Überbauungsplan Wilen
Plan d'affectation spécial · Waldkirch
Document
- Numéro
- 1994-8960
- Type
- Plan d'affectation spécial
- Commune
- Waldkirch
- Canton
- Saint-Gall
- Niveau
- Commune
- Autorité
- Gemeindeverwaltung
- Adopté
- 17 août 1993
- Approuvé
- 10 mars 1994
- Publié
- 30 août 1993
- En vigueur depuis
- 10 mars 1994
Carte
6 éléments du plan, tirés des données du plan d'affectation du canton (geodienste.ch).Ouvrir la carte complète
Fichiers
GenehmigungsverfügungOuvrir dans un nouvel onglet
Texte
Genehmigungsverfügung
/V t Läm m lisbrunnenstrasse 54, 9001 St.Gallen
B audepartem ent
Telefon 071 21 30 03, Telefax 071 21 39 60
des Kantons S t.Gallen
St. Gallen,
10. März
Ge m ei nd er at 9205 W a l d k i r c h
1994
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Genehmigung eines Gemeindeerlasses
Sehr gee hr te r Herr G e m ei nd a m m a n n Sehr g e eh rt e Ge me in d e rä t e
Sie ha ben uns 731.1;
in Na ch ac h tu ng von A r t . 31 des B a u g es et ze s
abgekürzt BauG)
folge nde n Erla ss
(sGS
zur Gen eh mi gu ng e i n g e
reicht :
- U e b e r b a u u n g s p l a n W i l e n mit b e s o n d e r e n V o r s c h r i f t e n
Der U e b e r b a u u n g s p l a n regelt die E r s c h l i e s s u n g und die be sondere Ba uwe ise für eine rund 25'000 m2 g r o s s e Fl äc h e ö st lic h der O b e r waldstrasse
im Gebiet Wilen,
Waldkir ch.
Der U e b e r b a u u n g s p l a n b e
zweckt eine zweckm äss ige E r s c h l i e s s u n g des P l an ge bi et es und eine o r t sb au li ch gut ge sta lt ete U e b e r b a u u n g , te il wei se in ve rdi cht ete r Bauweise.
Die Prüf un g ergibt,
dass der Erlass
recht- und zw ec kmä ss ig
ist.
Fol ge nd e A u s f ü h r u n g e n sind e r f o r d e r l i c h b e z ü g l i c h des L ä r m schutzes : In nerhalb des Pl an ge b i e te s zu ha lt en
sind die P l a n u n g s w e r te e in
( A r t . 29 L ä r ms ch u t z -V er or dn un g,
ös t l i c h e n Plange bie t
SR 814.41).
Be i m im süd
lieg en de n e x p o n i e r t e s t e n Punkt
sind die P l a
nun gs w e r te um 2,3 db(A)
überschritten
(Schiesslärm).
Diese L ä r m
gre nz w e r te können g r u n d s ä t z l i c h d u r c h g e s t a l t e r i s c h e oder bauliche
/
M a s s n a h m e n an den W o h n g e b ä u d e n oder mit einer M a s s n a h m e be i m Sc h ü t z e n h a u s e i n g e ha lt e n werden. ren na ch zuweisen,
Es ist im B a u b e w i l l i g u n g s v e r f a h
dass die Planun gs we rte e i ng eha lte n sind.
In A n w e n d u n g vo n A r t . 31 BauG und A r t . 94 Abs. über die V e r w a l t u n g s r e c h t s p f l e g e
(sGS 951.1;
V e r b i n d u n g mit Nr.
26.01 des Gebührent ari fs
Gemeindeverwaltung
(sGS 821.5)
1. Der
1 des Ge se tz es
abgekürzt VRP)
in
für die Staat s- und
verfügt das Baudepartement:
an ge fü hr te Erlass wird im Sinn der E rw äg un ge n genehmigt.
2. Die Geb üh r für diese V e rf üg ung beträgt Fr.
1' 20 0 . —
.
R e c h t s m i t t e l b e l e h r u n g ; Gegen diese Verfü gun g kann nach A r t . 43 Abs.
1 V R P innert vi erz eh n Tagen seit Eröffnung Rekurs b e i m
Re g i e r u n g s r a t e r h ob en werden.
Mit
fr e u n d l i c h e n Grüss en Der V o r s t e h e r :
sig. Dr. W. Kägi Dr. W. Kägi R e gi er ung sra t
Beilage: - Ge ne h m i g t e r Erlass - Einzahlungsschein
Kopie: - Rechtsabteilung - P l a n u n gs a m t - Rechnungsführer
(2) (2)
Plan mit besonderen Vorschriften
00
Besondere Vorschriften
CD
Gemeinde Waldkirch Kanton St. Gallen
Art.
1
Geltungsbereich 1 Die besonderen Vorschriften gelten für das im Plan umgrenzte Gebiet. Sofern nachfolgend und im Überbauungsplan nichts anderes bestimmt wird, gelten die Vorschriften des Baureglementes der Gemeinde Wald kirch. 1 2 Der zugehörige Richtplan (Phase D vom April 1993) umschreibt die Überbauungsidee und dient der Behörde als Beurteilungsgrundlage für Bauprojekte im Planungsgebiet.
Überbauungsplan Wilen
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Art.
2
Zweck Der Überbauungsplan dient der Sicherstellung einer zweckmässigen Er schliessung des Plangebietes sowie einer ortsbaulich gut gestalteten Überbauung, teilweise in verdichteter Bauweise.
M 1:500 Art.
Vo
Gemeinderat erlassen am: Z
3
Erschliessungsstrassen und Parkierung
ust 1993
1 Das Plangebiet darf nur über die im Plan bezeichneten Erschliessungs strassen erschlossen werden.
Der (Xêmeinderatsschreiber:
m manm:
2 Bei der Erschliessungsstrasse zwischen den Baubereichen AI und A2 ist im Rahmen des Strassenprojektes ein Wendeplatz in Kombination mit einem Garagenvorplatz anzuordnen.
)ffentliche Planauflage: 30. August
bis
28. September 1993
Vom Baudepartement des Kantons St. Gallen genehmigt am: Der Vorsteher
B A U D E B \R T E % IE N T
^
DES KANTONS S ii GALLEN
3 Im Baubereich B sind die gemäss Baureglement erforderlichen Abstell plätze für Motorfahrzeuge grösstenteils unterirdisch in Tiefgaragen zu erstellen. Die Zu- und Wegfahrten der Tiefgaragen sowie der Wendeplatz sind an den im Plan bezeichneten Stellen anzuordnen.
^q fyfg^ 1994 Art.
^
^
4
Richtungspunkte für Fusswege
<3%
Zwischen den im Plan bezeichneten Richtungspunkten ist für eine Fusswegverbindung ein mindestens 2.00 m breiter Streifen von Bauten freizu halten.
Der Vorsteh@r|
Waldgrenzen vom Volkswirtschaftsdepartement des
»t.Gallen erlassen am: Art.
Für das Volkswirtschaftedepartement des Kantons St.Gallen Der Kantonsförster:
5
Baubereiche A1 und A2 Die Baubereiche A I und A2 sind für freistehende Einfamilienhäuser und für Doppeleinfamilienhäuser bestimmt.
Öffentliche Planauflage:
30. August
bis
28. September 1993
Art.
6
Baubereich B 1 Der Baubereich B ist für eine verdichtete Reihenhaussiedlung bestimmt. Die Hauptfassaden sind nach Westen auszurichten.
In Rechtskraft erwachsen am:
2 Die maximal anrechenbare Geschossfläche beträgt 4*680 m2.
Plandatum: 25.5.1993/25.8.1993
Plannummer: 48.1-03/001
EIGENMANN REY RIETMANN RAUMPLANER BSP
KIRCHGASSE 16, 9004 ST. GALLEN, 071 22 07 03 KASERNENSTRASSE 39, 9102 HERISAU, 071 52 38 44
3 Die Überbauung im Baubereich B ist nach einem einheitlichen Gesamt konzept so zu realisieren, dass hinsichtlich Stellung, Dachform, Fassaden gestaltung, Materialien, Erschliessung, Parkierung und Umgebungsgestal tung eine gute Gesamtwirkung erzielt wird. Art.
7
Baubereich C 1 Der Baubereich C ist für Alters- und Familienwohnungen bestimmt. 2 Es gelten folgende Bestimmungen: Anzahl Vollgeschosse
Legende Festlegungen
3
Gebäudehöhe
10.50 m
Firsthöhe
14.00 m
Gebäudelänge
38.00 m
Anrechenbare Geschossfläche max.
2*200 m2
3 Die einzelnen Hauptbauten dürfen durch eingeschossige Gebäudeteile, bis zu einer maximalen Gebäudehöhe von 3.5 m bzw. 5 m Firsthöhe, auch bei Überschreitung der zulässigen Gebäudelänge, verbunden werden.
Umgrenzung Plangebiet Strassenbaulinie
4 Die Gestaltung der Überbauung sowie die Erschliessung im Baubereich C hat nach einem einheitlichen Konzept zu erfolgen.
Baubereich A Art.
Baubereich B
r —i
8
Freihaltefläche F 1 Es sind lediglich Anlagen für die Garten- und Spielplatzgestaltung sowie ein Rückhaltebecken gestattet. Die Freihaltefläche ist zu bepflanzen und entsprechend zu gestalten.
Baubereich C Freihaltefläche F
VA
2 In dem im Plan bezeichneten Bereich ist ein ausreichend besonnter Kinderspielplatz zu errichten.
Zu- und Wegfahrten Tiefgarage Kinderspielplatz
CH>
Art.
9
Gesamtwirkung Die Überbauung der einzelnen Baubereiche ist aufeinander abzustimmen und so zu gestalten, dass hinsichtlich Stellung der Bauten, Materialwahl, Farbgebung und Dachgestaltung eine gute Gesamtwirkung erzielt wird.
Richtungspunkte Waldgrenze Art. 10
Stockgrenze
Energiekonzept 1 Mit der ersten Bauetappe im Baubereich B und C ist ein Energiekonzept einzureichen, welches aufzeigt, wie die Energieversorgung optimal und haushälterisch gewährleistet werden kann.
Waldabstandslinie für Kleinbauten Gewässerabstandslinie für Anlagen OOGOOO
W
2 Es sind die erhöhten Anforderungen (Zielwerte) der SIA-Empfehlungen 380/1, Energie im Hochbau, zu erfüllen.
Hecke Wendeplatz
Art.
11
Umgebungsgestaltung 1 Die Umgebungsgestaltung hat nach einem einheitlichen Konzept zu er folgen.
Rückhaltebecken
2 An der im Plan bezeichneten Stelle ist eine naturnahe Hecke zu pflan zen. Art.
Hinweise
12
1 Soweit es die geologischen Verhältnisse erlauben, ist das nicht ver schmutzte Abwasser versickern zu lassen.
Strasse
2 Die undurchlässigen Belagsarten sind minimal zu halten. Offene Park plätze sind mit einem wasserdurchlässigen Belag zu versehen.
Trottoir
oooooo
Geschützte Hecken, Feld- und Ufergehölze gemäss Schutz verordnung
3 Nicht verschmutztes Abwasser, welches nicht versickert werden kann, ist nach Möglichkeit in ein Rückhaltebecken zu leiten. IX X!
4 In dem im Plan bezeichneten Bereich ist ein allfällig benötigtes, offenes Rückhaltebecken anzuordnen. Die Ausführung und Gestaltung hat so weit als möglich naturnah zu erfolgen.
X
X
Wald Waldabstandslinie gemäss Zonenplan Gewässer Bestehender Weg
Entwässerung
4' \ X X Xx X % I \-x i \ x
Art.
13
Beurteilung Zur Beurteilung der Gesamtwirkung der einzelnen Baubereiche können vom Gemeinderat Material- und Farbmuster sowie Modelle verlangt und Gutachten eingeholt werden.