04.077
Implantation des entreprises en Suisse. Loi
Intervention de procédure
Antrag der Fraktion der Schweizerischen Volkspartei
Nichteintreten
Proposition du groupe de l'Union démocratique du Centre
Ne pas entrer en matière
Janiak Claude · P-M · Conseil national · Bâle-Campagne · Groupe socialiste
Sie können der Fahne entnehmen, dass der Nationalrat dieses Geschäft im Rahmen der ersten Beratung in der Gesamtabstimmung abgelehnt hat. Das kommt einem Nichteintreten gleich. Deshalb führen wir jetzt noch einmal eine Eintretensdebatte durch.
Rime Jean-François · Mit-M · Conseil national · Fribourg · Groupe de l'Union démocratique du Centre
Le groupe UDC maintient la position qu'il avait adoptée lors de la session d'automne où nous avions déjà traité cet objet. Il vous propose de ne pas entrer en matière.
Je ne vais pas refaire tout le développement qui avait été fait à l'époque par Monsieur Spuhler, mais permettez-moi quand même de relever quelques points.
"Réussite: Suisse" est une de ces organisations dans lesquelles manque la vue d'ensemble. Je veux parler de Pro Helvetia, de Présence Suisse, du SIPPO, de la SOFI, de Suisse Tourisme, de l'OSEC, etc. Comme entrepreneur, je suis convaincu que le meilleur moyen d'attirer des entreprises, et surtout de les garder, réside dans l'amélioration des conditions-cadres, que ce soit au niveau législatif ou fiscal.
Dans ce sens-là, je vous demande de ne pas entrer en matière.
Meier-Schatz Lucrezia · Mit-F · Conseil national · St-Gall · Groupe démocrate-chrétien
Einmal mehr müssen wir uns dieses Geschäftes annehmen, welches wir schon behandelt haben und das nur wegen unterschiedlichen Zielsetzungen sowohl vonseiten der SP als auch vonseiten der SVP abgelehnt wurde.
Es nützt sicher nichts, gegen die Fundamentalopposition der SVP anzutreten. Das hat System, selbst wenn Arbeitsstellen auf dem Spiel stehen und damit Verunsicherung gestiftet wird.
Monsieur Rime, vous proposez à nouveau de ne pas entrer en matière, ce que je regrette, alors que l'entrée en matière est de toute façon acquise. Vous ne proposez aucune alternative; vous demandez une coordination des différentes mesures. Nous avons demandé cette coordination lors de notre débat en commission; donc il y a eu une possibilité de tendre la main puisqu'il s'agit d'un crédit intermédiaire jusqu'à ce qu'on nous présente ce projet de coordination. Il n'y a donc pas de raison de ne pas entrer en matière une nouvelle fois sur ce projet, mais libre à vous, en tant qu'UDC, de jouer l'opposition systématique.
Nach wie vor wird die CVP-Fraktion diese Vorlage unterstützen und darauf eintreten. Herr Rime, auch wir haben unsererseits ganz klar darauf hingewiesen, dass eine gewisse Koordinationsarbeit notwendig sein wird. Dennoch erwarten wir - das haben wir schon in der Herbstsession gesagt -, dass eine Koordination aller wirtschaftsfördernden Massnahmen das Ziel sein muss. Die verfolgten Ziele müssen aufeinander abgestimmt werden und künftig in eine einzige Vorlage einfliessen können. Wir befinden uns somit in einer Übergangsphase, und deshalb ist es durchaus sinnvoll, nochmals auf diese Vorlage einzutreten.
Ich muss nicht betonen, dass unsere Nachbarländer wesentlich höhere Summen in eine aggressive Standortwerbung investieren als die von uns geplanten 9,4 Millionen Franken. Das Beispiel Irlands wurde im Rahmen der Diskussion in der Herbstsession bereits mehrmals erwähnt. Irland investiert jährlich 64 Millionen Franken in die Förderung des Wirtschaftsstandortes. Österreich, unser Nachbar, hat in den letzten Jahren ebenfalls wesentlich höhere Beträge dafür eingesetzt, und ein Blick auf das Wirtschaftswachstum unseres Nachbarn zeigt, dass dies nicht ohne Wirkung geblieben ist, selbst wenn man mit Sicherheit nicht alles auf diesen einzelnen Rahmenkredit zurückführen kann.
Ich bitte Sie nochmals eindringlich, auf die Vorlage einzutreten. Es geht darum, dass die Koordination erfolgt. Wir dürfen keine Unsicherheiten aufkommen lassen und Arbeitsplätze nicht kurzfristig gefährden. Wenn wir diesem Kredit heute nicht zustimmen, wird dies ab dem 1. Januar 2006 ganz klare Konsequenzen für die Mitarbeitenden und die Betroffenen haben. Es geht aber ebenso sehr darum, dass wir in diesem internationalen Wettbewerb um den besten Standort mithalten können und hier nicht eine Zäsur einführen.
Die CVP-Fraktion wird - wie schon in der Herbstsession 2005 - auf die Vorlage eintreten und verzichtet deshalb auch auf die Wiederholung weiterer Argumente.
Rime Jean-François · Mit-M · Conseil national · Fribourg · Groupe de l'Union démocratique du Centre
Madame Meier-Schatz, vous pensez que ce refus d'entrer en matière est une initiative personnelle; cela n'est pas le cas. Il s'agit d'une décision du groupe UDC, et je l'ai dit au début de mon intervention. S'il s'était agi d'une initiative personnelle, cette proposition aurait figuré comme minorité sur le dépliant que nous avons reçu.
Rennwald Jean-Claude · Mit-M · Conseil national · Jura · Groupe socialiste
En première lecture, le groupe socialiste s'était déclaré en faveur de l'entrée en matière sur ce projet. Il est toujours favorable à l'entrée en matière parce qu'il a une ligne politique et qu'il y tient.
Par conséquent, je ne vais pas répéter tout ce que j'ai dit en première lecture lors du débat d'entrée en matière. J'aimerais simplement redire en bref que, si nous considérons que les collectivités publiques n'ont pas à se substituer aux entreprises, il nous paraît tout de même que ces mêmes collectivités publiques doivent jouer un rôle dynamique dans l'implantation d'entreprises dans ce pays. Et puis, bien sûr, très souvent on dit que ce genre de mesures a un coût. C'est vrai, mais ce que l'on constate dans la plupart des cas, c'est qu'à terme, ces mesures génèrent plus de recettes que de dépenses pour les collectivités publiques. Il nous semble aussi que ce projet est complémentaire à ce que font les cantons en matière de promotion économique.
Mais aujourd'hui, l'essentiel n'est pas là. L'essentiel, c'est qu'il faudrait tout de même, pendant quelques minutes, réfléchir à ce qui s'est passé en première lecture, parce qu'à l'époque, comme je l'ai dit, le groupe socialiste était favorable à l'entrée en matière et une majorité a pu être obtenue avec le groupe démocrate-chrétien et le groupe radical-libéral. Mais ce qui s'est passé, c'est que, dans un deuxième temps, pour l'essentiel, la plupart des élus PDC et radicaux ont fait alliance avec l'UDC pour torpiller toutes les propositions de la gauche qui, pourtant, se voulaient constructives.
Alors, je vous le dis clairement: il ne faut pas répéter aujourd'hui ce petit jeu, parce qu'il y a des moments dans la vie où il faut choisir son camp. La conséquence de ce que je dis, c'est que, lors de la discussion par article, il faudra pour le moins qu'une majorité se dessine à l'article 1 pour adopter la proposition de la majorité de la commission.
Nous aurons l'occasion d'y revenir dans la discussion par article.
Genner Ruth · Mit-F · Conseil national · Zurich · Groupe des VERT-E-S
Ich möchte Sie daran erinnern, dass die grüne Fraktion das letzte Mal auch Nichteintreten unterstützt hat und dass wir diesem Geschäft nicht zugestimmt haben.
Unsere Fraktion sieht andere Prioritäten, wenn es um staatliches Engagement geht. In einem Umfeld, in dem wesentliche Staatsaufgaben wie Umweltschutz und Sozialleistungen einschneidend und verantwortungslos gekürzt werden, mutet das vorliegende Geschäft realitätsfremd an, ganz besonders deshalb, weil die Kantone schon Standortförderung machen. Es geht uns also nicht um Fundamentalopposition, sondern es geht um eine klare Differenzierung bei den Staatsaufgaben.
Wir setzen da viel mehr auf den Aspekt "Taten statt Worte". Herr Bundesrat, Sie haben auch beim Programm "Energie Schweiz" Hand geboten zu Streichungen; da wird ein massives Potenzial an Arbeitsplätzen nicht realisiert. Bei Forschungsetats werden immer wieder Kürzungen vorgenommen, und zwar gerade bei der Forschung im Energiebereich, die eine Perspektive für die Schweiz geben würde. Auch die Wohnbauförderung wird gestrichen, obwohl wir auch da aufgrund von Daten wissen, dass dies arbeitsplatzrelevante Geschäfte sind.
Wir finden nicht, dass die Schweiz in einen aggressiven Standortwettbewerb einsteigen soll, weil - das hat sich bei Umfragen erwiesen - gute Standortbedingungen viel besser sind, Herr Bundesrat. Woher stammen diese? Wir kennen das z. B. aus Umfragen in Zürich. Wenn Sie Unternehmer befragen, warum sie nach Zürich gekommen sind, sagen die: Es gibt eine gute Infrastruktur, es gibt gute Bildungsinstitutionen und ein gutes Gesundheitswesen, es gibt einen nahen Forschungsplatz, und es gibt Kulturangebote sowie intakte Erholungsräume. Das sind die Faktoren, die Stärken darstellen. Da brauchen Sie nicht noch gross Werbung zu machen, denn das kennen die Leute. Wir brauchen aber auch eine Ausländerpolitik, die einen guten Namen hat und uns im Ausland nicht schlechte Schlagzeilen einbringt. Wir brauchen vor allem nicht das, was Sie auch wieder anzetteln wollen, nämlich eine Verschärfung des Steuerwettbewerbes, weil die Steuerfaktoren nicht an erster Stelle genannt werden.
Herr Bundesrat, wir finden es richtig - und Sie tun gut daran -, dass Sie sich auf die bestehenden Aufgaben konzentrieren, die wichtig sind. Das heisst, wir müssen uns darauf konzentrieren, nicht gerade dort zu kürzen, wo unsere Stärken jetzt sind. Unsere Stärken liegen in einem guten Infrastrukturnetz, in einer guten Bildung, in einer guten Forschung.
Ich möchte Sie bitten, von diesem Auftrag hier abzusehen. Konzentrieren wir uns auf unsere Stärken!
Schneider Johann N. · Mit-M · Conseil national · Berne · Groupe radical-libéral
Ich bestätige, was wir bereits in der vergangenen Session vertreten haben, nämlich dass die FDP-Fraktion auf das Geschäft eintreten will. Ich will an dieser Stelle nicht alle Argumente wiederholen und beschränke mich auf ein paar Pinselstriche. Der Eintretensentscheid ist ja bekanntlich das letzte Mal mit 96 zu 64 Stimmen nicht knapp ausgefallen.
Alle OECD-Länder betreiben ein aktives Marketing für ihren Unternehmensstandort. Die Schweiz nimmt sich da im Vergleich bescheiden aus. Es geht um die Konkurrenz der Standorte, und zwar betreffend ihre Rahmenbedingungen. Uns ist bewusst, dass verschiedene Akteure im Ausland tätig sind und dass hier zweifellos Abstimmungsbedarf besteht. Für die aktive Information wollen wir ein helvetisches Dach, um zu verhindern, dass sich die Kantone einzeln profilieren und so nur kontraproduktiv wirken. Standortpromotion ist eine typische Verbundaufgabe zwischen Bund und Kantonen. "Standort Schweiz" hat in diversen Studien im Übrigen nicht schlecht abgeschnitten. Die Weiterführung der Standortpromotion ist in weiten Kreisen unbestritten, auch bei der FDP.
Ich bitte Sie deshalb, auf die Vorlage einzutreten und den Nichteintretensantrag der SVP-Fraktion abzulehnen.
Deiss Joseph · BR-M · Conseil fédéral · Fribourg
Je vous invite, bien sûr, à entrer en matière, comme vous l'avez déjà fait une première fois, et cela pour les raisons fondamentales que je ne vais pas développer en détail, mais qui tiennent à deux éléments essentiels: d'abord, il se déroule à l'heure actuelle une compétition effrénée pour obtenir l'implantation de nouvelles entreprises et pour créer des places de travail; ensuite, nos cantons sont actifs en la matière, mais il est nécessaire, compte tenu du fait qu'ils sont aussi concurrents entre eux, d'assurer une certaine coordination et de pouvoir montrer une image uniforme de notre pays à l'extérieur. Je vais d'ailleurs présenter, lors de l'une des trois dernières séances du Conseil fédéral de cette fin d'année, le rapport demandé par le Parlement sur la conception générale de la promotion de notre pays à l'extérieur.
C'est pourquoi j'insiste sur l'importance de pouvoir entrer en matière sur ce dossier, de sorte à pouvoir faire le lien entre la situation actuelle et la nouvelle organisation, qui pourrait entrer en vigueur à partir de 2008, comme nous l'espérons.
Je dois dire que je suis quelque peu étonné, Monsieur Rime, même si vous le faites au nom de votre groupe, de vous trouver à la tête de l'opposition à l'entrée en matière, sachant combien - vous me permettrez cette petite parenthèse fribourgeoise - notre canton en particulier, ou d'autres régions, encore plus, s'activent pour développer leur économie régionale et créer des places de travail.
J'aimerais aussi dire, à ceux qui ont finalement voté contre ce projet lors de la première délibération, qu'il s'agit de mettre au premier plan la chose elle-même, l'objectif fondamental, qui est de promouvoir le site helvétique comme lieu d'implantation de nouvelles entreprises. Je crois que personne ne conteste le fait que nous préférons les entreprises durables et les places de travail de qualité, et qu'il faut traiter ces questions de manière coordonnée.
Il faut que le Parlement se mette d'accord sur les formules. Ce serait toutefois dommage que le projet capote pour des questions de formulation, alors que tout le monde est d'accord sur le fond.
Das Gleiche gilt für den Antrag in Bezug auf die Erarbeitung eines globalen Konzeptes, den wir nachher zu behandeln haben. Ich glaube, dass mein Departement auch in der Kommission schon klar dargelegt hat, dass ein Gesamtmarketingkonzept ein Anliegen des Bundesrates ist. Eine Standortpromotion muss konzeptionell vorbereitet sein, und wir wollen das auch tun. Auf der anderen Seite müssen wir beachten, dass auch die Kantone hier mit einzubeziehen sind und es dem Bund nur in einem bestimmten Mass möglich ist, den Kantonen genaue Vorschriften zu machen. Darüber hinaus müssen wir uns bewusst sein, dass wir nur zum Teil eine Kontrolle über die Art und die Namen der Betriebe haben, die sich dann letztlich bei uns ansiedeln werden. Aus diesem Grund bitte ich Sie, das Hauptziel nicht aus den Augen zu verlieren.
Frau Genner, ich bin mit Ihnen einverstanden, dass es vor allem um die Standortfaktoren geht, und wir sind daran, diese Standortfaktoren zu verbessern. Doch muss man dies wissen, und das Geld, das hier im Spiel ist, ist herzlich wenig, um im Ausland unsere Standortqualitäten anzubieten und zu loben.
Ich kann Ihnen ein ganz konkretes Beispiel für die Wirkung dieser Aktivitäten geben. Ich war Mitte Juli mit einer Wirtschaftsdelegation zu einem Besuch in China. Meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten mir auch vorgeschlagen, die Standortpromotion Schweiz vorzustellen. Ich muss Ihnen gestehen, dass ich etwas perplex war. Ich sagte mir, China sei wohl nicht das erste Land, von dem wir erwarteten, dass Unternehmen in der Schweiz investieren würden, wo doch so viele Schweizer Unternehmen heute in China investieren wollten. Wir haben trotzdem einen Anlass organisiert und die Standortpromotion Schweiz vorgeführt. Ein Unternehmer, mit welchem wir in Schanghai sprachen und der im Begriff war, sich in Deutschland zu etablieren, wurde so aufmerksam auf den Standort Schweiz als strategischen Standort in Europa, wie wir ihn vorgestellt hatten. Der definitive Standortentscheid seiner Firma zugunsten der Schweiz ist in den letzten Tagen gefallen. Ich kann hier behaupten, dass diese Firma ohne unser Engagement die Qualitäten unseres Standortes wahrscheinlich nicht so genau kennen gelernt hätte.
Es ist also nicht reine Theorie und blosses Marketing mit einigen Inseraten, es ist wirklich Terrainarbeit - und eine Arbeit, die auch etwas bringt. Ich kann es nicht begreifen, wenn einerseits immer verlangt wird, dass wir alles unternehmen sollen, um die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen, und andererseits die bescheidenen 3,4 Millionen Franken netto - ohne Einnahmen -, die wir pro Jahr brauchen, nicht zur Verfügung stehen, um diese Standortpromotion betreiben zu können.
Gysin Hans Rudolf · Mit-M · Conseil national · Bâle-Campagne · Groupe radical-libéral
Die bisherige gesetzliche Grundlage des Programms des Bundes zur Förderung der Information über den Unternehmensstandort Schweiz im Ausland läuft bekanntlich Ende Februar 2006 aus. Der Bundesrat hat richtigerweise die Weiterführung dieses Programms in seine Legislaturplanung aufgenommen und im November 2004 die entsprechende Botschaft an das Parlament verabschiedet. Er beantragt einen Zahlungsrahmen von jährlich 4,9 Millionen Franken für zwei Jahre, für 2006 und 2007. Haushaltneutral sollen jährlich 1 Million Franken aus dem Budget des Bundesamtes für Landwirtschaft kompensiert und zusätzlich jährlich 1,5 Millionen Franken über Gebühreneinnahmen Dritter gedeckt werden. Damit soll die Bearbeitung angestammter Märkte gezielt gestärkt werden, wichtige Zukunftsmärkte sollen neu bearbeitet und die Wirkungsmessung soll weiterentwickelt werden.
Die WAK-NR hat den Bundesrat am 24. August 2004 mittels eines Postulates angeregt, ein neues Konzept für die Landeswerbung zu erarbeiten. Der Bundesrat hat das Postulat entgegengenommen. "Standort Schweiz" ist wie Schweiz Tourismus und Präsenz Schweiz ein bedeutender Teil der schweizerischen Landeswerbung. Die Botschaft für die Weiterführung und Stärkung von "Standort Schweiz" gewährleistet, dass der Gesetzgeber die volle Flexibilität bei der gewünschten Verbesserung der Koordination der Landeswerbung beibehält. Deshalb wurde die Finanzierung dieser Vorlage auf zwei anstatt vier Jahre begrenzt.
Die Schweiz ist im internationalen Vergleich bezüglich aller Fördermassnahmen äusserst bescheiden. Das ist auch gut so. In einer globalisierten Welt findet nun aber der Wettbewerb nicht mehr zwischen Firmen, er findet eben zunehmend zwischen Standorten statt. Staaten stehen mit den von ihnen gesetzten Rahmenbedingungen und wegen zunehmend mobiler Produktionsfaktoren im Wettbewerb. Im globalen Wettbewerb müssen die Standorte erstens für gute Rahmenbedingungen sorgen und zweitens das Wissen darüber auch verbreiten. Darum geht es.
Das Zweite, die sogenannte Standortpromotion, ist in der Schweiz als Verbundaufgabe zwischen Bund und Kantonen organisiert. Der Bund konzentriert sich mit seinem Programm "Standort Schweiz" in Abstimmung mit den Kantonen auf die Vermarktung des Unternehmensstandortes Schweiz im Ausland. Die kantonalen Wirtschaftsförderungen ihrerseits sind für die konkrete Ansiedlung eines Unternehmens verantwortlich, womit die Kantone auch untereinander im Wettbewerb stehen.
Nun ist aus nationaler Perspektive entscheidend, dass das ausländische Unternehmen eben die Schweiz als Standort wählt. Ansiedlungen ausländischer Firmen ersetzen aus der Schweiz ausgelagerte Arbeitsplätze, bringen neue Ideen und Verfahren ein und fördern so auch Innovationen und Wirtschaftswachstum. International tätige Firmen und neuangesiedelte ausländische Unternehmungen sind in der Regel sogar produktiver als rein binnenorientierte Firmen. International ausgerichtete Unternehmen schaffen zudem mehr Arbeitsplätze. Ein weiterer Vorteil von Neuansiedlungen ist der damit verbundene Gewinn an unternehmerischem Know-how; das ist ein ganz wichtiger Bereich.
Wenn wir die Standortkonkurrenten rund um die Schweiz mit unserem Land vergleichen, so stellen wir etwa Folgendes fest: Österreich gibt jährlich 7 Millionen Franken aus, Grossbritannien 17 Millionen, die Niederlande 14 Millionen und Irland sogar 64 Millionen. Wie in der Schweiz kommen aber dort noch weitere Ausgaben für regionale Standortpromotion hinzu.
Marketingtechnisch geht es letztlich darum, das gute Produkt "Standort Schweiz" im weltweiten Standortwettbewerb durch gezielte Informationstätigkeit bestmöglich zu positionieren und Wissen über die positiven Standortfaktoren der Schweiz zu verbreiten. Zudem müssen wir in grossen Ländern wie China die Schweiz in erster Linie potenziellen Investoren in Erinnerung rufen und zweitens auch dort die Leute davon überzeugen, dass unser Land ein bedeutender Unternehmens- und Forschungsstandort ist.
Die föderal organisierte Schweiz hat ein gutes System: Der Bund ist für die Promotion des Unternehmensstandortes Schweiz im Ausland verantwortlich, während die Kantone dafür verantwortlich sind, ausländische Unternehmen anzusiedeln. Aber die Klammerfunktion des Bundes ist entscheidend: Erstens ist er der glaubwürdigste Vertreter eines einheitlichen Auftritts der Marke Schweiz, zweitens vertritt der Bund keine regionalen Interessen, und drittens kann er die Informationen über den Unternehmensstandort Schweiz ein einziges Mal und für alle Kantone einheitlich aufbereiten.
Die Ansiedlung ausländischer Unternehmen generiert für den Bund, die Kantone und Gemeinden zusätzliche Steuereinnahmen. Ich zeige Ihnen dies anhand des Beispiels des Kantons Schaffhausen auf, der als einziger Kanton das dadurch generierte Steuersubstrat ausweist. Dieses beläuft sich für die Jahre 1998 bis 2003 für Kanton und Standortgemeinden auf gegen 100 Millionen Franken. Vor allem aber profitierte der Bund von den Neuansiedlungen, mit Bundessteuereinnahmen von gegen 200 Millionen Franken. Es kann also davon ausgegangen werden, dass sich dieses Verhältnis in anderen Kantonen ähnlich präsentiert.
Die WAK-SR und der Ständerat haben die Vorlage einstimmig angenommen; gegenüber dem Entwurf des Bundesrates wurde lediglich die Geltungsdauer von 10 auf 6 Jahre reduziert. Sie erinnern sich: Der Nationalrat als Zweitrat hat schliesslich die Vorlage mit 64 zu 54 Stimmen bei 35 Enthaltungen abgelehnt, notabene gegen die Empfehlung der vorberatenden Kommission, welche sich damals klar für die Vorlage ausgesprochen hatte.
Nun hat der Ständerat in der Differenzbereinigung in der Herbstsession die Formulierung eingefügt, dass mit dem Gesetz die "nachhaltige" Ansiedlung ausländischer Unternehmen in der Schweiz gefördert werden soll. Dann hat er zum zweiten Mal die Vorlage ohne Gegenstimmen verabschiedet.
Die WAK kam bei ihren Beratungen erneut zum Schluss, dass das Bundesgesetz zur Förderung der Information über den Unternehmensstandort Schweiz anzunehmen sei. Sie folgte allerdings dem vom Ständerat beantragten Wortlaut. Der Entscheid fiel zwar knapp aus, mit 10 zu 9 Stimmen durch den Stichentscheid des Präsidenten. Dennoch bitte ich Sie, die Fortführung von "Standort Schweiz" klar zu unterstützen, denn die Schweiz befindet sich in einem zunehmend harten Wettbewerb mit dem Ausland. Es braucht diese Dach-Marketingorganisation, welche ein solides Programm vorgibt, an dem sich Regionen und Kantone orientieren und beteiligen können.
Ich fordere Sie auf: Treten Sie auf die Vorlage ein, und lehnen Sie den Nichteintretensantrag der SVP-Fraktion ab.
Rime Jean-François · Mit-M · Conseil national · Fribourg · Groupe de l'Union démocratique du Centre
Mon cher collègue Gysin, vous nous avez abreuvés de chiffres. Pour être complet dans le débat, pouvez-vous nous dire combien les cantons dépensent par année pour la promotion économique?
Gysin Hans Rudolf · Mit-M · Conseil national · Bâle-Campagne · Groupe radical-libéral
Ich beantworte die Frage nicht.
de Buman Dominique · Mit-M · Conseil national · Fribourg · Groupe démocrate-chrétien
Il y a deux raisons qui m'incitent à être bref dans ce débat d'entrée en matière: la première, c'est que notre conseil s'est déjà penché sur cet objet le 29 septembre dernier, lors de la session d'automne; la deuxième, c'est que Monsieur Gysin Hans Rudolf nous a déjà décrit de manière abondante les différentes considérations économiques qui sous-tendent l'acceptation de ce projet présenté par le Conseil fédéral. Le projet revient chez nous simplement parce que le vote sur l'ensemble de notre conseil a été négatif et parce que le Conseil des Etats, de son côté, est entré en matière, et donc nous renvoie l'objet.
La discussion au sein de la commission a porté essentiellement sur deux questions: la première était de savoir si nous voulions ou non introduire les notions d'emplois durables et de développement durable - ce que l'on appelle en allemand la "Nachhaltigkeit" - dans la politique d'implantation des entreprises. Nous y reviendrons tout à l'heure au sujet de l'article 1.
Il y a eu également un autre débat, au sein de la commission, qui a porté sur la question de savoir s'il fallait établir un éventuel plan global, destiné, à l'échelle de la Suisse, à prévoir l'implantation des entreprises d'importance stratégique pour la Suisse. Ce débat se situera à l'article 2 alinéa 1 nouvelle lettre aa.
En ce qui concerne la première question, le caractère durable, elle avait fait l'objet d'une discussion nourrie lors de notre premier débat et n'avait finalement pas été retenue par la commission, entraînant par là même, au vote sur l'ensemble, le vote négatif du groupe socialiste.
En ce qui concerne l'exigence du plan global, deuxième question, elle a été disputée au sein de la commission et, finalement, elle a été rejetée lors d'un vote serré, par 12 voix contre 11. J'y reviendrai également tout à l'heure.
Au vote sur l'ensemble du projet, ce n'est que par 10 voix contre 9 et 4 abstentions que la commission a accepté ce projet et qu'elle vous recommande donc d'entrer en matière. Ce n'est toutefois qu'avec la voie prépondérante du président que ce vote a été acquis. J'ai dit qu'il ne s'agissait pas ici - comme en commission, du reste - de faire à nouveau tout le débat d'entrée en matière: veuillez vous reporter au compte rendu des délibérations de la session d'automne 2005.
Il convient par contre de souligner le caractère utile et apprécié de cet instrument de promotion économique, dont les moyens financiers sont modestes et limités dans le temps, puisque le Conseil fédéral s'engage à revoir et à coordonner l'ensemble des organismes de développement de l'économie dans un délai d'environ deux ans, sur la base d'un rapport que Monsieur le conseiller fédéral Deiss vient de nous annoncer comme une future décision du Conseil fédéral, dans le courant du mois de décembre 2005 encore.
Il me paraît important de revenir sur la proposition de non-entrée en matière du groupe de l'Union démocratique du Centre. Premièrement, il convient de relever que cet instrument de promotion économique sur lequel nous planchons aujourd'hui a été déclaré efficace par des audits externes. Il ne s'agit pas d'un instrument désuet qui devrait purement et simplement disparaître de nos instruments de politique suisse, et s'il faut certes coordonner et rationaliser, en tout cas ce n'est certainement pas cette façon de faire de la promotion qui va passer en quelque sorte à la trappe.
La deuxième raison qui nous incite à combattre très fermement la proposition de non-entrée en matière du groupe UDC, c'est que dans ce domaine, il s'agit encore une fois d'un instrument subsidiaire de promotion économique par rapport à ce que font les cantons; et dès le moment notamment où le groupe UDC est favorable au principe du fédéralisme, il est étonnant que ce même groupe propose de rejeter un projet, un instrument qui respecte précisément depuis longtemps la collaboration avec les différents gouvernements cantonaux.
Et puis, que penser d'une consigne de vote aussi négative, quand les messages que l'on doit transmettre aujourd'hui à l'opinion publique, à l'électorat, doivent être simples et compréhensibles? On ne peut pas à la fois vouloir une politique qui soit celle du peuple, de proximité, et toujours dire purement et simplement non à un instrument qui reste modeste, mais dont l'efficacité a été éprouvée.
C'est pour ces motifs, et au nom de l'objectif de croissance qui figurait dans le programme de législature, en fonction des expériences favorables et d'une certaine efficacité, que je vous demande, au nom de la majorité de la commission, d'entrer en matière et de soutenir ce projet, tel qu'il ressort de nos délibérations de commission.
Je ne traiterai pas ici, lors de ce débat d'entrée en matière, l'arrêté fédéral; nous en avons déjà débattu lors du mois de septembre 2005, et je pense qu'on aura encore l'occasion de donner tout à l'heure deux ou trois précisions.
Beck Serge · Mit-M · Conseil national · Vaud · Groupe radical-libéral
Monsieur le rapporteur, de manière à ce que les choses soient bien claires pour le Bulletin officiel, parce qu'il me semble que vos propos étaient un peu équivoques au début de votre intervention: nous sommes bien d'accord que ce qui est visé là, c'est l'implantation durable d'entreprises et non pas l'implantation d'entreprises oeuvrant dans le secteur du développement durable?
de Buman Dominique · Mit-M · Conseil national · Fribourg · Groupe démocrate-chrétien
On est tout à fait d'accord. Il s'agit bien d'une implantation qui est durable parce que l'examen des implantations doit précisément d'abord porter sur leur caractère durable. Et l'implantation devient durable si la nature de l'entreprise porte en elle-même cette caractéristique.
Il y a donc une sorte de durabilité prise en compte dans l'examen et ensuite dans l'effet, mais on ne va pas introduire deux fois l'adjectif dans le texte de loi.
Janiak Claude · P-M · Conseil national · Bâle-Campagne · Groupe socialiste
Wir stimmen über den Nichteintretensantrag der SVP-Fraktion ab.
Intervention de procédure
Abstimmung - Vote
Für Eintreten .... 108 Stimmen
Dagegen .... 64 Stimmen
1. Bundesgesetz zur Förderung der Information über den Unternehmensstandort Schweiz
1. Loi fédérale concernant la promotion des conditions d'implantation des entreprises en Suisse
Detailberatung - Discussion par article
Titel und Ingress
Antrag der Kommission
Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Titre et préambule
Proposition de la commission
Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Angenommen - Adopté
Art. 1
Antrag der Mehrheit
Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Antrag der Minderheit I
(Rime, Baader Caspar, Kaufmann, Leu, Walter Hansjörg, Wandfluh, Zuppiger)
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Antrag der Minderheit II
(Rennwald, Berberat, Daguet, Fehr Hans-Jürg, Genner, Gysin Remo, Leutenegger Oberholzer, Rechsteiner Paul, Recordon)
Der Bund fördert die nachhaltige Ansiedlung ausländischer Unternehmen und die Schaffung hochwertiger Arbeitsplätze in der Schweiz. Auf der Basis ....
Art. 1
Proposition de la majorité
Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Proposition de la minorité I
(Rime, Baader Caspar, Kaufmann, Leu, Walter Hansjörg, Wandfluh, Zuppiger)
Adhérer au projet du Conseil fédéral
Proposition de la minorité II
(Rennwald, Berberat, Daguet, Fehr Hans-Jürg, Genner, Gysin Remo, Leutenegger Oberholzer, Rechsteiner Paul, Recordon)
La Confédération encourage l'implantation durable d'entreprises étrangères et la création d'emplois de qualité en Suisse. Elle peut ....
Rime Jean-François · Mit-M · Conseil national · Fribourg · Groupe de l'Union démocratique du Centre
A l'article 1, la minorité I vous propose de soutenir la version du Conseil fédéral. Vous voyez, Monsieur le conseiller fédéral, que je ne suis pas toujours opposé à vos propositions.
Le Conseil des Etats a rajouté le terme "durable". Je vous rappelle que nous avons déjà eu à la session d'automne un très long débat à ce sujet et que nous avons alors refusé la proposition de la minorité qui visait à introduire le terme "durable", par 93 voix contre 61.
J'ai relu le Bulletin officiel des séances du Conseil des Etats et je n'y ai vraiment pas trouvé de motivation objective. La seule motivation était peut-être politique, car il s'agissait d'essayer de donner satisfaction à une partie de la gauche qui avait refusé le projet lors du vote sur l'ensemble.
Lors de notre premier débat, Madame Meier-Schatz nous a dit que le terme prêtait à interprétation et que c'était pour cela qu'elle le refusait. Vous voyez, à l'UDC on est obstiné, on est peut-être fondamentaliste selon vous, mais en tout cas on est conséquent. Monsieur le conseiller fédéral Deiss, dans le débat, vous nous aviez déclaré qu'il s'agissait d'une notion vague. J'espère que vous maintiendrez votre position.
Je vois également un effet de mode à ce terme. Je pense qu'il serait peut-être intelligent de présenter une motion et de proposer que dans tous les articles et dans toutes les nouvelles lois on ajoute, partout où c'est possible, le mot "durable". Comme cela, on aurait vraiment quelque chose qui serait à la mode.
Selon le texte français - Monsieur de Buman, vous l'avez d'ailleurs évoqué -, je me pose la question de savoir si c'est vraiment l'implantation qui est durable ou si l'on doit rechercher des entreprises durables. Mais par "durable" je n'entends pas, comme vous l'avez dit précédemment, le fait que les entreprises soient proches de l'environnement, etc., mais bien le fait qu'elles aient l'intention de durer en termes d'années. Mais là encore je crois qu'on enfoncerait des portes ouvertes, parce que je ne connais pas un patron d'entreprise qui va se donner beaucoup de peine et investir beaucoup d'argent pour créer une entreprise en ayant l'intention de la fermer ou de la laisser aller en faillite au bout de quelques mois. Dans ce but, je crois que nous devons aujourd'hui avoir des lois qui soient les plus claires et les plus simples possible.
Je vous demande de soutenir ma proposition de minorité et la version du Conseil fédéral.
Rennwald Jean-Claude · Mit-M · Conseil national · Jura · Groupe socialiste
Le groupe socialiste considère - et je le considère aussi à titre personnel - qu'avec la nouvelle formulation de l'article 1, tel qu'il a été adopté par le Conseil des Etats et tel qu'il est repris par la majorité de la Commission de l'économie et des redevances du Conseil national, nous avons fait un pas en avant, parce que je crois que l'implantation durable, c'est tout de même quelque chose d'important: cela montre que nous avons une vision du développement économique fondée sur le long terme, et non pas sur des gadgets à court terme.
Il y a toutefois encore, dans cet article, deux points qui me gênent. Le premier - ce n'est peut-être pas fondamental -: pourquoi dire "peut encourager"? Je crois qu'ici, ce n'est même pas de la politique. Quand on voit qu'un plafond de dépenses de près de 10 millions de francs est prévu pour cette histoire - arrêté 2 - et qu'on dit en même temps "peut encourager", on peut se demander à quoi vont servir ces 10 millions de francs. Je sais bien que c'est un peu de rhétorique et ce n'est pas grave, mais je voulais quand même souligner cette contradiction.
Le deuxième point est plus important: c'est bien de se donner des instruments pour favoriser l'implantation d'entreprises étrangères en Suisse, mais il faudrait aussi s'interroger quelque peu sur les emplois qu'on veut. C'est pour cela que la minorité II prévoit: "la création d'emplois de qualité". Je ne vais pas redire tout ce que j'ai dit à ce sujet en première lecture. Simplement, en résumé: "emplois de qualité", c'est notamment des salaires décents, de bonnes conditions de travail, des possibilités de formation, et puis bien sûr le respect des conventions collectives de travail - pour ne prendre que quelques exemples. Je considère que c'est un peu dommage que la majorité de la commission n'ait pas retenu cette formule.
Ceci dit, je crois qu'il faut quand même faire avancer ce débat. Ma conclusion va se terminer par une question, Monsieur le conseiller fédéral: à votre avis, la notion d'implantation durable d'entreprises peut-elle, dans une certaine mesure, recouvrir celle d'emplois de qualité?
Gysin Remo · Mit-M · Conseil national · Bâle-Ville · Groupe socialiste
Die SP-Fraktion ist dem Ständerat dankbar, dass er den Begriff "nachhaltige Ansiedlung" eingefügt hat.
Was ist damit gemeint? Angesprochen ist hiermit eine soziale Dimension; es geht um Arbeitsplätze und Einkommen. Es geht um eine zeitliche Dimension; die Ansiedlung soll von Dauer sein, keine Eintagsfliege. Es geht um die Wertschöpfung; wir wollen Industrien und auch Dienstleistungen, die eine Wertschöpfung ins Land hineinbringen. Es geht schliesslich um die ökologische Dimension.
Es gibt hier einige Leute, die den Begriff der Nachhaltigkeit verschwatzen wollen. Das ist ein fester Begriff. Der Bundesrat und die Verwaltung arbeiten in der Raumplanung und in der Standortpolitik, auch in anderen Bereichen mit diesem Begriff. Das lässt sich nachlesen. In der Bundesverfassung ist der Begriff im Zweckartikel verankert. Es gibt zudem Artikel 73, der mit "Nachhaltigkeit" überschrieben ist. Wir haben die Aufgabe, die relativ abstrakte Verfassung auf Gesetzesebene zu konkretisieren.
Wir haben auch aus der Vergangenheit zu lernen. Es gibt einige Plätze - ich möchte nicht in Wunden rühren und Galmiz nicht weiter erwähnen. Aber wir haben aus Fehlern zu lernen und dafür zu sorgen, dass wir sie nicht wiederholen. Es ist wichtig, dass dieser Zusatz "nachhaltige Ansiedlung" ins Gesetz aufgenommen wird. Ich bitte Sie darum.
Die SP-Fraktion bittet Sie also, dem Ständerat zu folgen und den Antrag der Minderheit Rime abzulehnen. Wir bitten Sie auch, den Antrag der Minderheit Rennwald zu unterstützen.
Meier-Schatz Lucrezia · Mit-F · Conseil national · St-Gall · Groupe démocrate-chrétien
Die CVP-Fraktion bittet Sie, die Mehrheit Ihrer Kommission zu unterstützen. Ich erinnere daran, dass ein Grund des Scheiterns der Vorlage darin lag, dass die Frage der Nachhaltigkeit der geförderten Unternehmen nicht als Norm Eingang ins Gesetz gefunden hatte. Es ist durchaus richtig, dass jede getroffene Massnahme - sprich: jede Ansiedelung - die Vorgabe der Nachhaltigkeit erfüllen sollte. Daher haben wir uns bei einer zweiten Lesung entschlossen - auch im Sinne eines Entgegenkommens, Monsieur Rime -, diesen Begriff aufzunehmen.
Je concède très volontiers que lors de la première lecture, j'étais opposée à l'inscription de cette notion dans la loi. Mais souhaitant aller de l'avant et offrir une solution de compromis, je suis prête aujourd'hui - je le souligne à l'intention de Monsieur Rime, mais aussi à l'ensemble de son groupe parlementaire - à faire un pas dans la direction de la majorité de la commission pour pouvoir sauver ce projet de loi.
Denn auch für uns stehen jene Unternehmen im Vordergrund, die sich für längere Zeit in unserem Lande niederlassen wollen, und nicht jene, die nur aus steuerlichen Erwägungen eine spezifische Region unseres Landes aussuchen. Den Wettbewerb unter den Kantonen und die damit verbundenen Steuergeschenke an ausländische Firmen gilt es ohnehin kritisch zu beurteilen, denn diese Praxis, die heute in verschiedenen Kantonen angewendet wird, führt ganz klar zu einer steuerlichen Diskriminierung der inländischen und der bereits ansässigen ausländischen Unternehmen.
Mit der nun vorgeschlagenen Aufnahme des Begriffes der Nachhaltigkeit können wir diese Situation möglicherweise etwas entschärfen oder mindestens die Kantone zwingen, auf das Kriterium der Nachhaltigkeit zu schauen. Die Minderheit II will noch einen Schritt weiter gehen. Ich bin froh über die Frage, die Herr Rennwald dem Bundesrat gestellt hat; er hat ihn gefragt, ob im Begriff der Nachhaltigkeit nicht auch korrekte Löhne inbegriffen seien. Für mich ist das eine Selbstverständlichkeit. Ebenso selbstverständlich ist es, dass alle in diesem Land ein unmittelbares Interesse an der Schaffung hochwertiger Arbeitsplätze haben.
Doch nach wie vor erachten wir es als nicht sinnvoll, dass diese Forderung explizit ins Gesetz geschrieben wird. Angesichts der sehr gut ausgebildeten Menschen in unserem Land und der hohen Lohnkosten ist sehr wohl anzunehmen, dass sich Unternehmen primär wegen des Arbeitsumfeldes und der hohen Qualität der Ausbildung der Personen in unserem Land niederlassen. Die Verankerung dieser expliziten Forderung erhöht nur den administrativen Aufwand, also die Kontrolle. Sie ist daher ganz klar abzulehnen.
Recordon Luc · Mit-M · Conseil national · Vaud · Groupe des VERT-E-S
Au nom du groupe des Verts, je vous invite à accepter la proposition tendant à inscrire essentiellement la notion de durabilité à l'article 1.
A cet égard, je relève que certes l'expression française "implantation durable" est pour le moins lapidaire - voire une traduction peu heureuse du concept de "Nachhaltigkeit" -; il eût sans doute fallu dire plus explicitement: "implantation aux conditions du développement durable", si l'on avait voulu traduire le sens exact de l'expression allemande.
Mais peu importe, car je crois qu'ici, en tout cas dans cette salle, tout le monde a compris l'objectif. Il est de dire que l'implantation des entreprises ne doit pas être asservie à des objectifs uniquement économiques qui seront des objectifs de pur court terme. Mais l'implantation des entreprises doit respecter l'équilibre nécessaire entre les trois piliers du développement durable que sont tout à la fois les exigences environnementales, les exigences sociales et les objectifs économiques, qui eux sont transparents et par nature au premier plan de cette législation. Cela répond d'ailleurs à la pertinente question de Monsieur Rennwald. Car si l'on veut sérieusement prendre en compte les impératifs sociaux, il va sans dire que ceux qu'il avait à coeur et qui faisaient l'objet de sa question sont inclus. Si donc vous votez cette disposition, vous répondez à cette attente.
Les objectifs en matière environnementale ont également dans ce domaine une grande importance, car en particulier, si différents cantons et sites se livrent à une concurrence extrêmement forte en vue d'attirer des entreprises, il est à craindre qu'elles fassent bon marché de valeurs écologiques importantes en se laissant aveugler par des espoirs à court terme. Il est donc extrêmement important pour nous que soit rappelée ici l'exigence du développement durable dans toutes ses composantes. Je remercie Monsieur Rime d'avoir suggéré d'ailleurs que désormais l'on veuille bien, dans les lois que nous avons à traiter, toujours rappeler qu'elles doivent s'apprécier, s'exécuter et même se penser à l'aune du développement durable. Je dirai simplement à Monsieur Rime que ce n'est pas par effet de mode qu'il y a lieu de le faire, mais que c'est par volonté de cohérence avec les exigences constitutionnelles et avec les engagements internationaux aussi que nous avons pris, mais tout d'abord dans notre propre intérêt et peut-être aussi dans celui de nos enfants et petits-enfants.
Je vous invite donc à bien peser la décision que vous allez prendre. Vous aurez constaté que le groupe des Verts n'a pas voté l'entrée en matière, pessimiste qu'il était sur une loi jugée par trop unilatérale. Il est en revanche certain que nous pourrions reconsidérer notre position si l'exigence fondamentale qui est ici posée était acceptée. L'appel donc à un certain sens du compromis intelligent lancé par Madame Meier-Schatz mérite de retenir votre attention. C'est un appel sensé.
Je reviens encore sur le vote de notre précédente session où nous avons rejeté cet objet au vote sur l'ensemble. Je pense qu'il n'aurait pas connu un sort si triste si on avait tout de suite été raisonnable sur l'article 1. Je pense qu'il y a là un vote crucial si l'on veut arriver à s'entendre intelligemment.
Rime Jean-François · Mit-M · Conseil national · Fribourg · Groupe de l'Union démocratique du Centre
Cher Monsieur Recordon, est-ce que vous croyez vraiment qu'il est possible d'implanter une nouvelle entreprise en Suisse sans respecter les principes du développement durable? Vous connaissez beaucoup mieux que moi tout l'arsenal juridique dont on dispose au niveau de l'aménagement du territoire, notamment les différentes lois de protection contre le bruit ou de protection de l'air, de l'eau, etc. Cela va de soi que les nouvelles entreprises respectent les critères du développement durable. Vous, comme juriste très pointu, vous devriez être opposé à tout concept aussi peu clair dans une loi. Ou bien vous cherchez à vous créer du travail!
Recordon Luc · Mit-M · Conseil national · Vaud · Groupe des VERT-E-S
Je n'en cherche pas, j'en ai trop. Permettez-moi d'abord de vous dire que je suis plutôt un juriste rond qu'un juriste pointu. Permettez-moi également de vous rappeler l'affaire de Galmiz toute récente, où l'on a vu que, si beaux que fussent les textes, les pressions ont été extrêmement fortes pour revenir sur la protection de lieux à valeur écologique importante, ce qui démontre à l'envi que rien n'est jamais acquis et que, lorsque l'on en vient au prendre et au faire, on a vite tendance à oublier les beaux principes. Alors, je ne sais pas si vous voulez lancer un appel aux organisations écologistes pour les obliger à déposer des oppositions et des recours. J'avais plutôt cru comprendre que vous jugiez cela regrettable lorsque cela a été nécessaire. Si on veut l'éviter, la meilleure chose à faire, c'est précisément de se donner dès le départ des principes, de les rappeler dans chaque législation précise et de les respecter.
Schneider Johann N. · Mit-M · Conseil national · Berne · Groupe radical-libéral
Die FDP-Fraktion unterstützt die Mehrheit und lehnt die beiden Minderheitsanträge ab.
Es ist uns ein Anliegen, die Vorlage jetzt rasch zu einem guten Ende zu bringen. Wir unterstützen deshalb die ständerätliche Fassung, indem die Nachhaltigkeit als Kriterium der Ansiedlung einbezogen wird. Die Nachhaltigkeit nicht zu erwähnen hiesse, die gesamte Vorlage ernsthaft zu gefährden, war sie doch einer der Zankäpfel unserer letzten Beratung. Hingegen lehnen wir eine weitere Ergänzung dieses Artikels ab. Dass nur Ansiedlungen Sinn machen sollen, die hochwertige Arbeitsplätze schaffen, kann volkswirtschaftlich und sozialpolitisch gesehen falsch sein. Es kann nämlich durchaus sinnvoll sein, industrielle Arbeitsplätze zu schaffen, die Personen beschäftigen helfen, die sonst bei den RAV oder der Sozialhilfe landen.
Ich bitte Sie namens der FDP-Fraktion, der Mehrheit zuzustimmen.
Deiss Joseph · BR-M · Conseil fédéral · Fribourg
Ces propositions sont quelque peu difficiles, dans la mesure où personne ne contestera - moi le dernier - que nous souhaitons un développement durable; nous souhaitons des entreprises installées dans la durabilité; et nous souhaitons bien sûr que les places de travail soient de qualité.
Avec ces propositions, qui demandent des amendements de texte, on invite les représentants du gouvernement à défendre le projet gouvernemental. On donne par là l'impression qu'il ne souhaiterait pas la qualité des places de travail ni leur durabilité, ce qui n'est vraiment pas le cas. C'est pourquoi j'ai fait savoir au Conseil des Etats que je pouvais vivre avec une solution telle qu'il la préconisait, qui revient à encourager l'implantation durable d'entreprises.
Par conséquent, pour la cause, puisqu'il s'agit maintenant de pouvoir asseoir ce projet et de parvenir à une solution, suivre le Conseil des Etats permet d'en découdre avec l'article 1.
A la question de Monsieur Rennwald, de savoir si la durabilité implique ou inclut les emplois de qualité, je réponds oui, sans hésiter. Bien sûr que oui, puisqu'une entreprise qui n'aurait pas d'existence durable a beaucoup de peine à être considérée comme détentrice de places de travail durables. Par conséquent, je pense que la formule du Conseil des Etats répond aussi au souci de la proposition de la minorité II (Rennwald).
J'aimerais néanmoins ajouter deux remarques.
La première se fonde sur la base de nombreux contacts, puisque comme vous le savez, je réponds volontiers aux e-mails que l'on m'envoie. Beaucoup de chômeurs m'envoient des messages et me décrivent souvent leur désespoir de ne pas trouver d'emploi. Ils ne parlent pas de qualité, ils souhaitent un emploi. Je pense que, lorsqu'il s'agit de décider si c'est socialement justifié ou non, souvent ces personnes-là ne se posent pas la question de savoir quelle est la durée de vie de l'entreprise qui leur propose du travail, mais plutôt de savoir si elles trouveront un emploi dans l'immédiat ou pas. Par conséquent, il ne faudrait pas que, par ce biais-là on devienne trop sélectifs et qu'on veuille éliminer des entreprises qui pourraient néanmoins encore occuper des personnes à la recherche d'un travail.
Pour ce qui relève de la durabilité, en particulier de la durabilité dans la vie d'une entreprise, il faut constater que l'évolution récente fait que le cycle de vie, qui existe aussi pour les entreprises, a tendance à évoluer. Nous avons en Suisse moins d'entreprises qui sont basées sur des investissements lourds, qui impliquent bien sûr aussi une présence de longue durée; nous avons beaucoup d'entreprises qui sont présentes dans de nouveaux secteurs, dont l'existence est plus éphémère, ou en tout cas de moins longue durée. Nous devons faire face à cela aussi. Il y a chaque année des dizaines de milliers d'entreprises qui sont créées dans notre pays, heureusement! Il y en a aussi des milliers, voire des dizaines de milliers, qui disparaissent.
Alors je vous invite à suivre la majorité de votre commission et à marquer par là que nous voulons un développement avec des entreprises durables, que nous voulons un développement de qualité - tout en étant conscients que ce n'est pas un objectif toujours facile à atteindre.
de Buman Dominique · Mit-M · Conseil national · Fribourg · Groupe démocrate-chrétien
Par gain de temps, je vais m'exprimer comme seul rapporteur de la commission et c'est mon collègue Gysin Hans Rudolf qui s'exprimera au nom de la commission à l'article 2.
Il y a, à l'article 1, deux propositions de minorité: la proposition de la minorité I, qui a été défendue ici par Monsieur Rime, vous demande de reprendre la proposition initiale du Conseil fédéral. Entre-temps, le Conseil des Etats, par souci de faire aboutir cet objet - on vous l'a dit - a introduit l'adjectif "durable" dans le texte qu'il a finalement retenu. Certes, lors de nos premiers débats, cet adjectif "durable" avait été rejeté, parce que d'après certains il n'était pas nécessaire d'inclure un tel adjectif dans un projet de loi, dès le moment où l'article 73 de la Constitution fédérale parle déjà expressément de "développement durable" comme étant l'un des principes qui dicte la politique de notre pays.
Ce qu'il convient de dire aujourd'hui, c'est que s'il y a un pas qui est fait entre les différents groupes politiques pour faire aboutir cet objectif, c'est que précisément cet adjectif "durable" ne se trouve en tout cas pas en contradiction avec les principes généraux de politique de notre pays.
Monsieur Rime a dit tout à l'heure que l'adjectif "durable" correspondait à une notion vague. Je ne crois pas que le développement durable soit une notion vague: c'est même une science. Il y a des universités où l'on enseigne le développement durable et j'aimerais simplement vous rappeler qu'il s'agit notamment d'un développement de nature économique, écologique et respectant un certain nombre d'exigences sociales. Je ne vais pas aller plus loin ici, mais on ne peut en tout cas pas dire que la notion de "développement durable" soit vague.
Je vous demande donc, au nom de la majorité de la commission, de rejeter la proposition de la minorité I (Rime) et de suivre le Conseil des Etats, dont la version est actuellement soutenue par le Conseil fédéral.
En ce qui concerne la proposition de la minorité II, défendue tout à l'heure par Monsieur Rennwald, celle-ci postule d'une part la "Muss-Vorschrift", c'est-à-dire l'obligation d'encourager les entreprises, et d'autre part ajoute la phrase relative à la "création d'emplois de qualité en Suisse". On ne va pas revenir ici sur la "Muss-Vorschrift" et sur la "Kann-Vorschrift". Lors de nos premiers débats, nous avions voulu ce caractère plus contraignant de la loi et le Conseil des Etats, de son côté, est revenu à la proposition initiale du Conseil fédéral. Il nous paraît, au nom de la commission, inutile aujourd'hui de recréer une divergence, qui est somme toute secondaire.
Par contre, j'aimerais donner un argument qui incite la commission à rejeter la proposition de la minorité II (Rennwald) en ce qui concerne la création d'emplois de qualité. Je tiens à être clair dans ce domaine: il ne s'agit pas du tout de rejeter la notion même de création d'emplois de qualité en Suisse. Cette notion serait d'ailleurs du même ordre que celle de développement durable qui figure dans le texte du Conseil des Etats et compatible avec elle. Par contre, on ne peut pas établir un corollaire absolu entre ces emplois de qualité et le développement durable, parce qu'il peut arriver que certaines entreprises correspondant à ce critère de durabilité ne proposent pas forcément des emplois à haute valeur ajoutée ou avec des salaires supérieurs à la moyenne.
Ce n'est donc que pour de pures raisons de logique du texte que la commission vous invite à ne pas retenir la proposition de la minorité II (Rennwald), tout en comprenant son esprit.
Je vous invite donc encore une fois à vous rallier à la décision du Conseil des Etats.
Rime Jean-François · Mit-M · Conseil national · Fribourg · Groupe de l'Union démocratique du Centre
Je suis désolé de devoir réintervenir, mais Monsieur de Buman a fait une déclaration erronée. Je n'ai pas dit que le concept de développement durable n'était pas clair. Je suis actif depuis trente ans dans l'industrie du bois: croyez-moi, j'ai probablement entendu parler du développement durable avant Monsieur de Buman. J'ai dit que le conseiller fédéral Deiss avait déclaré, lors du premier débat, que la notion d'implantation durable était vague. C'est pour le Bulletin officiel.
Rennwald Jean-Claude · Mit-M · Conseil national · Jura · Groupe socialiste
Compte tenu des déclarations faites par Monsieur le conseiller fédéral Deiss mais aussi par d'autres orateurs, je retire la proposition de la minorité II parce que je considère, après les nombreuses déclarations et explications qui ont été fournies, que la question d'emplois de qualité s'insère parfaitement dans celle de la notion d'implantation durable d'entreprises. Par ailleurs, je veux aussi éviter que l'on ait sur cette question des votes tactiques qui risqueraient de brouiller le signal politique que nous entendons envoyer dans ce domaine.
Janiak Claude · P-M · Conseil national · Bâle-Campagne · Groupe socialiste
Der Antrag der Minderheit II (Rennwald) ist zurückgezogen worden.
Intervention de procédure
Abstimmung - Vote
Für den Antrag der Mehrheit .... 118 Stimmen
Für den Antrag der Minderheit I .... 56 Stimmen
Art. 2
Antrag der Mehrheit
Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Antrag der Minderheit
(Gysin Remo, Berberat, Daguet, Fehr Hans-Jürg, Gysin Hans Rudolf, Leutenegger Oberholzer, Leuthard, Meier-Schatz, Rechsteiner Paul, Recordon, Rennwald)
Abs. 1
....
aa. Entwicklung eines Gesamtkonzeptes für die Bewerbung und Ansiedlung von Firmen mit strategischer Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung der Schweiz;
....
Art. 2
Proposition de la majorité
Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Proposition de la minorité
(Gysin Remo, Berberat, Daguet, Fehr Hans-Jürg, Gysin Hans Rudolf, Leutenegger Oberholzer, Leuthard, Meier-Schatz, Rechsteiner Paul, Recordon, Rennwald)
Al. 1
....
aa. développement d'un plan global destiné à attirer et à implanter sur le territoire suisse des entreprises d'importance stratégique pour le développement économique du pays;
....
Gysin Remo · Mit-M · Conseil national · Bâle-Ville · Groupe socialiste
In Artikel 2 geht es darum, die Massnahmen bzw. die Aufgaben zur nachhaltigen Ansiedlung von Unternehmen festzulegen. Im Namen der Minderheit, das heisst aber auch der Hälfte der abstimmenden WAK-Mitglieder, beantrage ich Ihnen, einen Zusatz aufzunehmen, nämlich die Aufgabe: "Entwicklung eines Gesamtkonzeptes für die Bewerbung und Ansiedlung von Firmen mit strategischer Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung der Schweiz." Das soll als Hauptaufgabe in den Text aufgenommen werden.
Wie begründen wir das? Wenn Sie den Aufgabenkatalog, wie er vom Bundesrat vorgeschlagen wird, auf der Fahne anschauen, finden Sie Massnahmen wie das Erteilen von Auskünften, das Erstellen von Publikationen und die Medienarbeit. Das sind eigentlich alles Selbstverständlichkeiten, die kaum gesetzeswürdig sind. Es geht nun darum, eine Lücke zu schliessen, und zwar die Lücke der wichtigsten Aufgabe, die hier einfach vergessen wurde.
Auch das Marketingkonzept, das in Artikel 1, dem Zweckartikel, angesprochen ist, ist nicht das Wesentlichste. Es geht hier um Wirtschaftsförderung, um Standortpolitik. Das ist der Kern, das muss in einem grundsätzlichen Konzept auch angesprochen werden, welches eben noch nicht vorhanden ist und das wir erstellt haben möchten.
Es geht hier nicht um eine Idee, die einzelne Mitglieder der WAK hatten und in die Diskussion warfen; wir stützen uns hier auf eine Empfehlung der OECD. Sie hat einen Expertenbericht zu dieser Problematik für uns in der Schweiz herausgegeben. Sie können in dieser Empfehlung der OECD, die auch in der Botschaft enthalten ist, Folgendes nachlesen: "Auszubauen sind Strategieentwicklung, Marktbeobachtung, Koordination ...." Wir haben die Empfehlung der OECD mit dem Minderheitsantrag wörtlich übernommen; Sie können sich darüber in der Botschaft, Kapitel 1.5.2, Seite 7244, vergewissern.
In Absatz 3 ist garantiert, dass der Bund mit den Kantonen zusammenarbeiten muss. Frau Genner und andere stützen sich auf die Kantone ab. Sie haben eine Wirtschaftsförderung, sie betreiben Standortförderung, das ist klar. Aber es braucht die Klammer, und das ist der Bund. Stellen Sie sich vor: 26 Kantone pilgern nach Japan oder China und werben um ihre Region; nehmen Sie dieses Bild, auch wenn es nur 7 Kantone sind. Da hätten wir im Fernen Osten plötzlich eine Konkurrenzsituation; das müssen wir vermeiden, wir müssen unser Vorgehen koordinieren. Hier hat der Bund eine Pflicht. Es braucht ein Gesamtkonzept, das natürlich vom Bund mit den Kantonen abgestimmt ist. Das muss gemeinsam entstehen.
Der Bundesvertreter, Herr Eric Scheidegger, Sektionschef im Seco, bestätigte in der WAK - das lässt sich im Protokoll nachlesen -, dass eine Standortpromotion konzeptionell vorbereitet sein muss und dass der Bund auch schon heute strategische Schwerpunktfelder definiert. Das ist das, was wir wünschen, dass sich das auch in einem Konzept mit Zielen, Zielgruppen, Massnahmen, Zeitplan, Kosten-Nutzen-Überlegungen niederschlägt.
Herr Scheidegger hat auch unterstrichen, dass sich die knappen Mittel, die wir einsetzen - sie sind wirklich knapp; es sind ja keine 10 Millionen Franken -, in einer konzeptionellen Richtlinie niederschlagen müssen. Der Bund ist gezwungen, Prioritäten zu setzen. Er muss sich Gedanken darüber machen, welche Firmen er ansprechen will. Es geht nicht nur um Industrie; es geht nicht um Industriepolitik im engeren Sinn, es geht um Wirtschaftsförderung insgesamt, auch Dienstleistungen sind eingeschlossen. Es muss die Überlegung angestellt werden, ob wir Mikro-, Nano- oder Biotechnologie wollen. Das sind Schwerpunkte; sie müssen in einem Konzept wiederzufinden sein.
Zum Abstimmungsergebnis in der WAK, ich habe es bereits erwähnt: Nur mit dem Stichentscheid des Präsidenten, also äusserst knapp - mit der "doppelten" Stimme des Präsidenten -, gab es hier eine Minderheit. Sie sehen, dass sich die Minderheit aus Fraktionsvertretern der SP, CVP, Grünen, auch einzelnen der FDP zusammensetzt. Wir haben ein gemeinsames Ziel. Ich würde mich freuen, wenn wir das hier auch entsprechend ausdrücken würden.
Ich bitte Sie also, dem Minderheitsantrag zu folgen.
Meier-Schatz Lucrezia · Mit-F · Conseil national · St-Gall · Groupe démocrate-chrétien
Ich glaube, nach den langen Erläuterungen von Herrn Gysin Remo muss man nicht mehr sehr viel über den Sinn und Zweck dieses Zusatzes sagen. Die Mehrheit der CVP-Fraktion wird diesem Minderheitsantrag zustimmen. Es macht in der Tat keinen grossen Sinn, dass man in Artikel 1 von einem Marketingkonzept ausgeht und ein Marketingkonzept verlangt, ohne dass man dies danach präzisiert. Es ist durchaus konsequent, dass man sich mit der Entwicklung eines Gesamtkonzeptes befassen muss, bevor man ein Marketingkonzept erstellen lässt. Ohne Gesamtkonzept können Sie keine weiteren Massnahmen entwickeln.
Wir sind aber der Meinung, dass ein solches Gesamtkonzept in enger Zusammenarbeit mit den Kantonen entstehen muss. Denn ohne Zusammenarbeit würde das auch wiederum im Leerlauf geschehen. Das kann nicht sinnvoll sein. Kantone und Bund haben gemeinsame Interessen in dieser Angelegenheit, und wir sind zur Überzeugung gelangt, dass in dem Bereich - sprich in diesem Artikel - diese Forderung auch zu einer qualitativen Verbesserung der Vorgaben führen wird.
Ich bitte Sie daher mit einer Mehrheit der CVP-Fraktion, den Antrag der Minderheit zu unterstützen.
Recordon Luc · Mit-M · Conseil national · Vaud · Groupe des VERT-E-S
Au nom du groupe des Verts, je voudrais exprimer notre soutien à la proposition de la minorité Gysin Remo, d'une part pour les raisons que lui-même et Madame Meier-Schatz, pour le groupe démocrate-chrétien, ont avancées, mais aussi parce que je voudrais vous rendre sensibles au fait que nous sommes fort inquiets des conséquences que peut avoir, dans ce domaine comme dans d'autres, une concurrence exacerbée. Là encore, je reviendrai sur l'exemple récent de Galmiz, qui a montré le tort que pouvaient se causer mutuellement différents cantons qui ne s'entendent pas, qui n'entrent pas dans une logique partenariale et qui cherchent à se "voler" les bons clients.
Le dommage peut exister évidemment pour chacun d'entre eux sur le plan fiscal, par exemple, mais peut aussi avoir des conséquences graves sur le plan, précisément, du développement durable, dont nous avons retenu, il y a quelques instants, qu'il devait figurer dans la loi. Le danger est grand, en effet - et à l'aune du projet Galmiz, on s'en rend très bien compte - que l'on sacrifie des valeurs d'importance, notamment sur le plan environnemental, mais aussi sur le plan social, parce que la concurrence intercantonale est grande.
A ce titre-là, un plan d'ensemble sur la durée, en fonction des différentes branches pouvant s'impliquer, est une véritable nécessité si nous ne voulons pas arriver à des solutions absolument désastreuses - je pèse mes mots - entre les cantons. Certains d'entre eux ont d'ailleurs compris qu'ils devaient coordonner leur développement économique, se mettre ensemble et se répartir de manière rationnelle les possibilités d'implantation.
Nous devons donner un signe absolument clair selon lequel la Confédération n'admettra pas que le développement économique et la recherche d'entreprises - notamment étrangères - se fassent dans l'ordre le plus dispersé et au détriment des valeurs que nous avons à défendre.
Schneider Johann N. · Mit-M · Conseil national · Berne · Groupe radical-libéral
Die FDP-Fraktion unterstützt den Antrag der Mehrheit. Gesamtkonzepte können durchaus sinnvoll sein, doch in diesem Gesetz haben sie nichts zu suchen. Die Kantone entscheiden über Ansiedlungen; Gesamtkonzepte des Bundes könnten in ihre Hoheit und in ihre Kompetenzen eingreifen. Es wäre kontraproduktiv, wenn sich der Bund einmischte und sich damit den Widerstand der Kantone einhandelte. Ferner wollen wir mit dieser Vorlage zur Steigerung der Attraktivität und zur Marketingunterstützung des Standortes Schweiz beitragen. Dabei spielen die Gesetze des Marktes und nicht die eines strategischen Konzeptes. Das Konkurrenzverhalten wirkt anregend - und nicht ein Plan. Zudem würden wir Gefahr laufen, dass das Gesamtkonzept der Wirklichkeit dauernd hintennach hinkte, weil sich Marktentwicklungen dauernd im Fluss befinden. Lassen wir also Markt und Wettbewerb spielen und nicht Konzepte!
Ich bitte Sie namens der FDP-Fraktion, dem Antrag der Mehrheit zuzustimmen.
Janiak Claude · P-M · Conseil national · Bâle-Campagne · Groupe socialiste
Die SVP-Fraktion teilt mit, dass sie dem Antrag der Mehrheit zustimmt.
Fehr Hans-Jürg · Mit-M · Conseil national · Schaffhouse · Groupe socialiste
Die sozialdemokratische Fraktion unterstützt den Minderheitsantrag Gysin Remo, weil sie der Meinung ist, dass man zuerst strategisch denken muss, bevor man operativ handelt. In Artikel 2 sind aber nur die operativen Handlungen aufgezählt; ein Hinweis oder die Verpflichtung auf vorheriges strategisches Denken fehlt hier. Unseres Erachtens kann man nicht Marketing betreiben, ohne eine Strategie zu haben. Es braucht eine Definition jener Branchen oder allenfalls gar der Betriebe bzw. Betriebsarten, die man gerne in der Schweiz ansiedeln würde. Es braucht vorher eine Festlegung dessen, was man für die wirtschaftliche Entwicklung der Schweiz als wünschenswert erachtet, und allenfalls auch eine Festlegung dessen, was man nicht als wünschenswert erachtet.
Wie Kollege Gysin Remo richtig gesagt hat: Wenn man knappe Mittel zur Verfügung hat, ist es erst recht wichtig, dass man Schwerpunkte und Prioritäten setzt. Das ist der Inhalt eines Gesamtkonzeptes, wie es von der Minderheit verlangt wird.
Wenn Sie der Minderheit zustimmen, sind Sie der Meinung, dass der Gesetzgeber die Regierung und die Verwaltung verpflichtet, planvoll und zielgerichtet und nicht plan- und ziellos vorzugehen. Nur wenn man eine Strategie hat, planmässig vorgeht und Ziele setzt, kann man später evaluieren und herausfinden bzw. überprüfen, ob das, was man erreichen wollte, tatsächlich erreicht wurde.
Noch ein Hinweis an Herrn Schneider: Er hat davor gewarnt, dass auf diesem Weg Kantone gegeneinander und allenfalls noch gegen den Bund ausgespielt würden. Ich kann für diese Auffassung keinerlei Hinweise im Gesetz finden, im Gegenteil: In Absatz 3 des gleichen Artikels 2 heisst es wörtlich: "Bund und Kantone stimmen ihre Massnahmen gegenseitig ab." Es ist also dafür gesorgt, dass gerade auch eine strategische Festlegung eines Gesamtkonzeptes selbstverständlich in Absprache und in Übereinstimmung mit den Kantonen gemacht werden müsste.
In diesem Sinn bitte ich Sie, der Minderheit zuzustimmen.
Deiss Joseph · BR-M · Conseil fédéral · Fribourg
Auch hier haben wir es mit einem Minderheitsantrag zu tun, der sich eigentlich von selbst versteht. Wie ich das vorhin in der Eintretensdebatte schon gesagt habe, sind wir ja daran interessiert, im Rahmen eines Gesamtkonzeptes zu arbeiten, und somit können wir uns mit diesem Ziel identifizieren. Eine Standortpromotion muss ein Konzept haben, sie muss vorbereitet sein, und wir können - wie es auch der Präsident der SP soeben gesagt hat - ja nur unter den Kantonen koordinieren, wenn sie mit dieser Koordination arbeiten und einverstanden sind, und das setzt ein Konzept voraus. Ob das hier ins Gesetz geschrieben werden muss oder nicht, ist für mich eigentlich sekundär, zumal sich diese Sache - wie ich es betont habe - für mich von selbst versteht.
Ich möchte nur nicht, dass wir ins Gesetz noch zu viele Vorschriften einbauen, die das Gefühl wecken, wir müssten vor allem wissenschaftliche Bürotätigkeit vollbringen, denn es gibt eine andere Bestimmung, die verlangt, dass wir alle drei Jahre wissenschaftlich abklären, wie effizient gearbeitet wird. Ich erinnere daran, wir haben in diesem Projekt 3,4 Millionen Franken an Bundesmitteln, dazu kommen 1,5 Million Franken an fremden Mitteln. Ich möchte nicht, dass dann am Schluss nichts mehr übrig bleibt, um eigentliche Terrainarbeit vornehmen zu können.
Aber wie gesagt, von meiner Seite her ist das, was im Minderheitsantrag drinsteckt - ob er jetzt angenommen wird oder nicht -, ohnehin ein Ziel, und ich sage das hier insbesondere auch deshalb, damit Sie es dann im Amtlichen Bulletin wiederfinden.
Gysin Hans Rudolf · Mit-M · Conseil national · Bâle-Campagne · Groupe radical-libéral
Bei aller Sympathie, die ich ursprünglich in der Kommission für den Antrag meines Namensvetters hatte, ist es ja nicht verboten, auch als Politiker zuzugeben, dass man lernfähig ist. Ich vertrete deshalb klar den Standpunkt der Mehrheit.
Die Vorlage ist eine Vorlage zur Förderung der Information durch den Bund. Es ist hingegen Aufgabe der Wirtschaftsförderungsorganisationen der Kantone, Ansiedlungen von ausländischen Firmen vorzunehmen. Ich kann Ihnen versichern: In der Regel haben die Kantone oder die Regionen solche Konzepte. Ich bin selber Mitglied der Wirtschaftsförderungskommission für die Kantone Basel-Stadt und Baselland, und wir würden uns gar nicht getrauen, dort dabei zu sein, wenn wir kein klares Konzept, auch für die strategische Ausrichtung von Ansiedlungen, hätten. Aber gerade weil die Kantone für die Ansiedlung zuständig sind und weil sich die Kantone bezüglich der Arbeitskräfte und der beruflichen Neigungen dieser Arbeitskräfte unterscheiden, ist es doch sinnvoll, den Kantonen zu überlassen, was sie als strategisch sinnvoll erachten, und auch sie entscheiden zu lassen, welche Form von Unternehmen in den Kanton A oder in den Kanton B passt. Der Bund sollte sich also hier nicht in die kantonale Hoheit einmischen und es den Kantonen oder den Regionen überlassen, eigene Gesamtkonzepte zu entwickeln und in diesen Konzepten festzuhalten, was sie als strategisch sinnvoll anschauen.
Ich möchte unterstreichen, was Herr Bundesrat Deiss am Schluss gesagt hat: Die sehr bescheidenen Mittel, die dem Bund für die Hauptaufgabe der Information zur Verfügung stehen, reichen eben nicht aus, um aufwendige Konzepte zu erstellen, weil sonst die Hauptaufgabe, die Information, darunter leiden würde.
Ich bitte Sie deshalb, die Mehrheit zu unterstützen und den Antrag der Minderheit Gysin Remo abzulehnen.
Janiak Claude · P-M · Conseil national · Bâle-Campagne · Groupe socialiste
Abstimmung - Vote
Für den Antrag der Mehrheit .... 90 Stimmen
Für den Antrag der Minderheit .... 65 Stimmen
Art. 3
Antrag der Kommission
Abs. 1-5
Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Abs. 6
Das Seco führt nach drei Jahren eine ....
Art. 3
Proposition de la commission
Al. 1-5
Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Al. 6
Il mène après trois ans ....
Angenommen - Adopté
Art. 4
Antrag der Kommission
Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Proposition de la commission
Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Angenommen - Adopté
Art. 5
Antrag der Kommission
Abs. 1, 3
Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Abs. 2
Das Gesetz tritt unter Vorbehalt des unbenutzten Ablaufens der Referendumsfrist am 1. März 2006 in Kraft. Im anderen Fall bestimmt der Bundesrat das Inkrafttreten.
Art. 5
Proposition de la commission
Al. 1, 3
Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Al. 2
La loi entre en vigueur, en l'absence de référendum, le 1er mars 2006; en cas de référendum, le Conseil fédéral fixe la date de l'entrée en vigueur.
Angenommen - Adopté
Le président (Janiak Claude, président): Monsieur Rime désire faire une déclaration personnelle.
Rime Jean-François · Mit-M · Conseil national · Fribourg · Groupe de l'Union démocratique du Centre
Brièvement: je constate qu'il a suffi d'ajouter un mot pour que le groupe socialiste change sa position. Je crois que son attitude n'est peut-être pas préférable à celle qui a été adoptée par le groupe UDC.
Vote
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble
Für Annahme des Entwurfes .... 97 Stimmen
Dagegen .... 32 Stimmen
Janiak Claude · P-M · Conseil national · Bâle-Campagne · Groupe socialiste
2. Bundesbeschluss über die Finanzierung der Förderung der Information über den Unternehmensstandort Schweiz für die Jahre 2006/07
2. Arrêté fédéral sur le financement de la promotion des conditions d'implantation des entreprises en Suisse pour la période 2006/07
Detailberatung - Discussion par article
Titel und Ingress, Art. 1, 2
Antrag der Kommission
Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Titre et préambule, art. 1, 2
Proposition de la commission
Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Angenommen - Adopté
Vote
Art. 1
Ausgabenbremse - Frein aux dépenses
Abstimmung - Vote
Für Annahme der Ausgabe .... 143 Stimmen
Dagegen .... 14 Stimmen
Das qualifizierte Mehr ist erreicht
La majorité qualifiée est acquise
Vote
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble
Für Annahme des Entwurfes .... 110 Stimmen
Dagegen .... 49 Stimmen