obj ek t Nr.
für diese V e r f ü g u n g
31).
865
(mit Objekt
34).
beträgt Fr.
100.--.
freundlichen Grüssen
Der V o r s t e h e r : s î q . Dr. W. Geiger
Dr. W. Geig er Regierungsrat
Beilage: - S c h u t z v e r O r dn un g samt Plan - Einzahlungsschein
Kopie : - Pl a n u n g s a m t - R e c h t s abt ei lun g - Rechnungsführer
(2)
Läm m lisbrunnenstrasse 54, 9001 St.Gallen
Baudepartement
Telefon 071 21 30 03
des Kantons St. Gallen
St.Gallen,
.Gemeinderat
28. April 1986
9430 St. Margrethen
Genehmigung eines Gemeindeerlasses
Sehr geehrter Herr Gemeindammann Sehr geehrte Gemeinderäte
Sie haben uns in Nachachtung von A r t . 31 des Baugesetzes 731.1; abgekürzt BauG)
(sGS
folgenden Erlass zur G enehmigung e i n g e
reicht: - SchutzVerordnung vom 15. März 1984 : Aenderung von A r t . 20 sowie der planlichen Umgrenzung der Teilgebiete C und D In Anwendung von A r t . 31 BauG und Art. über die Verwaltungsrechtspflege Nr.
94 Abs.
(sGS 951.1)
1 des Gesetzes
in Verbindung mit
26.01 des G e b ü h r e n tarifs für die Staats- und G e m e i n d e v e r
waltung
(sGS 8 21.5)
verfügt das Baudepartement :
1. Der angeführte Erlass wird genehmigt. 2. Die Gebühr für diese Verfügung beträgt Fr.
100.— .
Mit freundlichen Grüssen Der Vorsteher :
sig. Dr. W. Geiger Beilage : - Genehmigter Erlass - Einzahlungsschein Kopie : - Rechtsabteilung - Planungsamt - Rechnungsführer
(2) (2)
Dr. W. Geiger Regierungsrat
Baudepartement des Kantons St.Gallen
St.Gallen, 15.
März 1984
Gemeinderat 9430 St. Margrethen
SchutzVerordnung / Genehmigung
Sehr geehrter Herr Gemeindammann Sehr geehrte Gemeinderäte
Sie haben uns in Nachachtung von Art.
31 des Baugesetzes
(sGS
731.1; abgekürzt BauG) die SchutzVerordnung für das Natur- und Landschaftsschutzgebiet Eselschwanz und für die geschützten Kul turobjekte und Ortsbilder zur Genehmigung eingereicht. Sie bean tragen, die SchutzVerordnung für das Natur- und Landschaftsschutz gebiet Eselschwanz, noch nicht
aber für die geschützten Kultur
objekte und Ortsbilder zu genehmigen. Das Rechtsmittelverfahren in bezug auf die geschützten Kulturobjekte und Ortsbilder ist noch nicht abgeschlossen.
Die SchutzVerordnung für das Natur- und Landschaftsschutzgebiet Eselschwanz kann genehmigt werden. Wir anerkennen das Bedürfnis des Gemeinderates, die SchutzVerordnung für das Gebiet Eselschwanz auf Beginn des Frühjahres anwenden zu können. somit die Abschnitte
Zu genehmigen sind
I, II und IV der Schutzverordnung.
In Anwendung von Art. 31 BauG und Art. 94 Abs. 1 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege
(sGS 951.1) in Verbindung mit
Nr. 26.01 des Gebührentarifs für die Staats- und Gemeindeverwal tung (sGS 821.5) verfügt das Baudepartement:
Lämmlisbrunnenstrasse 54, 9001 St.Gallen Telefon 071 21 30 03
—
2
—
1. Die SchutzVerordnung für das Natur- und Landschaftsschutz gebiet Eselschwanz (Abschnitt I, II und IV) wird genehmigt.
2. Die Gebühr für diese Verfügung beträgt Fr. 4 00.— .
Mit freundlichen Grüssen Der Vorsteher:
s!g. Dr. VJ. G a W Dr. W. Geiger Regierungsrat Beilage : - SchutzVerordnung samt Plan - Einzahlungsschein
Kop i e : - Planungsamt - Rechnungsführer - Baudepartement
(2)
Reglement
4 Im Gebiet B sind Bienenhäuser,unter Vorbehalt der Be stimmungen des Baureglementes St.Margrethen,gestattet, sofern sie sich gut ins Landschaftsbild einfügen.
Art. 16 Bewirtschaftung
Die forstliche Bewirtschaftung darf dem Schutzzwecke nicht zuwiderlaufen und bleibt bei folgenden Einschränkungen ge währleistet: - Der Auenwaldcharakter ist zu erhalten.
- Es ist gemäss forstwirtschaftlichem Bewirtschaftungsplan eine Artenzusammensetzung mit einheimischen, standortge rechten Baum- und Straucharten anzustreben. Artreine Be stände sind nicht weiter zu fördern.
Jagd und Fischerei bleiben gewährleistet, wobei eine Beein trächtigung der im Uferbereich vorkommenden Pflanzen und Tierarten (z.B. Brutvögel, Schilfröhrichte) möglichst zu vermeiden ist. Zum Schutze der Brutvögel sind im Einver nehmen zwischen Vertretern der Gemeinde und der Fischerei, unter Beizug des Naturschutzes,die für den Zutritt der Fischerei zu gewissen Zeiten gesperrten Gebiete festzulegen.
Art. 17 Tierschutz
· Unter Vorbehalt von Art. 16 dieser Verordnung ist das Hetzen, Fangen, Töten oder Belästigen von freilebenden Tieren verbo ten. Eier, Larven, Puppen, Nester und Brutstätten dürfen nicht beschädigt, zerstört oder entfernt werden. Art. 11, Abs. 2 der Naturschutzverordnung bleibt vorbehalten.
Art. 18 Pflanzenschutz
Art. 19 Abbrennverbot
Unter Vorbehalt von Art. 16 dieser Verordnung ist das Pflücken, Ausgraben oder Ausreissen von wildwachsenden Pflanzen verboten.
Das Abbrennen der Pflanzendecke ist nicht gestattet.
3. Schutzbestimmungen für das Landschaftschutzgebiet (Gebiet CundD)
Art. 20 Bauten und Anlagen
Bauten und Anlagen, die der land- und forstwirtschaftlichen sowie gemüsebaulichen Nutzung dienen, sind unter Vorbehalt der Bestimmungen des Baureglementes St. Margrethen gestattet, sofern sie für die Bewirtschaftung des Gebietes erforderlich sind.
Standortgebundene Bauten und Anlagen sowie landwirtschaftliche Bauten und Anlagen, die der bodenunabhängigen Produktion dienen, sind nicht zulässig. Bauten und Anlagen, die der Grundwassernutzung dienen, sind erlaubt.
5
Permanente Treib- und Gewächshäuser sind nur in dem im Plan speziell bezeichneten Gebiet D zulässig. Dabei gelten folgende Bestimmungen:
- Ueberbauungsziffer max. 0,66 (2/3) - Grenzabstand: mind. 5,0 m - Gebäudeabstand innerhalb des gleichen Grundstücks: - Firsthöhe: max. 6,0 m
Zugelassene Bauten und Anlagen haben sich bezüglich Grösse, architektonischer Gestaltung, Materialwahl und Farbgebung besonders gut in die Landschaft einzufügen. Bei langen Fassaden kann der Gemeinderat Bepflanzungen zur gestalterischen Auflockerung vorschreiben.
Art. 21 Bewirtschaftung
Die Bewirtschaftung und damit verbundene Tätigkeiten wie Düngen, Bekämpfen von Schädlingen bleiben gewährleistet, soweit sie den Naturhaushalt des Naturschutzgebietes nicht stören.
III. GESCHUETZTE KULTUROBJEKTE UND ORTSBILDER
Art. 22 Geschützte Kulturobjekte
Die im Plan bezeichneten geschützten Kulturobjekte sind als künstlerisch oder geschichtlich wertvolle Bauten, Bau teile und Anlagen zu erhalten, soweit nicht andere öffent liche Interessen überwiegen. Bauliche Aenderungen, Zweckänderungen jeder Art sowie Fassadenrenovationen und -anstriche sind bewilligungs pflichtig. Der Abbruch, die Beseitigung oder eine ander weitige Beeinträchtigung ihres künstlerischen oder ge schichtlichen Wertes sind untersagt. Der Gemeinderat bestimmt durch Vereinbarung mit dem Be sitzer, durch besondere Verfügungen oder im Rahmen des Baubewilligungsverfahrens den Schutzumfang im einzelnen.
Art. 23 Geschützte Ortsbilder
Die im Plan bezeichneten geschützten Ortsbilder sind als künstlerisch oder geschichtlich wertvolle Orts-- und Kultur landschaftsbilder in der äusseren Erscheinungsform zu er halten, soweit nicht andere öffentliche Interessen über wiegen.
Neu- und Umbauten haben sich bezüglich Massstäblichkeit der Baumassen, der Fassadengestaltung und der Materialwahl der besonderen Baustruktur anzupassen und sich derart in das Ortsbild einzufügen, dass eine befriedigende Gesamtwirkung erzielt wird. Anstelle bestehender Bauten zu errichtende Ersatzbauten haben sich im wesentlichen dem bisherigen Bestand anzupassen, soweit der Schutz des Ortsbildes nichts anderes erfordert. Alle baulichen Veränderungen, eingeschlossen Fassadenreno vationen und -anstriche, sind bewilligungspflichtig.
Art. 24 Freiräume
Bestehende, ein Ortsbild oder einzelne Kulturobjekte prä gende Freiräume, Vorgärten und Bäume sind nach Möglichkeit zu erhalten. Von besonderer Bedeutung für die einzelnen Ortsbilder sind die im Plan bezeichneten Freiräume.
7
Vom Gemeinderat erla�sen am:
7 . Dez . 1981 / 5. Sept. 1983 16. Sept. 1985 / 3. Feb. 1986 3. Okt. 2005
Oeffentlich aufgelegt vorn:
19. Jan. 81 bis 18. Feb. 81 20. Sept. 83 bis 20. O kt. 83 22. O kt. 85 bis 21. Nov. 85 29. Nov. 05 bis 29. Dez. 05
Vom Baudepartement des Kantons St. Gallen genehmigt am: 15. März 1984 28. April 1986 11. Juni 1987 3. März 2006