Baulinienplan Verlängerung der Mühletobelstr.

Plan d'affectation spécial · Rorschach

Document

Numéro
1921-1360
Type
Plan d'affectation spécial
Commune
Rorschach
Canton
Saint-Gall
Niveau
Commune
Adopté
13 févr. 1920
Approuvé
14 nov. 1921
En vigueur depuis
14 nov. 1921

Carte

3 éléments du plan, tirés des données du plan d'affectation du canton (geodienste.ch).Ouvrir la carte complète

Fichiers

Texte

Lu par reconnaissance de texte dans un fichier numérisé : il peut contenir des erreurs.

"-nzeige 10200924) BAULI

IENPLAN

Verlängerung der Nühlstobelstr:

Norstandnarbeik.

LAGE-PLAN

Wlanse ob 1:500

Vom Regierungsrat genehmigt St. Gallen, den 1%. Tesen, 19 44. Fiir Den Staatsschreiber:

Dolitifche Gemeinde Rorfhah

Afficher tout le texte

Werte Mitbürger!

Die in den Jahren 1911 und 1912 erfteltte Wohn: folonie der Eifenbahner-Baugenoffenicaft (E.3. 6.) hat bis heute. feine richtige Zufahrt. Woht führt von der Promenadenitraße gegen Süden die Schönbrumnftraße; aber diefe weilt Steigungen bis zu 20 Prozent auf, was für jeden Zuhrwerfvertehr unbedingt unzutömmlid) ift. Weber die Bauzeit wurde der €.2.G. von der. .Zangmoositraße her ein NPotfahrrecht dur Die Liegenihaft „Dberer Schönbrunn“ bewilligt. Ganz abgejehen. Davon, daß Diefes Fahrrecht nach Beendigung Der Bauten wies der aufgehoben wurde, ift zu erwähnen, daß diefe Berbindung über Die Heidener-Langmoositraße einen bebeu- ‚tenden, Ummeg und, was noch mehr i Gewicht Fällt, in erheblichem Maße Serlorene Steigung aufweilt. Cs it daher wohl zu begreifen, daß Die 8.6. für ihre MWohntolonie, Die in etwa 52 Häufern gegen 200 Eins wohner beherbergt, kurze Zeit nad Sertigitellung der Häufer die von Anfang an in Ausficht genommene, beffere Zufahrt von der mittleren Promenadenftraße

ee TRRBEROMEERT

aus wünfchte.

Die Kriegsereigniffe ftelften aud) diejes PVrojekt in den Hintergrumd, womit aber die Bedürfnisfrage gleid)- wohl beftehen blieb. ;

Zu Anfang des legten Zahres befürwortete die Baus tommiffion eine Aenderung Diefes Berbindungsftüdes zwilchen Zelfenberg und PBromenadenftraße, und zwar in dem Sinne, daß Die Abzweigung nicht mehr. beim Haufe Promenadenftraße 39 (Martini) erfolge, ‚jondern im Kreuzungspuntte Rofter-Bromenadeniftraße, unter mög: lichiter Mitbenübung Des beftehenden Riofterfträßchens. Diefe Lölung ergab vor allem günftigere Steigungsverhältniffe und ift au hinfichtlich Aufteilung Des Bodens dem früheren aus wirtfchaftlichen Vieberlegungen vorzuziehen. Die gegen das Projeft erhobenen Einjpraen wurden vom Regierungsrat nicht gejchüßt. Im Gutachten des Rantonsingenieurs wird. u.a. bemerkt:

„Die Gefälls- und Richtungsverhältnifie find beim Projekt vom Sahre 1919 wejentlich günftiger als beim Projeft von 1914.

Zudem findet der Anjcehluß an die Promenadenftraße beim Projekt vom Sahre 1919 an einer Stelle jtatt, von

Gutachten

über die

Verlängerung der unfern Mmühletobelftraße

san. _ YUrnenabftimmung vom 3./4. September 1921 SRURLNT. —

welcher aus fich Die Verbindung nad dem Zentrum ber Drtfhaft (und ohne Zweifel aud nad dem zukünftigen Zentralbahnhof) beiier ausbilden Laffen, als dies von der Anjhlußitelle des Projektes. vom Zahre 1914 aus ber Fall wäre.“

1. Beihreibung des Projektes u. Koftenveranfhläg.

Es ift vorgejehen:

1. eine Fahrbahn von 5 m Breite, von. der Kreuzung

Rromenadenitrahe - Riofterjtrahe bis zur Kreuzung Mühletobel-Zeljenbergitraße; . \ ;

2. ein Trottoir von 3 m. Breite auf Der Nordweitieite;

. Dole in 40 cm Ton- und Zementröhren.

4. Die Steigung beträgt 65% im unterften Teiljtüd, dann im Bogen ein Webergang ‘von 6,5 auf 25% und ‚endlich in. den oberiten,, geraden ‚Strede 3,5 %-

(Das erite Projett wies eine Durhgehende Steigung

von 75% auf.) , : : i Der Koftenvoranihlag lautet:

0

1. Bodenerwerb: 222.700 2. Baufoften: : ' \ Straße und Doleo 112,500.— Mehrtiefe Der Dole für) Aue ihfles-cren:e ae 8,500. — 121,000.— . Gefamt-Baufoiter 143,700.— — 9. Koftenverteilung. 4. Bund und Kanton leiften an Die eigentfinen Bautoften, ohne den Bodenerwerb, einen Beitrag von je 20% AR 28,400. 9. Wie bei andern Straßenbauten, die ud Notjtands „Nrbeiter ausgeführt wurden, feiftet Die Gemeinde zum poraus einen Beitrag von 10% SIEH 14,370.— 3. Bom verbleibenden Keit, ohne Die nad Abzug der Staats-, Bundes und Ge meindebeiträge nod) verbleibenden Kojten für die Mehrtiefe, leiltet die Gemeinde einen Beitrag von 60% - Ne 46,030. — 4. Auf die Anftößer entfalfen fpmit . - - 34,900.— Ergibt zufammen 143,700.—