Junkholz - Heerenberg

Plan d'affectation spécial · Frauenfeld

Document

Numéro
2727
Type
Plan d'affectation spécial
Sous-type
Plan d'alignement
Commune
Frauenfeld
Canton
Thurgovie
Niveau
Commune
Approuvé par
RRB
Procédure
Genehmigung Ersterlass
Adopté
3 déc. 1935
En vigueur depuis
3 déc. 1935

Carte

9 éléments du plan, tirés des données du plan d'affectation du canton (geodienste.ch).Ouvrir la carte complète

Fichiers

Texte

Auszug aus dem Protokoll des Regierungsrates des Kantons Thurgau vom

Staatsarchiv Thürgaü

3, Dezember 1935.

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Sign. Nr. 2727.

Der Gemeinderat Erauenfeld legi; den gemäss Regierungsbe«

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Schluss Nr.löo vom 23.Januar 1935 geforderten Bebauungsplan für das i juakholz-Heerenbergquartier zur Gfenehmigung vor. Dieser Plan hatte wie , : üblich öffentlich auf gelegen, und es ist gegen ihn von Seiten der Bürger** gemeinde Prauenfeld Einsprache erhoben worden. Diese konnte vom Gemeinde* rat nur teilweise geschützt werden, was die Einsprecherin veranlasste, %

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vom Rekursrecht an den Regierungsrat Gebrauch zu machen. Im Rekurs der Bürger gemeinde wird geltend gemacht, dass die Beur= teilung des Bebauongs- & Baulinienplanee insbesondere von 2 Gesichjba« punkten aus zu erfolgen hätte, einerseits in Würdigung der Verhältnisse für die Holzabfuhr aus den ausgedehnten Waldungen, anderseits in Anbe= tracht der grossen Wahrscheinlichkeit, dass man es im Junkholz mit einem zukünftigen Wohnquartier zu tun habe. Hm eine geregelte Holzabfuhr für

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alle Zukunft sicherzustellen, sei es notwendig, einerseits die Holzab« fuhrstrasse zu bezeichnen und. im weitern dafür, zu sorgen, dass diese Strasse eine hinreichend weiMej Einmündung in die städtische Hauptstrasse erhalte. Das sei ein Teilprojekt und sollte in Verbindung mit dem gesam* ten Bebauungsplan für das Junkholz gelöst werden.

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Uta die Heerenberg*

Strasse für die Aufnahme des. künftigen Verkehrs von & zum Wohnquartier Junkholz geeignet zu machen, sei ihre Verbreiterung von- den geplanten 5

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auf wenigstens 6, wenn inaner möglich. 7 m zu verlangen. Sie und nicht die Gerlikonerstrasse werde später in der Hauptsache diesen Verkehr zu be= wältigen haben, denn sie müsse doch als die direkte Verbindung mit der Stadt angesehen werden-. Die technische Anlage dieser Strasse, eine steile Rampe, eine Kurve, von ziemlich hoher Böschung begleitet, machen die Ver* ! Weiterung zum wesentlichen Erfordernis für die Verkehrssicherheit. So* fern die Heerenbergstrasse auch in Zukunft als Holzabfuhrstrasse dienen sollte, wäre für genügend Platz bei deren Einmündung in die Walzmühle« . Strasse zu. sorgen. Es wird hauptsächlich deshalb von der Bürgergemeinde e ^ihbeziebting der ganzen Heerenbergstrasse in den Bebauungsplan des ’

J^nkholi gefordert, der

Bei der Beurteilung des Planes und der von

leinde gestellten Rekursbegehren ist vorerst Baeksutragen,

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dass der Gemeinderat Prauenfeld als zukünftige Holzabflihrstrasse defini¬ tiv die Gerlikonerstrasse einschliesslich die schon heote-bestehende 7er* bindong Heerenberg-Gerlikorierstrasse in Aussicht nimmt & die Erweiterungder-Einmündung in die Züreherstrasse bereits zum Beschluss erhoben hat* per plan wird seinerzeit aufgelegt. - Der Einbezug der ganzen Heerenberg« Strasse,

also auch des untern Teiles, dürfte sich damit für die Bürger-

gemeinde erübrigen. Dieser untere Teil wurde seinerzeit mit 5m Strassen«; breite genehmigt. Der Gemeinderat hat auch für deren weitern Verlauf die \e jahrbahn auf durchgehend 5_m Breite festgelegt. Wenn man aber mit einem zukünftigen Wohnquartier im Junkholz rechnet, was nach den heute beste¬ henden Aussichten als ziemlich sicher erscheint,- muss zugegeben werden, dass eine 5 m breite Strasse den Verkehrsbedürfnissen auf die Dauer nicht genügen kann. Qbsehon relativ grosse Baulinienabstände gewählt sind & früher oder später eine Verbreiterung immer noch möglich wäre, ist gerade Mer, wo die Strasse teilweise stark eingeschnitten, oder wieder rampenartig erhöht ist, von Anfang an für die Voraussetzungen ei¬ ner einfachen Verbreiterung zu sorgen. Dies insbesondere, bevor die Strasse von Häusern & Sookelanlagen flankiert ist. nachdem auch schon einige Neubauten an der Heerenbergstrasse erstellt worden sind, drängt sich die Verbreiterung auf # ui von der Kurve bei den Wohnhäusern DütM & Weber bis Mnauf zu-r zwei^ttefaj im neuen Bebauungsplan eihgezeiehneten Querstrasse auf. Das ist eich zugleich die Strecke mit Steilheiten von 17• 8jS ob^halb des Wohnhauses^'^DütM & 13* 9$ beim obersten Neubau. Ueber« Jües kommt die Strasse aus einer Kurve und wird dann gleich rechts von einer ziemlich hohen Böschung flankiert* Wenn sich später der AutomobilVerkehr dieser^ Strasse bedient, muss'törb’etßrngt dem Passgänger ein Trot* toir reserviert bleibemHDas-ist aber nur möglich, wenn die Strasse heute auf wenigstens 7 m Breite planiert wird. Mit der baulichen Entwicklung ^rd sieh später auch die Verbreitemng_der Strasse im untern Teil bis

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zur Einmündung in die Walzmühlestrasse aufdrängen. Das hat dann zur Polgeij äaes der Hegierungsbeschluss vom 9.August 1933 aufzuheben ist. Man rech« j-j} aete damals noch nicht-mit der baulichen Entwicklung im Heerenberg- & Junkholzquartier.

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Die seinerzeit geltend gemachte Gerade Ziehung der [ ?x

Heerenbergstrasse im Gebiet der beiden Neubauten BötscM & Hildebrand so« 1} Wie oberhalb, ist im JKLan nicht vorgesehen. Auch der Rekurs der Bürger« ■;

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Sameinde befasst sich nicht mehr damlty Es kann auch darauf verzichtet Werden, da die sehr bescheidene Kurve nicht stört & kaum je verkehrsMn*

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J, deröd wirkt. Damit aber für später Jederzeit eine diesbezügliche Korrek i. '4 tion noch-möglich ist, wird, die-■ Baulinie beim untern Baubloek Ton 8 m, Jj; ‘| gemessen vom Band der auf 7 m verbreiterten Strasse, bis lo m bei der [ J/ ;jj J mittleren Querstrasse zorückverlegt. Für den übrigen Teil wird der fest« fi 'f | gelegte Baulinienabatand belassen. Bei der weitern Beurteilung des -ji Bebauungsplanes ist vor allem festzuhalten, dass die beiden nördlichen Qaerstrassen als Verbindungen zwischen Heerenberg- & Geflikonerstrasse i.j I 6 m Breite & Je 5m Baulinienabstand aufweisen. Es könnte auch im Ver*

■ i; dazu nicht recht verstanden werden, wieso die Heerenbergstrasae, m 2:i die schliesslich den Verkehr aus diesen Querverbindungen aufzunehmen hat,| h! -t* gleich

weniger breit werden sollte. Bei der obern für die Holzabfuhr zur Gerli* konerstrasse vorgesehenen Querverbindung, beträgt die Fahrbahnbreite nur f*} «a: 5 m. Im untern Baublock ist als Verlängerung des bestellenden Fussweges ein 2 m breiter neuer Weg bis zur mittleren Querstrasse geplant. Von dort führt die Fortsetzung als Strasse in serpentinenartigen Krümmungen durch = den obern Baublock zur 3.Querverbindung. Der gegenseitige 3aulinienab= ■4 stand beträgt aber durchgehend 15 m, sodass auch der Fussweg jederzeit in f Nb eine.-5 m- breite Strasse ausgebaut werden kann. Die Krümmungen im obern Teil sollen. offenbar__ermÖ£lichen, einzelne Häuser mitf der Längsfront nach Süden zu orientieren.; Die 'Tiefe der einzelnen Baublocks ist auffallend il • > 1 #$ . y . _ » 4* gross. Es wird aber später $c|rje|h Anlage weiterer Querstrassen möglich sein, die Baublockeinteilung noch rationeller zu gestalten. Als ganzes : !a •j ' S beurteilt, kann der Bebauungsplan für die nächste Zukunft genügen. Es- wird . 1 beschlossen: -1. Der Bebauungsplan für das- Junkholz-Heerenbergquartier wird mit ^er in der Motivierung genannten Verbreiterung der Heexenb'ergstrasse & ; der zurückverlegten Baulinie genehmigte . .. * i < Vom Beschluss des Gemeinderates Frauenfeld i/S. Verbreiterung hei k der Einmündung der Gerlikoner- in die Zürcherstraase wird Kenntnis ge* ~ kommen und der Bürgergemeinde anempfohlen, von der seinerzeitigen Plan* a£flage Einsicht zu nehmen. -, _ >* : rat Ber Rekurs der Bürger gemeinde, gegen; den Entscheid des Gemeinde* Qs vom 81.August 1935 wird im vorstehenden Sinne gutgeheissen. . V. an d ^i1?teilung Die Bürgergemeinde FrTfeld (Präs.: Dr.P.Altwegg), -V -n 85 Gemeindesmmannamt FrTfeld, das Bauinspektorat & das Strassen- & ^Departement. •i * Ber Staats Bi tiberf: Der Vpr€pr$fjdent des Begierungsrates; R t l '■« ,

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